Hier finden Sie eine Übersicht bevorstehender Veranstaltungen des heimat:hub sowie der beteiligten Vereine und Institutionen.
Mit diesem Formular können auch Sie Ihre Veranstaltungen an den Heimathub melden.
Kommende Veranstaltungen
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Ausstellung „Bureau, Büro“
Die Ausstellung wird im Heimat-und Geschichtsmuseum Sackhaus Schöllkrippen gezeigt.
Öffnungszeiten: Sonntags 16.00 Uhr bis 18.00 Uhr
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Ausstellung: Kosmos Kommz – fünf Jahrzehnte Utopie?
„Das Kommz“ ist seit über 50 Jahren ein prägendes Ereignis in und um Aschaffenburg, mit seiner Geschichte und Kultur untrennbar verbunden.
Das Stadt- und Stiftsarchiv möchte dieses Jubiläum im Sommer 2026 mit einer Ausstellung im Schönborner Hof würdigen und dabei die verschiedenen Bedeutungen des Kommz untersuchen – als Musikfestival, als politischer Kampf um Freiräume, als Auseinandersetzung mit herrschenden gesellschaftlichen Normen, als großes Fest und gelebte Utopie.
Was treibt Menschen seit einem halben Jahrhundert einmal im Jahr in den Nilkheimer Park und warum ziehen andere deswegen besorgt die Augenbrauen nach oben? Der „Kosmos Kommz“ wird beleuchtet – für Kommz-Besucherinnen und -Besucher genauso wie für diejenigen, die noch nie dort waren.
Ort: Schönborner Hof (Stadt- und Stiftsarchiv, Wermbachstr, 15, 63739 Aschaffenburg)
Eröffnung: Montag, 8. Juni 2026, 19 Uhr – Musikalische Umrahmung durch Morgika (https://www.instagram.com/morgika/) Anmeldung erforderlich: stadtarchiv@aschaffenburg.de oder 06021 330-2420.
Laufzeit der Ausstellung: 9. Juni bis 13. September 2026
Öffnungszeiten : Dienstag bis Freitag, jeweils 11 bis 16 Uhr, montags geschlossen.
Zusätzliche Wochenend-Öffnungszeiten (11 bis 16 Uhr): 13./14. Juni, 27./28. Juni, 4./5. Juli, 11./12. Juli, 8./9. August, 22./23. August sowie 12./13. September.
Außerdem geöffnet während der Abendveranstaltungen im Schönborner Hof am 3. Juli, 4. Juli sowie im Rahmen der Museumsnacht (11. Juli)!
Die Ausstellung ist barrierefrei über den hinteren Eingang (Platz beim Storchennest) zugänglich.
Führungen sind auf Anfrage möglich (Mail an: stadtarchiv@aschaffenburg.de)
Bildnachweis: SSAA, FNL K.H.-Liebler, Kommz, 4. Juli 1976
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Kommunionbilder aus alter Zeit
Anlässlich der Hösbacher Kunst- und Kulturmeile vom 13. bis 27. Juni 2026 zeigt der Geschichtsverein Hösbach Hösbacher Kommunionbilder aus alter Zeit.
Der Geschichtsverein Hösbach lädt Sie zu einem Rundgang durch die ausgestellten »festlichen« Aufnahmen ein. Die Fotos ab circa 1900 zeigen, welch besonderer Tag die Feier der Erstkommunion am »Weißen Sonntag« im Leben der Kinder, ihrer Familien wie für das ganze Dorf war und gefeiert wurde.
Die Ausstellung im »Rottländerhaus« in 63768 Hösbach, Hauptstraße 108 (gegenüber Hubertus-Apotheke), ist geöffnet an den Sonntagen, 14. und 21. Juni sowie Samstag, 27. Juni 2026, jeweils von 14. bis 17 Uhr.
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Coffeelecture im Digitalladen #3
Die Coffee Lecture ist ein kreativer Dialog. Bei einer dampfenden Tasse Kaffee oder Tee gibt es einmal im Monat kurze thematische Impulse zu Themen rund um die digitale Zukunft der Stadt Aschaffenburg.
Von rechtlichen Fragen bis zur praktischen Nutzung von digitalen Tools: Nutzen Sie die entspannte Atmosphäre, um Ihr Wissen zu erweitern, Erfahrungen auszutauschen und digitale Anwendungen direkt auszuprobieren.
