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Heimathub: digital – analog – miteinander

Die Landschaft der Region am Bayerischen Untermain mit Spessart, Odenwald und dem Maintal ist vielfältig. Genauso vielfältig stellt sich auch die wechselvolle Geschichte und die gesellschaftliche Gegenwart der Region dar. Die Mitmach-Plattform lädt Bürger:innen ein, die Geschichte und Kultur der Region zu bewahren und somit ein digitales Archiv aufzubauen, das für alle zugänglich ist.

Im Journal haben die Nutzer:innen die Möglichkeit, eigene Artikel zu verfassen und zu veröffentlichen. Im Archiv können die Nutzer:innen Dokumente hochladen, die sich in ihrem Besitz befinden. Mit seinem Netzwerk ermöglicht der Heimathub die Kommunikation und Vernetzung unter Nutzer:innen und Projektpartner:innen.
In den Ankerpunkten Aschaffenburg, Mömbris, Eschau und Gemünden stehen Ansprechpartner:innen des Heimathub auch vor Ort zur Verfügung. Nehmen Sie gerne Kontakt zu uns auf.

40 Jahre Volkshaus Halkevi - Arbeitsmigration in Aschaffenburg - Wir sammeln Ihre Erinnerungen

Aufgrund des deutsch-türkischen Anwerbeabkommens von 1961 kamen bis zum Anwerbestopp 1973 circa 870.000 türkische Arbeitskräfte nach Deutschland. In Aschaffenburg gründeten Einwanderer aus der Türkei 1986 das Volkshaus Halkevi als gemeinnützigen Verein. Ihre Idee, Völkerverständigung, Gleichberechtigung und Teilhabe von Migranten sowie ein friedliches, solidarisches Zusammenleben von Menschen aus verschiedenen Kulturen zu fördern, hält bis heute an.

Das 40jährige Jubiläum von „Halkevi“ nehmen wir zum Anlass, Sie um Einreichung von Zeitdokumenten zu bitten. Nicht nur aus der Türkei, auch aus anderen Ländern und Erdteilen machen sich Menschen auf, in Deutschland eine Lebens- und Arbeitsgrundlage zu finden.

Haben Sie Fotos, Bilder, Videos oder andere Erinnerungsstücke zum Thema „Arbeitsmigration“, die von Hoffnungen, Freuden und auch von Sorgen und Nöten in der neuen, ungewohnten Umgebung erzählen. Vielleicht auch Geschichten von besonderen Momenten oder Erinnerungen, die zeigen, was das Zusammenleben von Menschen unterschiedlichster Herkunft und Kultur in Aschaffenburg geprägt hat und prägt?

Teilen Sie Ihre Erinnerungen ganz einfach über www.heimathub.de und helfen Sie dabei, ein digitales Archiv rund um das Thema zu schaffen.

Wie das geht? Registrieren Sie sich als Nutzer:in und dann kann es eigentlich schon los gehen. Im Archiv können Sie ihre Fotos und Scanns als einzelne Objekte hochladen. Im Journal können Sie eigene Berichte und Texte zum Thema veröffentlichen und auch die Materialien aus dem Heimathub-Archiv einbinden. Bitte nicht vergessen, nur mit den richtigen TAGS findet man die Beiträge beim Suchen. Deshalb immer „Arbeitsmigration“ und „Migration“ als Suchbegriff mit verwenden. Beispiele finden Sie, wenn Sie die Beiträge im Heimathub anschauen.

Hilfe gibt es in den FAQs und beim Heimathub-Team aschaffenburg@heimathub.de.

Falls es Ihnen am Herzen liegt, Ihre Erinnerungsstücke (Fotos, Videos etc.) zu erhalten, Sie diese aber nicht veröffentlichen möchten, so gibt es die Möglichkeit der Archivierung im Stadt-und Stiftsarchiv Aschaffenburg. Wenden Sie sich gerne an uns!

Wir freuen uns auf Ihre Fotos und Geschichten!

Über Entstehung und Wirken des Vereins „Volkshaus Halkevi“ berichten zwei Podcasts der Stadt Aschaffenburg und des Stadt-und Stiftsarchivs:

Aschaffenburg 2.0, Aschaffenburger Geschichten, Episode 27: 40 Jahre Halkevi e.V. – Die Gründungsgeneration von Halkevi e.V. erzählt

Aschaffenburg 2.0, Aschaffenburger Geschichten, Episode 28: 40 Jahre Halkevi e.V. – Die zweite und dritte Generation von Halkevi e.V. im Gespräch

Als Fortsetzung der beiden Podcasts gibt es vom 10. bis zum 26. November 2026 im Digitalladen am Roßmarkt 11 in Aschaffenburg eine Ausstellung. Sie gibt Einblicke in Geschichte und Arbeit von Halkevi und präsentiert Zeugnisse aus vier Jahrzehnten Vereinsleben. Zugleich bietet sie Raum für Gespräch und Austausch.

