{"id":21707,"date":"2026-03-31T12:26:56","date_gmt":"2026-03-31T10:26:56","guid":{"rendered":"https:\/\/heimathub.de\/?p=21707"},"modified":"2026-04-02T11:03:44","modified_gmt":"2026-04-02T09:03:44","slug":"weltkrieg-1-denkmal-friedhof-aschaffenburg-leider-kaup-karl-1887-1914","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/heimathub.de\/weltkrieg-1-denkmal-friedhof-aschaffenburg-leider-kaup-karl-1887-1914\/","title":{"rendered":"Weltkrieg-1-Denkmal Friedhof Aschaffenburg-Leider &#8211; Kaup Karl (1887-1914)"},"content":{"rendered":"<p><strong>Weltkrieg-1-Denkmal\u00a0<\/strong><strong>Friedhof Aschaffenburg-Leider<\/strong><\/p>\n<p><strong>Karl Kaup (1.6.1887\u201329.9.1914) &#8211; 1. <\/strong><strong>Kompanie\/135. Preu\u00df. Infanterie-Regiment &#8211; vermisst<\/strong><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Karl Kaup wurde am 1.6.1887 in Leider, Bezirksamt Aschaffenburg, als zweites Kind des Stationsdieners und Landwirts Heinrich Kaup und seiner Ehefrau Anna Kaup, geb. St\u00f6ckinger, geboren.<\/p>\n<p><em>Abb. 2: Karl Kaup \u2013 1. Juni 1887 \u2013 Taufregistereintrag Blatt 149, Eintragnr. 45, Pfarrkirche Unsere Liebe Frau, Aschaffenburg<\/em><\/p>\n<p>Ihren Wohnsitz hatte die Familie Kaup<a href=\"#_edn1\" name=\"_ednref1\">[1]<\/a> im Anwesen Leider Nr. 53.<a href=\"#_edn2\" name=\"_ednref2\"><sup>[2]<\/sup><\/a><\/p>\n<p><em>Abb. 3: Kaup Heinrich \u2013 Eintrag im Adressbuch der Stadt Aschaffenburg von 1910, S. 49 \u2013 Quelle: Aschaffenburger Adre\u00df-Buch. 1910. A. a. O., S. 49 \u2013 Ausschnitt (Fotomontage d. Verf.)<\/em><\/p>\n<p>Auf Grund der d\u00fcrftigen Quellenlage ist von Karl Kaup \u00fcber seinen pers\u00f6nlichen Werdegang nur wenig bekannt. Ein vorliegendes Nachfahrenverzeichnis<a href=\"#_edn3\" name=\"_ednref3\">[3]<\/a> f\u00fcr Bartholom\u00e4us Kaup, geboren am 26.8.1784, erw\u00e4hnt f\u00fcr Karl lediglich die Berufsbezeichnung <em>\u201eZechenschlosser\u201c<\/em> und eine Verehelichung mit Elisabeth Schnorrenberg aus Duisburg-Meiderich, geboren am 26.3.1893. Kaups Berufsbezeichnung und die Herkunft seiner Ehefrau lassen den Schluss zu, dass Karl Kaup als Schlosser beruflich auf einer Kohlezeche im Rheinland Arbeit gefunden hatte. Seinen Wohnsitz hatten Karl Kaup und seine Frau Elisabeth nach den Aufzeichnungen im Duisburger Adressbuch von 1912 im Stadtteil Meiderich in der Grenzstra\u00dfe 54, wo auch Kaups Schwiegermutter wohnte.<a href=\"#_edn4\" name=\"_ednref4\">[4]<\/a> Auch in Bezug auf seinen milit\u00e4rischen Werdegang gibt es kaum belastbare Quellen.<\/p>\n<p><em>Abb. 4 \u2013 Adressbucheintrag f\u00fcr Kaup Karl im Duisburger Adressbuch von 1912<\/em><\/p>\n<p>Ausgehend von seinem Geburtsdatum und seinem Alter zum Zeitpunkt der Mobilmachung, hatte Karl Kaup wohl noch vor 1910 seine Wehrpflicht absolviert<a href=\"#_edn5\" name=\"_ednref5\">[5]<\/a> und stand 1914 als Reservist zur Verf\u00fcgung, jetzt aber \u2013 auf Grund seines Umzuges nach Duisburg-Meiderich \u2013 bei einer in Nordrhein-Westfalen stehenden preu\u00dfischen Einheit. Seine Einberufung erfolgte mit hoher Wahrscheinlichkeit mit dem Tag der Mobilmachung, also am 2.8.1914 <a href=\"#_edn6\" name=\"_ednref6\"><sup>[6]<\/sup><\/a>, zur 2. Kompanie des I. Bataillons im Infanterie-Regiment Nr. 135 <a href=\"#_edn7\" name=\"_ednref7\"><sup>[7]<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p>Noch in Friedenszeiten hatte die deutsche Heeresleitung f\u00fcr den Fall eines franz\u00f6sischen Angriffs an der deutschen Westflanke klare Anweisungen erteilt: <em>\u201eGleichzeitig mit dem am 1. August um 5\u00b0 nachmittags erlassenen Befehl zur Mobilmachung von Heer und Flottes wurde im Bereich von 15 Armeekorps (I., II., V., VI., VIII., IX., X., XI., XV., XVI., XVII., XVIII-, XX., XXI., II. bayer. Armeekorps) der Landsturm ausgerufen.