Hier finden Sie eine Übersicht bevorstehender Veranstaltungen des heimat:hub sowie der beteiligten Vereine und Institutionen.
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Kommende Veranstaltungen
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Ausstellung: Kosmos Kommz – fünf Jahrzehnte Utopie?
„Das Kommz“ ist seit über 50 Jahren ein prägendes Ereignis in und um Aschaffenburg, mit seiner Geschichte und Kultur untrennbar verbunden.
Das Stadt- und Stiftsarchiv möchte dieses Jubiläum im Sommer 2026 mit einer Ausstellung im Schönborner Hof würdigen und dabei die verschiedenen Bedeutungen des Kommz untersuchen – als Musikfestival, als politischer Kampf um Freiräume, als Auseinandersetzung mit herrschenden gesellschaftlichen Normen, als großes Fest und gelebte Utopie.
Was treibt Menschen seit einem halben Jahrhundert einmal im Jahr in den Nilkheimer Park und warum ziehen andere deswegen besorgt die Augenbrauen nach oben? Der „Kosmos Kommz“ wird beleuchtet – für Kommz-Besucherinnen und -Besucher genauso wie für diejenigen, die noch nie dort waren.
Ort: Schönborner Hof (Stadt- und Stiftsarchiv, Wermbachstr, 15, 63739 Aschaffenburg)
Eröffnung: Montag, 8. Juni 2026, 19 Uhr – Musikalische Umrahmung durch Morgika (https://www.instagram.com/morgika/) Anmeldung erforderlich: stadtarchiv@aschaffenburg.de oder 06021 330-2420.
Laufzeit der Ausstellung: 9. Juni bis 13. September 2026
Öffnungszeiten : Dienstag bis Freitag, jeweils 11 bis 16 Uhr, montags geschlossen.
Zusätzliche Wochenend-Öffnungszeiten (11 bis 16 Uhr): 13./14. Juni, 27./28. Juni, 4./5. Juli, 11./12. Juli, 8./9. August, 22./23. August sowie 12./13. September.
Außerdem geöffnet während der Abendveranstaltungen im Schönborner Hof am 3. Juli, 4. Juli sowie im Rahmen der Museumsnacht (11. Juli)!
Die Ausstellung ist barrierefrei über den hinteren Eingang (Platz beim Storchennest) zugänglich.
Führungen sind auf Anfrage möglich (Mail an: stadtarchiv@aschaffenburg.de)
Bildnachweis: SSAA, FNL K.H.-Liebler, Kommz, 4. Juli 1976
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Der Dalberghof Albstadt – jahrhundertealtes adeliges Gut
Vortrag von Walter Scharwies (Alzenau), zum Dalberghof Albstadt – ein jahrhundertealtes adeliges Gut mit Kapelle, Schulhaus, Vereins- und Veranstaltungsgebäude.
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Erinnern an Sinti und Roma
Zugänge und Perspektiven
Sinti und Roma leben seit Jahrhunderten in Europa und sind mit der Kultur und Geschichte des Kontinents verbunden. Dennoch existieren über sie fest verankerte Vorurteile und Stereotypen. Weniges ist zudem bekannt über ihre Verfolgung, Unterdrückung und Vertreibung über die Jahrhunderte und auch nicht über den Missbrauch an Sinti und Roma und deren Ermordung im Nationalsozialismus. Die Veranstaltung beleuchtet Chancen und Herausforderungen der Erinnerungskultur an Sinti und Roma. Wir gehen auch der Frage nach, wie sich ihre Lebenswirklichkeit in historischen Quellen spiegelt. Akteur*innen aus der Interessensvertretung der Sinti und Roma, der Antiziganismus-Beratung und der Erinnerungskultur kommen miteinander ins Gespräch.
Mehrere Pausen bieten Zeit für Vernetzungsarbeit.Herzliche Einladung!
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Die Malerin vom Alzenauer Hauckwald
Vortrag von Thomas Röhrs (Alzenau) über die Malerin vom Alzenauer Hauckwald, Meta-Elisabeth Beister (1900 – 1978).
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Auf dem Weg nach Bruchhausen
Vortrag von Dr. Robert Fecher (Kleinostheim) über die Suche nach einem verschollenen, mittelalterlichen Dorf.
