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Weltkrieg-1-Denkmal Friedhof Aschaffenburg-Leider – Wagner Otto (1888–1918)

3.2.4 Wagner, Otto (geb. 9.4.1888 – verm. 26.9.1918) – 3. MG‑Komp./30. bayer. Inf.Reg.

Otto Wagner, geb. am 9. April 1888 in Leider, war das 5. Kind der Eheleute Johann Wagner und Maria Wagner, geb. Müssig, und ein älterer Bruder von Joseph Wagner.[i]

 

Abb. 2 – Otto Wagner – Auszug aus dem Taufregister der Muttergottes-Pfarrkirche Aschaffenburg vom 9. April 1888 – Quelle: Matricula Online.[ii]

Abb. 3 – Foto (um 1905) der Familie Johann und Anna Maria Wagner, geb. Müssig.  Otto Wagner (hinten links) – Quelle: Kaup, W. u. a.: Leben in Leider. Bd. I. Bildband. A. a. o., S. 59

 

Ihren Wohnsitz hatte die Familie Johann Wagner in Aschaffenburg-Leider, Hausnr. 34. Nach der Umnummerierung der Anwesen im Jahre 1937 wurde daraus die Anschrift Ruhlandstraße 72. 1928 erwarb Johann Fischer das Anwesen durch Kauf. Heute befindet sich hier der Firmensitz der Johann Fischer Präzisionswerk GmbH & Co. KG.

 

Abb. 4 – Familie Johann Wagner – Eintrag im Adressbuch der Stadt Aschaffenburg einschließlich Damm u. Leider. Ausgabe 1904. A. a. O., S. 39

 

Nach der Schulzeit erlernte Otto Wagner den Beruf des Landwirts. Ab 1914 wurde er in den für ihn angelegten Kriegsstammrollen als lediger, katholischer Verwalter aufgeführt.[iv] Am 20.10.1908 rückte Otto Wagner zur 11. Kompanie des 4. b. Infanterie-Regiments ein. Er absolvierte dort seine zweijährige Wehrpflichtzeit und wurde am 19.10.1910 als Gefreiter der Reserve entlassen. Im Rahmen der Mobilmachung rückte Wagner am 5.8.1914 vom Bezirkskommando Aschaffenburg aus zur 10. Kompanie im 8. b. Reserve-Infanterie-Regiment ein. Das Reserve-Infanterie-Regiment Nr. 8 war bei Kriegsbeginn im August 1914 gleichzeitig an 4 Standorten aufgestellt:

Kaiserslautern:          Regimentsstab und I. Bataillon mit 1. bis 4. Kompanie;

Zweibrücken:              II. Bataillon mit 5. bis 8. Kompanie; MG-Kompanie;

Aschaffenburg:          III. Bataillon mit 9. bis 12. Kompanie

Pirmasens:                  Ersatzbataillon und Rekrutendepot

 

Untergebracht war das III. Bataillon in der „Königlich Weiblichen Bildungsanstalt Aschaffenburg“, dem heutigen Dalberg-Gymnasium.[v]

 

Abb. 5 – Königl. Weibliche Bildungsanstalt Aschaffenburg: Standort des III. Bataillons im 8. b. Res.Inf.Reg. – Quelle: Erinnerungsbl. dt. Reg. Bd. 54. A. a. O., Anhang

 

Interessant ist in Verbindung damit eine Aufstellung der landsmannschaftlichen Gliederung des 8. b. Res.Inf.Reg. über die Zeit des Bestandes der Einheit bis zu seiner Auflösung am 18.7.1918.[vi]

 

Am 9.9.14 erfolgte die Verlegung des gesamten Regiments nach Lothringen an die Front: „Das III. Batl. verließ am gleichen Tage  315 nachm. Aschaffenburg und langte am 10. 8. 31 nachm. in Falkenberg an. Unterkunft: Stab, 9. und 10. Komp. in Armsdorf, 11. Komp. in Hollacourt, 12. Komp. Bahnschutz in Falkenberg.“

Über die Kriegserfahrungen und -erlebnisse von Wagner in der Zeit zwischen dem Abmarsch aus Aschaffenburg und dem 23.10.1914 braucht hier nicht noch einmal berichtet zu werden. Der Weg des 8. b. Res.Inf.Reg. bis zu diesem Tag wurde bereits bei Leo Speth ausführlich beschrieben. Im Folgenden werden noch einmal die wichtigsten Stationen des 8. b. Res.Inf.Reg. durch die 1. Flandernschlacht und die Stellungskämpfe bei Wytschaete komprimiert dargestellt, um den Verlauf der Ereignisse verständlicher zu machen.

 

Abb. 6 – Landsmannschaftliche Gliederung des 8. b. Res.Inf.Reg. bis 1918 – Quelle: Erinnerungsblätter deutscher Regimenter. Bd. 54. Das K. b. Reserve-Infanterie-Regiment Nr. 8. S. 197

 

23.–28.10.1914   Verlegung des 8. b. Res.Inf.Reg. nach Lille als Korpsreserve in der neu gebildeten Armeegruppe Fabeck.

29./30.10.1914   Vorbereitung des Vorstoßes gegen die alliierten Linien im südlichen Bereich des „Ypern-Bogens“ bei Hollebeke und Wytschaete.[vii]

31.10.1914   Alliierter Gegenstoß zwischen Frezenberg und Klein-Zillebeke

1.11.1914   Der Versuch, das wegen seiner besonderen Höhenlage[viii] umkämpfte Wytschaete zu erobern, vereitelte vor allem die Beschießung der deutschen Angreifer durch die eigene Artillerie.

2.–17.11.1914   Erbitterte Gefechte im Bereich der Ortschaften Wytschaete, St. Eloi und Oosttaverne, bei denen keine Seite größere Geländegewinne, dafür aber enorme Verluste[ix] verzeichnete.

  

Karte 1 – Frontverschiebungen während der 1. Flandernschlacht zwischen dem 29.10. und 11.11.1914 – Quelle: Ypres and the Battle of Ypres. A. a. O., S.10 [12]

 

Abb. 7 – Verlustzahlen der Hauptkriegsparteien in der 1. Flandernschlacht (30.10.1914–24.11.1914) – Grafik: Grasmann, Peter: Herbst1914Zeitlose. Aschaffenburg 2019. ISBN: 9783752639711 – Quelle Zahlenmaterial: Wikipedia. Link: https://de.wikipedia.org/wiki/Erste Flandernschlacht. Stand: 9.11.2025.

 

18.–20.11.1914   Ablösung an der Kampflinie durch 5. Res.Inf.Reg.

21.–23.11.1914   Rückverlegung des 8. b. Res.Inf.Reg. an die Kampflinie.

24.11.14–8.3.1915   Stellungskämpfe bei Wytschaete

„Mit dem 24.11. hatte die überaus blutige Schlacht von Ypern ihr Ende gefunden. Nach äußerst zähen, gegenseitigen Abringen war nun auch in Flandern der Bewegungskrieg in den Stellungskampf übergegangen. Doch trat hier nicht, wie an anderen Teilen der Kampffront, Ruhe ein. Für die Truppe brach eine Zeit angestrengtester Arbeit an, da jetzt die Stellung ausgebaut werden mußte. Der Regen und infolge der Meeresnähe das Grundwasser erwiesen sich nicht weniger als Feind der Schützengrabenbesatzung als das tägliche, oft außerordentlich heftige englische Artilleriefeuer. Der lehmige, leicht abbröckelnde Boden musste mit Faschinen[x] vor dem Einrutschen bewahrt werden, aber oft machte ein einziger Artilleriebeschuß des Feindes die mühevolle Arbeit zunichte. Noch dazu wurde ein großer Teil der Stellung im rechten Abschnitt durch feindliches Artilleriefeuer von der Flanke, vom Kemmel[xi] aus gefaßt. Das Wasser mußte oft mit den einfachsten Mitteln, den Blechdosen, aus den Gräben geschöpft werden, Pumpen verschlammten sofort. In dieser Nässe und Kälte mußten die Leute immer mindestens drei Tage vor dem Feind ausharren: Posten stehen oder zusammengekauert, ohne Bedeckung, mit kalten Füßen in kümmerlichen Unterschlupfen liegen, die meist nur mit einer Zeltbahn verhängt waren. Nicht wenige erfroren sich gar die Füße, obwohl die Temperatur kaum einmal unter den Gefrierpunkt stand. An den Drahthindernissen konnte nur wenig gearbeitet werden, es waren deshalb wenige oder gar keine vorhanden. Da die Verbindungsgräben unter Wasser standen, lösten wir nachts außerhalb der Wege ab, wodurch bei der Nähe und dem fortgesetzten Feuer des wachsamen Feindes auch bei Dunkelheit mancher Verlust eintrat. Wenn dann die Ortsunterkunft winkte, so war sie redlich verdient. Doch standen die drei Ruhetage nur zum Teil für die wirkliche Ruhe zur Verfügung, da die Hälfte davon schon zur Ausbildung verwendet werden mußte. Der Marsch in der Dunkelheit von der Unterkunft in Comines zur Stellung und wieder zurück war eine Kette von Duldsamkeit und Mühsalen.[xii]

Der Besuch des Oberkommandierenden der VI. Armee, Kronprinz Rupprecht von Bayern, am 6.1.1915 und der Besuch des bayerischen Königs Ludwig III. am 5.2.1915 stellten zwei Glanzpunkte in der tristen Zeit des Stellungskrieges dar. Für Abwechslung sorgten auch mehr als 2400 Neuzugänge an Rekruten, Genesenen oder Zuweisungen von anderen Regimentern. Damit erreichte das Regiment wieder seine Sollstärke.

9./10.3.1915   Durch Zusammenlegung von 16. b. Inf.Reg., dem 6. Res.Inf.Reg. und dem 8. b. Res.Inf.Reg wurde die 20. b. Inf.Brig. formiert und durch weitere Divisionstruppen die 10. b. Inf.Div. aufgestellt. Im Infanteriebereich blieb diese Formation bis zum Sommer 1918 in gleicher Zusammensetzung erhalten.– Verlegung nach Tournai und Zuordnung zum I. b. Armeekorps[xiii].

11.–22.3.1915    Vollständige Neuausrüstung des Regiments mit dem Gewehr 98 – Exerzieren, Schießen und Unterricht mit den Schwerpunkten Stellungskrieg und Angriff prägten den Tageablauf.

23.–27.3.1915    Verlegung nach Péronne[xiv]

4.4.1915–21.5.1916   Stellungskrieg an der Somme, südl. Péronne

  

Karte 2 – Das I. b. Armee-Korps und die 10. b. Inf.Div. im Frühjahr und Sommer 1915 an der  Westfront bei Péronne – Quelle: Der Weltkrieg 1914–1918. Bd. 8.  A. a. O., Karte 1 (Ausschnitt bearb. d. Verf.)

 

„Die neue Stellung war nach den damaligen Begriffen gut ausgebaut, wenn auch die Brustwehren sich als etwas schwach und die Hindernisse teilweise als dürftig erwiesen. Doch ließen die große Ruhe in der Stellung, das gut ausgebaute Netz der Verbindungsgräben, die vielen und gut gebauten Unterstände, besonders aber die wohltuende Trockenheit in der ganzen Stellung den Aufenthalt und Dienst in ihr wesentlich angenehmer erscheinen als in dem ewig nassen Flandern. Das feindliche Feuer hielt sich in mäßigen Grenzen, so daß die Verluste entsprechend gering waren. Der Soldat zog mit einer ganz anderen Stimmung in den Schützengraben als in Wytschaete.

  

Karte 3 – Einsatzgebiete des 8. b. Inf.Res.Reg. vom April 1915 bis Mai 1916 südwestlich von Péronne – Quelle: Kriegsatlas. 52 Karten von allen Schauplätzen des Weltkrieges. Wien – Berlin 1916. A. a. O., Karte 12, (bearb. d. Verf.)