Ihr offener Treffpunkt für Information und praktisches Wissen! Das Team von Heimat:data und digital.ab freut sich auf Sie!
Termine Sommer 2026 (weitere Termine im Herbst folgen):
#03 Digitalamt, Dienstag, 16.06.2026
Radelnde zählen, das aktuelle Wetter messen oder die Luftqualität abbilden: Das und noch viel mehr kann das Smart Data Dashboard. Woher die Daten kommen und wie sie noch genutzt werden können, erfahren Sie in diesem Vortrag.
Dauer: max. 90 Min.
Der Eintritt ist frei!
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Open Campus
Die TH Aschaffenburg öffnet ihre Türen! Auf die Besucherinnen und Besucher wartet ein vielfältiges Programm für Groß und Klein, bei dem es jede Menge zu entdecken, zu erforschen und zu erleben gibt. Studieninteressierte haben die Möglichkeit, die TH AB in all ihren Facetten kennen zu lernen und in lockerer Atmosphäre mit Profs, Alumni und Studierenden ins Gespräch zu kommen.
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Digitaltag im Digitalalladen – heimat:data geht online
Mit KI und Klemmbausteinen Digitalisierung erlebbar machen
Das Digitalamt und das Stadt- und Stiftsarchiv präsentieren gleich zwei Projekte im Digitalladen und laden zum mitmachen ein.
Von analog zu digital: mit dem Projekt heimat:data werden historische Inhalte erfasst, verarbeitet und zur Verfügung gestellt, und das ab sofort mit größeren Datenmengen. Während bislang einzelne Objekte manuell eingepflegt wurden, ermöglicht die neue Schnittstelle künftig den Upload ganzer Datenbestände. Diese können automatisiert mit bestehenden Metadaten verknüpft oder mithilfe von Künstlicher Intelligenz (KI) erschlossen werden. Inhalte wie Datierungen, Ortsangaben oder Beschreibungen lassen sich so teilautomatisiert generieren und in die bestehende Systemstruktur integrieren.
Wie genau das funktioniert, welche Herausforderungen die KI-Nutzung aber auch mitbringen, erfahren Sie am Freitag, 26. Juni im Digitalladen, ab 11 Uhr im Roßmarkt 11 in Aschaffenburg.
Gleichzeit stellt die Stadt Aschaffenburg ein neues Stadtmodell aus Klemmbausteinen vor, das digitale Technologien in analoger Form anschaulich macht. Das Modell soll dabei helfen, komplexe Smart-City- und Digitalisierungsthemen sowie die LoRaWAN-Anwendungen verständlich zu erklären und Bürger*innen für digitale Lösungen zu sensibilisieren.Programm:
ab 11 Uhr ist der Digitalladen geöffnet
12 Uhr Begrüßung
13 Uhr bis 15 Uhr im Stundentakt: Impulsvorträge zu heimat:data
Rahmenprogramm: Musik mit Lisa Knauer, Kinderschminken und Luftballons
16 Uhr Ende der VeranstaltungWeitere Informationen & Kontakt
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Musik-Bühne: 50 Jahre Kommz
Am 3. Juli 2026 findet im Rahmen der Aschaffenburger Kulturtage ein besonderer Abend statt. Live-Bands spielen anlässlich des 50-jährigen KOMMZ-Jubiläums im Schönborner Hof. Im Anschluss wird gemeinsam weitergefeiert. Die Veranstaltung wird von der KOMMZ-Gruppe und dem Stadt- und Stiftsarchiv Aschaffenburg organisiert. An diesem Abend kann auch die Ausstellung des Stadt- und Stiftsarchivs „Kosmos Kommz – fünf Jahrzehnte Utopie?“ besucht werden!