<\/em><\/p>\n<p><em>Die Deckung des Westaufmarsches war zun\u00e4chst Sache der Grenzkorps (VIII., <strong>XVI.<\/strong><\/em><a href=\"#_edn8\" name=\"_ednref8\">[8]<\/a><em>, XXI., XV. und XIV. Armeekorps) nach den im Frieden vom Chef des Generalstabes der Armee erteilten Weisungen f\u00fcr den Grenz- und Bahnschutz. Da die Feindseligkeiten erst auf Befehl der Obersten Heeresleitung beginnen durfte, war selbst Patrouillen und kleinen Abteilungen das Betreten franz\u00f6sischen oder belgischen Gebiets, Luftfahrzeugen das \u00dcberfliegen der Grenze streng untersagt. Das Verbot hatte aber ohne weiteres au\u00dfer Kraft zu treten, sobald der Feind deutsches Gebiet betrat oder \u00fcberflog. Ungeachtet dieser schon im Frieden getroffenen Bestimmungen sch\u00e4rfte der Chef des Generalstabes der Armee in der Nacht vom 1. zum 2. August von neuem in pers\u00f6nlicher fernm\u00fcndlicher R\u00fccksprache dem Kommandierenden General des XVI. Armeekorps strengste Zur\u00fcckhaltung der Grenzschutztruppen, insbesondere die unbedingte Vermeidung jeder Grenz\u00fcberschreitung und jeder Feindseligkeit ein. Die gleiche Weisung ging dann noch einmal am Vormittag des 2. August telegraphisch an die Generalkommandos der f\u00fcnf Korps an der Westgrenze. <\/em>[\u2026]<em> Die Aus\u00fcbung des Bahnschutzes lag in den Bezirken des XVI., XV., XXI und II. bayer. Armeekorps (Pfalz) ebenfalls aktiven Truppen, im Bezirk des VIII. und XIV. Armeekorps vornehmlich Landsturmtruppen ob.\u201c<a href=\"#_edn9\" name=\"_ednref9\"><strong>[9]<\/strong><\/a><\/em><\/p>\n<p>Kaups Kompanie \u00fcbernahm w\u00e4hrend der ersten 6 Mobilmachungstage den Grenz- und Bahnschutz im Ort Hayingen (frz.: Hayange) etwa 20 km westlich von Diedenhofen (frz.: Thionville).<\/p>\n<p><strong>8.8.1914\u00a0\u00a0 <\/strong>Ausmarsch des Regiments aus Metz \u00fcber Illingen nach Annery und Ay (I. Btl.)<\/p>\n<p><strong>9.\u201317.8.1914\u00a0\u00a0 <\/strong>Grenzsicherungsarbeiten \u2013 Ausbildung<\/p>\n<p><em>Abb. 5 \u2013 Das Infanterie-Regiment 135 innerhalb der Armee des deutschen Kaiserreiches \u2013 nach: Cron, H.: Geschichte des Deutschen Heeres im Weltkriege 1914\u20131918. Berlin 1937; Histories of two hundred and fifty-one divisions of the German Army which participated in the war 1914\u20131918. S.402; Schlachten des Weltkrieges. Bd. 18. Argonnen. A. a. O., Anhang<\/em><\/p>\n<p><strong>\u00a0<\/strong><strong>19.8.1914\u00a0\u00a0 <\/strong>Ausmarsch des Regiments aus Ay und den \u00fcbrigen Bataillonsunterkunftsorten<\/p>\n<p><strong>19.\/20. 8.1914<\/strong>\u00a0\u00a0 Vormarsch gegen die frz. Grenze \u2013 Unterkunft in Ruxweiler und Nonkeil \u2013 erfolgloser Beschuss zweier frz. Flugzeuge, die zwei Bomben \u00fcber Nonkeil abgeworfen haben<\/p>\n<p><strong>21.8.1914\u00a0\u00a0 <\/strong>Erste Feindber\u00fchrungen westlich Nonkeil und bei Audun le Roman<\/p>\n<p><strong>22.8.1914\u00a0 \u00a0<\/strong>Das Gefecht bei Audun le Roman\u2013Higny endet abends mit der Einnahme von Higny. Die ersten Verluste des Regiments: 2 Offiziere, 20 Unteroffiziere und Mannschaften.<\/p>\n<p><strong>23.8.1914\u00a0\u00a0 <\/strong>Feindverfolgung \u00fcber Xivry bis 2 km s\u00fcd\u00f6stlich R\u00e9chicourt; dort Bereit\u00adschaftsstellung f\u00fcr 33. Inf.Div.