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Vergangene Veranstaltungen
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Führung: Aschaffenburg im Bauernkrieg
Themenführung in der Stadt zur Rolle Aschaffenburgs im Bauernkrieg im 16. Jahrhundert.
Gästeführerin: Renate Gernhardt.
Wir kennen den Aschaffenburger als fleißigen, treuen und braven Untertan, der „unter dem Krummstab“ ganz gut lebte. Schwer vorstellbar, dass er auch mal „aufmuckte“. Doch schon aus dem 14. Jahrhundert sind ein paar Scharmützel mit der Obrigkeit überliefert. Der Höhepunkt – und Schlusspunkt – des Ungehorsams war jedoch die Teilnahme am Bauernkrieg im 16. Jahrhundert. Eingebettet in die historische Gesamtentwicklung wird der Stadtrundgang an ausgewählten Standorten die dramatischen Ereignisse aufleben lassen.
Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
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Ausstellung „Die Gaubahn“ – Stadt- und Dorfmuseum Weikersheim
Erleben Sie die Geschichte der Gaubahn, eine ehemalige Nebenstrecke vom unterfränkischen Ochsenfurt ins württembergische Weikersheim, die von 1907 bis 1992 betrieben wurde.Ihr widmet sich eine Sonderausstellung im Stadtmuseum sowie im Dorfmuseum in Weikersheim.Die Datenbereitstellung konnte mit dem Erweiterungsprojekt des heimat:hub namens heimat:data unterstützt werden.Eröffnung: 30. März 2025 um 15:00 Uhr im Dorfmuseum mit historischem Rahmenprogramm und Spaziergang zwischen den Museen.Die Ausstellung ist eine Gemeinschaftsarbeit von Gaubahnfreunde, Tauberländer Dorfmuseum, Stadtmuseum Weikersheim und dem Stadtarchiv Weikersheim. -
Vortrag: Reihe Bauernkrieg 1525: Aschaffenburg und der Bauernkrieg
Der Vortrag von Dr. Heinrich Fußbahn ist als Hybrid-Veranstaltung geplant, d. h. er findet in Präsenz in der vhs statt und wird gleichzeitig gestreamt. Bei der Anmeldung können Sie zwischen diesen beiden Varianten wählen und erhalten dann die Zugangsdaten für die Online-Teilnahme.
Der Vortrag findet in der Reihe „Bauernkrieg 1525“ statt, die gemeinsam vom Stadt- und Stiftsarchiv Aschaffenburg, den Museen der Stadt Aschaffenburg und der vhs Aschaffenburg veranstaltet wird. Dabei widmen sich die Referenten verschiedenen Themen rund um den so genannten „Deutschen Bauernkrieg“, der sich vor 500 Jahren ereignete. Bauern, Handwerker und einfache Bürger*innen probten auch in vielen unterfränkischen Orten den Aufstand. Das Erzbistum Mainz, zu dem damals Aschaffenburg als zweite Residenzstadt der Kurfürsten zählte, war ebenfalls stark betroffen und spürte die Folgen des Krieges. Die Revolte richtete sich gegen die machthabende Obrigkeit – den Adel und den Klerus – und wurde letztlich blutig niedergeschlagen. Mit den „Zwölf Artikeln von Memmingen“ brachten die Bauern ihre politischen Forderungen zum Ausdruck, unter anderem die Aufhebung der Leibeigenschaft und eine Senkung der Abgaben. Sie gelten heute als eine der ersten Erklärungen der Menschen- und Freiheitsrechte in Europa.
Bitte melden Sie sich für diese Veranstaltung vorher an! Eine Anmeldung garantiert die Teilnahme bei hohem Interesse und eine Information über einen möglichen Ausfall bzw. eine Verschiebung.
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1020 Jahre Hohl
Der Historiker Dr. Gerrit Himmelsbach, Projektleiter des Archäologischen Spessart-Projekts wird im Rahmen eines Vortrages über die geschichtliche Entstehung des Ortes Hohl, welcher bereits in einer alten Urkunde zur Grenzbeschreibung des Aschaffenburger Forstes als „Hohlweg“ in Erscheinung tritt referieren.
Der Eintritt ist frei.
