{"id":22361,"date":"2026-05-26T12:00:09","date_gmt":"2026-05-26T10:00:09","guid":{"rendered":"https:\/\/heimathub.de\/?p=22361"},"modified":"2026-05-26T12:12:33","modified_gmt":"2026-05-26T10:12:33","slug":"weltkrieg-1-denkmal-friedhof-aschaffenburg-leider-fischer-franz-17-7-1898-7-10-1917","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/heimathub.de\/weltkrieg-1-denkmal-friedhof-aschaffenburg-leider-fischer-franz-17-7-1898-7-10-1917\/","title":{"rendered":"Weltkrieg-1-Denkmal\u00a0Friedhof Aschaffenburg-Leider  \u00a0Fischer, Franz (17.7.1898\u20137.10.1917)"},"content":{"rendered":"<p><strong>Fischer, Franz (17.7.1898\u20137.10.1917) &#8211;\u00a0<\/strong><strong>(10. Kompanie\/5. b. Inf.Reg.)<\/strong><\/p>\n<p>Franz Fischer wurde am 17.7.1898 als 6. Kind der Eheleute Heinrich Fischer und seiner Frau Margarethe, geb. Wagenh\u00f6fer, in Leider, Bezirksamt Aschaffenburg, Bayern, geboren.<a href=\"#_edn1\" name=\"_ednref1\">[1]<\/a><\/p>\n<p><em>Abb. 2 \u2013 Fischer, Franz \u2013 Eintrag im Taufregister der Muttergottes-Pfarrkirche Aschaffenburg am 17. Juli 1898, Blatt 313, Eintrag Nr. 62 \u2013 Fotomontage d. Verf.<\/em><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Der Wohnsitz der Familie Fischer war Leider Hs. Nr. 25 \u00bd.<a href=\"#_edn2\" name=\"_ednref2\">[2]<\/a> Nach der Umnummerierung von 1937 wurde daraus das Anwesen Brunnengasse 1 <a href=\"#_edn3\" name=\"_ednref3\">[3]<\/a>. Franz Fischer erlernte den Beruf des Schneiders. \u201eAusgehoben\u201c<a href=\"#_edn4\" name=\"_ednref4\">[4]<\/a> wurde Fischer 1916 an seinem Wohnsitz in Aschaffenburg. In seiner beim I. Ersatz-Bataillon des 5. bayer. Infanterie-Regiments in Bamberg angelegten Kriegsstammrolle wurde er wie folgt beschrieben: <em>\u201eGr\u00f6\u00dfe: 1.63 \u2013 Gestalt. schl.<\/em>(ank) <em>\u2013 Kinn: rund \u2013 Mund: kln <\/em>(klein)<em> \u2013 Nase: sg. (??) \u2013Haare: bl. <\/em>(blond<em>) \u2013 Bart: .\/. \u2013 besondere Kennzeichen: .\/.\u201c<\/em><a href=\"#_edn5\" name=\"_ednref5\"><sup>[5]<\/sup><\/a><\/p>\n<p><em>Abb. 3 \u2013 Fischer, Franz \u2013 Eintrag in die Kriegsstammrollen des 5 bayer. Infanterie-Regiments (Bamberg), I. Ersatz-Bataillon<\/em><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Laut Fischers Kriegsstammrolle<a href=\"#_edn6\" name=\"_ednref6\">[6]<\/a> erfolgte der Eintritt zum Milit\u00e4r freiwillig. Da er aber noch keine milit\u00e4risches Ausbildung absolviert hatte, erfolgte am 22.11.1916 eine Einstellung als Rekrut. Zu diesem Zeitpunkt bestand jedes Infanterie-Regiment \u2013 in der Regel \u2013 aus 3 Bataillonen zu je 4 Kompanien, 1 Maschinengewehr-Kompanie (M.G.K.) und einem Ersatz-Bataillon zu 4 Kompanien und 2 Rekruten-Depots.<a href=\"#_edn7\" name=\"_ednref7\">[7]<\/a><\/p>\n<p><em>Abb. 4 \u2013 Gliederung eines Infanterie-Regiments (Inf.Reg.) im Regelfall<\/em><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Fischer wurde dem Rekruten-Depot 1 des I. Ersatz-Bataillons im 5. b. Infanterie-Regiment \u201eGro\u00dfherzog Ernst Ludwig von Hessen\u201c in Bamberg zugewiesen.<a href=\"#_edn8\" name=\"_ednref8\">[8]<\/a><\/p>\n<p><em>Abb. 5 \u2013 Titelseite der Truppenstammrolle des 1. Ersatzbataillons im 5. b. Infanterie-Regiment (Ausschnitt)<\/em><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Am 2.12.1916 erfolgte seine Vereidigung.<a href=\"#_edn9\" name=\"_ednref9\">[9]<\/a> Nach seiner milit\u00e4rischen Grundausbildung wurde Fischer am 30.3.1917 zur ersten von vier Kompanien des neugebildeten bayerischen Feldrekruten-Depots Nr. 4 \u00fcberstellt. Damit hatte Franz Fischer den typischen Weg der Rekruten an der Wende zwischen 1916 und 1917 beschritten. Die Gr\u00fcnde f\u00fcr die Einrichtung der Feldrekrutendepots lagen in den hohen Verlusten beim deutschen Heer vor allem durch den schon im Herbst 1914 begonnenen und immer noch andauernden Stellungskrieg und die Ausweitung der industriellen Waffen- und Munitionsproduktion. In seinem Grundlagenwerk zur Infanterie des 1. Weltkrieges stellte J\u00fcrgen Kraus zu den Rekruten- bzw. Feld-Rekrutendepots fest:<\/p>\n<p><em>\u201eDie Ausbildung der Ersatzmannschaften erfolgte zun\u00e4chst bei den Ersatz-Bataillonen in der Heimat. Um den Ersatz vor der Einreihung in die Truppe intensiver unter kriegsm\u00e4\u00dfigen Bedingungen auszubilden, richteten die Korps nach Einsetzen des Stellungskrieges hinter der Front besondere Rekrutendepots ein. Am 21.11.1914 empfahl das KM<a href=\"#_edn10\" name=\"_ednref10\"><sup><strong>[10]<\/strong><\/sup><\/a> allgemein die Einrichtung derartiger Rekrutendepots und forderte am 08.12.1914 die Stellv. Generalkommandos in der Heimat auf, zu diesem Zweck jeweils 1000 Rekruten an die Korps im Felde abzusenden. `Als Voraussetzung galt eine Ausbildungszeit von vier Wochen in der Heimat. Mit Erl. vom 17.01.1915 wurde die St\u00e4rke der Rekruten-Depots auf 2000 Mann festgelegt [\u2026].Am 22.03.1916 ordnete das KM f\u00fcr alle Rekrutendepots die k\u00fcnftige Bezeichnung `Feld-Rekrutendepot\u00b4 an und bestimmte f\u00fcr je 1000 Mann folgendes Ausbildungspersonal: 1 Bataillons-Kommandeur, 4 Kompanief\u00fchrer, 12 Leutnante, 4 Feldwebel, 4 Vizefeldwebel und 50 Unteroffiziere. Allerdings gestaltete sich die Bereitstellung des Ausbildungspersonals stets sehr schwierig, da es nicht von der Heimat \u00fcberwiesen werden konnte und von den Fronttruppen nur ungern abgegeben wurde.<\/em><\/p>\n<p><em>Die St\u00e4rken der Feld-Rekrutendepots waren weder bei den Korps noch bei den Divisionen einheitlich, sondern richteten sich nach den unterstellten Truppen. Am 28.02.1916 legte das KM als H\u00f6chstgrenze f\u00fcr jedes Infanterie-Regiment 450 Mann fest. Damit konnte ein Regiment immer auf den Ersatz von etwa zwei Kompanien zur\u00fcckgreifen.\u201c<sup> <a href=\"#_edn11\" name=\"_ednref11\"><strong>[11]<\/strong><\/a><\/sup><\/em><\/p>\n<p>Als Franz Fischer am 31.3.1917 bei \u201eseinem\u201c Feldrekrutendepot<a href=\"#_edn12\" name=\"_ednref12\">[12]<\/a> eintraf, befand sich dieses im n\u00f6rdlichen Teil der Westfront im seit 1914 umk\u00e4mpften Flandern. Hier wurden in speziellen Ausbildungslagern hinter der Frontlinie die Rekruten auf den Einsatz an der Front drillm\u00e4\u00dfig vorbereitet. Exerzieren, Schie\u00dfausbildung, Marschtraining und Gefechts\u00fcbungen geh\u00f6rten zu den Grundelementen dieser Nachschulung. Gelegentlich wurden Rekruten zu Schanz\u2011 und Arbeitsdiensten<a href=\"#_edn13\" name=\"_ednref13\">[13]<\/a> herangezogen, jedoch nicht regul\u00e4r im Kampf eingesetzt.<\/p>\n<p>Bereits seit 23.9.1916 lag das 5. b. Inf.Reg. im Verbund der 4. b. Inf.Div. nord\u00f6stlich von Armenti\u00e8res im Stellungskrieg gegen neuseel\u00e4ndische und britische Regimenter.<a href=\"#_edn14\" name=\"_ednref14\">[14]<\/a> Gerade in diesem Frontabschnitt erwartete die O.H.L.<a href=\"#_edn15\" name=\"_ednref15\">[15]<\/a> f\u00fcr Fr\u00fchjahr und Sommer 1917 eine Gro\u00dfoffensive der Alliierten.<\/p>\n<p><em>\u00a0<\/em><em>Abb. 6 \u2013 Das 5. K. b. Infanterie-Regiment innerhalb der Armee des deutschen Kaiserreiches (Kriegsgliederung 1917) \u2013 nach: Cron, H.: Geschichte des Deutschen Heeres im Weltkriege 1914 \u2013 1918. Berlin 1937 und Der Weltkrieg 1914 bis 1918. Bearbeitet im Reichsarchiv. Die Grenzschlachten im Westen. Bd. 1. Berlin 1925 \u2013 \u00a9 Grasmann, Peter, 2026<\/em><\/p>\n<p><em>\u00a0<\/em><\/p>\n<p>Der sich abzeichnende Zusammenbruch des russischen Zarenreiches, die relative \u201eRuhe\u201c an der Ostfront und der deutsche R\u00fcckzug auf die sogenannte \u201eSiegfried-Stellung\u201c an der Westfront setzten bei den Deutschen etliche Divisionen frei. Deren am 1. Februar 1917 erfolgte Erkl\u00e4rung des uneingeschr\u00e4nkten U-Boot-Krieges setzte die Alliierten unter Druck, die bereits seit 1916 geplante Offensive gegen die deutsche Nordflanke m\u00f6glichst bald zu starten. Damit wollten die Alliierten zum dritten Mal versuchen, die belgischen Nordseeh\u00e4fen in ihren Besitz zu bringen, um so die deutschen U-Boot-Basen auszuschalten. Dadurch w\u00fcrde auch die Sicherheit der alliierten Versorgungsrouten in \u00c4rmelkanal, Nordsee und Nordatlantik deutlich erh\u00f6ht. Gleichzeitig konnte bei einem Erfolg des Unternehmens mit einer m\u00f6glichen Umklammerung der deutschen Armeen im n\u00f6rdlichen Abschnitt der Westfront gerechnet werden. Grundlage dieser Planungen waren die Erkenntnisse des alliierten F\u00fchrungsstabes \u00fcber die gro\u00dfen Verluste an Mensch und Material bei den deutschen Einheiten bei den verheerenden Schlachten des Jahres 1916.