Zum Inhalt

Veranstaltungen

Hier finden Sie eine Übersicht bevorstehender Veranstaltungen des heimat:hub sowie der beteiligten Vereine und Institutionen.

Mit diesem Formular können auch Sie Ihre Veranstaltungen an den Heimathub melden.

Kommende Veranstaltungen

  1. Ausstellung „Bureau, Büro“

    16:00 – 18:00 Sackhaus Schöllkrippen
    Am Sackhaus 1,, 63825 Schöllkrippen

    Die Ausstellung wird im Heimat-und Geschichtsmuseum Sackhaus Schöllkrippen gezeigt.

    Öffnungszeiten: Sonntags 16.00 Uhr bis 18.00 Uhr

  2. Ausstellung: Kosmos Kommz – fünf Jahrzehnte Utopie?

    11:00 – 16:00 Stadt- und Stiftsarchiv Aschaffenburg
    Wermbachstraße 15, 63739 Aschaffenburg

    „Das Kommz“ ist seit über 50 Jahren ein prägendes Ereignis in und um Aschaffenburg, mit seiner Geschichte und Kultur untrennbar verbunden.

    Das Stadt- und Stiftsarchiv möchte dieses Jubiläum im Sommer 2026 mit einer Ausstellung im Schönborner Hof würdigen und dabei die verschiedenen Bedeutungen des Kommz untersuchen – als Musikfestival, als politischer Kampf um Freiräume, als Auseinandersetzung mit herrschenden gesellschaftlichen Normen, als großes Fest und gelebte Utopie.

    Was treibt Menschen seit einem halben Jahrhundert einmal im Jahr in den Nilkheimer Park und warum ziehen andere deswegen besorgt die Augenbrauen nach oben? Der „Kosmos Kommz“ wird beleuchtet – für Kommz-Besucherinnen und -Besucher genauso wie für diejenigen, die noch nie dort waren.

    Ort: Schönborner Hof (Stadt- und Stiftsarchiv, Wermbachstr, 15, 63739  Aschaffenburg)

    Eröffnung: Montag, 8. Juni 2026, 19 Uhr – Musikalische Umrahmung durch Morgika (https://www.instagram.com/morgika/) Anmeldung erforderlich: stadtarchiv@aschaffenburg.de oder 06021 330-2420.

    Laufzeit der Ausstellung: 9. Juni bis 13. September 2026

    Öffnungszeiten :  Dienstag bis Freitag, jeweils 11 bis 16 Uhr, montags geschlossen.

    Zusätzliche Wochenend-Öffnungszeiten (11 bis 16 Uhr): 13./14. Juni, 27./28. Juni, 4./5. Juli, 11./12. Juli, 8./9. August, 22./23. August sowie 12./13. September.

    Außerdem geöffnet während der Abendveranstaltungen im Schönborner Hof am 3. Juli, 4. Juli sowie im Rahmen der Museumsnacht (11. Juli)!

    Die Ausstellung ist barrierefrei über den hinteren Eingang (Platz beim Storchennest) zugänglich.

    Führungen sind auf Anfrage möglich (Mail an: stadtarchiv@aschaffenburg.de)

    Bildnachweis: SSAA, FNL K.H.-Liebler, Kommz, 4. Juli 1976

    Weitere Informationen & Kontakt
  3. Open Campus

    12:00 – 17:00 Technische Hochschule Aschaffenburg
    Würzburger Str. 45, 63743 Aschaffenburg

    Die TH Aschaffenburg öffnet ihre Türen! Auf die Besucherinnen und Besucher wartet ein vielfältiges Programm für Groß und Klein, bei dem es jede Menge zu entdecken, zu erforschen und zu erleben gibt. Studieninteressierte haben die Möglichkeit, die TH AB in all ihren Facetten kennen zu lernen und in lockerer Atmosphäre mit Profs, Alumni und Studierenden ins Gespräch zu kommen.

