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Hermann Eymann – Pressefotograf in Krisenzeiten

Oktober 29, 2026 um 8:00 - Januar 31, 2027 um 17:00

Ausstellung, 29. Oktober 2026 bis 31. Januar 2027

Hermann Eymann (1900 – 1949) arbeitete von 1933 bis 1939 als Pressefotograf für die „Aschaffenburger Zeitung“ und 1948/49 beim „Main-Echo“. Seine Aufnahmen aus der NS-Zeit dokumentieren die Etablierung der totalitären Diktatur in Aschaffenburg. Der leidenschaftliche Fotograf hielt mit seiner Kamera wichtige Parteiereignisse fest und prägte dadurch das öffentliche Bild des Nationalsozialismus. Die Aufnahmen sind ein wichtiges Zeugnis davon, wie sich das Regime lokal in Szene setzte und den öffentlichen Raum beherrschte. Die Fotografien aus der Zeit nach dem Kriegsende begleiten die Wiederaufbauphase und vermitteln ein Gefühl der Hoffnung inmitten einer Ruinenlandschaft.

Die Ausstellung zeigt Fotografien aus den Jahren 1933 bis 1949, die aus dem Privatarchiv seines Sohnes Klaus Eymann stammen. Als historische Quellen gewähren sie eindrucksvolle Einblicke in die Stadtgeschichte in einer Zeit tiefgreifender politischer und gesellschaftlicher Umbrüche.

Ausstellungseröffnung: Mittwoch, 28. Oktober 2026, 19 Uhr

Anmeldungen zur Ausstellungseröffnung wie folgt:

https://stadtarchiv.ticketmachine.de/de/events/unseated/select_unseated?event_id=30406

Laufzeit der Ausstellung: 29. Oktober 2026 bis 31. Januar 2027

Öffnungszeiten:  Dienstag bis Freitag, jeweils 11 bis 16 Uhr, montags geschlossen

Zusätzliche Öffnungszeiten an den Wochenenden (11 bis 16 Uhr):

31. Oktober/01.November 2026, 14./15. November 2026, 28./29. November 2026, 12./13. Dezember 2026, 09./10. Januar 2027, 30./31. Januar 2027

Außerdem ist die Ausstellung am 6. Januar 2027 geöffnet. Vom 31. Dezember 2026 bis zum 5. Januar 2027 ist die Ausstellung geschlossen.

Der Eintritt ist frei. Führungen sind auf Anfrage möglich: vaios.kalogrias@aschaffenburg.de oder 06021 / 330 2422

 

Foto: Hermann Eymann (Privatarchiv Klaus Eymann)

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