{"id":8607,"date":"2023-11-23T10:59:48","date_gmt":"2023-11-23T09:59:48","guid":{"rendered":"https:\/\/heimathub.de\/?p=8607"},"modified":"2023-12-07T10:44:29","modified_gmt":"2023-12-07T09:44:29","slug":"weltkrieg-1-denkmal-aschaffenburg-leider-fischer-gottfried-1892-1916","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/heimathub.de\/weltkrieg-1-denkmal-aschaffenburg-leider-fischer-gottfried-1892-1916\/","title":{"rendered":"Weltkrieg-1-Denkmal Aschaffenburg-Leider:  Fischer, Gottfried (1892 \u2013 1916)"},"content":{"rendered":"<p><strong>Weltkrieg-1-Denkmal Aschaffenburg-Leider: <\/strong><\/p>\n<p><strong>Fischer, Gottfried <\/strong><strong>(1892 \u2013 1916) , <\/strong><strong>III. Bataillon\/Reserve-Infanterie-Regiment Nr. 79<\/strong><\/p>\n<p><strong>Abb. 1:<\/strong> Weltkrieg\u20131\u2013Denkmal im Friedhof Aschaffenburg-Leider \u2013 Foto: P. Grasmann<\/p>\n<p>Geboren wurde Gottfried Michael Fischer am 30.1.1892 in Aschaffenburg. Er war das erste von acht Kindern des Weichenstellers Heinrich Fischer und seiner Ehefrau Margaretha Fischer, geb. Wagenh\u00f6fer.<a href=\"#_edn1\" name=\"_ednref1\"><sup>[1]<\/sup><\/a> Ihren Wohnsitz hatte die Familie in Leider, Hausnr. 25 1\/2.<a href=\"#_edn2\" name=\"_ednref2\"><sup>[2]<\/sup><\/a> Nach der Umnummerierung der Leiderer Anwesen 1937 wurde daraus die Anschrift Brunnengasse 1.<a href=\"#_edn3\" name=\"_ednref3\"><sup>[3]<\/sup><\/a> Durch Quellen belegt ist weiterhin die Verehelichung von Gottfried Fischer am 27. Februar 1914 in Aschaffenburg mit Antjedine Fraukeline Christians, geb. am 1. August 1896 in Kaihausersfeld, Gemeinde Zwischenahn, Amt Westerstede im Gro\u00dfherzogtum Oldenburg.<a href=\"#_edn4\" name=\"_ednref4\"><sup>[4]<\/sup><\/a> Kennengelernt hat Gottfried seine Frau wohl w\u00e4hrend seiner T\u00e4tigkeit als Monteur in Norddeutschland, wo er im ca. 5 km nordwestlich von Kaihausersfeld gelegenen Ort Ocholt seinen vor\u00fcbergehenden Wohnsitz hatte. \u00dcber den beruflichen und milit\u00e4rischen Werdegang von Gottfried Fischer liegen keinerlei Unterlagen vor, ebenso \u00fcber einen nach der Eheschlie\u00dfung erfolgten Umzug nach Norddeutschland.<\/p>\n<p>Aus den vorhandenen beiden Verlustlisten, in denen Gottfried Fischer aus Gr\u00fcnden der Namensgleichheit als <em>\u201eGottfried Fischer II\u201c<\/em><a href=\"#_edn5\" name=\"_ednref5\"><sup>[5]<\/sup><\/a> aufgef\u00fchrt ist, und den Informationen des Volksbundes Deutscher Kriegsgr\u00e4berf\u00fcrsorge e.V. lassen sich die nachfolgenden R\u00fcckschl\u00fcsse herleiten: Fischer war am 1.8.1914 bei Ausbruch des 1. Weltkrieges 22 Jahre alt. Ob er bereits seine Wehrpflicht abgeleistet hatte, konnte nicht festgestellt werden, ist jedoch angesichts seines Alters von 22 Jahren bei Kriegsbeginn wahrscheinlich. Zweifelsfrei belegt ist seine Zugeh\u00f6rigkeit zum Reserve-Infanterie-Regiment 79 <a href=\"#_edn6\" name=\"_ednref6\"><sup>[6]<\/sup><\/a>. Das Reserve-Infanterie-Regiment 79 wurde mit der Mobilmachung am 2.8.1914 am Standort Oldenburg<a href=\"#_edn7\" name=\"_ednref7\"><sup>[7]<\/sup><\/a> aufgestellt. Die Zugeh\u00f6rigkeit zu dieser Einheit am Standort Oldenburg l\u00e4sst die Folgerung zu, dass Fischer nach seiner Verehelichung wieder in den Raum Zwischenahn<a href=\"#_edn8\" name=\"_ednref8\"><sup>[8]<\/sup><\/a> zur\u00fcckgekehrt ist und bei der Mobilmachung dort eingezogen wurde.<\/p>\n<p>Schon am 17.8.1914 wurde das Reserve-Infanterie-Regiment 79 im Rahmen der Kriegsgliederung aufgespalten<a href=\"#_edn9\" name=\"_ednref9\"><sup>[9]<\/sup><\/a> und seine Einheiten als eigenst\u00e4ndige Bataillone verschiedenen Regimentern zugeordnet: Regimentsstab, I. und II. Bataillon wurden der Inselkommandantur Borkum, das III. Bataillon und die Maschinen-Gewehr-Kompanie der 39. Reserve-Infanterie-Brigade unterstellt. Diese wiederum war ein wesentlicher Bestandteil der 19. Reserve-Infanterie-Division (19. Res. Inf. Div.).<a href=\"#_edn10\" name=\"_ednref10\"><sup>[10]<\/sup><\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Abb. 2:<\/strong> Kriegsgliederung der 2. Kaiserlichen Armee \u2013 Stand 17.8.1914 \u2013 Nach: Cron, H., a. a. O; S. 97 ff. und Histories oft two hundred and fifty-one divisions of the German Army&#8230; , a. a. O., S. 299 ff.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Nach der bereits erw\u00e4hnten Aufstellung des Res.Inf.Reg.79 am 2.8.1914 und den in den folgenden Tagen durchgef\u00fchrten organisatorischen Ma\u00dfnahmen r\u00fcckten am Abend des 6.8. die Mannschaften ein. Die MG-Kompanie, der Gottfried Fischer zugeteilt war, wurde gef\u00fchrt von Hauptmann Freiherr v. Bietinghoff, Leutnant v. Drebber, Leutnant L\u00fcder und den Offiziersstellvertretern Kluge, Kastning und Kompaniefeldwebel Richter. Das gesamte III. Bataillon einschlie\u00dflich der M.G.K. hatte eine <em>\u201eAusr\u00fcckst\u00e4rke von 17 Offiziere<\/em>[n]<em>, 13 Offiziersdiensttuer<\/em>[n]<em>, 1141 Unteroffiziere<\/em>[n]<em> und Mannschaften\u201c<\/em><a href=\"#_edn1\" name=\"_ednref1\"><sup>[11]<\/sup><\/a><em>. <\/em><\/p>\n<p>Die taktischen Vorgaben f\u00fcr die 19. Res. Inf. Div. im Verbund der II. Armee unter dem Kommando des Generalobersten Karl von B\u00fclow waren durch den modifizierten Schlieffen-Plan<a href=\"#_edn2\" name=\"_ednref2\"><sup>[12]<\/sup><\/a> eindeutig vorgegeben: Der Feind sollte vom rechten Fl\u00fcgel der deutschen Armee in einem anfangs westlich, dann in einem Bogen in s\u00fcdliche Richtung vorgetragenen Umfassungsversuch mit insgesamt 5 Armeen gegen den im deutsch-franz\u00f6sischen S\u00fcdwesten<a href=\"#_edn3\" name=\"_ednref3\"><sup>[13]<\/sup><\/a> stehenden linken Fl\u00fcgel (6. und 7. Armee) gedr\u00e4ngt und dort eingeschlossen werden. Entsprechend verliefen dann auch die Bewegungen und Eins\u00e4tze der 19. Res. Inf. Div.<\/p>\n<p><strong>8.8.1914<\/strong>\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Noch vor dem Bataillon wurde die M.G.K. am Abend am Bahnhof Oldenburg verladen.<\/p>\n<p><strong>9.8.1914<\/strong> \u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Um 2.44 Uhr Abfahrt in Oldenburg durch Westfalen, durch das Rheinland und \u00fcber Euskirchen nach Vettwei\u00df.<\/p>\n<p><strong>10.\u201315.8.1914<\/strong>\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Um 6 Uhr Ausladung in Vettwei\u00df \u2013 Fu\u00dfmarsch durch die Eifel \u00fcber Hostel, Bergheim und Blumenthal zum Truppen\u00fcbungsplatz Elsenborn \u2013 Weitermarsch \u00fcber Malmedy ins belgische Spa \u2013 In Creppe wurde schlie\u00dflich die Ankunft des Bataillons erwartet.<\/p>\n<p><strong>16.8.1914\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 <\/strong><em>\u201eDie Morgentoilette wurde zum ersten Male richtig feldm\u00e4\u00dfig gemacht, d. h. sie fand nicht statt, da keinerlei flie\u00dfendes Wasser vorhanden war. Hei\u00dfer Kaffee aus der Feldk\u00fcche \u2013 wie gut da\u00df man sich den nicht erst selbst kochen mu\u00dfte! \u2013 und Kommi\u00dfbrot mit Speck bildeten die Grundlage f\u00fcr die Anstrengungen des Tages\u201c<\/em><a href=\"#_edn4\" name=\"_ednref4\"><sup>[14]<\/sup><\/a> vermerkte der Chronist in seinen Aufzeichnungen. In Spa erfolgte der Zusammenschluss mit den \u00fcbrigen Einheiten der 19. Reserve-Infanterie-Division.<a href=\"#_edn5\" name=\"_ednref5\"><sup>[15]<\/sup><\/a><\/p>\n<p><strong>17.