Im Rahmen des bundesweiten Digitaltags wurde am Freitag im Digitalladen das Projekt heimat:data offiziell der Öffentlichkeit vorgestellt.
Bürgermeister Eric Leiderer begrüßte die Anwesenden und ordnete das Projekt innerhalb der Digitalstrategie der Stadt Aschaffenburg ein. Als Vertreter des Bayerischen Staatsministeriums der Finanzen und für Heimat, welches heimat:data wie schon zuvor den heimat:hub mit einer Fördersumme von fast € 300.000,- unterstützt, zeigte sich Dr. Hellmut Fröhlich erfreut über die große Wirkung, welche die die beiden digitalen Heimatprojekte über die Region hinaus erzielen.
Trotz des extremen Wetters mit Temperaturen von fast 40 Grad war das Interesse an der Veranstaltung erfreulich groß. Zu den Gästen zählten neben amtierenden und ehemaligen Heimatpflegern, Vertretern von Heimat- und Geschichtsvereinen aus der Region sowie weiteren regionalhistorisch Interessierten auch Mitglieder des Aschaffenburger Stadtrats.
Ihnen boten die beiden Vertreter des Projektteams, Markus Schmitt vom Stadt- und Stiftsarchiv und Jan H. Sachers vom Verein Burglandschaft e.V., eine kurze Einführung in Aufbau, Funktionsweise und Nutzung der neuen Plattform. Im Anschluss konnten in zahlreichen Einzelgesprächen noch viele Fragen beantwortet werden. Von Seiten der interessierten Gäste kamen zudem viele wertvolle Anregungen, die das Projektteam in der weiteren Entwicklung berücksichtigen wird.
Mit heimat:data lassen sich größere Sammlungen von Medien mit oder ohne zusätzliche (Meta-)Daten an einem Ort gezielt sammeln, manuell oder mit Hilfe von KI durch zusätzliche Informationen anreichern und zu einem späteren Zeitpunkt auch öffentlich zugänglich machen. Die Plattform ist über einen Link im Menü oben rechts direkt vom heimat:hub aus erreichbar.