<\/p>\n<p>Im April (Briten) und Mai (Franzosen) 1917 versuchten die Alliierten in den Fr\u00fchjahrsoffensiven bei Arras bzw. an der Aisne und in der Champagne mit einem zahlenm\u00e4\u00dfig h\u00f6heren Einsatz von Truppen und Material als in der Verdun-Schlacht 1916 erneut die deutschen Linien zu durchbrechen. Das Vorhaben scheiterte unter hohen Verlusten auf beiden Seiten. In dieser Phase wurde die Nordflanke auf deutscher Seite vor allem durch die Zuf\u00fchrung von Artillerie deutlich verst\u00e4rkt. Diese Ma\u00dfnahme war Teil einer allgemeinen Umstrukturierung im deutschen Heer sowohl bei den Gruppierungen als auch der Ausr\u00fcstung: \u201e<em>Hand in Hand mit der Vermehrung der Divisionen ging die Vereinheitlichung ihrer Organisation, Bewaffnung und Ausr\u00fcstung, so dass in dieser Hinsicht zwischen Infanterie-, Reserve-, Landwehr- und Ersatz-Divisionen kein Unterschied mehr bestand. Aber auch f\u00fcr den Kampfwert gaben diese Bezeichnungen vielfach keinen Ma\u00dfstab mehr ab. Die Kriegsgliederung einer Division<a href=\"#_edn16\" name=\"_ednref16\"><sup><strong>[16]<\/strong><\/sup><\/a>, wie sie bei der gro\u00dfen Mehrzahl bis zum Fr\u00fchjahr 1917 durchgef\u00fchrt war, wies folgende Teile auf: Infanterie: Drei Regimenter zu je drei Bataillonen, jedes zu vier Infanterie-Kompanien und einer Maschinengewehr-Kompanie (mit sechs M. G. 08), au\u00dferdem bei jedem Bataillon vier leichte Minenwerfer, die meist durch Abgaben der zur Pionierwaffe geh\u00f6renden selbst\u00e4ndigen Minenwerfer-Kompanien gewonnen waren. Die Ausstattung der Infanterie-Kompanien mit je drei leichten Maschinengewehren (M. G. 08\/15) und zwei leichten Granatwerfern war in die Wege geleitet, steckte aber noch in den Anf\u00e4ngen. Man kam damit hinsichtlich der Maschinengewehre bei jeder Division auf einen Sollbestand von 54 schweren Maschinengewehren (eine Zahl, die an Hauptkampffronten durch Zuteilung von Maschinengewehr-Scharfsch\u00fctzen-Abteilungen erh\u00f6ht werden konnte) und 108 leichten Maschinengewehren, blieb aber noch weit zur\u00fcck hinter der Ausstattung der Gegner; denn die englische Division hatte 64 schwere und 192 leichte, die franz\u00f6sische sogar 88 schwere und 432 leichte (fusils mitrailleurs) Maschinengewehre<\/em>.\u201c<a href=\"#_edn17\" name=\"_ednref17\">[17]<\/a><\/p>\n<p>Bis zum <strong>20. Mai 1917<\/strong> war am Frontabschnitt von Franz Fischer im sog. Wytschaete-Bogen<a href=\"#_edn18\" name=\"_ednref18\"><sup>[18]<\/sup><\/a> der Stellungskrieg die vorherrschende Form der Kriegsf\u00fchrung.<\/p>\n<p><strong>21.5.\u20136.6.17\u00a0\u00a0 <\/strong>Verst\u00e4rkung des britischen Artilleriebeschusses aus ca. 2000 Gesch\u00fctzen auf die Stellungen im gesamten Wytschaete-Bogen als Vorbereitung einer gr\u00f6\u00dferen Offensive \u2013 Zuteilung der 4. b. Inf.Div. zur 4. Armee und hier der am S\u00fcdende des Wytschaete-Bogens agierenden \u201eGruppe Lille\u201c:<a href=\"#_edn19\" name=\"_ednref19\"><sup>[19]<\/sup><\/a> <em>\u201eDie 4. bayerische Infanterie-Division hatte unter dem starken britischen Feuer zwar gelitten, war jedoch, wie das Armee-Oberkommando am 2. Juni nach dem Einsatz der 9. Reserve-Division urteilte, `nach Verschm\u00e4lerung ihres Abschnittes den kommenden Anforderungen wieder gewachsen\u00b4\u201c<\/em><a href=\"#_edn20\" name=\"_ednref20\"><sup>[20]<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p><strong>7.\u201314.6.17\u00a0\u00a0 \u201e<em>Infanterieschlacht in Flandern. (Neue englische Offensive)<\/em><\/strong> [&#8230;]<em> \u2013 Gro\u00dfes Hauptquartier, 7. Juni. Westlicher Kriegsschauplatz. Heeresgruppe Kronprinz Rupprecht: Zwischen Ypern und Armenti\u00e8res tobt seit gestern der Artilleriekampf in unverminderter Kraft; heute fr\u00fch ist nach umfangreichen Sprengungen und st\u00e4rkstem Trommelfeuer mit Infanterieangriffen der Engl\u00e4nder die Schlacht in Flandern voll entbrannt.\u201c<\/em><a href=\"#_edn21\" name=\"_ednref21\"><sup>[21]<\/sup><\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><em>Karte 1 \u2013 Sommer 1917 \u2013 Stellung der 4. b. Inf.Div. am S\u00fcdrand des Wytschaete-Bogens \u2013 Quelle: Battle of Messines map, URL: <\/em><a href=\"https:\/\/nzhistory.govt.nz\/media\/photo\/battle-messines-map\"><em>https:\/\/nzhistory.govt.nz\/media\/photo\/battle-messines-map<\/em><\/a><em>, (Manat\u016b Taonga \u2014 Ministry for Culture and Heritage), updated 1-Aug-2022 (bearb. d. Verf.)<\/em><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Englische, australische und kanadische Mineure hatten in zweij\u00e4hriger Vorbereitungsarbeit Stollen unter den deutschen Stellungen gegraben und dort Minen mit mehr als 400 Tonnen Sprengstoff vergraben.<a href=\"#_edn22\" name=\"_ednref22\"><sup>[22]<\/sup><\/a> Am fr\u00fchen Morgen des <strong>7.6.1917<\/strong> wurden diese im Abstand von jeweils wenigen Sekunden nacheinander gez\u00fcndet.<\/p>\n<p>Noch am Vorabend hatte der britische Generalmajor Charles Harrington bei einem Pressetermin den Journalisten mitgeteilt<em>: \u201eGentlemen, ich wei\u00df nicht, ob wir morgen die Geschichte ver\u00e4ndern werden, aber wir werden mit Sicherheit die Geografie ver\u00e4ndern.\u201c<\/em><a href=\"#_edn23\" name=\"_ednref23\"><sup>[23]<\/sup><\/a> Der Eindruck dieser Sprengungen, die unter der vordersten deutschen Linie von der Eisenbahn Comines\u2013Ypern bis etwa St. Yves erfolgten, muss gewaltig gewesen sein: <em>\u201eMan sah 19 riesige `Rosen mit karminroten Bl\u00e4ttern\u00b4 oder ungeheuere `Pilze\u00b4 langsam und majest\u00e4tisch aus dem Boden aufsteigen. Sie brachen dumpf br\u00fcllend auseinander, gleich darauf schossen leuchtende mehrfarbige Feuers\u00e4ulen und Rauch empor, dunkles Material flog durch die Feuers\u00e4ulen gen Himmel<\/em>.\u201c<a href=\"#_edn24\" name=\"_ednref24\"><sup>[24]<\/sup><\/a><\/p>\n<p><em>Abb. 7 \u2013 7.6.1917 \u2013 Schema eines britischen Sprengstollens unter den deutschen Stellungen im Wytschaete-Bogen \u2013 Quelle: Der Weltkrieg 1914\u20131918. Bd. 12. A. a. O., Beil. 21 (Ausschnitt)<\/em><\/p>\n<p><em>Abb. 8 \u2013 Britischer Minenangriff auf die deutschen Stellungen im Wytschaete-Bogen am 7. Juni 1917 &#8211; Verteilung der Sprengungen auf die deutschen Divisionsabschnitte \u2013\u00a0<\/em><em>Quelle: Der Weltkrieg 1914 bis 1918. Die milit\u00e4rischen Operationen zu Lande. 12. Band. Die Kriegsf\u00fchrung im Fr\u00fchjahr 1917. Berlin 1939, A. a. O. S. 454<\/em><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Aus britischer Sicht stellten sich die Ereignisse des 7. Juni 1917 folgenderma\u00dfen dar:<\/p>\n<p><em>\u201eDie Einnahme von Messines Ridge durch die Briten (7. Juni 1917). Von Juli 1916 bis Mai 1917 blieb der Sektor von Ypern vergleichsweise ruhig. Es gab nur wenige Angriffe auf beiden Seiten, aber die Gewehre donnerten Tag und Nacht. <\/em>[&#8230;] <em>Im Juni 1917 unternahmen sie in der Gewissheit ihrer Kraft ihre erste grosse Anstrengung, und nach einem sorgf\u00e4ltig ausgearbeiteten Plan befreiten sie Ypern durch eine viermonatige Reihe von Offensiven v\u00f6llig und durchbrachen den eisernen Kreis, der die Stadt zwei Jahre lang erstickt hatte. Mehrere Monate vor der Schlacht war der Angriff auf den Messines Ridge sorgf\u00e4ltig geplant worden, und zwar mit Hilfe eines Reliefmodells, das sich im Freien auf einer Fl\u00e4che befand, die etwa der eines Tennisplatzes entsprach. Hier wurden in Relief alle Konturen und Besonderheiten des Bodens wiedergegeben. Alles, bis hin zu einem isolierten Baumstamm, wurde reproduziert.