<\/p>\n<p><em>Karte 1: August 1914 \u2013 Aufmarschgebiet der 5. und 6. deutschen Armee an der Westfront\u00a0<\/em><\/p>\n<p><strong>\u00a0<\/strong><strong>24.8.1914<\/strong>\u00a0\u00a0 Schlacht bei Baroncourt (l`Othain-Abschnitt): <em>2<sup>o<\/sup> nachm. erfolgt Befehl zum Inf. Angriff: Rechter Fl\u00fcgel (III. Btl.) in Richtung Bouvigny\u2013Bois de la Vi\u00e9court, linker Fl\u00fcgel (II. Btl.) auf Baroncourt. Art. Duell ist seit 10<sup>o<\/sup> vorm. im Gange. Die Kpn. gehen in d\u00fcnnen Sch\u00fctzenschleiern bis zu Feuerer\u00f6ffnung vor und arbeiten sich in heftigem Front- und Flankenfeuer an den zahlenm\u00e4\u00dfig \u00fcberlegenen Feind heran.<\/em><\/p>\n<p><em>\u00a0<\/em><em>Karte 2: 24.8.1914 \u2013 Das Inf.Reg. 135 in der Schlacht bei Baroncourt <\/em><\/p>\n<p><em>Gefecht kommt zum Stehen, Verluste mehren sich. Da wird 6<sup>o <\/sup>nachm. M.G.K. <\/em>(Maschinengewehrkompanie, Anmerkung der Redaktion) <em>eingesetzt, die in schneller Gangart bis unmittelbar hinter die Inf.Linie vorf\u00e4hrt, die Gewehre zugweise einsetzt und den Gegner aus seiner Stellung herausschie\u00dft. Baroncourt, das an mehreren Stellen brennt, wird im Sturm genommen, die Bahnlinie besetzt. Gegner flieht auf Eton, seine Kolonnen werden von Inf. u. M.G. befeuert. Rgt. dr\u00e4ngt nach, besetzt H\u00f6henr\u00fccken s\u00fcdwestlich Baroncourt.<\/em> <a href=\"#_edn10\" name=\"_ednref10\">[10]<\/a> [\u2026] <em>Mit berechtigtem Stolz blickt das Rgt. auf sein erstes gr\u00f6\u00dferes, gl\u00e4nzendes, aber leider auch sehr verlustreiches Gefecht zur\u00fcck\u201c<\/em><a href=\"#_edn11\" name=\"_ednref11\">[11]<\/a> hei\u00dft es dann sp\u00e4ter in der Regimentschronik. Den Preis f\u00fcr so viel Stolz nannten die Verlustlisten: 12 Offiziere und 411 Unteroffiziere und Mannschaften.<\/p>\n<p><strong>25.\u201327.8.1914<\/strong>\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 \u00a0\u00a0 Im Rahmen der frz. Gegenoffensive R\u00fcckzug \u00fcber Haudelacourt nach Ollieres \u2013 Ruhetag<\/p>\n<p><strong>\u00a0<\/strong><em>Karte 3: Weg des Infanterie-Regiments Nr. 135 im Zeitraum 21.8. bis 24.8.1914 <\/em><\/p>\n<p><strong><em>\u00a0<\/em><\/strong><strong>28.8.1914\u00a0\u00a0 <\/strong>Wiederaufnahme des Vormarsches \u00fcber Baudoncourt nach Mangiennes<\/p>\n<p><strong>29.8.1914\u00a0\u00a0 <\/strong>Vormarsch gegen die Maas: Mangiennes \u2013 Damvillers \u2013 Sivry-sur-meuse<\/p>\n<p><strong>30.\/31.8.1914\u00a0\u00a0 <\/strong>Vorbereitung der Maas\u00fcberquerung \u2013 Aufkl\u00e4rungsaktionen am linken Maasufer<\/p>\n<p><strong>1.9.1914\u00a0\u00a0 <\/strong>Maas\u00fcberquerung von Sivry aus mit Kriegsbr\u00fccken bei Vilosnes gegen heftige frz. Gegenwehr \u2013 Nachsetzen \u00fcber Maasgrund nach Dannevoux<a href=\"#_edn12\" name=\"_ednref12\"><sup>[12]<\/sup><\/a> \u2013 schweres Gefecht mit frz. Einheiten \u2013 schwere Verluste auf beiden Seiten; alleine das III. Bataillon des 135. Inf.Reg. verzeichnete 10 Tote, 60 Verwundete und 1 Vermissten<\/p>\n<p><em>Karte 4: Vormarsch des Inf.Reg. 135 vom 28.8. bis zum 1.9.1914 <\/em><\/p>\n<p><strong>2.\u20135.9.1914\u00a0\u00a0 <\/strong>Feindverfolgung \u00fcber Septsarges \u2013 Monfaucon \u2013 Avocourt \u2013 Parois \u2013 Julv\u00e9court<\/p>\n<p><strong>6.9.1914\u00a0\u00a0 <\/strong>Gefecht bei Ipp\u00e9court \u2013 abermals hohe Verluste beim III. Bataillon und bei der Maschinengewehrkompanie: 24 Tote, 95 Verwundete, 19 Vermisste<\/p>\n<p><strong>7.\/8.9.1914\u00a0\u00a0 <\/strong>Verschanzen in Stellung n\u00f6rdl. der Stra\u00dfe Ipp\u00e9court-Fleury \u2013 Zunahme der frz. Verteidigungsanstrengungen<\/p>\n<p><strong>9.9.1914\u00a0\u00a0 <\/strong>Stopp des Vormarsches<a href=\"#_edn13\" name=\"_ednref13\">[13]<\/a><\/p>\n<p><em>Karte 5: Einsatzweg des Inf.Reg. 135 in den Argonnen vom 31.8. bis 10.\/11.9.1914 mit anschlie\u00dfendem R\u00fcckzug vom 11. bis 14.9.1914 <\/em><\/p>\n<p><strong>9.