    Weitere Informationen & Kontakt
  4. Musik-Bühne: 50 Jahre Kommz

    18:00 – 23:00 Schönborner Hof
    Wermbachstraße 15, 63739 Aschaffenburg

    Am 3. Juli 2026 findet im Rahmen der Aschaffenburger Kulturtage ein besonderer Abend statt. Zwei Live-Bands spielen anlässlich des 50-jährigen KOMMZ-Jubiläums im Schönborner Hof. Im Anschluss wird gemeinsam weitergefeiert. Die Veranstaltung wird von der KOMMZ-Gruppe und dem Stadt- und Stiftsarchiv Aschaffenburg organisiert. An diesem Abend kann auch die Ausstellung des Stadt- und Stiftsarchivs „Kosmos Kommz – fünf Jahrzehnte Utopie?“ besucht werden!

    Weitere Programmdetails und die beteiligten Bands werden in den kommenden Wochen bekanntgegeben.

    Weitere Informationen & Kontakt
    Stadt- und Stiftsarchiv Aschaffenburg 06021 330 2420 stadtarchiv@aschaffenburg.de
  5. Konzert: Rock The Archive mit Kant, Sirkus, Hazey Shades, Abzug

    18:00 – 22:30 Schönborner Hof
    Wermbachstraße 15, 63739 Aschaffenburg

    Nach dem großen Erfolg im Jahr 2025, geht Rock the Archive im Rahmen der Aschaffenburger Kulturtage dieses Jahr in die zweite Runde!
    Kuratiert und zusammengestellt von über die Stadtgrenzen hinaus bekannten DJ, Plattensammler und Plattenladenbetreiber Demian Sky, bringt uns die Veranstaltung erneut eine Zusammenstellung etablierter und neuer – immer aber besonderer regionaler Acts auf die Bühne des Schönborner Hofs.Einlass ist um 17 Uhr, Beginn um 18 Uhr, Ende circa 22.30 Uhr. Für Speisen und Getränke ist gesorgt.Ab Mai 2026: Start des Vorverkaufs!

    Beteiligte Bands:

    Kant

    Kant ist eine Heavy-Psychedelic-Band aus der Underground-Musikszene in Aschaffenburg. Die 2020 gegründete Band hat sich schnell als eine feste Größe in diesem Genre etabliert und ist bekannt für ihre intensiven Live-Auftritte und atemberaubenden Klanglandschaften. Inspiriert von der psychedelischen Rock-Szene der späten 60er und 70er Jahre sowie dem Heavy Metal und Doom der 80er und 90er Jahre, kreieren die Musiker von Kant einen einzigartigen Sound, der verzerrte Gitarren, hämmernde Drums und wirbelnde Melodien mit eindringlichen Vocals und experimentellen Klängen kombiniert.

    Sirkus

    SIRKUS ist acid! Die Mischung von Kraut, Punk und Psych ist der Sound der Aschaffenburger und Frankfurter Gruppe. SIRKUS erzählt von der Schönheit, der Schrecklichkeit und der Hoffnung auf das Bessere. Seit der Gründung führten verschiedene Reisen in den nahen Osten, den Kongo, nach Burkina Faso und an die Amerikanische Westküste. Spuren dieser musikalischen Epizentren finden sich in ihrer Musik wieder. SIRKUS vermengt Weltmusik mit Elektronik, Synth und Fuzz Rock. Es entsteht eine radikal rollende, aber immer auch zerbrechliche Klangwelt.

    Hazey Shades

    Im Jahr 2015 als Instrumental-Trio gegründet, erspielten sich die HAZEY SHADES mit einem bunten Kaleidoskop aus Blues, Krautrock und psychedelischen Jams sowie exotischen Coverversionen und Mash-Ups schnell eine treue Anhängerschaft. Mittlerweile ist die Band zu einem Quintett herangewachsen und hat von „instrumental“ zu „Gesang“ gewechselt, wodurch sie ihren klanglichen Horizont erheblich erweiterte. Mit Hauptsitz im Wolkenkuckucksheim und Köpfen voller Ideen geht die Reise weiter – auf der Suche nach unerforschtem Terrain in den Grenzgebieten des Pop.