\u201321.8.1914<\/strong> \u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Weitermarsch in nordwestlicher Richtung, durch das gerade eroberte L\u00fcttich, um dann in westlicher Richtung auf Charleroi vorzusto\u00dfen, wo es heftige K\u00e4mpfe zwischen franz\u00f6sischen und deutschen Truppen gab. Der Vormarsch der 19. Res. Inf. Div. war gepr\u00e4gt von der gro\u00dfen Hitze, der h\u00fcgeligen Landschaft und den unz\u00e4hligen Stockungen der endlosen Marsch- und Transportkolonnen. Immer wieder kam es zu kleineren Scharm\u00fctzeln mit belgischen Franktireurs<a href=\"#_edn6\" name=\"_ednref6\"><sup>[16]<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p><strong>22.\u201323.8.1914\u00a0\u00a0\u00a0 <\/strong>Erste kleinere Verluste bei Stra\u00dfenk\u00e4mpfen mit Heckensch\u00fctzen im eroberten Charleroi \u2013 Ein Zug des M.G.K. und die 9. Kompanie des III. Bataillons f\u00fchrten im Auftrag des X. Reservekorps wirtschaftliche Strafma\u00dfnahmen<a href=\"#_edn7\" name=\"_ednref7\"><sup>[17]<\/sup><\/a> gegen die B\u00fcrgerschaft von Charleroi durch, w\u00e4hrend die \u00fcbrigen Bataillonsteile an die Frontlinie auf den Sambre-H\u00f6hen beordert wurden.<\/p>\n<p><strong>24.\u201326.8.1914\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 <\/strong>Vorsto\u00df in s\u00fcdwestlicher Richtung \u00fcber die franz\u00f6sische Grenze Richtung Avesnes \u2013 Erstes heftiges Gefecht mit englischer Infanterie an der Stra\u00dfe Bergues\u2013Sambre\u2013Le Nonvion: Das Bataillon hatte die ersten Toten (7) und Verwundeten (24) zu beklagen.<\/p>\n<p><strong>27.\u201328.8.1914<\/strong>\u00a0\u00a0\u00a0 \u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Fortsetzung des Vormarsches der 19. Res. Inf. Div. nach S\u00fcdwesten Richtung St. Quentin mit dem III. Bataillon als Vorhut.<\/p>\n<p><strong>29.\u201331.8.1914\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 <\/strong>Schlacht bei St. Quentin: Ausgehend von einem weiteren R\u00fcckzug der franz. Truppen in s\u00fcdlicher Richtung, wurde die 19. Res. Inf. Div. beim Vormarsch von Marcy<a href=\"#_edn8\" name=\"_ednref8\"><sup>[18]<\/sup><\/a> nach Mesnil<a href=\"#_edn9\" name=\"_ednref9\"><sup>[19]<\/sup><\/a> von einem heftigen feindlichen Gegensto\u00df<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Abb. 3:<\/strong> Sturmangriff in freiem Gel\u00e4nde \u2013 In: Erinnerungsbl\u00e4tter dt. Regimenter. Bd. 355, S 67<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>erwartet. Grund: Die gegen\u00fcberstehende 5. franz. Armee versuchte den Vormarsch der Deutschen durch einen Vorsto\u00df auf St. Quentin durch eine zahlenm\u00e4\u00dfige \u00dcberlegenheit zu stoppen. Infanterie und Artillerie beider Seiten lieferten sich im welligen und von Hitze \u00fcberfluteten Gel\u00e4nde einen erbitterten Kampf. Am Nachmittag des 29.8. zogen sich die deutschen Regimenter nach schweren Verlusten wieder nach Mesnil zur\u00fcck.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Karte 1:<\/strong> Das III. Bataillon des 79. Res. Inf. Reg. am 29.9.1914 in der Schlacht um St. Quentin \u2013 Quelle: Erinnerungsbl\u00e4tter dt. Regimenter. Bd. 355. Skizze 2; bearb. d. Verf<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Der Chronist Hermann Becker<a href=\"#_edn1\" name=\"_ednref1\"><sup>[20]<\/sup><\/a> wusste sp\u00e4ter \u00fcber diesen Tag zu berichten: <em>\u201eWir brachen 8.30 auf und marschierten \u00fcber Hombli\u00e8ries nach Mesnil, um uns dort in die Divisionskolonne einzuf\u00fcgen. Mesnil selbst war stark belegt gewesen, die Bagagewachen standen an den Stra\u00dfen, Kolonnen und Artillerie hielten auf der Stra\u00dfe, so da\u00df die Infanterie nur in Reihen sich durchwinden konnte. Es gab Aufenthalt und dauerndes Stocken. In diesen Wirrwarr krachten pl\u00f6tzlich von links kommend, Schrapnells<a href=\"#_edn2\" name=\"_ednref2\"><sup><strong>[21]<\/strong><\/sup><\/a>, die ihren Eisenregen auf die D\u00e4cher und in die H\u00f6fe klatschen lie\u00dfen. Ein unbeschreibliches Durcheinander! Von der Seite hatte niemand eine Gefahr erwartet. [&#8230;] Durch Hecken der G\u00e4rten hindurch gewannen wir den s\u00fcdlichen Rand des Dorfes. Eine gewellte Ackerfl\u00e4che dehnte sich aus, nach S\u00fcden etwas ansteigend. Und dort auf der H\u00f6he einer Baumreihe [&#8230;] empfing uns Gewehrfeuer. [&#8230;] Im Laufen bildete sich die Sch\u00fctzenlinie und schon waren wir, ehe wir uns recht besinnen konnten, im Gefecht mit dem Gegner verwickelt. Darum wurde die sowieso reichlich dichte Linie gestaffelt auseinandergezogen. Wie auf dem Exerzierplatz arbeiteten sich die Z\u00fcge und Gruppen<a href=\"#_edn3\" name=\"_ednref3\"><sup><strong>[22]<\/strong><\/sup><\/a> weiter vor. Dabei gab es Verluste, Tote blieben liegen, Verwundete schrien auf und suchten sich zur\u00fcckzuarbeiten, soweit es ging. Allm\u00e4hlich aber kam Ruhe in das anfangs zu hastige Feuer. Der Feind scho\u00df auch nicht mehr so hastig, vielleicht wurde er durch unser Feuer etwas niedergehalten.<\/em><\/p>\n<p><em>Auch unsere Artillerie war aufgefahren und redete ihr Wort mit. Es war entsetzlich hei\u00df. Wir lagen im prallen Sonnenbrand; gl\u00fccklich, wer in einem R\u00fcbenfeld zu liegen kam, die Bl\u00e4tter str\u00f6mten wenigstens nicht so viel Hitze aus wie die Stoppelfelder. Auch konnte man sich im R\u00fcbenfeld etwas unsichtbarer machen. Die Flintenl\u00e4ufe waren hei\u00df vom Schie\u00dfen und hei\u00df von der Sonne. Der Schwei\u00df rann einem in die Augen beim Zielen. Der Durst brannte, bald waren die Feldflaschen leer. [\u2026] Dort traten aus der Stra\u00dfe nach Regny feindliche Sch\u00fctzenlinien auf R. 78 an, so da\u00df dieses weichen mu\u00dfte. Da die R\u00fcckw\u00e4rtsbewegung \u00fcber unsere linke Flanke hinausging, wurden auch wir in den Kampf verwickelt, und ein Teil der feindlichen Linien wendete sich gegen uns, und auch wir konnten uns nicht in dieser Lage behaupten.\u201c<\/em><a href=\"#_edn1\" name=\"_ednref1\"><sup>[23]<\/sup><\/a><\/p>\n<p>Sehr gut nachvollziehen lassen sich diese Truppenbewegungen anhand der Darstellungen in Karte 1.<\/p>\n<p>Nachdem die eigene Artillerie den erneuten Vormarsch vorbereitet hatte, konnten die deutschen Einheiten am sp\u00e4ten Nachmittag in Richtung Regny bis zur Cambrie-Ferme vorr\u00fccken. Nach einer kurzen Nachtruhe r\u00fcckten sie am 30.8. vor bis auf die H\u00f6henz\u00fcge \u00f6stlich von Regny. F\u00fcr diesen Tag hatte man im Divisionsstab den \u00dcbergang \u00fcber das sumpfige Tal der Oise geplant. Da der Zugang nach Ribemont nur \u00fcber ein paar wenige befestigte Stra\u00dfen m\u00f6glich war, konnten die franz\u00f6sisch-marokkanischen Gegner den Vormarsch der Angreifer lange aufhalten. Erst als eigene Artillerie sich Zugang zum Ort verschafft hatte, konnte die deutsche Infanterie in heftigen Stra\u00dfenk\u00e4mpfen und unter erheblichen Verlusten bis zum Abend Ribemont erobern. Einen Ruhetag am 31.8. in Lucy, nord\u00f6stlich von Ribemont, nutzten die Einheiten zum Ordnen der durch die K\u00e4mpfe durcheinander gew\u00fcrfelten Truppen und zur Instandsetzung der Ausr\u00fcstung.<a href=\"#_edn2\" name=\"_ednref2\"><sup>[24]<\/sup><\/a><\/p>\n<p><strong>1.\u20135.9.1914<\/strong> \u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 In der ersten Septemberwoche kannte der gesamte rechte Fl\u00fcgel des deutschen Heeres nur einen Weg: Vormarsch Richtung S\u00fcden, der Schlieffen-Plan schien von Erfolg gekr\u00f6nt zu sein. In f\u00fcnf Marschtagen bei gro\u00dfer Hitze, aber geringer franz\u00f6sischer Gegenwehr, erreichte am 5.9. die 19. Res. Inf. Div. die Umgebung um Montmirail am Fluss Le Petit Morin.