<\/em><\/p>\n<p><em>Die britische Anstrengung nahm am 7. Juni erstmals konkrete Form an. Der von Sir Douglas Haig geplante Angriff hatte zum Ziel, die Bergr\u00fccken zwischen Wytschaete und Messines einzunehmen, die am 1. November 1914 von den Deutschen eingenommen worden waren. Sieben Tage lang schlug eine Artillerievorbereitung von unglaublicher Intensit\u00e4t in die D\u00f6rfer Messines und Wytschaete ein, bis diese v\u00f6llig verschwunden waren.<\/em><\/p>\n<p><em>Am 7. Juni, etwa eine Stunde vor Tagesanbruch, um 3.<sup>10<\/sup> Uhr, erleuchtete ein intensives Licht den Himmel, w\u00e4hrend eine Reihe von schrecklichen Explosionen zu h\u00f6ren war; 19 Minen, von denen einige \u00fcber ein Jahr lang gebohrt worden waren, explodierten entlang der feindlichen Stellungen.<\/em><\/p>\n<p><em>Die Deutschen wurden v\u00f6llig \u00fcberrascht und gaben dem ungest\u00fcmen Ansturm nach. In wenigen Minuten wurde die erste Linie entlang der gesamten angegriffenen Front vorgetragen. Dann griffen die britischen Truppen fast ohne Unterbrechung die Westh\u00e4nge des Messines-Wytschaete-R\u00fcckens an und hielten gegen 6. 30 Uhr die K\u00e4mme entlang der gesamten Linie. Das Dorf Messines leistete Widerstand, wurde aber ebenso wie das Dorf Wytschaete von den Neuseel\u00e4ndern in einem heftigen Angriff erobert. Um die Mittagszeit begann die zweite Phase der Offensive.<\/em><\/p>\n<p><em>Nach dem Abstieg von den Osth\u00e4nge des Bergr\u00fcckens nahmen die Briten eine zweite starke Position ein, dann griffen sie eine neue Linie an \u2013 vor allem in Rayon Wood \u2013, in der sich grosse Schutzh\u00fctten aus Stahlbeton befanden, von denen jede einer Kompanie Schutz bieten konnte. Gegen 16 Uhr wurde das westlich des Kampfzentrums gelegene Dorf Oosttaverne erobert. Bei Sonnenuntergang waren die Ziele des Tages vollst\u00e4ndig erreicht; an bestimmten Punkten \u00fcberstieg der Vormarsch die Tiefe von zwei Meilen.<\/em><\/p>\n<p><em>Dieser sch\u00f6ne Erfolg war der sorgf\u00e4ltigen Vorbereitung unter dem Befehl des Generals Herbert Plumer, der zerst\u00f6rerischen Wirkung der Minen, der Gewalt und Pr\u00e4zision der Bombardierung, der ausgezeichneten Zusammenarbeit der Luftstreitkr\u00e4fte und dem harmonischen Zusammenwirken aller Armeen zu verdanken. Die Panzer leisteten ausgezeichnete Dienste.\u201c<a href=\"#_edn25\" name=\"_ednref25\"><strong>[25]<\/strong><\/a><\/em><\/p>\n<p><em>Abb. 9 \u2013 Sprengtrichter im belgisch-franz\u00f6sischen Grenzgebiet mit 80 m Durchmesser \u2013 Quelle: Gro\u00dfer Bilderatlas des Weltkrieges. Bd. 3. S. 325<\/em><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Der Regimentschronist des 5. b. Inf.Reg. beschreibt die Ereignisse am 7. Juni 1917 aus der Sicht der deutschen Verteidiger im Frontbereich des 5. und 9. bayerischen Infanterieregiments<a href=\"#_edn26\" name=\"_ednref26\">[26]<\/a> nord\u00f6stlich von Armentiers so:<\/p>\n<p><em>\u201eDa nach dem Verlauf der letzten Tage mit einem unmittelbar bevorstehenden gro\u00dfen englischen Angriff zu rechnen war, wurde der Ploegsteertwald von unserer Artillerie in-den fr\u00fchesten Morgenstunden des 7. nochmals ausgiebig mit Gasgranaten belegt, um die Bereitstellung von Angriffstruppen nach M\u00f6glichkeit zu unterbinden. Au\u00dferdem verschossen die schweren Minenwerfer 620 Gasminen auf das gleiche Ziel. Der Ploegsteertwald hatte freilich schon l\u00e4ngst aufgeh\u00f6rt, ein Wald zu sein, aber bei der gro\u00dfen Ausdehnung gew\u00e4hrten die zahlreichen `Zahnstocher\u00b4 immerhin noch Deckung gegen Sicht. Die Zeit dieses Gasschie\u00dfens war gut gew\u00e4hlt; es fiel zusammen mit dem Beginn der gro\u00dfen englischen Offensive gegen den Wytschaete-Bogen.<\/em><\/p>\n<p><em>Schon seit 3<sup>0<\/sup> fr\u00fch h\u00f6rte man w\u00fctendes Trommelfeuer in Richtung Messines im Abschnitt der 40. Inf. Div.<\/em><\/p>\n<p><em>Um 4<sup>0<\/sup> vorm. erfolgten beim 9. Inf.Rgt. und am rechten Fl\u00fcgel des 5. Inf.Rgts. mehrere \u00fcberraschende Sprengungen im vorderen Kampfgraben; gleichzeitig setzte auch hier das Trommelfeuer in au\u00dfergew\u00f6hnlicher St\u00e4rke gegen die vordere Linie und Z-Gel\u00e4nde ein. Wenige Minuten sp\u00e4ter ging der Feind zum Angriff gegen 9. Inf.Rgt. und den rechten Fl\u00fcgel 5. Inf.Rgts. bis zum Kapitalweg vor. Unter dem Schutze des Trommelfeuers gelang es dem Feind, beim 9. Inf.Rgt. durchzusto\u00dfen. Durch Einschwenken nah Norden und S\u00fcden dr\u00fcckte er die Grabenbesatzungen einerseits nach Norden in den Douvegrund, anderseits gegen das 5. Inf.Rgt. umfassend zur\u00fcck, w\u00e4hrend gleichzeitig dichte. Kolonnen durch die Einbruchstelle in die Tiefe des Z-Gel\u00e4ndes gegen den Halkettgraben vorstie\u00dfen. Hier entspann sich in der Folge ein erbitterter Nahkampf mit der Besatzung des Z-Gel\u00e4ndes und den herbeigeeilten Unterst\u00fctzungen, wodurch der Angriff des Feindes zun\u00e4chst zum Stehen kam.<\/em><\/p>\n<p><em>Beim 5. Inf.Rgt. war die rechte Fl\u00fcgelkompagnie (1. Komp.) zur\u00fcckgedr\u00fcckt worden. Der Feind war bis zum 2. Kampfgraben vorgedrungen und drehte diesen nach Osten um. W\u00e4hrend sich aber Teile \u201eder 1. Komp. noch im vorderen Kampfgraben hielten und den Graben nach Norden abriegelten, ging der Rest der Kompagnie unter F\u00fchrung des Lts.d.R. Ott in s\u00fcdlicher Richtung hinter den Kapitalweg zur\u00fcck und baute hier, unterst\u00fctzt durch einige vom linken Fl\u00fcgel herbeigeeilte Gruppen der 3. und 4, Komp. unter Vzfw. Meinhardt eine neue Front mit Schu\u00dfrichtung nach Norden auf, um dadurch. die Umfassungsbewegungen des Feindes aufzuhalten.<\/em><\/p>\n<p><em>Lt.d.R. Eck, der F\u00fchrer der 2. Komp., brachte im Sprengtrichter an: seinem rechten Fl\u00fcgel und in dessen N\u00e4he drei Maschinengewehre in Stellung, mit denen er das Vorgehen der Engl\u00e4nder wirksam flankieren konnte.<\/em><\/p>\n<p><em>Als nun vollends die 9. und 10.\/5 aus der 2. Stellung gegen 11<sup>0<\/sup> vorm. zum Gegensto\u00df ansetzte, da sah sich der Feind in der Flanke gefa\u00dft und ging fluchtartig in seine Gr\u00e4ben zur\u00fcck. Ein m\u00e4chtiges Artilleriefeuer verhinderte indessen das weitere Nachsto\u00dfen dieser beiden Kompagnien. Sie riegelten nunmehr im Anschlu\u00df an die 1.\/5 das Z-Gel\u00e4nde vor der 2. Stellung bis zum Zollhaus mit Schu\u00dfrichtung Nordwest ab. Die 12.\/5. wurde in die 2. Stellung vorgezogen. Durch diese Ma\u00dfnahmen. gelang es, die Aufrollungsversuche beim 5. Inf.Rgt. zu vereiteln und zugleich ein Vorgehen gegen 9. Inf.Rgt. wirksam zu flankieren.\u201c<a href=\"#_edn27\" name=\"_ednref27\"><strong>[27]<\/strong><\/a><\/em><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><em>Karte 2 \u2013 7. Juni 1917 \u2013 Die Lage beim 5. und 9. b. Inf.Reg. (I.R) in Flandern \u2013 Quelle: <\/em><em>Erinnerungsbl\u00e4tter deutscher Regimenter. Bd. 59. Das 5. k. b. Infanterie-Regiment Gro\u00dfherzog Ernst Ludwig von Hessen. A. a. O., <\/em><em>Anhang: Blatt 8.<\/em><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Da nach den Sprengungen vom 7. Juni schwere Regenf\u00e4lle einsetzten, konnten die Alliierten jedoch nicht wie geplant ihre Tanks als neue Waffe einsetzen. Diese versanken im Schlamm der Sprengtrichter, jegliches Vorw\u00e4rtskommen wurde unm\u00f6glich. Das Ziel, den Wytschaete-Bogen zu durchsto\u00dfen, war damit gescheitert, die neue Frontlinie war lediglich begradigt. Ab jetzt trug die neue Linie den Namen \u201eSehnenstellung\u201c.<\/p>\n<p>Mehr als 2200 britische Artilleriegesch\u00fctze setzten die Zerst\u00f6rung aller deutschen Stellungen im Wytschaete-Bogen fort. Gas- und Infanterieangriffe sorgten in den folgenden Tagen daf\u00fcr, dass der gesamte Wytschaete-Bogen f\u00fcr die deutschen Truppen verlorenging. Insgesamt 26.000 deutsche Soldaten verloren innerhalb einer Woche Leben oder Gesundheit oder gerieten in Gefangenschaft.