{"id":23755,"date":"2026-09-14T11:46:53","date_gmt":"2026-09-14T09:46:53","guid":{"rendered":"https:\/\/heimathub.de\/?p=23755"},"modified":"2026-09-14T11:50:43","modified_gmt":"2026-09-14T09:50:43","slug":"weltkrieg-1-denkmal-friedhof-aschaffenburg-leider-wagner-otto-1888-1918","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/heimathub.de\/weltkrieg-1-denkmal-friedhof-aschaffenburg-leider-wagner-otto-1888-1918\/","title":{"rendered":"Weltkrieg-1-Denkmal Friedhof Aschaffenburg-Leider &#8211; Wagner Otto  (1888\u20131918)"},"content":{"rendered":"<p><strong>3.2.4 Wagner, Otto (geb. 9.4.1888 \u2013 verm. 26.9.1918) &#8211; 3. <\/strong><strong>MG\u2011Komp.\/30. bayer. Inf.Reg.<\/strong><\/p>\n<p>Otto Wagner, geb. am 9. April 1888 in Leider, war das 5. Kind der Eheleute Johann Wagner und Maria Wagner, geb. M\u00fcssig, und ein \u00e4lterer Bruder von Joseph Wagner.<a href=\"#_edn1\" name=\"_ednref1\"><sup>[i]<\/sup><\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><em>Abb. 2 \u2013 Otto Wagner \u2013 Auszug aus dem Taufregister der Muttergottes-Pfarrkirche Aschaffenburg vom 9. April 1888 \u2013 Quelle: Matricula Online.<\/em><a href=\"#_edn2\" name=\"_ednref2\"><em><strong>[ii]<\/strong><\/em><\/a><\/p>\n<p><em>Abb. 3 \u2013 Foto (um 1905) der Familie Johann und Anna Maria Wagner, geb. M\u00fcssig.\u00a0 Otto Wagner (hinten links) \u2013 Quelle: Kaup, W. u. a.: Leben in Leider. Bd. I. Bildband. A. a. o., S. 59<\/em><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Ihren Wohnsitz hatte die Familie Johann Wagner in Aschaffenburg-Leider, Hausnr. 34. Nach der Umnummerierung der Anwesen im Jahre 1937 wurde daraus die Anschrift Ruhlandstra\u00dfe 72. 1928 erwarb Johann Fischer das Anwesen durch Kauf.\u00a0Heute befindet sich hier der Firmensitz der Johann Fischer Pr\u00e4zisionswerk GmbH &amp;\u00a0Co. KG.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><em>Abb. 4 \u2013 <\/em><em>Familie Johann Wagner \u2013 Eintrag im Adressbuch der Stadt Aschaffenburg einschlie\u00dflich Damm u. Leider. Ausgabe 1904. A. a. O., S. 39<\/em><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Nach der Schulzeit erlernte Otto Wagner den Beruf des Landwirts. Ab 1914 wurde er in den f\u00fcr ihn angelegten Kriegsstammrollen als lediger, katholischer Verwalter aufgef\u00fchrt.<a href=\"#_edn4\" name=\"_ednref4\"><sup>[iv]<\/sup><\/a> Am 20.10.1908 r\u00fcckte Otto Wagner zur 11. Kompanie des 4. b. Infanterie-Regiments ein. Er absolvierte dort seine zweij\u00e4hrige Wehrpflichtzeit und wurde am 19.10.1910 als Gefreiter der Reserve entlassen. Im Rahmen der Mobilmachung r\u00fcckte Wagner am 5.8.1914 vom Bezirkskommando Aschaffenburg aus zur 10. Kompanie im 8. b. Reserve-Infanterie-Regiment ein. Das Reserve-Infanterie-Regiment Nr. 8 war bei Kriegsbeginn im August 1914 gleichzeitig an 4 Standorten aufgestellt:<\/p>\n<p><strong>Kaiserslautern<\/strong>:\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Regimentsstab und I. Bataillon mit 1. bis 4. Kompanie;<\/p>\n<p><strong>Zweibr\u00fccken<\/strong>: \u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 II. Bataillon mit 5. bis 8. Kompanie; MG-Kompanie;<\/p>\n<p><strong>Aschaffenburg<\/strong>:\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 III. Bataillon mit 9. bis 12. Kompanie<\/p>\n<p><strong>Pirmasens<\/strong>:\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Ersatzbataillon und Rekrutendepot<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Untergebracht war das III. Bataillon in der \u201eK\u00f6niglich Weiblichen Bildungsanstalt Aschaffenburg\u201c, dem heutigen Dalberg-Gymnasium.<a href=\"#_edn5\" name=\"_ednref5\">[v]<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><em>Abb. 5 \u2013 K\u00f6nigl. Weibliche Bildungsanstalt Aschaffenburg: Standort des III. Bataillons im 8. b. Res.Inf.Reg. \u2013 Quelle: Erinnerungsbl. dt. Reg. Bd. 54. A. a. O., Anhang<\/em><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Interessant ist in Verbindung damit eine Aufstellung der landsmannschaftlichen Gliederung des 8. b. Res.Inf.Reg. \u00fcber die Zeit des Bestandes der Einheit bis zu seiner Aufl\u00f6sung am 18.7.1918.<a href=\"#_edn6\" name=\"_ednref6\">[vi]<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Am 9.9.14 erfolgte die Verlegung des gesamten Regiments nach Lothringen an die Front: \u201eDas III. Batl. verlie\u00df am gleichen Tage\u00a0 315 nachm. Aschaffenburg und langte am 10. 8. 31 nachm. in Falkenberg an. Unterkunft: Stab, 9. und 10. Komp. in Armsdorf, 11. Komp. in Hollacourt, 12. Komp. Bahnschutz in Falkenberg.\u201c<\/p>\n<p>\u00dcber die Kriegserfahrungen und -erlebnisse von Wagner in der Zeit zwischen dem Abmarsch aus Aschaffenburg und dem 23.10.1914 braucht hier nicht noch einmal berichtet zu werden. Der Weg des 8. b. Res.Inf.Reg. bis zu diesem Tag wurde bereits bei Leo Speth ausf\u00fchrlich beschrieben. Im Folgenden werden noch einmal die wichtigsten Stationen des 8. b. Res.Inf.Reg. durch die 1. Flandernschlacht und die Stellungsk\u00e4mpfe bei Wytschaete komprimiert dargestellt, um den Verlauf der Ereignisse verst\u00e4ndlicher zu machen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><em>Abb. 6 \u2013<\/em><em> Landsmannschaftliche Gliederung des 8. b. Res.Inf.Reg. bis 1918 \u2013 Quelle:<\/em><em> Erinnerungsbl\u00e4tter deutscher Regimenter. Bd. 54. Das K. b. Reserve-Infanterie-Regiment Nr. 8. S. 197<\/em><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>23.\u201328.10.1914\u00a0\u00a0 <\/strong>Verlegung des 8. b. Res.Inf.Reg. nach Lille als Korpsreserve in der neu gebildeten Armeegruppe Fabeck.<\/p>\n<p><strong>29.\/30.10.1914\u00a0\u00a0 <\/strong>Vorbereitung des Vorsto\u00dfes gegen die alliierten Linien im s\u00fcdlichen Bereich des \u201eYpern-Bogens\u201c bei Hollebeke und Wytschaete.<a href=\"#_edn7\" name=\"_ednref7\"><sup>[vii]<\/sup><\/a><\/p>\n<p><strong>31.10.1914\u00a0\u00a0 <\/strong>Alliierter Gegensto\u00df zwischen Frezenberg und Klein-Zillebeke<\/p>\n<p><strong>1.11.1914\u00a0\u00a0 <\/strong>Der Versuch, das wegen seiner besonderen H\u00f6henlage<a href=\"#_edn8\" name=\"_ednref8\"><sup>[viii]<\/sup><\/a> umk\u00e4mpfte Wytschaete zu erobern, vereitelte vor allem die Beschie\u00dfung der deutschen Angreifer durch die eigene Artillerie.<\/p>\n<p><strong>2.\u201317.11.1914\u00a0\u00a0 <\/strong>Erbitterte Gefechte im Bereich der Ortschaften Wytschaete, St. Eloi und Oosttaverne, bei denen keine Seite gr\u00f6\u00dfere Gel\u00e4ndegewinne, daf\u00fcr aber enorme Verluste<a href=\"#_edn9\" name=\"_ednref9\">[ix]<\/a> verzeichnete.<\/p>\n<p><strong>\u00a0<\/strong><strong>\u00a0<\/strong><\/p>\n<p><em>Karte 1<\/em><em> \u2013 Frontverschiebungen w\u00e4hrend der 1. Flandernschlacht zwischen dem 29.10. und 11.11.1914 \u2013 Quelle: <\/em><em>Ypres and the Battle of Ypres. A. a. O., S.10 [12]<\/em><\/p>\n<p><strong>\u00a0<\/strong><\/p>\n<p><em>Abb. 7 \u2013 Verlustzahlen der Hauptkriegsparteien in der 1. Flandernschlacht (30.10.1914\u201324.11.1914) \u2013 Grafik: Grasmann, Peter: Herbst1914Zeitlose. Aschaffenburg 2019. ISBN: 9783752639711 \u2013 Quelle Zahlenmaterial: Wikipedia. Link: <\/em><a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Erste\"><em>https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Erste<\/em><\/a><em> Flandernschlacht. Stand: 9.11.2025.<\/em><\/p>\n<p><strong>\u00a0<\/strong><\/p>\n<p><strong>18.\u201320.11.1914\u00a0\u00a0 <\/strong>Abl\u00f6sung an der Kampflinie durch 5. Res.Inf.Reg.<\/p>\n<p><strong>21.\u201323.11.1914\u00a0\u00a0 <\/strong>R\u00fcckverlegung des 8. b. Res.Inf.Reg. an die Kampflinie.<\/p>\n<p><strong>24.11.14\u20138.3.1915\u00a0\u00a0 Stellungsk\u00e4mpfe bei Wytschaete<\/strong><\/p>\n<p><em>\u201eMit dem 24.11. hatte die \u00fcberaus blutige Schlacht von Ypern ihr Ende gefunden. Nach \u00e4u\u00dferst z\u00e4hen, gegenseitigen Abringen war nun auch in Flandern der Bewegungskrieg in den Stellungskampf \u00fcbergegangen. Doch trat hier nicht, wie an anderen Teilen der Kampffront, Ruhe ein. F\u00fcr die Truppe brach eine Zeit angestrengtester Arbeit an, da jetzt die Stellung ausgebaut werden mu\u00dfte. Der Regen und infolge der Meeresn\u00e4he das Grundwasser erwiesen sich nicht weniger als Feind der Sch\u00fctzengrabenbesatzung als das t\u00e4gliche, oft au\u00dferordentlich heftige englische Artilleriefeuer. Der lehmige, leicht abbr\u00f6ckelnde Boden musste mit Faschinen<\/em><a href=\"#_edn10\" name=\"_ednref10\"><sup>[x]<\/sup><\/a> <em>vor dem Einrutschen bewahrt werden, aber oft machte ein einziger Artilleriebeschu\u00df des Feindes die m\u00fchevolle Arbeit zunichte. Noch dazu wurde ein gro\u00dfer Teil der Stellung im rechten Abschnitt durch feindliches Artilleriefeuer von der Flanke, vom Kemmel<a href=\"#_edn11\" name=\"_ednref11\"><strong>[xi]<\/strong><\/a> aus gefa\u00dft. Das Wasser mu\u00dfte oft mit den einfachsten Mitteln, den Blechdosen, aus den Gr\u00e4ben gesch\u00f6pft werden, Pumpen verschlammten sofort. In dieser N\u00e4sse und K\u00e4lte mu\u00dften die Leute immer mindestens drei Tage vor dem Feind ausharren: Posten stehen oder zusammengekauert, ohne Bedeckung, mit kalten F\u00fc\u00dfen in k\u00fcmmerlichen Unterschlupfen liegen, die meist nur mit einer Zeltbahn verh\u00e4ngt waren. Nicht wenige erfroren sich gar die F\u00fc\u00dfe, obwohl die Temperatur kaum einmal unter den Gefrierpunkt stand. An den Drahthindernissen konnte nur wenig gearbeitet werden, es waren deshalb wenige oder gar keine vorhanden. Da die Verbindungsgr\u00e4ben unter Wasser standen, l\u00f6sten wir nachts au\u00dferhalb der Wege ab, wodurch bei der N\u00e4he und dem fortgesetzten Feuer des wachsamen Feindes auch bei Dunkelheit mancher Verlust eintrat. Wenn dann die Ortsunterkunft winkte, so war sie redlich verdient. Doch standen die drei Ruhetage nur zum Teil f\u00fcr die wirkliche Ruhe zur Verf\u00fcgung, da die H\u00e4lfte davon schon zur Ausbildung verwendet werden mu\u00dfte. Der Marsch in der Dunkelheit von der Unterkunft in Comines zur Stellung und wieder zur\u00fcck war eine Kette von Duldsamkeit und M\u00fchsalen.<\/em>\u201c<a href=\"#_edn12\" name=\"_ednref12\"><sup>[xii]<\/sup><\/a><\/p>\n<p>Der Besuch des Oberkommandierenden der VI. Armee, Kronprinz Rupprecht von Bayern, am <strong>6.1.1915<\/strong> und der Besuch des bayerischen K\u00f6nigs Ludwig III. am <strong>5.2.1915<\/strong> stellten zwei Glanzpunkte in der tristen Zeit des Stellungskrieges dar. F\u00fcr Abwechslung sorgten auch mehr als 2400 Neuzug\u00e4nge an Rekruten, Genesenen oder Zuweisungen von anderen Regimentern. Damit erreichte das Regiment wieder seine Sollst\u00e4rke.<\/p>\n<p><strong>9.\/10.3.1915\u00a0\u00a0 <\/strong>Durch Zusammenlegung von 16. b. Inf.Reg., dem 6. Res.Inf.Reg. und dem 8. b. Res.Inf.Reg wurde die 20. b. Inf.Brig. formiert und durch weitere Divisionstruppen die 10. b. Inf.Div. aufgestellt. Im Infanteriebereich blieb diese Formation bis zum Sommer 1918 in gleicher Zusammensetzung erhalten.\u2013 Verlegung nach Tournai und Zuordnung zum I. b. Armeekorps<a href=\"#_edn13\" name=\"_ednref13\">[xiii]<\/a>.<\/p>\n<p><strong>11.\u201322.3.1915 \u00a0\u00a0 <\/strong>Vollst\u00e4ndige Neuausr\u00fcstung des Regiments mit dem Gewehr 98 \u2013 Exerzieren, Schie\u00dfen und Unterricht mit den Schwerpunkten Stellungskrieg und Angriff pr\u00e4gten den Tageablauf.<\/p>\n<p><strong>23.\u201327.3.1915<\/strong> \u00a0\u00a0 Verlegung nach P\u00e9ronne<a href=\"#_edn14\" name=\"_ednref14\">[xiv]<\/a><\/p>\n<p><strong>4.4.1915\u201321.5.1916\u00a0\u00a0 Stellungskrieg an der Somme, s\u00fcdl. P\u00e9ronne<\/strong><\/p>\n<p><em>\u00a0<\/em><em>\u00a0<\/em><\/p>\n<p><em>Karte 2 \u2013 Das I. b. Armee-Korps und die 10. b. Inf.Div. im Fr\u00fchjahr und Sommer 1915 an der\u00a0 Westfront bei P\u00e9ronne \u2013 Quelle: Der Weltkrieg 1914\u20131918. Bd. 8.\u00a0 A. a. O., Karte 1 (Ausschnitt bearb. d. Verf.)<\/em><\/p>\n<p><em>\u00a0<\/em><\/p>\n<p><em>\u201eDie neue Stellung war nach den damaligen Begriffen gut ausgebaut, wenn auch die Brustwehren sich als etwas schwach und die Hindernisse teilweise als d\u00fcrftig erwiesen. Doch lie\u00dfen die gro\u00dfe Ruhe in der Stellung, das gut ausgebaute Netz der Verbindungsgr\u00e4ben, die vielen und gut gebauten Unterst\u00e4nde, besonders aber die wohltuende Trockenheit in der ganzen Stellung den Aufenthalt und Dienst in ihr wesentlich angenehmer erscheinen als in dem ewig nassen Flandern. Das feindliche Feuer hielt sich in m\u00e4\u00dfigen Grenzen, so da\u00df die Verluste entsprechend gering waren. Der Soldat zog mit einer ganz anderen Stimmung in den Sch\u00fctzengraben als in Wytschaete. <\/em><\/p>\n<p><em>\u00a0<\/em><em>\u00a0<\/em><\/p>\n<p><em>Karte 3 \u2013 Einsatzgebiete des 8. b. Inf.Res.Reg. vom April 1915 bis Mai 1916 s\u00fcdwestlich von P\u00e9ronne \u2013 Quelle: Kriegsatlas. 