{"id":23297,"date":"2026-08-03T09:44:14","date_gmt":"2026-08-03T07:44:14","guid":{"rendered":"https:\/\/heimathub.de\/?p=23297"},"modified":"2026-08-03T09:44:14","modified_gmt":"2026-08-03T07:44:14","slug":"weltkrieg-1-denkmal-friedhof-aschaffenburg-leider-wagner-joseph-1892-1915","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/heimathub.de\/weltkrieg-1-denkmal-friedhof-aschaffenburg-leider-wagner-joseph-1892-1915\/","title":{"rendered":"Weltkrieg-1-Denkmal Friedhof Aschaffenburg-Leider &#8211; Wagner Joseph  (1892\u20131915)"},"content":{"rendered":"<p><strong>Wagner Joseph Alkuin (14.1.1892\u201325.9.1915<\/strong><strong>) &#8211; 14. <\/strong><strong>Kompanie\/. IV. b. Res. Pionier-Bataillon)<\/strong><\/p>\n<p>Josef Alkuin<a href=\"#_edn1\" name=\"_ednref1\"><sup>[1]<\/sup><\/a> Wagner wurde am 14. Januar 1892 um 4 Uhr vormittags als 8. Kind des Landwirts Johann Wagner und seiner Ehefrau Maria Wagner, geb. M\u00fc\u00dfig, in Aschaffenburg geboren. Einen Tag sp\u00e4ter wurde Josef getauft. Josef Christ, so ist aus dem Taufregister<a href=\"#_edn2\" name=\"_ednref2\">[2]<\/a> zu erfahren, war der ledige Taufpate und stammte ebenfalls aus Leider.<\/p>\n<p><em>Abb. 2 \u2013 Wagner Joseph \u2013 Eintrag in das Taufregister 1892, Blatt 209, Eintrag Nr. 4 der Muttergottespfarrkirche Aschaffenburg<\/em><\/p>\n<p>Ihren Wohnsitz hatte die Familie Johann Wagner in Aschaffenburg-Leider, Hausnr. 34. Nach der Umnummerierung der Anwesen im Jahre 1937 wurde daraus die Anschrift Ruhlandstra\u00dfe 72.<a href=\"#_edn3\" name=\"_ednref3\">[3]<\/a> 1928 erwarb Johann Fischer das Anwesen durch Kauf. Heute befindet sich hier der Firmensitz der Johann Fischer Pr\u00e4zisionswerk GmbH &amp; Co. KG.<\/p>\n<p><em>Abb. 3 \u2013 Joseph Alkuin Wagner (vorne rechts sitzend) um 1905 \u2013 Quelle: Kaup, W. u. a.: Leben in Leider. Bd. 10. Bildband. A. a. O., S. 59 <a href=\"#_edn4\" name=\"_ednref4\"><strong>[4]<\/strong><\/a><\/em><\/p>\n<p>Wo und wann Joseph Wagner seine Ausbildung zum Schreiner absolvierte, ist nicht belegt. Ausbildungszeit und Gesellenzeit sind \u2013 nach den damals geltenden Bestimmungen \u2013 zwischen 1906 und 1912 anzunehmen. Ab 1912 war Joseph Wagner wehrdienstpflichtig.<a href=\"#_edn5\" name=\"_ednref5\">[5]<\/a> Bei welcher Einheit und wann genau Wagner diese Wehrpflicht erf\u00fcllt hat, ist ebenfalls nicht belegt.<\/p>\n<p>Als im Herbst 1914 angesichts der hohen Verlustzahlen des deutschen Heeres der Bedarf an weiteren Soldaten f\u00fcr den Einsatz an den Fronten enorm anstieg, schlug\u00a0auch f\u00fcr Joseph Wagner die Stunde der Einberufung. Am 25.11.1914 r\u00fcckte Wagner in Pirmasens beim I. Rekrutendepot des Ersatz-Bataillons im bayerischen Reserve-Infanterie-Regiment Nr. 08 ein.<a href=\"#_edn6\" name=\"_ednref6\">[6]<\/a> 106 weitere Reservisten aus Unterfranken wurden am gleichen Tag zum Wehrdienst dorthin eingezogen.<a href=\"#_edn7\" name=\"_ednref7\">[7]<\/a><\/p>\n<p><em>Abb. 4 \u2013 \u00dcbersicht Wehrpflicht Deutsches Reich ab 1905 \u2013 nach: Hein, M.: Das kleine Buch vom Deutschen Heere. S. 66 ff. \u2013 \u00a9 Grasmann, Peter (2021)<\/em><\/p>\n<p>Aufbau und Mannschaftsst\u00e4rken von Infanterie- und Infanterie-Reserve-Regimentern unterschieden sich bei Kriegsbeginn 1914 nur bei wenigen Regimentern.<a href=\"#_edn8\" name=\"_ednref8\">[8]<\/a> Bei der Mobilmachung wurden 113 Reserve-Infanterie-Regimenter aufgestellt, deren Verteilung auf die Armeekorps im Mobilmachungsplan genau festgelegt war. Die Reserve-Regimenter wurden nicht fortlaufend nummeriert. Sie erhielten die gleichen Nummern, wie die entsprechenden aktiven Infanterie-Regimenter. Zwischen den aktiven und den Reserve-Regimentern bestand \u2013 au\u00dfer der Nummer \u2013 oftmals gar kein Zusammenhang. Die Aufstellung der Reserve-Regimenter richtete sich ausschlie\u00dflich nach \u00f6rtlichen Gegebenheiten. Dies war auch der Fall beim 8. b. Inf.Reg. und dem 8. b. Res.Inf.Reg. So war f\u00fcr das 8. b. Inf.Reg. als Standort die Festung Metz bestimmt, w\u00e4hrend das 8. b. Res.Inf.Reg. sich auf 4 verschiedene Standorte in S\u00fcddeutschland verteilte.<a href=\"#_edn9\" name=\"_ednref9\">[9]<\/a><\/p>\n<p><em>Abb. 5 \u2013 Schematischer Aufbau eines Infanterie-Reserve-Regiments im deutschen Heer \u2013 Stand August 1914 \u2013 Nach H. Cron: Die Geschichte des deutschen Heeres im Weltkriege 1914\u20131918. S. 116 f. u. 298 f. \u2013 \u00a9 Grasmann, Peter, 2026<\/em><\/p>\n<p><em>Abb. 6 \u2013 Das 8. K. b. Reserve-Infanterie-Regiment \u2013 Friedensgliederung August 1914 \u2013 Nach: Cron, H.: Geschichte des Deutschen Heeres im Weltkriege 1914\u20131918. Berlin 1937 und Histories of two hundred and fifty-one divisions of the German Army which participated in the war 1914\u20131918. S.101<\/em><\/p>\n<p>Laut seiner beim 8. b. Res.Inf.Reg. gef\u00fchrten Kriegsstammrollen war Joseph Wagner \u00a0zum Zeitpunkt der Mobilmachung als Infanterist der Reserve beim Ersatzreserve-Bezirkskommando Aschaffenburg erfasst. Jetzt war jedoch Frankfurt am Main als Wohnort f\u00fcr Wagner aufgef\u00fchrt.<a href=\"#_edn10\" name=\"_ednref10\">[10]<\/a><\/p>\n<p><em>Abb. 7 \u2013 Wagner, Joseph \u2013 Dienstliche Daten aus seiner Kriegsstammrolle beim I. Rekrutendepot des 8. b. Infanterie-Reserve-Regiments <\/em><a href=\"#_edn11\" name=\"_ednref11\"><em><strong>[11]<\/strong><\/em><\/a><\/p>\n<p>Wagners Vereidigung auf Seine Majest\u00e4t K\u00f6nig Ludwig 3. folgte am 15.12.1915. Innerhalb der n\u00e4chsten 2 Monate erhielt Wagner im Rekrutendepot neben der Auffrischung seiner w\u00e4hrend der Wehrpflicht erworbenen milit\u00e4rischen Kenntnisse und Fertigkeiten auch vier Impfungen gegen Typhus und Cholera<a href=\"#_edn12\" name=\"_ednref12\">[12]<\/a>. Am 8. Februar 1915 wurde Wagner zur 14. bayer. Reserve-Pionier-Kompanie<a href=\"#_edn13\" name=\"_ednref13\">[13]<\/a> <em>\u201eins Feld\u201c<\/em> <a href=\"#_edn14\" name=\"_ednref14\">[14]<\/a> abgeordnet. Wagners Einheit war erst wenige Tage zuvor, am 26.1.1915, durch das Ersatzbataillon des 2. bayerischen Pionierbataillons aufgestellt worden.<a href=\"#_edn15\" name=\"_ednref15\">[15]<\/a><\/p>\n<p>Die Aufstellung neuer Einheiten, insbesondere sog. Divisions- oder Brigadetruppen, hatte sich aus den rasant steigenden Verlustzahlen des deutschen Heeres und die neuen Herausforderungen durch den \u00dcbergang vom Bewegungs- zum Stellungskrieg zur Jahreswende 1914\/15 als dringend erforderlich herausgestellt. Der Bedarf an felddienstf\u00e4higem Personal betrug zu diesem Zeitpunkt monatlich etwa 240 000 Mann, der aus den Gruppen der Wiedergenesenen, Zur\u00fcckgestellten und den aktuellen Wehrpflichtjahrg\u00e4ngen gedeckt werden sollte. \u201e<em>Da indessen die wachsende Ausdehnung der Kampffronten und Kriegsschaupl\u00e4tze das Bed\u00fcrfnis nach Vermehrung der operativ verwendungsf\u00e4higen Verb\u00e4nde fortbestehen lie\u00df, mu\u00dften andere Wege eingeschlagen werden <\/em>[&#8230;]<em>. So ging man seit Fr\u00fchjahr 1915 dazu \u00fcber, beim Feldheere neue Divisionen und vereinzelt selbst\u00e4ndige gemischte Brigaden vorwiegend aus Abgaben bestehender Feldverb\u00e4nde zu bilden, die daf\u00fcr zum Teil als Ausgleich eine Verst\u00e4rkung ihres Mannschaftsbestandes erhielten. Insgesamt 22 Divisionen (einschlie\u00dflich des Alpenkorps) und drei selbst\u00e4ndige Brigaden wurden auf diese Weise im Laufe des Jahres 1915 geschaffen. Damit wurde insofern ein Schritt von grunds\u00e4tzlicher Bedeutung vollzogen, als bei den Feld-Divisionen eine um etwa ein Viertel verminderte Zusammensetzung mit Infanterie-, Kavallerie- und Feldartillerie-Truppenteilen sowie eine entsprechende \u00c4nderung ihrer Ausr\u00fcstung mit Kolonnen und Trains zur Regel wurde, die einstweilen freilich noch nicht \u00fcberall zur Durchf\u00fchrung kam. Zur Vervollst\u00e4ndigung der neuen Verb\u00e4nde mu\u00dften jedoch auch zahlreiche Truppenteile, namentlich Pionier-, Verkehrs- und Sanit\u00e4tsformationen, erst geschaffen werden, da bestehende Verb\u00e4nde wegen der erh\u00f6hten Anforderungen des Stellungskrieges derartige Formationen nicht abgeben konnten, vielmehr selbst noch des Zuwachses bedurften. Auch sonst mu\u00dften dem Feldheere, veranla\u00dft durch Entwicklung und Eigenart der kriegerischen Bed\u00fcrfnisse, fortgesetzt noch namhafte Verst\u00e4rkungen insbesondere an Artillerie-, Maschinengewehr- und Verkehrsformationen aller Art, an Sondertruppen, wie Gebirgs-, Flak- und Minenwerferformationen sowie an Etappen- und sonstigen Hilfstruppen zugef\u00fchrt werden<\/em>.\u201c<a href=\"#_edn16\" name=\"_ednref16\"><sup>[16]<\/sup><\/a><\/p>\n<p>In obigen Ausf\u00fchrungen wird ausdr\u00fccklich erw\u00e4hnt, dass f\u00fcr \u201e<em>Pionier-, Verkehrs- und Sanit\u00e4tsformationen\u201c <\/em>ein besonderen Bedarf an neuen zus\u00e4tzlichen Einheiten bestand.<\/p>\n<p><em>Abb. 8 \u2013 Winter 1914\/15 \u2013Typische Pionierarbeiten an der Front: Grabenverkleidung mit Strauchwerk und \u00c4sten \u2013 Quelle: Bayerische Pioniere im Weltkriege: Leistungen und Taten Speyerer Pioniere von Kriegsbeginn bis Fr\u00fchjahr 1917. M\u00fcnchen 1918. Abb. 8 [54]<\/em><\/p>\n<p>Joseph Wagner war als gelernter Bau- und M\u00f6belschreiner\u00a0 geradezu pr\u00e4destiniert f\u00fcr die typischen Pionierarbeiten an der Front in diesen Monaten des Stellungs- und Minenkrieges:<\/p>\n<ul>\n<li><strong>Stellungsbau<\/strong>: Gr\u00e4ben, Unterst\u00e4nde, Stollen<\/li>\n<li><strong>Sprengungen<\/strong>: Hindernisse, Br\u00fccken, Minensperren<\/li>\n<li><strong>Angriffsunterst\u00fctzung<\/strong>: Draht \u00f6ffnen, Hindernisse r\u00e4umen, \u00dcberg\u00e4nge schaffen<\/li>\n<li><strong>Abwehr<\/strong>: Minensperren, Sprengfallen, Ausbau r\u00fcckw\u00e4rtiger Linien<\/li>\n<\/ul>\n<p><em>Abb. 9 \u2013 Deutsche Pioniere bei der Arbeit \u2013 Erdaushub f\u00fcr einen unterirdischen Stollen s\u00fcdlich von Arras <\/em><em>\u2013 Quelle: <\/em><a href=\"https:\/\/archeologie.culture.gouv.fr\/archeologie1418\/de\/der-minenkrieg\"><em>https:\/\/archeologie.culture.gouv.fr\/archeologie1418\/de\/der-minenkrieg<\/em><\/a><\/p>\n<p>Eine weitere Folge der Kriegsentwicklung mit den hohen Verlustzahlen, dem \u00dcbergang vom Bewegungs- zum Stellungskrieg und der zunehmenden Industrialisierung bei der Entwicklung und Herstellung der Waffensysteme zeigte sich in der Zuordnung der Einheiten zu den \u00fcbergeordneten Verb\u00e4nden. Waren zu Kriegsbeginn Bataillone fest mit \u201eihrem\u201c Regiment, Regimenter eng mit \u201eihrer\u201c Brigade, diese wiederum mit \u201eihrer\u201c Division verbunden, so \u00e4nderte sich dieses starre Gliederungsschema mit der Dauer des Krieges bereits ab dem Jahreswechsel 1914\/15 deutlich. Am Beispiel des Gefechtsplanes von Joseph Wagners Einheit, der bayer. Reserve-Pionier-Kompanie Nr. 14 <a href=\"#_edn17\" name=\"_ednref17\">[17]<\/a>, vom Beginn seines Fronteinsatzes ab Februar 1915 bis zu seinem Tod im September 1915 zeigt sich die Vielfalt der Wechsel in der Zuordnung zu den \u00fcbergeordneten Einheiten \u2013 selbst in k\u00fcrzesten Zeitspannen.