<\/p>\n<p><strong>16.6.\u20139.7.1\u00a0\u00a0 <\/strong>Nach den schweren Verlusten R\u00fcckverlegung der 4. b. Inf.Div von der Frontlinie in den Ruheraum um Oudenaarde \u2013 Zuteilung der 4. b. Inf.Div. zur 4. Armee.<\/p>\n<p><strong>10.\u201321.7.17\u00a0\u00a0 <\/strong>Verlegung der 4. b. Inf.Div an den Frontabschnitt zwischen Raum Frelinghien \u2013 Pr\u00e9mesques, ca. 8 km \u00f6stlich von Armenti\u00e8res \u2013 Fortsetzung des Stellungskrieges gegen Einheiten des Britischen Expeditionskorps.<a href=\"#_edn28\" name=\"_ednref28\"><sup>[28]<\/sup><\/a><\/p>\n<p><strong>22.7.\u201317.9.17\u00a0\u00a0 <\/strong>Sommerschlacht in Flandern<\/p>\n<p>\u201eGasschie\u00dfen\u201c, Artillerieangriffe und Sto\u00dftruppunternehmen von beiden Kriegsparteien kennzeichneten die Sommerwochen des Regiments im Verbund der 4. b. Inf.Div. an der flandrischen Front. Nahezu t\u00e4glich gab es Tote und Verwundete. Franz Fischer konnte in den Wochen vom 24.6. bis 7.7.17 und 4. bis 24.9.17 zwei Lichtsignalkurse bei der Fernsprechabteilung Nr. 4 absolvieren, die zu den Divisionstruppen der 4. b. Inf.Div. z\u00e4hlte. Zwischen beiden Lehrg\u00e4ngen war Fischer zur 10. Kompanie des 5. b. Infanterie-Regiments versetzt worden, die ebenfalls Bestandteil der 4.b. Inf.Div. war und an der flandrischen Front im Feld stand.<\/p>\n<p><strong>\u00a0<\/strong><\/p>\n<p><em>Karte 3 \u2013 Stellungsraum der 4. b. Inf.Div. am 30. Juli 1917 \u2013 Quelle: Erinnerungsbl\u00e4tter dt. Regimenter. Feldartillerie-Regiment. Nr. 91. A. a. O., Reliefkarte <\/em><em>(bearb. d. Verf.)<\/em><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Durch die erfolgreiche Begradigung der Hauptkampflinie<a href=\"#_edn29\" name=\"_ednref29\">[29]<\/a> sah sich die alliierte F\u00fchrung veranlasst, die Offensive gegen die deutschen Linien im Abschnitt der 4. Armee fortzusetzen bzw. noch zu verst\u00e4rken. Wie von der deutschen OHL erwartet, begann am 26. September die Herbstschlacht um Flandern.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><em>Karte 4 \u2013 Einsatzorte der 4. b. Infanterie-Division von Juli bis Oktober 1917 und Frontver\u00e4nderungen in Flandern \u2013 Quelle: Erinnerungsbl\u00e4tter dt. Regimenter. Bd. 59. 5. K. b. Infanterie-Regiment. A. a. O. Karte 13, (bearb. d. Verf.<\/em><em>)<\/em><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>25.9.17\u00a0\u00a0 <\/strong>Verlegung der 4. b. Inf.Div. als Eingreif-Division der deutschen 4. Armee \u00f6stlich der Linie Westroosebeke-Passchendaele<a href=\"#_edn30\" name=\"_ednref30\"><sup>[30]<\/sup><\/a> \u2013 3 1\/3 deutsche Stellungs-Divisionen und 4 Eingreif-Divisionen standen 7 britischen Divisionen im Kampfabschnitt Ypern\/Wytschaete einander gegen\u00fcber<a href=\"#_edn31\" name=\"_ednref31\"><sup>[31]<\/sup><\/a><\/p>\n<p><strong>26.9.17\u00a0\u00a0 <\/strong>Ab 5<sup>45 <\/sup>morgens Vorbereitung des britischen Angriffs durch artilleristisches Trommelfeuer insbesondere auch auf die Fl\u00e4chen zwischen den deutschen Stellungs-Divisionen und den Eingreif-Divisionen \u2013 Vorr\u00fccken britischer Einheiten um ca. 1 Kilometer Tiefe<\/p>\n<p><em>\u201eAuf Grund dieses Angriffsbefehls<\/em><a href=\"#_edn32\" name=\"_ednref32\">[32]<\/a> <em>verschoben sich I. und. II.\/5.<a href=\"#_edn33\" name=\"_ednref33\"><strong>[33]<\/strong><\/a> \u2013 dieses voraus mit seinem F\u00fchrer an der Spitze vom Pottegemsgut am Feldbahngleis entlang in die Ausgangslage n\u00f6rdlich Passchendaele und entfalteten sich hier zum Angriff beiderseits des Str\u00e4\u00dfchens Passchendaele\u2014Mosselmarkt.<\/em><\/p>\n<p><em>Um 2<sup>12<\/sup> wurde angetreten: II.\/5 in ge\u00f6ffneten Kompagniekolonnen bis in H\u00f6he des B.T.K<\/em>.<sup> <a href=\"#_edn34\" name=\"_ednref34\">[34]<\/a><\/sup><em>, wo Sch\u00fctzen entwickelt wurden, I.\/5 von Anfang an in breiter Sch\u00fctzenlinie<a href=\"#_edn35\" name=\"_ednref35\"><strong>[35]<\/strong><\/a> mit drei Kompagnien vorn. Schweres Artilleriefeuer lag auf Passchendaele und den Anmarschstra\u00dfen, im Zwischengel\u00e4nde dagegen nur m\u00e4\u00dfiges Streufeuer. Gegen 3<sup>0<\/sup> erreichten die Bataillone die H\u00f6he beim K.T.K. 100, die bereits ger\u00e4umt war. Auf ihrem Osthang lag starkes Sperrfeuer. Doch wurde auch diese Feuerzone im raschen Lauf und ohne wesentliche Verluste durcheilt. Nah \u00dcberschreiten des H\u00f6henr\u00fcckens beim K.T.K. 100 erhielten die Kompagnien vorderer Linie M.G.-Feuer vom H\u00f6henr\u00fccken jenseits des Paddebaches und von halbrechts, von H\u00f6he 32. <\/em><\/p>\n<p><em>Sprungweise mit kurzen Atempausen arbeiteten sich die Kompagnien unaufhaltsam vorw\u00e4rts. Vor ihnen gingen schwache feindliche Kr\u00e4fte, die unter dem Schutze des Sperrfeuers bereits die H\u00f6he beim F.T.K. heraufgekommen waren, kampflos zur\u00fcck. Bei Ann\u00e4herung an den Ostrand des Paddegrundes wurden starke feindliche Sch\u00fctzenlinien, gefolgt von geschlossenen Abteilungen, erkannt, wie sie vom jenseitigen Hang in den Paddegrund hinabstiegen. Es war ein besonders g\u00fcnstiger Zufall, da\u00df die Bataillone gerade in diesem Augenblich den H\u00f6henrand des Paddegrundes, der hier etwa 500 m breit war, erreicht hatten. Wer h\u00e4tte in solchem Moment den Tatendrang der Truppe z\u00fcgeln k\u00f6nnen, um den Feind erst vollends in den Grund herunterzulassen und ihn dann um so sicherer zu vernichten? Ein verheerendes Infanterie- und M.G.-Feuer prasselte im n\u00e4chsten Augenblick auf den \u00fcberraschten Feind nieder, der hierauf teils hinter den H\u00f6henrand jenseits des Grundes zur\u00fcckflutete, teils in den n\u00e4chsten Granatl\u00f6chern Deckung suchte.<\/em><\/p>\n<p><em>In der Folge entwickelte sich nun ein mehrst\u00fcndiges Feuergefecht, in dessen Verlauf die Kompagnien 2. Linie eingesetzt wurden. Besonders mi\u00dflich war, da\u00df der Anschlu\u00df zur Nachbardivision rechts nicht erreicht worden. war. Da von der H\u00f6he 32 her feindliche Sch\u00fctzen im Vorgehen erkannt wurden, wurde die 5. Komp. mit ihren Maschinengewehren am rechten. Fl\u00fcgel eingesetzt. Durch ihr flankierendes Feuer wurde das Vorgehen des Feindes zum Stehen gebracht. Zur Bestreichung der L\u00fccke zur Nachbardivision wurde der letzte M.G.-Zug gestaffelt eingesetzt mit dem Auftrag, Umfassungsversuche des Feindes oder ein Vorgehen in der L\u00fccke zu verhindern.<\/em><\/p>\n<p><em>Nachdem sich der Feind von seiner ersten \u00dcberraschung erholt hatte, brachte er zahlreiche Maschinengewehre am jenseitigen H\u00f6henrand in breiter Ausdehnung in Stellung. Von 59 bis 80 richtete die feindliche Artillerie auf die ganze Linie und auf die H\u00f6he des K.T.K., wo der Feind offenbar Reserven vermutete, ein m\u00e4chtiges Vernichtungsfeuer. Durch dieses Artilleriefeuer entstanden gro\u00dfe Verluste: Es fielen der wackere F\u00fchrer des 1.\/5, Hptm. d. R. Schlier, Bez. Amts-Assessor in Berchtesgaden, durch einen Granatsplitter ins Herz getroffen, und 16 Unteroffiziere und Mannschaften; es wurden verwundet 6 Offiziere und 121 Mann, vermi\u00dft wurden seitdem 13 Mann, die anscheinend unbemerkt in Granatl\u00f6chern fielen oder versch\u00fcttet wurden.<\/em><\/p>\n<p><em>Da nach Lage der Verh\u00e4ltnisse ohne vorg\u00e4ngige Artillerievorbereitung an eine Fortsetzung des Angriffs \u00fcber den sumpfigen Paddegrund hin\u00fcber vorerst nicht gedacht werden konnte, so gruben sich die Kompagnien ein, um wenigstens gegen Splitterwirkung gedeckt zu sein. Dadurch kam der Angriff zum Stehen, doch bleibt es das Verdienst der beiden Bataillone 5. Inf. Rgts., den englischen Angriff gegen die H\u00f6he des K.T.K. im Keime erstickt zu haben.