52 Karten von allen Schaupl\u00e4tzen des Weltkrieges. Wien \u2013 Berlin 1916. A. a. O., Karte 12, (bearb. d. Verf.)<\/em><\/p>\n<p><em>\u00a0<\/em><\/p>\n<p><em>Eine sehr unangenehme Seite aber hatte diese Stellung und Unterkunft, wie ja fast alle in Frankreich: die Rattenplage. Mit allen erdenklichen Mitteln suchte man sie zu beseitigen, sogar mit Gewehr und Pistole, auch mit Gift, es konnte aber dann sein, da\u00df man infolge des m\u00f6rderischen Geruches des erlegten `Wildes\u00b4 das Feld r\u00e4umen mu\u00dfte.\u201c <a href=\"#_edn15\" name=\"_ednref15\"><strong>[xv]<\/strong><\/a><\/em><\/p>\n<p><em>\u00a0<\/em><\/p>\n<p><em>Karte 4 \u2013 Stellung des 8. b. Res.Inf.Reg. ca. 10 km s\u00fcdwestlich von P\u00e9ronne von Ende Oktober\u00a0 1915 bis Mai 1916 \u2013 Quelle: Erinnerungsbl. dt. Reg. Bd. 54. A. a. O., Kartenanhang<\/em><\/p>\n<p><strong>\u00a0<\/strong><\/p>\n<p><strong>20.10.1915<\/strong>\u00a0\u00a0 Wechsel von Wagners Regiment in den Stellungsbereich zwischen Soyecourt-Vermandovillers und Sternwald. Der Regimentschronist berichtet: \u201e<em>Der neue Abschnitt war veraltet und mu\u00dfte daher v\u00f6llig umgebaut werden. Die Truppe war vier Tage in Stellung, vier Tage in Ruhe. [\u2026]\u00a0 Der Stellungskrieg brachte t\u00e4glich neue Erfahrungen. Da war es ganz nat\u00fcrlich, da\u00df Kampfverfahren und Stellungsbau st\u00e4ndiger Ver\u00e4nderung unterworfen waren. So brach f\u00fcr das Regiment eine Zeit ununterbrochener Arbeit an. Aber auch der Feind war im Ausbau seiner Stellung sehr t\u00e4tig. Wo er sich jedoch unvorsichtig zeigte, bedachten wir ihn sofort mit Feuer, insbesondere besorgten dies die Scharfsch\u00fctzen mit Zielfernrohrgewehren, deren Zahl sich st\u00e4ndig vermehrte. Die Ausdehnung unserer Stellung war sehr betr\u00e4chtlich <\/em><\/p>\n<p><em>Die Kampfgr\u00e4ben selbst hatten am 23.11.15 folgende L\u00e4nge: Marthil 800 m, Beaupr\u00e9 690 m, N\u00fcrnberg 375 m, F\u00fcrth 385 m, Sulzbach 420 m, Pegniy 420 m = 3090 m. Hierzu geh\u00f6rten noch unz\u00e4hlige sonstige Gr\u00e4ben (Ann\u00e4herungs- und Verbindungsgr\u00e4ben usw.). <\/em><\/p>\n<p><em>Im Juli 1915 hatte das Regiment im ganzen 38 km Gr\u00e4ben zu unterhalten, im Januar 1916 sogar 40 km (rechter Abschnitt 23 km, linker 17, das ist die Ausdehnung des Bodensees). Man kann sich vorstellen, was die Erhaltung und Reinigung der Gr\u00e4ben f\u00fcr eine Umsicht und einen Kraftaufwand erforderte. Noch dazu war w\u00e4hrend der Monate Februar und M\u00e4rz 1916 durch das heftige Regenwetter die Stellung zum gro\u00dfen Teil in einen derartigen Zustand geraten (Abbr\u00f6ckeln der Grabenw\u00e4nde infolge vorhergegangenen Frostes, Wasser in den Gr\u00e4ben), da\u00df es der doppelten Arbeit bei Tag und Nacht bedurfte. Au\u00dferdem wurden bei den Ortsunterk\u00fcnften \u00dcbungs- und Schie\u00dfpl\u00e4tze angelegt, um die Truppe zusammenzuschwei\u00dfen und in der Ausbildung zu f\u00f6rdern. Dabei wurden nach und nach alle Einrichtungen getroffen, die dem Wohle des Mannes dienten. In den Ortsunterk\u00fcnften entstanden Bade- und Entlausungsanstalten, Luftb\u00e4der, Turn- und Spielpl\u00e4tze, Badepl\u00e4tze an der Somme, es wurden luftige, trockene und heizbare Wohnr\u00e4ume geschaffen, \u00fcberhaupt auf Reinlichkeit des K\u00f6rpers, des Wohnraumes und dessen Umgebung ein besonderes Augenmerk gerichtet. Dazu kam eine abwechslungsreiche Ern\u00e4hrung. Dementsprechend war auch der Gesundheitszustand der Truppe sehr gut.\u201c <a href=\"#_edn16\" name=\"_ednref16\"><strong>[xvi]<\/strong><\/a><\/em><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>28.11.1915<\/strong>\u00a0\u00a0 All diese o. g. M\u00fchen wurden unternommen, weil man sp\u00e4testens mit dem beginnenden Fr\u00fchjahr eine neue Offensive der Alliierten an mehreren Abschnitten der Westfront erwartete.\u00a0 \u2013 Ernennung von Otto Wagner zum \u201e\u00fcberz\u00e4hligen Gefreiten\u201c <a href=\"#_edn17\" name=\"_ednref17\">[xvii]<\/a><\/p>\n<p><strong>7.\u201319.5.1916\u00a0\u00a0 <\/strong>Die Einberufung aller Urlauber und die Verlegung der 10. b. Inf.Div. in den Raum Bohain nordwestlich von St. Quentin waren erste Anzeichen nahender milit\u00e4rischer \u201eGro\u00dfereignisse\u201c.<\/p>\n<p><strong>20.5.\u201312.6.1916\u00a0\u00a0 <\/strong>Verst\u00e4rkung der infanteristischen Ausbildung<\/p>\n<p>28.5.1916\u00a0\u00a0 Otto Wagner erh\u00e4lt die \u201eSilberne Heeresverdienstmedaille 2. Klasse\u201c <a href=\"#_edn18\" name=\"_ednref18\">[xviii]<\/a><\/p>\n<p><strong>13.6.1916\u00a0\u00a0 <\/strong>Zuordnung des 8. b. Res.Inf.Reg. zum XIV. Reserve-Korps<\/p>\n<p><strong>14.\/15.6.1916\u00a0\u00a0 <\/strong>Verlegung des 8. b. Res.Inf.Reg. von Bohain \u00fcber Cambrai nach Bapaume<\/p>\n<p><strong>16.\u201324.6.1916\u00a0\u00a0 <\/strong>Intensive Arbeiten am Ausbau der vorgefundenen Stellungen<\/p>\n<p><strong>25.\u201330.6.1916\u00a0\u00a0 <\/strong>Zunahme der feindlichen Artillerieangriffe \u2013 Am <strong>30.6<\/strong>. gelang es, mit dem Lauschger\u00e4t \u201eMoritz\u201c aus einem Telefongespr\u00e4ch bei feindlichen Einheiten den Beginn des Gro\u00dfangriffs der Alliierten zu erfahren: 1.7.1916 um 5<sup>30<\/sup> Uhr morgens.<\/p>\n<p><strong>1.7.1916\u00a0\u00a0 <\/strong>Vorbereitung des Angriffs durch n\u00e4chtliches Dauerartilleriefeuer ungeahnten Ausma\u00dfes \u2013 Das 8. b. Res.Inf.Reg. k\u00e4mpfte in zweiter Linie hinter dem 99. Res.Inf.Reg auf der Linie Grandcourt\u2013Thiepval.<a href=\"#_edn19\" name=\"_ednref19\"><sup>[xix]<\/sup><\/a> \u2013 Heftige, durch Fliegerbeobachtung gelenkte Artillerieangriffe f\u00fchrten in diesem Abschnitt bereits am ersten Tag der Somme-Schlacht zu einem erfolgreichen britischen Durchbruch der Infanterie durch die deutschen Linien. Vor allem der Einsatz von MG-Kompanien und MG-Scharfsch\u00fctzen erm\u00f6glichte dem 8. b. Res.Inf.Reg. bis zum Abend dieses Tages die R\u00fcckgewinnung verlorenen Gel\u00e4ndes.<a href=\"#_edn20\" name=\"_ednref20\"><sup>[xx]<\/sup><\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Dieser erste Tag der Somme-Schlacht fand in der Folgezeit vor allem in der britischen Geschichtsschreibung ein reichhaltiges und vielf\u00e4ltiges Echo. Zwei beispielhafte Schilderungen des 1. Juli 1916 im Frontabschnitt des 8. b. Res.Inf.Reg sollen die unterschiedlichen Sichtweisen der Ereignisse aus britischer und aus deutscher Sicht darstellen:<\/p>\n<p><em>\u201eDer Er\u00f6ffnungstag. Nach einem einw\u00f6chigen Artillerieangriff begann die Offensive um 7.30 Uhr am 1. Juli 1916. Nicht davon \u00fcberzeugt, dass die unerfahrenen Soldaten von Kitcheners neugebildeten Armeen eine ausgekl\u00fcgeltere Taktik umsetzen konnten, befahlen einige hochrangige Kommandeure der Infanterie, in langen, eng geformten Reihen vorzur\u00fccken, obwohl einige flexiblere Angriffsformationen vorgeschlagen hatten. Die Artilleriebombardements hatten an den meisten Stellen den deutschen Stacheldraht nicht durchtrennen oder die Verteidiger in ihren tiefen Gruben ausschalten k\u00f6nnen. Deutsche Maschinengewehrsch\u00fctzen tauchten aus den Schutzstellungen auf und m\u00e4hten die entgegenkommende britische Infanterie nieder. Der einzige nennenswerte britische Erfolg war im S\u00fcden, wo die 18. und 30. Division mit einfallsreicheren Taktiken und der Unterst\u00fctzung der franz\u00f6sischen Artillerie schliesslich Montauban, eroberten und die 7. Division Mametz eroberte. In Thiepval besetzte die 36. (Ulster) Division den Schwabenschanz, musste sich aber wegen mangelnder Fortschritte an seinen Flanken wieder zur\u00fcckziehen. Diese begrenzten Erfolge kosteten 57.470 britische Opfer, aber es kam nicht in Frage, die Offensive zu unterbrechen, da die Franzosen in Verdun immer noch stark gebunden waren. Haig rechnete nicht mehr mit einem sofortigen Durchbruch; er betrachtete die Somme nun als eine Zerm\u00fcrbungs- oder Abnutzungsschlacht.\u201c <a href=\"#_edn21\" name=\"_ednref21\"><strong>[xxi]<\/strong><\/a><\/em><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Heinrich Conrad, zu diesem Zeitpunkt Offiziers-Stellvertreter in der 9. Kompanie des 8. b. Res.Inf.Reg., erinnerte sich an die Ereignissen des 1.7.1916:<em> \u201eAn der Front, der unsere Kompagnie durch n\u00e4chtliche Schanzarbeiten verschiedene Male n\u00e4her gekommen war, grollte st\u00e4ndig wachsender Kanonendonner, geleitet und beobachtet von einer Unmenge von Fesselballonen h\u00fcben und dr\u00fcben. Als der Tag graut, halten wir eine Besetzungs\u00fcbung im Zug, erh\u00f6hte Wachsamkeit; jedoch alles ruhig. Vizefeldw. d. R. Walcher steht mit einigen Leuten im Graben und sieht den englischen Fliegern zu, die sich in unversch\u00e4mtester Weise breit machen. Da saust es heran und die ganze Gesellschaft fliegt hin; Erde spritzt in die H\u00f6he und das feine Surren der Eisensplitter ert\u00f6nt. Walcher sp\u00fcrt einen Schlag im R\u00fccken und springt herein zu uns: `Ich glaub\u00b4, ich bin verwundet\u00b4. Richtig ein Loch in der Uniform<\/em><\/p>\n<p><em>\u00a0<\/em><\/p>\n<p><em>Karte 5 \u2013 1. Juli 1916 \u2013 Das 8. b. Res.Inf.Reg. im Einsatz in der Somme-Schlacht \u2013 Quelle: Der Weltkrieg 1914\u20131918. Bd. 10.\u00a0 A. a. O., Karte 5 (Ausschnitt, bearb. d. Verf.)<\/em><\/p>\n<p><em>\u00a0<\/em><\/p>\n<p><em>und eine etwas blutende Schramme als Andeutung der verungl\u00fcckten b\u00f6sen Absicht der `Tommy\u00b4! Oder war es eine erste, leichte Ank\u00fcndigung von bevorstehendem Schlimmeren? \u2013 \u2013 \u2013 Wir legen ihm einen Verband an und er lacht sein seelenvolles Lachen und \u2013 bleibt bei seinem Zug. <\/em><\/p>\n<p><em>Sonntag ist\u00b4s. Wie tot liegt die Stellung. Alles ist unter der Erde. Drau\u00dfen lacht goldener Sonnenschein und die Menschen, sie fliehen das Auge Gottes und sinnen auf Tod und Verderben. Bei Thiepval donnern ununterbrochen die Einschl\u00e4ge aller Kaliber. Was geht da vor? Wir wissen es nicht. Tr\u00e4ge kommt der Nachmittag. Wir rauchen, plaudern, schlafen. Wer wei\u00df, was es zur Nacht gibt? `Wo ist der Kompagnief\u00fchrer?\u00b4 Eine aufgeregte Stimme fragt von oben herein. Die Leute vorn am Eingang geben Bescheid. `Wer war\u00b4s?\u00b4 frage ich. `Ein Meldeg\u00e4nger!\u00b4 Da erscheint auch schon Lt. Meister mit einem Papier, das, schmutzbedeckt, die schwere Kunde bringt: `Gegner in Feste Schwaben eingedrungen!\u00b4 11. und 12. Komp. m\u00fcssen mit I. u. II.\/8 zum Gegenangriff antreten. 10. Komp. besetzt den bisher von diesen beiden Kompanien innegehabten Raum, w\u00e4hrend wir den frei gewordenen Abschnitt der Zehnten dazubekommen. Nun m\u00fcssen wir den ganzen ersten und halben zweiten Zug aus den schu\u00dfsicheren Unterst\u00e4nden herausholen und ins Freie legen. Ins Freie! Angesichts des starken Artilleriefeuers, das sich jetzt auf die kaum 200 m vorliegende Ferme du Mouquet in immer neuen Lagen ununterbrochen entl\u00e4dt. Doch es wird geschafft! <\/em>[&#8230;]<em> An der Ferme du Mouquet, der granatengesegneten, vorbei, eilen wir in den Josenhansgraben, den zerschossenen. Lt. Meister und ich gehen an der Spitze. Ein W\u00fcrttemberger geht zur\u00fcck, die Hand in blutgetr\u00e4nkter Binde. `Was gibt\u00b4s da vorn?\u00b4 `Die Hond, die verfluchte! \u00b4Und er droht mit der unverletzten Faust nach r\u00fcckw\u00e4rts. Weiter! Eine Granate geht kurz \u00fcber den Graben. Eine zweite folgt. Schl\u00e4gt in den ersten Zug. Schreie! Albin Bauer, unser Tambour, ist schwer verletzt. Ein Eisen hat ihm die Brust zerrissen. Krankentr\u00e4ger, seine Landsleute, m\u00fchen sich um ihn. Die Kompagnie eilt vorw\u00e4rts. Wir \u00fcberschreiten die H\u00f6he, die von Granaten durchpfl\u00fcgt, ein graues Trichterfeld geworden. Von einer zerschossenen Grabenstelle sehe ich in ein tiefes Tal. Ein Flu\u00df schimmert herauf. Dahinter gr\u00fcnt ein Wald. Ortschaften gr\u00fc\u00dfen. Wohnt da der Friede?