    Abzug

    Die drei Jungspunde aus dem Großraum Aschaffenburg formten nach einigen Monaten des gemeinsamen Musizierens die Krautrock-Band Abzug. Mit rhythmischer Gitarre, fingergepickten Basslines, motorischen Beats und choralem Gesang erschaffen die Jungs eine innovative Klangkulisse, die so in Aschaffenburg noch ungehört ist. Inspiriert von Kraut-Größen wie Neu!, Ash Ra Tempel und Virus ziehen die Jungs in die Welt, um ihrer Musik Gehör zu verschaffen.

    Webseite:

    Ticketlink:

    Bildtitel:
    Rock the Archive

    Fotocredit:
    stadtarchiv Aschaffenburg

    Datenschutzerklärung und Bedingungen wurden akzeptiert

     

     

    Weitere Informationen & Kontakt
    Stadt- und Stiftsarchiv Aschaffenburg 06021 330 2420 stadtarchiv@aschaffenburg.de
  6. Konzert Museumsnacht: QNTAL und Corde Oblique aus Neapel

    19:00 – 23:00 Schönborner Hof
    Wermbachstraße 15, 63739 Aschaffenburg
    Den Abend bestreiten als Headliner die Mittelalter-Electro-Band QNTAL, die in diesem Jahr ihr 35. Bühnenjubiläum feiern können, und als Special Guest Corde Oblique aus Neapel (diesmal mit kompletter Band; progressiver mediterraner Folk)- herzlich Willkommen!
    Wir freuen uns auf einen stimmunsgvollen musikalischen Abend!Tickets gibt es als Museumsnacht-Tickets bzw. an der Abendkasse.

    Catering ist den Abend über ebenfalls vorhanden (Getränke + Essensstand).

    QNTAL: Der tagträumerische Tanz über die Milchstraße
    Wo Moderne und Vergangenheit mit urgewaltiger Kraft aufeinandertreffen, wo Raum und Zeit aus ihren tradierten Bahnen schäumen und Grenzen zu sanft mäandernden Wogen zerfließen, dort ist die Sphäre Qntals. Ein sich stets wandelndes Refugium, oszillierend, schillernd und geheimnisvoll. Und aus seinem pulsierenden Innern gebiert es mit „Time Stands Still“ (2022) ein neues Werk, das neunte Album in seiner über dreißigjährigen Geschichte.
    Qntal ist der avantgardistische Kosmos zweier Ausnahmekünstler, die bereits 1991 zusammenfanden, um mittelalterliches Lied- und Wortgut mit elektronischen Klangkonstruktionen und einem historischen Instrumentarium zu beseelen – eine einzigartige Fusion aus Gegenwart und Historie. Mezzosopranistin Syrah und Komponist und Multiinstrumentalist Michael Popp schufen ein innovatives Akustikamalgam jenseits gängiger Hörgewohnheiten, ein autarkes Genre, das so viel mehr ist als ein Gottfried von Straßburg auf Jean-Michel Jarre oder ein Kraftwerk’scher Wolfram von Eschenbach.
    Und auch mit der traditionell als „IX“ betitelten Scheibe, die den treffenden Untertitel „Time Stands Still“ trägt, drangen Qntal im Jahr 2022 mühelos schwebend in neue Universen und Zeitalter vor, von feinsinniger Neugier getrieben. So fügen sich die elf Tracks aus altbekannten Wegbegleitern des 12. Jahrhunderts wie dem Epiker Hartmann von Aue, Minnesänger Heinrich von Morungen und Lyriker Walther von der Vogelweide zusammen, die mit Versen des japanischen Poeten Saigyō (12. Jahrhundert), irischen Gedichten aus dem 8. Jahrhundert oder William Wordsworths romantischer Ode an die Narzissen „I Wandered Lonely As A Cloud“ aus dem frühen 19. Jahrhundert verwoben werden. Auch der Gründervater der Trobadorlyrik, Wilhelm IX. von Aquitanien wartet mit einer Gastrolle auf. Jede dieser zauberhaften Strophen, jedes einzelne hinreißende Wort und jede wohlklingende Silbe dieser längst verblichenen Urheber wird auf feinfühlige und harmonische Weise in neu ersonnene bandeigene Kompositionen eingebettet. Beständig den wallenden Emotionen der Lyrik gehorchend. Verträumt, melancholisch, andächtig auf der einen überwiegenden Seite, aber auch beschwingt, brandend und treibend auf der anderen. „Time Stands Still“ verströmt mit jeder einzelnen Note den ursprünglichen Geist Qntals, ohne jemals repetitiv zu sein.
    Auch nach mehr als drei Dekaden des Musikschaffens bleibt das Duo die Antithese des kreativen Stillstandes. Und in einer Welt, in der sich das Rad der Zeit immer schneller und erbarmungsloser zu drehen scheint, ist „IX“ nicht nur eine virtuose Entschleunigung, sondern ebenfalls ein heilsamer Gegenentwurf – ein Refugium der inneren Einkehr und Reflektion. „Ich hoffe sehr, dass Qntal auf ewig eine Antithese bleibt. Der Mainstream fließt woanders“, sinniert der vielseitige Komponist abschließend.