\u201310.9.1914\u00a0\u00a0 <\/strong>Nachtgefecht bei Heippes \u2013 \u201e<em>Die mit dem 6. September beginnende allgemeine franz\u00f6sische Gegenoffensive, die unter dem Namen der `Marneschlacht\u00b4 zum Verh\u00e4ngnis f\u00fcr Deutschland wurde, f\u00fchrte zu schweren Begegnungsk\u00e4mpfen s\u00fcd\u00f6stlich der Argonnen. Am 9.\/10. September spielte sich hier die in der Kriegsgeschichte einzig dastehende n\u00e4chtliche Feldschlacht von Louppy-Heippes ab, in der f\u00fcnf Divisionen und zwei gemischte Brigaden der 5. Armee in stockfinsterer, regengepeitschter Herbstnacht den Feind mit dem Bajonett angriffen. Das f\u00fcrchterliche, mit Str\u00f6men von Blut bezahlte Ereignis bildete den Auftakt einer unendlichen, schweren Kampfzeit, in deren Bereich nun auch der eigentliche Argonnenwald trat.\u201c<a href=\"#_edn14\" name=\"_ednref14\"><strong>[14]<\/strong><\/a> <\/em><\/p>\n<p><em>Karte 6: 9.\/10.Sept. 1914 \u2013 Nachtangriff der 5. Armee bei Heippes<\/em><\/p>\n<p><strong>\u00a0<\/strong><strong>11.9.1914<\/strong>\u00a0\u00a0 Verlegung nach Fleury \u2013 Der Vormarsch der deutschen Armeen ist nach der Schlacht an der Marne gestoppt bzw. teilweise sogar der R\u00fcckzug<a href=\"#_edn15\" name=\"_ednref15\">[15]<\/a> angeordnet.<em> \u201eDer Bewegungskrieg ist am Erl\u00f6schen, der Stellungskrieg tritt an seine Stelle.\u201c<\/em><a href=\"#_edn16\" name=\"_ednref16\"><sup>[16]<\/sup><\/a><\/p>\n<p><strong>12.-16.9.1914\u00a0\u00a0 <\/strong>R\u00fcckzug nach Norden \u00fcber Froidos \u2013 Clermont \u2013 Boureuilles \u2013 Ivoiry \u2013 Stellungsbau auf dem H\u00f6henzug s\u00fcdlich Ivoiry<a href=\"#_edn17\" name=\"_ednref17\">[17]<\/a><\/p>\n<p><em>Karte 7: Die 33. Inf.Div. in der Schlacht um Varennes\u00a0<\/em><\/p>\n<p><strong>17.\/21.9.1914\u00a0\u00a0 <\/strong>Beschuss des Dorfes Ivoiry durch frz. Artillerie als Auftakt der Schlacht um Varennes (17.-24.9.14). Der Regimentschronist stellte fest: \u201e<em>Die Tage bis 21. September verlaufen gleichm\u00e4\u00dfig: ein Teil h\u00e4lt die Stellung besetzt und baut sie weiter aus, ein Teil ruht alarmbereit in Ivoiry bzw. seit 19.9. in Cierges. Feind erreicht am 16. 9. die Linie Varennes\u2013Cheppy\u2013Bois Ch\u00e9h\u00e9min. Am 17. 9. wird Ivoiry stark beschossen. Ein Volltreffer durchschl\u00e4gt eine Scheune der M.G.K. Verlust: 4 Mann, 7 Pferde tot, 4 Mann verwundet. Am 18. 9. erneute verlustreiche Beschie\u00dfung des Dorfes. Die Witterung ist dauernd ung\u00fcnstig.\u201c<a href=\"#_edn18\" name=\"_ednref18\">[18]<\/a><\/em><\/p>\n<p><strong>\u00a0<\/strong><em>Karte 8: 17.\u201326.9.1914 \u2013 Kampfgel\u00e4nde der 67. Inf.Brig. im Raum Epinonville\u2013V\u00e9ry\u2013Cheppy\u2013Vauqois und Varennes\u00a0<\/em><strong>\u00a0<\/strong><\/p>\n<p><strong>22.9.1914\u00a0\u00a0 <\/strong>Vormarsch des XVI. Armee-Korps Richtung S\u00fcden auf die Linie Very<a href=\"#_edn19\" name=\"_ednref19\">[19]<\/a>\u2013H\u00f6he 242 \u2013 Feindliches Artilleriefeuer sorgte schon am ersten Schlachttag f\u00fcr 155 Mann Verluste alleine beim Inf.Reg. 135.<\/p>\n<p><strong>24.\u201326.9.1914\u00a0\u00a0 <\/strong>Nach unfreiwilliger Kampfpause Vorsto\u00df auf das H\u00f6hendorf Vauquois<a href=\"#_edn20\" name=\"_ednref20\">[20]<\/a> \u2013 Einnahme des Dorfes nach ganzt\u00e4gigem Artilleriegefecht \u2013 schweres gegnerisches Artilleriefeuer auf das fast v\u00f6llig zerst\u00f6rte Dorf<\/p>\n<p><strong>27.9.1914\u00a0\u00a0 <\/strong>Verlegung des Regiments nach Apremont<a href=\"#_edn21\" name=\"_ednref21\">[21]<\/a><\/p>\n<p><strong>28.9.1914\u00a0\u00a0 <\/strong>\u00dcber Varennes Marsch in die Argonnen mit starkem