<\/em><a href=\"#_edn22\" name=\"_ednref22\"><sup>[xxii]<\/sup><\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Der \u201eBlutzoll\u201c dieses ersten Tages der Somme-Schlacht belief sich nach der Auswertung der Ehrenliste<a href=\"#_edn23\" name=\"_ednref23\"><sup>[xxiii]<\/sup><\/a> des 8. b. Res.Inf.Reg. alleine bei dieser Einheit auf 180 Tote, Verwundete und Vermisste. Von 57.470 eigenen Opfern ist in dem o. g. britischen Bericht \u00fcber den ersten Kampftag der Somme-Schlacht die Rede. 100 Jahre sp\u00e4ter fasste die \u201eS\u00fcddeutsche Zeitung\u201c am 19. November 2016 unter der \u00dcberschrift <em>&#8222;An der leichenfressenden Somme&#8220;<\/em> die Ereignisse dieses Tages so zusammen: \u201e<em>Am 1. Juli 1916 schickte der oberste Soldat seiner Majest\u00e4t, King George V, voller naiver Zuversicht seine Soldaten ins Verderben. `Der Wetterbericht f\u00fcr morgen ist g\u00fcnstig\u00b4, notierte Haig am Vorabend des Angriffs in seinem Tagebuch. `Die M\u00e4nner sind in ausgezeichneter Stimmung. Noch nie ist der Stacheldraht so gr\u00fcndlich gekappt worden, noch nie war die Artillerievorbereitung so gr\u00fcndlich.\u00b4 Der Oberbefehlshaber verlie\u00df sich auf Gott und die mehr als 1,7 Millionen Granaten, die in den vergangenen Tagen auf die deutschen Linien niedergegangen waren. `Mit dem Spazierstock\u00b4 sollten die Truppen das Niemandsland passieren, die Einnahme der feindlichen Stellungen werde `leichter als Teetrinken\u00b4, scherzten die Stabsoffiziere.<\/em><\/p>\n<p><em>\u00a0<\/em><em>\u00a0<\/em><\/p>\n<p><em>Abb. 8 \u2013 Stellung bei St. Pierre Divion \u2013 Quelle: Erinnerungsbl\u00e4tter deutscher Regimenter. Bd. 54. Das K. b. Reserve-Infanterie-Regiment Nr. 8. A. a. O., S. 72 a<\/em><\/p>\n<p><em>\u00a0<\/em><\/p>\n<p><em>So st\u00fcrmten am Morgen des 1. Juli 1916 mehr als 100 000 von Haigs Soldaten auf einer Frontl\u00e4nge von 26 Kilometern aus ihren Sch\u00fctzengr\u00e4ben &#8211; meist junge Freiwillige f\u00fcr Englands neues Millionenheer, kurz ausgebildet und nach D\u00f6rfern und Stra\u00dfenz\u00fcgen in `Pals battalions\u00b4 &#8211; `Kumpel-Bataillone\u00b4 &#8211; zusammengefasst.<\/em><\/p>\n<p><em>M\u00e4nner, die noch vor Kurzem gemeinsam in der Buchhaltung gearbeitet oder im selben Cricketteam gespielt hatten, r\u00fcckten nun in dichten Reihen gegen die Reste der deutschen Stacheldrahtverhaue vor. Statt der versprochenen Teestunde erwartete sie im flachen, deckungslosen Gel\u00e4nde eine Orgie des Todes &#8211; und im Anschluss ein monatelanges Massensterben. Die Maschinengewehre ratterten, bis das K\u00fchlwasser kochte.<\/em><\/p>\n<p><em>Die meisten Deutschen hatten in gut befestigten Bunkern tief unter der Erde den Granathagel \u00fcberlebt. Sobald der Beschuss einmal abebbte, kamen sie mit ihren MGs an die Oberfl\u00e4che und begannen zu feuern. Mit 600 Schuss pro Minute nahmen sie die ungesch\u00fctzten Engl\u00e4nder ins Visier, bis das K\u00fchlwasser in den Waffen kochte.<\/em><\/p>\n<p><em>Selbst unge\u00fcbtere Sch\u00fctzen konnten unter solchen Idealbedingungen maschineller Ausl\u00f6schung binnen einer halben Stunde dutzende Feinde verwunden oder t\u00f6ten. `Es war schlimmer als die H\u00f6lle\u00b4, erinnerte sich Soldat Harold Beard von den Lancaster Fusiliers, der den Horror beim Sturm auf Thiepval im Zentrum der Sommefront \u00fcberlebte. Bald lagen die Leichen in Schichten \u00fcbereinander.<\/em><\/p>\n<p><em>Am Ende des 1. Juli 1916 waren neben 8000 Deutschen mehr als 19000 Briten tot und 37000 verletzt. Zwischen 7.30 Uhr morgens und der Abendd\u00e4mmerung hatte Haig die H\u00e4lfte seiner Infanterie verloren &#8211; und das an einem relativ kurzen Frontabschnitt. Auf jeden gefallenen Deutschen kamen sieben tote oder verwundete Briten.\u201c<a href=\"#_edn24\" name=\"_ednref24\"><sup><strong>[xxiv]<\/strong><\/sup><\/a><\/em><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Otto Wagner hatte sich wohl seit einiger Zeit als treffsicherer Sch\u00fctze bew\u00e4hrt, denn am <strong>17. Juli 1916<\/strong> wurde er innerhalb des 8. b. Res.Inf.Reg zum MG-Scharfsch\u00fctzen-Trupp 89 versetzt.<a href=\"#_edn25\" name=\"_ednref25\">[xxv]<\/a><\/p>\n<p><strong>2.\u201325.7.1916\u00a0\u00a0 <\/strong>Fortsetzung des \u201e<em>Zerm\u00fcrbungskampfes<\/em>\u201c in der Somme-Schlacht: Artilleriebeschie\u00dfungen, Sto\u00dftruppunternehmen, Gasangriffe, \u00dcberf\u00e4lle mit Handgranaten und immer wieder Aufbauarbeiten von zerst\u00f6rten Stellungen kennzeichneten diese 3 Sommerwochen \u2013 Zugang von 9 Offizieren und 632 Mannschaften als \u201eAuffrischung\u201c f\u00fcr das 8. b. Res.Inf.Reg.<\/p>\n<p><strong>26.\u201328.7.1916\u00a0\u00a0 <\/strong>Verlegung des Regiments \u00fcber Cambrai \u2013 Avesnes \u2013 Luxemburg \u2013 Metz nach Falkenberg.<\/p>\n<p><strong>29.7.\u201312.8.1916\u00a0\u00a0 <\/strong>Erholung von den Somme-K\u00e4mpfen, Ausbildung, Neuordnung der Verb\u00e4nde und Erg\u00e4nzung der Ausr\u00fcstung<\/p>\n<p>Der sich abzeichnende Eintritt Rum\u00e4niens in den Krieg und der russische Vormarsch Richtung Karpaten erforderten die Verlegung zus\u00e4tzlicher deutscher Verb\u00e4nde an die Ostfront zur Unterst\u00fctzung der \u00f6.-u.<a href=\"#_edn26\" name=\"_ednref26\">[xxvi]<\/a> Einheiten. Davon war auch die 10. b. Inf.Div. mit dem 8. b. Res.Inf.Reg. betroffen.<\/p>\n<p><strong>13.\u201315.8.1916\u00a0\u00a0 <\/strong>Bahnverlegung von Wagners Regiment nach Kalusz in Galizien<a href=\"#_edn27\" name=\"_ednref27\"><sup>[xxvii]<\/sup><\/a> \u2013 Unterstellung unter das Kommando der 3. \u00f6.-u. Armee<\/p>\n<p><strong>16.\u201318.8.1916\u00a0\u00a0 <\/strong>Ausladung und Aufenthalt in Kalusz<\/p>\n<p><strong>19.\u201330.8.1916\u00a0\u00a0 <\/strong>St\u00e4ndige Standortwechsel innerhalb Galiziens<\/p>\n<p><strong>31.8\u20134.9.1916\u00a0\u00a0 <\/strong>Bahnverlegung nach Bistritz (Siebenb\u00fcrgen) \u2013 Unterstellung unter den Oberbefehl der von den russischen Streitkr\u00e4ften bedrohten 7. \u00f6.-u. Armee<\/p>\n<p><strong>5.\u20137.9.1916\u00a0\u00a0 <\/strong>Aufenthalt in Bistritz<\/p>\n<p><strong>8.\/9.9.1916\u00a0\u00a0 <\/strong>Verlegung nach Borsa in den Waldkarpaten<a href=\"#_edn28\" name=\"_ednref28\">[xxviii]<\/a><\/p>\n<p>10.\u201314.9.19\u00a0\u00a0 Erste erfolgreiche Abwehrma\u00dfnahmen gegen russische Angreifer in den Waldkarpaten (D`Ormului, Magurita-H\u00f6he)<\/p>\n<p>F\u00fcr die Soldaten bedeutete diese Umstellung auf den Einsatz in den dicht bewaldeten Karpaten eine riesige Umstellung: <em>\u201eNach den verlustreichen K\u00e4mpfen in den flachen bzw. h\u00fcgeligen Landschaften Flanderns bzw. des Artois stellten die engen T\u00e4ler und steilen H\u00e4nge der Waldkarpaten ganz neue Herausforderungen: Das Gebirge bot einen prachtvollen Anblick; ringsum Gipfel, nach r\u00fcckw\u00e4rts hob sich majest\u00e4tisch der scharfkantige Petrosul ab. Jedes Bataillon war ein K\u00f6nigreich f\u00fcr sich und auf sich selbst angewiesen. Der Tag war gegen 4\u00b0 nachm. schon zu Ende. Nachts hie\u00df es besonders vorsichtig und flugs auf den Beinen sein,<\/em> <em>wenn ein Schu\u00df fiel, der durch den Widerhall zehnmal so stark krachte. Greifen vielleicht die Russen an, verwegene sibirische Sch\u00fctzen? Vom I. Btl. bis zum Regimentsstab, der auf einer anderen H\u00f6he lag, hatten die Meldeg\u00e4nger 8 Stunden hin und zur\u00fcck zu laufen. Verpflegs- und sonstige Fahrzeuge hielten tief unten im Tale. Jeden Tag mu\u00dfte das Essen in m\u00fchseliger<\/em><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><em>Karte 6 \u2013 Sept.\/Okt. 1916 \u2013 Die 10. b. Inf.Div. in den Waldkarpaten \u2013 Quelle: \u00d6sterreich-Ungarns letzter Krieg. Bd. 5. Das Kriegsjahr 1916. A. a. O., Beilage 18; (Ausschnitt; bearb. d. Verf.)<\/em><\/p>\n<p><em>\u00a0<\/em><\/p>\n<p><em>Arbeit mit Tragtieren, denen die Gef\u00e4\u00dfe am Sattel angeschnallt waren, heraufgeschafft werden. Die Tragtierf\u00fchrer hatten es besonders anstrengend, weil die Tiere rascher als sie selbst gingen.\u201c<\/em><a href=\"#_edn29\" name=\"_ednref29\"><sup>[xxix]<\/sup><\/a><\/p>\n<p>Die folgenden Wochen wechselten sowohl die Zuordnungen zu den verschiedensten Armeen bzw. Armeeabteilungen und damit auch die Einsatzorte des 8. b. Res.Inf.Reg. an der Ostfront im Bereich der Waldkarpaten.<\/p>\n<p><strong>15.\u201327.9.1916\u00a0\u00a0 <\/strong>Abwehrk\u00e4mpfe gegen russische Einheiten der 43. russischen Inf.Div. am Cimbroslawa mala<\/p>\n<p><strong>28.9.\u201314.10.1916\u00a0\u00a0 <\/strong>Stellungsk\u00e4mpfe n\u00f6rdlich des Prislop-Passes<a href=\"#_edn30\" name=\"_ednref30\">[xxx]<\/a> \u2013 Ernennung Wagners zum etatm\u00e4\u00dfigen Gefreiten (<strong>14.10.1916<\/strong>)<\/p>\n<p><strong>\u00a0<\/strong><\/p>\n<p><em>Abb. 9 \u2013 Regimentsbefehlsstelle und Truppenlager an der Cimbroslawa wielka (Karpathen)<\/em><a href=\"#_edn31\" name=\"_ednref31\">[xxxi]<\/a><em> \u2013 Quelle: Erinnerungsbl. dt. Reg. Bd. 54. Das K. b. Reserve-Infanterie-Regiment Nr. 8. A. a. O., S. 92 a [141]<\/em><\/p>\n<p><strong>\u00a0<\/strong><\/p>\n<p><strong>15.\u201322.10.1916\u00a0\u00a0 <\/strong>Unterschiedliche Verlegung der einzelnen Bataillone im Raum Borsa \u2013 Abwehrk\u00e4mpfe<\/p>\n<p><strong>4.\u201327.11.1916\u00a0\u00a0 <\/strong>Abwehrk\u00e4mpfe im Gy\u00f6rgy\u00f6-Gebirge<\/p>\n<p>Wie solche K\u00e4mpfe im Gebirge verliefen, zeigt eine Darstellung der Ereignisse des I. Bataillons des 8. b. Res.Inf.Reg. am Hegyes vom <strong>11.\/12.11.16<\/strong>:<\/p>\n<p><em>\u201eEine schwere Aufgabe stand bevor: 7<sup>10<\/sup> abends begann der eigentliche Vormarsch. Kurz darauf bemerkte die rechte Seitenpatrouille der 2. Komp. von Westen anmarschierende Russen. Es kam zum Zusammensto\u00df; Ausschw\u00e4rmen war das Werk eines Augenblicks. H\u00fcben wie dr\u00fcben knatterte das Feuer in der herrlichen Mondnacht. Da sprangen einige Meter vor unseren Leuten Rasenfetzen in die H\u00f6he. O weh! Ein feindliches M.G. tickte, das mu\u00dfte lauter Kopfsch\u00fcsse geben! Schon schrieen Verwundete auf. Die Mannschaften machten im Nu die Tornister ab, legten sie vor sich als Deckung hin und begannen sich fieberhaft im harten Boden einzugraben. Allein jetzt fa\u00dfte sie auch ein russisches M.G. von halbrechts. Die Rufe der Sterbenden und Verwundeten mehrten sich. Da lagen sie, die braven Toten, bleich und feierlich, viele von den Altbayern dabei, Seidl, der Meldeg\u00e4nger des Zuges Stahlhofer, Schwarzenb\u00f6ck, Kobler, Aulbach, Bausenwein, Benkert, Reuschwanger und andere. <\/em>[&#8230;]<em> Bereitete das Erklimmen der H\u00f6he unseren bepackten Infanteristen so wie so schon gro\u00dfe Schwierigkeiten, so erh\u00f6hten sich diese durch das \u00e4u\u00dferst z\u00e4he Festhalten der sibirischen Sch\u00fctzen. Einer davon lie\u00df uns bis auf wenige Schritte, hinter einem Busch versteckt, herankommen und schleuderte uns immer wieder Handgranaten entgegen. <\/em>[&#8230;]<em> Mittags<a href=\"#_edn32\" name=\"_ednref32\"><sup><strong>[xxxii]<\/strong><\/sup><\/a> gingen die 1. u. 3. Komp. \u2013 Handgranatentrupp voraus \u2013 am Westhang des von 1459 nach S\u00fcden f\u00fchrenden H\u00f6henzuges, einem steilen Felsenabfall, vor. Unsere Artillerie begleitete durch Wirkungsschie\u00dfen<a href=\"#_edn33\" name=\"_ednref33\"><sup><strong>[xxxiii]<\/strong><\/sup><\/a> das Vorgehen. Die Kompagnien kamen anfangs gut vorw\u00e4rts. Auf halber Strecke jedoch verengte sich pl\u00f6tzlich der Weg so, da\u00df man nur durch Klettern weiterkam. Trotzdem unsere Artillerie und 4 unserer M.G. die feindliche Stellung abstreuten, stand oben am Gipfel Mann an Mann. Jeder der Unsern, von dem nur ein kleiner Teil dem Gegner sichtbar wurde \u2013 und dies war an manchen Stellen kaum zu vermeiden, \u2013 wurde von den sibirischen Scharfsch\u00fctzen angeschossen und st\u00fcrzte senkrecht in die Tiefe. <\/em><\/p>\n<p><em>\u00a0<\/em><\/p>\n<p><em>\u00a0<\/em><\/p>\n<p><em>Abb. 10 \u2013 Kuppe des Hegyes sarka, Karpaten, \u2013 Quelle: Erinnerungsbl\u00e4tter deutscher Regimenter. Bd. 54. Das K. b. Reserve-Infanterie-Regiment Nr. 8. A. a. O., S 100 a<\/em><\/p>\n<p><em>\u00a0<\/em><\/p>\n<p><em>Welch grausiger Anblick! Dort l\u00f6ste sich auch ein K\u00f6rper von der Wand, schwer, sich \u00fcberschlagend sackte er herunter, hinten nach das Gewehr. Bald darauf trug man einen Anderen, der ebenfalls abgest\u00fcrzt war, besinnungslos und noch wimmernd herunter. [&#8230;] Da, welches Unheil! Ein Verwundeter bleibt mitten auf dem engen Felssteig h\u00e4ngen; Lt. Armbruster will ihn umgehen, wird t\u00f6dlich getroffen, bleibt daneben liegen \u2013 der Pfad ist verstopft. Die folgenden Kompagnien k\u00f6nnen nicht mehr weiter. Nur zwei Unteroffiziere und je 8 Mann der 1. u. 3. Komp. gelingt es todesmutig die Felswand zu \u00fcberwinden. Sie m\u00fcssen jedoch auf steilem Rasenhang am S\u00fcdende der Wand liegen bleiben, da sie bei der geringsten Bewegung von vorne und von der Flanke beschossen werden. Mit dem Glase von unten betrachtet sehen sie wie M\u00fccken aus. Da das Vergebliche des Unternehmens erkannt wird, kehren 4\u00b0 nachm. die 1. u. 3. Komp. in die Ausgangsstellung zur\u00fcck.