    https://www.qntal.de

    CORDE OBLIQUE

    Wir freuen uns, als weiteren musikalischen Act auf der Bühne im Schönborner Hof die süditalienische „Folkgaze“-Formation Corde Oblique präsentieren zu können. Corde Oblique werden mit voller Band auftreten, rund um den musikalischen Mastermind Riccardo Prencipe und Rita Saviano als Sängerin. Corde Oblique haben in den vergangenen fast zwanzig Jahren bisher acht Studioalben veröffentlicht, auch außerhalb Italiens zahlreiche Konzerte gegeben und werden die bandeigene Kombination aus rocknahem Shoegaze-Sound, progessivem Folk und Gothic-Elementen präsentieren – von Ihnen als „Folkgaze“ bezeichnet. Corde Oblique, die auch schon für das italienische Fernsehen Soundtracks geliefert haben, haben in Deutschland bereits auf großen Festivals gespielt, etwa mehrmals beim Leipziger Wave-Gotik-Treffen und beim großen Amphi-Festival . Neues Studioalbum: „Cries and Whispers“.

    https://www.cordeoblique.com/

    Weitere Informationen & Kontakt
    Stadt- und Stiftsarchiv Aschaffenburg 06021 330 2420 stadtarchiv@aschaffenburg.de

Vergangene Veranstaltungen

  1. Das Verhältnis von Juden, Christen und Muslimen im Laufe der Geschichte

    19:30 – 21:30 Hotel-Restaurant "Zum Freigericht"
    Wasserloser Straße 29, 63755 Alzenau

    Vortragsabend des Heimat- und Geschichtsvereins Alzenau.

    Die drei großen Weltreligionen Judentum, Christentum und Islam sind monotheistische Religionen (Glaube an nur einen einzigen Gott) mit gemeinsamen Wurzeln. Über das Verhältnis der Gläubigen dieser drei Religionen im Laufe der Geschichte referiert Pfarrer i.R. Heinz Daume. Er ist der Vorsitzende der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Hanau e.V.

    Keine Anmeldung erforderlich.

    Weitere Informationen & Kontakt
  2. Wanderung und Fest „500 Jahre Aschaffenburger Schlosswasserleitung und Haibacher Brunnenstube“

    9:00 – 13:00 Schloss Johannisburg
    Schloßplatz 4, 63739 Aschaffenburg

    Im Jahr 1525 wurde die erste Wasserleitung für die alte Aschaffenburger Burg gebaut. Von Haibach aus führten Rohre zum Vorgänger des heutigen Schlosses.
    Dieses Jubiläum feiern neben dem Heimat- und Geschichtsverein Haibach-Grünmorsbach-Dörrmorsbach e.V., die Gemeinde Haibach, die Stadt Aschaffenburg und das Archäologische Spessartprojekt.