Ablauf
18:00 Uhr – Blitzjazz Bob
Blitzjazz Bob ist eine neue vierköpfige Band aus Aschaffenburg mit ehemaligen Mitgliedern der Ska-Band T-Killas. Mit Schlagzeug, Bass, Orgel und Saxophon bauen sie alte Punkklassiker in Jazz-Versionen um und ergänzen das durch eigenes Jazz-Repertoire. Das klingt nach einem ungewöhnlichen, entspannten Einstieg zwischen Wiedererkennen, Improvisation und schrägem Groove.19:00 Uhr – Ramatou-Orchestra
Ramatou-Orchestra ist ein achtköpfiges Jazz-Ensemble mit frischem, experimentellem und eigenem Klang. Die Band verbindet semi-akustischen Jazz mit folkloristischen und afrikanischen Einflüssen, Neo-Soul, Fusion, Rock, Electro und Ambient-Elementen. Daraus entstehen ausdrucksstarke Melodien, stimmungsvolle Klangflächen und viel Raum für Improvisation.20:15 Uhr – Kulturpreisverleihung
Die Verleihung des Kulturpreises an die KOMMZ-Gruppe wird von einer Laudatio von Maigk Sommer begleitet. Er war bereits mit dem ersten Jugendhaus in der Treibgasse verbunden, aus dessen Umfeld später das KOMMZ entstand. Später leitete er das Jugendhaus in der Landingstraße, das JUKUZ und das Jugendamt der Stadt Aschaffenburg. Außerdem dabei ist Geraldino, der das KOMMZ seit 35 Jahren begleitet. Für viele Kinder, Eltern und ehemalige Kinder wurde er über die Jahrzehnte zu einem festen Teil des KOMMZ und hat mitgeprägt, wie generationenübergreifend das Nilkheimer Parkfest erlebt wird.21:15 Uhr – Jashgawronsky Brothers presents Toyboys
Die Gebrüder Jashgawronsky präsentieren mit „Toyboys“ ein Konzert rund um Spielzeug, Klangobjekte und musikalische Verrücktheiten. Mit Rasseln, Spielzeugtrompeten, Puppen, Ukulelen, Flöten, kleinen Gitarren und Keyboards entsteht eine Show zwischen Konzert, Comedy und musikalischer Akrobatik. Ungewöhnlich, verspielt und ziemlich schwer in eine Schublade zu stecken.Einlass: 17.30 Uhr, Beginn: 18 Uhr, Ende: ca. 22.30 Uhr
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Konzert: Rock The Archive mit Kant, Sirkus, Hazey Shades, Abzug

Nach dem großen Erfolg im Jahr 2025, geht Rock the Archive im Rahmen der Aschaffenburger Kulturtage dieses Jahr in die zweite Runde!
Kuratiert und zusammengestellt von über die Stadtgrenzen hinaus bekannten DJ, Plattensammler und Plattenladenbetreiber Demian Sky, bringt uns die Veranstaltung erneut eine Zusammenstellung etablierter und neuer – immer aber besonderer regionaler Acts auf die Bühne des Schönborner Hofs.Einlass ist um 17 Uhr, Beginn um 18 Uhr, Ende circa 22.30 Uhr. Für Speisen und Getränke ist gesorgt.Ab Mai 2026: Start des Vorverkaufs!Beteiligte Bands:
Kant
Kant ist eine Heavy-Psychedelic-Band aus der Underground-Musikszene in Aschaffenburg. Die 2020 gegründete Band hat sich schnell als eine feste Größe in diesem Genre etabliert und ist bekannt für ihre intensiven Live-Auftritte und atemberaubenden Klanglandschaften. Inspiriert von der psychedelischen Rock-Szene der späten 60er und 70er Jahre sowie dem Heavy Metal und Doom der 80er und 90er Jahre, kreieren die Musiker von Kant einen einzigartigen Sound, der verzerrte Gitarren, hämmernde Drums und wirbelnde Melodien mit eindringlichen Vocals und experimentellen Klängen kombiniert.
Sirkus
SIRKUS ist acid! Die Mischung von Kraut, Punk und Psych ist der Sound der Aschaffenburger und Frankfurter Gruppe. SIRKUS erzählt von der Schönheit, der Schrecklichkeit und der Hoffnung auf das Bessere. Seit der Gründung führten verschiedene Reisen in den nahen Osten, den Kongo, nach Burkina Faso und an die Amerikanische Westküste. Spuren dieser musikalischen Epizentren finden sich in ihrer Musik wieder. SIRKUS vermengt Weltmusik mit Elektronik, Synth und Fuzz Rock. Es entsteht eine radikal rollende, aber immer auch zerbrechliche Klangwelt.
Hazey Shades
Im Jahr 2015 als Instrumental-Trio gegründet, erspielten sich die HAZEY SHADES mit einem bunten Kaleidoskop aus Blues, Krautrock und psychedelischen Jams sowie exotischen Coverversionen und Mash-Ups schnell eine treue Anhängerschaft. Mittlerweile ist die Band zu einem Quintett herangewachsen und hat von „instrumental“ zu „Gesang“ gewechselt, wodurch sie ihren klanglichen Horizont erheblich erweiterte. Mit Hauptsitz im Wolkenkuckucksheim und Köpfen voller Ideen geht die Reise weiter – auf der Suche nach unerforschtem Terrain in den Grenzgebieten des Pop.