 

Eine sehr unangenehme Seite aber hatte diese Stellung und Unterkunft, wie ja fast alle in Frankreich: die Rattenplage. Mit allen erdenklichen Mitteln suchte man sie zu beseitigen, sogar mit Gewehr und Pistole, auch mit Gift, es konnte aber dann sein, daß man infolge des mörderischen Geruches des erlegten `Wildes´ das Feld räumen mußte.“ [xv]

 

Karte 4 – Stellung des 8. b. Res.Inf.Reg. ca. 10 km südwestlich von Péronne von Ende Oktober  1915 bis Mai 1916 – Quelle: Erinnerungsbl. dt. Reg. Bd. 54. A. a. O., Kartenanhang

 

20.10.1915   Wechsel von Wagners Regiment in den Stellungsbereich zwischen Soyecourt-Vermandovillers und Sternwald. Der Regimentschronist berichtet: „Der neue Abschnitt war veraltet und mußte daher völlig umgebaut werden. Die Truppe war vier Tage in Stellung, vier Tage in Ruhe. […]  Der Stellungskrieg brachte täglich neue Erfahrungen. Da war es ganz natürlich, daß Kampfverfahren und Stellungsbau ständiger Veränderung unterworfen waren. So brach für das Regiment eine Zeit ununterbrochener Arbeit an. Aber auch der Feind war im Ausbau seiner Stellung sehr tätig. Wo er sich jedoch unvorsichtig zeigte, bedachten wir ihn sofort mit Feuer, insbesondere besorgten dies die Scharfschützen mit Zielfernrohrgewehren, deren Zahl sich ständig vermehrte. Die Ausdehnung unserer Stellung war sehr beträchtlich

Die Kampfgräben selbst hatten am 23.11.15 folgende Länge: Marthil 800 m, Beaupré 690 m, Nürnberg 375 m, Fürth 385 m, Sulzbach 420 m, Pegniy 420 m = 3090 m. Hierzu gehörten noch unzählige sonstige Gräben (Annäherungs- und Verbindungsgräben usw.).

Im Juli 1915 hatte das Regiment im ganzen 38 km Gräben zu unterhalten, im Januar 1916 sogar 40 km (rechter Abschnitt 23 km, linker 17, das ist die Ausdehnung des Bodensees). Man kann sich vorstellen, was die Erhaltung und Reinigung der Gräben für eine Umsicht und einen Kraftaufwand erforderte. Noch dazu war während der Monate Februar und März 1916 durch das heftige Regenwetter die Stellung zum großen Teil in einen derartigen Zustand geraten (Abbröckeln der Grabenwände infolge vorhergegangenen Frostes, Wasser in den Gräben), daß es der doppelten Arbeit bei Tag und Nacht bedurfte. Außerdem wurden bei den Ortsunterkünften Übungs- und Schießplätze angelegt, um die Truppe zusammenzuschweißen und in der Ausbildung zu fördern. Dabei wurden nach und nach alle Einrichtungen getroffen, die dem Wohle des Mannes dienten. In den Ortsunterkünften entstanden Bade- und Entlausungsanstalten, Luftbäder, Turn- und Spielplätze, Badeplätze an der Somme, es wurden luftige, trockene und heizbare Wohnräume geschaffen, überhaupt auf Reinlichkeit des Körpers, des Wohnraumes und dessen Umgebung ein besonderes Augenmerk gerichtet. Dazu kam eine abwechslungsreiche Ernährung. Dementsprechend war auch der Gesundheitszustand der Truppe sehr gut.“ [xvi]

 

28.11.1915   All diese o. g. Mühen wurden unternommen, weil man spätestens mit dem beginnenden Frühjahr eine neue Offensive der Alliierten an mehreren Abschnitten der Westfront erwartete.  – Ernennung von Otto Wagner zum „überzähligen Gefreiten“ [xvii]

7.–19.5.1916   Die Einberufung aller Urlauber und die Verlegung der 10. b. Inf.Div. in den Raum Bohain nordwestlich von St. Quentin waren erste Anzeichen nahender militärischer „Großereignisse“.

20.5.–12.6.1916   Verstärkung der infanteristischen Ausbildung

28.5.1916   Otto Wagner erhält die „Silberne Heeresverdienstmedaille 2. Klasse“ [xviii]

13.6.1916   Zuordnung des 8. b. Res.Inf.Reg. zum XIV. Reserve-Korps

14./15.6.1916   Verlegung des 8. b. Res.Inf.Reg. von Bohain über Cambrai nach Bapaume

16.–24.6.1916   Intensive Arbeiten am Ausbau der vorgefundenen Stellungen

25.–30.6.1916   Zunahme der feindlichen Artillerieangriffe – Am 30.6. gelang es, mit dem Lauschgerät „Moritz“ aus einem Telefongespräch bei feindlichen Einheiten den Beginn des Großangriffs der Alliierten zu erfahren: 1.7.1916 um 530 Uhr morgens.

1.7.1916   Vorbereitung des Angriffs durch nächtliches Dauerartilleriefeuer ungeahnten Ausmaßes – Das 8. b. Res.Inf.Reg. kämpfte in zweiter Linie hinter dem 99. Res.Inf.Reg auf der Linie Grandcourt–Thiepval.[xix] – Heftige, durch Fliegerbeobachtung gelenkte Artillerieangriffe führten in diesem Abschnitt bereits am ersten Tag der Somme-Schlacht zu einem erfolgreichen britischen Durchbruch der Infanterie durch die deutschen Linien. Vor allem der Einsatz von MG-Kompanien und MG-Scharfschützen ermöglichte dem 8. b. Res.Inf.Reg. bis zum Abend dieses Tages die Rückgewinnung verlorenen Geländes.[xx]

 

Dieser erste Tag der Somme-Schlacht fand in der Folgezeit vor allem in der britischen Geschichtsschreibung ein reichhaltiges und vielfältiges Echo. Zwei beispielhafte Schilderungen des 1. Juli 1916 im Frontabschnitt des 8. b. Res.Inf.Reg sollen die unterschiedlichen Sichtweisen der Ereignisse aus britischer und aus deutscher Sicht darstellen:

„Der Eröffnungstag. Nach einem einwöchigen Artillerieangriff begann die Offensive um 7.30 Uhr am 1. Juli 1916. Nicht davon überzeugt, dass die unerfahrenen Soldaten von Kitcheners neugebildeten Armeen eine ausgeklügeltere Taktik umsetzen konnten, befahlen einige hochrangige Kommandeure der Infanterie, in langen, eng geformten Reihen vorzurücken, obwohl einige flexiblere Angriffsformationen vorgeschlagen hatten. Die Artilleriebombardements hatten an den meisten Stellen den deutschen Stacheldraht nicht durchtrennen oder die Verteidiger in ihren tiefen Gruben ausschalten können. Deutsche Maschinengewehrschützen tauchten aus den Schutzstellungen auf und mähten die entgegenkommende britische Infanterie nieder. Der einzige nennenswerte britische Erfolg war im Süden, wo die 18. und 30. Division mit einfallsreicheren Taktiken und der Unterstützung der französischen Artillerie schliesslich Montauban, eroberten und die 7. Division Mametz eroberte. In Thiepval besetzte die 36. (Ulster) Division den Schwabenschanz, musste sich aber wegen mangelnder Fortschritte an seinen Flanken wieder zurückziehen. Diese begrenzten Erfolge kosteten 57.470 britische Opfer, aber es kam nicht in Frage, die Offensive zu unterbrechen, da die Franzosen in Verdun immer noch stark gebunden waren. Haig rechnete nicht mehr mit einem sofortigen Durchbruch; er betrachtete die Somme nun als eine Zermürbungs- oder Abnutzungsschlacht.“ [xxi]

 

Heinrich Conrad, zu diesem Zeitpunkt Offiziers-Stellvertreter in der 9. Kompanie des 8. b. Res.Inf.Reg., erinnerte sich an die Ereignissen des 1.7.1916: „An der Front, der unsere Kompagnie durch nächtliche Schanzarbeiten verschiedene Male näher gekommen war, grollte ständig wachsender Kanonendonner, geleitet und beobachtet von einer Unmenge von Fesselballonen hüben und drüben. Als der Tag graut, halten wir eine Besetzungsübung im Zug, erhöhte Wachsamkeit; jedoch alles ruhig. Vizefeldw. d. R. Walcher steht mit einigen Leuten im Graben und sieht den englischen Fliegern zu, die sich in unverschämtester Weise breit machen. Da saust es heran und die ganze Gesellschaft fliegt hin; Erde spritzt in die Höhe und das feine Surren der Eisensplitter ertönt. Walcher spürt einen Schlag im Rücken und springt herein zu uns: `Ich glaub´, ich bin verwundet´. Richtig ein Loch in der Uniform

 

Karte 5 – 1. Juli 1916 – Das 8. b. Res.Inf.Reg. im Einsatz in der Somme-Schlacht – Quelle: Der Weltkrieg 1914–1918. Bd. 10.  A. a. O., Karte 5 (Ausschnitt, bearb. d. Verf.)

 

und eine etwas blutende Schramme als Andeutung der verunglückten bösen Absicht der `Tommy´! Oder war es eine erste, leichte Ankündigung von bevorstehendem Schlimmeren? – – – Wir legen ihm einen Verband an und er lacht sein seelenvolles Lachen und – bleibt bei seinem Zug.

Sonntag ist´s. Wie tot liegt die Stellung. Alles ist unter der Erde. Draußen lacht goldener Sonnenschein und die Menschen, sie fliehen das Auge Gottes und sinnen auf Tod und Verderben. Bei Thiepval donnern ununterbrochen die Einschläge aller Kaliber. Was geht da vor? Wir wissen es nicht. Träge kommt der Nachmittag. Wir rauchen, plaudern, schlafen. Wer weiß, was es zur Nacht gibt? `Wo ist der Kompagnieführer?´ Eine aufgeregte Stimme fragt von oben herein. Die Leute vorn am Eingang geben Bescheid. `Wer war´s?´ frage ich. `Ein Meldegänger!´ Da erscheint auch schon Lt. Meister mit einem Papier, das, schmutzbedeckt, die schwere Kunde bringt: `Gegner in Feste Schwaben eingedrungen!´ 11. und 12. Komp. müssen mit I. u. II./8 zum Gegenangriff antreten. 10. Komp. besetzt den bisher von diesen beiden Kompanien innegehabten Raum, während wir den frei gewordenen Abschnitt der Zehnten dazubekommen. Nun müssen wir den ganzen ersten und halben zweiten Zug aus den schußsicheren Unterständen herausholen und ins Freie legen. Ins Freie! Angesichts des starken Artilleriefeuers, das sich jetzt auf die kaum 200 m vorliegende Ferme du Mouquet in immer neuen Lagen ununterbrochen entlädt. Doch es wird geschafft! […] An der Ferme du Mouquet, der granatengesegneten, vorbei, eilen wir in den Josenhansgraben, den zerschossenen. Lt. Meister und ich gehen an der Spitze. Ein Württemberger geht zurück, die Hand in blutgetränkter Binde. `Was gibt´s da vorn?´ `Die Hond, die verfluchte! ´Und er droht mit der unverletzten Faust nach rückwärts. Weiter! Eine Granate geht kurz über den Graben. Eine zweite folgt. Schlägt in den ersten Zug. Schreie! Albin Bauer, unser Tambour, ist schwer verletzt. Ein Eisen hat ihm die Brust zerrissen. Krankenträger, seine Landsleute, mühen sich um ihn. Die Kompagnie eilt vorwärts. Wir überschreiten die Höhe, die von Granaten durchpflügt, ein graues Trichterfeld geworden. Von einer zerschossenen Grabenstelle sehe ich in ein tiefes Tal. Ein Fluß schimmert herauf. Dahinter grünt ein Wald. Ortschaften grüßen. Wohnt da der Friede?[xxii]

 

Der „Blutzoll“ dieses ersten Tages der Somme-Schlacht belief sich nach der Auswertung der Ehrenliste[xxiii] des 8. b. Res.Inf.Reg. alleine bei dieser Einheit auf 180 Tote, Verwundete und Vermisste. Von 57.470 eigenen Opfern ist in dem o. g. britischen Bericht über den ersten Kampftag der Somme-Schlacht die Rede. 100 Jahre später fasste die „Süddeutsche Zeitung“ am 19. November 2016 unter der Überschrift „An der leichenfressenden Somme“ die Ereignisse dieses Tages so zusammen: „Am 1. Juli 1916 schickte der oberste Soldat seiner Majestät, King George V, voller naiver Zuversicht seine Soldaten ins Verderben. `Der Wetterbericht für morgen ist günstig´, notierte Haig am Vorabend des Angriffs in seinem Tagebuch. `Die Männer sind in ausgezeichneter Stimmung. Noch nie ist der Stacheldraht so gründlich gekappt worden, noch nie war die Artillerievorbereitung so gründlich.´ Der Oberbefehlshaber verließ sich auf Gott und die mehr als 1,7 Millionen Granaten, die in den vergangenen Tagen auf die deutschen Linien niedergegangen waren. `Mit dem Spazierstock´ sollten die Truppen das Niemandsland passieren, die Einnahme der feindlichen Stellungen werde `leichter als Teetrinken´, scherzten die Stabsoffiziere.