\u201c<a href=\"#_edn34\" name=\"_ednref34\"><sup><strong>[xxxiv]<\/strong><\/sup><\/a><\/em><\/p>\n<p><strong>\u00a0<\/strong><\/p>\n<p><strong>8.11.\u201326.12.1916\u00a0\u00a0 <\/strong>Verteidigungsschlacht im Gyimes-Uz-Gebiet gegen vereint angreifende russische und rum\u00e4nische Einheiten \u2013 Die K\u00e4mpfe am Hegyes (<strong>09.11.\u201322.11.1916<\/strong>) und um den T\u00f6gyes-Pass (<strong>11.11.\u201327.11.1916<\/strong>) stellten dabei die Schwerpunkte der Kampfeins\u00e4tze der einzelnen Bataillone dar. Ab dem <strong>13.12<\/strong>. verringern die russisch-rum\u00e4nischen Truppen wegen der heftigen Gegenwehr vor allem bayerischer Einheiten ihre Angriffst\u00e4tigkeit deutlich.<\/p>\n<p><strong>27.12.1916\u201315.1.1917\u00a0\u00a0 <\/strong>Stellungsk\u00e4mpfe in den siebenb\u00fcrgischen Grenzkarpathen<\/p>\n<p>Nach knapp einem halben Jahr Verteidigungskampf in den Gebirgsz\u00fcgen der Karpaten hatte das 8. b. Res.Inf.Reg. deutlich weniger Verluste als in den vorausgegangenen K\u00e4mpfen an der Westfront zu verzeichnen. Die insgesamt 277 Mann Verlust durch Tod oder Verwundung, davon 14 vom bayerischen Untermain, zeugen dennoch von einer hohen Intensit\u00e4t der K\u00e4mpfe gegen die russischen und rum\u00e4nischen Truppen.<\/p>\n<p><strong>16.\u201329.1.1917<\/strong> \u00a0\u00a0 Ruhezeit in Remete und Verlegung \u00fcber Klausenburg und Lemberg zur\u00fcck nach Galizien in ein Waldlager ca. 90 km ostw\u00e4rts von Lemberg \u2013 Abl\u00f6sung des k.u.k.<a href=\"#_edn35\" name=\"_ednref35\">[xxxv]<\/a> Infanterie-Regiments 69 und Zuordnung zum k.u.k. V. Korps der k.u.k. 2. Armee unter dem Oberbefehl des Generalobersten B\u00f6hm-Ermolli.<a href=\"#_edn36\" name=\"_ednref36\"><sup>[xxxvi]<\/sup><\/a><\/p>\n<p><strong>30.1.\u201315.5.1917<\/strong>\u00a0\u00a0 Stellungsk\u00e4mpfe bei der k.u.k. 2. Armee in Ostgalizien<\/p>\n<p>Die russische Revolution unterband im Fr\u00fchjahr 1917 alle Pl\u00e4ne der verb\u00fcndeten Gegner des Deutschen Reiches, vor allem an der Ostfront eine erneute Gro\u00dfoffensive zu starten. So konnte f\u00fcr das 8. b. Res.Inf.Reg. der Chronist folgende Feststellungen treffen: <em>\u201eDie Stellung war ruhig; man konnte manchmal \u00fcber freies Gel\u00e4nde gehen, ohne vom Feind bel\u00e4stigt zu werden. Die feindliche Artillerie r\u00fchrte sich wenig, noch weniger die feindliche Infanterie. Da sehr viel auf nassem und lockerem Boden zu k\u00e4mpfen war, mu\u00dfte fast \u00fcberall verschalt werden. Es setzte also wieder eine eifrige Baut\u00e4tigkeit ein. Dazu wurde flei\u00dfig an der Ausbildung der Mannschaften gearbeitet. Es wurden abgehalten: Kurse im Handgranatenwerfen, Unteroffiziers-Aspirantenkurse; ferner standen Abstellungen statt zum Korps \u2013 Sturmtruppenkurs \u2013, zur Heeres-Gasschule. Au\u00dferdem erhielt jedes Bataillon 4 leichte M.G. Die Bedienung hierzu wurde bei der M.W.-Komp.10 <a href=\"#_edn37\" name=\"_ednref37\"><strong>[xxxvii]<\/strong><\/a> ausgebildet.\u201c<\/em><a href=\"#_edn38\" name=\"_ednref38\"><sup>[xxxviii]<\/sup><\/a><\/p>\n<p><em>\u00a0<\/em><\/p>\n<p><em>Karte 7 \u2013 Fr\u00fchjahr 1917 \u2013 Das 8. b. Res.Inf.Reg. in Ostgalizien. \u2013 Quelle: Die Bayern im Gro\u00dfen Kriege. A. a. O., Karte 6, R\u00fccks. (Ausschnitt, bearb. d. Verf.)<\/em><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Bis Ende M\u00e4rz 1917 geh\u00f6rten russische \u00dcberl\u00e4ufer beinahe zum Tagesablauf. Teilweise musste russische Artillerie die gegnerischen Kampflinien beschie\u00dfen, um eigene Deserteure von ihrem Vorhaben abzubringen.<\/p>\n<p><strong>4.4.1917\u00a0\u00a0 <\/strong>Sto\u00dftruppunternehmen gegen den Ort Czepiele. Hauptziele: \u201e<em>Dem Feinde Verluste beizubringen, Gefangene und Beute zu machen.\u201c <\/em><a href=\"#_edn39\" name=\"_ednref39\"><sup>[xxxix]<\/sup><\/a><\/p>\n<p>Die nachlassende Kampft\u00e4tigkeit russischer Einheiten als Folge der russischen Revolution und der dringende Bedarf an Kampfeinheiten an der Westfront bedingten eine baldige R\u00fcckkehr u. a. des 8. b. Res.Inf.Reg. an die Westfront (Flandern).<\/p>\n<p><strong>\u00a0<\/strong><\/p>\n<p><strong>20.5.\u201327.5.1917\u00a0\u00a0 <\/strong>Verladung und Transport des Regiments \u00fcber Lemberg \u2013 Przemy\u1e65l \u2013 Oppeln \u2013 Breslau \u2013 Dresden \u2013 Hanau \u2013 Mannheim \u2013 Karlsruhe \u2013 M\u00fchlhausen in den Raum Attenschweiler nahe der Schweizer Grenze.<\/p>\n<p><strong>28.5.\u201311.6.1917\u00a0\u00a0 <\/strong>Ausbildungs- und Erkundungsma\u00dfnahmen<\/p>\n<p><strong>12.6.\u201314.6.1917\u00a0\u00a0 <\/strong>Erneute Verladung und Transport des 8. b. Res.inf.Reg. \u00fcber Colmar\u2013Sedan\u2013Namur\u2013Br\u00fcssel nach Aarseele. Zum zweiten Mal stand das Regiment am flandrischen Abschnitt der Westfront. <em>\u201eAuf der H\u00f6he von Zandvoorde standen 2 Offiziere und suchten in gespannter Aufmerksamkeit mit dem Fernglas das Gel\u00e4nde ab, wie um eine alte Heimat wiederzusehen. Pl\u00f6tzlich rief der eine, Oberlt. Fritzsching, \u00fcberrascht aus: `Jessas, Wurm, Wytschaete!\u00b4 Richtig, da dr\u00fcben lag der Ort, an dessen Wegnahme unser Regiment im November 1914 r\u00fchmlich beteiligt war. Aber o Graus! Seit wir seine Tr\u00fcmmer im Jahre 1915 verlassen hatten, waren die englischen Offensiven dar\u00fcber hinweggebraust und hatten das liebgewonnene Wytschaete dem Erdboden vollends gleichgemacht.\u201c <a href=\"#_edn40\" name=\"_ednref40\"><sup><strong>[xl]<\/strong><\/sup><\/a><\/em><\/p>\n<p><strong>15.6.\u201324.6.1917\u00a0\u00a0 <\/strong>Fortsetzung intensiver Ausbildungsma\u00dfnahmen \u2013 Ausr\u00fcstung mit Stahlhelmen \u2013 Regimentsbesichtigung durch Kronprinz Rupprecht v. Bayern<\/p>\n<p><strong>25.6.\u201326.6.1917\u00a0\u00a0 <\/strong>Abfahrt nach Menin \u2013 \u00dcbernahme von Abschnitt II der Division Hollebeke<\/p>\n<p><strong>27.6.\u20133.8.1917<\/strong>\u00a0\u00a0 Schlacht in Flandern gegen englische Truppen \u2013 Moderne Kampfmittel wie M.G., Handgranaten, durch Flugaufkl\u00e4rung gest\u00fctzter Artilleriebeschuss oder Gas pr\u00e4gten jetzt die Kampfhandlungen, bei denen keine Kriegspartei wesentliche Gel\u00e4ndegewinne erzielen konnte.<\/p>\n<p><strong>4.\/5.8.1917\u00a0\u00a0 <\/strong>Erneuter Standortwechsel des Regiments nach Rues des Vignes, ca. 5 km s\u00fcdlich von Cambrai, in die Siegfried-Stellung.<a href=\"#_edn41\" name=\"_ednref41\"><sup>[xli]<\/sup><\/a><\/p>\n<p><strong>6.8.\u201330.9.1917\u00a0\u00a0 <\/strong>Stellungsk\u00e4mpfe in der Siegfried-Stellung gegen englische Einheiten<\/p>\n<p><strong>2.\u20135.10.1917\u00a0\u00a0 <\/strong>Verlegung \u00fcber Tourcoing \u2013 Menin \u2013 Halluin nach Westhoek; das 8. b. Res.Inf.Reg. kam damit zum dritten Mal zu einem Kampfeinsatz nach Flandern<\/p>\n<p><strong>5.10.\u201329.10.1917\u00a0\u00a0 <\/strong>Im Raum Reutel verzeichnete das 8. b. Res.Inf.Reg. im Rahmen der 3. Flandernschlacht im Artilleriehagel der angreifenden britischen Truppen wieder erhebliche Verluste. Nach der Ehrenliste des Regiments fielen 151 Soldaten, wurden verwundet oder als vermisst gemeldet.<a href=\"#_edn42\" name=\"_ednref42\"><sup>[xlii]<\/sup><\/a> Der Regimentschronist verzeichnete sogar 7 Offiziere und 458 Mannschaften als Verluste in den Tagen der 3. Flandernschlacht. Otto Wagner hatte in dieser Phase der K\u00e4mpfe das gro\u00dfe Gl\u00fcck, vom 15.10.\u20134.11.17 einen Versorgungskurs in Pirmasens besuchen zu k\u00f6nnen. Dieser stand wohl in Verbindung mit seiner Ernennung zum Unteroffizier am 16.10.1917.<a href=\"#_edn43\" name=\"_ednref43\"><sup>[xliii]<\/sup><\/a><\/p>\n<p><strong>2.\u201322.11.1917 \u00a0\u00a0 <\/strong>Verlegung an die Ostfront nach Brest-Litowsk \u2013 Verwendung als Reserve der Heeresgruppe Linsingen \u2013 Ausbildung als Schwerpunktt\u00e4tigkeit \u2013 Zusammenfassung der 3 Minenwerfer-Kompanien (M.W.K.)<a href=\"#_edn44\" name=\"_ednref44\"><sup>[xliv]<\/sup><\/a> zu einem Minenwerfer-Bataillon<\/p>\n<p><strong>23.\u201327.11.1917\u00a0\u00a0 <\/strong>R\u00fcckverlegung \u00fcber Bebra \u2013 Kreuznach \u2013 Homburg (Pfalz) \u2013 Baldershofen an den lothringischen Abschnitt der Westfront<\/p>\n<p><strong>29.\/30.11.1917\u00a0\u00a0 <\/strong>Bei Bezange la Grande im Frontabschnitt Wich (franz.: Vic) Abl\u00f6sung des 22. Inf.Reg., das der 48. Res.Div. unterstellt war.<\/p>\n<p><strong>30.11.17\u201314.1.1918\u00a0\u00a0 <\/strong>Stellungsk\u00e4mpfe in Lothringen \u2013 Hauptaufgabe: Sicherung der H\u00e4nge am Tal der Lauter bei \u201e<em>geringer Infanterie-, Artillerie- und Fliegert\u00e4tigkeit. Nachts unternahm der Feind ab und zu M.G.Feuer\u00fcberf\u00e4lle. Die M.G.-, M.W.- Granatwerfer- und Unteroffizierskurse wurden wieder eifrig betrieben, Besetzungs\u00fcbungen wurden durchgef\u00fchrt.\u201c<a href=\"#_edn45\" name=\"_ednref45\"><sup><strong>[xlv]<\/strong><\/sup><\/a> <\/em>Otto Wagner konnte in diesen \u201eruhigeren Zeiten\u201c vom 3. bis 10.1.1918 in M\u00f6rchingen einen Tank\u00fcbungskurs<a href=\"#_edn46\" name=\"_ednref46\">[xlvi]<\/a> absolvieren.<\/p>\n<p><strong>15.-17.1.1918\u00a0\u00a0 <\/strong>Im Fu\u00dfmarsch als Abl\u00f6sung des 411. Inf.Reg. nach Du\u00df (franz.: Dieuze)<\/p>\n<p><strong>18.1.\u201313.2.1918\u00a0\u00a0 <\/strong>Ruhezeit in der Stellung in der Region um Dieuze<\/p>\n<p><strong>14.2.\u20137.5.1918\u00a0\u00a0 <\/strong>Stellungsk\u00e4mpfe in Lothringen: Mitte Februar erfolgte die Verlegung des Regiments in den Parroywald, ca. 30 km s\u00fcdlich von Dieuze<em>: \u201eIm allgemeinen war es eine ruhige Stellung. Sie zog sich durch die \u00f6stlichen Ausl\u00e4ufer des Parroywaldes und lief dann in \u00f6stlicher Richtung gegen die Bahn Sarreburg\u2013Lun\u00e9ville in fast durchgehend drei Grabenlinien.\u201c<\/em><a href=\"#_edn47\" name=\"_ednref47\"><sup>[xlvii]<\/sup><\/a> Als ein besonderes Ereignis hob der Regimentschronist ein Sto\u00dftruppunternehmen gegen den Ort Emberm\u00e9nil am <strong>28.4.18<\/strong> hervor. Darin schilderte er vor allem den Einsatz und die Wirkung von zur damaligen Zeit modernen Waffen: M.G., Flammenwerfer, 1050 elektrisch gez\u00fcndete Gasminen, artilleristisches Sperrfeuer und vieles mehr wurden dabei eingesetzt. Der Versuch, den Ort einzunehmen, scheiterte am Widerstand der Gegner und \u2013 man beachte \u2013 am Wetter. Einsetzende Windstille sorgte daf\u00fcr, dass das verschossene Gas in den zu erobernden Bereichen liegen blieb. <em>\u201e7. Tote, 10 Schwerverwundete, 10 Leichtverwundete, 48 schwere, 119 leichte Gaskranke hatte das Unternehmen gekostet. Von den schweren Gaskranken starben 2.\u201c<a href=\"#_edn48\" name=\"_ednref48\"><sup><strong>[xlviii]<\/strong><\/sup><\/a> <\/em><\/p>\n<p>F\u00fcr Otto Wagners milit\u00e4rische Laufbahn war dieser Zeitabschnitt bedeutsam: Anfang M\u00e4rz wurde er zum Sergeanten bef\u00f6rdert, einen Monat sp\u00e4ter besuchte er einen weiteren Fortbildungskurs im nahen Pirmasens.<\/p>\n<p><strong>7.\u201329.5.1918\u00a0\u00a0 <\/strong>Verlegung des 8. b. Res.Inf.Reg. nach Essesdorf (franz.: Assenoncourt) in Lothringen<\/p>\n<p><strong>30.\/31.5.1918\u00a0\u00a0 <\/strong>Verlegung des Regiments \u00fcber Saarburg \u2013 Bensdorf \u2013 Metz \u2013 Dietenhofen \u2013 Montcournet \u2013 Notre Dame de Liesse \u2013 Laon nach Neuilly. Hier wurde die 10. b. Inf.Div. jetzt der 7. Armee zugeteilt als Reserve<a href=\"#_edn49\" name=\"_ednref49\"><sup>[xlix]<\/sup><\/a> mit dem Ziel, einen deutschen Vorsto\u00df im Raum westlich und s\u00fcdlich von Soissons, in s\u00fcdwestliche Richtung voranzutreiben.<\/p>\n<p><strong>1.\u20134.6.1918\u00a0\u00a0 <\/strong>Vormarsch an die zugewiesene Frontstellung des 8. b. Res.Inf.Reg. bei Neuilly<\/p>\n<p><strong>5.\/6.6.1918\u00a0\u00a0 <\/strong>Die Bombardierung der Regiments-Munitionskolonne mit 5 Toten und 7 Verwundeten machte deutlich: Das Regiment war wieder im heftigen Stellungskrieg angekommen.<\/p>\n<p><strong>7.6.\u201322.7.1918\u00a0\u00a0 <\/strong>Abwehrk\u00e4mpfe im Raum Passy-en-Valois, s\u00fcdwestlich Soissons zwischen der Aisne im Osten und der Oise im Westen: Die f\u00fcr die erste Junih\u00e4lfte geplante Angriffsbewegung wurde durch Personal- und Materialmangel auf deutscher Seite und durch die heftige Gegenwehr der Alliierten gestoppt. Ab Mitte Juni kam noch eine Grippe-Epidemie dazu, welche die ohnehin ausgezehrten deutschen Truppen erheblich schw\u00e4chte: <em>\u201eDa sie <\/em>[die Grippe; Anm. d. Verf.]