Abzug
Die drei Jungspunde aus dem Großraum Aschaffenburg formten nach einigen Monaten des gemeinsamen Musizierens die Krautrock-Band Abzug. Mit rhythmischer Gitarre, fingergepickten Basslines, motorischen Beats und choralem Gesang erschaffen die Jungs eine innovative Klangkulisse, die so in Aschaffenburg noch ungehört ist. Inspiriert von Kraut-Größen wie Neu!, Ash Ra Tempel und Virus ziehen die Jungs in die Welt, um ihrer Musik Gehör zu verschaffen.
Webseite:
Ticketlink:
Bildtitel:
Rock the ArchiveFotocredit:
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Konzert Museumsnacht: QNTAL und Corde Oblique aus Neapel
11. Juli 2026, 19.00 Uhr Den Abend bestreiten als Headliner die Mittelalter-Electro-Band QNTAL, die in diesem Jahr ihr 35. Bühnenjubiläum feiern können, und als Special Guest Corde Oblique aus Neapel (diesmal mit kompletter Band; progressiver mediterraner Folk)- herzlich Willkommen!
Wir freuen uns auf einen stimmunsgvollen musikalischen Abend!Tickets gibt es als Museumsnacht-Tickets bzw. an der Abendkasse.Catering ist den Abend über ebenfalls vorhanden (Getränke + Essensstand).
QNTAL: Der tagträumerische Tanz über die Milchstraße
Wo Moderne und Vergangenheit mit urgewaltiger Kraft aufeinandertreffen, wo Raum und Zeit aus ihren tradierten Bahnen schäumen und Grenzen zu sanft mäandernden Wogen zerfließen, dort ist die Sphäre Qntals. Ein sich stets wandelndes Refugium, oszillierend, schillernd und geheimnisvoll. Und aus seinem pulsierenden Innern gebiert es mit „Time Stands Still“ (2022) ein neues Werk, das neunte Album in seiner über dreißigjährigen Geschichte.
Qntal ist der avantgardistische Kosmos zweier Ausnahmekünstler, die bereits 1991 zusammenfanden, um mittelalterliches Lied- und Wortgut mit elektronischen Klangkonstruktionen und einem historischen Instrumentarium zu beseelen – eine einzigartige Fusion aus Gegenwart und Historie. Mezzosopranistin Syrah und Komponist und Multiinstrumentalist Michael Popp schufen ein innovatives Akustikamalgam jenseits gängiger Hörgewohnheiten, ein autarkes Genre, das so viel mehr ist als ein Gottfried von Straßburg auf Jean-Michel Jarre oder ein Kraftwerk’scher Wolfram von Eschenbach.
Und auch mit der traditionell als „IX“ betitelten Scheibe, die den treffenden Untertitel „Time Stands Still“ trägt, drangen Qntal im Jahr 2022 mühelos schwebend in neue Universen und Zeitalter vor, von feinsinniger Neugier getrieben. So fügen sich die elf Tracks aus altbekannten Wegbegleitern des 12. Jahrhunderts wie dem Epiker Hartmann von Aue, Minnesänger Heinrich von Morungen und Lyriker Walther von der Vogelweide zusammen, die mit Versen des japanischen Poeten Saigyō (12. Jahrhundert), irischen Gedichten aus dem 8. Jahrhundert oder William Wordsworths romantischer Ode an die Narzissen „I Wandered Lonely As A Cloud“ aus dem frühen 19. Jahrhundert verwoben werden. Auch der Gründervater der Trobadorlyrik, Wilhelm IX. von Aquitanien wartet mit einer Gastrolle auf. Jede dieser zauberhaften Strophen, jedes einzelne hinreißende Wort und jede wohlklingende Silbe dieser längst verblichenen Urheber wird auf feinfühlige und harmonische Weise in neu ersonnene bandeigene Kompositionen eingebettet. Beständig den wallenden Emotionen der Lyrik gehorchend. Verträumt, melancholisch, andächtig auf der einen überwiegenden Seite, aber auch beschwingt, brandend und treibend auf der anderen. „Time Stands Still“ verströmt mit jeder einzelnen Note den ursprünglichen Geist Qntals, ohne jemals repetitiv zu sein.