<\/em><\/p>\n<p><em>Das Artilleriefeuer dauerte mit Unterbrechungen die ganze Nacht hindurch. .Es steigerte sich in der Fr\u00fche des 27. zwischen 5<sup>0<\/sup> und 8<sup>0<\/sup> zum Trommelfeuer, das einen neuen Angriff vermuten lie\u00df. Um 6<sup>30<\/sup> abds. setzte wiederum ein m\u00e4chtiges Trommelfeuer auf der ganzen Front ein. Um 7<sup>0<\/sup> setzte der Feind zum Angriff an, doch brach der Angriff in unserem Infanterie- und Sperrfeuer vollst\u00e4ndig zusammen. Vor dem linken Fl\u00fcgel kam der Angriff gar nicht erst zur Entwicklung. Nach diesem Mi\u00dferfolg flaute das feindliche Feuer am 28. merklich ab.\u201c<\/em><a href=\"#_edn36\" name=\"_ednref36\">[36]<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><em>Karte 5 \u2013 Gefechtsbereich des 5. b. Inf.Reg. w\u00e4hrend der letzten Septemberwoche 1917 \u2013 Quelle: Der Weltkrieg 1914\u20131918. Bd. 13. A. a. O., Beilage 6, (bearb. d. Verf.)<\/em><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>27.9.\u20133.10.17\u00a0\u00a0 <\/strong>Weiteres Vordringen der Alliierten in Richtung Osten \u2013 38.500 Mann Verluste auf deutscher Seite im Zeitraum zwischen dem 11. und dem 30. September an der Hauptkampffront<a href=\"#_edn37\" name=\"_ednref37\"><sup>[37]<\/sup><\/a> f\u00fchrten zur Verlegung von Teilen der Eingreiftruppen an die Stellungslinie.<\/p>\n<p><strong>4.10.17\u00a0\u00a0 <\/strong><em>\u201eNach einer Zeitspanne guten Wetters hatte am 3. Oktober abends Sturm und Regen eingesetzt. Am 4. Oktober um 5<sup>30<\/sup> vormittags begann das Vorbereitungsfeuer der Gruppe Ypern f\u00fcr das Unternehmen bei Zonnebeke. Das f\u00fcr den Angriff bestimmte Regiment war in die Sturmausgangsstellung vorgezogen worden. Da brach etwa um 6\u00b0 morgens, kurz vor seinem Antreten zum Sturm, gewaltiges Trommelfeuer gegen die Front von n\u00f6rdlich von Langemarck bis zum Kanal bei Hollebeke los; es machte den deutschen Angriff zunichte. Nach etwa einst\u00fcndiger Dauer trat die britische Infanterie, an vielen Stellen von Kampfwagen begleitet, zum Sturm an gegen die gesamte Front der Gruppe Ypern und den n\u00f6rdlichen Teil der Gruppe Wytschaete bis in Gegend von Kl. Zillebeke. Auf der ganzen Strecke zwischen der Bahn Staden\u2013Boesinghe und der Stra\u00dfe Menin\u2013Ypern drang sie in die Kampfzone ein und gelangte \u00fcber Poelkappelle, Broodseinde, Reutel und Polderhoek hinaus. Im Laufe des Nachmittags kam es zu hin- und herwogenden K\u00e4mpfen, in denen Poelkappelle bis zur Kirche zur\u00fcckgewonnen wurde, nach wiederholten Gegenst\u00f6\u00dfen schlie\u00dflich auch der gr\u00f6\u00dfte Teil von Reutel sowie Schlo\u00df Polderhoek. S\u00fcdlich der Stra\u00dfe Menin\u2013Ypern, wo die Fortschritte der Briten nur gering gewesen waren, wurde die alte vordere Linie zur\u00fcckerobert. Die erbitterten K\u00e4mpfe dauerten bis etwa 10\u00b0 abends an. Dann flaute das \u00fcberaus starke feindliche Artilleriefeuer ab, das tags\u00fcber ununterbrochen auf den deutschen Stellungen gelegen hatte, w\u00e4hrend Sturm, Regen und tiefliegende Wolkendecke die beiderseitige Fliegert\u00e4tigkeit eingeschr\u00e4nkt hatten. Als Schlu\u00dfergebnis blieb den Engl\u00e4ndern ein Einbruch von ann\u00e4hernd zehn Kilometern Breite, der zwischen Poelkappelle und dem rechten Fl\u00fcgel der Gruppe Wytschaete bis fast 2000 Meter tief war. Die Verluste waren wiederum au\u00dferordentlich hoch. Die Engl\u00e4nder geben die Zahl der Gefangenen auf mehr als 5000 an.\u201c<a href=\"#_edn38\" name=\"_ednref38\"><sup><strong>[38]<\/strong><\/sup><\/a><\/em><\/p>\n<p><strong>5.\u20137.10.17\u00a0\u00a0 <\/strong>Die Taktik der deutschen O.H.L., die Kampfzone durch Reserveeinheiten zu verst\u00e4rken, galt nach den schweren Verlusten des 4.10. als gescheitert. General von Kuhl<a href=\"#_edn39\" name=\"_ednref39\"><sup>[39]<\/sup><\/a> notierte am 5. Okt. 1917 in seinem pers\u00f6nlichen Kriegstagebuch: <em>\u201eDie Schlacht war nicht sehr g\u00fcnstig gestern; gro\u00dfer Verbrauch von Divisionen, die Eingreif-Divisionen mu\u00dften nun doch alle hineingeworfen werden, kamen nun aber alle sp\u00e4t und verzettelt. Die neue Taktik war viel zu schematisch <\/em>[&#8230;] <em>Man mu\u00df mehr Freiheit lassen. Die Verst\u00e4rkung der vordersten Linie nutzt nichts, sie wird doch \u00fcberrannt.&#8220;<a href=\"#_edn40\" name=\"_ednref40\"><sup><strong>[40]<\/strong><\/sup><\/a><\/em><\/p>\n<p>Jetzt schuf man mit den vordersten Trichterfeldern, einem d\u00fcnnen Postenschleier<a href=\"#_edn41\" name=\"_ednref41\">[41]<\/a> und einigen leichten Maschinengewehren ein sog. Vorfeld. 500 bis 1000 Meter dahinter sollte die \u201eHauptwiderstandslinie\u201c folgen als vorderer Rand der \u201eGro\u00dfkampfzone\u201c. Vernichtungs- und Sperrfeuer sollte dann vor das Vorfeld gelegt werden, um evtl. Angriffe zu stoppen und die eigenen menschlichen Ressourcen zu schonen. Eine f\u00fcr den 5.10.17 geplante deutsche Offensive im Raum Gheluvelt gegen die rechte Flanke der im Ypern-Bogen vorsto\u00dfenden Engl\u00e4nder durch die 4. Armee unterblieb wegen fehlender Kr\u00e4fte und Munitionsmangel.<\/p>\n<p>Artilleriegefechte vor allem im Raum \u00f6stlich und nord\u00f6stlich von Ypern \u2013 Vorschub britischer Batterien als Vorbereitung auf einen alliierten Vorsto\u00df entlang der Linie Gheluvelt-Passchendaele-Langemarck-Poelkapelle auf die Bahnlinie Ypern\u2013Roulers<a href=\"#_edn42\" name=\"_ednref42\"><sup>[42]<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p>Englische Darstellungen zu den Geschehnissen zwischen dem 4. und 8. Oktober fassen die Ergebnisse der K\u00e4mpfe im Wytschaete-Bogen so zusammen:<em> \u201eDie zunehmende T\u00e4tigkeit der Deutschen hinderte die Briten in keiner Weise daran, eine neue Offensive vorzubereiten. Am Morgen des 4. Oktober griffen englische Divisionen, unterst\u00fctzt von walisischen, schottischen und irischen Bataillonen, auf einer Frontbreite von zehn Meilen zwischen Tower Hamlet und n\u00f6rdlich von Langemarck an. Die Deutschen, durch diesen unerwarteten Angriff verwirrt und \u00fcberrascht \u2013 sie selbst bereiteten gerade einen Angriff mit f\u00fcnf Divisionen vor \u2013 wichen bereits zu Beginn des Gefechts zur\u00fcck. Ein rasches Vorr\u00fccken von einer halben bis nahezu zwei Meilen wurde erreicht. S\u00fcdlich der Menin<\/em><em>\u2011<\/em><em>Stra\u00dfe wurden die Ziele fast sofort genommen.<\/em><\/p>\n<p><em>N\u00f6rdlich derselben Stra\u00dfe war der Widerstand des Feindes hartn\u00e4ckiger. Dennoch wurden die D\u00f6rfer Reutel und Polderhoek samt dem gleichnamigen Schloss erobert, wodurch zugleich der Kamm des H\u00f6henzuges freigemacht wurde, dessen Osth\u00e4nge zum Dorf Becelaere hinabfallen.<\/em><\/p>\n<p><em>Weiter n\u00f6rdlich nahmen die Australier Noordhemhoek und Molenaarelsthoek, erreichten den Broodseinde<\/em><em>\u2011<\/em><em>Kamm und r\u00fcckten damit \u00fcber die Stra\u00dfe Becelaere\u2013Broodseinde hinaus vor.<\/em><\/p>\n<p><em>Auf der anderen Seite der Bahnlinie Ypern\u2013Roulers kamen die Briten Passchendaele merklich n\u00e4her, eroberten Gravenstafel sowie eine Anzahl befestigter Geh\u00f6fte und n\u00e4herten sich dem westlichen Ortsrand von Poelcappelle.<a href=\"#_edn43\" name=\"_ednref43\"><strong>[43]<\/strong><\/a><\/em><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><em>Karte 6 \u2013 Frontverschiebungen nord\u00f6stlich von Ypern zwischen dem 4. und 8. 10.1917 \u2013 Quelle: Ypres and the battle of Ypres. Ohne Jgg. A. a. O.; S. 31<\/em><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Im Rahmen dieser Gefechte wurde Franz Fischer bei Langemarck<a href=\"#_edn44\" name=\"_ednref44\">[44]<\/a> wahrscheinlich durch ein Artilleriegeschoss versch\u00fcttet. Er galt ab dem 7.10.1917 als vermisst. In der 1771. Ausgabe der Deutschen Verlustliste vom 8. Januar 1918 auf Blatt 22355 wurde er als <em>\u201evermi\u00dft\u201c<\/em> gemeldet.<a href=\"#_edn45\" name=\"_ednref45\">[45]<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><em>Abb. 10 &#8211; Franz Fischer \u2013 Vermisstenmeldung in der 1771. Deutschen Verlustliste vom 8. Januar 1918, Blatt 22355 \u2013 Fotomontage d. Verf.