  

Abb. 8 – Stellung bei St. Pierre Divion – Quelle: Erinnerungsblätter deutscher Regimenter. Bd. 54. Das K. b. Reserve-Infanterie-Regiment Nr. 8. A. a. O., S. 72 a

 

So stürmten am Morgen des 1. Juli 1916 mehr als 100 000 von Haigs Soldaten auf einer Frontlänge von 26 Kilometern aus ihren Schützengräben – meist junge Freiwillige für Englands neues Millionenheer, kurz ausgebildet und nach Dörfern und Straßenzügen in `Pals battalions´ – `Kumpel-Bataillone´ – zusammengefasst.

Männer, die noch vor Kurzem gemeinsam in der Buchhaltung gearbeitet oder im selben Cricketteam gespielt hatten, rückten nun in dichten Reihen gegen die Reste der deutschen Stacheldrahtverhaue vor. Statt der versprochenen Teestunde erwartete sie im flachen, deckungslosen Gelände eine Orgie des Todes – und im Anschluss ein monatelanges Massensterben. Die Maschinengewehre ratterten, bis das Kühlwasser kochte.

Die meisten Deutschen hatten in gut befestigten Bunkern tief unter der Erde den Granathagel überlebt. Sobald der Beschuss einmal abebbte, kamen sie mit ihren MGs an die Oberfläche und begannen zu feuern. Mit 600 Schuss pro Minute nahmen sie die ungeschützten Engländer ins Visier, bis das Kühlwasser in den Waffen kochte.

Selbst ungeübtere Schützen konnten unter solchen Idealbedingungen maschineller Auslöschung binnen einer halben Stunde dutzende Feinde verwunden oder töten. `Es war schlimmer als die Hölle´, erinnerte sich Soldat Harold Beard von den Lancaster Fusiliers, der den Horror beim Sturm auf Thiepval im Zentrum der Sommefront überlebte. Bald lagen die Leichen in Schichten übereinander.

Am Ende des 1. Juli 1916 waren neben 8000 Deutschen mehr als 19000 Briten tot und 37000 verletzt. Zwischen 7.30 Uhr morgens und der Abenddämmerung hatte Haig die Hälfte seiner Infanterie verloren – und das an einem relativ kurzen Frontabschnitt. Auf jeden gefallenen Deutschen kamen sieben tote oder verwundete Briten.“[xxiv]

 

Otto Wagner hatte sich wohl seit einiger Zeit als treffsicherer Schütze bewährt, denn am 17. Juli 1916 wurde er innerhalb des 8. b. Res.Inf.Reg zum MG-Scharfschützen-Trupp 89 versetzt.[xxv]

2.–25.7.1916   Fortsetzung des „Zermürbungskampfes“ in der Somme-Schlacht: Artilleriebeschießungen, Stoßtruppunternehmen, Gasangriffe, Überfälle mit Handgranaten und immer wieder Aufbauarbeiten von zerstörten Stellungen kennzeichneten diese 3 Sommerwochen – Zugang von 9 Offizieren und 632 Mannschaften als „Auffrischung“ für das 8. b. Res.Inf.Reg.

26.–28.7.1916   Verlegung des Regiments über Cambrai – Avesnes – Luxemburg – Metz nach Falkenberg.

29.7.–12.8.1916   Erholung von den Somme-Kämpfen, Ausbildung, Neuordnung der Verbände und Ergänzung der Ausrüstung

Der sich abzeichnende Eintritt Rumäniens in den Krieg und der russische Vormarsch Richtung Karpaten erforderten die Verlegung zusätzlicher deutscher Verbände an die Ostfront zur Unterstützung der ö.-u.[xxvi] Einheiten. Davon war auch die 10. b. Inf.Div. mit dem 8. b. Res.Inf.Reg. betroffen.

13.–15.8.1916   Bahnverlegung von Wagners Regiment nach Kalusz in Galizien[xxvii] – Unterstellung unter das Kommando der 3. ö.-u. Armee

16.–18.8.1916   Ausladung und Aufenthalt in Kalusz

19.–30.8.1916   Ständige Standortwechsel innerhalb Galiziens

31.8–4.9.1916   Bahnverlegung nach Bistritz (Siebenbürgen) – Unterstellung unter den Oberbefehl der von den russischen Streitkräften bedrohten 7. ö.-u. Armee

5.–7.9.1916   Aufenthalt in Bistritz

8./9.9.1916   Verlegung nach Borsa in den Waldkarpaten[xxviii]

10.–14.9.19   Erste erfolgreiche Abwehrmaßnahmen gegen russische Angreifer in den Waldkarpaten (D`Ormului, Magurita-Höhe)

Für die Soldaten bedeutete diese Umstellung auf den Einsatz in den dicht bewaldeten Karpaten eine riesige Umstellung: „Nach den verlustreichen Kämpfen in den flachen bzw. hügeligen Landschaften Flanderns bzw. des Artois stellten die engen Täler und steilen Hänge der Waldkarpaten ganz neue Herausforderungen: Das Gebirge bot einen prachtvollen Anblick; ringsum Gipfel, nach rückwärts hob sich majestätisch der scharfkantige Petrosul ab. Jedes Bataillon war ein Königreich für sich und auf sich selbst angewiesen. Der Tag war gegen 4° nachm. schon zu Ende. Nachts hieß es besonders vorsichtig und flugs auf den Beinen sein, wenn ein Schuß fiel, der durch den Widerhall zehnmal so stark krachte. Greifen vielleicht die Russen an, verwegene sibirische Schützen? Vom I. Btl. bis zum Regimentsstab, der auf einer anderen Höhe lag, hatten die Meldegänger 8 Stunden hin und zurück zu laufen. Verpflegs- und sonstige Fahrzeuge hielten tief unten im Tale. Jeden Tag mußte das Essen in mühseliger

 

Karte 6 – Sept./Okt. 1916 – Die 10. b. Inf.Div. in den Waldkarpaten – Quelle: Österreich-Ungarns letzter Krieg. Bd. 5. Das Kriegsjahr 1916. A. a. O., Beilage 18; (Ausschnitt; bearb. d. Verf.)

 

Arbeit mit Tragtieren, denen die Gefäße am Sattel angeschnallt waren, heraufgeschafft werden. Die Tragtierführer hatten es besonders anstrengend, weil die Tiere rascher als sie selbst gingen.“[xxix]

Die folgenden Wochen wechselten sowohl die Zuordnungen zu den verschiedensten Armeen bzw. Armeeabteilungen und damit auch die Einsatzorte des 8. b. Res.Inf.Reg. an der Ostfront im Bereich der Waldkarpaten.

15.–27.9.1916   Abwehrkämpfe gegen russische Einheiten der 43. russischen Inf.Div. am Cimbroslawa mala

28.9.–14.10.1916   Stellungskämpfe nördlich des Prislop-Passes[xxx] – Ernennung Wagners zum etatmäßigen Gefreiten (14.10.1916)

 

Abb. 9 – Regimentsbefehlsstelle und Truppenlager an der Cimbroslawa wielka (Karpathen)[xxxi] – Quelle: Erinnerungsbl. dt. Reg. Bd. 54. Das K. b. Reserve-Infanterie-Regiment Nr. 8. A. a. O., S. 92 a [141]

 

15.–22.10.1916   Unterschiedliche Verlegung der einzelnen Bataillone im Raum Borsa – Abwehrkämpfe

4.–27.11.1916   Abwehrkämpfe im Györgyö-Gebirge

Wie solche Kämpfe im Gebirge verliefen, zeigt eine Darstellung der Ereignisse des I. Bataillons des 8. b. Res.Inf.Reg. am Hegyes vom 11./12.11.16:

„Eine schwere Aufgabe stand bevor: 710 abends begann der eigentliche Vormarsch. Kurz darauf bemerkte die rechte Seitenpatrouille der 2. Komp. von Westen anmarschierende Russen. Es kam zum Zusammenstoß; Ausschwärmen war das Werk eines Augenblicks. Hüben wie drüben knatterte das Feuer in der herrlichen Mondnacht. Da sprangen einige Meter vor unseren Leuten Rasenfetzen in die Höhe. O weh! Ein feindliches M.G. tickte, das mußte lauter Kopfschüsse geben! Schon schrieen Verwundete auf. Die Mannschaften machten im Nu die Tornister ab, legten sie vor sich als Deckung hin und begannen sich fieberhaft im harten Boden einzugraben. Allein jetzt faßte sie auch ein russisches M.G. von halbrechts. Die Rufe der Sterbenden und Verwundeten mehrten sich. Da lagen sie, die braven Toten, bleich und feierlich, viele von den Altbayern dabei, Seidl, der Meldegänger des Zuges Stahlhofer, Schwarzenböck, Kobler, Aulbach, Bausenwein, Benkert, Reuschwanger und andere. […] Bereitete das Erklimmen der Höhe unseren bepackten Infanteristen so wie so schon große Schwierigkeiten, so erhöhten sich diese durch das äußerst zähe Festhalten der sibirischen Schützen. Einer davon ließ uns bis auf wenige Schritte, hinter einem Busch versteckt, herankommen und schleuderte uns immer wieder Handgranaten entgegen. […] Mittags[xxxii] gingen die 1. u. 3. Komp. – Handgranatentrupp voraus – am Westhang des von 1459 nach Süden führenden Höhenzuges, einem steilen Felsenabfall, vor. Unsere Artillerie begleitete durch Wirkungsschießen[xxxiii] das Vorgehen. Die Kompagnien kamen anfangs gut vorwärts. Auf halber Strecke jedoch verengte sich plötzlich der Weg so, daß man nur durch Klettern weiterkam. Trotzdem unsere Artillerie und 4 unserer M.G. die feindliche Stellung abstreuten, stand oben am Gipfel Mann an Mann. Jeder der Unsern, von dem nur ein kleiner Teil dem Gegner sichtbar wurde – und dies war an manchen Stellen kaum zu vermeiden, – wurde von den sibirischen Scharfschützen angeschossen und stürzte senkrecht in die Tiefe.

 

 

Abb. 10 – Kuppe des Hegyes sarka, Karpaten, – Quelle: Erinnerungsblätter deutscher Regimenter. Bd. 54. Das K. b. Reserve-Infanterie-Regiment Nr. 8. A. a. O., S 100 a

 

Welch grausiger Anblick! Dort löste sich auch ein Körper von der Wand, schwer, sich überschlagend sackte er herunter, hinten nach das Gewehr. Bald darauf trug man einen Anderen, der ebenfalls abgestürzt war, besinnungslos und noch wimmernd herunter. […] Da, welches Unheil! Ein Verwundeter bleibt mitten auf dem engen Felssteig hängen; Lt. Armbruster will ihn umgehen, wird tödlich getroffen, bleibt daneben liegen – der Pfad ist verstopft. Die folgenden Kompagnien können nicht mehr weiter. Nur zwei Unteroffiziere und je 8 Mann der 1. u. 3. Komp. gelingt es todesmutig die Felswand zu überwinden. Sie müssen jedoch auf steilem Rasenhang am Südende der Wand liegen bleiben, da sie bei der geringsten Bewegung von vorne und von der Flanke beschossen werden. Mit dem Glase von unten betrachtet sehen sie wie Mücken aus. Da das Vergebliche des Unternehmens erkannt wird, kehren 4° nachm. die 1. u. 3. Komp. in die Ausgangsstellung zurück.“[xxxiv]

 

8.11.–26.12.1916   Verteidigungsschlacht im Gyimes-Uz-Gebiet gegen vereint angreifende russische und rumänische Einheiten – Die Kämpfe am Hegyes (09.11.–22.11.1916) und um den Tögyes-Pass (11.11.–27.11.1916) stellten dabei die Schwerpunkte der Kampfeinsätze der einzelnen Bataillone dar. Ab dem 13.12. verringern die russisch-rumänischen Truppen wegen der heftigen Gegenwehr vor allem bayerischer Einheiten ihre Angriffstätigkeit deutlich.