An diesem Abend besteht auch die Möglichkeit die Publikationen des HGV Mömbris zu erwerben.Weitere Informationen & Kontakt
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„Wir spinnen Fäden zu Gold“
Märchenerzählstunde für Erwachsene mit dem Märchenerzählkreis Hanau
Erfahrene Erzählerinnen und Erzähler vom Märchenerzählkreis Hanau erzählen für Erwachsene die Grimm’schen Märchen. Aber auch Märchen und Geschichten aus aller Welt und entführen die Zuhörer in fantastische Welten.
Um Voranmeldung wird gebeten unter 06023/8436 (Eva Limbach).
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Enthüllung der Anna Lenich Ehrenplakette
Auftakt um 14:00 Uhr im Foyer des Sitzungssaal-Gebäudes, Dalberstraße 52, Aschaffenburg
Programm:
- Begrüßung und Vorstellung der Initiative FrauenMachenGeschichte (Dr. Anika Magath)
- Ansprache zu Anna Lenich als Gründungspräsidentin des „Vereins für Fraueninteressen“ in Aschaffenburg (Anne Hundhausen)
Ortswechsel:
- Enthüllung der Plakette in der Dalbergstraße 39, ehemaliges Vereinsheim des „Vereins für Fraueninteressen“
- Sektausschank und musikalische Begleitung mit dem Chor InTakt
Anna Lenich:
Anna Lenich (1862-1920) wächst in einer hochangesehenen Aschaffenburger Unternehmerfamilie auf. Über ihre Schwester lernt sie in München die dortige Frauenbewegung kennen, deren Idee sie in ihrer Heimat verwirklicht. 1903 gründet sie mit Gleichgesinnten in der Dalbergstraße 39 den „Verein für Fraueninteressen“ und wird deren Präsidentin.Ziel des Vereins ist die rechtliche und gesellschaftliche Gleichstellung von Frauen und Männern. Der konfessionsübergreifende Verein mischt mit in der Mädchenschulpolitik und gewinnt lokalpolitischen Einfluss – nach der Machtübernahme der Nationalsozialisten 1933 löst sich der Verein auf.
FrauenMachenGeschichte:
Denkmalprojekt für die Sichtbarkeit historischer Frauen im Stadtbild von Aschaffenburg. Initiative von Anne Hundhausen, Dr. Anika Magath, Johanna Müller, Rosi Ruf und Mitgründerin Dr. Monika Schmittner († 2024).Bisherige Ehrenplaketten:
2024 Elisabeth Dering, Malerin- Karlstraße 1a
2023 Grete Pierenkämper, Ballettmeisterin – Stadttheater/Karlsplatz
2022 Auguste Haarländer, Dichterin – Würzburger Straße 18Weitere Informationen & Kontakt
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Der Zellhügel bei Mainhausen-Zellhausen
Vortrag mit Gesine Weber, Unt. Denkmalschutzbehörde Kreis Offenbach
Nur drei Kilometer von Seligenstadt und seinem durch Einhard gegründeten Kloster entfernt liegt der „Zellhügel“ bei Mainhausen-Zellhausen. Seit 2009 finden hier Grabungen der Unteren Denkmalschutzbehörde des Kreises Offenbach und dem Geschichts- und Heimatverein Mainhausen statt. Neben einem karolingischen Herrenhof mit kleinem Bestattungsplatz wurde eine ottonische Befestigung nachgewiesen, die vermutlich in Zusammenhang der „Burgenordnung“ Heinrichs I. steht. Dieser ordnete 926 den Bau von Burgen gegen die immer wieder das Reich heimsuchenden Ungarn an. Der Vortrag gibt einen Überblick über die Ergebnisse dieser Forschungen, die ein ganz neues Licht auf die Frühgeschichte der Region werfen.
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Vortrag: Reihe Bauernkrieg 1525: „Mörderische Rotten“? – A. Dürers Bauerndenkmal von 1525
Ein Kunstwerk, das es nie gegeben hat und das trotzdem ein erstaunliches Nachleben entwickelt – das ist Dürers so genanntes Bauerndenkmal aus seinem Geometrie-Lehrbuch von 1525. Über seine Bedeutung ist viel gerätselt worden, aber in der Geschichtsschreibung der DDR hat man es natürlich als Empathie-Beweis des – damals schon – weltberühmten Künstlers für die Sache der Aufständischen gedeutet. Da ist es wohl kein Zufall, dass Dürers Entwurf nach 500 Jahren jetzt ausgerechnet im thüringischen Mühlhausen, Wirkungsort des Reformators und Bauernführers Thomas Müntzer, als wuchtiges Bronze-Monument realisiert werden soll. Der Vortrag beleuchtet neben der Forschungsdebatte vor allem der 1960er- und 70er-Jahre auch den eigentlichen Bildsinn und lässt das Nürnberger Universalgenie als Zeitzeugen des Bauernkriegs zu Wort kommen.