<\/em><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Erst am 26.10.1939 wurde Franz Fischer amtlich f\u00fcr \u201e<em>vermi\u00dft<\/em>\u201c erkl\u00e4rt mit dem Datum des <em>\u201e7. Oktober 1917\u201c <\/em>als Bezugstag.<a href=\"#_edn46\" name=\"_ednref46\"><sup>[46]<\/sup><\/a> In der gleichen Quelle ist folgender handschriftlicher Vermerk zum Tod von Franz Fischer aufgef\u00fchrt: <em>\u201eAuskunft zum Zwecke der Todeserkl\u00e4rung durch das Reichskriminalpolizeiamt, Reichszentrale f\u00fcr Vermi\u00dfte und unbek<\/em>.(annte)<em> Tote, Berlin. G<\/em><em>\u0086<\/em><em>. A. G. Aschaffenburg v. 26.2.1940 T<\/em>(odes)<em>-tag. 7.10.1917.\u201c <\/em><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><em>Abb. 11 \u2013 Amtliche Todeserkl\u00e4rung f\u00fcr Franz Fischer vom 26.10.1939 \u2013 Quelle: Bayerisches Hauptstaatsarchiv; M\u00fcnchen; Abteilung IV Kriegsarchiv. Kriegsstammrollen 1914-1918; Band: 814. Lfd. Nr. 1071, Beiblatt [504-507]<\/em><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Fischers Personendaten auf dem Mahnmal f\u00fcr die Opfer des 1. Weltkrieges in Aschaffenburg-Leider sind bez\u00fcglich seines Todesdatums fehlerhaft. Nach der amtlichen Todeserkl\u00e4rung<a href=\"#_edn47\" name=\"_ednref47\">[47]<\/a> m\u00fcsste hier der 7.10.1917 als Sterbedatum angef\u00fchrt sein<a href=\"#_edn48\" name=\"_ednref48\"><sup>[48]<\/sup><\/a>. Damit war Franz Fischer das j\u00fcngste Kriegsopfer des Aschaffenburger Stadtteiles Leider mit einer Lebensspanne von gerade einmal 19 Jahren, 4 Monaten und 6 Tagen. Wof\u00fcr?<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><em>Abb. 12<\/em><em> \u2013 Weltkrieg-1-Denkmal in Aschaffenburg Leider \u2013 Eintrag f\u00fcr Franz Fischer \u2013 Foto (Ausschnitt): P. Grasmann<\/em><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Auch auf den Gedenktafeln f\u00fcr die Leiderer Opfer des 1. Weltkrieges im linken hinteren Seitenschiff der Pfarrkirche St. Laurentius<a href=\"#_edn49\" name=\"_ednref49\">[49]<\/a> wird an Franz Fischer erinnert, hier allerdings ohne seine pers\u00f6nlichen Lebensdaten.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><em>Abb. 13 \u2013 Weltkrieg-1-Denkmal in der Pfarrkirche St. Laurentius in Aschaffenburg Leider \u2013 Eintrag f\u00fcr Franz Fischer und andere \u2013 Foto (Ausschnitt): P. Grasmann<\/em><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Anhang:<\/strong><\/p>\n<p><strong>Abbildungen:<\/strong><\/p>\n<p><strong>\u00a0<\/strong>Abb. 1 \u2013 Weltkrieg-1-Denkmal Friedhof Aschaffenburg-Leider \u2013 Foto: Peter Grasmann<\/p>\n<p><strong>\u00a0<\/strong>Abb. 2 \u2013 Fischer, Franz \u2013 17. Juli 1897 \u2013 Taufregistereintrag Blatt 313, Eintragnr. 62, Pfarrkirche Unsere Liebe Frau, Aschaffenburg \u2013 Fotomontage d. Verfasser \u2013 Quelle: _<a href=\"https:\/\/data.matricula-online.eu\/de\/deutschland\/wuerzburg\/aschaffenburg-unsere-liebe-frau-innenstadt\/00315\/?pg=69\">https:\/\/data.matricula-online.eu\/de\/deutschland\/wuerzburg\/aschaffenburg-unsere-liebe-frau-innenstadt\/00315\/?pg=69<\/a><\/p>\n<p>Abb. 3 \u2013 Fischer, Franz \u2013 Eintrag in die Kriegsstammrollen des 5. b. Infanterie-Regiments (Bamberg), I. Ersatz-Bataillon \u2013 Quelle: Bayerisches Hauptstaatsarchiv; M\u00fcnchen; Abteilung IV Kriegsarchiv. Kriegsstammrollen, 1914-1918; Band: 4957. Kriegsstammrolle: Bd.15 \u2013 Link: <a href=\"https:\/\/www.ancestry.com\/search\/collections\/1631\/records\/11406382?tid=&amp;pid=&amp;queryId=1253973d-2270-4b86-bc77-6eed8d5ce160&amp;_phsrc=Vbk1&amp;_phstart=successSource\">https:\/\/www.ancestry.com\/search\/collections\/1631\/records\/11406382?tid=&amp;pid=&amp;queryId=1253973d-2270-4b86-bc77-6eed8d5ce160&amp;_phsrc=Vbk1&amp;_phstart=successSource<\/a><\/p>\n<p>Abb. 4 \u2013 Gliederung eines Infanterie-Regiments (Inf.Reg.) im Regelfall \u2013 Quelle: Cron, H.: Geschichte des Deutschen Heeres im Weltkriege 1914 \u2013 1918. Berlin 1937. S. 298 \u2013 \u00a9 Grasmann, Peter; 2026<\/p>\n<p>Abb. 5 \u2013 Titelseite der Truppenstammrolle des 1. Ersatzbataillons im 5. b. Infanterie-Regiment (Ausschnitt) \u2013 Quelle: Bayerisches Hauptstaatsarchiv; M\u00fcnchen; Abteilung IV Kriegsarchiv. Kriegsstammrollen, 1914-1918; Band: 4957. Kriegsstammrolle: Bd.15 \u2013 Ancestry.com. Kriegsranglisten und -stammrollen des K\u00f6nigreichs Bayern, 1. Weltkrieg 1914\u20131918 Link:<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.ancestry.com\/search\/collections\/1631\/records\/11406382\">https:\/\/www.ancestry.com\/search\/collections\/1631\/records\/11406382<\/a><\/p>\n<p>Abb. 6 \u2013 Das 5. K. b. Infanterie-Regiment innerhalb der Armee des deutschen Kaiserreiches (Kriegsgliederung 1917) \u2013 nach: Cron, H.: Geschichte des Deutschen Heeres im Weltkriege 1914 \u2013 1918. Berlin 1937 und Der Weltkrieg 1914 bis 1918. Bearbeitet im Reichsarchiv. Die Grenzschlachten im Westen. Bd. 1. Berlin 1925 \u2013 \u00a9 Grasmann, Peter, 2026<\/p>\n<p>Abb. 7 \u2013 7.6.1917 \u2013 Schema eines britischen Sprengstollens unter den deutschen Stellungen im Wytschaete-Bogen \u2013 Quelle: Der Weltkrieg 1914\u20131918. Bd. 12. A. a. O., Beil. 21 (Ausschnitt)<\/p>\n<p>Abb. 8 \u2013 Britischer Minenangriff auf die deutschen Stellungen im Wytschaete-Bogen am 7. Juni 1917 \u2013 Verteilung der Sprengungen auf die deutschen Divisionsabschnitte \u2013 Quelle: Der Weltkrieg 1914 bis 1918. Die milit\u00e4rischen Operationen zu Lande. 12. Band. Die Kriegsf\u00fchrung im Fr\u00fchjahr 1917. Berlin 1939, A. a. O. S. 454<\/p>\n<p>Abb. 9 \u2013 Sprengtrichter im belgisch-franz\u00f6sischen Grenzgebiet mit 80 m Durchmesser \u2013 Quelle: Gro\u00dfer Bilderatlas des Weltkrieges. Bd. 3. S. 325 \u2013 Link: <a href=\"https:\/\/search.library.wisc.edu\/digital\/APAKKQJTIGUFEE8L\">https:\/\/search.library.wisc.edu\/digital\/APAKKQJTIGUFEE8L<\/a><\/p>\n<p>Abb. 10 \u2013 Franz Fischer \u2013 Vermisstenmeldung in der 1771. Deutschen Verlustliste vom 8. Januar 1918, Blatt 22355 \u2013 Fotomontage d. Verf.<\/p>\n<p><strong>\u00a0<\/strong>Abb. 11 \u2013 Amtliche Todeserkl\u00e4rung f\u00fcr Franz Fischer vom 26.10.1939 \u2013 Quelle: Bayerisches Hauptstaatsarchiv; M\u00fcnchen; Abteilung IV Kriegsarchiv. Kriegsstammrollen 1914-1918; Band: 814. Lfd. Nr. 1071, Beiblatt [504-507]<\/p>\n<p><strong>\u00a0<\/strong>Abb. 12 \u2013 Weltkrieg-1-Denkmal in Aschaffenburg Leider \u2013 Eintrag f\u00fcr Franz Fischer \u2013 Foto (Ausschnitt): P. Grasmann<\/p>\n<p><strong>\u00a0<\/strong>Abb. 13 \u2013 Weltkrieg-1-Denkmal in der Pfarrkirche St. Laurentius in Aschaffenburg-Leider \u2013 Eintrag f\u00fcr Franz Fischer und andere \u2013 Foto (Ausschnitt): P. Grasmann<\/p>\n<p><strong>\u00a0<\/strong><strong>Karten: <\/strong><\/p>\n<p>Karte 1 \u2013 Juni 1917 \u2013 Stellung der 4. b. Inf.Div. am S\u00fcdrand des Wytschaete-Bogens \u2013 Quelle: Battle of Messines map, URL: <a href=\"https:\/\/nzhistory.govt.nz\/media\/photo\/battle-messines-map,%20(Manat\u016b%20Taonga%20\u2014%20Ministry%20for%20Culture%20and%20Heritage),%20updated%201\">https:\/\/nzhistory.govt.nz\/media\/photo\/battle-messines-map, (Manat\u016b Taonga \u2014 Ministry for Culture and Heritage), updated 1<\/a>-Aug-2022 (bearb. d. Verf.)<\/p>\n<p>Karte 2 \u2013 7. Juni 1917 \u2013 Die Lage beim 5. und 9. b. Inf.Reg. (I.R) in Flandern \u2013 Quelle: Erinnerungsbl\u00e4tter deutscher Regimenter. Bd. 59. Das 5. k. b. Infanterie-Regiment Gro\u00dfherzog Ernst Ludwig von Hessen. A. a. O., Anhang: Blatt 8.<\/p>\n<p>Karte 3 \u2013 Stellungsraum der 4. b. Inf.Div. am 30 Juli 1917 \u2013 Quelle: Erinnerungsbl\u00e4tter dt. Regimenter. Feldartillerie-Regiment. Nr. 91. A. a. O., Reliefkarte (bearb. d. Verf.) \u2013 Link Kartenseite: <a href=\"https:\/\/digital.wlb-stuttgart.de\/index.php?id=6&amp;tx_dlf%5Bid%5D=14396&amp;tx_dlf%5Bpage%5D=82\">https:\/\/digital.wlb-stuttgart.de\/index.php?id=6&amp;tx_dlf%5Bid%5D=14396&amp;tx_dlf%5Bpage%5D=82<\/a><\/p>\n<p>Karte 4 \u2013 Einsatzorte der 4. b. Infanterie-Division von Juli bis Oktober 1917 und Frontver\u00e4nderungen in Flandern \u2013 Quelle: Erinnerungsbl\u00e4tter dt. Regimenter. Bd. 59. 