27.12.1916–15.1.1917   Stellungskämpfe in den siebenbürgischen Grenzkarpathen

Nach knapp einem halben Jahr Verteidigungskampf in den Gebirgszügen der Karpaten hatte das 8. b. Res.Inf.Reg. deutlich weniger Verluste als in den vorausgegangenen Kämpfen an der Westfront zu verzeichnen. Die insgesamt 277 Mann Verlust durch Tod oder Verwundung, davon 14 vom bayerischen Untermain, zeugen dennoch von einer hohen Intensität der Kämpfe gegen die russischen und rumänischen Truppen.

16.–29.1.1917    Ruhezeit in Remete und Verlegung über Klausenburg und Lemberg zurück nach Galizien in ein Waldlager ca. 90 km ostwärts von Lemberg – Ablösung des k.u.k.[xxxv] Infanterie-Regiments 69 und Zuordnung zum k.u.k. V. Korps der k.u.k. 2. Armee unter dem Oberbefehl des Generalobersten Böhm-Ermolli.[xxxvi]

30.1.–15.5.1917   Stellungskämpfe bei der k.u.k. 2. Armee in Ostgalizien

Die russische Revolution unterband im Frühjahr 1917 alle Pläne der verbündeten Gegner des Deutschen Reiches, vor allem an der Ostfront eine erneute Großoffensive zu starten. So konnte für das 8. b. Res.Inf.Reg. der Chronist folgende Feststellungen treffen: „Die Stellung war ruhig; man konnte manchmal über freies Gelände gehen, ohne vom Feind belästigt zu werden. Die feindliche Artillerie rührte sich wenig, noch weniger die feindliche Infanterie. Da sehr viel auf nassem und lockerem Boden zu kämpfen war, mußte fast überall verschalt werden. Es setzte also wieder eine eifrige Bautätigkeit ein. Dazu wurde fleißig an der Ausbildung der Mannschaften gearbeitet. Es wurden abgehalten: Kurse im Handgranatenwerfen, Unteroffiziers-Aspirantenkurse; ferner standen Abstellungen statt zum Korps – Sturmtruppenkurs –, zur Heeres-Gasschule. Außerdem erhielt jedes Bataillon 4 leichte M.G. Die Bedienung hierzu wurde bei der M.W.-Komp.10 [xxxvii] ausgebildet.“[xxxviii]

 

Karte 7 – Frühjahr 1917 – Das 8. b. Res.Inf.Reg. in Ostgalizien. – Quelle: Die Bayern im Großen Kriege. A. a. O., Karte 6, Rücks. (Ausschnitt, bearb. d. Verf.)

 

Bis Ende März 1917 gehörten russische Überläufer beinahe zum Tagesablauf. Teilweise musste russische Artillerie die gegnerischen Kampflinien beschießen, um eigene Deserteure von ihrem Vorhaben abzubringen.

4.4.1917   Stoßtruppunternehmen gegen den Ort Czepiele. Hauptziele: „Dem Feinde Verluste beizubringen, Gefangene und Beute zu machen.“ [xxxix]

Die nachlassende Kampftätigkeit russischer Einheiten als Folge der russischen Revolution und der dringende Bedarf an Kampfeinheiten an der Westfront bedingten eine baldige Rückkehr u. a. des 8. b. Res.Inf.Reg. an die Westfront (Flandern).

 

20.5.–27.5.1917   Verladung und Transport des Regiments über Lemberg – Przemyṥl – Oppeln – Breslau – Dresden – Hanau – Mannheim – Karlsruhe – Mühlhausen in den Raum Attenschweiler nahe der Schweizer Grenze.

28.5.–11.6.1917   Ausbildungs- und Erkundungsmaßnahmen

12.6.–14.6.1917   Erneute Verladung und Transport des 8. b. Res.inf.Reg. über Colmar–Sedan–Namur–Brüssel nach Aarseele. Zum zweiten Mal stand das Regiment am flandrischen Abschnitt der Westfront. „Auf der Höhe von Zandvoorde standen 2 Offiziere und suchten in gespannter Aufmerksamkeit mit dem Fernglas das Gelände ab, wie um eine alte Heimat wiederzusehen. Plötzlich rief der eine, Oberlt. Fritzsching, überrascht aus: `Jessas, Wurm, Wytschaete!´ Richtig, da drüben lag der Ort, an dessen Wegnahme unser Regiment im November 1914 rühmlich beteiligt war. Aber o Graus! Seit wir seine Trümmer im Jahre 1915 verlassen hatten, waren die englischen Offensiven darüber hinweggebraust und hatten das liebgewonnene Wytschaete dem Erdboden vollends gleichgemacht.“ [xl]

15.6.–24.6.1917   Fortsetzung intensiver Ausbildungsmaßnahmen – Ausrüstung mit Stahlhelmen – Regimentsbesichtigung durch Kronprinz Rupprecht v. Bayern

25.6.–26.6.1917   Abfahrt nach Menin – Übernahme von Abschnitt II der Division Hollebeke

27.6.–3.8.1917   Schlacht in Flandern gegen englische Truppen – Moderne Kampfmittel wie M.G., Handgranaten, durch Flugaufklärung gestützter Artilleriebeschuss oder Gas prägten jetzt die Kampfhandlungen, bei denen keine Kriegspartei wesentliche Geländegewinne erzielen konnte.

4./5.8.1917   Erneuter Standortwechsel des Regiments nach Rues des Vignes, ca. 5 km südlich von Cambrai, in die Siegfried-Stellung.[xli]

6.8.–30.9.1917   Stellungskämpfe in der Siegfried-Stellung gegen englische Einheiten

2.–5.10.1917   Verlegung über Tourcoing – Menin – Halluin nach Westhoek; das 8. b. Res.Inf.Reg. kam damit zum dritten Mal zu einem Kampfeinsatz nach Flandern

5.10.–29.10.1917   Im Raum Reutel verzeichnete das 8. b. Res.Inf.Reg. im Rahmen der 3. Flandernschlacht im Artilleriehagel der angreifenden britischen Truppen wieder erhebliche Verluste. Nach der Ehrenliste des Regiments fielen 151 Soldaten, wurden verwundet oder als vermisst gemeldet.[xlii] Der Regimentschronist verzeichnete sogar 7 Offiziere und 458 Mannschaften als Verluste in den Tagen der 3. Flandernschlacht. Otto Wagner hatte in dieser Phase der Kämpfe das große Glück, vom 15.10.–4.11.17 einen Versorgungskurs in Pirmasens besuchen zu können. Dieser stand wohl in Verbindung mit seiner Ernennung zum Unteroffizier am 16.10.1917.[xliii]

2.–22.11.1917    Verlegung an die Ostfront nach Brest-Litowsk – Verwendung als Reserve der Heeresgruppe Linsingen – Ausbildung als Schwerpunkttätigkeit – Zusammenfassung der 3 Minenwerfer-Kompanien (M.W.K.)[xliv] zu einem Minenwerfer-Bataillon

23.–27.11.1917   Rückverlegung über Bebra – Kreuznach – Homburg (Pfalz) – Baldershofen an den lothringischen Abschnitt der Westfront

29./30.11.1917   Bei Bezange la Grande im Frontabschnitt Wich (franz.: Vic) Ablösung des 22. Inf.Reg., das der 48. Res.Div. unterstellt war.

30.11.17–14.1.1918   Stellungskämpfe in Lothringen – Hauptaufgabe: Sicherung der Hänge am Tal der Lauter bei „geringer Infanterie-, Artillerie- und Fliegertätigkeit. Nachts unternahm der Feind ab und zu M.G.Feuerüberfälle. Die M.G.-, M.W.- Granatwerfer- und Unteroffizierskurse wurden wieder eifrig betrieben, Besetzungsübungen wurden durchgeführt.“[xlv] Otto Wagner konnte in diesen „ruhigeren Zeiten“ vom 3. bis 10.1.1918 in Mörchingen einen Tankübungskurs[xlvi] absolvieren.

15.-17.1.1918   Im Fußmarsch als Ablösung des 411. Inf.Reg. nach Duß (franz.: Dieuze)

18.1.–13.2.1918   Ruhezeit in der Stellung in der Region um Dieuze

14.2.–7.5.1918   Stellungskämpfe in Lothringen: Mitte Februar erfolgte die Verlegung des Regiments in den Parroywald, ca. 30 km südlich von Dieuze: „Im allgemeinen war es eine ruhige Stellung. Sie zog sich durch die östlichen Ausläufer des Parroywaldes und lief dann in östlicher Richtung gegen die Bahn Sarreburg–Lunéville in fast durchgehend drei Grabenlinien.“[xlvii] Als ein besonderes Ereignis hob der Regimentschronist ein Stoßtruppunternehmen gegen den Ort Emberménil am 28.4.18 hervor. Darin schilderte er vor allem den Einsatz und die Wirkung von zur damaligen Zeit modernen Waffen: M.G., Flammenwerfer, 1050 elektrisch gezündete Gasminen, artilleristisches Sperrfeuer und vieles mehr wurden dabei eingesetzt. Der Versuch, den Ort einzunehmen, scheiterte am Widerstand der Gegner und – man beachte – am Wetter. Einsetzende Windstille sorgte dafür, dass das verschossene Gas in den zu erobernden Bereichen liegen blieb. „7. Tote, 10 Schwerverwundete, 10 Leichtverwundete, 48 schwere, 119 leichte Gaskranke hatte das Unternehmen gekostet. Von den schweren Gaskranken starben 2.“[xlviii]

Für Otto Wagners militärische Laufbahn war dieser Zeitabschnitt bedeutsam: Anfang März wurde er zum Sergeanten befördert, einen Monat später besuchte er einen weiteren Fortbildungskurs im nahen Pirmasens.

7.–29.5.1918   Verlegung des 8. b. Res.Inf.Reg. nach Essesdorf (franz.: Assenoncourt) in Lothringen

30./31.5.1918   Verlegung des Regiments über Saarburg – Bensdorf – Metz – Dietenhofen – Montcournet – Notre Dame de Liesse – Laon nach Neuilly. Hier wurde die 10. b. Inf.Div. jetzt der 7. Armee zugeteilt als Reserve[xlix] mit dem Ziel, einen deutschen Vorstoß im Raum westlich und südlich von Soissons, in südwestliche Richtung voranzutreiben.

1.–4.6.1918   Vormarsch an die zugewiesene Frontstellung des 8. b. Res.Inf.Reg. bei Neuilly

5./6.6.1918   Die Bombardierung der Regiments-Munitionskolonne mit 5 Toten und 7 Verwundeten machte deutlich: Das Regiment war wieder im heftigen Stellungskrieg angekommen.

7.6.–22.7.1918   Abwehrkämpfe im Raum Passy-en-Valois, südwestlich Soissons zwischen der Aisne im Osten und der Oise im Westen: Die für die erste Junihälfte geplante Angriffsbewegung wurde durch Personal- und Materialmangel auf deutscher Seite und durch die heftige Gegenwehr der Alliierten gestoppt. Ab Mitte Juni kam noch eine Grippe-Epidemie dazu, welche die ohnehin ausgezehrten deutschen Truppen erheblich schwächte: „Da sie [die Grippe; Anm. d. Verf.] bekanntlich sehr ansteckend ist, zeigte sie sich sehr zahlreich innerhalb der Division. Neben den gesundheitlichen Schäden brachte sie für den ewig gefechtsbereiten Soldaten noch etwas Verhängnisvolles: die Schlappheit, Teilnahmslosigkeit.“[l]

 

Karte 8 – 6.6 bis 27.7.1918 – Die 10. b. Inf.Div. südwestlich von Soissons (nach: Erinnerungsblätter deutscher Regimenter. Bd. 54. S. 126 ff., bearb. d. Verf. – Kartengrundlage: Andrees allgemeiner Handatlas. A. a. O., S. 90; (Ausschnitt; bearb. d. Verf.)