<a href=\"#_edn18\" name=\"_ednref18\">[18]<\/a> Ausschlaggebend daf\u00fcr waren meistens die aktuellen milit\u00e4rischen Gegebenheiten, personelle Engp\u00e4sse bei hohen Verlustzahlen oder auch taktische Entscheidungen bei der OHL im Zusammenhang mit Kriegsverl\u00e4ufen an weiter entfernten Frontabschnitten.<\/p>\n<p><em>Abb. 10 \u2013 Zuordnungen der b. Reserve-Pionier-Kompanie Nr. 14 w\u00e4hrend der Einsatzzeit von Joseph Wagner vom Februar 1915 bis zum September 1915 \u2013 \u00a9 Grasmann, Peter; 2026<\/em><\/p>\n<p><strong>8.2.1915\u20138.5.1915\u00a0\u00a0 <\/strong>Wagners erster Fronteinsatz f\u00fchrte ihn mit der 3. bayerischen Infanterie-Division<a href=\"#_edn19\" name=\"_ednref19\">[19]<\/a> im Verbund des II. bayer. Armee-Korps Anfang Februar in die Stellungsk\u00e4mpfe in Flandern.<\/p>\n<p><em>Karte 1 \u2013 Jahresanfang 1915 \u2013 Die 3.b.Inf.Div. im II. b.Armee-Korps im Ypern-Bogen am Nordfl\u00fcgel der Westfront \u2013 Quelle: Der Weltkrieg 1914\u20131918. Bd.7. A. a. O., Karte 3; (bearb. d. Verf.) <\/em><\/p>\n<p>Die 3.b.Inf.Div. hatte mit den ihr unterstellten bayerischen 17., 18., 22. und 23. Infanterie-Regimentern im November 1914 an den verlustreichen K\u00e4mpfen in der 1. Flandernschlacht im Ypern-Bogen den Angriffen der Alliierten standgehalten. Nach der Schlacht im franz\u00f6sischen Teil Flanderns in der zweiten Dezemberh\u00e4lfte 1914 war auch dieser Frontabschnitt in den zerm\u00fcrbenden Stellungskrieg \u00fcbergegangen. Die Truppen der 3.b.Inf.Div. sicherten dabei bis ins Fr\u00fchjahr 1915 <em>\u201edie Frontlinie vom Ypern-Comines-Kanal bis nach Douve. In dieser Zeit blieb sie meist in der Defensive.\u201c<a href=\"#_edn20\" name=\"_ednref20\"><strong>[20]<\/strong><\/a><\/em><\/p>\n<p><em>Karte 2 \u2013 Jahresanfang 1915 \u2013 Westfront \u2013 Die 1.b.Inf.Res.Div. im I.b.Res.Korps im Artois nord\u00f6stl. Arras \u2013 Quelle:<\/em> <em>Der Weltkrieg 1914\u20131918. Bd.7, a. a. O., Karte 3; (bearb. d. Verf.)<\/em><\/p>\n<p>Mit dem \u00dcbergang in den Stellungskrieg im Dezember 1914 war der erste Versuch der Alliierten gescheitert, im nordwestlichen Frontbereich die deutschen Verteidigungslinien einzudr\u00fccken. Deshalb liefen im ersten Quartal des Jahres 1915 die alliierten Vorbereitungen f\u00fcr gleich zwei Gro\u00dfoffensiven mit derselben Zielsetzung, jetzt jedoch im Artois und in der Champagne.<\/p>\n<p>Die deutsche Heeresleitung wollte dieses Vorhaben eines Durchbruchs der alliierten Truppen zu den von den Deutschen besetzten belgischen Nordseeh\u00e4fen und eine Umklammerung des deutschen Nordfl\u00fcgels mit allen verf\u00fcgbaren Kr\u00e4ften vereiteln. Dem Bedarf an der Westfront nach mehr Beweglichkeit der Truppenverb\u00e4nde und zus\u00e4tzlichen Kampfeinheiten wollte man durch gr\u00f6\u00dfere Umstrukturierung der Armeen und Armeekorps hin zu kleineren Truppenverb\u00e4nden und die h\u00f6here Einsatzquote von Reserve-Einheiten gerecht werden. Eine deutliche Steigerung der eingesetzten Maschinen-Gewehr-Kompanien<a href=\"#_edn21\" name=\"_ednref21\">[21]<\/a>, vermehrte Zuweisungen von im Minenkampf ausgebildete Pioniereinheiten u. \u00e4. sollten im milit\u00e4rtechnischen Bereich einen Ausgleich gegen\u00fcber den personell \u00fcberlegenen alliierten Einheiten herbeif\u00fchren.<\/p>\n<p><em>Karte 3 \u2013 Topographie des Kriegsschauplatzes Arras \u2013 Lorettoh\u00f6he \u2013 Lens \u2013 Quelle: <\/em><em>Kriegsatlas. 52 Karten von allen Schaupl\u00e4tzen des Weltkrieges. A. a. o., S. 10<\/em><\/p>\n<p>General Foch glaubte, in der 11 Kilometer langen und bis zu 188 m hohen Vimy-H\u00fcgelkette n\u00f6rdlich von Arras den entscheidenden Schwachpunkt der deutschen Verteidigungslinie im Artois erkannt zu haben.<a href=\"#_edn22\" name=\"_ednref22\">[22]<\/a> Dieser von den Deutschen besetzte Frontvorsprung nach Westen grenzte die flandrische Tiefebene nach S\u00fcden hin ab. Gleichzeitig bildete der H\u00f6henzug ein nat\u00fcrliches Bollwerk, welche das weitl\u00e4ufige Steinkohlebecken des Artois deckte. Sollten die Alliierten in den Besitz der Vimy-H\u00f6hen kommen, bes\u00e4\u00dfen sie von dort die Kontrolle \u00fcber Douai und das Artois. Gleichzeitig w\u00e4ren damit beste Voraussetzung f\u00fcr einen Umfassungsangriff mit dem Ergebnis eines R\u00fcckzugs des gesamten rechten deutschen Frontfl\u00fcgels geschaffen. Die Alliierten wollten den Druck auf die deutschen Linien im Artois als Vorbereitung f\u00fcr die gr\u00f6\u00dfere Artois-Offensiven vom Fr\u00fchjahr bis zum Herbst 1915 insbesondere durch deutliche Artillerieverst\u00e4rkung erh\u00f6hen. Die Zerst\u00f6rung deutscher Stollen- und Minenbauwerke versprach eine Schw\u00e4chung der deutschen Verteidigungslinien. Eine Begradigung der Front auf die Linie Roclincourt \u2013 Vimy \u2013 Lens w\u00fcrde die f\u00fcr den Nachschub wichtige Stra\u00dfenverbindung nach Norden wieder herstellen.<\/p>\n<p>Die alliierten Bem\u00fchungen darin, den H\u00f6henzug von Li\u00e9vin\u2013Lorettoh\u00f6he\u2013Souchez\u2013Vimy\u2013Roclincourt in ihre Hand zu bringen, starteten bereits Anfang Februar. So lautete z. B. eine Meldung aus dem deutschen Hauptquartier:<\/p>\n<p><em>\u201eGro\u00dfes Hauptquartier, 18. Februar.<\/em><\/p>\n<p><em>Westlicher Kriegsschauplatz.<\/em><em> Die gestern gemeldeten feindlichen Angriffsversuche dauerten mit der gleichen Erfolglosigkeit an: An der Stra\u00dfe Arras \u2013 Lille sind die K\u00e4mpfe um ein kleines St\u00fcck unseres Grabens, in das der Feind vorgestern eingedrungen war, noch im Gange.\u201c <a href=\"#_edn23\" name=\"_ednref23\"><strong>[23]<\/strong><\/a><\/em><\/p>\n<p>In dieser Meldung wird u. a. zum Ausdruck gebracht, dass die deutschen Verb\u00e4nde auf die bevorstehende Offensive der Alliierten wohl nicht ganz unvorbereitet waren. Auch in den folgenden Wochen setzten die deutschen Einheiten \u2013 trotz des sich von Woche zu Woche zunehmenden Artilleriebeschusses durch die Alliierten \u2013 den Ausbau ihrer Verteidigungsstellungen an der Frontlinie fort. <em>\u201eDer M\u00e4rz 1915 brachte in der Hauptsache zwei neue, gro\u00dfe, technische Arbeiten. Einmal sehr umfangreiche Minierarbeiten und dann den Hindernisbau vor der ganzen, etwa 2 km langen Regimentsfront, weil die Hoffnung auf eine Offensive vom Regiment endg\u00fcltig aufgegeben wurde. Es gelang \u00fcberraschend in einer Nacht das ganze Hindernis zu bauen und weniger Verluste zu haben, als bei einem fortdauernden, vom Feinde erkannten Hindernisbau. Die Beschaffung des Materials, der Transport in die Stellung bei jedem Wetter, die Bereitlegung in der Stellung und die gr\u00fcndliche Schulung der Truppe f\u00fcr den Bau war eine riesige Arbeit [\u2026] Anfang April waren die 9 Minenstollen, in einer Tiefe von 6\u20147 m, schon 20\u201450 m lang und gut verschalt. [\u2026] Mitte April wuchs die Stollenzahl auf 12. [..] Seit geraumer Zeit litt das Regiment viel unter mehreren feindlichen Minenwerfern, denen es nichts Ebenb\u00fcrtiges entgegensetzen konnte.<\/em><\/p>\n<p><em>Am 19. 4. abends begannen wir bei der sogenannten Flankierungsanlage den unterirdischen Kampf durch eine erfolgreiche Sprengung, dem am 24. 4. eine zweite und am 3. 5. eine dritte folgte. Jedesmal kamen wir den Franzosen zuvor. [\u2026]. Die Absicht der Franzosen, unsere Stellung im vorspringenden Teil zu sprengen, wie die folgenden Ereignisse im Mai best\u00e4tigten, war vereitelt. Von Ende April an wurden die Anzeichen f\u00fcr einen bevorstehenden gro\u00dfen Angriff immer deutlicher. In das franz\u00f6sische Artillerie- und M.W.-Feuer kam ausgesprochenes System beim Einschie\u00dfen, Beschie\u00dfen der Stellung und des R\u00fcckgel\u00e4ndes. Steilfeuerbatterien traten auf. Flieger wurden sehr rege, bewarfen auch das Regimentsstabsquartier.<\/em><\/p>\n<p><em>Die franz\u00f6sische Infanterie hatte in fieberhafter T\u00e4tigkeit neue Gr\u00e4ben vor ihrem Drahthindernis immer n\u00e4her herangeschoben und suchte durch n\u00e4chtliches Feuer sich zu sch\u00fctzen und unsere Ausbesserung der Gr\u00e4ben, die untertags immer planm\u00e4\u00dfiger zerschossen wurden, zu st\u00f6ren\u201c<a href=\"#_edn24\" name=\"_ednref24\"><strong>[24]<\/strong><\/a> <\/em>berichtet der Chronist des 2. b. Res.Inf.Reg.<a href=\"#_edn25\" name=\"_ednref25\">[25]<\/a> vom Frontabschnitt seiner Einheit nord\u00f6stlich von Arras<a href=\"#_edn26\" name=\"_ednref26\">[26]<\/a> im M\u00e4rz und April 1915.<\/p>\n<p>Am <strong>9. Mai 1915<\/strong> starteten die Alliierten den erwarteten Gro\u00dfangriff auf die deutschen Stellungen zwischen St. Laurent \u2013 Roclincourt \u2013 Mt. St. Eloi \u2013 Carency \u2013 Ablain \u2013 Lorettokirche, die <em>\u201eFr\u00fchjahrsschlacht von Arras und La Bass\u00e9e\u201c<\/em> hatte begonnen.<a href=\"#_edn27\" name=\"_ednref27\">[27]<\/a> <em>\u201eUm 6\u00b0 vormittags schlagartig wiederum starkes Feuer insbesondere auf die Abschnitte des VII. und XIV. Armeekorps sowie des I. bayerischen Reservekorps ein, das an Heftigkeit stetig zunahm. Allm\u00e4hlich steigerte es sich zwischen 9\u00b0 und 10<sup>30<\/sup> vormittags zum Trommelfeuer. Mehrfach eingelegte kurze Feuerpausen lockten die nunmehr<\/em><\/p>\n<p><em>\u00a0<\/em><\/p>\n<p><em>Karte 4 \u2013 9. Mai 1915 \u2013 Frontverlauf im Bereich der 1. und 5. b. Reserve-Division bei Arras \u2013 Quelle: Der Weltkrieg 1914\u20131918. Bd. 8. Karte 3; (bearb. d. Verf.)<\/em><\/p>\n<p><em>\u00a0<\/em><\/p>\n<p><em>\u00a0den feindlichen Ansturm erwartenden deutschen Verteidiger aus ihren Deckungen heraus. Von neuem einsetzendes Trommelfeuer f\u00fcgte ihnen dann Verluste zu. Die Wirkung der zahlenm\u00e4\u00dfig dem Gegner erheblich unterlegenen deutschen Artillerie konnte nur gering sein. Eine schwarzgelbe Rauch- und Staubwolke h\u00fcllte die deutsche Kampfstellung ein. Die Bereitstellung des Gegners, zum Sturm erfolgte so geschickt, da\u00df sie nirgends sicher erkannt wurde. So traf der nach zahlreichen Minensprengungen vorbrechende feindliche Angriff die deutsche Truppe und F\u00fchrung bis zu einem gewissen Grade \u00fcberraschend. <\/em>[\u2026]<em> Die Tr\u00e4ger des Angriffes waren vornehmlich die Franzosen. Ihr Hauptsto\u00df traf gegen 11<sup>00<\/sup>vormittags den linken Fl\u00fcgel des XIV. Armeekorps und das I. bayerische Reservekorps zwischen Lens und Arras<\/em>. [\u2026]<em> W\u00e4hrend das XIV. Armeekorps somit seine Stellung mit Ausnahme der Gr\u00e4ben an der Loretto-Kapelle im wesentlichen behaupten konnte, wurde im Befehlsbereiche des Generals der Infanterie Ritters von Fasbender, Kommandierenden Generals des I. bayerischen Reservekorps, die 5. bayerische Reserve-Division des Generals der Infanterie Freiherrn Kre\u00df von Kressenstein trotz entschlossener Gegenwehr aus ihrer Front s\u00fcdlich von Carency bis in die allgemeine Linie Cabaret rouge-Neuville-St. Vaast und s\u00fcdw\u00e4rts zur\u00fcckgedr\u00fcckt. <\/em>[\u2026]<em> Die s\u00fcdlich anschlie\u00dfende 1. bayerische Reserve-Division unter Generalleutnant G\u00f6ringer wurde in ihrem Abschnitte \u2013 stellenweise nach erbittertem Nahkampfe \u2014 des Angreifers Herr.