Auch nach mehr als drei Dekaden des Musikschaffens bleibt das Duo die Antithese des kreativen Stillstandes. Und in einer Welt, in der sich das Rad der Zeit immer schneller und erbarmungsloser zu drehen scheint, ist „IX“ nicht nur eine virtuose Entschleunigung, sondern ebenfalls ein heilsamer Gegenentwurf – ein Refugium der inneren Einkehr und Reflektion. „Ich hoffe sehr, dass Qntal auf ewig eine Antithese bleibt. Der Mainstream fließt woanders“, sinniert der vielseitige Komponist abschließend.CORDE OBLIQUE
Wir freuen uns, als weiteren musikalischen Act auf der Bühne im Schönborner Hof die süditalienische „Folkgaze“-Formation Corde Oblique präsentieren zu können. Corde Oblique werden mit voller Band auftreten, rund um den musikalischen Mastermind Riccardo Prencipe und Rita Saviano als Sängerin. Corde Oblique haben in den vergangenen fast zwanzig Jahren bisher acht Studioalben veröffentlicht, auch außerhalb Italiens zahlreiche Konzerte gegeben und werden die bandeigene Kombination aus rocknahem Shoegaze-Sound, progessivem Folk und Gothic-Elementen präsentieren – von Ihnen als „Folkgaze“ bezeichnet. Corde Oblique, die auch schon für das italienische Fernsehen Soundtracks geliefert haben, haben in Deutschland bereits auf großen Festivals gespielt, etwa mehrmals beim Leipziger Wave-Gotik-Treffen und beim großen Amphi-Festival . Neues Studioalbum: „Cries and Whispers“.
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Vergangene Veranstaltungen
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14. SYMPOSIUM ZUR BURGENFORSCHUNG IN SPESSART UND ODENWALD
Mit einem Bein im Grab – Tod und Sterben als Forschungsfeld der Archäologie
Das Thema „Tod und Sterben“ betrifft jeden Menschen persönlich und übt seit jeher eine Faszination auf die Lebenden aus. Eine Mischung aus Interesse und Furcht kennzeichnet unseren Umgang mit dieser Materie und endet häufig im Verdrängen. Vor noch nicht allzu langer Zeit wurde dies völlig anders gehandhabt.
Für die archäologische Forschung ist die Beschäftigung mit der Thematik unerlässlich: Die wissenschaftliche Auswertung von Bestattungen über alle Zeiten hinweg zählt zu ihren traditionellen Forschungsschwerpunkten. Wer sich mit der Vergangenheit des Menschen auseinandersetzt, kommt an seinen sterblichen Überresten und am Totenbrauchtum nicht vorbei.
Die archäologische Forschung des Archäologischen Spessartprojekts e.V. – Unterfränkisches Institut für Kulturlandschaftsforschung an der Universität Würzburg hat sich dieses Themas mehrfach angenommen. Impulsgebend war die Aufdeckung des Friedhofs im Priorat von Elisabethenzell bei Rieneck, bei der insgesamt 52 Individuen ergraben werden konnten. Mehrere von ihnen wurden anthropologisch analysiert. Den Anstoß für die Themenfindung des diesjährigen Symposiums zur Burgenforschung im Spessart gab ein weiterer von uns untersuchter Begräbnisplatz auf dem Gotthardsberg zwischen Amorbach und Weilbach.
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14. SYMPOSIUM ZUR BURGENFORSCHUNG IN SPESSART UND ODENWALD
Mit einem Bein im Grab – Tod und Sterben als Forschungsfeld der Archäologie
Das Thema „Tod und Sterben“ betrifft jeden Menschen persönlich und übt seit jeher eine Faszination auf die Lebenden aus. Eine Mischung aus Interesse und Furcht kennzeichnet unseren Umgang mit dieser Materie und endet häufig im Verdrängen. Vor noch nicht allzu langer Zeit wurde dies völlig anders gehandhabt.
Für die archäologische Forschung ist die Beschäftigung mit der Thematik unerlässlich: Die wissenschaftliche Auswertung von Bestattungen über alle Zeiten hinweg zählt zu ihren traditionellen Forschungsschwerpunkten. Wer sich mit der Vergangenheit des Menschen auseinandersetzt, kommt an seinen sterblichen Überresten und am Totenbrauchtum nicht vorbei.