Der Referent PD Dr. Thomas Schauerte studierte in Bayreuth, Erlangen, Wien und Berlin und wurde dort 1999 über Albrecht Dürer promoviert. Nach Kuratoren- und Dozententätigkeit in Osnabrück und Halle sowie Stipendien in Wolfenbüttel und Trier leitete er seit 2009 Dürer-Haus, Kunstsammlungen und Stadtmuseum in Nürnberg. Seit 2019 ist er Direktor der Aschaffenburger Museen. 2024 habilitierte er sich über die „Asam-Kirche“ in München. Er ist im wissenschaftlichen Beirat der württembergischen Landesausstellung 2025.
Der Vortrag findet in der Reihe „Bauernkrieg 1525“ statt, die gemeinsam vom Stadt- und Stiftsarchiv Aschaffenburg, den Museen der Stadt Aschaffenburg und der vhs Aschaffenburg veranstaltet wird. Dabei widmen sich die Referenten verschiedenen Themen rund um den so genannten „Deutschen Bauernkrieg“, der sich vor 500 Jahren ereignete. Bauern, Handwerker und einfache Bürger*innen probten auch in vielen unterfränkischen Orten den Aufstand. Das Erzbistum Mainz, zu dem damals Aschaffenburg als zweite Residenzstadt der Kurfürsten zählte, war ebenfalls stark betroffen und spürte die Folgen des Krieges. Die Revolte richtete sich gegen die machthabende Obrigkeit – den Adel und den Klerus – und wurde letztlich blutig niedergeschlagen. Mit den „Zwölf Artikeln von Memmingen“ brachten die Bauern ihre politischen Forderungen zum Ausdruck, unter anderem die Aufhebung der Leibeigenschaft und eine Senkung der Abgaben. Sie gelten heute als eine der ersten Erklärungen der Menschen- und Freiheitsrechte in Europa.
Bitte melden Sie sich für diese Veranstaltung vorher an! Eine Anmeldung garantiert die Teilnahme bei hohem Interesse und eine Information über einen möglichen Ausfall bzw. eine Verschiebung. Der Vortrag ist als Hybrid-Veranstaltung geplant, d. h. er findet in Präsenz in der vhs statt und wird gleichzeitig gestreamt. Bei der Anmeldung können Sie zwischen diesen beiden Varianten wählen und erhalten dann die Zugangsdaten für die Online-Teilnahme.
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Babbelnunnern 8
Zum Babbelnunnern 8.0 im Alten Rathaus laufen in Wenigumstadt die Vorbereitungen. Es sollen in Mundart locker, leicht und lustig Fragen angegangen werden, wie „Was hat Wilschenumschd mit der Alemannischen Fasnet zu tun? Welche mögliche Verbindung gibt es zwischen dem Dialektwort femlisch und dem Altweiberfasching? Was spielte sich vor langer Zeit beim mysteriösen Frauenfasching im Pfarrheim ab? Männern wird empfohlen, nur verzichtbare Krawatten anzuziehen, frau-man darf sich verkleiden. Aber Achtung: Der Kommissar geht um, es könnte sein, dass man seine Masken ablegen müsste!
Eintritt wie immer frei.
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Heimat:hub – digital sammeln, veröffentlichen und vernetzen
Die Plattform Heimat:hub ist digitales Archiv, Onlinejournal und ein virtueller Ort der Vernetzung. Das Motto „digital – analog – miteinander“ beschreibt den partizipativen Ansatz des Projektes. Markus Schmitt, Projektmitarbeiter im Stadt- und Stiftsarchiv Aschaffenburg, zeigt an dem Abend die Nutzungsmöglichkeiten auf, erläutert die Rahmenbedingungen des Heimathub und gibt einen Überblick zum aktuellen Stand und zur weiteren Entwicklung des Projektes.
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