Beschuss durch frz. und eigene Truppen<\/p>\n<p><em>\u201eDie Argonnenk\u00e4mpfe des Weltkrieges haben sich fast nur in dem mittleren Teile des Waldgebirges abgespielt, auf dessen H\u00f6henkamm die vorerw\u00e4hnte uralte R\u00f6merstra\u00dfe l\u00e4uft, die damals z. T. verfallen, z. T. noch benutzbar war. Etwa 3 km s\u00fcdwestlich von Varennes kreuzt sie die Stra\u00dfe Varennes\u2014le Four de Paris, in der Gegend des Abri du Crochet, dem sp\u00e4teren \u201eHanauer Platz&#8220;, schneidet sie den Weg Montblainville\u2013Servon und bei la Viergette, einem alten, in einen Baum eingelassenem Heiligenbild, die Stra\u00dfe Apremont\u2013Binarville. Diese drei gr\u00f6\u00dferen Wege sind die einzig brauchbaren, ostwestlich verlaufenden Querverbindungen durch die mittleren Argonnen. <\/em>[&#8230;]<em> Die Gel\u00e4ndegestaltung der Argonnen ist au\u00dferordentlich abwechselungsreich. Charakteristisch sind die schon erw\u00e4hnten, vielen kleinen Wasserl\u00e4ufe, die, z. T. tief eingeschnitten, das Kampfgel\u00e4nde zerkl\u00fcften. Es entstehen auf diese Weise in regelloser Vielgestaltigkeit die mannigfaltigsten Bergformationen, bald breite Bergr\u00fccken, bald schmale Zungen, hier runde Kuppen, dort schroffe Grate. H\u00e4ufig bilden sich nat\u00fcrliche Festungen, wie z. B. der bastionsartig vorspringende Felssturz am westlichen Charmes-Bach-Hange, die \u201eEselsnase&#8220;, oder der trutzige Bergkegel des \u201eStorchennestes&#8220;. <\/em><\/p>\n<p><em>\u00a0<\/em><em>Abb. 6: Patrouille in den Argonnen <\/em><\/p>\n<p><em>Zerrissen und wildromantisch, finster und unwegsam, streckenweise sumpfig, dann wieder felsig, bietet das Gel\u00e4nde schon dem friedlichen Wanderer, der sich au\u00dferhalb der Wege bewegen will, Schwierigkeiten. Durch die Bodenbewachsung werden diese noch gesteigert. Infolge der nat\u00fcrlichen Feuchtigkeit und des Quellenreichtums im Innern des Waldes wuchern Schlinggew\u00e4chse aller Art, Efeu und Brombeeren, Farne und Ginster \u00fcppig empor und machen das Unterholz, das schon an und f\u00fcr sich dichtgedr\u00e4ngt steht, zu einem undurchdringlichen Hindernis. Schlanke Haselnu\u00dfstauden, Stechpalmen, d\u00fcnnes Stangenholz, wildes Gestr\u00fcpp und Buschwerk bilden ein verfilztes, unentwirrbares, urwaldartiges Dickicht, \u00fcber das sich der Hochwald, riesige alte Buchen und Eichen, emporw\u00f6lbt.<\/em><a href=\"#_edn22\" name=\"_ednref22\">[22]<\/a><em> Nie trocknen auf dem gegen jeden Sonnenstrahl abgeschlossenen Waldboden die Pf\u00fctzen und T\u00fcmpel ganz aus. Lichtungen waren zu Beginn der K\u00e4mpfe selten vorhanden, lichter Hochwald fand sich nur an den R\u00e4ndern, die Folgen des Mangels jeder geregelten Forstwirtschaft waren \u00fcberall zu sp\u00fcren. Auch die Wasserl\u00e4ufe, die Flu\u00df- und Bacht\u00e4ler, hatten ein verwahrlostes Gepr\u00e4ge; an den felsigen Steilh\u00e4ngen wucherte Gestr\u00fcpp, die Talsohlen waren h\u00e4ufig versumpft, das Wasser tr\u00fcbe.<\/em><\/p>\n<p><em>Diese eigenartigen Verh\u00e4ltnisse des Kampfgel\u00e4ndes stellten F\u00fchrung und Truppe vor ganz neue Ausgaben. In der Tat sind im Argonnerwalde sehr bald neue Angriffsformen und -mittel erfunden worden, die von hier ihren Weg \u00fcber die ganze Kampffront des Westens nahmen. <\/em><\/p>\n<p><em>Die gro\u00dfe \u00dcberraschung des Weltkrieges, der jahrelange Stellungskampf, fand hier seine ausgepr\u00e4gteste Form<\/em>.\u201c<a href=\"#_edn23\" name=\"_ednref23\"><sup>[23]<\/sup><\/a><\/p>\n<p><a href=\"#_edn24\" name=\"_ednref24\"><\/a><em>Karte 9: Deutsche Frontlinie im Abschnitt der 33. Inf.Div. Ende September\/Anfang Oktober 1914. \u2013 Quelle: Erinnerungsbl\u00e4tter deutscher Regimenter. Truppenteile des ehemaligen preu\u00dfischen Regiments. 