Öffnungszeiten: Dienstag und Donnerstag 10-16 Uhr, Mittwoch 10-14 Uhr, der Eintritt ist frei

 

 

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Aktuelles

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Kommende Veranstaltungen

  1. Film und Gespräch: FRAU.LEBEN.FREIHEIT: To My Sisters

    11:00 – 13:00 Casino Aschaffenburg
    Ohmbachsgasse 1, 63739 Aschaffenburg

    Sonderveranstaltung in Kooperation mit dem Bildungsbüro und den Integrationslotsen der Stadt Aschaffenburg, GESTA und der Seebrücke Aschaffenburg. Im Anschluss findet ein moderiertes Filmgespräch mit Gudrun Wörsdörfer, Städtefreundschaft Frankfurt-Kobane e.V. statt.

    Ein Film über den mutigen Kampf kurdischer Frauen für eine Gesellschaft frei von patriarchaler Gewalt und Unterdrückung. Eine junge Kurdin in Syrien führt eine Fraueneinheit in den Kampf gegen den IS – für Freiheit und Frauenrechte. Gehalten wird ihr Kampf von der Stimme einer jesidischen Überlebenden, die als Kind vom IS versklavt wurde und sichtbar macht, was auf dem Spiel steht, wenn dieser Kampf verloren geht. Und während sie den Horror überlebt hat, schloss sich eine deutsche Frau freiwillig dem IS an – und ist heute den Konsequenzen ihrer Entscheidung ausgeliefert. Drei Frauen, drei Entscheidungen, ein Spiegel von Mut, Leid und gefährlicher Verblendung.

    Ab 12 Jahren  |  95 Minuten
    Tickets unter Casino Aschaffenburg
    Weitere Informationen & Kontakt
  2. Fest der bayerischen Bücher

    Zentrum St. Bonifaz
    Karlstraße 34, 80333 München

    Das Fest der bayerischen Bücher findet am 8. November 2026 in München statt und bietet Lesungen, Diskussionen und ein vielfältiges Programm rund um bayerische Literatur.

    Die Veranstaltung findet am 8. November 2026 von 11 bis 18 Uhr im Zentrum St. Bonifaz, Karlstr. 34, München statt, wo Besucher Bücher mit Bayernbezug erleben können.

    Weitere Informationen & Kontakt
  3. Gedenken an die Pogromnacht vom 09. November 1938

    18:30 – 21:00 Wolfsthalplatz
    Treibgasse, 63739 Aschaffenburg

    Die Stadt Aschaffenburg, der Förderkreis „Haus Wolfsthalplatz“ sowie weitere Akteurinnen und Akteure werden im Jahr 2026 der Opfer der Pogromnacht vom 9. November 1938 gedenken. 

    Aus diesem Anlass finden am 9. November 2026 sowie im Kontext des Gedenktags verschiedene Veranstaltungen statt:

    9. November 2026, 18.30 Uhr: Gedenkfeier der Stadt am Wolfsthalplatz mit musikalischer Umrahmung. Achtung: neue Uhrzeit 18.30 Uhr (nicht 18 Uhr!)

    9. November 2026, 19.30 Uhr: Die starke Präsenz des Antisemitismus, Möglichkeiten einer Bildungsarbeit gegen Antisemitismus
    Antisemitismus ist kein Randphänomen, begegnet uns heute in vielfältigen Formen, die Zahlen antisemitischer Vorfälle steigen an. Wird Antisemitismus einfach sichtbarer? Gleichzeitig gibt es verschiedene Möglichkeiten der Antisemitismusprävention. Wie kann Bildungsarbeit Antisemitismus entgegenwirken? Tami Rickert von der Bildungsstätte Anne Frank in Frankfurt ist Expertin für diese Fragen. Ort: Martinushaus (Kooperation mit der Stadt Aschaffenburg sowie dem Förderkreis Haus Wolfsthalplatz e.V.).

    Das Museum Jüdischer Geschichte und Kultur (Treibgasse 20) ist auch am 09. November 2026 von

    17 bis 19 Uhr für Besucher:innen geöffnet.

     

    Weitere Informationen & Kontakt
    https://www.foerderkreis-wolfsthalplatz.de/
    Förderkreis Haus Wolfsthalplatz
    Stadt Aschaffenburg
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