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Ausstellungsprojekt „Räume der Demokratie“

20 Orte beteiligen sich an regionalem Ausstellungsprojekt der KulturRegion FrankfurtRheinMain

Ob im historischen Ratssaal, im funktionalen Sitzungszimmer oder in der Mehrzweckhalle – Demokratie wird tagtäglich an den unterschiedlichsten Orten verhandelt. Mit dem Ausstellungsprojekt „Räume der Demokratie. Vom Ratssaal bis zur Mehrzweckhalle“ macht die KulturRegion gemeinsam mit Kommunen und Kreisen ab Oktober 2026 20 ausgewählte Orte kommunalpolitischer Beteiligung in der Rhein-Main-Region sichtbar. 20 leuchtende Stelen mit Fotografien und Zitaten sowie eine Begleitpublikation touren durch die Region.

In der Rhein-Main-Region tagen regelmäßig hunderte gewählte politische Gremien. Die meisten ihrer Mitglieder engagieren sich ehrenamtlich. Das Ausstellungsprojekt stellt beispielhaft Orte vor, an denen Menschen beraten, diskutieren und entscheiden. Wie sind diese Räume gestaltet sind und welche Bedeutung haben sie für demokratische Prozesse und politische Teilhabe? Neben bekannten historischen Ratssälen stehen auch wenig bekannte Sitzungsorte im Fokus. Getagt wird in Hallen und Bürgerhäusern, auf der Burg oder im Kurhaus.

Die Ausstellung basiert auf Fotografien von Sonja Schwarz, die als freie Fotografin in Frankfurt am Main arbeitet und sich unter anderem auf Architektur-, Reportage- und Corporate-Fotografie spezialisiert hat. Die studierte Kommunikationsdesignerin richtet ihren Blick auf die Beziehung zwischen Raum, Nutzung und gesellschaftlicher Bedeutung.

Ergänzend zur Ausstellung vermitteln die Website der KulturRegion www.krfrm.de/raeume-der-demokratie sowie ein kostenfreies Begleitmagazin Hintergrundinformationen zur Demokratiegeschichte, zu den ausgewählten Orten und den dort tagenden Gremien. Vorgestellt werden unter anderem Frauenbeiräte, Kinder- und Jugendparlamente, Ortsbeiräte, Gemeindevertretungen und Kreistage.

Die Gesamtausstellung ist vom 27. Oktober bis 6. November 2026 in den Römerhallen Frankfurt am Main, täglich von 11 bis 18 Uhr, und vom 12. bis 23. Dezember 2026 im Landratsamt Groß-Gerau zu sehen. Vom 1. bis 22. Oktober 2026 sowie vom 10. November bis 3. Dezember 2026 werden die einzelnen Stelen an den beteiligten Orten in der Region präsentiert. Der Eintritt zu allen Ausstellungspräsentationen ist frei.

Das Projekt findet im Rahmen von „Demokratie bauen!“ und World Design Capital 2026 statt. Es wird gefördert von der Stiftung Orte der deutschen Demokratiegeschichte und WDC 2026. Am Projekt beteiligt sich auch das Stadt- und Stiftsarchiv Aschaffenburg mit einem Workshop („Freiheitswerkstatt“).

Foto: Sonja Schwarz (Der Große Sitzungssaal im Aschaffenburger Rathaus)

Pressekontakt:

KulturRegion FrankfurtRheinMain gGmbH

Poststraße 16, 60329 Frankfurt am Main, www.krfrm.de

Julia Wittwer, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Tel.: 069 2577-1780, presse@krfrm.de

Magdalena Zeller, Projektleitung / Marina Andrée, Projektmitarbeit

„Geist der Freiheit – Freiheit des Geistes“

Tel.: 069 2577-1777, gdf@krfrm.de