343. Band. Feldartillerie-Regiment Nr. 34. Bearb. v. Siegfried Blume. Oldenburg i. O. 1931. Karte 12<\/em><\/p>\n<p><a href=\"#_edn24\" name=\"_ednref24\"><\/a><strong>29.9.1914\u00a0\u00a0 <\/strong>Einsatzbeginn des 135. Inf.Reg. in den K\u00e4mpfen im Argonnerwald (25.9.14\u20135.8.16)<sup>[24]<\/sup><a href=\"#_edn1\" name=\"_ednref1\"><\/a><\/p>\n<p><a href=\"#_edn24\" name=\"_ednref24\"><\/a><a href=\"#_ednref1\" name=\"_edn1\"><\/a><em>Mit dem heutigen Tag beginnen die K\u00e4mpfe in den Argonnen, die nie zum Abschlu\u00df kommen sollten, und die die Armee des Kronprinzen vor die schwerste und entsagungsvollste Aufgabe stellten. Hier erlebte der Minenkrieg seine Auferstehung und verschlang in seinen Trichtern Freund und Feind. Was hier an Tapferkeit, Todesverachtung, an Erfindergeist und Arbeitskraft geleistet, an Entbehrungen ausgehalten worden ist, l\u00e4\u00dft sich in diesen Bl\u00e4ttern im einzelnen nicht schildern. Jeder Tag war ein Kampftag.<\/em>\u201c<a href=\"#_edn25\" name=\"_ednref25\"><sup>[25]<\/sup><\/a><\/p>\n<p><a href=\"#_edn24\" name=\"_ednref24\"><\/a>F\u00fcr Karl Kaup sollte dieser 29. September 1914 sein letzter Kampftag werden. Der Regimentschronist hat die Ereignisse dieses Tages so zusammengefasst: <em>\u201eGefecht bei La Barricade-Pavillon. 6.30 vorm. steht Rgt. auf den Biwakpl\u00e4tzen bereit. Feind soll von 66. I.B. <\/em>[66. Infanterie-Brigade. Anm. d. Verf.]<em> und dem I.R. 135 <\/em>[135. Inf.Reg. o. 135. Infanterie-Regiment. Anm. d. Verf.] <em>geworfen <\/em>[D. h. aus seinen Stellungen vertrieben werden. Anm. d. Verf.]<em> werden. Es regnet leise.\u00a0<\/em><\/p>\n<p><em>7.30 vorm. erfolgt der Angriff, mit I.R. 135 (I. u. III. Btl.) n\u00f6rdl. der Varenner Stra\u00dfe. Die Franzosen, Rgt. 131 und J\u00e4g.Rgt. 19, meisterhaft im zerkl\u00fcfteten, undurchdringlichen Waldgestr\u00fcpp mit flankierenden M.G. eingegraben, wehren sich tapfer. Um ihren Hauptst\u00fctzpunkt an der Stra\u00dfe, La Barricade, wogt der Kampf; der Angriff kommt nicht vorw\u00e4rts. 9.30 vorm. werden wegen `moralischer Wirkung\u00b4 Zug M\u00fcller und Poser der M.G.K. eingesetzt. Erfolglos. <\/em>[&#8230;] <em>11\u00b0 vorm. beschie\u00dft schwere Artillerie die franz\u00f6sische Stellung, von der zwar niemand wei\u00df, wo sie liegt, um sie sturmreif zu machen. Daraufhin erfolgt 3\u00b0 nachm. der allgemeine Sturmangriff mit Trommeln und Trompeten. <\/em>[&#8230;]<em> Auch dieser Angriff ist erfolglos, aber verlustreich. An der Wirkung des St\u00fctzpunktes La Barricade prallen alle Angriffe ab. <\/em>[&#8230;]<em> Verluste des Rgts. am 29.9. Offiz., Utffz. u. Mannsch.: tot 21, verwundet 142, vermi\u00dft 38.\u201c<\/em><a href=\"#_edn26\" name=\"_ednref26\"><sup>[26]<\/sup><\/a><\/p>\n<p>Karl Kaup war einer der 38 Vermissten aus den Reihen des Inf.Reg. 135. In einem Personenregister des Internationalen Roten Kreuzes wurde f\u00fcr Karl Kaup festgestellt:<\/p>\n<p><em>Abb. 7: Vermisstenkartei des Internationalen Roten Kreuzes f\u00fcr Kaup Karl<a href=\"#_edn27\" name=\"_ednref27\"><sup><strong>[27]<\/strong><\/sup><\/a>\u00a0<\/em><\/p>\n<p><em>\u00a0<\/em>In den amtlichen Deutschen Verlustlisten erschien die Meldung \u00fcber den Vermisstenstatus von Karl Kaup erst einen Monat nach dem ersten Kampftag seines Regiments im Argonnerwald s\u00fcdwestlich von Varennes bei der Kampfstellung La Barricade. Da der Regimentsbericht keine Gefangennahmen erw\u00e4hnte, ist davon auszugehen, dass Kaup entweder versch\u00fcttet oder von einem Artilleriegeschoss schwer getroffen wurde.