    Höhepunkt wird die Wanderung auf der Trasse der alten Schlosswasserleitung durch die Innenstadt und das Schöntal bis hinauf nach Haibach zur ersten Brunnenstube der Schlosswasserleitung, einem Absetzbecken zur Reinigung des Wassers.

    Start um 9.00 Uhr im Schlosshof Aschaffenburg, Wanderung auf der Trasse der Schlosswasserleitung bis zur Brunnenstube in Haibach. Ab 12 Uhr Fest an der Brunnenstube, Führungen, Ausstellung. Ab 16 Uhr spielt die Kapelle Edelweiß.

    Weitere Informationen & Kontakt
    https://hugverein-haibach.info/Termine/
    Archäologisches Spessartprojekt
    Heimat- und Geschichtsverein Haibach, Grünmorsbach, Dörrmorsbach robert@fuchs-haibach.de
  3. Vortrag „Die kurfürstlich-mainzische Brunnenstube und Wasserleitung“

    18:00 – 21:00 Jugendhaus Haibach
    Freiheitsstraße 5, 63808 Haibach

    Vortrag von Dr. Gerrit Himmelsbach, Archäologisches Spessartprojekt

    Mit der Freilegung im Jahr 2002 und Renovierung der 1525 errichteten Brunnenstube verfügt Haibach über eines der bedeutendsten historischen Technikdenkmäler der Region. Die hier beginnende Wasserleitung versorgte hauptsächlich die Hofhaltung in der alten Burg in Aschaffenburg. Nach der Zerstörung der Burg im Jahr 1552 brachte der Bau des Schlosses Johannisburg 1605 – 1614 für die Wasserleitung eine Ertüchtigung und technische Verbesserungen mit sich: Die Holzrohre wurden durch Tonrohre ersetzt. Die Wasserleitung blieb in Teilen bis 1931 in Betrieb.
    Das Engagement des Heimat- und Geschichtsvereins ermöglichte den Plan und die Ausführung der Freilegung sowie der Wiederherstellung und der nachhaltigen Pflege der Brunnenstube, wodurch Haibach ein kulturhistorisches Juwel erhielt.

    Weitere Informationen & Kontakt
    https://hugverein-haibach.info/Termine/
    Archäologisches Spessartprojekt
    Heimat- und Geschichtsverein Haibach, Grünmorsbach, Dörrmorsbach robert@fuchs-haibach.de
  4. Archäologisches Spessart-Projekt (ASP)

    Alle Wege führen nach Würzburg?

    10:00 – 16:00 Sportheim Kist
    Guttenberger Straße 15, 97270 Kist

    Die Residenzstadt an der historischen Verkehrsachse zwischen Frankfurt und Nürnberg

    Tagung für ehrenamtlich Aktive und Interessierte im Bereich der Heimatpflege

    Was sagen uns Bezeichnungen wie Nürnberger Straße, Frankfurter Straße, Hohlweg, Triebweg oder Würzburger Schlag? Es handelt sich um historische Verkehrswege, von denen sich manchmal sogar noch Spuren im Gelände finden lassen.
    ➢ Wir fragen, warum historische Wegeforschung vor Ort wichtig ist und wie sie funktioniert.
    ➢ Fachleute aus der Wissenschaft und der Heimatforschung stellen am Beispiel der historischen Verkehrsachse von Frankfurt über Miltenberg nach Würzburg vor, wie viel Information in unserer Kulturlandschaft steckt.
    ➢ Wir bieten an diesem Tag einen Treffpunkt für alle, die in die Materie einsteigen, sich fortbilden oder vernetzen wollen.

    Eingeladen sind
    ➢ Stadt- und Kreisheimatpflegerinnen und -pfleger,
    ➢ Stadt- und Kreisarchivpflegerinnen und -pfleger,
    ➢ ehrenamtlich Aktive und Interessierte im Bereich der Heimatpflege,
    ➢ alle, die sich für die Geschichte Interessierten, in der sie leben.