Die archäologische Forschung des Archäologischen Spessartprojekts e.V. – Unterfränkisches Institut für Kulturlandschaftsforschung an der Universität Würzburg hat sich dieses Themas mehrfach angenommen. Impulsgebend war die Aufdeckung des Friedhofs im Priorat von Elisabethenzell bei Rieneck, bei der insgesamt 52 Individuen ergraben werden konnten. Mehrere von ihnen wurden anthropologisch analysiert. Den Anstoß für die Themenfindung des diesjährigen Symposiums zur Burgenforschung im Spessart gab ein weiterer von uns untersuchter Begräbnisplatz auf dem Gotthardsberg zwischen Amorbach und Weilbach.
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digital vernetzt – aktiv verbunden
Kennenlernen, Austausch, Hilfestellung – alles rund um den heimat:hub mit den Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartnern in den Ankerpunkten.
Immer am ersten Donnerstag des Monats im Ankerpunkt Mömbris.
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Erinnerung an die Deportation jüdischer Bürgerinnen und Bürger
Im Jahr 1941 begann im Deutschen Reich die systematische Deportation der jüdischen Bevölkerung. An dieses dunkle Kapitel der deutschen Geschichte erinnert u.a. der „DenkOrt Deportationen 1941 – 1944“ vor dem Hauptbahnhof in Würzburg. Er ist ein Ort der Erinnerung an über 2000 jüdische Frauen, Männer und Kinder aus Unterfranken, die vom NS-Staat in die Durchgangs- und Vernichtungslager verschleppt wurden. Am 24. September 2021 wurde an diesem Gedenkort ein von der Künstlerin Karin Günther aus Eschau erstelltes Gepäckstück aufgestellt.
Aus Eschau wurden vier jüdische Bürgerinnen und Bürger deportiert. Mit einem in Eschau aufgestellten Gepäckstück soll hieran erinnert werden.
Im Rahmen einer Feierstunde, die am Donnerstag, 27. April 2023 um 11.00 Uhr in der Elsavahalle Eschau, Rathausstr. 11 stattfindet, wird dieses Gepäckstück offiziell vorgestellt. Hierzu laden wir interessierte Bürgerinnen und Bürger herzlich ein.
Anmeldung unter der Telefonnummer 09374 97350 bzw. per E-Mail: rathaus@eschau.de.
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„Die Erinnerung wach halten – The Last Swiss Holocaust Survivors“
Buchlesung mit Anita Winter
Das Erzählen über den Holocaust war jahrelang ein Mittel, um gegen das Vergessen, das Relativieren und die Gleichgültigkeit anzukämpfen. Nun befinden wir uns historisch gesehen in einer Zeit des Übergangs: Leider sind nur noch wenige Zeitzeugen dieses furchtbaren Genozids unter uns. Mit den letzten Überlebenden sterben die letzten Zeitzeuginnen und Zeitzeugen. Ihre Stimmen sind deshalb von unermesslicher Bedeutung.
In ihrem Buch „The Last Swiss Holocaust Survivors“ zeigt Anita Winter ergreifende Porträts von Menschen, deren Menschenwürde einst verletzt wurde. Sie berichten von Erfahrungen und Erinnerungen, die teilweise kaum in Worte gefasst werden können.
Die Autorin wird im Rahmen einer Buchlesung, die am Mittwoch, 26. April 2023 um 19.00 Uhr im Historischen Rathaus Eschau, Elsavastraße 83, stattfindet, ihr Werk vorstellen und aus ihrer Arbeit als Präsidentin der Gamaraal-Stiftung berichten. Hierzu laden wir alle interessierten Bürgerinnen und Bürger recht herzlich ein.Anita Winter ist die Enkelin von Dr. Moses Strauß, der am 20. Dezember 1887 in Eschau geboren wurde und dort seine Kindheit verbrachte. Anita Winter folgt der Einladung des Marktes Eschau, um den Geburtsort ihres Großvaters zu besuchen.
Anmeldung unter der Telefonnummer 09374 9735-0 bzw. per E-Mail: rathaus@eschau.de.
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„Miltenberg, eine Stadt am Fluss“
Mit historischen Fotos aus dem Archiv der Museen der Stadt Miltenberg erzählt Dr. Ernst Spindler in seinem Multimedia Vortrag die spannende Geschichte einer Stadt, deren Entwicklung, der Alltag der Menschen, geprägt waren vom Leben am Fluss.