\u201c<a href=\"#_edn28\" name=\"_ednref28\"><strong>[28]<\/strong><\/a><\/em><\/p>\n<p>Am <strong>12. Mai<\/strong> drohte trotz der intensiven deutschen Gegenwehr die Gefahr eines Frontdurchbruches. <em>\u201eAm 12. Mai nahmen die schweren K\u00e4mpfe ihren Fortgang. Schon im Laufe der Nacht vom 11. zum 12. Mai hatte General von Fasbender gemeldet, da\u00df bei Neuville-St. Vaast ein feindlicher Durchbruch drohe, der die Artillerie gef\u00e4hrde.\u201c <a href=\"#_edn29\" name=\"_ednref29\"><strong>[29]<\/strong><\/a> <\/em>Rasch herbeigef\u00fchrte Ersatz- und Verst\u00e4rkungsverb\u00e4nde \u2013 darunter auch <em>\u201ebeschleunigt herangef\u00fchrte Pionier-Kompagnien\u201c<\/em> <a href=\"#_edn30\" name=\"_ednref30\">[30]<\/a>\u2013 auf deutscher Seite konnten dies \u201ein letzter Sekunde\u201c verhindern.<\/p>\n<p>Zwar erreichte die von den Franzosen getragene Offensive bis zum 12. Mai mit der Einnahme der Lorettoh\u00f6he und der v\u00f6lligen Zerst\u00f6rung der Orte Ablain-St. Nazaire, Carency und des Westteils von Souchez eines ihrer Planungsziele. Der Gel\u00e4ndegewinn von 1,9 Kilometern Tiefe auf einer Frontbreite von 5,4 Kilometern kostete die Angreifer jedoch Verluste von 60.000 Soldaten. Auf deutscher Seite bezifferten sich die Verluste bei den Verb\u00e4nden, welche die Hauptlast des Kampfes getragen hatten, f\u00fcr die Zeit vom 9. bis 13. Mai auf etwa 20 000 Mann.<a href=\"#_edn31\" name=\"_ednref31\">[31]<\/a><\/p>\n<p>Zu den oben erw\u00e4hnten <em>\u201ebeschleunigt herangef\u00fchrte Pionier-Kompagnien\u201c <\/em>geh\u00f6rte auch die Reserve-Pionier-Kompanie Nr. 14 mit Joseph Wagner . Dem handschriftlichen Gefechtsplanauszug in seiner Kriegsstammrolle der Kompanie ist zu entnehmen, dass er <strong>zwischen dem 8.5. und dem 12.5.1915<\/strong> von der Flandernfront ins Kriegsgeschehen der <em>\u201eSchlacht bei La Bass\u00e9e und Arras\u201c<a href=\"#_edn32\" name=\"_ednref32\"><strong>[32]<\/strong><\/a><\/em> verlegt wurde.<a href=\"#_edn33\" name=\"_ednref33\">[33]<\/a><\/p>\n<p><em>Abb. 11 \u2013 Auszug aus der Kriegsstammrolle von Joseph Wagner bei der b. Reserve-Pionier-Kompanie Nr. 14 \u2013 Rubrik: Mitgemachte Gefechte<\/em><\/p>\n<p>Mit der Ankunft im Artois war Wagners Einheit nunmehr der 1. bayerischen Reserve-Division unterstellt. Wie schon im vorherige Frontabschnitt im Ypern-Bogen fungierte die b.Res.Pi.Komp. Nr. 14 nun auch w\u00e4hrend der Fr\u00fchjahrsschlacht in der Region Arras als \u201eDienstleister\u201c f\u00fcr die beteiligten Infanterie-Regimenter der 1.b.Res.Div. \u00fcberall dort, wo Stellungs- und Grabensysteme instandgesetzt, gesichert oder neu gebaut werden mussten. Die Aufgabenliste der Pioniere hatte einen ansehnlichen Umfang: Verst\u00e4rkung der vorderen Linie<a href=\"#_edn34\" name=\"_ednref34\">[34]<\/a>, Anlage zus\u00e4tzlicher Deckungen, Ausbau von MG\u2011St\u00e4nden, Neuaufbau von Drahtverhauen, Einbau von Pf\u00e4hlen, Spanischen Reitern<a href=\"#_edn35\" name=\"_ednref35\">[35]<\/a>, Minensperren im Vorfeld, Stollenarbeiten: Weiterbau von Gegenstollen,<\/p>\n<p><em>Abb. 12 \u2013 Deutscher Sch\u00fctzengraben an der Westfront. Links Warnglocke und Unterstand f\u00fcr eine Revolverkanone, rechts Eingang Minenstollen \u2013 Quelle: Baer, C.H., Der V\u00f6lkerkrieg. Bd. 10, A. a. O., S. 100a<\/em><\/p>\n<p>Verbesserung der Horchposten, Vermessung und Dokumentation der unterirdischen Anlagen. Auch an Verwaltungsaufgaben herrschte kein Mangel: Aufnahme von Schadensmeldungen, Materialanforderungen, technische Berichte an \u00fcbergeordnete Versorgungsstellen. Alle diese Arbeiten mussten von den Pionieren gemeinsam mit den Infanteristen des beteiligten 1., 2., 3. und 12. Reserveregiments w\u00e4hrend der fortlaufenden Angriffe der franz\u00f6sischen Einheiten geleistet werden.<\/p>\n<p><em>\u201eDas I. bayerische Reservekorps<a href=\"#_edn36\" name=\"_ednref36\"><strong>[36]<\/strong><\/a> war zu einem Entlastungsvorsto\u00df nicht in der Lage. Es sah seine Hauptaufgabe im Festhalten der eigenen bedrohten Frontlinie Souchez\u2014Neuville-St. Vaast\u2014St. Laurent. Tats\u00e4chlich erfolgten dort auch gegen 4\u00b0 nachmittags aufs neue starke, aber erfolglose Angriffe der Franzosen.<\/em><\/p>\n<p><strong><em>Am Abend des 12. Mai<\/em><\/strong><em> befahl das Armee-Oberkommando, der Anregung der Obersten Heeresleitung zur einheitlichen Zusammenfassung der Kr\u00e4fte am Brennpunkte des Kampfes Rechnung tragend, die Bildung einer \u201eArmeegruppe Fasbender\u201c aus allen im Bereiche des XIV. Armeekorps und des I. bayerischen Reservekorps eingesetzten Truppen. Als vorl\u00e4ufige Aufgabe der Gruppe Fasbender bezeichnete der Armeebefehl: `Unbedingtes Festhalten der jetzigen Stellungen und baldm\u00f6glichste Gewinnung einer geschlossenen und auf die Dauer haltbaren Widerstandslinie zwischen Carency und Neuville-St. Vaast.\u00b4 Die erwartete Unterst\u00fctzung von Carency her blieb aus, da der fast v\u00f6llig umzingelte Ort nach heldenm\u00fctiger Abwehr bei einbrechender Dunkelheit in die Hand des angreifenden franz\u00f6sischen XXXIII. Korps gefallen war.\u201c<a href=\"#_edn37\" name=\"_ednref37\"><strong>[37]<\/strong><\/a><\/em><\/p>\n<p><em>Karte 5 \u2013 Die deutschen Stellungen zwischen Angres u. St. Laurent nach dem 12. Mai 1915 \u2013 Quelle: Der Weltkrieg 1914\u20131918. Bd. 8. A. a. O.; Skizze 5; (bearb. d. Verf.)<\/em><\/p>\n<p>Nach einer heftigen Auseinandersetzung zwischen der OHL (General v. Falkenhayn) und dem Oberkommando der VI. Armee (Rupprecht Kronprinz v. Bayern) \u00fcber die Kampfbereitschaft der eingesetzten Verb\u00e4nde und die Notwendigkeit der Zuteilung von Ersatzkr\u00e4ften entschied sich schlie\u00dflich die OHL, mit dem Austausch von Einheiten und dem Wechsel des Oberbefehls \u00fcber die Armeegruppe Fasbender auf General v. Lochow die brisante Situation am Frontabschnitt zwischen Angres im Norden und St. Laurent im S\u00fcden<a href=\"#_edn38\" name=\"_ednref38\">[38]<\/a> zu \u201eentsch\u00e4rfen\u201c.<a href=\"#_edn39\" name=\"_ednref39\">[39]<\/a><\/p>\n<p><em>\u201eGeneral von Lochow gewann auf Grund seiner am 14. und 15. Mai durchgef\u00fchrten Erkundungen folgendes Bild der Lage auf der Hauptkampffront: N\u00f6rdlich der Loretto-H\u00f6he und im Abschnitt der 1. bayerischen Reserve-Division waren die alten Gr\u00e4ben zwar vielfach besch\u00e4digt, aber doch gr\u00f6\u00dftenteils in deutscher Hand geblieben. Dazwischen hielt n\u00f6rdlich des Carency-Baches das XIV. Armeekorps noch Teile seiner Stellung in der \u201eSchlammmulde\u201c, im \u201eBarrikadenweg\u201c\u201d sowie im Ostteil von Ablain. Die Einbruchstelle an der Loretto-Kapelle war noch nicht wieder vom Feinde ges\u00e4ubert. S\u00fcdlich des Carency-Baches standen in kaum verteidigungsf\u00e4higen Gr\u00e4ben, zum Teil v\u00f6llig vermischt, die 58. und 115. Infanterie-Division sowie Tr\u00fcmmer der 5. bayerischen Reserve-Division und ein Regiment der 52. Reserve-Infanterie-Brigade. Die 16. Infanterie-Division unter Generalleutnant Fuchs war im Begriffe, den Abschnitt Souchez\u2014 H\u00f6he 123 (zwei Kilometer s\u00fcdlich von Souchez) zu \u00fcbernehmen. Die 15. Infanterie-Division befand sich erst mit Teilen im Armeebereich, ebenso das neu aufgestellte Minenwerfer-Bataillon 1. <\/em><\/p>\n<p><em>Die Kampffront wurde in drei Korpsabschnitte eingeteilt:<\/em><\/p>\n<ul>\n<li><em>das XIV. Armeekorps mit unterstellter 117. Infanterie-Division und 85. Reserve-Infanterie-Brigade auf dem rechten Fl\u00fcgel bis zum Carency-Bach;<\/em><\/li>\n<li><em>das VIII. Armeekorps mit unterstellter 115. und zun\u00e4chst noch der 58. Infanterie-Division vom Carency-Bach bis zur Stra\u00dfe Arras\u2014Lens,<\/em><\/li>\n<li><em>das I. bayerische Reservekorps (1. bayerische Reserve-Division und 52. Reserve-Infanterie-Brigade) von dieser Stra\u00dfe bis zur Scarpe.\u201c<a href=\"#_edn40\" name=\"_ednref40\"><strong>[40]<\/strong><\/a><\/em><\/li>\n<\/ul>\n<p><em>Abb. 13 \u2013 Fr\u00fchjahr 1915 \u2013 Das Schlachtfeld s\u00fcdlich der Lorettoh\u00f6he \u2013 Quelle: Grosser Bilderatlas des Weltkrieges. M\u00fcnchen 1916 . Bd. 2. A. a. O., S. 45 [58] \u2013 Ausschnitt<\/em><\/p>\n<p><strong>15.5.\u201317.5.1915<\/strong>\u00a0\u00a0 Deutsche Versuche, die Lorettoh\u00f6he vollst\u00e4ndig zur\u00fcckzugewinnen, scheitern.<\/p>\n<p><strong>22.5.1915<\/strong>\u00a0\u00a0 Deutsche Fliegeraufnahmen melden starke Artillerieaufkommen auf der Seite des Gegners westlich von Arras. Es muss mit einem franz\u00f6sischen Angriff zwischen Arras und der Lorettoh\u00f6he gerechnet werden. Der deutsche Versuch, den von den Franzosen besetzten S\u00fcdteil von Neuville-St. Vaast zur\u00fcckzuerobern, scheitert.<\/p>\n<p><strong>23.\/24.5.1915<\/strong>\u00a0\u00a0 Schweres franz\u00f6sisches Artilleriefeuer von der Lorettoh\u00f6he in Richtung S\u00fcden fast bis zur Scarpe: <em>\u201eEs war die Vorbereitung zum Angriff, den der franz\u00f6sische Oberbefehlshaber der Heeresgruppe Nord, General Foch, zur Gewinnung einer neuen Ausgangsstellung angeordnet hatte. Die Hauptziele waren Souchez und die umliegenden H\u00f6hen sowie Neuville-St. Vaast und der vorspringende, wegen seines Grabengewirrs als `Labyrinth\u00b4<a href=\"#_edn41\" name=\"_ednref41\"><strong>[41]<\/strong><\/a> bezeichnete Stellungsteil zwischen Neuville-St. Vaast und Ecurie.\u201c<a href=\"#_edn42\" name=\"_ednref42\"><strong>[42]<\/strong><\/a> <\/em>Die Angriffe f\u00fchrten zu hohen Verlusten auf beiden Seiten, die deutschen Stellungsbauwerke wurden schwer besch\u00e4digt, eine Eroberung gelang indes nicht.<\/p>\n<p><em>Karte 6 \u2013 16. Juni 1915 \u2013 Die Lage am Frontabschnitt zwischen Loos und Arras \u2013\u00a0<\/em><em>Quelle: Der Weltkrieg 1914\u20131918. Bd. 8. A. a. O.; Skizze 5; (bearb. d. Verf.)<\/em><\/p>\n<p><strong>25.5.\u20131.6.1915<\/strong>\u00a0\u00a0 Fortdauernde franz\u00f6sische Angriffe an wechselnden Abschnitten der Front zwischen Angres und Arras. Die Eroberung der Zuckerfabrik von Souchez<a href=\"#_edn43\" name=\"_ednref43\">[43]<\/a> und von Teilen des \u201eLabyrinths\u201c durch die Angreifer forderte auf beiden Seiten einen hohen Blutzoll. <em>\u201eUm einheitliche, straffe Gefechtsleitung im `Labyrinth\u00b4 zu gew\u00e4hrleisten, legte General von Lochow die Verteidigung dieses un\u00fcbersichtlichen Grabengewirrs in die Hand des Kommandierenden Generals des I. bayerischen Reservekorps, General Ritter von Fasbender.