 

Die Alliierten gingen jetzt massiv zum Gegenangriff über. „An der rund 70 Kilometer messenden, nach Westen gerichteten Front der 7. Armee zwischen Bailly an der Oise und Chateau-Thierry an der Marne war der [deutsche; Anm. d. Verf.] Angriff am 13. Juni eingestellt worden. Die hiervon erhoffte Beruhigung war aber nicht eingetreten, sondern der Gegner hatte durch fast ununterbrochene Teilangriffe von Bataillons- bis Divisionsstärke die deutschen Vorfeld-Truppen zurückzudrücken versucht und dabei gegen die großenteils bereits abgekämpften Divisionen jedesmal mehr oder minder bedeutende Erfolge gehabt. So hatte er am 15., 16., 18., 24., 25., 23. und 29. Juni sowie vom 1. bis 3. und dann wieder vom 8. Juli ab bald hier, bald dort angegriffen, wobei er vor allem auf der Hochfläche von Coeuvres gegen Soissons und aus dem Walde von Villers-Cotterêts gegen den als Tankhindernis wichtigen sumpfigen Grund des Savieres-Baches (von Longpont über Faverolle zum Ourcq fließend) Gelände zu gewinnen trachtete, Anfang Juli auch gegen die Höhe 204 westlich von Chateau-Thierry, die ihm den Einblick Marne-Tal auswärts sperrte. Er hatte dabei nicht nur Gefangene, insgesamt gegen 4000, wenn nicht mehr, gemacht, sondern vor allem die deutsche Truppe dauernd unter schwerem Feuer gehalten und nirgends zur Ruhe kommen lassen, das Vorfeld auf breiter Front eingedrückt und damit wiederholte Rückverlegung der Stellungen nötig gemacht. Unter diesen Verhältnissen und bei dem gleichzeitigen Auftrag, sich auf Wiederaufnahme des eigenen Angriffs vorzubereiten, konnten die außerdem durch Grippe stark mitgenommenen Truppen den Stellungsbau nur wenig vorwärtsbringen[li], bilanzierten die Mitarbeiter des Bundesarchivs anhand der Kriegsakten fast 40 Jahre später die Ereignisse um die 7. Armee an der Westfront im Juni/Juli 1918. Der Regimentschronist fasste die tatsächliche Lage des 8. b. Res.Inf.Reg. und der gesamten 10. b. Inf.Div. weitaus passender und drastischer zusammen: „Die Trümmer der drei Regimenter unserer Division sammelten nun rückwärts; es war ein trauriger Anblick. Fast kein Schrecken der modernen Materialschlacht war dem Regiment in diesen Kämpfen erspart geblieben. Und die eintönige Konservenkost, der Aufenthalt in Kellern und Höhlen und der allzu lange Einsatz der Division hatten die Leute an´s Ende ihrer Kraft gebracht.[lii] Otto Wagner hatte das Glück gehabt, gerade in der schwersten Kampfphase vom 6.7. bis 27.7. einen Heimaturlaub verbringen zu dürfen.[liii]

23.7.–1.8.1918   Marsch-Verlegung ca. 110 km nordwärts nach Maretz, im Großraum Cambrai gelegen

1.–10.8.1918   Ruhezeit in Maretz

14.8.1918   Auflösung des Regiments nach einem Befehl vom Chef des Generalstabs des Feldheeres aus dem Großen Hauptquartier vom 31.7.18: „An das Oberkommando der Heeresgruppe Rupprecht: Die 10. Div. ist nach ihrem Eintreffen im Unterkunftsbereich der 2. Armee aufzulösen. Ihre Infanterieregimenter werden zum Auffüllen anderer Divisionen verwendet. Auflösungsverfügung des k. b. Kriegsministeriums folgt. Bei der Auflösung der Regimenter sind unter Wahrung der Tradition und bisherigen Zusammengehörigkeit die geschlossenen Formationen (Baone[liv] usw.) zu bilden und in die neuen Verbände einzugliedern.“ [lv]

16.8.1918   Im Rahmen der Neugliederung der Verbände und der Auflösung des 8. b. Res.Inf.Reg. kam es nun zu folgenden Neuaufstellungen[lvi]:

  • Das bisherige I. Bataillon des 8. b. Res.Inf.Reg.[lvii] wurde zum III. Bataillon des 30. b. Inf.Rgts.
  • Das bisherige II. Bataillon des 8. b. Res.Inf.Reg. wurde zum II. Bataillon des 31. b. Inf.Rgts.
  • Das bisherige III. Bataillon des 8. b. Res.Inf.Reg. wurde zum III. Bataillon des 32. b. Inf.Rgts.

Nach den schweren Verlusten der vorausgegangenen Gefechte konnte so wieder – rein zahlenmäßig – eine Auffrischung der Bataillons-Personalstärken erreicht werden.

 

Abb. 11 – 16.8.1918 – Deckblatt der Kriegsstammrolle von Otto Wagners neuen Einheit, der 3. Maschinengewehr-Kompanie im III. Bataillon des 30. b. Infanterie-Regiments

 

16.–22.8.1918  [lviii] Mit dem Tag der Regimentsauflösung war Otto Wagner jetzt Teil der 3. MG-Kompanie im III. Bataillon des 30. b. Infanterie-Regiments[lix], das im Badischen Lager bei Aussonce[lx] untergebracht wurde, ca. 30 km nordöstlich von Reims. „Während der Ruhezeit fanden Erkundungen im Bereich der Gruppe Langer statt, um das Regiment als Eingreifstaffel mit II./7. Feld.Art.Rgt. und 1/3 Pion.Komp. 24 verwenden zu können.“ [lxi]

23.–30.8.1918   Das 30. b. Inf.Reg., jetzt Otto Wagners neues Regiment, übernimmt den rechten Flügelabschnitt der Gruppe Langer. Ab dem 24. 8. melden Agentenberichte von der Wahrscheinlichkeit eines alliierten Großangriffes. Die gesamte Armeegruppe ist in Alarmbereitschaft.

30.8. bis 14.9.1918   Das 30. b. Inf.Reg. als Teil der 5. b. Inf.Div. tritt mit der 240. Inf. Div. unter den Befehl der Gruppe Borne (VI. Res.Korps) und verschiebt seinen Einsatzraum einige Kilometer ostwärts. Wagners Bataillon liegt „als Kampfbataillon in 1. Linie (bis 11.9.), teils als Reserve-Bataillon in 2. Linie (12.–14. 9.) am Hochberg. Diese Tage verliefen, abgesehen von Gasbeschuß und einigen Feuerüberfällen durch feindliche Artillerie im allgemeinen ruhig.“ [lxii]

14./15.9.1918   Erfolgloses Stoßtruppunternehmen des III. Btl./30. b. Inf.Reg auf die feindlichen Linien an der Römerstraße

15.–24.9.1918   Erneuter Einsatz in der Kampfzone am Hochberg: „Auch während dieser Zeit sind keine besonderen Ereignisse zu verzeichnen, doch wurde durch öftere Feuerüberfälle, erhöhte Bereitschaft und Patrouillenkrieg die Truppe sehr erschöpft. Ganz besonders trug hierzu der Wassermangel bei, der sich im staubigen Kreideboden umso unangenehmer bemerkbar machte“, vermerkte der Bataillonschronist Lt. Groß später für das III. Btl./30. b. Inf.Reg.[lxiii] – 7-stündige Marschverlegung ins Ruhelager der 15. Inf. Div. nach Machault, ca. 38 km östlich von Reims – „Nachmittags 5° beziehen Ortsunterkunft in Machault: Regimentsstab und I./30, II./30. u. III./30. sind im Bayernlager-Nord untergebracht. Abends erhält das Regiment den Befehl, als Eingreifgruppe in die zweite Hauptwiderstandslinie nördlich Somme-Py einzurücken, da ein Großangriff der Franzosen erwartet wird.“

25.9.1918   Einzug in Bereitschaftsstellung östl. der großen Sedanstraße, 2 km nördlich von Somme Py

„Schon am 25.9. 12 Uhr Mitternacht wurde das Bataillon alarmiert und rückte um 5 Uhr vormittags in Bereitschaftsstellung in der 2. Hauptwiderstandslinie ostwärts der großen Sedanstraße, 2 km nördlich Somme Py, ein. Trotz schlechtester Unterkunftsmöglichkeit – die meisten Leute lagen im Graben – und kaltem, nebligem Wetter versuchte sich jeder so gut als möglich einzurichten, um einige Stunden Schlaf nachzuholen und für kommende Anstrengungen gerüstet zu fein. Der Tag verlief vollkommen ruhig, bis 11 Uhr nachts schlagartig das feindliche Trommelfeuer einsetzte.

Nach 11stündigem stärkstem Artilleriefeuer griff der Gegner (Franzosen) am 26. 9. 10 Uhr vormittags an. Bei der bayer. Ersatzdivision gelang es ihm in die 1. H. W. L. [lxiv] einzudringen und bis zur Arbre-Höhe durchzustoßen. Das 30. Inf.-Rgt. erhält 7 Uhr 15 nachmittags Befehl zum Gegenstoß gegen den über den Kirchbergrücken zum Düsseldorferrücken vorgehenden

 

Karte 9: Otto Wagners letzte Einsatzorte an der Westfront (nach Erinnerungsbl. dt. Regimenter. 30. b. Inf.Reg. Bd. 9. A. a. O., S. 52 ff. erstellt.) – Kartengrundlage: Der Weltkrieg 1914–1918. A. a. O., Beilage 29; (bearb. d. Verf.)

 

Feind. Hierbei war das III. Batl. in erster Linie und kam bei tiefster Dunkelheit bis zum Lützowwäldchen südlich Düsseldorferrücken vor.

  

Karte 10 – 26.9.1918 – 15. Inf.Div. (30., 31. und 32. Inf.Reg.) bei Somme-Py (Champagne); (bearb. d. Verf.) – Quelle: Das Bayernbuch vom Weltkrieg 1914–1918. Bd. 2. S. 610

 

Da Inf.-Rgt. 395 inzwischen weiter zurückgegangen war, befand sich der rechte Flügel ohne Deckung. Nur mit Mühe gelang es gegen Morgen des 27. 9. der M.G.K. den seitlich vorgehenden Gegner aufzuhalten und die Umgehung des Bataillons zu verhindern. Das Bataillon bezog darauf Stellung auf dem Düsseldorferrücken und brachte den feindlichen Angriff, der mit Tanks unterstützt wurde, zum Stehen. Im Laufe des Nachmittags wurde die Lage des Bataillons unhaltbar, da der Feind am linken Flügel zwischen III. Batl. 30. Inf.-Rgts. und 9. Komp. eingedrungen und der Anschluß, rechts durch Zurückgehen des 32. und 393. Inf.-Rgts. verloren war. Der Gegner, der die Lage des Bataillons erkannte, drängte frontal und von beiden Flanken scharf nach; nur der vollkommenen Ordnung, mit der sich die einzelnen Kompagnien durch den Tilsitergraben zurückzogen, war es zu verdanken, daß nur ein Zug der 9.Komp. in Gefangenschaft geriet. Während die Stellung am Düsseldorfer-Rücken geräumt wurde, hielten die Gewehre der M.G.K., die sich unter wechselseitiger Feuerunterstützung ebenfalls zurückzogen. den scharf nachdrängenden Gegner nieder. Am Spätnachmittag dieses kampf- und verlustreichen Tages bezog das Bataillon als neue Verteidigungslinie den Bahndamm bei Somme-Py.“ [lxv]

 

Ganz im Sinne der „Durchhaltepolitik“ der politischen Führung in Berlin lesen sich die nachfolgenden Meldungen zu den Ereignissen an der Somme für diese beiden Tage.