<a href=\"#_edn3\" name=\"_ednref3\"><sup>[25]<\/sup><\/a><\/p>\n<p>Beumelburg schilderte den Zustand in den deutschen Truppen in diesen ersten Septembertagen auf ihrem Vormarsch \u00fcber Aisne und Marne so<em>: \u201eDie Truppen des deutschen Nordfl\u00fcgels bis herab zum rechten Fl\u00fcgel der 5. Armee kennen seit drei Wochen nichts als Fechten und Marschieren, Marschieren und Fechten.<\/em><\/p>\n<p><em>Unbarmherzig brennt wie damals in Belgien die Sonne auf sie herab. An den Stra\u00dfenr\u00e4ndern bleiben Marschkranke liegen. Mit aufgedunsenen, hochroten und feuchttriefenden Gesichtern, Taschent\u00fccher \u00fcber dem Kopf, hocken sie da.<\/em><\/p>\n<p><em>Es gibt schon lange kein Brot mehr. Die B\u00e4ckereikolonnen k\u00f6nnen nicht nachkommen. Alle Stra\u00dfen sind von Artillerie und Gefechtsbagagen angef\u00fcllt. Granaten sind wichtiger als Brot. Das fette Fleisch, das die Feldk\u00fcchen liefern, wird zum Ekel. Man kann es kaum noch hinunterw\u00fcrgen. Zweihundert Patronen schleppt jeder Mann. Sie ziehen wie Blei zu Boden. Wenn ein Teil verschossen ist, sorgt die Gefechtsbagage f\u00fcr Ersatz. Patronen sind noch genug da.<\/em><\/p>\n<p><em>Schnurgerade sind die Stra\u00dfen, von riesigen Pappeln ges\u00e4umt. Das zieht sich stumm von H\u00fcgel zu H\u00fcgel durch Sonnenglut und Hitze. Dorf reiht sich an Dorf. Und dann Ebene, nichts als Ebene. Es gibt kein Ende. Es gibt keinen Ruhetag. Es gibt keine Feldpost. Die Socken sind l\u00e4ngst zerrissen. Aus Taschent\u00fcchern, Hemdfetzen und Leinenst\u00fccken macht man sich Fu\u00dflappen. Die Stiefel sind durch D\u00fcrre und Staub hart geworden. Sie schmerzen und reiben die Gelenke wund. Man kommt nicht mehr aus den verschwei\u00dften Kleidern. Ob dies Marschieren jemals aufh\u00f6ren wird?\u201c<a href=\"#_edn1\" name=\"_ednref1\"><sup><strong>[26]<\/strong><\/sup><\/a><\/em><\/p>\n<p><strong>6.\u20139.9.1914\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 <\/strong>Bereits am 6. September stellten die Soldaten der 19. Res. Inf. Div. fest, dass die Gefechtst\u00e4tigkeit in ihrem Einsatzgebiet deutlich zugenommen hatte, die franz\u00f6sischen Gegner vor allem durch sehr pr\u00e4zise schie\u00dfende Artillerie immer heftigeren Widerstand leisteten. <em>\u201eWas f\u00fcr ein schicksalsschwerer Tag der 6.9. gewesen, ahnte von uns keiner. Wie die Gesamtlage war, davon hatte auch die untere F\u00fchrung keine Ahnung. Da\u00df wir geschlagen sein sollten, der Gedanke kam keinem einzigen von uns. Immerhin war es merkw\u00fcrdig, da\u00df am 7. fr\u00fch der Marsch nicht in s\u00fcdliche Richtung ging, sondern umgekehrt\u201c<\/em><a href=\"#_edn2\" name=\"_ednref2\"><sup>[27]<\/sup><\/a> fasste H. Becker die Situation seines Truppenteils zu Beginn der Marne-Schlacht zusammen. Entlang des Petit Morin sah sich die gesamte Division in immer heftigere R\u00fcckzugsgefechte verwickelt, 3 Tote, 7 Verwundete und 5 Vermisste verzeichneten alleine das III. Bataillon und die MGK. Am 9. September brachte ein Meldel\u00e4ufer den offiziellen Befehl zum R\u00fcckzug. \u201e<em>Auf der Stra\u00dfe nach Norden fluteten Truppen und Kolonnen in be\u00e4ngstigender Eile vorbei. Ein niedertr\u00e4chtiges Gef\u00fchl war es, dem Feinde den R\u00fccken kehren zu m\u00fcssen! Was mochte der Grund nur sein?<\/em><a href=\"#_edn3\" name=\"_ednref3\"><sup>[28]<\/sup><\/a><\/p>\n<p><strong>Karte 3: <\/strong>Lage am rechten Frontfl\u00fcgel vor der Marne-Schlacht am 5.9.1914 \u2013 Quelle: Bernhardi, F. v.: Deutschlands Weltenkampf 1914\u20131918. Karte 14, S. 59; bearb. d. Verf.<\/p>\n<p>Eben diese Frage kann nach heutigen Erkenntnissen so beantwortet werden: Am linken deutschen Fl\u00fcgel hatten sich bis Anfang September die 6. und 7. Armee vergeblich bem\u00fcht, die franz\u00f6sischen Truppen nach Westen zur\u00fcckzudr\u00e4ngen. Im Gegenteil: Die franz\u00f6sischen Armeen dr\u00e4ngten ihren Gegner fast wieder in die Ausgangsstellungen wie zu Beginn des Krieges zur\u00fcck. Am rechten Fl\u00fcgel waren, wie eben dargestellt, die deutschen Armeen 1 bis 5 erfolgreich bis \u00fcber Marne ins Herz Frankreichs vorgesto\u00dfen. Mehrere negative Faktoren hatten sich dabei \u2013 auch aus Gr\u00fcnden mangelhafter Verst\u00e4ndigung zwischen den Oberkommandos der Einzelarmeen bzw. zwischen den Armeef\u00fchrungen und der Obersten Heeresleitung\u00a0 &#8211; ergeben:<\/p>\n<ul>\n<li>Vor allem die Truppen des deutschen rechten Fl\u00fcgels waren durch die strapazi\u00f6sen M\u00e4rsche und unzureichende Versorgung kr\u00e4ftem\u00e4\u00dfig ersch\u00f6pft. Die Aussichten auf neue Ersatzkr\u00e4fte waren begrenzt bzw. die neu hinzugekommenen Ersatzeinheiten nur unzureichend f\u00fcr den Fronteinsatz ausgebildet.<\/li>\n<li>Der Nachschub an Verpflegung, Waffen, vor allem auch an Munition machte sich schon im 2. Kriegsmonat an fast allen Frontschabschnitten schmerzhaft bemerkbar. Ursachen: Die sich in der Heimat anbahnende Mangelwirtschaft und die langen und teils unzureichend ausgebauten Transportwege an die Front.<\/li>\n<li>Dazu hatte sich im n\u00f6rdlichen Abschnitt der Westfront eine bedrohliche L\u00fccke zwischen 1. u. 2. Armee aufgetan.<\/li>\n<\/ul>\n<p><strong>Karte 4:<\/strong> Aufmarsch der Alliierten in der 1. Marne-Schlacht am 9.9.1914 \u2013 Quelle: Wikipedia \u2013 URL: https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/ Schlacht_an_der_Marne_(1914)www.dean.usma.edu \u2013 Stand: 16.06.2021<\/p>\n<p>Karte 4 verdeutlicht die Ziele der Entente-Kr\u00e4fte: Abspaltung der deutschen 1. Armee vom linken Fl\u00fcgel der deutschen Angriffsarmeen (2., 3., 4. und 5. Armee) und Umfassung beider Fl\u00fcgelteile durch die mit frischen Reserven<a href=\"#_edn1\" name=\"_ednref1\"><sup>[29]<\/sup><\/a> aufgef\u00fcllte 6., 5. und 9. franz. Armee und das Britische Expeditionskorps (BEF)<a href=\"#_edn2\" name=\"_ednref2\"><sup>[30]<\/sup><\/a>. Nachdem die 1.Dt. Armee angesichts der Vormarscherfolge auch noch Einheiten an die Ostfront abgegeben hatte, drohte dem deutschen Heer mit dem Gegenschlag von Franzosen und Briten h\u00f6chste Gefahr.<\/p>\n<p><strong>9.9.1914\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 <\/strong>Am Nachmittag erfolgte der Befehl zum R\u00fcckzug, die Schlacht an der Marne war verloren, die Franzosen und Engl\u00e4nder wiederum hatten ihr \u201eWunder an der Marne\u201c erreicht. Eine gigantische R\u00fcckzugsbewegung deutscher Truppen pr\u00e4gte den nordwestlichen Frontabschnitt in den Tagen zwischen dem 9. und 12. September. <em>\u201eIn den zur\u00fcckflutenden Strom tauchten auch wir ein, und nun begann ein Marschieren, an das jeder, der es mitgemacht hat, zeitlebens denken wird. Ohne Pause ging es dahin in der Finsternis. Die Luft war derma\u00dfen mit Staub durchsetzt, da\u00df man sie h\u00e4tte durchschneiden k\u00f6nnen. Wer nicht weiterkonnte, blieb liegen. Aber jeder hielt sich bis zum \u00e4u\u00dfersten aufrecht, denn Zur\u00fcckbleiben bedeutete Gefangenschaft, wenn nicht noch schlimmeres. Man taumelte nur so dahin. Die \u00dcberm\u00fcdung ert\u00f6tete jedes Interesse an den Dingen, die um uns vor sich gingen. Endlich, nach Stunden \u2013 wie vielen? Keiner wu\u00dfte es \u2013 l\u00f6ste sich das Bataillon von der Marschstra\u00dfe und bezog in Vinay Unterkunft. So m\u00fcde waren alle, da\u00df sie beim Halten hinfielen und nicht zu bewegen waren, sich zu einer Unterkunft zu begeben.\u201c<\/em><a href=\"#_edn3\" name=\"_ednref3\"><sup>[31]<\/sup><\/a><\/p>\n<p><a href=\"#_ednref1\" name=\"_edn1\"><\/a><strong>Karte 5:<\/strong> Die deutsche 2. Armee mit der 19. R.I.D. im R\u00fcckzug von der Marne-Schlacht. \u2013 Quelle: Der Weltkrieg 1914\u20131918. Bd. 5. A. a. O., Karte 1 \u2013 Ausschnitt; bearb. d. Verf.