\u201c<a href=\"#_edn44\" name=\"_ednref44\"><strong>[44]<\/strong><\/a><\/em><\/p>\n<p><strong>3.\u201311.6.1915\u00a0\u00a0 <\/strong>Schwerpunkt der Schlacht im Juni bei der Armee-Gruppe Lochow \u2013 Im \u201eLabyrinth&#8220; kaum ein Tag ohne die erbittertsten K\u00e4mpfe. Die fast ununterbrochene Kampft\u00e4tigkeit fordert den Verteidigern, denen oft nicht einmal Verpflegung und Wasser zugef\u00fchrt werden konnte, alle Kraft ab. Am <strong>4. und 5. Juni<\/strong> heftige Angriffe auf Neuville-St. Vaast \u2013 Durch gewaltiges Minenwerferfeuer stark gelichtete Kompagnien eines rheinischen Regiments r\u00e4umen den Ostteil von Neuville-St. Vaast und besetzten einen Graben \u00f6stlich des Dorfes.<a href=\"#_edn45\" name=\"_ednref45\">[45]<\/a> Im gesamten Frontabschnitt waren nach den schweren Artillerieangriffen die Grabensysteme und Stellungswerke der deutschen Verteidiger in einem \u00fcberwiegend desastr\u00f6sen Zustand. Selbst n\u00e4chtliche Reparaturversuche wurden durch gegnerische Attacken immer wieder gest\u00f6rt oder ganz unm\u00f6glich gemacht.<\/p>\n<p><strong>12.6.1915<\/strong>\u00a0\u00a0 Erste Anzeichen einer erneuten Gro\u00dfoffensive frz. Verb\u00e4nde<\/p>\n<p><strong>14.6.1915<\/strong>\u00a0\u00a0 Vorgehen feindlicher Erkundungstrupps auf ganzer Frontl\u00e4nge \u2013 betr\u00e4chtliche Zunahme des frz. Artilleriebeschusses zerst\u00f6rt selbst betonierte Unterst\u00e4nde und Befehlsstellen<\/p>\n<p><strong>16.6.1915<\/strong>\u00a0\u00a0 Bis zum Abend hatten die frz. Angreifer unter erheblichen eigenen Verlusten fast alle deutschen Stellungen eingenommen. In der folgenden Nacht gelang es den Deutschen, bis auf den Friedhof von Souchez alle besetzten Stellungen wieder zur\u00fcckzuerobern.<\/p>\n<p><strong>17.6.1915<\/strong>\u00a0\u00a0 Fortdauer der wechselseitigen Angriffe, R\u00fcckeroberungen, erneuter Angriffe und abermalige R\u00fcckeroberung der vom Feind besetzten Stellungen.<\/p>\n<p>Die Verluste auf allen Seiten waren au\u00dferordentlich hoch: Seit dem 9. Mai rund 100 000 gefallene, verwundete und vermisste Franzosen; bei den britischen Truppen ca. 32 000 Mann, die deutschen Verluste betrugen rund 1560 Offiziere und 71 512 Mann.<a href=\"#_edn46\" name=\"_ednref46\">[46]<\/a><\/p>\n<p><strong>18.6.\u2013Ende Juli 1915:<\/strong> Im Bereiche der deutschen 6. Armee fortdauernde Versuche, die Stellungen von eingedrungenen feindlichen Kr\u00e4ften wieder zu \u201e<em>s\u00e4ubern<\/em>\u201c, was nicht in allen Stellungsbereichen erreicht wurde. Die K\u00e4mpfe um das Labyrinth\u201c dauerten noch bis <strong>24. Juli<\/strong>.<\/p>\n<p><strong>24.07.1915\u201324.09.1915\u00a0\u00a0 \u201e<\/strong><em>Stellungsk\u00e4mpfe im Artois\u201c<a href=\"#_edn47\" name=\"_ednref47\"><strong>[47]<\/strong><\/a>, <\/em>so wurde dieser Zeitabschnitt im Sommer 1915 nach den Ereignissen an dem Frontabschnitt im Nordosten Frankreichs in den Gefechtskalendern der beteiligten Regimenter, Brigaden und Divisionen benannt.<\/p>\n<p>Mindestens ebenso pr\u00e4gend f\u00fcr diese Epoche \u2013 und dar\u00fcber hinaus \u2013 waren die Ereignisse in den Hauptquartieren der Alliierten und der Mittelm\u00e4chte. Mehrere Faktoren bestimmten dort die bereits im Juni angelaufenen Planungen der jeweiligen Milit\u00e4rf\u00fchrungen:<\/p>\n<ul>\n<li>die aktuellen Geschehnissen an den Kriegsschaupl\u00e4tzen der Ost- und Balkanfront;<\/li>\n<li>das Scheitern der alliierten Fr\u00fchjahrsoffensiven am gesamten nordwestlichen Teil der Westfront (Flandern, Champagne, Artois)<\/li>\n<li>die hohen Verlustzahlen beider Kriegsparteien an der Westfront w\u00e4hrend der Fr\u00fchjahrsoffensiven: <em>\u201eDie au\u00dferordentlich hohen blutigen Verluste der franz\u00f6sischen 10. Armee sowie der gewaltige Verbrauch an Artilleriemunition hatten, zumal da auch bei den britischen Truppen ein \u00e4hnlicher Kr\u00e4fteverbrauch eingetreten war, einen vorl\u00e4ufigen Abbruch der Angriffe erzwungen.\u201c <\/em><a href=\"#_edn48\" name=\"_ednref48\"><sup>[48]<\/sup><\/a><\/li>\n<li>Auch auf deutscher Seite waren nach monatelangen heftigen K\u00e4mpfen die Truppen ausgelaugt bzw. durch hohe Verluste dezimiert. Der Nachschub bei Personal und Material war zunehmend durch Mangel gekennzeichnet<\/li>\n<\/ul>\n<p>Bei den Alliierten waren die Planungen vor allem darauf abgerichtet, wer welche zus\u00e4tzlichen Truppenkontingente wann und an welchem Frontabschnitten f\u00fcr einen erneuten gro\u00dfen Durchbruchsversuch zur Verf\u00fcgung stellen konnte.<\/p>\n<p><em>\u201eAls Angriffsabschnitt hatte General Joffre zun\u00e4chst wieder die Gegend bei Arras ins Auge gefa\u00dft, wo nach gegl\u00fccktem Durchbruch eine starke Gef\u00e4hrdung der r\u00fcckw\u00e4rtigen Verbindungen des gesamten deutschen rechten Heeresfl\u00fcgels zu erhoffen war. Da indessen die bisherigen Erfahrungen eine m\u00f6glichste Verbreiterung des Angriffsfeldes w\u00fcnschenswert erscheinen lie\u00dfen, um den Deutschen schnelles Heranziehen von st\u00e4rkeren Reserven aus den Nachbarabschnitten zu erschweren, so sollten diesmal unter einheitlicher F\u00fchrung der Heeresgruppe Nord die franz\u00f6sische 10. und 2. Armee im Verein mit Teilen des britischen Expeditionsheeres vorsto\u00dfen, um n\u00f6rdlich und s\u00fcdlich von Arras durchzubrechen.\u201c<a href=\"#_edn49\" name=\"_ednref49\"><strong>[49]<\/strong><\/a> <\/em><\/p>\n<p>Nach diversen Misserfolgen der Franzosen w\u00e4hrend der sommerlichen Stellungsgefechte im Artois und langwierigen Verhandlungen zwischen den alliierten Kriegsparteien \u00fcber Umfang, Art, Transport und Einsatzorte der gemeinsamen Milit\u00e4rverb\u00e4nde kam es im August schlie\u00dflich zur Einigung: \u201e<em>So waren seitens der franz\u00f6sischen obersten F\u00fchrung umfangreiche Ma\u00dfnahmen getroffen, um bei der nach mehrfachen Verschiebungen endg\u00fcltig auf den 25.September festgesetzten gro\u00dfen Doppeloffensive im Artois und in der Champagne nicht nur das H\u00f6chstma\u00df aller eigenen Streitkr\u00e4fte und -mittel einzusetzen, sondern auch eine m\u00f6glichst wirksame Unterst\u00fctzung durch die Verb\u00fcndeten sicherzustellen. Mit Zuversicht sah man den kommenden Ereignissen entgegen.<\/em>\u201c<\/p>\n<p>Die Zuversicht der Alliierten beruhte auf mehreren Fakten:<\/p>\n<ul>\n<li>langfristige, gemeinsame Planung der Herbstoffensive,<\/li>\n<li>deutliche personelle \u00dcberlegenheit,<\/li>\n<li>klare \u00dcberlegenheit in Bezug auf Artilleriewaffen und Munition.<\/li>\n<\/ul>\n<p><em>\u201eDen ganzen Sommer \u00fcber trafen die Feindverb\u00fcndeten ihre Vorbereitungen zu diesem Gro\u00dfangriff, der nach Joffres Worten `die Deutschen aus Frankreich verjagen\u00b4 sollte. 66 Inf.Div. und 15 Kav.-Divisionen waren f\u00fcr den Angriff bestimmt, au\u00dferdem standen 12 Inf.Div. und die belgische Armee zum Eingreifen bereit. 2000 schwere und 3000 leichte Gesch\u00fctze mit gewaltiger Munitionsausr\u00fcstung sollten den Angriff unterst\u00fctzen. Die Front der 6. Armee im Artois verlief ostw\u00e4rts Armenti\u00e8rs, westlich Lens, ostw\u00e4rts Arras und in s\u00fcdwestlicher Richtung vorspringend bis in die Gegend nordwestlich von Bapaume, Das Kr\u00e4fteverh\u00e4ltnis war etwa 2:1.\u201c <\/em><\/p>\n<p>Die deutschen OHL hatte erst sp\u00e4t Kenntnis \u00fcber die Absicht der Alliierten erlangt. Ob angesichts der eher unsicheren Lage an der Ostfront von dort wieder Truppenteile an die Westfront zur\u00fcckverlegt werden k\u00f6nnten? Diese Frage pr\u00e4gte hier vorrangig die Planungen f\u00fcr den Herbst 1915.<\/p>\n<p>Bei den deutschen Verb\u00e4nden in der Region Artois machten sich erste organisatorische Ma\u00dfnahmen schon Ende Juni 1915 bemerkbar: Am Monatsende wurde die Armeegruppe \u201eLochow\u201c aufgel\u00f6st. Diese Ma\u00dfnahme stand im Zusammenhang mit den gr\u00f6\u00dferen Wechseln von Armeeverb\u00e4nden und Zuordnungen in den Kommandostrukturen. Die bayerische Reserve-Pionier-Kompanie Nr. 14 war davon ebenfalls betroffen: Bereits am <strong>25.6.1915<\/strong> war sie wieder der 3. b.Inf.Div. unterstellt worden. Am <strong>13.07.1915<\/strong> erfolgte die Zuordnung zur 6. preu\u00df. Inf.Div. im Verbund des III. bzw. VI. preu\u00df. Armee-Korps. F\u00fcr <strong>August und September<\/strong> wurde Wagners Pionierkompanie schlie\u00dflich der 12. preu\u00df. Inf.Div. zugewiesen. Diese wiederum unterstand ebenfalls dem III. bzw. VI. preu\u00df. Armee-Korps. Am Einsatzort in der Region um Arras \u00e4nderte diese Umstrukturierung nichts.<\/p>\n<p><strong>1.8.\u201323.9.1915<\/strong>\u00a0\u00a0 <em><sup>\u00a0<\/sup><\/em>Der Stellungskrieg war im August und September auf beiden Seiten gepr\u00e4gt vom Austausch einzelner Einheiten durch Reservetruppen oder Verlegung von anderen Frontabschnitten an die Westfront, vom Ausbau der Stellungen und kurzfristigen Artillerie- und Infanteriegefechten in kleinerem Umfang. Ausgew\u00e4hlte Ausschnitte aus den \u201eAmtlichen Kriegsdepeschen\u201c verdeutlichen die \u201eNadelstichtaktik\u201c beider Kriegsparteien:<\/p>\n<p><em>\u201eGro\u00dfes Hauptquartier, 19. August. Westlicher Kriegsschauplatz<\/em><em>. Zwischen Angr\u00e8s und Souchez f\u00fchrte der Gegner gestern w\u00e4hrend des ganzen Tages durch Artilleriefeuer vorbereiteten Angriff durch. Er drang stellenweise in unsere vordersten Gr\u00e4ben ein und h\u00e4lt in der Mitte des Angriffsabschnittes einen Teil noch besetzt, ist auf der \u00fcbrigen Front aber bereits geworfen.\u201c<a href=\"#_edn50\" name=\"_ednref50\"><strong>[50]<\/strong><\/a><\/em><\/p>\n<p>\u201e<em>Gro\u00dfes Hauptquartier, 21. August. Westlicher Kriegsschauplatz<\/em><em>. keine besonderen Vorkommnisse.\u201c<\/em><a href=\"#_edn51\" name=\"_ednref51\">[51]<\/a><\/p>\n<p><em>\u201eGro\u00dfes Hauptquartier, 22. August. Westlicher Kriegsschauplatz<\/em><em>. Die Lage ist unver\u00e4ndert.\u201c<\/em><a href=\"#_edn52\" name=\"_ednref52\">[52]<\/a><\/p>\n<p><em>\u201eGro\u00dfes Hauptquartier, 29. August. Westlicher Kriegsschauplatz<\/em><em>. Keine wesentlichen Ereignisse.<\/em><em>\u201c<\/em><a href=\"#_edn53\" name=\"_ednref53\">[53]<\/a><\/p>\n<p><em>\u201eGro\u00dfes Hauptquartier, 30. August. Westlicher Kriegsschauplatz. Keine besonderen Ereignisse.\u201c<a href=\"#_edn54\" name=\"_ednref54\"><strong>[54]<\/strong><\/a><\/em><\/p>\n<p><em>\u201eGro\u00dfes Hauptquartier, 3. September. Westlicher Kriegsschauplatz. <\/em><\/p>\n<p><em>Bei Souchez wurde ein franz\u00f6sischer Handgranatenangriff abgewiesen.<a href=\"#_edn55\" name=\"_ednref55\"><strong>[55]<\/strong><\/a><\/em><\/p>\n<p><em>\u201eGro\u00dfes Hauptquartier, 7. September. Westlicher Kriegsschauplatz<\/em><em>.\u00a0 <\/em><\/p>\n<p><em>N\u00f6rdlich von Souchez wurde ein schwacher Handgranatenangriff abgewiesen\u2026\u201c<\/em><a href=\"#_edn56\" name=\"_ednref56\">[56]<\/a><\/p>\n<p><em>\u201eGro\u00dfes Hauptquartier, 10. September. Westlicher Kriegsschauplatz.