<em> bekanntlich sehr ansteckend ist, zeigte sie sich sehr zahlreich innerhalb der Division. Neben den gesundheitlichen Sch\u00e4den brachte sie f\u00fcr den ewig gefechtsbereiten Soldaten noch etwas Verh\u00e4ngnisvolles: die Schlappheit, Teilnahmslosigkeit.\u201c<\/em><a href=\"#_edn50\" name=\"_ednref50\"><sup>[l]<\/sup><\/a><\/p>\n<p><em>\u00a0<\/em><\/p>\n<p><em>Karte 8 \u2013 6.6 bis 27.7.1918 \u2013 Die 10. b. Inf.Div. s\u00fcdwestlich von Soissons (nach:<\/em><em> Erinnerungsbl\u00e4tter deutscher Regimenter. Bd. 54. S. 126 ff., bearb. d. Verf. \u2013 Kartengrundlage: Andrees allgemeiner Handatlas. A. a. O., S. 90; (Ausschnitt; bearb. d. Verf.)<\/em><\/p>\n<p><strong>\u00a0<\/strong><\/p>\n<p><em>D<\/em>ie Alliierten gingen jetzt massiv zum Gegenangriff \u00fcber. \u201e<em>An der rund 70 Kilometer messenden, nach Westen gerichteten Front der 7. Armee zwischen Bailly an der Oise und Chateau-Thierry an der Marne war der <\/em>[deutsche; Anm. d. Verf.]<em> Angriff am 13. Juni eingestellt worden. Die hiervon erhoffte Beruhigung war aber nicht eingetreten, sondern der Gegner hatte durch fast ununterbrochene Teilangriffe von Bataillons- bis Divisionsst\u00e4rke die deutschen Vorfeld-Truppen zur\u00fcckzudr\u00fccken versucht und dabei gegen die gro\u00dfenteils bereits abgek\u00e4mpften Divisionen jedesmal mehr oder minder bedeutende Erfolge gehabt. So hatte er am 15., 16., 18., 24., 25., 23. und 29. Juni sowie vom 1. bis 3. und dann wieder vom 8. Juli ab bald hier, bald dort angegriffen, wobei er vor allem auf der Hochfl\u00e4che von Coeuvres gegen Soissons und aus dem Walde von Villers-Cotter\u00eats gegen den als Tankhindernis wichtigen sumpfigen Grund des Savieres-Baches (von Longpont \u00fcber Faverolle zum Ourcq flie\u00dfend) Gel\u00e4nde zu gewinnen trachtete, Anfang Juli auch gegen die H\u00f6he 204 westlich von Chateau-Thierry, die ihm den Einblick Marne-Tal ausw\u00e4rts sperrte. Er hatte dabei nicht nur Gefangene, insgesamt gegen 4000, wenn nicht mehr, gemacht, sondern vor allem die deutsche Truppe dauernd unter schwerem Feuer gehalten und nirgends zur Ruhe kommen lassen, das Vorfeld auf breiter Front eingedr\u00fcckt und damit wiederholte R\u00fcckverlegung der Stellungen n\u00f6tig gemacht. Unter diesen Verh\u00e4ltnissen und bei dem gleichzeitigen Auftrag, sich auf Wiederaufnahme des eigenen Angriffs vorzubereiten, konnten die au\u00dferdem durch Grippe stark mitgenommenen Truppen den Stellungsbau nur wenig vorw\u00e4rtsbringen<\/em>\u201c<a href=\"#_edn51\" name=\"_ednref51\"><sup>[li]<\/sup><\/a>, bilanzierten die Mitarbeiter des Bundesarchivs anhand der Kriegsakten fast 40 Jahre sp\u00e4ter die Ereignisse um die 7. Armee an der Westfront im Juni\/Juli 1918. Der Regimentschronist fasste die tats\u00e4chliche Lage des 8. b. Res.Inf.Reg. und der gesamten 10. b. Inf.Div. weitaus passender und drastischer zusammen: <em>\u201eDie Tr\u00fcmmer der drei Regimenter unserer Division sammelten nun r\u00fcckw\u00e4rts; es war ein trauriger Anblick. Fast kein Schrecken der modernen Materialschlacht war dem Regiment in diesen K\u00e4mpfen erspart geblieben. Und die eint\u00f6nige Konservenkost, der Aufenthalt in Kellern und H\u00f6hlen und der allzu lange Einsatz der Division hatten die Leute an\u00b4s Ende ihrer Kraft gebracht.<\/em>\u201c<a href=\"#_edn52\" name=\"_ednref52\"><sup>[lii]<\/sup><\/a> Otto Wagner hatte das Gl\u00fcck gehabt, gerade in der schwersten Kampfphase vom 6.7. bis 27.7. einen Heimaturlaub verbringen zu d\u00fcrfen.<a href=\"#_edn53\" name=\"_ednref53\">[liii]<\/a><\/p>\n<p><strong>23.7.\u20131.8.1918\u00a0\u00a0 <\/strong>Marsch-Verlegung ca. 110 km nordw\u00e4rts nach Maretz, im Gro\u00dfraum Cambrai gelegen<\/p>\n<p><strong>1.\u201310.8.1918\u00a0\u00a0 <\/strong>Ruhezeit in Maretz<\/p>\n<p><strong>14.8.1918<\/strong>\u00a0\u00a0 Aufl\u00f6sung des Regiments nach einem Befehl vom Chef des Generalstabs des Feldheeres aus dem Gro\u00dfen Hauptquartier vom 31.7.18: <em>\u201eAn das Oberkommando der Heeresgruppe Rupprecht: Die 10. Div. ist nach ihrem Eintreffen im Unterkunftsbereich der 2. Armee aufzul\u00f6sen. Ihre Infanterieregimenter werden zum Auff\u00fcllen anderer Divisionen verwendet. Aufl\u00f6sungsverf\u00fcgung des k. b. Kriegsministeriums folgt. Bei der Aufl\u00f6sung der Regimenter sind unter Wahrung der Tradition und bisherigen Zusammengeh\u00f6rigkeit die geschlossenen Formationen (Baone<a href=\"#_edn54\" name=\"_ednref54\"><sup><strong>[liv]<\/strong><\/sup><\/a> usw.) zu bilden und in die neuen Verb\u00e4nde einzugliedern.\u201c <a href=\"#_edn55\" name=\"_ednref55\"><sup><strong>[lv]<\/strong><\/sup><\/a><\/em><\/p>\n<p><strong>16.8.1918<\/strong>\u00a0\u00a0 Im Rahmen der Neugliederung der Verb\u00e4nde und der Aufl\u00f6sung des 8. b. Res.Inf.Reg. kam es nun zu folgenden Neuaufstellungen<a href=\"#_edn56\" name=\"_ednref56\">[lvi]<\/a>:<\/p>\n<ul>\n<li>Das bisherige I. Bataillon des 8. b. Res.Inf.Reg.<a href=\"#_edn57\" name=\"_ednref57\">[lvii]<\/a> wurde zum III. Bataillon des 30. b. Inf.Rgts.<\/li>\n<li>Das bisherige II. Bataillon des 8. b. Res.Inf.Reg. wurde zum II. Bataillon des 31. b. Inf.Rgts.<\/li>\n<li>Das bisherige III. Bataillon des 8. b. Res.Inf.Reg. wurde zum III. Bataillon des 32. b. Inf.Rgts.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Nach den schweren Verlusten der vorausgegangenen Gefechte konnte so wieder \u2013 rein zahlenm\u00e4\u00dfig \u2013 eine Auffrischung der Bataillons-Personalst\u00e4rken erreicht werden.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><em>Abb. 11 \u2013 16.8.1918 \u2013 Deckblatt der Kriegsstammrolle von Otto Wagners neuen Einheit, der 3. Maschinengewehr-Kompanie im III. Bataillon des 30. b. Infanterie-Regiments<\/em><\/p>\n<p><strong>\u00a0<\/strong><\/p>\n<p><strong>16.\u201322.8.1918<\/strong>\u00a0 [lviii] Mit dem Tag der Regimentsaufl\u00f6sung war Otto Wagner jetzt Teil der 3. MG-Kompanie im III. Bataillon des 30. b. Infanterie-Regiments<a href=\"#_edn59\" name=\"_ednref59\">[lix]<\/a>, das im Badischen Lager bei Aussonce<a href=\"#_edn60\" name=\"_ednref60\">[lx]<\/a> untergebracht wurde, ca. 30 km nord\u00f6stlich von Reims. <em>\u201eW\u00e4hrend der Ruhezeit fanden Erkundungen im Bereich der Gruppe Langer statt, um das Regiment als Eingreifstaffel mit II.\/7. Feld.Art.Rgt. und 1\/3 Pion.Komp. 24 verwenden zu k\u00f6nnen.\u201c <\/em>[lxi]<\/p>\n<p><strong>23.\u201330.8.1918<\/strong>\u00a0\u00a0 Das 30. b. Inf.Reg., jetzt Otto Wagners neues Regiment, \u00fcbernimmt den rechten Fl\u00fcgelabschnitt der Gruppe Langer. Ab dem 24. 8. melden Agentenberichte von der Wahrscheinlichkeit eines alliierten Gro\u00dfangriffes. Die gesamte Armeegruppe ist in Alarmbereitschaft.<\/p>\n<p><strong>30.8. bis 14.9.1918<\/strong>\u00a0\u00a0 Das 30. b. Inf.Reg. als Teil der 5. b. Inf.Div. tritt mit der 240. Inf. Div. unter den Befehl der Gruppe Borne (VI. Res.Korps) und verschiebt seinen Einsatzraum einige Kilometer ostw\u00e4rts. Wagners Bataillon liegt <em>\u201eals Kampfbataillon in 1. Linie (bis 11.9.), teils als Reserve-Bataillon in 2. Linie (12.\u201314. 9.) am Hochberg. Diese Tage verliefen, abgesehen von Gasbeschu\u00df und einigen Feuer\u00fcberf\u00e4llen durch feindliche Artillerie im allgemeinen ruhig<\/em>.\u201c <a href=\"#_edn62\" name=\"_ednref62\">[lxii]<\/a><\/p>\n<p><strong>14.\/15.9.1918\u00a0\u00a0 <\/strong>Erfolgloses Sto\u00dftruppunternehmen des III. Btl.\/30. b. Inf.Reg auf die feindlichen Linien an der R\u00f6merstra\u00dfe<\/p>\n<p><strong>15.\u201324.9.1918\u00a0\u00a0 <\/strong>Erneuter Einsatz in der Kampfzone am Hochberg: \u201e<em>Auch w\u00e4hrend dieser Zeit sind keine besonderen Ereignisse zu verzeichnen, doch wurde durch \u00f6ftere Feuer\u00fcberf\u00e4lle, erh\u00f6hte Bereitschaft und Patrouillenkrieg die Truppe sehr ersch\u00f6pft. Ganz besonders trug hierzu der Wassermangel bei, der sich im staubigen Kreideboden umso unangenehmer bemerkbar machte\u201c,<\/em> vermerkte der Bataillonschronist Lt. Gro\u00df sp\u00e4ter f\u00fcr das III. Btl.\/30. b. Inf.Reg.<a href=\"#_edn63\" name=\"_ednref63\"><sup>[lxiii]<\/sup><\/a> \u2013 7-st\u00fcndige Marschverlegung ins Ruhelager der 15. Inf. Div. nach Machault, ca. 38 km \u00f6stlich von Reims \u2013 \u201eNachmittags 5\u00b0 beziehen Ortsunterkunft in Machault: Regimentsstab und I.\/30, II.\/30. u. III.\/30. sind im Bayernlager-Nord untergebracht. Abends erh\u00e4lt das Regiment den Befehl, als Eingreifgruppe in die zweite Hauptwiderstandslinie n\u00f6rdlich Somme-Py einzur\u00fccken, da ein Gro\u00dfangriff der Franzosen erwartet wird.\u201c<\/p>\n<p><strong>25.9.1918<\/strong> \u00a0 Einzug in Bereitschaftsstellung \u00f6stl. der gro\u00dfen Sedanstra\u00dfe, 2 km n\u00f6rdlich von Somme Py<\/p>\n<p><em>\u201eSchon am 25.9. 12 Uhr Mitternacht wurde das Bataillon alarmiert und r\u00fcckte um 5 Uhr vormittags in Bereitschaftsstellung in der 2. Hauptwiderstandslinie ostw\u00e4rts der gro\u00dfen Sedanstra\u00dfe, 2 km n\u00f6rdlich Somme Py, ein. Trotz schlechtester Unterkunftsm\u00f6glichkeit \u2013 die meisten Leute lagen im Graben \u2013 und kaltem, nebligem Wetter versuchte sich jeder so gut als m\u00f6glich einzurichten, um einige Stunden Schlaf nachzuholen und f\u00fcr kommende Anstrengungen ger\u00fcstet zu fein. Der Tag verlief vollkommen ruhig, bis 11 Uhr nachts schlagartig das feindliche Trommelfeuer einsetzte.<\/em><\/p>\n<p><em>Nach 11st\u00fcndigem st\u00e4rkstem Artilleriefeuer griff der Gegner (Franzosen) am <strong>26. 9<\/strong>. 10 Uhr vormittags an. Bei der bayer. Ersatzdivision gelang es ihm in die 1. H. W. L. <a href=\"#_edn64\" name=\"_ednref64\"><strong>[lxiv]<\/strong><\/a> einzudringen und bis zur Arbre-H\u00f6he durchzusto\u00dfen. Das 30. Inf.-Rgt. erh\u00e4lt 7 Uhr 15 nachmittags Befehl zum Gegensto\u00df gegen den \u00fcber den Kirchbergr\u00fccken zum D\u00fcsseldorferr\u00fccken vorgehenden<\/em><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Karte 9: Otto Wagners letzte Einsatzorte an der Westfront (nach Erinnerungsbl. dt. Regimenter. 30. b. Inf.Reg. Bd. 9. A. a. O., S. 52 ff. erstellt.) \u2013 Kartengrundlage: Der Weltkrieg 1914\u20131918. A. a. O., Beilage 29; (bearb. d. Verf.)<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><em>Feind. Hierbei war das III. Batl. in erster Linie und kam bei tiefster Dunkelheit bis zum L\u00fctzoww\u00e4ldchen s\u00fcdlich D\u00fcsseldorferr\u00fccken vor.<\/em><\/p>\n<p><em>\u00a0<\/em><em>\u00a0<\/em><\/p>\n<p><em>Karte 10 \u2013 26.9.1918 \u2013 15. Inf.Div. (30., 31. und 32. Inf.Reg.) bei Somme-Py (Champagne); (bearb. d. Verf.) \u2013 Quelle: Das Bayernbuch vom Weltkrieg 1914\u20131918. Bd. 2. S. 610<\/em><\/p>\n<p><em>\u00a0<\/em><\/p>\n<p><em>Da Inf.-Rgt. 395 inzwischen weiter zur\u00fcckgegangen war, befand sich der rechte Fl\u00fcgel ohne Deckung. Nur mit M\u00fche gelang es gegen Morgen des <strong>27. 9.<\/strong> der M.G.K. den seitlich vorgehenden Gegner aufzuhalten und die Umgehung des Bataillons zu verhindern. Das Bataillon bezog darauf Stellung auf dem D\u00fcsseldorferr\u00fccken und brachte den feindlichen Angriff, der mit Tanks unterst\u00fctzt wurde, zum Stehen. Im Laufe des Nachmittags wurde die Lage des Bataillons unhaltbar, da der Feind am linken Fl\u00fcgel zwischen III. Batl. 30. Inf.-Rgts. und 9. Komp. eingedrungen und der Anschlu\u00df, rechts durch Zur\u00fcckgehen des 32. und 393. Inf.-Rgts. verloren war. Der Gegner, der die Lage des Bataillons erkannte, dr\u00e4ngte frontal und von beiden Flanken scharf nach; nur der vollkommenen Ordnung, mit der sich die einzelnen Kompagnien durch den Tilsitergraben zur\u00fcckzogen, war es zu verdanken, da\u00df nur ein Zug der 9.Komp. in Gefangenschaft geriet. W\u00e4hrend die Stellung am D\u00fcsseldorfer-R\u00fccken ger\u00e4umt wurde, hielten die Gewehre der M.G.K., die sich unter wechselseitiger Feuerunterst\u00fctzung ebenfalls zur\u00fcckzogen. den scharf nachdr\u00e4ngenden Gegner nieder. Am Sp\u00e4tnachmittag dieses kampf- und verlustreichen Tages bezog das Bataillon als neue Verteidigungslinie den Bahndamm bei Somme-Py.\u201c <a href=\"#_edn65\" name=\"_ednref65\"><strong>[lxv]<\/strong><\/a><\/em><\/p>\n<p><em>\u00a0<\/em><\/p>\n<p>Ganz im Sinne der \u201eDurchhaltepolitik\u201c der politischen F\u00fchrung in Berlin lesen sich die nachfolgenden Meldungen zu den Ereignissen an der Somme f\u00fcr diese beiden Tage.<\/p>\n<p>Das Gro\u00dfe Hauptquartier telegrafierte an die Presseorgane im gesamten Deutschen Reich die nachfolgende Verlautbarung zu den Ereignissen in der Champagne: <em>\u201e<strong>Neuer franz\u00f6sisch-amerikanischer Angriff auf breiter Front.