Das Große Hauptquartier telegrafierte an die Presseorgane im gesamten Deutschen Reich die nachfolgende Verlautbarung zu den Ereignissen in der Champagne: Neuer französisch-amerikanischer Angriff auf breiter Front. Berlin, 26. September, abends. (Amtlich.) In der Champagne und zwischen den Argonnen und der Maas haben auf breiter Front französisch-amerikanische Angriffe nach elfstündiger Feuervorbereitung begonnen. Der Durchbruch des Feindes ist vereitelt. Der Kampf um unsere Stellungen dauert an.“ [lxvi]

Am folgenden Tag ging folgende aktuelle Meldung aus dem Großen Hauptquartier an die Tageszeitungen: Der französisch-amerikanische Durchbruchsversuch zwischen Reims und Verdun. Großes Hauptquartier, 27. September. Westlicher Kriegsschauplatz: In der Champagne zwischen den Höhen westlich der Suippes und der Aisne sowie nordwestlich von Verdun zwischen den Argonnen und der Maas haben Franzosen und Amerikaner gestern mit starken Angriffen begonnen. […] An den Hauptangriffsfronten leitete gewaltiges Artilleriefeuer die Infanterieschlacht ein. Westlich der Aisne brach der Franzose, östlich von den Argonnen der Amerikaner unter Einsatz zahlreicher Panzerwagen gegen unsere Stellungen vor. Befehlsgemäß wichen unsere Vorposten kämpfend auf die ihnen zugewiesenen Verteidigungslinien aus. […] Mit besonderer Stärke führte er seine Angriffe gegen unsere Stellungen zwischen Auberive und südöstlich von Somme-Py. Sie brachen vor unseren Kampflinien unter schwersten Verlusten für den Feind zusammen. Auch nördlich von Cernay scheiterten die bis zum Abend mehrfach wiederholten feindlichen Angriffe.“ [lxvii]

 

Erst am 3.10.1918 konnte das III. Bataillon Bilanz dieser Abwehrschlacht bei Somme-Py ziehen: „Vom 25. 9. bis 2. 10. waren gefallen: 2 Offiziere (Hptm. Scheidt, Lt. d. R. Kreuzer), 13 Unteroffiziere und Mannschaften. Verwundet: 4 Offiziere (Lt. Schmitt, Scheuerlein, Kroll und Frühwald), 75 Unteroffiziere und Mannschaften. Vermißt: 3 Offiziere (Oblt. Lindig, Lt. Wiesmüller, Unterarzt Popp), 169 Unteroffiziere und Mannschaften. Krank im Lazarett: 3 Offiziere, 17 Unteroffiziere und Mannschaften.“[lxviii]

Otto Wagner war, wie viele Kameraden seiner Einheit, am 26.9.18 auf der Arbre-Höhe ums Leben gekommen. Sein Leichnam konnte nicht geborgen werden. „Am 26.9.18 vermißt 4° nachm. bei Somme Py“ lautete ein Eintrag seines Kompanieführers, Lt. Groß, am 5.12.18 in seine Kriegsstammrolle. Dort wurde am 8.3.1920 Otto Wagner noch einmal amtlich für tot erklärt und als Sterbetag der 26.9.1918 festgesetzt. [lxix]

 

Abb. 12 – 5.12.1918 – Wagner, Otto – Eintrag über seinen Tod in seiner Kriegsstammrolle – Quelle:  Bayerisches Hauptstaatsarchiv; München; Abteilung IV. Kriegsarchiv. Kriegsstammrollen, 1914–1918; Band 2268. Bd. 1. Lfd. Nr. 80

 

Am 14. März 1919 wurde Wagner in der deutschen Verlustliste Nr. 29578 als Sergeant der 3. Maschinengewehr-Kompanie im 30. b. Infanterie-Regiment als „vermisst“ aufgeführt.[lxx]

 

Abb. 13 – Wagner, Otto – Vermisstenmeldung. (Bildmontage) – Quelle: Deutsche Verlustliste Nr. 29578 vom 14.3.1919 – Link: https://des.genealogy.net/search/show/6493932

 

Der Eintrag auf dem Mahnmal für die Opfer des 1. Weltkrieges im Friedhof in Aschaffenburg-Leider[lxxi] ist neben der Gedenktafel in der Pfarrkirche St. Laurentius in Aschaffenburg-Leider[lxxii] die einzige Erinnerung an den Soldaten aus dem Aschaffenburger Vorort, der bis auf die letzten 6 Wochen während des gesamten 1. Weltkrieges an der Front stand und sowohl an der West-, als auch an der Ostfront gekämpft hatte.

 

Abb. 14 – Eintrag für Otto Wagner auf dem Weltkrieg-1-Denkmal in Aschaffenburg-Leider –  Foto (Ausschnitt): P. Grasmann

 

Abb. 15 – Eintrag für Otto Wagner auf der Gedenktafel in der Pfarrkirche St. Laurentius in Aschaffenburg-Leider – Foto: P. Grasmann

 

Nach Wagners Tod bei Somme-Py am 26.9.1918 war das 30. b. Inf.Reg. bis zum 5. 11.1918 in die Abwehrschlacht in der Champagne und an der Maas eingebunden, davon vom 7.10. bis 10.10.1918 als Armeereserve der 1. Armee.

6.11.—11.11.1918   Armeereserve der 5. Armee

12.11.–20.12.1918   Rückmarsch ins Heimatgebiet: Überwiegend in Fußmärschen gelangten die „Reste“ des 30. b. Inf.Reg. über die Eifel, Pfalz, Hessen, Württemberg und Mittelfranken ins niederbayerische Griesbach.[lxxiii] Hier erfolgte am 21.12.1918 die offizielle Demobilisierung[lxxiv] des Regiments.[lxxv]

 

Die traurige Bilanz des 30. b. Inf.Reg. in den 665 Tagen seines Bestehens von der Aufstellung am 16.1.1917 bis zur Auflösung am 21.12.1918 [lxxvi] zeigt die Verlustliste des Regiments[lxxvii] in reinen Zahlen. Das dahinter verborgene menschliche Leid, die damit verbundenen Schicksale, lassen sich nur erahnen. Das von Otto Wagner war – beispielhaft – „nur“ eines davon. Es sollte Mahnung sein für alle nachfolgenden Generationen – immer und überall.

 

Abb. 16 – Verlusttafel des 30. b. Inf.Reg. – Quelle: Erinnerungsbl. dt. Regimenter. 30. b. Inf.Reg. Bd. 9. München 1922. A. a. O., S. 72

 

Anhang:

Abbildungen:

 

Abb. 1 – Weltkrieg-1-Denkmal Friedhof Aschaffenburg-Leider – Foto: Peter Grasmann

Abb. 2 – Otto Wagner – Auszug aus dem Taufregister der Muttergottes-Pfarrkirche Aschaffenburg vom 9. April 1888 – Quelle: Matricula Online – Link: https://data.matricula-online.eu/de/deutschland/wuerzburg/aschaffenburg-unsere-liebe-frau-innenstadt/00315/?pg=80

Abb. 3 – Foto (um 1905) der Familie Johann und Anna Maria Wagner, geb. Müssig. Otto Wagner (hinten links) – Quelle: Kaup, W. u. a.: Leben in Leider. Bd. I. Bildband. A. a. O., S. 59

Abb. 4 – Familie Johann Wagner – Eintrag im Adressbuch der Stadt Aschaffenburg einschließlich Damm u. Leider. Ausgabe 1904. A. a. O., S. 39

Abb. 5 – Königl. Weibliche Bildungsanstalt Aschaffenburg: Standort des III. Bataillons im 8. b. Res.Inf.Reg. – Quelle: Erinnerungsbl. dt. Reg. Bd. 54. A. a. O., Anhang

Abb. 6 – Landsmannschaftliche Gliederung des 8. b. Res.Inf.Reg. bis 1918 – Quelle: Erinnerungsblätter deutscher Regimenter. Bd. 54. Das K. b. Reserve-Infanterie-Regiment Nr. 8. S. 197

Abb. 7 – Verlustzahlen der Hauptkriegsparteien in der 1. Flandernschlacht (30.10.1914–24.11.1914) – Grafik: Grasmann, Peter: Herbst1914Zeitlose. Aschaffenburg 2019. ISBN: 9783752639711 – Quelle Zahlenmaterial: Wikipedia. Link: https://de.wikipedia.org/wiki/Erste_Flandernschlacht; Stand: 9.11.2025.

Abb. 8 – Stellung bei St. Pierre Divion – Quelle: Erinnerungsblätter deutscher Regimenter. Bd. 54. Das K. b. Reserve-Infanterie-Regiment Nr. 8. A. a. O., S. 72 a

Abb. 9 – Regimentsbefehlsstelle und Truppenlager an der Cimbroslawa wielka (Karpathen) – Quelle: Erinnerungsbl. dt. Reg. Bd. 54. Das K. b. Reserve-Infanterie-Regiment Nr. 8. A. a. O., S. 92 a [141]

Abb. 10 – Kuppe des Hegyes sarka, Karpaten, – Quelle: Erinnerungsblätter deutscher Regimenter. Bd. 54. Das K. b. Reserve-Infanterie-Regiment Nr. 8. A. a. O., S 100 a

Abb. 11 – 16.8.1918 – Deckblatt der Kriegsstammrolle von Otto Wagners neuen Einheit, der 3. Maschinengewehr-Kompanie im III. Bataillon des 30. b. Infanterie-Regiments – Quelle: Bayerisches Hauptstaatsarchiv; München; Abteilung IV. Kriegsarchiv. Kriegsstammrollen, 1914–1918; Band: 2268. Kriegsstammrolle: 3. Maschinengewehr-Kompanie f. 1. M.-G.Kp/R.I.R. 8 =M.-G.Ss Trupp 89, Bd. 1 Lfd. Nr. 80 [76] – Link: https://www.ancestry.de/imageviewer/collections/1631/images/31010_176775-00000?queryId=61b5bb01-ba58-45fc-a2ec-1c545e73f671

Abb. 12 – 5.12.1918 – Wagner, Otto – Eintrag über seinen Tod in seiner Kriegsstammrolle – Quelle:  Bayerisches Hauptstaatsarchiv; München; Abteilung IV, Kriegsarchiv. Kriegsstammrollen, 1914–1918; Band 2268. Bd. 1. Lfd. Nr. 80

Abb. 13 – Wagner, Otto – Vermisstenmeldung (Bildmontage) – Quelle: Deutsche Verlustliste Nr. 29578 vom 14.3.1919 – Link: https://des.genealogy.net/search/show/6493932

Abb. 14 – Eintrag für Otto Wagner auf dem Weltkrieg-1-Denkmal in Aschaffenburg-Leider – Foto (Ausschnitt): P. Grasmann

Abb. 15 – Eintrag für Otto Wagner auf der Gedenktafel in der Pfarrkirche St. Laurentius in Aschaffenburg-Leider – Foto: P. Grasmann

Abb. 16 – Verlusttafel des 30. b. Inf.Reg. – Quelle: Erinnerungsbl. dt. Regimenter. 30. b. Inf.Reg. Bd. 9. München 1922. A. a. O., S. 72

  

Karten:

Karte 1 – Frontverschiebungen während der 1. Flandernschlacht zwischen dem 29.10. und dem 11.11.1914 – Quelle: Ypres and the Battle of Ypres. A. a. O., S.10 [12]

Karte 2 – Das I. b. Armee-Korps und die 10. b. Inf.Div. im Frühjahr und Sommer 1915 an der  Westfront bei Péronne – Quelle: Der Weltkrieg 1914–1918. Bd. 8. A. a. O., Karte 1; (Ausschnitt bearb. d. Verf.)

Karte 3 – Einsatzgebiete des 8. b. Inf.Res.Reg. vom April 1915 bis Mai 1916 südwestlich von Péronne – Quelle: Kriegsatlas. 52 Karten von allen Schauplätzen des Weltkrieges. Wien – Berlin 1916. A. a. O., Karte 12; (bearb. d. Verf.)

Karte 4 – Stellung des 8. b. Res.Inf.Reg. ca. 10 km südwestlich von Péronne von Ende Oktober 1915 bis Mai 1916 – Quelle: Erinnerungsbl. dt. Reg. Bd. 54. A. a. O. Kartenanhang

Karte 5 – 1. Juli 1916 – Das 8. b. Res.Inf.Reg. im Einsatz in der Somme-Schlacht – Quelle: Der Weltkrieg 1914–1918. Bd. 10. A. a. O., Karte 5; (Ausschnitt, bearb. d. Verf.)