<\/p>\n<p><strong>10.9.1914\u00a0\u00a0 <\/strong>Fortsetzung des R\u00fcckzugs Richtung Epernay<\/p>\n<p><strong>11.9.1914\u00a0\u00a0\u00a0 <\/strong>Marne-\u00dcbergang bei Damery (nordwestl. Epernay) \u2013 Cormoyeux<\/p>\n<p><strong>12.9.1914\u00a0\u00a0 <\/strong>Ankunft in Chateau les Marais (s\u00fcdwestl. Reims)<\/p>\n<p><strong>13.\u201319.9.1914\u00a0\u00a0 <\/strong>Da das III. Btl. \/79. R.I.R. w\u00e4hrend des R\u00fcckzugs den Kontakt zur 19. R.I.D. verloren hatte, k\u00e4mpfte es im Verbund der 13. Inf. Div. in den Gefechten im Raum Brimont und erlitt dabei etliche Verluste vor allem durch die franz. Artillerie.<\/p>\n<p><strong>20.9.1914\u00a0\u00a0 <\/strong>R\u00fcckkehr zur 19. R.I.D. in den Raum Witry\u2013Cernay \u2013 Bilanz des R\u00fcckzugs von der Marne und der Gefechte um Brimont: 36 Tote, 130 Verwundete.<\/p>\n<p><strong>21.9.1914\u00a0\u00a0 <\/strong>Ankunft erster Ersatztruppen beim Bataillon: 3 Offiziersstellvertreter und 405 Mannschaften \u2013 erstmalige Ausgabe von Feldpost aus der Heimat \u2013 Ruhe- und Auffrischungspause f\u00fcr Mensch und Material. <em>\u201eWelche Freude l\u00f6ste es in uns allen aus, als wir bald nach dem Einr\u00fccken in den uns zugewiesenen Quartieren Post empfingen! Zum allerersten Male nach unserm Ausr\u00fccken aus Oldenburg Nachricht von daheim! Wohl keiner ging leer aus. Briefe, Karten, Zeitungen, Liebesgaben in Gestalt von Schokolade und anderen S\u00fc\u00dfigkeiten und dem, ach, solange entbehrten Tabak, den Zigarren und Zigaretten! Auf allen Gesichtern sah man Freude und Zufriedenheit. Dazu kam die Aussicht, da\u00df nun die Verpflegung wieder besser und regelm\u00e4\u00dfiger sein w\u00fcrde als bisher. Da voraussichtlich Berru<a href=\"#_edn1\" name=\"_ednref1\"><sup><strong>[32]<\/strong><\/sup><\/a> f\u00fcr l\u00e4ngere Zeit Standquartier bleiben sollte, so hatte jeder ein Interesse daran, sein Quartier sauber und ordentlich herzurichten. Daneben gab es genug zu tun, um die Sachen, Kleidung, Stiefel und die Waffen wieder in geh\u00f6rigen Stand zu setzen. Man merkte es nicht mehr, da\u00df z. B. die Stiefel vor sechs Wochen nagelneu waren: schiefe Abs\u00e4tze, durchgelaufene Sohlen, zerrissene Sch\u00e4fte zeugten davon, da\u00df wir viele, viele hundert Kilometer durch Belgien und Frankreich getippelt waren. Und die Uniformst\u00fccke trugen erst recht die Spuren von Regen und Unwetter und vom franz\u00f6sischen Lehmboden. Und welche Wonne war es, sich endlich einmal gr\u00fcndlich waschen zu k\u00f6nnen, und wie notwendig war es, auch die W\u00e4sche einer gr\u00fcndlichen S\u00e4uberung zu unterziehen!\u201c<\/em><a href=\"#_edn2\" name=\"_ednref2\"><sup>[33]<\/sup><\/a><\/p>\n<p><strong>22.9.\u201329.10.1914\u00a0\u00a0 <\/strong>Stellungsk\u00e4mpfe des III. Bataillons, das jetzt als Ersatz f\u00fcr ein bei den Marne-K\u00e4mpfen aufgeriebenes Bataillon dem R.I.R. 74 zugeordnet war, im Raum Reims. Immer wieder sorgen vor allem die franz. Artilleriegeschosse f\u00fcr Verluste auf deutscher Seite.<\/p>\n<p>Zwei Wochen sp\u00e4ter wurde auch das III. Btl. \/R.I.R.79, die Einheit von Gottfried Fischer, in den \u201eWettlauf zum Meer\u201c<a href=\"#_edn3\" name=\"_ednref3\"><sup>[34]<\/sup><\/a> einbezogen. Wie Josef Dreisbusch mit den \u201e2er J\u00e4gern\u201c bereits Ende Oktober, wurde Fischers Einheit gleichfalls nach Norden in den Raum Ypern verlegt. Aufgabe ihrer Truppenverb\u00e4nde: Am \u00e4u\u00dfersten rechten deutschen Fl\u00fcgel den Durchbruch der alliierten Truppen verhindern bzw. die belgischen und franz. Nordseeh\u00e4fen f\u00fcr den Nachschub aus Gro\u00dfbritannien blockieren. So sollte f\u00fcr Fischer und Dreisbusch die 1. Schlacht um Ypern zur n\u00e4chsten schweren Belastungsprobe in diesem Krieg werden. W\u00e4hrend Dreisbusch mit dem II. bayerischen Armeekorps innerhalb der \u201eArmeegruppe Fabeck\u201c bereits seit 1. November an der Ypern-Front in heftige K\u00e4mpfe gegen die alliierten Truppen verwickelt war, musste Fischers Bataillon angesichts der hohen Verluste der Deutschen am 12. November aus dem Raum Reims zuerst per Bahn nach Lille verschoben werden. Danach k\u00e4mpfte es als Teil des XV. Armeekorps innerhalb der \u201eGruppe Linsingen\u201c.<\/p>\n<p><strong>13.\u201326.11.1914\u00a0\u00a0 <\/strong>Am Todestag von Dreisbusch, am 13.11., begannen f\u00fcr Gottfried Fischer zwei grausame Kampfwochen im Gebiet um die Ortschaft Zillebeke. <em>\u201eWir bekamen einen Vorgeschmack von dem, was in Flandern Kriegf\u00fchren hie\u00df. Die Stra\u00dfen waren Schlammb\u00e4che; z\u00e4h, dickfl\u00fcssig bedeckte der Schlamm alles; nicht das Auftreten der n\u00e4gelbeschlagenen Stiefel auf das Steinpflaster h\u00f6rte man, sondern ein Plumpsen, Glucksen und Schl\u00fcrfen der in den Schlamm eintauchenden und durch ihn fortgezogenen Stiefel. Abscheulich war dieser Marsch, und er nahm gar kein Ende!\u201c<\/em><a href=\"#_edn1\" name=\"_ednref1\"><sup>[35]<\/sup><\/a><\/p>\n<p><strong>Karte 6:<\/strong> Das III. Btl.\/R.I.R.79 in der Schlacht von Ypern zwischen dem 13. und 26.11.1914 \u2013 Quelle: Der Weltkrieg 1914\u20131918. Bd. 6. Karte 3, \u2013 Ausschnitt; bearb. d. Verf.<\/p>\n<p>Die Erfahrenheit der den Deutschen gegen\u00fcberstehenden britischen Infanteristen<a href=\"#_edn1\" name=\"_ednref1\"><sup>[36]<\/sup><\/a> forderten, zusammen mit dem f\u00fcr Infanteriegefechte ungeeigneten Gel\u00e4nde, auch von Fischers Bataillon einen hohen Preis: \u201e<em>Wenn man bedenkt, da\u00df das Bataillon an dem eigentlichen Angriff nicht unmittelbar beteiligt war, waren die Verluste betr\u00e4chtlich, sie betrugen 21 Tote, darunter 2 Offiziere und 1 Offizier-Stellvertreter und 46 Verwundete.\u201c<\/em><a href=\"#_edn2\" name=\"_ednref2\"><sup>[37]<\/sup><\/a> Am 30.11. stand das Bataillon wieder in Berru bei seiner Brigade.<\/p>\n<p><strong>1.12.1914\u201313.4.1915\u00a0\u00a0 <\/strong>4 \u00bd Monate relativer \u201eRuhe\u201c waren dem Bataillon in dieser Zeit verg\u00f6nnt: Instandhaltungsarbeiten, Ausbau der Stellungen, gelegentliche Vorst\u00f6\u00dfe kleinerer gegnerischer Verb\u00e4nde wurden zur\u00fcckgewiesen; es herrschte Stellungskrieg der eher \u201eruhigen\u201c Art. Ein Erkundungsvorsto\u00df am 3. 3. im Raum Reims dagegen zeigte auf blutige Weise, dass der Feind keineswegs seine Verb\u00e4nde alle in die Champagne abgezogen hatte. <em>\u201e1 Offizier, 8 Mann tot, 33 Mann verwundet. Dazu kamen 26 Vermi\u00dfte, von den die meisten auch wohl als tot anzusehen waren.\u201c<a href=\"#_edn1\" name=\"_ednref1\"><sup><strong>[38]<\/strong><\/sup><\/a><\/em><\/p>\n<p><strong>14.4.\u201314.5.1915\u00a0\u00a0 <\/strong>R\u00fcckgliederung des Bataillons in die 19. R.I.D. und Verlegung nach D\u00fcppigheim bei Stra\u00dfburg \u2013 Eintreffen von 25 Mann Ersatz \u2013 w\u00e4hrend der Ruhezeit Intensivierung der Ausbildung und Hilfsdienste bei einheimischen Landwirten<\/p>\n<p><strong>15.5.1915\u00a0\u00a0 <\/strong>Verlegung des Bataillons \u00fcber Colmar nach M\u00fcnster im Elsass<\/p>\n<p><strong>16.5.\u20133.7.1915<\/strong>\u00a0 Auf den H\u00f6henz\u00fcgen der Vogesen wurde um jeden Bergr\u00fccken, der einen weiten Blick in benachbarte T\u00e4ler oder gar auf die Oberrheinebene bot, heftig gek\u00e4mpft. Mitte bis Ende Juni war der Hilsenfirst, ein \u00fcber 1000 Meter hoher Bergr\u00fccken zwischen M\u00fcnster und Gebweiler immer wieder Schauplatz heftiger Gefechte auch unter dem Einsatz von Artillerie.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Karte 7:<\/strong> Juni 1915 \u2013 K\u00e4mpfe am Hilsenfirst (Vogesen) \u2013 Quelle: Der Weltkrieg 1914\u20131918. Bd. 7. Karte 8 \u2013 Ausschnitt; bearb. d. Verf.