<\/strong> Berlin, 26. September, abends. (Amtlich.) In der Champagne und zwischen den Argonnen und der Maas haben auf breiter Front franz\u00f6sisch-amerikanische Angriffe nach elfst\u00fcndiger Feuervorbereitung begonnen. Der Durchbruch des Feindes ist vereitelt. Der Kampf um unsere Stellungen dauert an.\u201c <a href=\"#_edn66\" name=\"_ednref66\"><sup><strong>[lxvi]<\/strong><\/sup><\/a> <\/em><\/p>\n<p>Am folgenden Tag ging folgende aktuelle Meldung aus dem Gro\u00dfen Hauptquartier an die Tageszeitungen: <em>\u201e<strong>Der franz\u00f6sisch-amerikanische Durchbruchsversuch zwischen Reims und Verdun<\/strong>. Gro\u00dfes Hauptquartier, 27. September. Westlicher Kriegsschauplatz: In der Champagne zwischen den H\u00f6hen westlich der Suippes und der Aisne sowie nordwestlich von Verdun zwischen den Argonnen und der Maas haben Franzosen und Amerikaner gestern mit starken Angriffen begonnen. <\/em>[&#8230;]<em> An den Hauptangriffsfronten leitete gewaltiges Artilleriefeuer die Infanterieschlacht ein. Westlich der Aisne brach der Franzose, \u00f6stlich von den Argonnen der Amerikaner unter Einsatz zahlreicher Panzerwagen gegen unsere Stellungen vor. Befehlsgem\u00e4\u00df wichen unsere Vorposten k\u00e4mpfend auf die ihnen zugewiesenen Verteidigungslinien aus. <\/em>[&#8230;]<em> Mit besonderer St\u00e4rke f\u00fchrte er seine Angriffe gegen unsere Stellungen zwischen Auberive und s\u00fcd\u00f6stlich von Somme-Py. Sie brachen vor unseren Kampflinien unter schwersten Verlusten f\u00fcr den Feind zusammen. Auch n\u00f6rdlich von Cernay scheiterten die bis zum Abend mehrfach wiederholten feindlichen Angriffe.\u201c <a href=\"#_edn67\" name=\"_ednref67\"><sup><strong>[lxvii]<\/strong><\/sup><\/a><\/em><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Erst am 3.10.1918 konnte das III. Bataillon Bilanz dieser Abwehrschlacht bei Somme-Py ziehen: <em>\u201eVom 25. 9. bis 2. 10. waren <strong>gefallen<\/strong>: 2 Offiziere (Hptm. Scheidt, Lt. d. R. Kreuzer), 13 Unteroffiziere und Mannschaften. <strong>Verwundet<\/strong>: 4 Offiziere (Lt. Schmitt, Scheuerlein, Kroll und Fr\u00fchwald), 75 Unteroffiziere und Mannschaften. <strong>Vermi\u00dft<\/strong>: 3 Offiziere (Oblt. Lindig, Lt. Wiesm\u00fcller, Unterarzt Popp), 169 Unteroffiziere und Mannschaften. <strong>Krank im Lazarett<\/strong>: 3 Offiziere, 17 Unteroffiziere und Mannschaften.\u201c<a href=\"#_edn68\" name=\"_ednref68\"><strong>[lxviii]<\/strong><\/a><\/em><\/p>\n<p>Otto Wagner war, wie viele Kameraden seiner Einheit, am 26.9.18 auf der Arbre-H\u00f6he ums Leben gekommen. Sein Leichnam konnte nicht geborgen werden. \u201e<em>Am 26.9.18 vermi\u00dft 4\u00b0 nachm. bei Somme Py\u201c<\/em> lautete ein Eintrag seines Kompanief\u00fchrers, Lt. Gro\u00df, am 5.12.18 in seine Kriegsstammrolle. Dort wurde am 8.3.1920 Otto Wagner noch einmal amtlich f\u00fcr tot erkl\u00e4rt und als Sterbetag der 26.9.1918 festgesetzt. <a href=\"#_edn69\" name=\"_ednref69\"><sup>[lxix]<\/sup><\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><em>Abb. 12 \u2013 5.12.1918 \u2013 Wagner, Otto \u2013 Eintrag \u00fcber seinen Tod in seiner Kriegsstammrolle \u2013 Quelle:\u00a0 Bayerisches Hauptstaatsarchiv; M\u00fcnchen; Abteilung IV. Kriegsarchiv. Kriegsstammrollen, 1914\u20131918; Band 2268. Bd. 1. Lfd. Nr. 80<\/em><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Am 14. M\u00e4rz 1919 wurde Wagner in der deutschen Verlustliste Nr. 29578 als Sergeant der 3. Maschinengewehr-Kompanie im 30. b. Infanterie-Regiment als \u201evermisst\u201c aufgef\u00fchrt.<a href=\"#_edn70\" name=\"_ednref70\">[lxx]<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><em>Abb. 13 \u2013 Wagner, Otto \u2013 Vermisstenmeldung. (Bildmontage) \u2013 Quelle: Deutsche Verlustliste Nr. 29578 vom 14.3.1919 \u2013 Link: <\/em><a href=\"https:\/\/des.genealogy.net\/search\/show\/6493932\"><em>https:\/\/des.genealogy.net\/search\/show\/6493932<\/em><\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Der Eintrag auf dem Mahnmal f\u00fcr die Opfer des 1. Weltkrieges im Friedhof in Aschaffenburg-Leider<a href=\"#_edn71\" name=\"_ednref71\">[lxxi]<\/a> ist neben der Gedenktafel in der Pfarrkirche St. Laurentius in Aschaffenburg-Leider<a href=\"#_edn72\" name=\"_ednref72\">[lxxii]<\/a> die einzige Erinnerung an den Soldaten aus dem Aschaffenburger Vorort, der bis auf die letzten 6 Wochen w\u00e4hrend des gesamten 1. Weltkrieges an der Front stand und sowohl an der West-, als auch an der Ostfront gek\u00e4mpft hatte.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><em>Abb. 14 \u2013 Eintrag f\u00fcr Otto Wagner auf dem Weltkrieg-1-Denkmal in Aschaffenburg-Leider \u2013\u00a0 Foto (Ausschnitt): P. Grasmann<\/em><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><em>Abb. 15 \u2013 Eintrag f\u00fcr Otto Wagner auf der Gedenktafel in der Pfarrkirche St. Laurentius in Aschaffenburg-Leider \u2013 Foto: P. Grasmann<\/em><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Nach Wagners Tod bei Somme-Py am 26.9.1918 war das 30. b. Inf.Reg. bis zum 5. 11.1918 in die Abwehrschlacht in der Champagne und an der Maas eingebunden, davon vom 7.10. bis 10.10.1918 als Armeereserve der 1. Armee.<\/p>\n<p><strong>6.11.\u201411.11.1918\u00a0\u00a0 <\/strong>Armeereserve der 5. Armee<\/p>\n<p><strong>12.11.\u201320.12.1918<\/strong>\u00a0\u00a0 R\u00fcckmarsch ins Heimatgebiet: \u00dcberwiegend in Fu\u00dfm\u00e4rschen gelangten die \u201eReste\u201c des 30. b. Inf.Reg. \u00fcber die Eifel, Pfalz, Hessen, W\u00fcrttemberg und Mittelfranken ins niederbayerische Griesbach.<a href=\"#_edn73\" name=\"_ednref73\">[lxxiii]<\/a> Hier erfolgte am 21.12.1918 die offizielle Demobilisierung<a href=\"#_edn74\" name=\"_ednref74\">[lxxiv]<\/a> des Regiments.<a href=\"#_edn75\" name=\"_ednref75\">[lxxv]<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Die traurige Bilanz des 30. b. Inf.Reg. in den 665 Tagen seines Bestehens von der Aufstellung am 16.1.1917 bis zur Aufl\u00f6sung am 21.12.1918 <a href=\"#_edn76\" name=\"_ednref76\">[lxxvi]<\/a> zeigt die Verlustliste des Regiments<a href=\"#_edn77\" name=\"_ednref77\">[lxxvii]<\/a> in reinen Zahlen. Das dahinter verborgene menschliche Leid, die damit verbundenen Schicksale, lassen sich nur erahnen. Das von Otto Wagner war \u2013 beispielhaft \u2013 \u201enur\u201c eines davon. Es sollte Mahnung sein f\u00fcr alle nachfolgenden Generationen \u2013 immer und \u00fcberall.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><em>Abb. 16 \u2013 Verlusttafel des 30. b. Inf.Reg. \u2013 Quelle: Erinnerungsbl. dt. Regimenter. 30. b. Inf.Reg. Bd. 9. M\u00fcnchen 1922. A. a. O., S. 72<\/em><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Anhang:<\/strong><\/p>\n<p><strong>Abbildungen:<\/strong><\/p>\n<p><strong>\u00a0<\/strong><\/p>\n<p>Abb. 1 &#8211; Weltkrieg-1-Denkmal Friedhof Aschaffenburg-Leider \u2013 Foto: Peter Grasmann<\/p>\n<p>Abb. 2 \u2013 Otto Wagner \u2013 Auszug aus dem Taufregister der Muttergottes-Pfarrkirche Aschaffenburg vom 9. April 1888 \u2013 Quelle: Matricula Online \u2013 Link: <a href=\"https:\/\/data.matricula-online.eu\/de\/deutschland\/wuerzburg\/aschaffenburg-unsere-liebe-frau-innenstadt\/00315\/?pg=80\">https:\/\/data.matricula-online.eu\/de\/deutschland\/wuerzburg\/aschaffenburg-unsere-liebe-frau-innenstadt\/00315\/?pg=80<\/a><\/p>\n<p>Abb. 3 \u2013 Foto (um 1905) der Familie Johann und Anna Maria Wagner, geb. M\u00fcssig. Otto Wagner (hinten links) \u2013 Quelle: Kaup, W. u. a.: Leben in Leider. Bd. I. Bildband. A. a. O., S. 59<\/p>\n<p>Abb. 4 \u2013 Familie Johann Wagner \u2013 Eintrag im Adressbuch der Stadt Aschaffenburg einschlie\u00dflich Damm u. Leider. Ausgabe 1904. A. a. O., S. 39<\/p>\n<p>Abb. 5 \u2013 K\u00f6nigl. Weibliche Bildungsanstalt Aschaffenburg: Standort des III. Bataillons im 8. b. Res.Inf.Reg. \u2013 Quelle: Erinnerungsbl. dt. Reg. Bd. 54. A. a. O., Anhang<\/p>\n<p>Abb. 6 \u2013 Landsmannschaftliche Gliederung des 8. b. Res.Inf.Reg. bis 1918 \u2013 Quelle: Erinnerungsbl\u00e4tter deutscher Regimenter. Bd. 54. Das K. b. Reserve-Infanterie-Regiment Nr. 8. S. 197<\/p>\n<p>Abb. 7 \u2013 Verlustzahlen der Hauptkriegsparteien in der 1. Flandernschlacht (30.10.1914\u201324.11.1914) \u2013 Grafik: Grasmann, Peter: Herbst1914Zeitlose. Aschaffenburg 2019. ISBN: 9783752639711 \u2013 Quelle Zahlenmaterial: Wikipedia. Link: <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Erste_Flandernschlacht%20\">https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Erste_Flandernschlacht<\/a>; Stand: 9.11.2025.<\/p>\n<p>Abb. 8 \u2013 Stellung bei St. Pierre Divion \u2013 Quelle: Erinnerungsbl\u00e4tter deutscher Regimenter. Bd. 54. Das K. b. Reserve-Infanterie-Regiment Nr. 8. A. a. O., S. 72 a<\/p>\n<p>Abb. 9 \u2013 Regimentsbefehlsstelle und Truppenlager an der Cimbroslawa wielka (Karpathen) \u2013 Quelle: Erinnerungsbl. dt. Reg. Bd. 54. Das K. b. Reserve-Infanterie-Regiment Nr. 8. A. a. O., S. 92 a [141]<\/p>\n<p>Abb. 10 \u2013 Kuppe des Hegyes sarka, Karpaten, \u2013 Quelle: Erinnerungsbl\u00e4tter deutscher Regimenter. Bd. 54. Das K. b. Reserve-Infanterie-Regiment Nr. 8. A. a. O., S 100 a<\/p>\n<p>Abb. 11 \u2013 16.8.1918 \u2013 Deckblatt der Kriegsstammrolle von Otto Wagners neuen Einheit, der 3. Maschinengewehr-Kompanie im III. Bataillon des 30. b. Infanterie-Regiments \u2013 Quelle: Bayerisches Hauptstaatsarchiv; M\u00fcnchen; Abteilung IV. Kriegsarchiv. Kriegsstammrollen, 1914\u20131918; Band: 2268. Kriegsstammrolle: 3. Maschinengewehr-Kompanie f. 1. M.-G.Kp\/R.I.R. 8 =M.-G.Ss Trupp 89, Bd. 1 Lfd. Nr. 80 [76] \u2013 Link: <a href=\"https:\/\/www.ancestry.de\/imageviewer\/collections\/1631\/images\/31010_176775-00000?queryId=61b5bb01-ba58-45fc-a2ec-1c545e73f671\">https:\/\/www.ancestry.de\/imageviewer\/collections\/1631\/images\/31010_176775-00000?queryId=61b5bb01-ba58-45fc-a2ec-1c545e73f671<\/a><\/p>\n<p>Abb. 12 \u2013 5.12.1918 \u2013 Wagner, Otto \u2013 Eintrag \u00fcber seinen Tod in seiner Kriegsstammrolle \u2013 Quelle:\u00a0 Bayerisches Hauptstaatsarchiv; M\u00fcnchen; Abteilung IV, Kriegsarchiv. Kriegsstammrollen, 1914\u20131918; Band 2268. Bd. 1. Lfd. Nr. 80<\/p>\n<p>Abb. 13 \u2013 Wagner, Otto \u2013 Vermisstenmeldung (Bildmontage) \u2013 Quelle: Deutsche Verlustliste Nr. 29578 vom 14.3.1919 \u2013 Link: <a href=\"https:\/\/des.genealogy.net\/search\/show\/6493932\">https:\/\/des.genealogy.net\/search\/show\/6493932<\/a><\/p>\n<p>Abb. 14 \u2013 Eintrag f\u00fcr Otto Wagner auf dem Weltkrieg-1-Denkmal in Aschaffenburg-Leider \u2013 Foto (Ausschnitt): P. Grasmann<\/p>\n<p>Abb. 15 \u2013 Eintrag f\u00fcr Otto Wagner auf der Gedenktafel in der Pfarrkirche St. Laurentius in Aschaffenburg-Leider \u2013 Foto: P. Grasmann<\/p>\n<p>Abb. 16 \u2013 Verlusttafel des 30. b. Inf.Reg. \u2013 Quelle: Erinnerungsbl. dt. Regimenter. 30. b. Inf.Reg. Bd. 9. M\u00fcnchen 1922. A. a. O., S. 72<\/p>\n<p><strong>\u00a0<\/strong><strong>\u00a0<\/strong><\/p>\n<p><strong>Karten: <\/strong><\/p>\n<p>Karte 1 \u2013 Frontverschiebungen w\u00e4hrend der 1. Flandernschlacht zwischen dem 29.10. und dem 11.11.1914 \u2013 Quelle: Ypres and the Battle of Ypres. A. a. O., S.10 [12]<\/p>\n<p>Karte 2 \u2013 Das I. b. Armee-Korps und die 10. b. Inf.Div. im Fr\u00fchjahr und Sommer 1915 an der\u00a0 Westfront bei P\u00e9ronne \u2013 Quelle: Der Weltkrieg 1914\u20131918. Bd. 8. A. a. O., Karte 1; (Ausschnitt bearb. d. Verf.)<\/p>\n<p>Karte 3 \u2013 Einsatzgebiete des 8. b. Inf.Res.Reg. vom April 1915 bis Mai 1916 s\u00fcdwestlich von P\u00e9ronne \u2013 Quelle: Kriegsatlas. 52 Karten von allen Schaupl\u00e4tzen des Weltkrieges. Wien \u2013 Berlin 1916. A. a. O., Karte 12; (bearb. d. Verf.)<\/p>\n<p>Karte 4 \u2013 Stellung des 8. b. Res.Inf.Reg. ca. 10 km s\u00fcdwestlich von P\u00e9ronne von Ende Oktober 1915 bis Mai 1916 \u2013 Quelle: Erinnerungsbl. dt. Reg. Bd. 54. A. a. O. Kartenanhang<\/p>\n<p>Karte 5 \u2013 1. Juli 1916 \u2013 Das 8. b. Res.Inf.Reg. im Einsatz in der Somme-Schlacht \u2013 Quelle: Der Weltkrieg 1914\u20131918. Bd. 10. A. a. O., Karte 5; (Ausschnitt, bearb. d. Verf.)<\/p>\n<p>Karte 6 \u2013 Mitte September 1916 \u2013 Die 10. b.Inf.Div. in den Waldkarpaten \u2013 Quelle: \u00d6sterreich-Ungarns letzter Krieg. Bd. 5. Das Kriegsjahr 1916. A. a. O., Beilage 18; (Ausschnitt; bearb. d. Verf.)<\/p>\n<p>Karte 7 \u2013 Fr\u00fchjahr 1917 \u2013 Das 8. b. Res.Inf.Reg. in Ost-Galizien. \u2013 Quelle: Die Bayern im Gro\u00dfen Kriege. A. a. O., Karte 6, R\u00fccks.; (Ausschnitt; bearb. d. Verf.)<\/p>\n<p>Karte 8 \u2013 6.6 bis 27.7.1918 \u2013 Die 10 b. Inf.Div. s\u00fcdwestlich von Soissons (nach: Erinnerungsbl. dt. Reg. Bd. 54. S. 126 ff. erstellt d. Verf.) \u2013 Kartengrundlage: Andrees allgemeiner Handatlas. A. a. O., S. 90; (Ausschnitt; bearb. d. Verf.)