<\/p>\n<p><em>Abb. 8. Kaup Karl \u2013 Meldung in der Deutschen Verlustliste,160. Ausgabe vom 31.10.1914. Seite 2085\u00a0<\/em><\/p>\n<p>Im Friedhof in Aschaffenburg-Leider wird auf dem Denkmal f\u00fcr die Opfer des 1. Weltkrieges aus dem Aschaffenburger Stadtteil an Karl Kaup im ersten Eintrag f\u00fcr die vermissten Soldaten erinnert. Eine gleichlautende Zeile enth\u00e4lt die Gedenktafel im r\u00fcckw\u00e4rtigen linken Seitenschiff der \u00f6rtlichen Pfarrkirche St. Laurentius.<\/p>\n<p><em>Abb. 9: Weltkrieg-1-Denkmal in Aschaffenburg-Leider \u2013 Eintrag f\u00fcr Kaup Karl\u00a0<\/em><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Anhang:<\/strong><\/p>\n<p><strong>Abbildungen:<\/strong><\/p>\n<p>Abb. 1: Weltkrieg-1-Denkmal Friedhof Aschaffenburg-Leider \u2013 Foto: Peter Grasmann<\/p>\n<p>Abb. 2: Kaup Karl \u2013 1. Juni 1887 \u2013 Taufregistereintrag Blatt 149, Eintragnr. 45, Pfarrkirche Unsere Liebe Frau, Aschaffenburg \u2013 Quellle_<a href=\"https:\/\/data.matricula-online.eu\/de\/deutschland\/wuerzburg\/aschaffenburg-unsere-liebe-frau-innenstadt\/00315\/?pg=69\">https:\/\/data.matricula-online.eu\/de\/deutschland\/wuerzburg\/aschaffenburg-unsere-liebe-frau-innenstadt\/00315\/?pg=69<\/a><\/p>\n<p>Abb. 3: Kaup Heinrich \u2013 Eintrag im Adressbuch der Stadt Aschaffenburg von 1910, S. 49 \u2013 Quelle: Aschaffenburger Adre\u00df-Buch. 1910. A. a. O., S. 49 \u2013 Ausschnitt (Fotomontage d. Verf.)<\/p>\n<p>Abb. 4: \u2013 Adressbucheintrag f\u00fcr Karl Kaup im Duisburger Adressbuch von 1912 \u2013 Quelle: Duisburger Adressbuch, 1912. S. 404 [433] \u2013 Link: <a href=\"https:\/\/dfg-viewer.de\/show?tx_dlf%5Bdouble%5D=0&amp;tx_dlf%5Bid%5D=http%3A%2F%2Fwww.duisburg.de%2Fdigitalisate%2Fstadtarchiv%2FAdressbuecher%2FAdressbuecher_DU_1912%2Fmets.xml&amp;tx_dlf%5Bpage%5D=433&amp;cHash=affa3c1784b808be66e084dfedc5a6d0\">https:\/\/dfg-viewer.de\/show?tx_dlf%5Bdouble%5D=0&amp;tx_dlf%5Bid%5D=http%3A%2F%2Fwww.duisburg.de%2Fdigitalisate%2Fstadtarchiv%2FAdressbuecher%2FAdressbuecher_DU_1912%2Fmets.xml&amp;tx_dlf%5Bpage%5D=433&amp;cHash=affa3c1784b808be66e084dfedc5a6d0<\/a><\/p>\n<p>Abb. 5: Das Infanterie-Regiment 135 innerhalb der Armee des deutschen Kaiserreiches \u2013 nach: Cron, H.: Geschichte des Deutschen Heeres im Weltkriege 1914\u20131918. Berlin 1937; Histories of two hundred and fifty-one divisions of the German Army which participated in the war 1914\u20131918. S.402; Schlachten des Weltkrieges. Bd. 18. Argonnen. A. a. O., Anhang<\/p>\n<p>Abb. 6: Patrouille in den Argonnen \u2013 Quelle: Schlachten des Weltkrieges. Bd. 18. A. a. O., Tafel 2<\/p>\n<p>Abb. 7: Vermisstenkartei des Internationalen Roten Kreuzes f\u00fcr Kaup Karl \u2013 Quelle: <a href=\"https:\/\/grandeguerre.icrc.org\/en\/File\/Details\/3467714\/1\/2\/\">https:\/\/grandeguerre.icrc.org\/en\/File\/Details\/3467714\/1\/2\/<\/a><\/p>\n<p>Abb. 8. Kaup Karl \u2013 Meldung in der Deutschen Verlustliste,160. Ausgabe vom 31.10.1914. Seite 2085. Link:\u00a0 <a href=\"https:\/\/des.genealogy.net\/search\/show\/555902%20\">https:\/\/des.genealogy.net\/search\/show\/555902<\/a> \u2013 UUID: 45df20d9-6482-11ef-b615-0242ac104001 \u2013 Fotomontage: P. Grasmann<\/p>\n<p>Abb. 9: Weltkrieg-1-Denkmal in Aschaffenburg Leider \u2013 Eintrag f\u00fcr Kaup Karl \u2013 Foto (Ausschnitt): P. Grasmann<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Karten: <\/strong><\/p>\n<p>Karte 1: August 1914 \u2013 Aufmarschgebiet der 5. und 6. deutschen Armee an der Westfront \u2013 Quelle: Der Weltkrieg 1914-1918. Bd. 1. A. a. O., S. Karte 1 (Ausschnitt; bearb. d. Verf.)<\/p>\n<p>Karte 2: 24.8.1914 \u2013 Das Inf.Reg. 135 in der Schlacht bei Baroncourt \u2013 Quelle:\u00a0Erinnerungsbl. dt. Regimenter. Bd. 343. A. a. O., Karten 3 und 4, (bearb. d. Verf.)