Karte 6 – Mitte September 1916 – Die 10. b.Inf.Div. in den Waldkarpaten – Quelle: Österreich-Ungarns letzter Krieg. Bd. 5. Das Kriegsjahr 1916. A. a. O., Beilage 18; (Ausschnitt; bearb. d. Verf.)

Karte 7 – Frühjahr 1917 – Das 8. b. Res.Inf.Reg. in Ost-Galizien. – Quelle: Die Bayern im Großen Kriege. A. a. O., Karte 6, Rücks.; (Ausschnitt; bearb. d. Verf.)

Karte 8 – 6.6 bis 27.7.1918 – Die 10 b. Inf.Div. südwestlich von Soissons (nach: Erinnerungsbl. dt. Reg. Bd. 54. S. 126 ff. erstellt d. Verf.) – Kartengrundlage: Andrees allgemeiner Handatlas. A. a. O., S. 90; (Ausschnitt; bearb. d. Verf.)

Karte 9 – Otto Wagners letzte Einsatzorte an der Westfront (nach: Erinnerungsbl. dt. Reg. Bd. 54. S. 145 ff. erstellt d. Verf.) – Kartengrundlage: Der Weltkrieg 1914–1918. Bd. 14. A. a. O., Beilage 29; (bearb. d. Verf.)

Karte 10 – 26.9.1918 – Die 15. Inf.Div. (30., 31. und 32. Inf.Reg.) bei Somme-Py (Champagne); (bearb. d. Verf.) – Quelle: Das Bayernbuch vom Weltkrieg 1914–1918. Bd. 2. S. 610

 

Literatur:

Aschaffenburger Adreß-Buch. Adreß- und Geschäfts-Handbuch für die Kgl. bayer. Stadt Aschaffenburg einschließlich Damm und Leider. Aschaffenburg 1904. Stadt- u. Stiftsarchiv Aschaffenburg, Präsenzbibliothek

Bernhardi, Friedrich v.: Deutschlands Heldenkampf 1914–1918. München 1922 – Link: https://archive.org/details/deutschlandsheld00bern

Beumelburg, W.: Schlachten des Weltkrieges. Ypern 1914. Band 10. In Einzeldarstellungen bearbeitet und herausgegeben im Auftrage des Reichsarchivs. Oldenburg i. O. – Berlin 1925 – Link: http://digi.landesbibliothek.at/viewer/image/AC00633954/1/

Cron, H.: Geschichte des Deutschen Heeres im Weltkriege 1914–1918. Berlin 1937

Der Weltkrieg 1914 bis 1918. Bd. 1. Bearbeitet im Reichsarchiv. Die militärischen Operationen zu Lande. Die Grenzschlachten im Westen. Berlin 1925 – Link: https://digi.landesbibliothek.at/viewer/image/AC01831210/1/LOG_0003/

Der Weltkrieg 1914 bis 1918. Bd. 5. Bearbeitet im Reichsarchiv. Die militärischen Operationen zu Lande. Der Herbst-Feldzug 1914. 1. Im Westen bis zum Stellungskrieg, im Osten bis zum Rückzug. Berlin 1929 – Link: http://digi.landesbibliothek.at/viewer/image/AC01859873/1/

Der Weltkrieg 1914 bis 1918. Bearbeitet im Reichsarchiv. Die militärischen Operationen zu Lande. Bd. 10. Die Operationen des Jahres 1916 bis zum Wechsel der Obersten Heeresleitung. Berlin 1936. – Link: https://digi.landesbibliothek.at/viewer/image/AC01859962/1/

Erinnerungsblätter deutscher Regimenter. 30. b. Inf.Reg. Bd. 9. Bayerische Armee. München 1922 – Link: https://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:101:1-201203234170

Erinnerungsblätter deutscher Regimenter. Auszüge aus den amtlichen Kriegstagebüchern. Bayerische Armee. Band 54. K. b. Reserve-Infanterie-Regiment Nr. 8. Hrsg. vom bayer. Kriegsarchiv. München 1929. – Link: https://digital.wlb-stuttgart.de/sammlungen/sammlungsliste/werksansicht?tx_dlf%5Bid%5D=6097&tx_dlf%5Bpage%5D=1&cHash=77f90d0bccbc8937c87c7d19268b69ba

Erinnerungsblätter deutscher Regimenter. Auszüge aus den amtlichen Kriegstagebüchern. Bayerische Armee. Band 36. 10. K. b. Infanterie-Regiment. König. Hrsg. vom bayer. Kriegsarchiv. München 1925. – Link: http://digital.wlb-stuttgart.de/purl/bsz51067996X

Grasmann, Peter: Herbst1914Zeitlose. Aschaffenburg 2019. Books on Demand. ISBN: 9783752639711

Histories of two hundred and fifty-one divisions of the German Army which participated in the war 1914–1918. Washington 1920 – Link: https://archive.org/details/historiesoftwohu00unit/page/n6/mode/2up

Kalogrias, V., & Kemper, J. (Hrsg.). (2024). Geschichte der Stadt Aschaffenburg im 19. und 20. Jahrhundert. Bd. 1. Von der Dalbergzeit (1803–1813) bis zum Ersten Weltkrieg (1914–1918) (2. verbesserte Auflage) (Sonderpublikationen des Stadt- und Stiftsarchivs Aschaffenburg). Aschaffenburg: Stadt- und Stiftsarchiv Aschaffenburg; Stadt Aschaffenburg. https://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:0168-ssoar-101177-9

Kaup, Wilhelm; Kaup, Wolfgang; Hapke, Klaus: Leben in Leider. Portrait eines Stadtteiles. Aschaffenburger Studien im Auftrag der Stadt Aschaffenburg – Stadt- und Stiftsarchiv. II. Dokumentationen. Band 10. Aschaffenburg 1995. (Bildband)

Kaup, Wilh.; Kaup, Wolfg.; Hapke, K.: Leben in Leider. Portrait eines Stadtteils II. Textband. Aschaffenburger Studien im Auftrag der Stadt Aschaffenburg. Stadt- und Stiftsarchiv. Band 11. Aschaffenburg 1995

Klotz, Matthias: Der Erste Weltkrieg in Aschaffenburg. Eine Dokumentation. Aschaffenburg 2014– Link: https://stadtarchiv-aschaffenburg.de/wp-content/uploads/2020/04/1.-Weltkrieg-in-AB_Internet_1.pdf

Kraus, Jürgen. Handbuch der Verbände und Truppen des deutschen Heeres 1914–1918. Infanterie. Bd. 1. Infanterie-Regimenter. Wien 2007

Kraus, Jürgen: Handbuch der Verbände und Truppen im Weltkrieg 1914–1918. Infanterie. Bd. 2. Reserve- und Landwehr-Infanterie. Wien 2012

Kriegsatlas. 52 Karten von allen Schauplätzen des Weltkrieges. Wien–Berlin 1916. Link: http://digi.landesbibliothek.at/viewer/image/AC15423712/1/

Österreich-Ungarns letzter Krieg. Bd. 5. Das Kriegsjahr 1916. Wien 1934. Link: https://digi.landesbibliothek.at/resolver?urn=urn:nbn:at:AT-OOeLB-1610863

Schwink, Otto: Der Große Krieg in Einzeldarstellungen. Heft 10. Die Schlacht an der Yser und bei Ypern im Herbst 1914 – Link: http://digi.landesbibliothek.at/viewer/image/AC06982697/1/

Ypres and the Battle of Ypres. Michelin. Illustrated guides to the battlefields (1914—1918). – Link: https://opclub.stpaulsschool.org.uk/wp-content/uploads/2025/09/Book-of-Ypres-and-the-Battles-of-Ypres-by-Michelin-.pdf

 

 

Digitale Ressourcen:

Bayerisches Hauptstaatsarchiv, Abteilung IV. Kriegsarchiv. München. Kriegsranglisten und -stammrollen des Königreichs Bayern, 1. Weltkrieg 1914–1918 – Link: https://www.ancestry.de/search/collections/catalog/?title=Kriegsstammrollen&limitToCountry=1

WIKIPEDIA – Die freie Enzyklopädie: Link: https://de.wikipedia.org/wiki/Wikipedia:Hauptseite

Onlineprojekt Gefallenen-Denkmäler: http://denkmalprojekt.org/index.htm

 

Anmerkungen:

[i] Siehe dazu auch Kapitel 3.2.3!

[ii] Quelle: Matricula Online. Pfarre/Ort: Aschaffenburg-Unsere Liebe Frau (Innenstadt) – Signatur: 00315 – Pfarrmatrikel Aschaffenburg-Unsere Liebe Frau (Innenstadt) (Taufen – Sonstiges) (inkl. Register) – 1. Januar 1876 bis 31. Dezember 1940 – Seite [03_0007] – Link: https://data.matricula-online.eu/de/deutschland/wuerzburg/aschaffenburg-unsere-liebe-frau-innenstadt/00315/?pg=80

[iii] Quelle: Übersicht über die Änderung der Straßennumerierung des Stadtteils Leider. In: Kaup, Wilhelm; Kaup, Wolfgang; Hapke, Klaus: Leben in Leider. Portrait eines Stadtteiles. Aschaffenburger Studien im Auftrag der Stadt Aschaffenburg – Stadt- und Stiftsarchiv. II. Dokumentationen. Band 11. Aschaffenburg 1995. (Textband)

[iv] Bayerisches Hauptstaatsarchiv; München; Abteilung IV. Kriegsarchiv. Kriegsstammrollen, 1914–1918; Band: 2718. Kriegsstammrolle: b. Res. Inf.Reg. Nr. 8–10 Kompanie, Eintragnr. 248 – [216] – Link: https://www.ancestry.de/imageviewer/collections/1631/images/31010_177225-00219?usePUB=true&_phsrc=cMJ6 – Die Änderung der Berufsbezeichnung von Otto Wagner zum Verwalter ist wohl auf den Tod seines Vaters Johann Wagner am 21.5.1913 zurückzuführen. Anm. d. Verf.

[v] Siehe Abb. 5! In der Regimentschronik von Herbert Ritter v. Wurmb liegt ein Fehler vor: Das III. Bataillon des b. Res. Inf. Reg. Nr. 8 war nicht in der Aschaffenburger Luitpoldschule untergebracht, sondern in der 1906 an der Grünewaldstraße errichteten „Königlich Weiblichen Bildungsanstalt Aschaffenburg“, dem heutigen Dalberg-Gymnasium. Anm. d. Verf.

[vi] Siehe Abb. 6!

[vii] Siehe Karte 1!

[viii] Wytschaete auf einer Höhenlage von 80 m über Meereshöhe bot eine ausgezeichnete Sicht auf die sich nach Nordwesten ausdehnende Yser-Ebene, das Aufmarschgebiet der Alliierten.

[ix] Siehe Abb. 7!

[x] „Faschinen, Bunde aus Strauchwerk, welche durch Bänder aus Draht od. Weiden, die in gewissen Abständen je nach der erforderlichen Festigkeit umgelegt sind, zusammengehalten und beim Wasserbau, beim Bau von Feldschanzen u. beim Batteriebau angewendet werden, um lockere Erde der Buhnen, Wälle u. Brustwehren festzuhalten. Je nach dem Zwecke, zu welchem sie dienen sollen, erhalten sie verschiedene Abmessungen, Einrichtungen u. Namen.“ Quelle: Pierers Universal-Conversations-Lexikon. Bd. 7. Ohne Jgg. Berlin –-Leipzig.

[xi] Strategisch wichtiger Bergrücken südwestlich der belg. Gemeinde Heuvelland; während des gesamten 1. Weltkrieges deshalb immer wieder heftig umkämpft. Anm. d. Verf.

[xii] Erinnerungsbl. dt. Reg. Bd. 54. 8. K. b. Res.Inf.Reg. A. a. O., S. 53

[xiii] Quelle: Histories of two hundred and fifty-one divisions of the German Army. A. a. O., S. 194 ff.