<\/p>\n<p>Karte 9 \u2013 Otto Wagners letzte Einsatzorte an der Westfront (nach: Erinnerungsbl. dt. Reg. Bd. 54. S. 145 ff. erstellt d. Verf.) \u2013 Kartengrundlage: Der Weltkrieg 1914\u20131918. Bd. 14. A. a. O., Beilage 29; (bearb. d. Verf.)<\/p>\n<p>Karte 10 \u2013 26.9.1918 \u2013 Die 15. Inf.Div. (30., 31. und 32. Inf.Reg.) bei Somme-Py (Champagne); (bearb. d. Verf.) \u2013 Quelle: Das Bayernbuch vom Weltkrieg 1914\u20131918. Bd. 2. S. 610<\/p>\n<p><strong>\u00a0<\/strong><\/p>\n<p><strong>Literatur:<\/strong><\/p>\n<p>Aschaffenburger Adre\u00df-Buch. Adre\u00df- und Gesch\u00e4fts-Handbuch f\u00fcr die Kgl. bayer.\u00a0Stadt Aschaffenburg einschlie\u00dflich Damm und Leider. Aschaffenburg 1904. Stadt- u.\u00a0Stiftsarchiv Aschaffenburg, Pr\u00e4senzbibliothek<\/p>\n<p>Bernhardi, Friedrich v.: Deutschlands Heldenkampf 1914\u20131918. M\u00fcnchen 1922 \u2013 Link: <a href=\"https:\/\/archive.org\/details\/deutschlandsheld00bern\">https:\/\/archive.org\/details\/deutschlandsheld00bern<\/a><\/p>\n<p>Beumelburg, W.: Schlachten des Weltkrieges. Ypern 1914. Band 10. In Einzeldarstellungen bearbeitet und herausgegeben im Auftrage des Reichsarchivs. Oldenburg i. O. \u2013 Berlin 1925 \u2013 Link: <a href=\"http:\/\/digi.landesbibliothek.at\/viewer\/image\/AC00633954\/1\/\">http:\/\/digi.landesbibliothek.at\/viewer\/image\/AC00633954\/1\/<\/a><\/p>\n<p>Cron, H.: Geschichte des Deutschen Heeres im Weltkriege 1914\u20131918. Berlin 1937<\/p>\n<p>Der Weltkrieg 1914 bis 1918. Bd. 1. Bearbeitet im Reichsarchiv. Die milit\u00e4rischen Operationen zu Lande. Die Grenzschlachten im Westen. Berlin 1925 \u2013 Link: <a href=\"https:\/\/digi.landesbibliothek.at\/viewer\/image\/AC01831210\/1\/LOG_0003\/\">https:\/\/digi.landesbibliothek.at\/viewer\/image\/AC01831210\/1\/LOG_0003\/<\/a><\/p>\n<p>Der Weltkrieg 1914 bis 1918. Bd. 5. Bearbeitet im Reichsarchiv. Die milit\u00e4rischen Operationen zu Lande. Der Herbst-Feldzug 1914. 1. Im Westen bis zum Stellungskrieg, im Osten bis zum R\u00fcckzug. Berlin 1929 \u2013 Link: <a href=\"http:\/\/digi.landesbibliothek.at\/viewer\/image\/AC01859873\/1\/\">http:\/\/digi.landesbibliothek.at\/viewer\/image\/AC01859873\/1\/<\/a><\/p>\n<p>Der Weltkrieg 1914 bis 1918. Bearbeitet im Reichsarchiv. Die milit\u00e4rischen Operationen zu Lande. Bd. 10. Die Operationen des Jahres 1916 bis zum Wechsel der Obersten Heeresleitung. Berlin 1936. \u2013 Link: <a href=\"https:\/\/digi.landesbibliothek.at\/viewer\/image\/AC01859962\/1\/\">https:\/\/digi.landesbibliothek.at\/viewer\/image\/AC01859962\/1\/<\/a><\/p>\n<p>Erinnerungsbl\u00e4tter deutscher Regimenter. 30. b. Inf.Reg. Bd. 9. Bayerische Armee. M\u00fcnchen 1922 \u2013 Link: <a href=\"https:\/\/nbn-resolving.org\/urn:nbn:de:101:1-201203234170\">https:\/\/nbn-resolving.org\/urn:nbn:de:101:1-201203234170<\/a><\/p>\n<p>Erinnerungsbl\u00e4tter deutscher Regimenter. Ausz\u00fcge aus den amtlichen Kriegstageb\u00fcchern. Bayerische Armee. Band 54. K. b. Reserve-Infanterie-Regiment Nr. 8. Hrsg. vom bayer. Kriegsarchiv. M\u00fcnchen 1929. \u2013 Link: <a href=\"https:\/\/digital.wlb-stuttgart.de\/sammlungen\/sammlungsliste\/werksansicht?tx_dlf%5Bid%5D=6097&amp;tx_dlf%5Bpage%5D=1&amp;cHash=77f90d0bccbc8937c87c7d19268b69ba\">https:\/\/digital.wlb-stuttgart.de\/sammlungen\/sammlungsliste\/werksansicht?tx_dlf%5Bid%5D=6097&amp;tx_dlf%5Bpage%5D=1&amp;cHash=77f90d0bccbc8937c87c7d19268b69ba<\/a><\/p>\n<p>Erinnerungsbl\u00e4tter deutscher Regimenter. Ausz\u00fcge aus den amtlichen Kriegstageb\u00fcchern. Bayerische Armee. Band 36. 10. K. b. Infanterie-Regiment. K\u00f6nig. Hrsg. vom bayer. Kriegsarchiv. M\u00fcnchen 1925. \u2013 Link: <a href=\"http:\/\/digital.wlb-stuttgart.de\/purl\/bsz51067996X\">http:\/\/digital.wlb-stuttgart.de\/purl\/bsz51067996X<\/a><\/p>\n<p>Grasmann, Peter: Herbst1914Zeitlose. Aschaffenburg 2019. Books on Demand. ISBN: 9783752639711<\/p>\n<p>Histories of two hundred and fifty-one divisions of the German Army which participated in the war 1914\u20131918. Washington 1920 \u2013 Link: <a href=\"https:\/\/archive.org\/details\/historiesoftwohu00unit\/page\/n6\/mode\/2up\">https:\/\/archive.org\/details\/historiesoftwohu00unit\/page\/n6\/mode\/2up<\/a><\/p>\n<p>Kalogrias, V., &amp; Kemper, J. (Hrsg.). (2024). Geschichte der Stadt Aschaffenburg im 19. und 20. Jahrhundert. Bd. 1. Von der Dalbergzeit (1803\u20131813) bis zum Ersten Weltkrieg (1914\u20131918) (2. verbesserte Auflage) (Sonderpublikationen des Stadt- und Stiftsarchivs Aschaffenburg). Aschaffenburg: Stadt- und Stiftsarchiv Aschaffenburg; Stadt Aschaffenburg. <a href=\"https:\/\/nbn-resolving.org\/urn:nbn:de:0168-ssoar-101177-9\">https:\/\/nbn-resolving.org\/urn:nbn:de:0168-ssoar-101177-9<\/a><\/p>\n<p>Kaup, Wilhelm; Kaup, Wolfgang; Hapke, Klaus: Leben in Leider. Portrait eines\u00a0Stadtteiles. Aschaffenburger Studien im Auftrag der Stadt Aschaffenburg \u2013 Stadt-\u00a0und Stiftsarchiv. II. Dokumentationen. Band 10. Aschaffenburg 1995. (Bildband)<\/p>\n<p>Kaup, Wilh.; Kaup, Wolfg.; Hapke, K.: Leben in Leider. Portrait eines Stadtteils II. Textband. Aschaffenburger Studien im Auftrag der Stadt Aschaffenburg. Stadt- und Stiftsarchiv. Band 11. Aschaffenburg 1995<\/p>\n<p>Klotz, Matthias: Der Erste Weltkrieg in Aschaffenburg. Eine Dokumentation. Aschaffenburg 2014\u2013 Link: <a href=\"https:\/\/stadtarchiv-aschaffenburg.de\/wp-content\/uploads\/2020\/04\/1.-Weltkrieg-in-AB_Internet_1.pdf\">https:\/\/stadtarchiv-aschaffenburg.de\/wp-content\/uploads\/2020\/04\/1.-Weltkrieg-in-AB_Internet_1.pdf<\/a><\/p>\n<p>Kraus, J\u00fcrgen. Handbuch der Verb\u00e4nde und Truppen des deutschen Heeres 1914\u20131918. Infanterie. Bd. 1. Infanterie-Regimenter. Wien 2007<\/p>\n<p>Kraus, J\u00fcrgen: Handbuch der Verb\u00e4nde und Truppen im Weltkrieg 1914\u20131918. Infanterie. Bd. 2. Reserve- und Landwehr-Infanterie. Wien 2012<\/p>\n<p>Kriegsatlas. 52 Karten von allen Schaupl\u00e4tzen des Weltkrieges. Wien\u2013Berlin 1916. Link: <a href=\"http:\/\/digi.landesbibliothek.at\/viewer\/image\/AC15423712\/1\/\">http:\/\/digi.landesbibliothek.at\/viewer\/image\/AC15423712\/1\/<\/a><\/p>\n<p>\u00d6sterreich-Ungarns letzter Krieg. Bd. 5. Das Kriegsjahr 1916. Wien 1934. Link: <a href=\"https:\/\/digi.landesbibliothek.at\/resolver?urn=urn:nbn:at:AT-OOeLB-1610863\">https:\/\/digi.landesbibliothek.at\/resolver?urn=urn:nbn:at:AT-OOeLB-1610863<\/a><\/p>\n<p>Schwink, Otto: Der Gro\u00dfe Krieg in Einzeldarstellungen. Heft 10. Die Schlacht an der Yser und bei Ypern im Herbst 1914 \u2013 Link: <a href=\"http:\/\/digi.landesbibliothek.at\/viewer\/image\/AC06982697\/1\/\">http:\/\/digi.landesbibliothek.at\/viewer\/image\/AC06982697\/1\/<\/a><\/p>\n<p>Ypres and the Battle of Ypres. Michelin. Illustrated guides to the battlefields (1914\u20141918). \u2013 Link: <a href=\"https:\/\/opclub.stpaulsschool.org.uk\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/Book-of-Ypres-and-the-Battles-of-Ypres-by-Michelin-.pdf\">https:\/\/opclub.stpaulsschool.org.uk\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/Book-of-Ypres-and-the-Battles-of-Ypres-by-Michelin-.pdf<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Digitale Ressourcen:<\/strong><\/p>\n<p>Bayerisches Hauptstaatsarchiv, Abteilung IV. Kriegsarchiv. M\u00fcnchen. Kriegsranglisten und -stammrollen des K\u00f6nigreichs Bayern, 1. Weltkrieg 1914\u20131918 \u2013 Link: <a href=\"https:\/\/www.ancestry.de\/search\/collections\/catalog\/?title=Kriegsstammrollen&amp;limitToCountry=1\">https:\/\/www.ancestry.de\/search\/collections\/catalog\/?title=Kriegsstammrollen&amp;limitToCountry=1<\/a><\/p>\n<p>WIKIPEDIA \u2013 Die freie Enzyklop\u00e4die: Link: <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Wikipedia:Hauptseite\">https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Wikipedia:Hauptseite<\/a><\/p>\n<p>Onlineprojekt Gefallenen-Denkm\u00e4ler: <a href=\"http:\/\/denkmalprojekt.org\/index.htm\">http:\/\/denkmalprojekt.org\/index.htm<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Anmerkungen:<\/strong><\/p>\n<p><a href=\"#_ednref1\" name=\"_edn1\">[i]<\/a> Siehe dazu auch Kapitel 3.2.3!<\/p>\n<p><a href=\"#_ednref2\" name=\"_edn2\">[ii]<\/a> Quelle: Matricula Online. Pfarre\/Ort: Aschaffenburg-Unsere Liebe Frau (Innenstadt) \u2013 Signatur: 00315 \u2013 Pfarrmatrikel Aschaffenburg-Unsere Liebe Frau (Innenstadt) (Taufen \u2013 Sonstiges) (inkl. Register) \u2013 1. Januar 1876 bis 31. Dezember 1940 \u2013 Seite [03_0007] \u2013 Link: <a href=\"https:\/\/data.matricula-online.eu\/de\/deutschland\/wuerzburg\/aschaffenburg-unsere-liebe-frau-innenstadt\/00315\/?pg=80\">https:\/\/data.matricula-online.eu\/de\/deutschland\/wuerzburg\/aschaffenburg-unsere-liebe-frau-innenstadt\/00315\/?pg=80<\/a><\/p>\n<p><a href=\"#_ednref3\" name=\"_edn3\">[iii]<\/a> Quelle: \u00dcbersicht \u00fcber die \u00c4nderung der Stra\u00dfennumerierung des Stadtteils Leider. In: Kaup, Wilhelm; Kaup, Wolfgang; Hapke, Klaus: Leben in Leider. Portrait eines Stadtteiles. Aschaffenburger Studien im Auftrag der Stadt Aschaffenburg \u2013 Stadt- und Stiftsarchiv. II. Dokumentationen. Band 11. Aschaffenburg 1995. (Textband)<\/p>\n<p><a href=\"#_ednref4\" name=\"_edn4\">[iv]<\/a> Bayerisches Hauptstaatsarchiv; M\u00fcnchen; <em>Abteilung IV. Kriegsarchiv. Kriegsstammrollen, 1914\u20131918<\/em>; Band: <em>2718. Kriegsstammrolle: b. Res. Inf.Reg. Nr. 8\u201310 Kompanie, Eintragnr. 248 \u2013 [216] \u2013 Link: <\/em><a href=\"https:\/\/www.ancestry.de\/imageviewer\/collections\/1631\/images\/31010_177225-00219?usePUB=true&amp;_phsrc=cMJ6\">https:\/\/www.ancestry.de\/imageviewer\/collections\/1631\/images\/31010_177225-00219?usePUB=true&amp;_phsrc=cMJ6<\/a> \u2013 Die \u00c4nderung der Berufsbezeichnung von Otto Wagner zum Verwalter ist wohl auf den Tod seines Vaters Johann Wagner am 21.5.1913 zur\u00fcckzuf\u00fchren. Anm. d. Verf.<\/p>\n<p><a href=\"#_ednref5\" name=\"_edn5\">[v]<\/a> Siehe Abb. 5! In der Regimentschronik von Herbert Ritter v. Wurmb liegt ein Fehler vor: Das III. Bataillon des b. Res. Inf. Reg. Nr. 8 war nicht in der Aschaffenburger Luitpoldschule untergebracht, sondern in der 1906 an der Gr\u00fcnewaldstra\u00dfe errichteten &#8222;K\u00f6niglich Weiblichen Bildungsanstalt Aschaffenburg&#8220;, dem heutigen Dalberg-Gymnasium. Anm. d. Verf.<\/p>\n<p><a href=\"#_ednref6\" name=\"_edn6\">[vi]<\/a> Siehe Abb. 6!<\/p>\n<p><a href=\"#_ednref7\" name=\"_edn7\">[vii]<\/a> Siehe Karte 1!<\/p>\n<p><a href=\"#_ednref8\" name=\"_edn8\">[viii]<\/a> Wytschaete auf einer H\u00f6henlage von 80 m \u00fcber Meeresh\u00f6he bot eine ausgezeichnete Sicht auf die sich nach Nordwesten ausdehnende Yser-Ebene, das Aufmarschgebiet der Alliierten.<\/p>\n<p><a href=\"#_ednref9\" name=\"_edn9\">[ix]<\/a> Siehe Abb. 7!<\/p>\n<p><a href=\"#_ednref10\" name=\"_edn10\">[x]<\/a> <em>\u201eFaschinen, Bunde aus Strauchwerk, welche durch B\u00e4nder aus Draht od. Weiden, die in gewissen Abst\u00e4nden je nach der erforderlichen Festigkeit umgelegt sind, zusammengehalten und beim Wasserbau, beim Bau von Feldschanzen u. beim Batteriebau angewendet werden, um lockere Erde der Buhnen, W\u00e4lle u. Brustwehren festzuhalten. Je nach dem Zwecke, zu welchem sie dienen sollen, erhalten sie verschiedene Abmessungen, Einrichtungen u. Namen.\u201c<\/em> Quelle: Pierers Universal-Conversations-Lexikon. Bd. 7. Ohne Jgg. Berlin \u2013-Leipzig.<\/p>\n<p><a href=\"#_ednref11\" name=\"_edn11\">[xi]<\/a> Strategisch wichtiger Bergr\u00fccken s\u00fcdwestlich der belg. Gemeinde Heuvelland; w\u00e4hrend des gesamten 1. Weltkrieges deshalb immer wieder heftig umk\u00e4mpft. Anm. d. Verf.<\/p>\n<p><a href=\"#_ednref12\" name=\"_edn12\">[xii]<\/a> Erinnerungsbl. dt. Reg. Bd. 54. 8. K. b. Res.Inf.Reg. A. a. O., S. 53<\/p>\n<p><a href=\"#_ednref13\" name=\"_edn13\">[xiii]<\/a> Quelle: Histories of two hundred and fifty-one divisions of the German Army. A. a. O., S. 194 ff.<\/p>\n<p><a href=\"#_ednref14\" name=\"_edn14\">[xiv]<\/a> Siehe Karte 2 (Quelle: Der Weltkrieg 1914\u20131918. Bd. 8. A. a. O., Karte 1; Ausschnitt, bearb. d. Verf.) u. Karte 3 (Quelle: Kriegsatlas. 52 Karten von allen Schaupl\u00e4tzen des Weltkrieges. Wien\u2013Berlin 1916. A. a. O., Karte 12, bearb. d. Verf.)!<\/p>\n<p><a href=\"#_ednref15\" name=\"_edn15\">[xv]<\/a> Erinnerungsbl. dt. Reg. Bd. 54. 8. K. b. Res.Inf.Reg. A. a. O., S. 57<\/p>\n<p><a href=\"#_ednref16\" name=\"_edn16\">[xvi]<\/a> Erinnerungsbl. dt. Reg. Bd. 54. 8. K. b. Res.Inf.Reg. A. a. O., S. 57 f.<\/p>\n<p><a href=\"#_ednref17\" name=\"_edn17\">[xvii]<\/a> Gefreiter, zus\u00e4tzlich zu den etatm\u00e4\u00dfigen Gefreiten. Anm. d. Verf.