5. K. b. Infanterie-Regiment. A. a. O. Karte 13, (bearb. d. Verf.<\/p>\n<p>Karte 5 \u2013 Gefechtsbereich des 5. b. Inf.Reg. w\u00e4hrend der letzten Septemberwoche 1917 \u2013 Quelle: Der Weltkrieg 1914\u20131918. Bd. 13. A. a. O., Beilage 6, (bearb. d. Verf.)<\/p>\n<p>Karte 6 \u2013 Frontverschiebungen nord\u00f6stlich von Ypern zwischen dem 4. und 8. 10.1917 \u2013 Quelle: Ypres and the battle of Ypres. Ohne Jgg. A. a. O.; S. 31<\/p>\n<p><strong>\u00a0<\/strong><strong>Literatur:<\/strong><\/p>\n<p>Amtliche Kriegsdepeschen. Nach Berichten des Wolff\u00b4schen Telegr.-Bureaus. 6. Bd. 1. Februar 1917 bis 31. Juli 1915. Berlin o. Jgg. \u2013 Link: https:\/\/archive.org\/details\/amtlichekriegsde06contuoft<\/p>\n<p>Aschaffenburger Adre\u00df-Buch \u2013 Adre\u00df- und Gesch\u00e4fts-Handbuch f\u00fcr die kgl. Bayer. Stadt Aschaffenburg einschlie\u00dflich Damm und Leider. 1904. S. 38. Stadt- u. Stiftsarchiv Aschaffenburg, Pr\u00e4senzbibliothek<\/p>\n<p>Cron, H.: Geschichte des Deutschen Heeres im Weltkriege 1914 \u2013 1918. Berlin 1937.<\/p>\n<p>Der Weltkrieg 1914 \u2013 1918. Bearbeitet im Reichsarchiv. Die milit\u00e4rischen Operationen zu Lande. Bd. 1. Die Grenzschlachten im Westen. Berlin 1925 \u2013 Link: <a href=\"http:\/\/digi.landesbibliothek.at\">http:\/\/digi.landesbibliothek.at<\/a><\/p>\n<p>Der Weltkrieg 1914 \u2013 1918.\u00a0 Bearbeitet im Reichsarchiv. Bd. 11. Die Kriegsf\u00fchrung im Herbst 1916 und im Winter 1916\/17. Vom Wechsel in der Obersten Heeresleitung bis zum Entschlu\u00df zum R\u00fcckzug in die Siegfried-Stellung. Berlin 1938. \u2013 Link: <a href=\"http:\/\/digi.landesbibliothek.at\">http:\/\/digi.landesbibliothek.at<\/a><\/p>\n<p>Der Weltkrieg 1914 \u2013 1918. Im Auftrage des Oberkommandos des Heeres bearbeitet und herausgegeben von der kriegsgeschichtlichen Forschungsanstalt des Heeres. Die milit\u00e4rischen Operationen zu Lande. Bd. 12. Die Kriegsf\u00fchrung im Fr\u00fchjahr 1917. Berlin 1939 \u2013 Link: <a href=\"https:\/\/digi.landesbibliothek.at\">https:\/\/digi.landesbibliothek.at<\/a><\/p>\n<p>Der Weltkrieg 1914-1918. Im Auftrage des Oberkommandos des Heeres bearbeitet und herausgegeben von der Kriegs geschichtlichen Forschungsanstalt des Heeres. Bd. 13. Die Kriegf\u00fchrung im Sommer und Herbst 1917. Die Ereignisse au\u00dferhalb der Westfront bis November 1918. Berlin 1942 \u2013 Link: <a href=\"http:\/\/digi.landesbibliothek.at\">http:\/\/digi.landesbibliothek.at<\/a><\/p>\n<p>Erinnerungsbl\u00e4tter deutscher Regimenter. Bd. 59. Das 5. k. b. Infanterie-Regiment Gro\u00dfherzog Ernst Ludwig von Hessen. Ausz\u00fcge aus den amtl. Kriegstageb\u00fcchern. Bayerische Armee. M\u00fcnchen 1929<\/p>\n<p>Erinnerungsbl\u00e4tter deutscher Regimenter. Feldartillerie-Regiment Nr. 91. Artillerie-Heft 5. Oldenburg i. Oldbg. 1921 \u2013 Link: <a href=\"http:\/\/digital.wlb-stuttgart.de\/purl\/bsz505043904\">http:\/\/digital.wlb-stuttgart.de\/purl\/bsz505043904<\/a><\/p>\n<p>Kaup, Wilh.; Kaup, Wolfg.; Hapke, K.: Leben in Leider. Portrait eines Stadtteils. II. Textband. Aschaffenburger Studien im Auftrag der Stadt Aschaffenburg. Stadt- und Stiftsarchiv. Band 11. Aschaffenburg 1995<\/p>\n<p>Kraus, J\u00fcrgen-Handbuch der Verb\u00e4nde und Truppen des deutschen Heeres 1914 \u2013 1918. Infanterie-Band 3-Ersatztruppen und Feldrekrutendepots. Wien 2013.<\/p>\n<p>Ypres and the battle of Ypres. \u2013 Link: <a href=\"https:\/\/opclub.stpaulsschool.org.uk\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/Book-of-Ypres-and-the-Battles-of-Ypres-by-Michelin-.pdf\">https:\/\/opclub.stpaulsschool.org.uk\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/Book-of-Ypres-and-the-Battles-of-Ypres-by-Michelin-.pdf<\/a><\/p>\n<p><strong>\u00a0<\/strong><\/p>\n<p><strong>Online-Ressourcen: <\/strong><\/p>\n<p>Bayerisches Hauptstaatsarchiv, Abteilung IV Kriegsarchiv, M\u00fcnchen. Kriegsranglisten und -stammrollen des K\u00f6nigsreichs Bayern, 1. Weltkrieg 11914-1918 \u2013 Link: <a href=\"https:\/\/www.ancestry.de\/search\/collections\/catalog\/?title=Kriegsstammrollen&amp;limitToCountry=1\">https:\/\/www.ancestry.de\/search\/collections\/catalog\/?title=Kriegsstammrollen&amp;limitToCountry=1<\/a><\/p>\n<p>Onlineprojekt Gefallenen-Denkm\u00e4ler \u2013 Link: <a href=\"http:\/\/denkmalprojekt.org\/index.htm\">http:\/\/denkmalprojekt.org\/index.htm<\/a><\/p>\n<p>Open Street Map (Digitales Kartenwerk) \u2013 Link: <a href=\"https:\/\/www.openstreetmap.org\">https:\/\/www.openstreetmap.org<\/a>.<\/p>\n<p>Taufregister der Muttergottespfarrkirche Aschaffenburg 1882, (Bildmontage d. Verf. ) \u2013 Quelle: https:\/\/data.matricula-online.eu\/de<\/p>\n<p>WIKIPEDIA \u2013 Die freie Enzyklop\u00e4die: Link: <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Wikipedia:Hauptseite\">https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Wikipedia:Hauptseite<\/a><\/p>\n<p><strong>\u00a0<\/strong><\/p>\n<p><strong>Anmerkungen:<\/strong><\/p>\n<p><strong>\u00a0<\/strong><a href=\"#_ednref1\" name=\"_edn1\">[1]<\/a> Siehe Abb. 2! Quelle: Taufregister der Muttergottes-Pfarrkirche Aschaffenburg am 17. Juli 1898, Blatt 313, Eintrag Nr. 62 \u2013 Link: <a href=\"https:\/\/data.matricula-online.eu\/de\/deutschland\/wuerzburg\/aschaffenburg-unsere-liebe-frau-innenstadt\/00315\/?pg=239\">https:\/\/data.matricula-online.eu\/de\/deutschland\/wuerzburg\/aschaffenburg-unsere-liebe-frau-innenstadt\/00315\/?pg=239<\/a><\/p>\n<p><a href=\"#_ednref2\" name=\"_edn2\">[2]<\/a> Quelle: Aschaffenburger Adre\u00df-Buch. Adre\u00df- und Gesch\u00e4fts-Handbuch f\u00fcr die kgl. Bayer. Stadt Aschaffenburg einschlie\u00dflich Damm und Leider. 1904. S. 38. Stadt- u. Stiftsarchiv Aschaffenburg. Dieser Wohnsitz ist auch im Taufregister, Spalte 5, so benannt. Siehe Abb. 2!<\/p>\n<p><a href=\"#_ednref3\" name=\"_edn3\">[3]<\/a> Quelle: Oberb\u00fcrgermeister der Stadt Aschaffenburg. Ver\u00f6ffentlichung vom 16. Januar 1937. Betreff: \u00c4nderung der Hausnummerierung in Leider. In: Kaup, Wilh.; Kaup, Wolfg.; Hapke, K.: Leben in Leider. Portrait eines Stadtteils. II. Textband. Aschaffenburger Studien im Auftrag der Stadt Aschaffenburg. Stadt- und Stiftsarchiv. Band 11. Aschaffenburg 1995. S. 115\u2013119.<\/p>\n<p><a href=\"#_ednref4\" name=\"_edn4\">[4]<\/a> Im allgemeinen milit\u00e4rischen Sprachgebrauch bedeutete \u201eAushebung\u201c die unmittelbare Rekrutierung von Soldaten z. B. als Ersatz im Kriegsfalle.(Nach: Brockhaus&#8216; Kleines Konversations-Lexikon, f\u00fcnfte Auflage, Band 1. Leipzig 1911., S. 127.) Hier ist der Begriff jedoch eher im Sinne einer Musterung zu verstehen. Das bedeutete die Erfassung aller pers\u00f6nlicher Daten einschlie\u00dflich seines pers\u00f6nlichen Erscheinungsbildes. Anm. d. Verf.<\/p>\n<p><a href=\"#_ednref5\" name=\"_edn5\">[5]<\/a> Siehe Abb. 3! \u2013 Quelle: Bayerisches Hauptstaatsarchiv; M\u00fcnchen; Abteilung IV Kriegsarchiv. Kriegsstammrollen, 1914-1918; Band: 4957. Kriegsstammrolle: Bd.15 Link: <a href=\"https:\/\/www.ancestry.com\/search\/collections\/1631\/records\/11406382\">https:\/\/www.ancestry.com\/search\/collections\/1631\/records\/11406382<\/a><\/p>\n<p><a href=\"#_ednref6\" name=\"_edn6\">[6]<\/a> Siehe Abb. 3, Spalte 8, 2. Zeile!<\/p>\n<p><a href=\"#_ednref7\" name=\"_edn7\">[7]<\/a> Siehe Abb. 4!<\/p>\n<p><a href=\"#_ednref8\" name=\"_edn8\">[8]<\/a> Siehe Abb. 4 und 5! Quelle Abb. 5: Bayerisches Hauptstaatsarchiv; M\u00fcnchen; Abteilung IV Kriegsarchiv. Kriegsstammrollen, 1914-1918; Band: 4957. Kriegsstammrolle: Bd.15 Link: <a href=\"https:\/\/www.ancestry.com\/search\/collections\/1631\/records\/11406382\">https:\/\/www.ancestry.com\/search\/collections\/1631\/records\/11406382<\/a><\/p>\n<p><a href=\"#_ednref9\" name=\"_edn9\">[9]<\/a> Siehe Abb. 3, Spalte 9, unten rechts!