\u00a0 <\/em><\/p>\n<p><em>N\u00f6rdlich von Souchez wurde ein franz\u00f6sischer Graben genommen und eingeebnet. Die Besatzung fiel bis auf einige Gefangene im Bajonettkampf.<a href=\"#_edn57\" name=\"_ednref57\"><strong>[57]<\/strong><\/a><\/em><\/p>\n<p>Ab September verzeichneten die Meldungen aus dem deutschen Hauptquartier f\u00fcr den gesamten nordwestlichen Frontabschnitt zunehmende Gefechtsaktivit\u00e4ten seitens der Alliierten. Diese Attacken waren erste Vorboten dessen, was Briten und Franzosen im Laufe des Sommers geplant hatten f\u00fcr den Herbst 1915. Trotz der eigenen enormen Verluste bei den Fr\u00fchjahrschlachten in Flandern, im Artois und in der Champagne \u201e<em>glaubte die franz\u00f6sische und englische oberste F\u00fchrung auch weiterhin an die M\u00f6glichkeit des Gelingens eines Durchbruchs durch die deutsche Westfront; sie war sich indessen bewu\u00dft, da\u00df angesichts des Ausbaues des deutschen Stellungssystems sowie der nach ihrer Ansicht vorhandenen \u00dcberlegenheit an Maschinengewehren und namentlich an schwerer Artillerie ein neuer Durchbruchsversuch nur nach sorgf\u00e4ltigster Vorbereitung und unter Einsatz erheblich gr\u00f6\u00dferer Angriffskr\u00e4fte und -mittel sowie vor allem auf breiterer Grundlage Erfolg versprechen w\u00fcrde.\u201c<a href=\"#_edn58\" name=\"_ednref58\"><strong>[58]<\/strong><\/a><\/em><\/p>\n<p><em>Karte 7 \u2013 Die Lage bei der b. Reserve-Pionier-Kompanie Nr. 14 am 25.9.1915 abends \u2013 Quelle: Der Weltkrieg 1914\u20131918. Bd. 9. A. a. O., Karte 4, (Ausschnitt, bearb. d. Verf.)<\/em><\/p>\n<p>Dass die Stellungsk\u00e4mpfe im Artois lediglich eine Atempause im Kriegsgeschehen dargestellt hatten, sollte die Einheiten der beteiligten Kriegsparteien ab September 1915 in der Herbstschlacht von La Bass\u00e9e und Arras mit aller Wucht und Grausamkeit zu sp\u00fcren bekommen.<\/p>\n<p><em>\u201eJedem, der sie mitgemacht, werde sie unverge\u00dflich sein, jene Tage, als zum zweitenmal im Jahre die Franzosen den Versuch machten, sich in den Besitz der schon im Fr\u00fchjahr hei\u00df umstrittenen H\u00f6hen von Vimy und Farbus<a href=\"#_edn59\" name=\"_ednref59\"><strong>[59]<\/strong><\/a> zu setzen [\u2026]. H\u00e4ufiger als bisher und nicht mehr einzeln sondern in Geschwadern wagten sich die feindlichen Flieger hinter die Front. Wir konnten Zeugen sein von Immelmanns<a href=\"#_edn60\" name=\"_ednref60\"><strong>[60]<\/strong><\/a> ersten Erfolgen. Das feindliche Artilleriefeuer wurde lebhafter, die Zahl der schweren Kaliber nahm zu.<\/em><\/p>\n<p><em>Die Reserve-Pionierkompanie 14 war im Verbande eines preu\u00dfischen Korps haupts\u00e4chlich im Minenkrieg t\u00e4tig. Es war noch kein regelrechter Minenkrieg, wie er sich sp\u00e4ter gerade an dieser Stelle der Front so lebhaft entwickelte. Man war noch in den Anf\u00e4ngen des Ausbaues eines unterirdischen Sicherungssystems.<\/em><\/p>\n<p><em>Am 20. Sept. steigerte sich das feindliche Artilleriefeuer zu Trommelfeuer. Vom Morgen bis zum Abend rollte es gleichm\u00e4\u00dfig und ununterbrochen. Der ganze H\u00f6henzug war in wei\u00dfen Rauch geh\u00fcllt, aus dem wie B\u00e4ume die schwarzen rauch- und Erdfont\u00e4nen der schwersten Kaliber emporwuchsen. 6 bis 7 m unter dem Boden arbeiteten die Pioniere in den engen Minenstollen, in deren Eing\u00e4nge sich die Schutz suchenden Infanteristen dr\u00e4ngten. <\/em><\/p>\n<p><em>Wer bei der Abl\u00f6sung am sp\u00e4ten Abend aus den zerschossenen Stellungen und Ann\u00e4herungsgr\u00e4ben durch das auch mit dem Schwinden des Tageslichts nur wenig abflauende Artilleriefeuer zur\u00fcckeilend den Fu\u00df der Farbush\u00f6he erreicht hatte, sch\u00e4tzte sich gl\u00fccklich dem Leben wieder gegeben zu sein.<\/em><\/p>\n<p><em>Zwei Tage lang war das Gl\u00fcck der Kompanie g\u00fcnstig; die tiefen Stollen boten Schutz, wenn nicht gerade ein 28 cm-Kaliber unmittelbar auf die Decke traf; die Gefahr des Versch\u00fcttetwerdens durch Zerst\u00f6rung des Einganges mu\u00dfte in Kauf genommen werden.\u201c<\/em><a href=\"#_edn61\" name=\"_ednref61\">[61]<\/a><\/p>\n<p>Abb. 14 \u2013 Herbst 1915 vor Arras \u2013 Pioniere in ihrem Stollen \u2013 Quelle: Bayerische Pioniere im Weltkriege. A. a. O., Abb. 55<\/p>\n<p><strong>\u00a0<\/strong><strong>25.09.1915\u201313.10.1915\u00a0\u00a0 Herbstschlacht bei La Bass\u00e9e und Arras<\/strong><\/p>\n<p>Nach vier Tagen intensiven Artilleriebeschusses starteten die Alliierten am 25. September 1915 die Herbstschlacht bei La Bass\u00e9e und Arras. Diese war Teil der alliierten Doppeloffensive im Artois und der Champagne mit dem Ziel, die deutsche Frontlinien noch vor Wintereinbruch zu durchbrechen und dadurch eine Entlastung der russischen Alliierten an der Ostfront herbeizuf\u00fchren.<\/p>\n<p>Der Ersatz-Reservist Georg Probst<a href=\"#_edn62\" name=\"_ednref62\">[62]<\/a> aus Tauberbockenfeld im Landkreis Rothenburg ob der Tauber, wie Joseph Wagner\u00a0 Soldat in der b.Res.Pi.Komp. Nr. 14, berichtete sp\u00e4ter \u00fcber den ersten Tag der alliierten Gro\u00dfoffensive:<\/p>\n<p>\u201e<em>Ringsum eingeschlossen.<\/em><\/p>\n<p><em>Als wir am Abend des 24. September 1915 in Stellung (Abschnitt des schlesischen 23. Inf.-Regt. zwischen Neuville St. Vaast und Ecurie)<\/em><a href=\"#_edn63\" name=\"_ednref63\">[63]<\/a><em> kamen, hatten die Franzosen auf einer Breite von etwa 60 m ihren Drahtverhau entfernt. Das seit drei Tagen teils mit ganz schweren Gesch\u00fctzen und Minenwerfern durchgef\u00fchrte Trommelfeuer auf unsere Stellung erreichte am Samstag den 25. September 1915 gegen 3 Uhr nachmittags eine ungeahnte Heftigkeit. Den ganzen Tag standen wir Pioniere mit den <\/em><\/p>\n<p><em>\u00a0<\/em><em>Karte 8 \u2013 25. September 1915 \u2013 Die Reserve-Pionier-Kompanie Nr. 14 an der Front zwischen Ecurie und Neuville im Rahmen der Herbstschlacht von Arras und La Bass\u00e9e \u2013 Quelle: Das Bayernbuch vom Weltkriege 1914\u20131918. Bd. 2. Bearb. v. Konrad Krafft von Dellmensingen u. Friedrichfranz Feeser. Stuttgart 1930. S. 214 [239]; Karte bearb. d. Verf.<\/em><\/p>\n<p><em>wenigen Infanteristen, die das schreckliche Trommelfeuer \u00fcberlebt hatten, auf Posten; wir Pioniere die Handgranaten neben uns bereitgestellt; jeden Augenblick auf den Angriff gefa\u00dft. Endlich gegen 3\/4 4 Uhr nachmittags h\u00f6rte die Beschie\u00dfung unserer Gr\u00e4ben mit einem Schlage auf. Ein Angriff galt uns als eine Erl\u00f6sung. In dem gleichen Augenblick st\u00fcrmten auch die Franzosen, meist gro\u00dfe, starke, b\u00e4rtige M\u00e4nner mit Tornister und Stahlhelmen in gro\u00dfen Massen auf unsere Gr\u00e4ben vor, mit Ausnahme von 200 m rechts und 30 m links von uns. W\u00e4hrend sie links nach heftigem Kampfe die erste Stellung auf Kompaniebreite durchbrachen und gleich einen von unserer Stellung nach r\u00fcckw\u00e4rts Iaufenden Graben (Artillerieschutzgraben genannt) besetzten, wurden sie rechts von uns gegen 5 Uhr wieder zur\u00fcckgeworfen, wobei wir ihnen durch Flankenfeuer noch ziemlich Verluste beibrachten.<\/em><\/p>\n<p><em>Nach nochmaligem, mit noch gr\u00f6\u00dferen Massen angesetztem Sturme, konnten sie auch von der Grabenstrecke rechts, die bis an das Dorf Neuville reichte, Besitz ergreifen und den nach r\u00fcckw\u00e4rts f\u00fchrenden Laufgraben (Wassergraben genannt) besetzen. Dadurch war der nicht angegriffene Teil der ersten Stellung von etwa 250 m vollst\u00e4ndig eingeschlossen, im R\u00fccken und links von dem besetzten Artillerieschutzgraben, und dem sog. Wassergraben rechts.<\/em><\/p>\n<p><em>Trotzdem an unsere Stellung (bei Stollen 5) eine franz\u00f6sische Sappe bis 5 m an unsere Stellung vorgetrieben und der Angriff beiderseits mit solchen Massen angesetzt war, lie\u00df sich direkt vor uns kein einziger Franzose sehen. Umso h\u00e4rtere Arbeit machte uns die Verteidigung der beiden Flanken, zu dem die ganze Besatzung nur mehr aus etwa 15 Infanteristen bestand, darunter einem Leutnant, einem Feldwebelleutnant und uns vier Pionieren.<\/em><\/p>\n<p><em>W\u00e4hrend wir zu zwei Pionieren mit dem Leutnant der Infanterie die linke Flanke mit Handgranaten verteidigten, waren die zwei weiteren Pioniere mit dem Feldwebelleutnant an der rechten Flanke und die Infanteristen auf Posten, teils nach vorne und teils nach hinten verteilt. Besonders hartn\u00e4ckig gestaltete sich der Kampf auf unserer, der linken Flanke. Nach viermaligem Hin und Her, bei dem die Handgranaten eine wichtige Rolle spielten, gelang es uns endlich gegen 6 Uhr eine Sandsackbarrikade (kurz nach Stollen 5) zu errichten, die unter Beihilfe des Leutnants der Infanterie und zweier Infanteristen rasch gebaut war und im Laufe des Abends ziemlich erh\u00f6ht und verbreitert wurde.<\/em><\/p>\n<p><em>W\u00e4hrend des Tages noch waren alle Versuche (Fahne aus schwarz und wei\u00dfen Sands\u00e4cken) mit r\u00fcckw\u00e4rts eine Verbindung herzustellen oder eine Meldung zur\u00fcckzubringen, ergebnislos, da auch die Leitungen durch das Artilleriefeuer zerst\u00f6rt und die Leuchtraketen bei der nebligen Witterung hinten nicht sichtbar waren.<\/em><\/p>\n<p><em>Gegen 9 Uhr belegte noch die eigene Artillerie unseren Graben mit dem schwersten Feuer, da sie ihn vom Feinde besetzt hielt.<\/em><\/p>\n<p><em>Um 11 Uhr nachts wurde ein Teil des Laufgrabens (Ulmer Weg) und des Artillerieschutzgrabens durch unsere Infanterie und Pioniere vom Feinde ges\u00e4ubert und die Verbindung nach r\u00fcckw\u00e4rts wieder hergestellt. Gegen 12 Uhr nachts kam dann der erl\u00f6sende Befehl, die Stellung ganz lautlos unter Mitnahme aller Handgranaten und Gewehre zu und die 150 m zur\u00fcckliegende Reservestellung (die dicht vor unserem Pionier-Unterstand vom Ulmer Weg abzweigte) zu besetzen, wo sie uns am darauffolgenden Tage, am Sonntag, den 26. September 1915 unbehelligt lie\u00dfen.<\/em><\/p>\n<p><em>Erst gegen 10 Uhr morgens mu\u00dften die Franzosen bemerkt haben, da\u00df dieser Teil unbesetzt war, denn man sah sie vereinzelt \u00fcbers freie Feld kommen und gleich zu schaufeln anfangen.<\/em><\/p>\n<p><em>Leider konnten meine und auch viele andere Kameraden nicht mehr in die Reservestellung, sie waren teils verwundet, teils gefallen.<\/em><\/p>\n<p><em>\u00a0<\/em><em>Gefreiter Probst, 14. R.-Pi-K.,<\/em><\/p>\n<p><em>Kgl. Zeichnungsassistent aus Rothenburg a. T.\u201c <\/em><a href=\"#_edn64\" name=\"_ednref64\">[64]<\/a><\/p>\n<p>Der Umfang der Verluste alleine der Res.Pi.Komp. Nr. 14 in der Zeit vom 1. August bis zum 12.10.1915 betrug nach den Eintragungen in den Kriegsstammrollen<a href=\"#_edn65\" name=\"_ednref65\">[65]<\/a> der Kompanie 101 Soldaten:<\/p>\n<ul>\n<li>leicht verwundet: 24 Soldaten;<\/li>\n<li>schwer verwundet: 26 Soldaten;<\/li>\n<li>vermisst: 30 Soldaten, davon kehrten sp\u00e4ter 9 aus Gefangenschaft zur\u00fcck;<\/li>\n<li>gefallen: 21 Soldaten,<\/li>\n<\/ul>\n<p>83 von ihnen waren zwischen dem 23. bis 27. September als Verluste gemeldet. Unter diesen Opfern der Reserve-Pionier-Kompanie Nr. 14. w\u00e4hrend der \u201eHerbstschlacht von Arras und Le Bass\u00e9e\u201c war am 25.9.1915 auch Joseph Wagner.