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>4.\u201315.7.1915\u00a0\u00a0 <\/strong>Ruhezeit und Ausbildung im Raum Walbach im Fechttal \u2013 Eintreffen von 217 Mann Ersatz <em>\u201eum die stark gelichteten Best\u00e4nde der Kompanien aufzuf\u00fcllen.\u201c<\/em><a href=\"#_edn1\" name=\"_ednref1\"><sup>[39]<\/sup><\/a><\/p>\n<p><strong>\u00a016.7.\u20135.8.1915\u00a0\u00a0 <\/strong>Verlegung nach Rappoltsweiler \u2013 Ausbildung der Ersatzmannschaften<\/p>\n<p><strong>6.\u201317.8.1915\u00a0\u00a0 <\/strong>Heftige Gefechte am Lingenkopf (Vogesen), die durch den Einsatz von Artillerie und die geringen Schutzm\u00f6glichkeiten durch geeignete Unterst\u00e4nde hohe Opferzahlen zur Folge hatten: <em>\u201e2 Offiziere, 47 Unteroffiziere und Mannschaften tot, 2 Offiziere, 115 Unteroffiziere und Mannschaften verwundet, 4 Mann vermi\u00dft.\u201c<\/em><a href=\"#_edn2\" name=\"_ednref2\"><sup>[40]<\/sup><\/a><\/p>\n<p><strong>18.\u201322.9.1915\u00a0\u00a0 <\/strong>Ruhetage in Rappoltsweiler<\/p>\n<p><strong>23.8.\u20136.9.1915\u00a0\u00a0 <\/strong>Als Abl\u00f6sung am Ban de Sapt (n\u00f6rdl. Vogesen) \u2013 Ausbau der dortigen Stellungen \u2013 Zugang von 225 Mann Ersatz aus Saarlouis<\/p>\n<p><strong>7.\u201313.9.1915\u00a0\u00a0 <\/strong>R\u00fcckmarsch und Ausbildungstage im Breuschtal (Vogesen)<\/p>\n<p><strong>14.\u201326.9.1915\u00a0\u00a0 <\/strong>Anmarsch und erneuter Einsatz mit heftigen Stellungsk\u00e4mpfen am Lingenkopf.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Abb. 4:<\/strong> Zerschossener Unterstand des III. Btl. am Lingenkopf (Vogesen) \u2013 Quelle. Becker, H., a. a. O., S 56 b<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>27.\u201325.10.1915\u00a0\u00a0 <\/strong>Zusammenf\u00fchrung der an verschiedenen Orten eingesetzten Bataillonsteile in Colmar mit anschlie\u00dfender Verlegung der gesamten 19. R.I.D. im Umland von M\u00fclhausen \u2013 ausgiebige Exerzier-, Drill- und Gefechts\u00fcbungsphase<\/p>\n<p><strong>26.10.\u20139.11.1915\u00a0\u00a0 <\/strong>Relativ ruhiger Stellungseinsatz in Amersweiler<\/p>\n<p><strong>10.11.\u201325.11.1915 \u00a0\u00a0 <\/strong>R\u00fcckkehr zur Ausbildung nach M\u00fclhausen-Riedisheim<\/p>\n<p><strong>26.11.\u201310.12.1915\u00a0\u00a0 <\/strong>Fronteinsatz bei Hirsingen (Elsass) \u2013 Auf beiden Seiten der oft nur wenige Meter entfernten Frontlinien hinterlie\u00dfen gegenseitiger Granatbeschuss und das widrige Winterwetter starke Sch\u00e4den an den Stellungen. Zur verlustreichen Kampfarbeit kamen intensive Ausbesserungsarbeiten erschwerend hinzu. \u2013 R\u00fcckkehr nach Riedisheim<\/p>\n<p><em>\u201eMit dieser Stellungsperiode war die eigentliche Kampft\u00e4tigkeit f\u00fcr das Bataillon f\u00fcr l\u00e4ngere Zeit zu Ende. Ihm wurden nun im Rahmen der Division andere Aufgaben \u00fcbertragen, denn allm\u00e4hlich begann jenes gro\u00dfe Ringen sich vorzubereiten, das das folgende Jahr 1916 ausf\u00fcllte und das uns auch mehrfach in seine Wirbel ziehen sollte, ich meine das Ringen um Verdun. Die O.H.L. hatte den Entschlu\u00df gefa\u00dft, im kommenden Jahre eine Entscheidung an der Westfront herbeizuf\u00fchren\u201c<\/em><a href=\"#_edn1\" name=\"_ednref1\"><sup>[41]<\/sup><\/a> fasste der Bataillons-Chronist Becker den \u00dcbergang des zu Ende gehenden Jahres und den Ausblick f\u00fcr 1916 zusammen. Bis zum 13. M\u00e4rz 1916 verblieb das Bataillon im Raum M\u00fclhausen. Ausbau und Sicherung von Truppenunterk\u00fcnften, intensive milit\u00e4rische Aus- und Weiterbildung sowie Alarm\u00fcbungen f\u00fcllten die Dienstpl\u00e4ne.<\/p>\n<p><strong>14.3.\u201316.4.1916<\/strong>\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Bahnverlegung des Bataillons von Dornach \u00fcber M\u00fclheim\u2013Stra\u00dfburg\u2013Saargem\u00fcnd\u2013Montm\u00e9dy nach L\u00e1mouilly \u2013 Weiterverlegung \u00fcber R\u00e9moiville\u2013Peuviller-Damvillers nach Ville-devant-Chaumont<a href=\"#_edn2\" name=\"_ednref2\"><sup>[42]<\/sup><\/a>. Die M.G.K. \u00fcbernahm in dieser Region Sicherungsarbeit gegen rege feindliche Fliegert\u00e4tigkeit<a href=\"#_edn3\" name=\"_ednref3\"><sup>[43]<\/sup><\/a>, w\u00e4hrend die anderen Kompanien des III. Btl.\/R.79 hinter der Verdun-Front im Raum Douaumont Sicherungs- bzw. Erkundungsunternehmungen durchf\u00fchrten.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Karte 8:<\/strong> Einsatzgebiet des III. Btl.\/R.I.R.79 ab 16.3.1916 im Raum Fort Douaumont nord\u00f6stlich von Verdun \u2013 Quelle: Erinnerungsbl\u00e4tter dt. Regimenter. Bd. 355, Skizze 10; bearb. d. Verf.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Was der Stellungskampf in diesem wald- und schluchtenreichen Kampfgebiet n\u00f6rdlich von Verdun den Soldaten abverlangte, machen die folgenden Schilderungen des Bataillonschronisten nur allzu deutlich: <em>\u201eIrgendwelche Deckungen f\u00fcr die Reserven sind weder in der Chauffourschlucht noch auf H\u00f6he 378 vorhanden. Man gr\u00e4bt sich zu zweien, vieren m\u00f6glichst schnell ein Loch in den Hang. Aber bald klirrt der Spaten auf Fels. Also hei\u00dft es, m\u00fchsam eine Deckung aufschichten. <\/em><\/p>\n<p><em>Die Chauffourschlucht, eine enge tiefe Schlucht, liegt unter ununterbrochenem Beschu\u00df. Alles was sich hier aufh\u00e4lt, klammert sich an den s\u00fcdlichen Steilhang. Gegen Flachbahnge\u00adschosse bietet er Schutz, nicht immer aber gegen Steil\u00adfeuergesch\u00fctze und die schwerkalibrigen Langrohrgesch\u00fctze aus der rechten Flanke vom linken Maasufer. Wie oft wird der Boden um- und umgepfl\u00fcgt von den schweren Granaten. In weiter Ferne h\u00f6rt man den Abschu\u00df; wie das Zuklappen einer Ofent\u00fcr h\u00f6rt es sich an, so harmlos. Bald h\u00f6rt man das Heulen, Orgeln, Jaulen, trillernde Pfeifen. Man hat das Gef\u00fchl, als w\u00e4lze sich f\u00f6rmlich das Unget\u00fcm durch die Luft gerade auf einen zu und fege unmittelbar am Steilhang herunter in den Grund.<\/em><\/p>\n<p><em>Mit Grauen dr\u00fcckt man den K\u00f6rper noch enger an den Hang, kriecht wom\u00f6glich noch tiefer in das Loch, das man sich gegraben hat, und atmet auf, wenn die Erd- und Staubfont\u00e4ne sich in die Luft erhebt und die Splitter zischend und sirrend durch die Luft sausen. Wie oft erschallt gleich darauf der Ruf: `Sanit\u00e4ter! Sanit\u00e4ter!\u00b4 Irgendein Ungl\u00fccklicher ist getroffen. Mit ziemlicher Regelm\u00e4\u00dfigkeit wiederholt sich dieses Schauspiel. Zur Abwechslung gibt es lagenweise Schrapnells dazwischen. [&#8230;] Haben die Kompanien auf H\u00f6he 378 bei Tage nicht so viel unter Beschu\u00df zu leiden, so erwartet sie am Abend eine nicht weniger schreckliche Aufgabe: Verpflegung und Nahkampfmittel, Stacheldrahtrollen, Stollenbretter m\u00fcssen nach vorn getragen werden. Schon der Weg zu dem r\u00fcckw\u00e4rts im Fosses-Walde gelegenen Pionierpark und zur\u00fcck ist schwer, denn er liegt immer unter Feuer. [&#8230;] Ein unerh\u00f6rtes Schauspiel bietet sich allabendlich den Blicken. Am ganzen Horizont nach S\u00fcden ein ununterbrochenes Aufzucken von den Absch\u00fcssen der Kanonen. \u00dcberall das gelbliche Aufzacken der Explosionen einschlagender Granaten. Dazu das furchtbare Get\u00f6se, das Rollen, das Rei\u00dfen, das Krachen und Bersten, weit entfernt und nahebei, vor einem, hinter einem. Und das Tackern und Knattern der Maschinengewehre und Gewehre. [&#8230;] Ein sinnverwirrendes Schauspiel. \u2013 Doch wer hat daf\u00fcr Interesse? Sobald die lange, schwerbeladene Tr\u00e4gerkette die H\u00f6he 378 \u00fcberschritten hat, strafft sich jeder Muskel des K\u00f6rpers. Augen und Ohren sind in gespanntester Aufmerksamkeit nach vorn gerichtet. Der Weg, immer und immer wieder von Granaten zerw\u00fchlt, windet sich durch das Trichtergel\u00e4nde und ist in der Dunkelheit schwer zu erkennen. Der Schlamm saugt die Stiefel ein und macht das Gehen unsagbar m\u00fchevoll. Die schweren Stollenbretter und Drahtrollen, die um den Hals geh\u00e4ngten S\u00e4cke mit Mineralwasserflaschen, mit Eisernen Portionen, mit Munition und Handgranaten dr\u00fccken und ziehen nieder. Aber so sehr sind die Sinne auf das feindliche Feuer gerichtet, da\u00df man die schwere Last nur wie nebenbei empfindet. Denn unaufh\u00f6rlich wird das Gel\u00e4nde abgestreut von der feindlichen Artillerie. Es gilt, den kurzen Augenblick einer Pause zu benutzen um \u00fcber eine besonders gef\u00e4hrdete <\/em><em>Stelle hinwegzukommen. Da heult es heran und krachend haut eine Lage unmittelbar vor der Spitze des Zuges in den Boden. L\u00e4ngst haben sich alle hingeworfen. Noch poltern die emporgeschleuderten Klumpen zur Erde, da ert\u00f6nt das `Auf!