<\/p>\n<p><a href=\"#_ednref18\" name=\"_edn18\">[xviii]<\/a> Quelle: Kriegsranglisten und -stammrollen des K\u00f6nigreichs Bayern, 1. Weltkrieg 1914\u20131918 f\u00fcr Karl Otto Wagner: Infanterie \u2013 Infanterie-Regimenter \u2013 30. bayer. Infanterie-Regiment 02268- Kriegsstammrolle: 3. Maschinen-Gewehr-Kompanie f- 1.M.G.Kp\/R-I-R- 8 =M&#8211;G-Ss Trupp 89, Bd. 1 &#8211; Eintrag-Nr. 80 [76] \u2013 Link: <a href=\"https:\/\/www.ancestry.de\/imageviewer\/collections\/1631\/images\/31010_176775-00075?queryId=61b5bb01-ba58-45fc-a2ec-1c545e73f671&amp;usePUB=true&amp;_phsrc=SfD1&amp;_phstart=successSource&amp;usePUBJs=true&amp;pId=1863042\">https:\/\/www.ancestry.de\/imageviewer\/collections\/1631\/images\/31010_176775-00075?queryId=61b5bb01-ba58-45fc-a2ec-1c545e73f671&amp;usePUB=true&amp;_phsrc=SfD1&amp;_phstart=successSource&amp;usePUBJs=true&amp;pId=1863042<\/a><\/p>\n<p><a href=\"#_ednref19\" name=\"_edn19\">[xix]<\/a> Siehe Karte 5!<\/p>\n<p><a href=\"#_ednref20\" name=\"_edn20\">[xx]<\/a> Ausf\u00fchrliche Schilderung der Ereignisse vom 1.7.1916 in: Erinnerungsbl. dt. Reg. Bd. 54. 8. K. b. Res.Inf.Reg. A. a. O., S. 66\u201373.<\/p>\n<p><a href=\"#_ednref21\" name=\"_edn21\">[xxi]<\/a> The battle of the Somme. The opening day.<\/p>\n<p><a href=\"#_ednref22\" name=\"_edn22\">[xxii]<\/a> Erinnerungsbl. dt. Reg. Bd. 54. 8. K. b. Res.Inf.Reg. A. a. O., S. 163 f.<\/p>\n<p><a href=\"#_ednref23\" name=\"_edn23\">[xxiii]<\/a> In: Erinnerungsbl. dt. Reg. Bd. 54. 8. K. b. Res.Inf.Reg. A. a. O., S. 213\u2013264.<\/p>\n<p><a href=\"#_ednref24\" name=\"_edn24\">[xxiv]<\/a> Erster Weltkrieg. An der leichenfressenden Somme. In: S\u00fcddeutsche Zeitung. 19. November 2016 \u2013 <a href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/politik\/weltkrieg-somme-schlacht-1.3255405%20\">https:\/\/www.sueddeutsche.de\/politik\/weltkrieg-somme-schlacht-1.3255405<\/a> \u2013 Stand: 16.04.2022<\/p>\n<p><a href=\"#_ednref25\" name=\"_edn25\">[xxv]<\/a> Quelle: Kriegsranglisten und -stammrollen des K\u00f6nigreichs Bayern, 1. Weltkrieg 1914\u20131918 f\u00fcr Karl Otto Wagner: Infanterie \u2013 Infanterie-Regimenter \u2013 30. bayer. Infanterie-Regiment 02268- Kriegsstammrolle: 3. Maschinen-Gewehr-Kompanie &#8211; 1.M.G.Kp\/R-I-R- 8 =M-G-Ss Trupp 89, Bd. 1 &#8211; Eintrag-Nr. 80 [76] \u2013 Link: <a href=\"https:\/\/www.ancestry.de\/imageviewer\/collections\/1631\/images\/31010_176775-00075?queryId=61b5bb01-ba58-45fc-a2ec-1c545e73f671&amp;usePUB=true&amp;_phsrc=SfD1&amp;_phstart=successSource&amp;usePUBJs=true&amp;pId=1863042\">https:\/\/www.ancestry.de\/imageviewer\/collections\/1631\/images\/31010_176775-00075?queryId=61b5bb01-ba58-45fc-a2ec-1c545e73f671&amp;usePUB=true&amp;_phsrc=SfD1&amp;_phstart=successSource&amp;usePUBJs=true&amp;pId=1863042<\/a><\/p>\n<p>Lt. Kraus, J\u00fcrgen. Handbuch der Verb\u00e4nde und Truppen des deutschen Heeres. Bd. 2. Reserve- u. Landwehr-Infanterie. A. a. O., S. 250 wurde der MG-Scharfsch\u00fctzen-Trupp 89 (MG-SS-Tr. 89) sp\u00e4ter in die MG-Kompanie des 8. b. Res.Inf.Reg. eingegliedert.<\/p>\n<p><a href=\"#_ednref26\" name=\"_edn26\">[xxvi]<\/a> \u00f6.-u., d. h. \u00f6sterreichisch-ungarisch. Anm. d. Verf.<\/p>\n<p><a href=\"#_ednref27\" name=\"_edn27\">[xxvii]<\/a> Kalusch (auch Kalusa) in der heutigen Westukraine \u2013 Quelle: Wikipedia<\/p>\n<p><a href=\"#_ednref28\" name=\"_edn28\">[xxviii]<\/a> Siehe Karte 6!<\/p>\n<p><a href=\"#_ednref29\" name=\"_edn29\">[xxix]<\/a> Erinnerungsbl. dt. Reg. Bd. 54. 8. K. b. Res.Inf.Reg. A. a. O., S. 83 [127].<\/p>\n<p><a href=\"#_ednref30\" name=\"_edn30\">[xxx]<\/a> Siehe Karte 6, mittig unten!<\/p>\n<p><a href=\"#_ednref31\" name=\"_edn31\">[xxxi]<\/a> Siehe Karte 6! Anm. d. Verf.<\/p>\n<p><a href=\"#_ednref32\" name=\"_edn32\">[xxxii]<\/a> Gemeint ist der 12.11.1916. Anm. d. Verf.<\/p>\n<p><a href=\"#_ednref33\" name=\"_edn33\">[xxxiii]<\/a> Beschuss von gegnerischen Einheiten vor der eigenen Frontlinie oder hinter der feindlichen Frontlinie, z. B. als Vorbereitung eines Infanterie-Angriffes oder zum Abschneiden der feindlichen Fronteinheiten von deren eigener Versorgung. Anm. d. Verf.<\/p>\n<p><a href=\"#_ednref34\" name=\"_edn34\">[xxxiv]<\/a> Erinnerungsbl. dt. Reg. Bd. 54. 8. K. b. Res.Inf.Reg. A. a. O., S. 94 [144] f.<\/p>\n<p><a href=\"#_ednref35\" name=\"_edn35\">[xxxv]<\/a> K.u.K.: Kaiserlich und k\u00f6niglich. Anm. d. Verf.<\/p>\n<p><a href=\"#_ednref36\" name=\"_edn36\">[xxxvi]<\/a> Siehe dazu Karte 7!<\/p>\n<p><a href=\"#_ednref37\" name=\"_edn37\">[xxxvii]<\/a> Minen-Werfer-Kompanie 10. Anm. d. Verf.<\/p>\n<p><a href=\"#_ednref38\" name=\"_edn38\">[xxxviii]<\/a> Erinnerungsbl. dt. Reg. Bd. 54. 8. K. b. Res.Inf.Reg. A. a. O., S. 106 [162].<\/p>\n<p><a href=\"#_ednref39\" name=\"_edn39\">[xxxix]<\/a> Erinnerungsbl. dt. Reg. Bd. 54. 8. K. b. Res.Inf.Reg. A. a. O., S. 107.<\/p>\n<p><a href=\"#_ednref40\" name=\"_edn40\">[xl]<\/a> Erinnerungsbl. dt. Reg. Bd. 54. 8. K. b. Res.Inf.Reg. A. a. O., S. 111.<\/p>\n<p><a href=\"#_ednref41\" name=\"_edn41\">[xli]<\/a> Von den britischen Milit\u00e4rs wurde sie auch als \u201eHindenburgstellung\u201c bezeichnet. Durch den im M\u00e4rz 1917 vollzogenen R\u00fcckzug auf diese Linie wurde die Front um 50 Kilometer verk\u00fcrzt, 13 Divisionen wurden eingespart.<\/p>\n<p><a href=\"#_ednref42\" name=\"_edn42\">[xlii]<\/a> Nach Ehrenliste des Regiments in: Erinnerungsbl. dt. Reg. Bd. 54. 8. K. b. Res.Inf.Reg. A. a. O., S. 250 ff.<\/p>\n<p><a href=\"#_ednref43\" name=\"_edn43\">[xliii]<\/a> Bayerisches Hauptstaatsarchiv; M\u00fcnchen; Abteilung IV; Kriegsarchiv. Kriegsstammrollen, 1914\u20131918;<\/p>\n<p>Band: 2268. Bd. 1. Lfd. Nr. 80 [76] \u2013 Link: <a href=\"https:\/\/www.ancestry.de\/imageviewer\/collections\/1631\/images\/31010_176775-00075?queryId=61b5bb01-ba58-45fc-a2ec-1c545e73f671\">https:\/\/www.ancestry.de\/imageviewer\/collections\/1631\/images\/31010_176775-00075?queryId=61b5bb01-ba58-45fc-a2ec-1c545e73f671<\/a><\/p>\n<p><a href=\"#_ednref44\" name=\"_edn44\">[xliv]<\/a> Organisatorisch war urspr\u00fcnglich jedem der 3 Bataillone des Regiments je 1 M.G.K. und je 1 M.W.K. zugeteilt.<\/p>\n<p><a href=\"#_ednref45\" name=\"_edn45\">[xlv]<\/a> Erinnerungsbl. dt. Reg. Bd. 54. 8. K. b. Res.Inf.Reg. A. a. O., S. 120.<\/p>\n<p><a href=\"#_ednref46\" name=\"_edn46\">[xlvi]<\/a> Tank\u00fcbungskurs: Angesichts der besonderen Leistungen von Otto Wagner als Sch\u00fctze ist davon auszugehen, dass er mit dem Tank\u00fcbungskurs eine Ausbildung an der neuen \u201eWunderwaffe des deutschen Heeres gegen \u201eTanks\u201c (das war im 1. Weltkrieg die gebr\u00e4uchliche Bezeichnung f\u00fcr Panzer, Anm. d. Verf.), dem Tankgewehr M1918, absolvierte. N\u00e4here Ausf\u00fchrungen zum Tankgewehr 1918: Link: <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Tankgewehr_M1918\">https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Tankgewehr_M1918<\/a><\/p>\n<p><a href=\"#_ednref47\" name=\"_edn47\">[xlvii]<\/a> Erinnerungsbl. dt. Reg. Bd. 54. 8. K. b. Res.Inf.Reg. A. a. O., S. 121<\/p>\n<p><a href=\"#_ednref48\" name=\"_edn48\">[xlviii]<\/a> Erinnerungsbl. dt. Reg. Bd. 54. 8. K. b. Res.-Inf.Reg. A. a. O., S. 122<\/p>\n<p><a href=\"#_ednref49\" name=\"_edn49\">[xlix]<\/a> Ende Mai erfolgte die Zuordnung zur Armeegruppe Wichura, ab 19.6.18 zur Armeegruppe Winckler.<\/p>\n<p><a href=\"#_ednref50\" name=\"_edn50\">[l]<\/a> Erinnerungsbl. deutscher Regimenter. Bd. 54. Das K. b. Reserve-Infanterie-Regiment Nr. 8. A. a. O., S. 127<\/p>\n<p><a href=\"#_ednref51\" name=\"_edn51\">[li]<\/a> Der Weltkrieg 1914\u20131918. Bd. 14. A. a. O., S. 473<\/p>\n<p><a href=\"#_ednref52\" name=\"_edn52\">[lii]<\/a> Erinnerungsbl. deutscher Regimenter. Bd. 54. Das K. b. Reserve-Infanterie-Regiment Nr. 8. A. a. O., S. 135<\/p>\n<p><a href=\"#_ednref53\" name=\"_edn53\">[liii]<\/a>\u00a0 Bayerisches Hauptstaatsarchiv; M\u00fcnchen; Abteilung IV. Kriegsarchiv. Kriegsstammrollen, 1914\u20131918;<\/p>\n<p>Band: 2268. Bd. 1. Lfd. Nr. 80 [76] \u2013 Link: <a href=\"https:\/\/www.ancestry.de\/imageviewer\/collections\/1631\/images\/31010_176775-00075?queryId=61b5bb01-ba58-45fc-a2ec-1c545e73f671\">https:\/\/www.ancestry.de\/imageviewer\/collections\/1631\/images\/31010_176775-00075?queryId=61b5bb01-ba58-45fc-a2ec-1c545e73f671<\/a><\/p>\n<p><a href=\"#_ednref54\" name=\"_edn54\">[liv]<\/a> Baone: Kurzform f\u00fcr Bataillone. Anm. d. Verfasser<\/p>\n<p><a href=\"#_ednref55\" name=\"_edn55\">[lv]<\/a> Erinnerungsbl. deutscher Regimenter. Bd. 54. Das K. b. Reserve-Infanterie-Regiment Nr. 8. A. a. O., S. 136<\/p>\n<p><a href=\"#_ednref56\" name=\"_edn56\">[lvi]<\/a> Erinnerungsbl. deutscher Regimenter. Bd. 54. Das K. b. Reserve-Infanterie-Regiment Nr. 8. A. a. O., S. 139 ff.<\/p>\n<p><a href=\"#_ednref57\" name=\"_edn57\">[lvii]<\/a> Zu diesem Btl. geh\u00f6rte Otto Wagner. Anm. d. Verf.<\/p>\n<p><a href=\"#_ednref58\" name=\"_edn58\">[lviii]<\/a> Erinnerungsbl. dt. Regimenter. 30. b. Inf.Reg. Bd. 9. M\u00fcnchen 1922. A. a. O., S. 52<\/p>\n<p><a href=\"#_ednref59\" name=\"_edn59\">[lix]<\/a> Siehe Abb. 11. Quelle: Kriegsranglisten und -stammrollen des K\u00f6nigreichs Bayern, 1. Weltkrieg 1914\u20131918; Infanterie &#8211; Infanterie-Regimenter \u2013 30. bayer. Infanterie-Regiment &#8211; 02268- Kriegsstammrolle: 3. Maschinen-Gewehr-Kompanie 1. M-G-Kp. (Ausschnitt) \u2013 Link: <a href=\"https:\/\/www.ancestry.de\/imageviewer\/collections\/1631\/images\/31010_176775-00000?queryId=61b5bb01-ba58-45fc-a2ec-1c545e73f671\">https:\/\/www.ancestry.de\/imageviewer\/collections\/1631\/images\/31010_176775-00000?queryId=61b5bb01-ba58-45fc-a2ec-1c545e73f671<\/a><\/p>\n<p><a href=\"#_ednref60\" name=\"_edn60\">[lx]<\/a> Siehe Karte 9 oben links!<\/p>\n<p><a href=\"#_ednref61\" name=\"_edn61\">[lxi]<\/a> Erinnerungsbl. dt. Regimenter. 30. b. Inf.Reg. Bd. 9. M\u00fcnchen 1922. A. a. O., S. 52 \u2013 II.\/7. Feld.Art.Rgt. = II. Bataillon des 7. Feld-Artillerie-Regiments. Anm. d. Verf.<\/p>\n<p><a href=\"#_ednref62\" name=\"_edn62\">[lxii]<\/a> Erinnerungsbl. dt. Regimenter. 32. b. Inf.Reg. Bd. 9. M\u00fcnchen 1922. A. a. O., S. 139<\/p>\n<p><a href=\"#_ednref63\" name=\"_edn63\">[lxiii]<\/a> Erinnerungsbl. deutscher Regimenter. Bd. 54. Das K. b. Reserve-Infanterie-Regiment Nr. 8. A. a. O., S. 139<\/p>\n<p><a href=\"#_ednref64\" name=\"_edn64\">[lxiv]<\/a> H.W.L. = Hauptwiderstandslinie; vorderste Kampfstellung; Anm. d. Verf.<\/p>\n<p><a href=\"#_ednref65\" name=\"_edn65\">[lxv]<\/a> Erinnerungsbl. dt. Regimenter. 30. b. Inf.Reg. Bd. 9. M\u00fcnchen 1922. A. a. O., S. 139<\/p>\n<p><a href=\"#_ednref66\" name=\"_edn66\">[lxvi]<\/a> Amtliche Kriegsdepeschen. Nach Berichten des Wolff\u00b4schen Telegr.-Bureaus. 8. Band. 1. Juni 1918 bis 12. November 1918. Berlin. S. 2891<\/p>\n<p><a href=\"#_ednref67\" name=\"_edn67\">[lxvii]<\/a> Amtliche Kriegsdepeschen. Nach Berichten des Wolff\u00b4schen Telegr.-Bureaus. 8. Band. 1. Juni 1918 bis 12. November 1918. Berlin. S. 2892<\/p>\n<p><a href=\"#_ednref68\" name=\"_edn68\">[lxviii]<\/a> Erinnerungsbl. dt. Regimenter. 30. b. Inf.Reg. Bd. 9. M\u00fcnchen 1922. A. a. O., S. 141. Hervorhebung d. Verf. Die unverh\u00e4ltnism\u00e4\u00dfig hohe Zahl der Vermissten erkl\u00e4rt sich durch den drastisch verst\u00e4rkten Einsatz gepanzerter Fahrzeuge (\u201eTanks\u201c), von Kampfflugzeugen und schwerer Artillerie seitens der Alliierten.<\/p>\n<p><a href=\"#_ednref69\" name=\"_edn69\">[lxix]<\/a> Siehe Abb. 12!<\/p>\n<p><a href=\"#_ednref70\" name=\"_edn70\">[lxx]<\/a> Siehe Abb. 12!<\/p>\n<p><a href=\"#_ednref71\" name=\"_edn71\">[lxxi]<\/a> Siehe Abb. 14!<\/p>\n<p><a href=\"#_ednref72\" name=\"_edn72\">[lxxii]<\/a> Siehe Abb. 15!<\/p>\n<p><a href=\"#_ednref73\" name=\"_edn73\">[lxxiii]<\/a> Heute: Bad Griesbach. Anm. d. Verf.<\/p>\n<p><a href=\"#_ednref74\" name=\"_edn74\">[lxxiv]<\/a> D. h. Aufl\u00f6sung. Anm. d. Verf.<\/p>\n<p><a href=\"#_ednref75\" name=\"_edn75\">[lxxv]<\/a> Quelle: Erinnerungsbl. dt. Regimenter. 30. b. Inf.Reg. Bd. 9. M\u00fcnchen 1922. A. a. O., S. 67 ff.<\/p>\n<p><a href=\"#_ednref76\" name=\"_edn76\">[lxxvi]<\/a> Kraus, J\u00fcrgen. Handbuch der Verb\u00e4nde und Truppen des deutschen Heeres 1914\u20131918. Infanterie. Bd. 1. Infanterie-Regimenter.<\/p>\n<p><a href=\"#_ednref77\" name=\"_edn77\">[lxxvii]<\/a> Siehe Abb. 16! Quelle: Erinnerungsbl. dt. Regimenter. 30. b. Inf.Reg. Bd. 9. M\u00fcnchen 1922. A. a. O., S. 72<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>3.2.4 Wagner, Otto (geb. 9.4.1888 \u2013 verm. 26.9.1918) &#8211; 3. MG\u2011Komp.\/30. bayer. Inf.Reg. Otto Wagner, geb. am 9. April 1888 in Leider, war das 5. 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