<\/p>\n<p>Bedenkt man, dass<\/p>\n<ul>\n<li>die Kampfzone der Res.Pi.Komp. Nr. 14 in diesen Tagen, das \u201eLabyrinth\u201c, nur ein Gel\u00e4ndestreifen von ca. 1,5 km L\u00e4nge und ca. 1 km Breite darstellte;<\/li>\n<li>die Res.Pi.Komp. Nr. 14 eine der kleinsten Einheiten in diesem Frontbereich darstellte,<\/li>\n<li>die Verlustzahlen vom 1.8. bis 12.10.1915 mehr als ein Drittel der gesamten Kompaniest\u00e4rke<a href=\"#_edn66\" name=\"_ednref66\">[66]<\/a> ausmachte,<\/li>\n<li>das im selben Abschnitt aktive 23. Inf.Reg. im gleichen Zeitraum ebenfalls 167 Tote und 94 Vermisste zu beklagen hatte<a href=\"#_edn67\" name=\"_ednref67\">[67]<\/a> und<\/li>\n<li>durch die frz. Offensive f\u00fcr die Angreifer <strong>keinerlei<\/strong> Gel\u00e4ndegewinne erreicht wurden,<\/li>\n<\/ul>\n<p>so zeigt sich alleine darin die ganze Sinnlosigkeit und Grausamkeit kriegerischer Akte.<\/p>\n<p>Auf etwa 51.100 Tote, Verwundete, Vermisste und Gefangene insgesamt bezifferten sich die Verluste auf deutscher Seite bis zum Ende der Schlacht, auf ungef\u00e4hr 110.000 bei den Alliierten.<a href=\"#_edn68\" name=\"_ednref68\">[68]<\/a><\/p>\n<p>Am 21. Oktober 1915 wurde Joseph Wagner offiziell in der Deutschen Verlustliste Nr. 9512 als vermisst gemeldet.<a href=\"#_edn69\" name=\"_ednref69\">[69]<\/a><\/p>\n<p><em>Abb. 15 \u2013 Wagner, Joseph \u2013 Vermisstenmeldung in der Deutschen Verlustliste Nr. 9512 vom 21. Oktober 1915; Bildmontage d. Verf.\u2013 Quelle: <\/em><a href=\"https:\/\/files.genealogy.net\/verlustlisten\/09512.jpeg\"><em>https:\/\/files.genealogy.net\/verlustlisten\/09512.jpeg<\/em><\/a><\/p>\n<p>Dass Wagner in den amtlichen Verlustlisten als \u201evermi\u00dft\u201c gemeldet wurde, ist der Tatsache geschuldet, dass es bei den K\u00e4mpfen in der Region Arras durch die intensiven Artillerieeins\u00e4tze beider Seiten, die \u00fcberdurchschnittliche Zahl von Minenstollen und die Bodenbeschaffenheit zu hohen Verlusten durch Versch\u00fcttungen kam und die Opfer nur ganz selten geborgen und\/oder identifiziert werden konnten.<\/p>\n<p>Der Todeszeitpunkt von Joseph Wagner wurde in der Vermisstenkartei des \u201eVereins vom Roten Kreuz\u201c in Frankfurt am Main<a href=\"#_edn70\" name=\"_ednref70\"><sup>[70]<\/sup><\/a> auf den 25. September 1915 datiert.<\/p>\n<p><em>Abb. 16 \u2013 Vermisstenkartei f\u00fcr Wagner Joseph \u2013 Quelle: https:\/\/grandeguerre.icrc.org <\/em><\/p>\n<p>Diese Zeitangabe zu Wagners Tod deckt sich mit den Schilderungen des Gefreiten Probst \u00fcber die Verluste in seiner Kompanie am <strong>25.<\/strong> September. Auf dem Mahnmal f\u00fcr die Leiderer Opfer des 1. Weltkrieges<a href=\"#_edn71\" name=\"_ednref71\"><sup>[71]<\/sup><\/a> ist jedoch der 27.9.1915 als Todeszeitpunkt angegeben.<a href=\"#_edn72\" name=\"_ednref72\">[72]<\/a><\/p>\n<p><em>Abb. 17 \u2013 Weltkrieg-1-Denkmal in Aschaffenburg Leider \u2013 Eintrag f\u00fcr Joseph Wagner \u2013 Foto (Ausschnitt): P. Grasmann<\/em><\/p>\n<p>Ohne ihre pers\u00f6nlichen Daten wird im linken Seitenschiff der Pfarrkirche St. Laurentius in Aschaffenburg an die Opfer des 1. Weltkrieges auf 2 Gedenktafeln<a href=\"#_edn73\" name=\"_ednref73\">[73]<\/a> aus dem Jahr 1925 erinnert. Bei den Vermissten ist dort auch Joseph Wagner aufgef\u00fchrt.<\/p>\n<p><em>Abb. 18 \u2013 Gedenktafel aus dem Jahr 1925 f\u00fcr die Vermissten und an den Kriegsfolgen Verstorbenen in der Pfarrkirche St. Laurentius in Aschaffenburg-Leider \u2013 Foto: P. Grasmann<\/em><\/p>\n<p><strong>Anhang:<\/strong><\/p>\n<p><strong>Abbildungen:<\/strong><\/p>\n<p><strong>\u00a0<\/strong>Abb. 1 \u2013 Weltkrieg-1-Denkmal Friedhof Aschaffenburg-Leider \u2013 Foto: Peter Grasmann<\/p>\n<p><strong>\u00a0<\/strong>Abb. 2 \u2013 Wagner Joseph \u2013 Eintrag in das Taufregister 1892, Blatt 209, Eintrag Nr. 4 der Muttergottespfarrkirche Aschaffenburg \u2013 Quelle: Ort\/Pfarrei: Aschaffenburg-Unsere Liebe Frau (Innenstadt), Signatur: 00315; Pfarrmatrikel Aschaffenburg-Unsere Liebe Frau (Innenstadt) (Taufen \u2013 Sonstiges) (inkl. Register) \u2013 1. Januar 1876\u201331. Dezember 1940 \u2013<\/p>\n<p>Link: <a href=\"https:\/\/data.matricula-online.eu\/de\/deutschland\/wuerzburg\/aschaffenburg-unsere-liebe-frau-innenstadt\/00315\/?pg=131\">https:\/\/data.matricula-online.eu\/de\/deutschland\/wuerzburg\/aschaffenburg-unsere-liebe-frau-innenstadt\/00315\/?pg=131<\/a><\/p>\n<p>Abb. 3 \u2013 Joseph Alkuin Wagner (vorne rechts sitzend) um 1905 \u2013 Quelle: Kaup, W. u. a.: Leben in Leider. Bd. 10. Bildband. A. a. O., S. 59<\/p>\n<p>Abb. 4 \u2013 \u00dcbersicht Wehrpflicht Deutsches Reich ab 1905 \u2013 nach: Hein, M.: Das kleine Buch vom Deutschen Heere. S. 66 ff. \u2013 \u00a9 Grasmann, Peter (2021)<\/p>\n<p>Abb. 5 \u2013 Schematischer Aufbau eines Infanterie-Reserve-Regiments im deutschen Heer \u2013 Stand August 1914 \u2013 Nach H. Cron: Die Geschichte des deutschen Heeres im Weltkriege 1914\u20131918. S. 116 f. u. 298 f. \u2013 \u00a9 Grasmann, Peter, 2026<\/p>\n<p>Abb. 6 \u2013 Das 8. K. b. Reserve-Infanterie-Regiment \u2013 Friedensgliederung August 1914 \u2013 Nach: Cron, H.: Geschichte des Deutschen Heeres im Weltkriege 1914\u20131918. Berlin 1937 und Histories of two hundred and fifty-one divisions of the German Army which participated in the war 1914\u20131918. S.101<\/p>\n<p>Abb. 7 \u2013 Wagner, Joseph \u2013 Dienstliche Daten aus seiner Kriegsstammrolle beim I. Rekrutendepot des 8. b. Infanterie-Reserve-Regiments<\/p>\n<p>Abb. 8 \u2013 Winter 1914\/15 \u2013Typische Pionierarbeiten an der Front: Grabenverkleidung mit Strauchwerk und \u00c4sten. Quelle: Bayerische Pioniere im Weltkriege: Leistungen und Taten Speyerer Pioniere von Kriegsbeginn bis Fr\u00fchjahr 1917. M\u00fcnchen 1918. Abb. 8 [54] \u2013 Link:\u00a0http:\/\/resolver.staatsbibliothek-berlin.de\/SBB0000D31800000000<\/p>\n<p>Abb. 9 \u2013 Deutsche Pioniere bei der Arbeit: Erdaushub f\u00fcr einen unterirdischen Stollen s\u00fcdlich von Arras. \u2013 Linki: <a href=\"https:\/\/archeologie.culture.gouv.fr\/archeologie1418\/de\/der-minenkrieg\">https:\/\/archeologie.culture.gouv.fr\/archeologie1418\/de\/der-minenkrieg<\/a><\/p>\n<p>Abb. 10 \u2013 Zuordnungen des Reserve-Pionier-Bataillons Nr. 4 w\u00e4hrend der Einsatzzeit von Joseph Wagner vom Februar 1915 bis zum September 1915 \u2013 \u00a9 Grasmann, Peter; 2026<\/p>\n<p>Abb. 11 \u2013 Auszug aus der Kriegsstammrolle von Joseph Wagner bei der b. Reserve-Pionier-Kompanie Nr. 14 \u2013 Rubrik: Mitgemachte Gefechte (Ausschnitt aus Kriegsstammrolle Res.Pi.Komp. Nr. 14) \u2013 Link: <a href=\"https:\/\/www.ancestry.de\/imageviewer\/collections\/1631\/images\/31421_BH16266-00099?usePUB=true&amp;_phsrc=WNG1\">https:\/\/www.ancestry.de\/imageviewer\/collections\/1631\/images\/31421_BH16266-00099?usePUB=true&amp;_phsrc=WNG1<\/a><\/p>\n<p>Abb. 12 \u2013 Deutsche Sch\u00fctzengraben an der Westfront. Links Warnglocke und Unterstand f\u00fcr eine Revolverkanone, rechts Eingang Minenstollen \u2013 Quelle: Baer, C.H., Der V\u00f6lkerkrieg. Bd. 10, A. a. O., S. 100a<\/p>\n<p>Abb. 13 \u2013 Fr\u00fchjahr 1915 \u2013 Das Schlachtfeld s\u00fcdlich der Lorettoh\u00f6he \u2013 Quelle: Grosser Bilderatlas des Weltkrieges. 1916 . Bd. 2. A. a. O., S. 45 [58] \u2013 Ausschnitt<\/p>\n<p>Abb. 14 \u2013 Herbst 1915 vor Arras \u2013 Pioniere in ihrem Stollen \u2013 Quelle: Bayerische Pioniere im Weltkriege. A. a. O., Abb. 55<\/p>\n<p>Abb. 15 \u2013 Wagner, Joseph \u2013 Vermisstenmeldung in der Deutschen Verlustliste Nr. 9512 vom 21. Oktober 1915; Bildmontage d. Verf.\u2013 Quelle: <a href=\"https:\/\/files.genealogy.net\/verlustlisten\/09512.jpeg\">https:\/\/files.genealogy.net\/verlustlisten\/09512.jpeg<\/a><\/p>\n<p>Abb. 16 \u2013 Vermisstenkartei f\u00fcr Wagner Joseph \u2013 Quelle: <a href=\"https:\/\/grandeguerre.icrc.org\">https:\/\/grandeguerre.icrc.org<\/a><\/p>\n<p>Abb. 17 \u2013 Weltkrieg-1-Denkmal in Aschaffenburg Leider \u2013 Eintrag f\u00fcr Joseph Wagner \u2013 Foto (Ausschnitt): P. Grasmann<\/p>\n<p>Abb. 18 \u2013 Gedenktafel aus dem Jahr 1925 f\u00fcr die Vermissten und an den Kriegsfolgen Verstorbenen in der Pfarrkirche St. Laurentius in Aschaffenburg-Leider\u2013 Foto: P. Grasmann<\/p>\n<p><strong>Karten: <\/strong><\/p>\n<p>Karte 1 \u2013 1915\u2013Jahresanfang \u2013 Die 3.b.Inf.Div. im II. b.Armee-Korps im Ypern-Bogen am Nordfl\u00fcgel der Westfront \u2013 Quelle: Der Weltkrieg 1914\u20131918. Bd.7. A. a. O., Karte 3; (bearb. d. Verf.)<\/p>\n<p>Karte 2 \u2013 1915 Jahresanfang \u2013Westfront \u2013 Die 1.b.Inf.Res.Div. im I.b.Res.Korps im Artois nord\u00f6stl. Arras \u2013 Quelle: \u00a0Der Weltkrieg 1914\u20131918. Bd.7. A. a. O., Karte 3<\/p>\n<p>Karte 3 &#8211; Topographie des Kriegsschauplatzes Arras \u2013 Loretto-H\u00f6he \u2013 Lens \u2013 Quelle: Kriegsatlas. 52 Karten von allen Schaupl\u00e4tzen des Weltkrieges. A. a. o., S. 10<\/p>\n<p>Karte 4 \u2013 9. Mai 1915: Frontverlauf im Bereich der 1. und 5. b. Reserve-Division bei Arras \u2013 Quelle: Der Weltkrieg 1914\u20131918. Bd. 8. A. a. O., Karte 3; (bearb. d. Verf.)<\/p>\n<p>Karte 5 \u2013 Die deutschen Stellungen zwischen Angres u. St. Laurent nach dem 12. Mai 1915 \u2013 Quelle: Der Weltkrieg 1914-1918. Bd. 8. A. a. O., Skizze 5; (bearb. d. Verf.).<\/p>\n<p>Karte 6 \u2013 16. Juni 1915 \u2013 Die Lage am Frontabschnitt zwischen Loos und Arras. \u2013\u00a0Quelle: Der Weltkrieg 1914\u20131918. Bd. 8. A. a. O.; Skizze 5; (bearb. d. Verf.)<\/p>\n<p>Karte 7 \u2013 Die Lage bei der b. Reserve-Pionier-Kompanie Nr. 14 am 25.9.1915 abends \u2013 Quelle: Der Weltkrieg 1914\u20131918. Bd. 9. A. a. O., Karte 4 (Ausschnitt, bearb. d. Verf.)<\/p>\n<p>Karte 8 \u2013\u00a0 25. September 1915 \u2013 Die Reserve-Pionier-Kompanie Nr. 14 an der Front zwischen Ecurie und Neuville im Rahmen der Herbstschlacht von Arras und La Bass\u00e9e \u2013 Quelle: Das Bayernbuch vom Weltkriege 1914\u20131918. Bd. 2. Bearb. v. Konrad Krafft von Dellmensingen u. Friedrichfranz Feeser. Stuttgart 1930. S. 214 [239]; Karte bearb. d. Verf.<\/p>\n<p><strong>Literatur:<\/strong><\/p>\n<p>Adressbuch f\u00fcr Frankfurt am Main und Umgebung. Frankfurt a. Main. 1912. Link: <a href=\"https:\/\/sammlungen.ub.uni-frankfurt.de\/periodika\/periodical\/pageview\/8723397\">https:\/\/sammlungen.ub.uni-frankfurt.de\/periodika\/periodical\/pageview\/8723397<\/a><\/p>\n<p>Amtliche Kriegsdepeschen. Nach Berichten des Wolff\u00b4schen Telegr.-Bureaus. 2. Bd. 1. Februar 1915 bis 31. Juli 1915. Berlin. \u2013 Link: <a href=\"https:\/\/archive.org\/details\/amtlichekriegsde02contuoft\">https:\/\/archive.org\/details\/amtlichekriegsde02contuoft<\/a><\/p>\n<p>Amtliche Kriegsdepeschen. Nach Berichten des Wolff\u00b4schen Telegr.