\u00b4 des F\u00fchrers, und st\u00f6hnend und schwer atmend nehmen die Tr\u00e4ger die Sachen wieder auf, und in eiligem Schritt, fast im Trabe hasten sie weiter; denn bis zur n\u00e4chsten Lage dauert es nicht lange. Nur zu oft schl\u00e4gt eine Salve mitten in die Kette und zerrei\u00dft sie und fordert Tote und Verwundete.\u201c[44]<\/em><a href=\"#_edn1\" name=\"_ednref1\"><\/a><\/p>\n<p><strong>17.\/18.4.1916<\/strong>\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Gefecht in der Albainschlucht westlich Fort Douaumont mit heftigem feindlichem Artilleriefeuer. 30 Tote und 155 Verwundete verzeichnete der Bataillonschronist f\u00fcr die Zeit vom 9. bis 18. April.<\/p>\n<p><strong>20.4.\u20135.519.16\u00a0 <\/strong>\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Dauerbeschuss, mangelnde Versorgung und eine alles durchdringende N\u00e4sse rei\u00dfen auch in diesen Tagen reichlich L\u00fccken in das Bataillon: 20 Tote, 89 Verwundete und 97 Kranke meldet der Chronist. 200 Mann Ersatz erscheinen da Anfang April als willkommene Verst\u00e4rkung.<a href=\"#_edn1\" name=\"_ednref1\"><sup>[45]<\/sup><\/a><\/p>\n<p><strong>6.5.\u20134.6.1916 \u00a0\u00a0<\/strong> Nach den vielen Kampfeins\u00e4tzen und vielen Verlusten wurde das Bataillon als Divisionsreserve in Richtung Romagne<a href=\"#_edn2\" name=\"_ednref2\"><sup>[46]<\/sup><\/a> zur Wiederherstellung der Gefechtsbereitschaft zur\u00fcckverlegt. Die in den vorhergegangenen Gefechten gewonnenen Erfahrungen pr\u00e4gten jetzt die Dienstpl\u00e4ne. Vorgehen im schwierigen Gel\u00e4nde, Werfen von Handgranaten, die Schanzarbeit und der Umgang mit der Gasmaske standen jetzt vermehrt im Vordergrund der milit\u00e4rischen Aus- und Weiterbildung.<\/p>\n<p>Am <strong>24.5.1916<\/strong> erfolgte eine weitere R\u00fcckverlegung des Bataillons nach Peuvillers<a href=\"#_edn3\" name=\"_ednref3\"><sup>[47]<\/sup><\/a>, wo f\u00fcr die nochmals neu hinzugekommenen 140 Mann Ersatz dann vor allem die Zusammenarbeit mit den erfahrenen Soldaten im Mittelpunkt der Tagesarbeit stand. Keine Ruhezeit hatte hingegen die M.G.-Kompanie des Regiments mit Gottfried Fischer in ihren Reihen. Bis zum <strong>1.6. <\/strong>stand die Kompanie im Thiaumontwald an vorderster Gefechtslinie im Kampf gegen die franz\u00f6sische Artillerie, bevor auch sie sich nach Chaumont zur\u00fcckziehen konnte.<\/p>\n<p><strong>5.\u201310.6.1916\u00a0\u00a0 <\/strong>Dem Befehl des Reserve-Infanterie-Regiments 74 unterstellt, r\u00fcckte das III. Bataillon des Infanterie-Regiments 79 wieder nach S\u00fcden an die Front in Chauffour- und Thiaumontschlucht westlich von Fort Douaumont vor. Von dem oberhalb der Thiaumontschlucht gelegenen Zwischenwerk und den darunter liegenden Wabengr\u00e4ben waren die deutschen Angreifer einem zielgenauen und andauernden franz\u00f6sischen Artilleriefeuer aus gut gesicherten Stellungen ausgesetzt. Zwei am 8. und 9. Juni erfolgte konzentrierte deutsche Angriffswellen wurden von den Gegnern zur\u00fcckgeschlagen. <em>\u201e<\/em>[&#8230;]<em> 1 Offizier, 24 Mann tot. 2 Offiziere, 147 Mann verwundet, und 27 Mann <\/em>[&#8230;]<em> vermi\u00dft\u201c<a href=\"#_edn1\" name=\"_ednref1\"><sup><strong>[48]<\/strong><\/sup><\/a><\/em> lautete die traurige Bilanz des Batail\u00adlons f\u00fcr diese Tage. Unter den Opfern befand sich auch Gottfried Fischer.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Abb. 5:<\/strong> Fischer, Gottfried \u2013 Verwundungsmeldung \u2013 Quelle: Deutsche Verlustliste Nr. 12943 vom 16.06.1916 \u2013 Ausschnitt; bearb. d. Verf. \u2013 URL: http:\/\/des.genealogy.net\/search\/show\/3977996<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Bereits am 16. Juni 1916 war sein Name zum ersten Mal in einer Verlustliste zu finden.<a href=\"#_edn1\" name=\"_ednref1\"><sup>[49<\/sup><\/a> Auch hier erfolgte erst einmal eine Falschmel\u00addung, in der Gottfried Fischer als <em>\u201eschwer verwundet\u201c<\/em> gemeldet wurde.<\/p>\n<p>Am 26. August 1916 erfolgte in der Deutschen Verlust\u00adliste Nr. 14367 die Berichtigung: Gottfried Fischers Tod wurde \u00f6ffentlich bekannt gegeben.<a href=\"#_edn2\" name=\"_ednref2\"><sup>[50]<\/sup><\/a> Beigesetzt wurde er auf dem 1916 von den deutschen Truppen angelegten Soldatenfriedhof in Romagne-sous-les-Cotes (Nordfrankreich) in der Grabstelle Block 2 Grab 35.<a href=\"#_edn3\" name=\"_ednref3\"><sup>[51]<\/sup><\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Abb. 6:<\/strong> Fischer Gottfried \u2013 Todesmeldung \u2013 Quelle: Deutsche Verlustliste Nr. 14367 vom 26.8.1916 \u2013 Ausschnitt; bearb. d. Verf. \u2013 URL: https:\/\/www.genwiki.de<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Auf dem Kriegerdenkmal im Friedhof Aschaffenburg-Leider erinnert heute ein Eintrag auf der Gefallenentafel an Gottfried Fischer.<a href=\"#_edn1\" name=\"_ednref1\"><sup>[52<\/sup><\/a><\/p>\n<p><a href=\"#_ednref1\" name=\"_edn1\"><\/a><\/p>\n<p><a href=\"#_ednref1\" name=\"_edn1\"><\/a><strong>Abb. 7:<\/strong> Weltkrieg-1-Denkmal im Friedhof Aschaffenburg-Leider \u2013 Ausschnitt \u2013 Foto: P. Grasmann<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Die Misserfolge an der Westfront, die Kriegserkl\u00e4rung Rum\u00e4niens und die sich verschlechternde allgemeine Volksstimmung angesichts der \u00fcberall sichtbar werdenden Kriegslasten f\u00fchrten im Herbst 1916 zu einer Umstrukturierung der Kaiserlichen Armee. So wurden auch am 13.10.1916 das III. Bataillon und die Maschinen-Gewehr-Kompanie des Res. Inf. Reg. 79 mit dem IV. Bataillon Landwehr-Infanterie-Regiment 75, dem II. und III. Bataillon des Res. Inf. Reg.79 zusammengelegt und aus den 4 Bataillonen und der MG-Kompanie das neue Reserve-Infanterie-Regiment Nr. 440 gebildet. Verschiedenen Offizieren eben dieses neuen Regiments ist es zu verdanken, dass sie in der Regimentsgeschichte auch die ihrer \u201eGr\u00fcnderbataillone\u201c dargestellt haben.<\/p>\n<p>Die in diesem Kapitel getroffenen Aussagen zum Weg von Gottfried Fischer mit dem III. Bataillon und der MG-Kompanie bis zu seinem Tod im Sommer 1916 beruhen im Wesentlichen auf den Berichten in diesen \u201eErinnerungsbl\u00e4tter[n] deutscher Regimenter. Truppenteile des ehemaligen preu\u00dfischen Kontingents. Der Schriftenfolge 355. Band: Reserve-Infanterie-Regiment Nr. 440. Oldenburg. i. O. 1933\u201c.