[xiv] Siehe Karte 2 (Quelle: Der Weltkrieg 1914–1918. Bd. 8. A. a. O., Karte 1; Ausschnitt, bearb. d. Verf.) u. Karte 3 (Quelle: Kriegsatlas. 52 Karten von allen Schauplätzen des Weltkrieges. Wien–Berlin 1916. A. a. O., Karte 12, bearb. d. Verf.)!

[xv] Erinnerungsbl. dt. Reg. Bd. 54. 8. K. b. Res.Inf.Reg. A. a. O., S. 57

[xvi] Erinnerungsbl. dt. Reg. Bd. 54. 8. K. b. Res.Inf.Reg. A. a. O., S. 57 f.

[xvii] Gefreiter, zusätzlich zu den etatmäßigen Gefreiten. Anm. d. Verf.

[xviii] Quelle: Kriegsranglisten und -stammrollen des Königreichs Bayern, 1. Weltkrieg 1914–1918 für Karl Otto Wagner: Infanterie – Infanterie-Regimenter – 30. bayer. Infanterie-Regiment 02268- Kriegsstammrolle: 3. Maschinen-Gewehr-Kompanie f- 1.M.G.Kp/R-I-R- 8 =M–G-Ss Trupp 89, Bd. 1 – Eintrag-Nr. 80 [76] – Link: https://www.ancestry.de/imageviewer/collections/1631/images/31010_176775-00075?queryId=61b5bb01-ba58-45fc-a2ec-1c545e73f671&usePUB=true&_phsrc=SfD1&_phstart=successSource&usePUBJs=true&pId=1863042

[xix] Siehe Karte 5!

[xx] Ausführliche Schilderung der Ereignisse vom 1.7.1916 in: Erinnerungsbl. dt. Reg. Bd. 54. 8. K. b. Res.Inf.Reg. A. a. O., S. 66–73.

[xxi] The battle of the Somme. The opening day.

[xxii] Erinnerungsbl. dt. Reg. Bd. 54. 8. K. b. Res.Inf.Reg. A. a. O., S. 163 f.

[xxiii] In: Erinnerungsbl. dt. Reg. Bd. 54. 8. K. b. Res.Inf.Reg. A. a. O., S. 213–264.

[xxiv] Erster Weltkrieg. An der leichenfressenden Somme. In: Süddeutsche Zeitung. 19. November 2016 – https://www.sueddeutsche.de/politik/weltkrieg-somme-schlacht-1.3255405 – Stand: 16.04.2022

[xxv] Quelle: Kriegsranglisten und -stammrollen des Königreichs Bayern, 1. Weltkrieg 1914–1918 für Karl Otto Wagner: Infanterie – Infanterie-Regimenter – 30. bayer. Infanterie-Regiment 02268- Kriegsstammrolle: 3. Maschinen-Gewehr-Kompanie – 1.M.G.Kp/R-I-R- 8 =M-G-Ss Trupp 89, Bd. 1 – Eintrag-Nr. 80 [76] – Link: https://www.ancestry.de/imageviewer/collections/1631/images/31010_176775-00075?queryId=61b5bb01-ba58-45fc-a2ec-1c545e73f671&usePUB=true&_phsrc=SfD1&_phstart=successSource&usePUBJs=true&pId=1863042

Lt. Kraus, Jürgen. Handbuch der Verbände und Truppen des deutschen Heeres. Bd. 2. Reserve- u. Landwehr-Infanterie. A. a. O., S. 250 wurde der MG-Scharfschützen-Trupp 89 (MG-SS-Tr. 89) später in die MG-Kompanie des 8. b. Res.Inf.Reg. eingegliedert.

[xxvi] ö.-u., d. h. österreichisch-ungarisch. Anm. d. Verf.

[xxvii] Kalusch (auch Kalusa) in der heutigen Westukraine – Quelle: Wikipedia

[xxviii] Siehe Karte 6!

[xxix] Erinnerungsbl. dt. Reg. Bd. 54. 8. K. b. Res.Inf.Reg. A. a. O., S. 83 [127].

[xxx] Siehe Karte 6, mittig unten!

[xxxi] Siehe Karte 6! Anm. d. Verf.

[xxxii] Gemeint ist der 12.11.1916. Anm. d. Verf.

[xxxiii] Beschuss von gegnerischen Einheiten vor der eigenen Frontlinie oder hinter der feindlichen Frontlinie, z. B. als Vorbereitung eines Infanterie-Angriffes oder zum Abschneiden der feindlichen Fronteinheiten von deren eigener Versorgung. Anm. d. Verf.

[xxxiv] Erinnerungsbl. dt. Reg. Bd. 54. 8. K. b. Res.Inf.Reg. A. a. O., S. 94 [144] f.

[xxxv] K.u.K.: Kaiserlich und königlich. Anm. d. Verf.

[xxxvi] Siehe dazu Karte 7!

[xxxvii] Minen-Werfer-Kompanie 10. Anm. d. Verf.

[xxxviii] Erinnerungsbl. dt. Reg. Bd. 54. 8. K. b. Res.Inf.Reg. A. a. O., S. 106 [162].

[xxxix] Erinnerungsbl. dt. Reg. Bd. 54. 8. K. b. Res.Inf.Reg. A. a. O., S. 107.

[xl] Erinnerungsbl. dt. Reg. Bd. 54. 8. K. b. Res.Inf.Reg. A. a. O., S. 111.

[xli] Von den britischen Militärs wurde sie auch als „Hindenburgstellung“ bezeichnet. Durch den im März 1917 vollzogenen Rückzug auf diese Linie wurde die Front um 50 Kilometer verkürzt, 13 Divisionen wurden eingespart.

[xlii] Nach Ehrenliste des Regiments in: Erinnerungsbl. dt. Reg. Bd. 54. 8. K. b. Res.Inf.Reg. A. a. O., S. 250 ff.

[xliii] Bayerisches Hauptstaatsarchiv; München; Abteilung IV; Kriegsarchiv. Kriegsstammrollen, 1914–1918;

Band: 2268. Bd. 1. Lfd. Nr. 80 [76] – Link: https://www.ancestry.de/imageviewer/collections/1631/images/31010_176775-00075?queryId=61b5bb01-ba58-45fc-a2ec-1c545e73f671

[xliv] Organisatorisch war ursprünglich jedem der 3 Bataillone des Regiments je 1 M.G.K. und je 1 M.W.K. zugeteilt.

[xlv] Erinnerungsbl. dt. Reg. Bd. 54. 8. K. b. Res.Inf.Reg. A. a. O., S. 120.

[xlvi] Tankübungskurs: Angesichts der besonderen Leistungen von Otto Wagner als Schütze ist davon auszugehen, dass er mit dem Tankübungskurs eine Ausbildung an der neuen „Wunderwaffe des deutschen Heeres gegen „Tanks“ (das war im 1. Weltkrieg die gebräuchliche Bezeichnung für Panzer, Anm. d. Verf.), dem Tankgewehr M1918, absolvierte. Nähere Ausführungen zum Tankgewehr 1918: Link: https://de.wikipedia.org/wiki/Tankgewehr_M1918

[xlvii] Erinnerungsbl. dt. Reg. Bd. 54. 8. K. b. Res.Inf.Reg. A. a. O., S. 121

[xlviii] Erinnerungsbl. dt. Reg. Bd. 54. 8. K. b. Res.-Inf.Reg. A. a. O., S. 122

[xlix] Ende Mai erfolgte die Zuordnung zur Armeegruppe Wichura, ab 19.6.18 zur Armeegruppe Winckler.

[l] Erinnerungsbl. deutscher Regimenter. Bd. 54. Das K. b. Reserve-Infanterie-Regiment Nr. 8. A. a. O., S. 127

[li] Der Weltkrieg 1914–1918. Bd. 14. A. a. O., S. 473

[lii] Erinnerungsbl. deutscher Regimenter. Bd. 54. Das K. b. Reserve-Infanterie-Regiment Nr. 8. A. a. O., S. 135

[liii]  Bayerisches Hauptstaatsarchiv; München; Abteilung IV. Kriegsarchiv. Kriegsstammrollen, 1914–1918;

Band: 2268. Bd. 1. Lfd. Nr. 80 [76] – Link: https://www.ancestry.de/imageviewer/collections/1631/images/31010_176775-00075?queryId=61b5bb01-ba58-45fc-a2ec-1c545e73f671

[liv] Baone: Kurzform für Bataillone. Anm. d. Verfasser

[lv] Erinnerungsbl. deutscher Regimenter. Bd. 54. Das K. b. Reserve-Infanterie-Regiment Nr. 8. A. a. O., S. 136

[lvi] Erinnerungsbl. deutscher Regimenter. Bd. 54. Das K. b. Reserve-Infanterie-Regiment Nr. 8. A. a. O., S. 139 ff.

[lvii] Zu diesem Btl. gehörte Otto Wagner. Anm. d. Verf.

[lviii] Erinnerungsbl. dt. Regimenter. 30. b. Inf.Reg. Bd. 9. München 1922. A. a. O., S. 52

[lix] Siehe Abb. 11. Quelle: Kriegsranglisten und -stammrollen des Königreichs Bayern, 1. Weltkrieg 1914–1918; Infanterie – Infanterie-Regimenter – 30. bayer. Infanterie-Regiment – 02268- Kriegsstammrolle: 3. Maschinen-Gewehr-Kompanie 1. M-G-Kp. (Ausschnitt) – Link: https://www.ancestry.de/imageviewer/collections/1631/images/31010_176775-00000?queryId=61b5bb01-ba58-45fc-a2ec-1c545e73f671

[lx] Siehe Karte 9 oben links!

[lxi] Erinnerungsbl. dt. Regimenter. 30. b. Inf.Reg. Bd. 9. München 1922. A. a. O., S. 52 – II./7. Feld.Art.Rgt. = II. Bataillon des 7. Feld-Artillerie-Regiments. Anm. d. Verf.

[lxii] Erinnerungsbl. dt. Regimenter. 32. b. Inf.Reg. Bd. 9. München 1922. A. a. O., S. 139

[lxiii] Erinnerungsbl. deutscher Regimenter. Bd. 54. Das K. b. Reserve-Infanterie-Regiment Nr. 8. A. a. O., S. 139

[lxiv] H.W.L. = Hauptwiderstandslinie; vorderste Kampfstellung; Anm. d. Verf.

[lxv] Erinnerungsbl. dt. Regimenter. 30. b. Inf.Reg. Bd. 9. München 1922. A. a. O., S. 139

[lxvi] Amtliche Kriegsdepeschen. Nach Berichten des Wolff´schen Telegr.-Bureaus. 8. Band. 1. Juni 1918 bis 12. November 1918. Berlin. S. 2891

[lxvii] Amtliche Kriegsdepeschen. Nach Berichten des Wolff´schen Telegr.-Bureaus. 8. Band. 1. Juni 1918 bis 12. November 1918. Berlin. S. 2892

[lxviii] Erinnerungsbl. dt. Regimenter. 30. b. Inf.Reg. Bd. 9. München 1922. A. a. O., S. 141. Hervorhebung d. Verf. Die unverhältnismäßig hohe Zahl der Vermissten erklärt sich durch den drastisch verstärkten Einsatz gepanzerter Fahrzeuge („Tanks“), von Kampfflugzeugen und schwerer Artillerie seitens der Alliierten.

[lxix] Siehe Abb. 12!

[lxx] Siehe Abb. 12!

[lxxi] Siehe Abb. 14!

[lxxii] Siehe Abb. 15!

[lxxiii] Heute: Bad Griesbach. Anm. d. Verf.

[lxxiv] D. h. Auflösung. Anm. d. Verf.

[lxxv] Quelle: Erinnerungsbl. dt. Regimenter. 30. b. Inf.Reg. Bd. 9. München 1922. A. a. O., S. 67 ff.

[lxxvi] Kraus, Jürgen. Handbuch der Verbände und Truppen des deutschen Heeres 1914–1918. Infanterie. Bd. 1. Infanterie-Regimenter.

[lxxvii] Siehe Abb. 16! Quelle: Erinnerungsbl. dt. Regimenter. 30. b. Inf.Reg. Bd. 9. München 1922. A. a. O., S. 72

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