-Bureaus. 3. Bd. 1. August 1915 bis 31. Januar 1915. Berlin. \u2013 Link: <a href=\"https:\/\/archive.org\/details\/amtlichekriegsde03contuoft\">https:\/\/archive.org\/details\/amtlichekriegsde03contuoft<\/a><\/p>\n<p>Aschaffenburger Adre\u00df-Buch. Adre\u00df- und Gesch\u00e4fts-Handbuch f\u00fcr die Kgl. bayer. Stadt Aschaffenburg einschlie\u00dflich Damm und Leider. Aschaffenburg 1910. Stadt- u.\u00a0Stiftsarchiv Aschaffenburg, Pr\u00e4senzbibliothek<\/p>\n<p>Baer, C. H. (Hrsg.): Der V\u00f6lkerkrieg. Eine Chronik der Ereignisse seit dem 1. Juli 1914. 10. Band. 10. Von Aug. 1915\u2013Febr. 1916. \u2013 Link: <a href=\"https:\/\/archive.org\/details\/dervlkerkriege10baeruoft\">https:\/\/archive.org\/details\/dervlkerkriege10baeruoft<\/a><\/p>\n<p>Bayerische Pioniere im Weltkriege: Leistungen und Taten Speyerer Pioniere von Kriegsbeginn bis Fr\u00fchjahr 1917. M\u00fcnchen 1918. \u2013 Link: <a href=\"http:\/\/resolver.staatsbibliothek-berlin.de\/SBB0000D31800000000\">http:\/\/resolver.staatsbibliothek-berlin.de\/SBB0000D31800000000<\/a><\/p>\n<p>Cron, H.: Geschichte des Deutschen Heeres im Weltkriege 1914 \u2013 1918. Berlin 1937.<\/p>\n<p>Das Bayernbuch vom Weltkriege 1914\u20131918. Bd. 1. Bearb. v. Konrad Krafft von Dellmensingen u. Friedrichfranz Feeser. Stuttgart 1930<\/p>\n<p>Das Bayernbuch vom Weltkriege 1914\u20131918. Bd. 2. Bearb. v. Konrad Krafft von Dellmensingen u. Friedrichfranz Feeser. Stuttgart 1930<\/p>\n<p>Der Weltkrieg 1914\u20131918. Bd. 7. Bearbeitet im Reichsarchiv. Die Operationen des Jahres 1915 [1]. Die Ereignisse im Winter und Fr\u00fchjahr. Berlin 1931 \u2013 Link: <a href=\"http:\/\/digi.landesbibliothek.at\">http:\/\/digi.landesbibliothek.at<\/a><\/p>\n<p>Der Weltkrieg 1914\u20131918. Bd. 8. Bearbeitet im Reichsarchiv. Die milit\u00e4rischen Operationen zu Lande. Die Operationen des Jahres 1915. Die Ereignisse im Westen im Fr\u00fchjahr und im Sommer, im Osten vom Fr\u00fchjahr bis zum Jahresschlu\u00df. Berlin 1932. \u2013 Link: <a href=\"http:\/\/digi.landesbibliothek.at\">http:\/\/digi.landesbibliothek.at<\/a><\/p>\n<p><strong>\u00a0<\/strong>Erinnerungsbl\u00e4tter deutscher Regimenter. Bd. 41. 2. b. Res.Inf.Reg. Bayerische Armee. Hrsg. v. bayer. Kriegsarchiv. M\u00fcnchen 1926 \u2013 Link: <a href=\"http:\/\/digital.wlb-stuttgart.de\/purl\/bsz510718019\">http:\/\/digital.wlb-stuttgart.de\/purl\/bsz510718019<\/a><\/p>\n<p>Erinnerungsbl\u00e4tter deutscher Regimenter. Ausz\u00fcge aus den amtlichen Kriegstageb\u00fcchern. Bayerische Armee. Das K. b. Reserve-Infanterie-Regiment Nr. 8. Herausgegeben f\u00fcr den Anteil der bayerischen Armee vom bayerischen Kriegsarchiv. M\u00fcnchen 1929. Verlag Max Schick. Link:\u00a0<a href=\"http:\/\/digital.wlb-stuttgart.de\/purl\/bsz510899552\">http:\/\/digital.wlb-stuttgart.de\/purl\/bsz510899552<\/a><\/p>\n<p>Erinnerungsbl\u00e4tter deutscher Regimenter. Das Altenburger Regiment. 8. Th\u00fcr.Inf.Reg. Nr. 153. Bd. 183. Truppenteile des ehem. preu\u00df. Kontingents. Oldenburg i. O.-Berlin 1927- Link: http:\/\/digital.wlb-stuttgart.de\/purl\/bsz499909364<\/p>\n<p>Geschichte des Infanterie-Regiments von Winterfeldt (2. Oberschlesisches) Nr. 23 \u2013 Im Weltkriege. Berlin 1929 \u2013 Link: <a href=\"http:\/\/digital.wlb-stuttgart.de\/purl\/bsz502151226\">http:\/\/digital.wlb-stuttgart.de\/purl\/bsz502151226<\/a><\/p>\n<p>Grosser Bilderatlas des Weltkrieges. Bd. 2. M\u00fcnchen 1916. \u2013 Link: <a href=\"https:\/\/grandeguerre.icrc.org\/en\/File\/Search\/%23\/1\/2\/147\/0\/German\/Military\/Hartmann%2C%2BAdam\">https:\/\/grandeguerre.icrc.org\/en\/File\/Search\/#\/1\/2\/147\/0\/German\/Military\/Hartmann%2C%2BAdam<\/a><\/p>\n<p>Histories of two hundred and fifty-one divisions of the German Army which participated in the war (1914-1918). Washington 1920. \u2013 Link: <a href=\"https:\/\/archive.org\/details\/historiesoftwohu00unit\/page\/n5\/mode\/2up\">https:\/\/archive.org\/details\/historiesoftwohu00unit\/page\/n5\/mode\/2up<\/a><\/p>\n<p>Kaup, Wilhelm; Kaup, Wolfgang; Hapke, Klaus: Leben in Leider. Portrait eines Stadtteiles. Aschaffenburger Studien im Auftrag der Stadt Aschaffenburg \u2013 Stadt- und Stiftsarchiv. II. Dokumentationen. Band 10. Aschaffenburg 1995. (Bildband)<\/p>\n<p>Kaup, Wilh.; Kaup, Wolfg.; Hapke, K.: Leben in Leider. Portrait eines Stadtteils. II. Textband. Aschaffenburger Studien im Auftrag der Stadt Aschaffenburg. Stadt- und Stiftsarchiv. Band 11. Aschaffenburg 1995<\/p>\n<p><strong>\u00a0<\/strong>Krafft von Dellmensingen, Konrad: Der Durchbruch. Hamburg 1937-38. \u2013 Link: <a href=\"http:\/\/digi.landesbibliothek.at\/viewer\/image\/AC11039089\/1\/\">http:\/\/digi.landesbibliothek.at\/viewer\/image\/AC11039089\/1\/<\/a><\/p>\n<p><strong>\u00a0<\/strong>Kriegsatlas.52 Karten von allen Schaupl\u00e4tzen des Weltkrieges. Wien-Berlin 1916. \u2013 Link: <a href=\"http:\/\/digi.landesbibliothek.at\/viewer\/image\/AC15423712\/1\/\">http:\/\/digi.landesbibliothek.at\/viewer\/image\/AC15423712\/1\/<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Online-Ressourcen: <\/strong><\/p>\n<p>WIKIPEDIA. Die freie Enzyklop\u00e4die. \u2013 Link: <a href=\"https:\/\/www.wikipedia.org\/\">https:\/\/www.wikipedia.org\/<\/a><\/p>\n<p>MATRIKULA \u2013 Kirchenb\u00fccher (Tauf-, Trauungs- und Sterbeb\u00fccher) aus \u00d6sterreich, Bosnien und Herzegowina, Deutschland, Italien, Luxemburg, Serbien und Slowenien. \u2013 Link: <a href=\"https:\/\/data.matricula-online.eu\/de\/\">https:\/\/data.matricula-online.eu\/de\/<\/a><\/p>\n<p>GenWiki \u2013 Genealogienetz des Vereins f\u00fcr Computergenealogie \u2013 Link: <a href=\"https:\/\/wiki-de.genealogy.net\/Hauptseite\">https:\/\/wiki-de.genealogy.net\/Hauptseite<\/a><\/p>\n<p><strong>Anmerkungen<\/strong>:<\/p>\n<p><a href=\"#_ednref1\" name=\"_edn1\">[1]<\/a> Im Taufregister von 1892 (Siehe Abb. 2!) wurde beim ersten Vornamen die neuere Schreibweise \u201eJosef\u201c verwendet. In den meisten weiteren amtl. Unterlagen wird die Namensform \u201eJoseph\u201c verwendet. Sie wird im Folgenden beibehalten. Als zweiter Vorname ist im gleichen Dokument eindeutig der Name \u201eAlkuin\u201c aufgef\u00fchrt. In der Vermisstenkarte aus dem Jahr 1917 wird als zweiter Vorname jedoch \u201eAlbin\u201c verwendet. Alle weiteren beim Verfasser vorliegenden Dokumente f\u00fchren Wagner nur mit seinem ersten Vornamen. Recherchen in den Standesamts- und Geburtenregistern der Stadt Aschaffenburg nach Joseph\/Joseph Wagner\u00a0 unter dem im Taufregister angef\u00fchrten Geburtsdatum blieben ergebnislos. Anm. d. Verf.<\/p>\n<p><a href=\"#_ednref2\" name=\"_edn2\">[2]<\/a> Siehe Abb. 2!<\/p>\n<p><a href=\"#_ednref3\" name=\"_edn3\">[3]<\/a> Quelle: \u00dcbersicht \u00fcber die \u00c4nderung der Stra\u00dfennumerierung des Stadtteils Leider. In: Kaup, Wilhelm; Kaup, Wolfgang; Hapke, Klaus: Leben in Leider. Portrait eines Stadtteiles. Aschaffenburger Studien im Auftrag der Stadt Aschaffenburg \u2013 Stadt- und Stiftsarchiv. II. Dokumentationen. Band 11. Aschaffenburg 1995. (Textband)<\/p>\n<p><a href=\"#_ednref4\" name=\"_edn4\">[4]<\/a> Erl\u00e4uterungen zum Foto der Familie Johann und Maria Wagner (geb. M\u00fc\u00dfig) finden sich bei: Kaup, Wilh.; Kaup, Wolfg.; Hapke, K.: Leben in Leider. Portrait eines Stadtteils. II. Textband. Bd. 11. A. a. O., S. 53<\/p>\n<p><a href=\"#_ednref5\" name=\"_edn5\">[5]<\/a> Siehe Abb. 4!<\/p>\n<p><a href=\"#_ednref6\" name=\"_edn6\">[6]<\/a> Quelle: Bayer. Hauptstaatsarchiv. Kriegsarchiv. Kriegsranglisten und -stammrollen des K\u00f6nigreichs Bayern, 1. Weltkrieg 1914-1918 f\u00fcr Joseph Wagner -Infanterie-Ersatztruppenteile der Reserve-Infanterie-Regimenter- bayer- Reserve-Infanterie-Regiment No-08 (Pirmasens) Ersatz-Bataillon-08257- Kriegsstammrolle: B \u2013 Link: <a href=\"https:\/\/www.ancestry.de\/search\/collections\/1631\/records\/5356783?tid=&amp;pid=&amp;queryId=486fd3b0-a106-4211-b1c7-60043d6d6349&amp;_phsrc=FPd20&amp;_phstart=successSource\">https:\/\/www.ancestry.de\/search\/collections\/1631\/records\/5356783?tid=&amp;pid=&amp;queryId=486fd3b0-a106-4211-b1c7-60043d6d6349&amp;_phsrc=FPd20&amp;_phstart=successSource<\/a><\/p>\n<p><a href=\"#_ednref7\" name=\"_edn7\">[7]<\/a> Diese Zahl beruht auf einer Auswertung der unter Anm. 6 genannten Kriegsstammrolle.<\/p>\n<p><a href=\"#_ednref8\" name=\"_edn8\">[8]<\/a> Siehe Abb. 5!<\/p>\n<p><a href=\"#_ednref9\" name=\"_edn9\">[9]<\/a> Siehe Abb. 6!<\/p>\n<p><a href=\"#_ednref10\" name=\"_edn10\">[10]<\/a> Quelle: Kriegsranglisten und -stammrollen des K\u00f6nigreichs Bayern, 1. Weltkrieg 1914-1918-Pioniere-Pionier-Formationen: Reserve-Pionier-Kompanien-bayer- Reserve-Pionier-Kompanie 14-16266- Kriegsstammrolle: Bd. 1. Eintragnr. 184 [100]. Die Seitenangaben in [ ] beziehen sich auf Vorlagen im PDF-Format. Dieser Hinweis gilt auch f\u00fcr weitere Ausz\u00fcge, Bilder etc. aus PDF-Dokumenten. Anm. d. Verf. \u2013 Link: <a href=\"https:\/\/www.ancestry.de\/imageviewer\/collections\/1631\/images\/31421_BH16266-00099?usePUB=true&amp;_phsrc=WNG1\">https:\/\/www.ancestry.de\/imageviewer\/collections\/1631\/images\/31421_BH16266-00099?usePUB=true&amp;_phsrc=WNG1<\/a><\/p>\n<p><a href=\"#_ednref11\" name=\"_edn11\">[11]<\/a> Quelle: Bayer. Hauptstaatsarchiv. Kriegsarchiv. Kriegsranglisten und -stammrollen des K\u00f6nigreichs Bayern, 1. Weltkrieg 1914-1918 f\u00fcr Joseph Wagner -Infanterie-Ersatztruppenteile der Reserve-Infanterie-Regimenter-bayer- Reserve-Infanterie-Regiment No-08 (Pirmasens) Ersatz-Bataillon-08257- Kriegsstammrolle: B \u2013 Link: <a href=\"https:\/\/www.ancestry.de\/search\/collections\/1631\/records\/5356783?tid=&amp;pid=&amp;queryId=486fd3b0-a106-4211-b1c7-60043d6d6349&amp;_phsrc=FPd20&amp;_phstart=successSource\">https:\/\/www.ancestry.de\/search\/collections\/1631\/records\/5356783?tid=&amp;pid=&amp;queryId=486fd3b0-a106-4211-b1c7-60043d6d6349&amp;_phsrc=FPd20&amp;_phstart=successSource<\/a><\/p>\n<p><a href=\"#_ednref12\" name=\"_edn12\">[12]<\/a> 3-mal Typhus: 2.12.14, 6. u. 12. 1.1915. 2-mal Cholera: 20.1. u. 6.2.15. Siehe Abb. 7! Quelle: siehe Anm. 6!<\/p>\n<p><a href=\"#_ednref13\" name=\"_edn13\">[13]<\/a> Die Quellenlage ist bei Wagner sehr verwirrend: Einmal wird das Ersatz-Bataillon des 2. Pionier-Bataillons in Speyer angegeben (so in Abb. 7), dann wieder die bayer. Res.-Pionier-Kompanie Nr. 14. Letztere war nach schriftl. Mittlg. des bayer. Hauptstaaatsarchivs (Kriegsarchiv) vom 24.2.2022, AZ: BayHStA-A IV-5051.12-987\/1\/2 und AZ: BayHStA-A IV-5051.12-987\/1\/3 tats\u00e4chlich die Einheit Joseph Wagner s. Diese Mitteilungen beinhalten auch den exakten Gefechtsplan der Kompanie.<\/p>\n<p><a href=\"#_ednref14\" name=\"_edn14\">[14]<\/a> D. h. an die Front. Anm. d. Verf.<\/p>\n<p><a href=\"#_ednref15\" name=\"_edn15\">[15]<\/a> Quelle: Mittlg. des bayer. Hauptstaaatsarchivs (Kriegsarchiv) vom 24.2.2022. N\u00e4heres siehe Anm. 12!