Der Main war, in existenzieller Weise, vielmehr und anders als heute, Lebensader und Verbindung mit der Welt. Er brachte Arbeit und Brot, aber auch Bedrohung und Zerstörung, wenn er über die Ufer trat. Beeindruckende Bilder haben historische Ereignisse und die Menschen in ihrer Zeit festgehalten.
Fischerzunft um 1900 Für die Ausstellung WASSER bedeutet der Vortrag mit dem Bildschatz aus dem Museum ein besonderes Highlight und zugleich Schlussakkord.
Die verschiedenen Veranstaltungen in der Galerie konnten eine Vielfalt von Perspektiven auf die dort gezeigten Kunstwerke eröffnen und zeigen, dass wir uns mit dem Thema der Ausstellung auch mitten im Leben der Stadt und ihrer Geschichte befinden.
Abgebildete Fotos: Bildarchiv der Museen der Stadt Miltenberg, Dr. Ernst Spindler
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„Uualohostat“: Wie alt ist Kleinwallstadt wirklich?
Eine Zeitreise durch 1000 Jahre
Nach dem Heimatbuch des Benefiziaten Heinrich Kilian von 1931 wurde Kleinwallstadt im Jahr 1023 zur Vogtei erhoben. Dies wurde und wird von Historikern häufig angezweifelt. Der Heimat- und Geschichtsverein Kleinwallstadt hat dies zum Anlass genommen, um den historischen Wahrheitsgehalt zu erforschen und die Geschichte Kleinwallstadts zu beleuchten. Das HGV Mitglied Willy Karl hält darüber am 20. April 2023 um 19.30 Uhr einen Vortrag in der Zehntscheune in Kleinwallstadt. Nach monatelangen Recherchen in Archiven und Literaturbeiträgen wird er auf die Frühgeschichte, die Besiedelung, Gräber- und Bodenfunde, die Christianisierung und auf weitere interessante Forschungsergebnisse eingehen.
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digital vernetzt – aktiv verbunden
Kennenlernen, Austausch, Hilfestellung – alles rund um den heimat:hub mit den Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartnern in den Ankerpunkten.
Immer am ersten Donnerstag des Monats im Ankerpunkt Mömbris.
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Enthüllung der Grete Pierenkämper-Plakette am Stadttheater
Veranstaltung zu Ehren von Grete Pierenkämper
Begrüßung und Vorstellung der Initiative FrauenMachenGeschichte
Anika MagathAnsprache zu Grete Pierenkämper
Anne HundhausenZitat Grete Pierenkämper
Tanzperformance der Ballett- und TanzTheaterSchule HeegEnthüllung der Grete Pierenkämper-Plakette am Stadttheater
Siegrun DändlikerGrete Pierenkämper
Die Tänzerin, Choreografin und Pädagogin Grete Pierenkämper (25.5.1902 Jena – 1995 Aschaffenburg) revolutionierte nach dem Zweiten Weltkrieg die Tanzszene der Stadt Aschaffenburg. Als Gegenbewegung zum klassischen Ballett hatte die Schülerin von Rudolf von Laban in den 1930er Jahren in Berlin den modernen Ausdruckstanz erlernt. Über Umwege kam sie 1947 nach Aschaffenburg und wurde die erste Frau, die als Ballettmeisterin für das Stadttheater arbeitete.
Parallel gründete sie ihre „Schule für Körperbildung und Tanz“, an der nicht nur Klassisches Ballett sondern auch Ausdruckstanz unterrichtet wurde. Ihre Schülerinnen und Schüler tanzten bei Aufführungen im Stadttheater teilweise barfuß, in hautfarbenen Leggins, auch ohne Musik, was dem Publikum neu und ungewöhnlich erschien.
Die erste Schule dieser Art prägte in der Stadt ein begeistertes, für den zeitgenössischen Tanz aufgeschlossenes Tanzpublikum.FrauenMachenGeschichte
Initiative von Anne Hundhausen, Anika Magath, Rosi Ruf und Monika Schmitner
Ein Denkmalprojekt für die Sichtbarkeit historischer Frauen im Stadtbild von AschaffenburgKontakt:
annehundhausen@t-online.de
AnikaMagath@web.de
ruf.rosi@t-online.de
dr.schmitner@freenet.deMit freundlicher Unterstützung von Kulturamt Aschaffenburg, Zonta Club Aschaffenburg, Die Grünen KV AB-Stadt, Weinstube Kitz
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digital vernetzt – aktiv verbunden
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