<a href=\"#_edn1\" name=\"_ednref1\"><sup>[53<\/sup><\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Anhang<\/strong><\/p>\n<p><strong>Abbildungen:<\/strong><\/p>\n<p><strong>Abb. 1: <\/strong>Weltkrieg\u20131\u2013Denkmal im Friedhof Aschaffenburg-Leider \u2013 Foto: P. Grasmann<\/p>\n<p><strong>Abb. 2<\/strong>: Kriegsgliederung der 2. Kaiserlichen Armee \u2013 (Stand 17.8.1914) \u2013 Nach: Cron, H., a. a. O; S. 97 ff. und Histories oft two hundred and fifty-one divisions of the German Army&#8230;, a. a. O., S. 299 ff.<\/p>\n<p><strong>Abb. 3:<\/strong> Sturmangriff in freiem Gel\u00e4nde \u2013 In: Erinnerungsbl\u00e4tter dt. Regimenter. Bd. 355, S. 67<\/p>\n<p><strong>Abb. 4:<\/strong> Zerschossener Unterstand des III. Btl. am Lingenkopf (Vogesen) \u2013 Quelle. Becker, H. a. a. O., S 56 b<\/p>\n<p><strong>Abb. 5:<\/strong> Fischer, Gottfried \u2013 Verwundungsmeldung \u2013 Quelle: Deutsche Verlustliste Nr. 12943 vom 16.06.1916 \u2013 Ausschnitt, bearb. d. Verf. \u2013 URL: http:\/\/des.genealogy.net\/search\/show\/3977996<\/p>\n<p><strong>Abb. 6:<\/strong> Fischer Gottfried \u2013 Todesmeldung \u2013 Quelle: Deutsche Verlustliste Nr. 14367 vom 26.8.1916, \u2013 Ausschnitt, bearb. d. Verf.\u2013 URL: https:\/\/www.genwiki.de<\/p>\n<p><strong>Abb. 7:<\/strong> Weltkrieg-1-Denkmal im Friedhof Aschaffenburg-Leider \u2013 Ausschnitt \u2013 Foto: P. Grasmann<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Karten:<\/strong><\/p>\n<ul>\n<li><strong>Karte 1:<\/strong> Das III. Bataillon des 79. Res. Inf. Reg. am 29.9.1914 in der Schlacht um St. Quentin \u2013 Quelle: Erinnerungsbl\u00e4tter dt. Regimenter. Bd. 355. Skizze 2<\/li>\n<li><strong>Karte 2:<\/strong> Das III. Bataillon des 79. Res. Inf. Reg. am 30.\/31.8.1914 in der Schlacht um St. Quentin \u2013 Quelle: Erinnerungsbl\u00e4tter dt. Regimenter. Bd. 355. Skizze 3<\/li>\n<li><strong>Karte 3: <\/strong>Lage am rechten Frontfl\u00fcgel vor der Marne-Schlacht (5.9.1914) \u2013 Quelle: Bernhardi, F. v.: Deutschlands Weltenkampf 1914\u20131918. Karte 14, S. 59; bearb. d. Verf.<\/li>\n<li><strong>Karte 4<\/strong> Aufmarsch der Alliierten in der 1. Marne-Schlacht am 9.9.1914 \u2013 Quelle: Wikipedia \u2013 URL: https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Schlacht_an_der_Marne_(1914)www.dean.usma.edu \u2013 Stand: 16.06.2021<\/li>\n<li><strong>Karte 5:<\/strong> Die deutsche 2. Armee mit der 19. R.I.D. im R\u00fcckzug von der Marne-Schlacht. \u2013 Quelle: Der Weltkrieg 1914\u20131918. Bd. 5. A. a. O., Karte 1 \u2013 Ausschnitt; bearb. d. Verf.<\/li>\n<li><strong>Karte 6:<\/strong> Das III. Btl. \/R.I.R.79 in der Schlacht von Ypern zwischen dem 13. und 26.11.1914 \u2013 Quelle: Der Weltkrieg 1914\u20131918. Bd. 6. Karte 3 \u2013 Ausschnitt; bearb. d. Verf.<\/li>\n<li><strong>Karte 7:<\/strong> Juni 1915 \u2013 K\u00e4mpfe am Hilsenfirst (Vogesen) \u2013 Quelle: Der Weltkrieg 1914\u20131918. Bd. 7. Karte 8 \u2013 Ausschnitt; bearb. d. Verf.<\/li>\n<li><strong>Karte 8:<\/strong> Einsatzgebiet des III. Btl. \/R.I.R.73 ab 16.3.1914 im Raum Fort Douaumont nord\u00f6stlich von Verdun \u2013 Quelle: Erinnerungsbl\u00e4tter dt. Regimenter. Bd. 355, Skizze 10; bearb. d. Verf.<\/li>\n<\/ul>\n<p><strong>\u00a0<\/strong><strong>\u00a0<\/strong><\/p>\n<p><strong>Literatur: <\/strong><\/p>\n<p>Adre\u00dfbuch der Stadt Aschaffenburg 1910. Adre\u00df- und Gesch\u00e4fts-Handbuch f\u00fcr die K\u00f6nigl. Bayer. Stadt Aschaffenburg \u2013 einschlie\u00dflich Damm und Leider. Aschaffenburg 1910. \u2013 Stadt- u. Stiftsarchiv Aschaffenburg<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Cron, H.: Geschichte des Deutschen Heeres im Weltkriege 1914\u20131918. Berlin 1937.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Bayerisches Kriegsarchiv (Hrsg.): Die Bayern im Gro\u00dfen Kriege 1914\u20131918. Auf Grund der amtlichen Kriegsakten dargestellt. M\u00fcnchen 1923.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Der Weltkrieg 1914 bis 1918. Bearbeitet im Reichsarchiv. Die milit\u00e4rischen Operationen zu Lande. Bd. 1. Die Grenzschlachten im Westen. Berlin 1925 \u2013 Online verf\u00fcgbar: urn:nbn:at:AT-OOeLB-1434151<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Der Weltkrieg 1914 bis 1918. Bearbeitet im Reichsarchiv. Die milit\u00e4rischen Operationen zu Lande. Bd. 2. Die Befreiung Ostpreu\u00dfens. Berlin 1925 \u2013 Online verf\u00fcgbar: urn:nbn:at:AT-OOeLB-1319911<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Der Weltkrieg 1914 bis 1918. Bearbeitet im Reichsarchiv. Die milit\u00e4rischen Operationen zu Lande. Bd. 3. Der Marne-Feldzug 1. Von der Sambre zur Marne. Berlin 1926 \u2013 Online verf\u00fcgbar: urn:nbn:at:AT-OOeLB-1726171<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Der Weltkrieg 1914 bis 1918. Bearbeitet im Reichsarchiv. Die milit\u00e4rischen Operationen zu Lande. Bd. 4. Der Marne-Feldzug. Die Schlacht. Berlin 1926 \u2013 Online verf\u00fcgbar: urn:nbn:at:AT-OOeLB-1706442<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Der Weltkrieg 1914 bis 1918. Bearbeitet im Reichsarchiv. Die milit\u00e4rischen Operationen zu Lande. Bd. 5. Der Herbst-Feldzug 1914. Im Westen bis zum Stellungskrieg. Im Osten bis zum R\u00fcckzug. Berlin 1929 \u2013 Online verf\u00fcgbar: urn:nbn:at:AT-OOeLB-1764122<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Der Weltkrieg 1914 bis 1918. Bearbeitet im Reichsarchiv. Die milit\u00e4rischen Operationen zu Lande. Bd. 6. Der Herbstfeldzug 1914. Der Abschlu\u00df der Operationen im Westen und Osten. Berlin 1929 \u2013 Online verf\u00fcgbar: urn:nbn:at:AT-OOeLB-1633336<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Der Weltkrieg 1914 bis 1918. Bearbeitet im Reichsarchiv. Bd. 7. Die Operationen des Jahres 1915 [1]. Die Ereignisse im Winter und Fr\u00fchjahr. Berlin 1931. \u2013 Online verf\u00fcgbar: urn:nbn:at:AT-OOeLB-1155608<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Der Weltkrieg 1914 bis 1918. Bearbeitet im Reichsarchiv. Bd. 8. Die milit\u00e4rischen Operationen zu Lande. Die Operationen des Jahres 1915; [2]. Die Ereignisse im Westen im Fr\u00fchjahr und Sommer, im Osten vom Fr\u00fchjahr bis zum Jahresschlu\u00df. Berlin 1932. \u2013 Online verf\u00fcgbar: urn:nbn:at:AT-OOeLB-1349745<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Der Weltkrieg 1914 bis 1918. Bearbeitet im Reichsarchiv. Bd. 9. Die milit\u00e4rischen Operationen zu Lande. Die Operationen des Jahres 1915. Die Ereignisse im Westen und auf dem Balkan vom Sommer bis zum Jahresschlu\u00df. Berlin 1933 \u2013 Online verf\u00fcgbar: https:\/\/digi.landesbibliothek.at<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Der Weltkrieg 1914 bis 1918. Bearbeitet im Reichsarchiv. Bd. 10. Die milit\u00e4rischen Operationen zu Lande. Die Operationen des Jahres 1916 bis zum Wechsel der Obersten Heeresleitung. Berlin 1936. \u2013 Online verf\u00fcgbar: https:\/\/digi.landesbibliothek.at<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Erinnerungsbl\u00e4tter deutscher Regimenter. Truppenteile des ehemaligen preu\u00dfischen Kontingents. Der Schriftenfolge 355. Band: Reserve-Infanterie-Regiment Nr. 440. Oldenburg. i. O. 1933 \u2013 URL: http:\/\/digital.wlb-stuttgart.de<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Histories oft two hundred and fifty-one divisions of the German Army which participated in the war (1914 &#8211; 1918). Compiled from records of intelligence section oft he General Staff, American Expedtionary Forces, at General Headquarters. Chaumont, Frankreich 1919<\/p>\n<p><strong>\u00a0<\/strong><\/p>\n<p>Kaup, Wilh.; Kaup, Wolfg.; Hapke, K.: Leben in Leider. Portrait eines Stadtteils II. Textband. Aschaffenburger Studien im Auftrag der Stadt Aschaffenburg. Stadt- und Stiftsarchiv. Band 