<\/p>\n<p><a href=\"#_ednref16\" name=\"_edn16\">[16]<\/a> Der Weltkrieg 1914\u20131918. Bd. 9. S. 370 ff. Siehe dazu auch ausf\u00fchrlich: Cron, H.: Geschichte des Deutschen Heeres im Weltkriege 1914 \u2013 1918. A. a. O., S. 167 ff.<\/p>\n<p><a href=\"#_ednref17\" name=\"_edn17\">[17]<\/a> Abk\u00fcrzung in milit\u00e4r. Schriftwesen: b.Res.Pi.Komp. Nr.14 oder 14.b.Res.Pi.Komp.<\/p>\n<p><a href=\"#_ednref18\" name=\"_edn18\">[18]<\/a> Siehe Abb. 10! Vom Autor erstellt auf der Basis der schriftl. Mittlg. des bayer. Hauptstaaatsarchivs (Kriegsarchiv) vom 24.2.2022, AZ: BayHStA-A IV-5051.12-987\/1\/2 und AZ: BayHStA-A IV-5051.12-987\/1\/3. Darin wird auch mitgeteilt, dass die in den zwei \u00fcbermittelten Listen aufgef\u00fchrten Zuordnungen teilweise voneinander abweichen.<\/p>\n<p><a href=\"#_ednref19\" name=\"_edn19\">[19]<\/a> 3. bayerischen Infanterie-Division \u2013 \u00dcbl. Abk\u00fcrzungen: 3.b.Inf.Div.; in Kartenwerken: 3.b. \u2013 Siehe Karte 1!<\/p>\n<p><a href=\"#_ednref20\" name=\"_edn20\">[20]<\/a> Histories of two hundred and fifty-one divisions of the German Army which participated in the war (1914-1918). Washington 1920. S. 81<\/p>\n<p><a href=\"#_ednref21\" name=\"_edn21\">[21]<\/a> Maschinen-Gewehr-Kompanien: In milit\u00e4r. Publikationen meistens als MGK bezeichnet. Anm. d. Verf.<\/p>\n<p><a href=\"#_ednref22\" name=\"_edn22\">[22]<\/a> Siehe Karte 3!<\/p>\n<p><a href=\"#_ednref23\" name=\"_edn23\">[23]<\/a> Amtliche Kriegsdepeschen. Nach Berichten des Wolff\u00b4schen Telegr.-Bureaus. 2. Bd. A. a. O., S.420<\/p>\n<p><a href=\"#_ednref24\" name=\"_edn24\">[24]<\/a> Erinnerungsbl\u00e4tter deutscher Regimenter. Bd. 41. 2. b. Res.Inf.Reg. A. a. O., S. 44 f.<\/p>\n<p><a href=\"#_ednref25\" name=\"_edn25\">[25]<\/a> 2.b.Res.Inf.Reg.: Milit\u00e4r. Kurzform f\u00fcr 2. bayerisches Reserve-Infanterie-Regiment. (In Karte 4 als R.2 benannt.) Dieses war Teil der 1. bayer. Reserve-Infanterie-Division (1.b.R. in Karte 4).<\/p>\n<p><a href=\"#_ednref26\" name=\"_edn26\">[26]<\/a> Siehe Karte 4!<\/p>\n<p><a href=\"#_ednref27\" name=\"_edn27\">[27]<\/a> Detaildarstellungen finden sich u. a. bei <a href=\"http:\/\/www.stahlgewitter.com\/weltkrieg\/1915_loretto.htm\">http:\/\/www.stahlgewitter.com\/weltkrieg\/1915_loretto.htm<\/a><\/p>\n<p><a href=\"#_ednref28\" name=\"_edn28\">[28]<\/a> Der Weltkrieg 1914\u20131918. Bd. 8. A. a. O., S. 58 ff.<\/p>\n<p><a href=\"#_ednref29\" name=\"_edn29\">[29]<\/a> Der Weltkrieg 1914\u20131918. Bd. 8. A. a. O., S. 64<\/p>\n<p><a href=\"#_ednref30\" name=\"_edn30\">[30]<\/a> Der Weltkrieg 1914\u20131918. Bd. 8. A. a. O., S. 65<\/p>\n<p><a href=\"#_ednref31\" name=\"_edn31\">[31]<\/a> Der Weltkrieg 1914\u20131918. Bd. 8. A. a. O., S. 66<\/p>\n<p><a href=\"#_ednref32\" name=\"_edn32\">[32]<\/a> So die Bezeichnung der K\u00e4mpfe vom 9.5. bis 23.7.1915 im Gefechtskalender der bayerischen Reserve-Pionier-Kompanie Nr. 14. Quelle: Schreiben des bayer. Hauptstaatsarchivs (Kriegsarchiv) vom 24.3.2022.<\/p>\n<p><a href=\"#_ednref33\" name=\"_edn33\">[33]<\/a> Quelle: Kriegsranglisten und -stammrollen des K\u00f6nigreichs Bayern, 1. Weltkrieg 1914-1918-Pioniere-Pionier-Formationen: Reserve-Pionier-Kompanien-bayer. Reserve-Pionier-Kompanie 14-16266- Kriegsstammrolle: Bd. 1. Eintragnr. 184 [100] \u2013 Link: <a href=\"https:\/\/www.ancestry.de\/imageviewer\/collections\/1631\/images\/31421_BH16266-00099?usePUB=true&amp;_phsrc=WNG1\">https:\/\/www.ancestry.de\/imageviewer\/collections\/1631\/images\/31421_BH16266-00099?usePUB=true&amp;_phsrc=WNG1<\/a><\/p>\n<p><a href=\"#_ednref34\" name=\"_edn34\">[34]<\/a> Siehe z. B. Abb. 11! Quelle: Baer, C.H., Der V\u00f6lkerkrieg. Bd. 10, A. a. O., S. 100a<\/p>\n<p><a href=\"#_ednref35\" name=\"_edn35\">[35]<\/a> <em>\u201eSpanische Reiter, Friesische Reiter, vierkantige, 3-5 m lange Balken, durch welche 2,3 m lange Latten kreuzweise gesteckt sind; dienen zum Sperren des Eingangs in Feldwerke, Hohlwege etc.\u201c<\/em> Quelle: <a href=\"http:\/\/www.zeno.org\/Brockhaus-1911\/A\/Spanische+Reiter?hl=spanischer+reiter\">http:\/\/www.zeno.org\/Brockhaus-1911\/A\/Spanische+Reiter?hl=spanischer+reiter<\/a><\/p>\n<p><a href=\"#_ednref36\" name=\"_edn36\">[36]<\/a> Zu ihm z\u00e4hlten die vier im Vorsatz genannten Reserve-Infanterie-Regimenter. Anm. d. Verf.<\/p>\n<p><a href=\"#_ednref37\" name=\"_edn37\">[37]<\/a> Der Weltkrieg 1914\u20131918. Bd. 8. A. a. O., S. 65. Hinweis: Hervorhebung Datum durch Verf.<\/p>\n<p><a href=\"#_ednref38\" name=\"_edn38\">[38]<\/a> Siehe Karte 5, oben!<\/p>\n<p><a href=\"#_ednref39\" name=\"_edn39\">[39]<\/a> Der Weltkrieg 1914\u20131918. Bd. 8. A. a. O., S. 67 ff.<\/p>\n<p><a href=\"#_ednref40\" name=\"_edn40\">[40]<\/a> Der Weltkrieg 1914\u20131918. Bd. 8. A. a. O., S. 70.<\/p>\n<p><a href=\"#_ednref41\" name=\"_edn41\">[41]<\/a> Siehe Karte 5, Bildmitte!<\/p>\n<p><a href=\"#_ednref42\" name=\"_edn42\">[42]<\/a> Quelle: Der Weltkrieg 1914\u20131918. Bd. 8. A. a. O., S. 73<\/p>\n<p><a href=\"#_ednref43\" name=\"_edn43\">[43]<\/a> Siehe Karte 5 oben!<\/p>\n<p><a href=\"#_ednref44\" name=\"_edn44\">[44]<\/a> Der Weltkrieg 1914\u20131918. Bd. 8. A. a. O., S. 75 f.<\/p>\n<p><a href=\"#_ednref45\" name=\"_edn45\">[45]<\/a> Siehe Karte 5!<\/p>\n<p><a href=\"#_ednref46\" name=\"_edn46\">[46]<\/a> Der Weltkrieg 1914\u20131918. Bd. 8. A. a. O., S. 93<\/p>\n<p><a href=\"#_ednref47\" name=\"_edn47\">[47]<\/a> Bezeichnung dieses Zeitabschnitts im Gefechtsplan der bayerischen Reserve-Pionier-Kompanie Nr. 14. Siehe auch Abb. 9 u. 10!<\/p>\n<p><a href=\"#_ednref48\" name=\"_edn48\">[48]<\/a> Der Weltkrieg 1914\u20131918. Bd. 8. A. a. O., S. 96. Siehe auch Zahlenmaterial zum 17.06.1915!<\/p>\n<p><a href=\"#_ednref49\" name=\"_edn49\">[49]<\/a> Der Weltkrieg 1914\u20131918. Bd. 9. A. a. O., S. 11<\/p>\n<p><a href=\"#_ednref50\" name=\"_edn50\">[50]<\/a> Amtl. Kriegsdepeschen. A. a. O., S. 836<\/p>\n<p><a href=\"#_ednref51\" name=\"_edn51\">[51]<\/a> Amtl. Kriegsdepeschen. Bd. 3. A. a. O., S. 841<\/p>\n<p><a href=\"#_ednref52\" name=\"_edn52\">[52]<\/a> Dto., S. 844<\/p>\n<p><a href=\"#_ednref53\" name=\"_edn53\">[53]<\/a> Dto., S. 851<\/p>\n<p><a href=\"#_ednref54\" name=\"_edn54\">[54]<\/a> Dto., S. 861<\/p>\n<p><a href=\"#_ednref55\" name=\"_edn55\">[55]<\/a> Dto., S. 869<\/p>\n<p><a href=\"#_ednref56\" name=\"_edn56\">[56]<\/a> Dto., S. 875<\/p>\n<p><a href=\"#_ednref57\" name=\"_edn57\">[57]<\/a> Dto., S. 883<\/p>\n<p><a href=\"#_ednref58\" name=\"_edn58\">[58]<\/a> Der Weltkrieg 1914\u20131918. Bd. 8. A. a. O., S. 96<\/p>\n<p><a href=\"#_ednref59\" name=\"_edn59\">[59]<\/a> Siehe beide Orte in Karte 7 oben! Anm. d. Verf.<\/p>\n<p><a href=\"#_ednref60\" name=\"_edn60\">[60]<\/a> \u201eMax Franz Immelmann (* 21. September 1890 in Dresden; \u2020 18. Juni 1916 bei Annay, D\u00e9partement Pas-de-Calais, Frankreich) z\u00e4hlte zu den bekanntesten deutschen Jagdfliegern des Ersten Weltkrieges. Quelle: <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Max_Immelmann\">https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Max_Immelmann<\/a><\/p>\n<p><a href=\"#_ednref61\" name=\"_edn61\">[61]<\/a> Bayerische Pioniere im Weltkrieg. A. a. O., S. 62 f.<\/p>\n<p><a href=\"#_ednref62\" name=\"_edn62\">[62]<\/a> Bayer. Hauptstaatsarchiv M\u00fcnchen. Kriegsarchiv. Kriegsranglisten und -stammrollen des K\u00f6nigreichs Bayern; 1. Weltkrieg 1914-1918 \u2013 Pioniere \u2013 Pionier-Formationen: Reserve-Pionier-Kompanien \u2013 bayer- Reserve-Pionier-Kompanie 14 \u2013 16266- Kriegsstammrolle: Bd. 1. Eintrag Nr. 226 S. [118] \u2013 Link: <a href=\"https:\/\/www.ancestry.de\/imageviewer\/collections\/1631\/images\/31421_BH16266-00117?usePUB=true&amp;_phsrc=oqD4\">https:\/\/www.ancestry.de\/imageviewer\/collections\/1631\/images\/31421_BH16266-00117?usePUB=true&amp;_phsrc=oqD4<\/a><\/p>\n<p><a href=\"#_ednref63\" name=\"_edn63\">[63]<\/a> Siehe Karte 8. Quelle: Das Bayernbuch vom Weltkriege 1914\u20131918. Bd. 2. A. a. O., S. 214 [239]; Karte bearb. d. Verf.<\/p>\n<p><a href=\"#_ednref64\" name=\"_edn64\">[64]<\/a> Bayerische Pioniere im Weltkriege: Leistungen und Taten Speyerer Pioniere von Kriegsbeginn bis Fr\u00fchjahr 1917. A. a. O., S. 65-67 [126\u2013128].<\/p>\n<p><a href=\"#_ednref65\" name=\"_edn65\">[65]<\/a> Zwischen den amtl. Verlustlisten, z. B. der Deutschen Verlustliste Nr. 9512 vom 21. Oktober 1915 als Quelle f\u00fcr Abb. 14, und den Eintr\u00e4gen in den Kriegsstammrollen der Res.Pi.Komp. Nr. 14 gibt es zum Teil widerspr\u00fcchliche Angaben.<\/p>\n<p><a href=\"#_ednref66\" name=\"_edn66\">[66]<\/a> Sollst\u00e4rken einer Pionier-Kompanie laut Cron, H., Geschichte des deutschen Heeres 1914-1918. A. a. O., S. 170: <em>\u201eDer Etat einer Pionier-Kompanie stellte sich auf 6 Offiziere (F\u00fchrer, 4 Leutnants, Arzt), 264 Utffz. u. Mannschaften., 22 Pferde, 4 Ger\u00e4tewagen, Feldk\u00fcche und je einen Lebensmittel- und Packwagen.\u201c<\/em><\/p>\n<p><a href=\"#_ednref67\" name=\"_edn67\">[67]<\/a> Dabei konnten die Verluste der 2. Komp. nicht mitgerechnet werden wg. des Verlustes der Kriegsstammrollen. Quelle: Erinnerungsbl. dt. Reg. Geschichte d. 23. Inf. Regiments von Winterfeldt. Bd.\u00a0 , A. a. O., S. 306 ff.<\/p>\n<p><a href=\"#_ednref68\" name=\"_edn68\">[68]<\/a> Quelle: Link: <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Herbstschlacht_bei_La_Bass%C3%A9e_und_Arras\">https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Herbstschlacht_bei_La_Bass%C3%A9e_und_Arras<\/a><\/p>\n<p><a href=\"#_ednref69\" name=\"_edn69\">[69]<\/a> Siehe Abb. 15!<\/p>\n<p><a href=\"#_ednref70\" name=\"_edn70\">[70]<\/a> Siehe Abb. 16!<\/p>\n<p><a href=\"#_ednref71\" name=\"_edn71\">[71]<\/a> Siehe Abb. 16!<\/p>\n<p><a href=\"#_ednref72\" name=\"_edn72\">[72]<\/a> Der Autor geht davon aus, dass bei der Beschriftung des Friedhof-Denkmals f\u00fcr die einzelnen Soldaten deren Kriegsstammrollen als Datengrundlage verwendet wurden. Bei Wagner Joseph ist in der Kriegsstammrolle f\u00fcr das bayer- Reserve-Pionier-Kompanie 14-16266- Kriegsstammrolle: Bd. 1. Eintragnr. 184 [100] der Zusatzvermerk eingetragen: \u201e<em>Seit <strong>27.9.1917<\/strong> vermi\u00dft.\u201c<\/em>, die <strong>Jahreszahl<\/strong> ist dort handschriftlich auf 1915 korrigiert. Link: <a href=\"https:\/\/www.ancestry.de\/imageviewer\/collections\/1631\/images\/31421_BH16266-00099?usePUB=true&amp;_phsrc=WNG1\">https:\/\/www.ancestry.de\/imageviewer\/collections\/1631\/images\/31421_BH16266-00099?usePUB=true&amp;_phsrc=WNG1<\/a><\/p>\n<p><a href=\"#_ednref73\" name=\"_edn73\">[73]<\/a> Siehe Abb. 17!<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wagner Joseph Alkuin (14.1.1892\u201325.9.1915) &#8211; 14. Kompanie\/. IV. b. Res. Pionier-Bataillon) Josef Alkuin[1] Wagner wurde am 14. Januar 1892 um 4 Uhr vormittags als 8. 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