    Kosten
    ▪ Die Teilnahme ist kostenlos, einschließlich Tagungsverpflegung.
    ▪ Das Mittagessen – belegte Brötchen – wird im Sportheim eingenommen und von den Teilnehmenden selbst bezahlt.

    Anmeldung
    Bis zum 12. Juli an: kist-tagung@spessartprojekt.de

    Weitere Informationen & Kontakt
  5. Vortrag „Der andere Grünewald – ein Künstler als Ingenieur“

    18:00 – 21:00 Stadttheater Aschaffenburg
    Schlossgasse 8, 63739 Aschaffenburg

    Vortrag von PD Dr. Thomas Schauerte, Direktor der städt. Museen

    Vielleicht war er ja sogar ein gebürtiger Aschaffenburger? Fest steht jedenfalls, dass mit Mathis Gothart-Nithart (ca. 1480 – 1528), genannt Grünewald, einer der größten Maler der deutschen Kunstgeschichte ab 1505 für über 20 Jahre in der kurmainzischen Residenz tätig war. Sein wichtigstes Werk aus dieser Zeit, der Maria-Schnee-Altar aus der Stiftskirche, steht heute in Stuppach. So wäre einzig die „Beweinung Christi“ in Aschaffenburg geblieben – wenn Mathis nicht auch so etwas wie ein kurfürstlicher Wasserbauingenieur gewesen wäre. Weil er Aschaffenburg erst 1526 Richtung Frankfurt verließ, fiel auch die Wasserleitung aus Haibach in seine Zuständigkeit. Dies macht das 500. Jubiläum der Brunnenstube zu einem Ereignis, das den lokalgeschichtlichen Rahmen weit hinter sich lässt.

    Weitere Informationen & Kontakt
    https://hugverein-haibach.info/Termine/
    Archäologisches Spessartprojekt
    Heimat- und Geschichtsverein Haibach, Grünmorsbach, Dörrmorsbach robert@fuchs-haibach.de
  6. Wälder im Wandel am Beispiel des Stadtwaldes Alzenau

    19:30 – 21:30 Hotel-Restaurant "Zum Freigericht"
    Wasserloser Straße 29, 63755 Alzenau

    Vortragsabend des Heimat- und Geschichtsvereins Alzenau.

    Sehr wechselhaft ist die Geschichte des Waldes in Mitteleuropa. Durch vielfältige Umwelteinflüsse und nicht zuletzt durch die intensive Nutzung durch den Menschen verändert sich im Laufe der Jahrhunderte auch der scheinbar „ewige Wald“ sein Gesicht. Der Leiter des Alzenauer Umweltamtes, Bernd Handlbichler, wird über den Wandel im Alzenauer Stadtwald in Wort und Bild berichten.

    Keine Anmeldung erforderlich.

    Weitere Informationen & Kontakt
  7. Künstlerresidenz am Future Pavillon mit Lisa Maria Baier

    12:00 – 20:00 Bouleplatz/Schlossplatz Aschaffenburg
    Schlossplatz, 63739 Aschaffenburg

    Die Künstlerin ist am Future Pavillon/ Bouleplatz am Schloss anzutreffen, beantwortet Fragen zu ihrer Arbeit, präsentiert die Ergebnisse der Künstlerresidenz und arbeitet mit Interessierten persönliche, visuelle Archive aus.
    Lisa Maria Baier, geboren 1988 in Görlitz und wohnhaft in Dresden, absolvierte ihr Studium an der Hochschule für Bildende Künste Dresden sowie an der Ungarischen Universität der Bildenden Künste in Budapest. Ihre künstlerische Praxis fokussiert sich auf die Verbindung von analogen und digitalen Medien, insbesondere Video und Fotografie, um gesellschaftlich relevante Themen zu adressieren. Im Projekt “PapierNetz” in Aschaffenburg wird sie die historische und kulturelle Bedeutung der Papierherstellung untersuchen und gemeinsam mit der lokalen Bevölkerung nachhaltige Papierprodukte herstellen. Durch Workshops und interaktive Installationen fördert sie das Bewusstsein für Ressourcenschonung und die digitale Transformation. Ihre Arbeiten zeichnen sich durch einen partizipativen Ansatz aus, der die Gemeinschaft einbindet und zur Reflexion über aktuelle gesellschaftliche Herausforderungen anregt. Baier nutzt ihre Kunst, um Dialoge zu initiieren und Veränderungen im Umgang mit Umwelt und Kultur zu fördern.