11. Aschaffenburg 1995<\/p>\n<p><strong>\u00a0<\/strong><\/p>\n<p><strong>\u00a0<\/strong><\/p>\n<p><strong>Online Ressourcen:<\/strong><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Deutsche Verlustlisten des 1. Weltkrieges: https:\/\/www.genwiki.de bzw. https:\/\/wiki.genealogy.net\/Verlustlisten_Erster_Weltkrieg\/Projekt<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>https:\/\/www.volksbund.de\/erinnern-gedenken\/graebersuche-online<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Wikipedia \u2013 Die freie Enzyklop\u00e4die \u2013 https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Wikipedia:Hauptseite<\/p>\n<p><a href=\"#_ednref1\" name=\"_edn1\"><\/a><\/p>\n<p><strong>Anmerkungen:<\/strong><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><a href=\"#_ednref1\" name=\"_edn1\">[1]<\/a> Quelle: Heimatregister f\u00fcr Fischer Heinrich \u2013 F313, SSAA (Stadt- u. Stiftsarchiv Aschaffenburg)<\/p>\n<p><a href=\"#_ednref2\" name=\"_edn2\"><sup>[2]<\/sup><\/a> Quelle: Ans\u00e4ssigmachungsurkunde f\u00fcr Fischer Gottfried \u2013 HF2265, SSAA<\/p>\n<p><a href=\"#_ednref3\" name=\"_edn3\"><sup>[3]<\/sup><\/a> Quelle: Leben in Leider. Portrait eines Stadtteils II. Textband. A. a. O., S. 118<\/p>\n<p><a href=\"#_ednref4\" name=\"_edn4\"><sup>[4]<\/sup><\/a> Quelle: Heimatregister f\u00fcr Fischer Gottfried \u2013 F507, SSAA.<\/p>\n<p><a href=\"#_ednref5\" name=\"_edn5\"><sup>[5]<\/sup><\/a> So z.B. in der Deutschen Verlustliste Nr. 12943 (Pr. 556) vom 16. Juni 1916. Siehe Abb. 5!<\/p>\n<p><a href=\"#_ednref6\" name=\"_edn6\"><sup>[6]<\/sup><\/a> Siehe Deutsche Verlustliste Nr. 12943 vom 16. Juni 1916, Abb. 5!<\/p>\n<p><a href=\"#_ednref7\" name=\"_edn7\"><sup>[7]<\/sup><\/a> Im Gro\u00dfherzogtum Oldenburg, heute Niedersachsen. Anm. d. Verf.<\/p>\n<p><a href=\"#_ednref8\" name=\"_edn8\"><sup>[8]<\/sup><\/a> Heute: Bad Zwischenahn. Anm. d. Verf.<\/p>\n<p><a href=\"#_ednref9\" name=\"_edn9\"><sup>[9]<\/sup><\/a> Das RIR 79 wurde offiziell erst im Dezember 1918 durch das IR 79 aufgel\u00f6st. Quelle: http:\/\/genwiki.genealogy.net\/RIR_79 \u2013 Stand: 02.06.2021.<\/p>\n<p><a href=\"#_ednref10\" name=\"_edn10\"><sup>[10]<\/sup><\/a> Siehe Abb. 2 \u2013 Kriegsgliederung der 2. Kaiserl. Armee!<\/p>\n<p><a href=\"#_ednref1\" name=\"_edn1\">[11]<\/a> Erinnerungsbl\u00e4tter dt. Regimenter. Bd. 355, S 56.<\/p>\n<p><a href=\"#_ednref2\" name=\"_edn2\">[12]<\/a> Siehe Karte 2, Kapitel Dreisbusch Josef!<\/p>\n<p><a href=\"#_ednref3\" name=\"_edn3\">[13]<\/a> Lothringen und Elsass. Anm. d. Verf.<\/p>\n<p><a href=\"#_ednref4\" name=\"_edn4\">[14]<\/a> Erinnerungsbl\u00e4tter dt. Regimenter. Bd. 355, S 61.<\/p>\n<p><a href=\"#_ednref5\" name=\"_edn5\">[15]<\/a> Siehe auch Abb. 3!<\/p>\n<p><a href=\"#_ednref6\" name=\"_edn6\">[16]<\/a> Gleichbedeutend mit Freisch\u00fctzen, Partisanen oder Heckensch\u00fctzen. Anm. d. Verf.<\/p>\n<p><a href=\"#_ednref7\" name=\"_edn7\">[17]<\/a> Geiselnahmen f\u00fchrten zur Herausgabe von Wertpapieren. Erinnerungsbl\u00e4tter dt. Regimenter. Bd. 355, S. 65.<\/p>\n<p><a href=\"#_ednref8\" name=\"_edn8\"><sup>[18]<\/sup><\/a> Ca. 6 km \u00f6stlich von St. Quentin gelegen. Anm. d. Verf.<\/p>\n<p><a href=\"#_ednref9\" name=\"_edn9\"><sup>[19]<\/sup><\/a> Siehe Karte 1!<\/p>\n<p><a href=\"#_ednref1\" name=\"_edn1\"><sup>[20]<\/sup><\/a> Hermann Becker, Lt. d. Res. im Res. Inf. Reg. 79 bearbeitete in dem Werk \u201eErinnerungsbl\u00e4tter dt. Regimenter. Bd. 355. A.a.O.\u201c die Geschichte des III. Btl. und der M.G.K. in seinem Regiment.<\/p>\n<p><a href=\"#_ednref2\" name=\"_edn2\"><sup>[21]<\/sup><\/a> Schrapnell: Mit Metallkugeln gef\u00fcllte Artilleriegranate. Anm. d. Verf.<\/p>\n<p><a href=\"#_ednref3\" name=\"_edn3\"><sup>[22i]<\/sup><\/a> Untereinheiten einer Kompanie. Anm. d. Verf.<\/p>\n<p><a href=\"#_ednref1\" name=\"_edn1\">[23]<\/a> Erinnerungsbl\u00e4tter dt. Regimenter. Bd. 355, S. 69 f.<\/p>\n<p><a href=\"#_ednref2\" name=\"_edn2\">[24]<\/a> Siehe Karte 2!<\/p>\n<p><a href=\"#_ednref3\" name=\"_edn3\">[25]<\/a> Entfernung (Luftlinie) zwischen Ribemont (1.9.) und Montmirail (5.9.): ca. 110 km! Siehe dazu auch Karte 3!<\/p>\n<p><a href=\"#_ednref1\" name=\"_edn1\">[26]<\/a> Beumelburg, W., Sperrfeuer &#8230; . A. a. O., S. 60 f.<\/p>\n<p><a href=\"#_ednref2\" name=\"_edn2\">[27]<\/a> Becker, H. in: Erinnerungsbl\u00e4tter dt. Regimenter. Bd. 355, S 75<\/p>\n<p><a href=\"#_ednref3\" name=\"_edn3\">[28]<\/a> Dto. S. 76<\/p>\n<p><a href=\"#_ednref1\" name=\"_edn1\">[29]<\/a> Vor allem aus den franz. Afrika-Kolonien. Anm. d. Verf.<\/p>\n<p><a href=\"#_ednref2\" name=\"_edn2\">[30]<\/a> BEF: British Expeditionary Forces<\/p>\n<p><a href=\"#_ednref3\" name=\"_edn3\">[31]<\/a> Becker, H., a. a. O., S. 77<\/p>\n<p><a href=\"#_ednref1\" name=\"_edn1\">[32]<\/a> Vorort 6 km nord\u00f6stlich Reims; Anm. d. Verf.<\/p>\n<p><a href=\"#_ednref2\" name=\"_edn2\">[33]<\/a> Becker, H., a. a. O., S. 82 f.<\/p>\n<p><a href=\"#_ednref3\" name=\"_edn3\">[34]<\/a> Siehe auch Beitrag Dreisbusch Josef!<\/p>\n<p><a href=\"#_ednref1\" name=\"_edn1\">[35]<\/a> Becker, H., a. a. O., S. 87<\/p>\n<p><a href=\"#_ednref1\" name=\"_edn1\">[36]<\/a> \u00dcberwiegend \u00e4ltere und in Kolonialk\u00e4mpfen erprobte Berufssoldaten; Anm. d. Verf.<\/p>\n<p><a href=\"#_ednref2\" name=\"_edn2\">[37]<\/a> Becker. H., a. a. O., S. 89<\/p>\n<p><a href=\"#_ednref1\" name=\"_edn1\">[<\/a><a href=\"#_ednref1\" name=\"_edn1\">38]<\/a><a href=\"#_ednref1\" name=\"_edn1\"> Becker, H., a. a. O., S. 92<\/a><\/p>\n<p><a href=\"#_ednref1\" name=\"_edn1\">39i]<\/a> Becker, H., a. a. O., S. 101<\/p>\n<p><a href=\"#_ednref2\" name=\"_edn2\">[40]<\/a> Becker. H., a. a. O.; S. 103<\/p>\n<p><a href=\"#_ednref1\" name=\"_edn1\">[41]<\/a> Becker, H., a. a. O., S. 106<\/p>\n<p><a href=\"#_ednref2\" name=\"_edn2\">[42]<\/a> Ca. 16 km Luftlinie nordnord\u00f6stlich von Verdun gelegen.<\/p>\n<p><a href=\"#_ednref3\" name=\"_edn3\">[43]<\/a> Laut Becker, H., a. a. O., S. 109 Verbleib dort bis 19.4.1916; sp\u00e4ter Berichtigung: bis zum 16.4.1916 (S. 113)<\/p>\n<p><a href=\"#_ednref1\" name=\"_edn1\">[44]<\/a> Becker, H., a. a. O., S. 110 ff.<\/p>\n<p><a href=\"#_ednref1\" name=\"_edn1\"><\/a><a href=\"#_ednref1\" name=\"_edn1\">[45]<\/a> Becker, H., a. o. O., S. 116<\/p>\n<p><a href=\"#_ednref2\" name=\"_edn2\">[46]<\/a> Ca. 10 km (Luftlinie) nord\u00f6stlich von Douaumont gelegen. Anm. d. Verf.<\/p>\n<p><a href=\"#_ednref3\" name=\"_edn3\">[47]<\/a> Ca. 17 km (Luftlinie) n\u00f6rdlich von Douaumont gelegen. Anm. d. Verf.<\/p>\n<p><a href=\"#_ednref1\" name=\"_edn1\">[48]<\/a> Becker, H., a. o. O., S. 120.<\/p>\n<p><a href=\"#_ednref1\" name=\"_edn1\"><\/a><a href=\"#_ednref1\" name=\"_edn1\">[49]<\/a> Siehe Abb. 5: Fischer, Gottfried \u2013 Verwundungsmeldung!<\/p>\n<p><a href=\"#_ednref2\" name=\"_edn2\">[50]<\/a> Siehe Abb. 6: Fischer, Gottfried \u2013 Todesmeldung!<\/p>\n<p><a href=\"#_ednref3\" name=\"_edn3\">[51]<\/a> Quelle: https:\/\/www.volksbund.de\/erinnern-gedenken\/graebersuche-online \u2013 abgerufen am 08.09.2021<\/p>\n<p><a href=\"#_ednref1\" name=\"_edn1\"><\/a><a href=\"#_ednref1\" name=\"_edn1\">[52]<\/a> Siehe Abb. 7!<\/p>\n<p><a href=\"#_ednref1\" name=\"_edn1\">[53]<\/a> Kurzfassung bei Zitaten: Erinnerungsbl\u00e4tter dt. Regimenter. Bd. 355, S. n<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Weltkrieg-1-Denkmal Aschaffenburg-Leider: Fischer, Gottfried (1892 \u2013 1916) , III. Bataillon\/Reserve-Infanterie-Regiment Nr. 79 Abb. 1: Weltkrieg\u20131\u2013Denkmal im Friedhof Aschaffenburg-Leider \u2013 Foto: P. 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