<\/p>\n<p><a href=\"#_ednref10\" name=\"_edn10\">[10]<\/a> KM: Abk\u00fcrzung f\u00fcr Kriegs-Ministerium. Anm. d. Verf.<\/p>\n<p><a href=\"#_ednref11\" name=\"_edn11\">[11]<\/a> Kraus, J\u00fcrgen: Handbuch der Verb\u00e4nde und Truppen des deutschen Heeres 1914 &#8211; 1918. Infanterie-Band 3-Ersatztruppen und Feldrekrutendepots. Wien 2013. S. 297 ff.<\/p>\n<p><a href=\"#_ednref12\" name=\"_edn12\">[12]<\/a> Dieses Feldrekrutendepot war erst am 1.6.1916 als Feldrekrutendepot der <strong>4. b. Inf.Div.<\/strong> durch Teilung des Feldrekrutendepots des II. b. Armeekorps aufgestellt und sofort mobil eingesetzt worden. Quelle: Kraus, J\u00fcrgen-Handbuch der Verb\u00e4nde und Truppen des deutschen Heeres 1914 &#8211; 1918. Infanterie-Band 3-Ersatztruppen und Feldrekrutendepots. Wien 2013. S. 346. Zur geografischen Lage siehe Karte 1!<\/p>\n<p><a href=\"#_ednref13\" name=\"_edn13\">[13]<\/a> Damit waren Eins\u00e4tze beim Bau von Sch\u00fctzengr\u00e4ben, Unterst\u00e4nden u. anderen Bauwerken gemeint. Anm. d. Verf.<\/p>\n<p><a href=\"#_ednref14\" name=\"_edn14\">[14]<\/a> Siehe Karte 1!<\/p>\n<p><a href=\"#_ednref15\" name=\"_edn15\">[15]<\/a> OHL = Oberste Heeresleitung: \u201e<em>strategisch-operative Leitung bzw. der Oberbefehl \u00fcber die aktiven Truppenteile des deutschen Heeres w\u00e4hrend des Ersten Weltkrieges. Diese Funktion \u00fcbte faktisch der Chef des Generalstabes des Feldheeres aus.\u201c <\/em>\u2013 Quelle: <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Oberste_Heeresleitung\">https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Oberste_Heeresleitung<\/a>. N\u00e4here Ausf\u00fchrungen dazu: Cron, H.: Geschichte des Deutschen Heeres im Weltkriege 1914 \u2013 1918. A. a. O., S. 4 ff.<\/p>\n<p><a href=\"#_ednref16\" name=\"_edn16\">[16]<\/a> Diese Umstrukturierung wird auch deutlich bei der 4. b. Infanterie-Division. Siehe dazu Abb. 6!<\/p>\n<p><a href=\"#_ednref17\" name=\"_edn17\">[17]<\/a> Der Weltkrieg 1914\u20131918. Die milit\u00e4rischen Operationen zu Lande. Bd. 12. Die Kriegsf\u00fchrung im Fr\u00fchjahr 1917. A. a. O., S. 5<\/p>\n<p><a href=\"#_ednref18\" name=\"_edn18\">[18]<\/a> Siehe Karte 1! Wytschaete-Bogen: Ausbuchtung der Frontlinie im Bereich des Ortes Wytschaete in westliche Wichtung. Anm. d. Verf.<\/p>\n<p><a href=\"#_ednref19\" name=\"_edn19\">[19]<\/a> \u201eGruppe Lille\u201c war eine neu gebildete Armeegruppe, der auch die 4. b. Inf.Div. angeh\u00f6rte, und agierte am s\u00fcdlichen Abschnitt der Heeresgruppe Kronprinz Rupprecht im Raum Wytschaete. Siehe Karte 1!<\/p>\n<p><a href=\"#_ednref20\" name=\"_edn20\">[20]<\/a> Der Weltkrieg 1914\u20131918. Bd. 12. A. a. O., S. 451<\/p>\n<p><a href=\"#_ednref21\" name=\"_edn21\">[21]<\/a> Amtl. Kriegsdepeschen. Bd. 6. A. a. O., S. 2254<\/p>\n<p><a href=\"#_ednref22\" name=\"_edn22\">[22]<\/a> Siehe Karte 1, Abb. 7, 8 und 9!<\/p>\n<p><a href=\"#_ednref23\" name=\"_edn23\">[23]<\/a> Neil Shea: Eine der gr\u00f6\u00dften Explosionen vor der Erfindung der Atombombe. In: National Geographic. 9.11.2017 \u2013 <a href=\"https:\/\/www.nationalgeographic.de\">https:\/\/www.nationalgeographic.de<\/a> (Stand: 3.3.2022)<\/p>\n<p><a href=\"#_ednref24\" name=\"_edn24\">[24]<\/a> Kranz, W.: Minierkampf und Kriegsgeologie im Wytschaete-Bogen. Vierteljahreshefte f\u00fcr Pioniere. 2. Jahrgang (1935). 3. Heft. Zitiert in: Der Weltkrieg 1914\u20131918. Bd. 12. A. a. O., S. 453<\/p>\n<p><a href=\"#_ednref25\" name=\"_edn25\">[25]<\/a> Ypres and the Battles of Ypres. A. a. O., S. 20<\/p>\n<p><a href=\"#_ednref26\" name=\"_edn26\">[26]<\/a> In den Zitaten und Karten oft als 5. b.Inf.Reg. bzw. 5. Inf.Rgt.\/ 9. b.Inf.Reg. bzw. 9. Inf.Rgt. dargestellt. Beide Regimenter geh\u00f6ren zur 7. b. Infanterie-Brigade (Siehe Abb. 6!). Anm. d. Verf.<\/p>\n<p><a href=\"#_ednref27\" name=\"_edn27\">[27]<\/a> Erinnerungsbl\u00e4tter deutscher Regimenter. Bd. 59. Das 5. k. b. Infanterie-Regiment Gro\u00dfherzog Ernst Ludwig von Hessen. A. a. O., S. 83 f. Zu den erw\u00e4hnten Truppenbewegungen am 7.6.1917 siehe Karte 2!<\/p>\n<p><a href=\"#_ednref28\" name=\"_edn28\">[28]<\/a> Siehe dazu Karte 3: Gegnerische Divisionen waren dort die 4. austral. Infanterie-Division u. 57. brit. Infanterie-Division \u2013 Quelle: Der Weltkrieg 1914\u20131918. Bd. 13. A. a. O., Beil. 4.<\/p>\n<p><a href=\"#_ednref29\" name=\"_edn29\">[29]<\/a> Siehe Karte 4: Frontlinie Stand Ende August!<\/p>\n<p><a href=\"#_ednref30\" name=\"_edn30\">[30]<\/a> Siehe Karte 4 oben!<\/p>\n<p><a href=\"#_ednref31\" name=\"_edn31\">[31]<\/a> Der Weltkrieg 1914\u20131918. Bd. 13. A. a. O., S. 76<\/p>\n<p><a href=\"#_ednref32\" name=\"_edn32\">[32]<\/a> Gemeint ist der Tagesbefehl des Regiments-Kommandeurs, Major Fels, zum 26.9.1917. Anm. d. Verf.<\/p>\n<p><a href=\"#_ednref33\" name=\"_edn33\">[33]<\/a> Milit\u00e4r. Kurzschreibweise f\u00fcr II. und I. Bataillon des 5. Infanterie-Regiments. Anm. d. Verf.<\/p>\n<p><a href=\"#_ednref34\" name=\"_edn34\">[34]<\/a> Die Kurzbezeichnungen B.T.K., K.T.K. und F.T.K. sind in den \u00fcblichen Abk\u00fcrzungsverzeichnissen nicht erkl\u00e4rt. Aus dem Kontext heraus stehen die Abk\u00fcrzungen B.T.K., K.T.K. und F.T.K. in Gefechtsdarstellungen des Ersten Weltkriegs f\u00fcr <strong><u>B<\/u><\/strong>ataillons\u2011, <strong><u>K<\/u><\/strong>ompanie- und <strong><u>F<\/u><\/strong>eld-<strong>T<\/strong>ruppen-<strong><u>K<\/u><\/strong>ommandeure Diese Bezeichnungen kennzeichnen f\u00fchrende Offiziere, unabh\u00e4ngig von ihrem jeweiligen Dienstgrad, die im Gefecht die taktische Leitung auf ihrer jeweiligen Ebene wahrnahmen.<\/p>\n<p><a href=\"#_ednref35\" name=\"_edn35\">[35]<\/a> Sch\u00fctzenlinie: Gruppe von f\u00fcr den Feuerkampf nebeneinander in Stellung oder Vormarsch befindlichen Fu\u00dfsoldaten (Infanteristen)<\/p>\n<p><a href=\"#_ednref36\" name=\"_edn36\">[36]<\/a> Erinnerungsbl\u00e4tter deutscher Regimenter. Bd. 59. Das 5. k. b. Infanterie-Regiment Gro\u00dfherzog Ernst Ludwig von Hessen. A. a. O., S. 90 f.<\/p>\n<p><a href=\"#_ednref37\" name=\"_edn37\">[37]<\/a> Der Weltkrieg 1914\u20131918. Bd. 13. A. a. O., S. 77<\/p>\n<p><a href=\"#_ednref38\" name=\"_edn38\">[38]<\/a> Der Weltkrieg 1914\u20131918. Bd. 13. A. a. O., S. 79 \u2013 Zu den aufgef\u00fchrten Orten siehe Karte 5!<\/p>\n<p><a href=\"#_ednref39\" name=\"_edn39\">[39]<\/a> General d. Infanterie Hermann v. Kuhl (1856\u20131958)<\/p>\n<p><a href=\"#_ednref40\" name=\"_edn40\">[40]<\/a> Der Weltkrieg 1914\u20131918. Bd. 13. A. a. O., S. 80<\/p>\n<p><a href=\"#_ednref41\" name=\"_edn41\">[41]<\/a> Postenschleier: Bezeichnung f\u00fcr Vorposten in gr\u00f6\u00dferem Abstand zueinander zur Beobachtung feindlicher Infanterielinie. Anm. d. Verf.<\/p>\n<p><a href=\"#_ednref42\" name=\"_edn42\">[42]<\/a> Siehe hierzu auch Karte 6! Quelle: Ypres and the battle of Ypres. Ohne Jgg. A. a. O.; S. 31<\/p>\n<p><a href=\"#_ednref43\" name=\"_edn43\">[43]<\/a> Siehe Karte 6! Quelle: Ypres and the battle of Ypres. Ohne Jgg. A. a. O.; S. 31<\/p>\n<p><a href=\"#_ednref44\" name=\"_edn44\">[44]<\/a> Siehe Karte 6! Quelle: Ypres and the battle of Ypres. Ohne Jgg. A. a. O.; S. 31 \u2013 Ortsangabe in amtlicher Todeserkl\u00e4rung, Abb. 11.<\/p>\n<p><a href=\"#_ednref45\" name=\"_edn45\">[45]<\/a> Siehe Abb. 10!<\/p>\n<p><a href=\"#_ednref46\" name=\"_edn46\">[46]<\/a> Siehe Abb.: 11! Quelle: Bayerisches Hauptstaatsarchiv; M\u00fcnchen; Abteilung IV Kriegsarchiv. Kriegsstammrollen 1914-1918; Band: 814. Lfd. Nr. 1071, Beiblatt [504-507] \u2013 www.ancestry.de<\/p>\n<p><a href=\"#_ednref47\" name=\"_edn47\">[47]<\/a> Siehe Abb. 11!<\/p>\n<p><a href=\"#_ednref48\" name=\"_edn48\">[48]<\/a> Siehe Abb. 12!<\/p>\n<p><a href=\"#_ednref49\" name=\"_edn49\">[49]<\/a> Siehe Abb. 13!<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Fischer, Franz (17.7.1898\u20137.10.1917) &#8211;\u00a0(10. Kompanie\/5. b. Inf.Reg.) Franz Fischer wurde am 17.7.1898 als 6. Kind der Eheleute Heinrich Fischer und seiner Frau Margarethe, geb. 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