    Keine Anmeldung erforderlich.

    Weitere Informationen & Kontakt
  8. Workshop „Ich denke mir die Welt, wie sie mir gefällt“

    10:00 – 15:00 Cafe Crem im Künstlertreff
    Riesengasse 10, 63739 Aschaffenburg

    Theaterworkshop mit Agnieszka Kleemann

    Zusammen mit der Schauspielerin Agnieszka Kleemann gehen wir in einen Experimentierraum und denken uns gemeinsam eine lebenswerte Zukunft. Wir erproben Situationen und erschaffen Charaktere.
    Basierend auf Ideen aus dem Schauspiel und den Future Literacy Impulsen von Dr. Vicky Karaiskou erforschen wir in uns selbst, wieso es uns so schwer fällt uns unbekanntes Vorzustellen und werfen einen Blick auf unsere eigenen Meinungen und Haltungen, die uns in unserer visionären Fantasie limitieren.

    Weitere Informationen & Kontakt
  9. Workshop „Wie gestalte ich meine Stadt nachhaltiger?!“

    18:00 – 21:00 Cafe Crem im Künstlertreff
    Riesengasse 10, 63739 Aschaffenburg

    Workshop basierend auf der Futures Literacy Methode

    mit Rita Gensler und Ferit Ozan

    Wir schreiben das Jahr 2100 – die Erde, fantastische Welten, Sternzeit 222493.721. Wie sieht unser Leben aus und welche Bedingungen haben wir uns geschaffen? Und was haben wir im Jahr 2025 getan, um diese Zukunft zu gestalten?
    Die Zukunft können wir nicht vorhersehen, aber wir haben gelernt, dass wir durch unser Tun die Zukunft beeinflussen können. Im Workshop erarbeiten wir, wie sich unser Denken auf unser Tun auswirkt und wie wir durch eine Änderung unserer Denkweise viele mögliche Zukünfte ergründen können. „Nachhaltige Städte und Gemeinden“ gehören zu den Nachhaltigkeitszielen der UN.

    Weitere Informationen & Kontakt
  10. Workshop “CAP – ein digitales Archiv der Zukunft”

    17:30 – 19:00 VHS Aschaffenburg
    Luitpoldstraße 2, 63739 Aschaffenburg

    Workshop mit den Machern des Stadtarchiv Graz

    Wir freuen uns, Sie zu einem Workshop einzuladen, der sich dem aktuellen Thema der digitalen Archivierung widmet. Am Beispiel der Online-Plattform “Citizen Archive Platform” (CAP) wird gezeigt, wie private digitale Dateien (z.B. Fotos, aber auch andere Dokumente) hochgeladen, gesichert und dauerhaft in einem Archiv aufbewahrt werden können. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer lernen die Funktionen der Plattform kennen. Außerdem können sie sich mit eigenen Ideen und Anregungen einbringen.
    Bitte eigene Geräte (Laptop, Tablet, Smartphone) und Dateien (digitale Fotos, Dokumente zu Aschaffenburg) mitbringen.

    Die CAP wurde im Rahmen des Projektes DIALOG CITY gemeinsam vom Stadtarchiv Graz und dem Stadt- und Stiftsarchiv Aschaffenburg entwickelt. Sie bietet einen einfachen und sicheren Weg, um die gemeinsame Erinnerung an das Leben von früher und heute für die Zukunft zu dokumentieren. Damit können die Bürgerinnen und Bürger sicherstellen, dass persönliche digitale Erinnerungen und wichtige Momentaufnahmen nicht verloren gehen und auch für die nachkommenden Generationen erhalten bleiben.