<\/p>\n<p>Karte 3: Weg des Inf.Reg. 135 im Zeitraum 21.8. bis 24.8.1914 \u2013 Nach: Erinnerungsbl. deutscher Regimenter. Bd. 29. A. a. O., S. 16 \u2013 Kartengrundlage: Schlachten des Weltkrieges. In Einzeldarstellungen bearbeitet und herausgegeben im Auftrag des Reichsarchivs. Bd. 18. Argonnen. A. a. O.; Karte 1 (Ausschnitt; bearb. d. Verf.)<\/p>\n<p>Karte 4: Vormarsch des Inf.Reg. 135 vom 28.8. bis zum 1.9.1914 \u2013 Nach: Erinnerungsbl. deutscher Regimenter. Bd. 29. A. a. O., S.17 ff. \u2013 Kartengrundlage: Schlachten des Weltkrieges. Bd. 18. A. a. O., Karte 1 (Ausschnitt; bearb. d. Verf.)<\/p>\n<p>Karte 5: Einsatzweg des Inf.Reg. 135 in den Argonnen vom 31.8. bis 10.9.1914 mit anschlie\u00dfendem R\u00fcckzug vom 11. bis 14.9.1914 \u2013 Nach: Erinnerungsbl. deutscher Regimenter. Bd. 29. A. a. O., S.17 ff. Kartengrundlage: Schlachten des Weltkrieges. Bd. 18. A. a. O., Karte 1 (Ausschnitt; bearb. d. Verf.)<\/p>\n<p>Karte 6: 9.\/10.Sept. 1914 \u2013 Nachtangriff der 5. Armee bei Heippes \u2013 Quelle: Der Weltkrieg 1914\u20131918. Bd. 4. A. a. O., Skizzen. Blatt 2. Skizze 2. (Ausschnitt; bearb. d. Verf.)<\/p>\n<p>Karte 7: Die 33. Inf.Div. in der Schlacht um Varennes \u2013 Quelle: Der Weltkrieg 1914\u20131918. Bd. 5. A. a. O., Karte 3; (Ausschnitt; bearb. d. Verf.)<\/p>\n<p>Karte 8: 17.\u201326.9.1914 \u2013 Kampfgel\u00e4nde der 67. Inf.Brig. im Raum Epinonville\u2013V\u00e9ry\u2013Cheppy\u2013Vauqois und Varennes \u2013 Quelle: Erinnerungsbl. dt. Regimenter. Bd. 343. 34. Feld.Art.Reg. A. a. O., Karte 11 (Ausschnitt; bearb. d. Verf.)<\/p>\n<p>Karte 9: Deutsche Frontlinie im Abschnitt der 33. Inf.Div. Ende September\/Anfang Oktober 1914 \u2013 Quelle: Erinnerungsbl\u00e4tter deutscher Regimenter. Truppenteile des ehemaligen preu\u00dfischen Regiments. 343. Band. Feldartillerie-Regiment Nr. 34. Bearb. v. Siegfried Blume. Oldenburg i. O. 1931. Karte 12<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Literatur:<\/strong><\/p>\n<p>Aschaffenburger Adre\u00df-Buch. Adre\u00df- und Gesch\u00e4fts-Handbuch f\u00fcr die Kgl. bayer.\u00a0Stadt Aschaffenburg einschlie\u00dflich Damm und Leider. Aschaffenburg 1910. Stadt- u.\u00a0Stiftsarchiv Aschaffenburg, Pr\u00e4senzbibliothek<\/p>\n<p>Cron, H.: Geschichte des Deutschen Heeres im Weltkriege 1914 \u2013 1918. Berlin 1937.<\/p>\n<p>Adre\u00dfbuch der Stadt Duisburg, 1912. Gesamtstadt einschlie\u00dflich der mit Duisburg seit 1. Oktober 1905 vereinigten Stadtteile D-Meiderich und D-Ruhrort. Nach amtlichen Quellen bearbeitet vom Duisburger-Adre\u00dfbuch-Verlag. Duisburg 1913. \u2013 <a href=\"\/\/dfg-viewer.de\/show?id=9&amp;tx_dlf%5Bid%5D=http%3A%2F%2Fwww.duisburg.de%2Fdigitalisate%2Fstadtarchiv%2FAdressbuecher%2FAdressbuecher_DU_1912%2Fmets.xml&amp;tx_dlf%5Bpage%5D=3\">Link: https:\/\/dfg-viewer.de\/show?id=9&amp;tx_dlf%5Bid%5D=http%3A%2F%2Fwww.duisburg.de%2Fdigitalisate%2Fstadtarchiv%2FAdressbuecher%2FAdressbuecher_DU_1912%2Fmets.xml&amp;tx_dlf%5Bpage%5D=3<\/a><\/p>\n<p>Andrees allgemeiner Handatlas &#8211; in 221 Haupt- und 192 Nebenkarten mit vollst\u00e4ndigem alphabetischen Namenverzeichnis in besonderem Bande. 6. Aufl. Berlin u. Leipzig 1914 \u2013 Link: <a href=\"https:\/\/archive.org\/details\/jbc.bj.uj.edu.pl.NDIGKART019317\/page\/n65\/mode\/2up\">https:\/\/archive.org\/details\/jbc.bj.uj.edu.pl.NDIGKART019317\/page\/n65\/mode\/2up<\/a><\/p>\n<p>Der Weltkrieg 1914 &#8211; 1918. Bd. 1. Die milit\u00e4rischen Operationen zu Lande. Die Grenzschlachten im Westen. Bearbeitet im Reichsarchiv. Berlin 1925 \u2013 Link: <a href=\"http:\/\/digi.landesbibliothek.at\/viewer\/image\/AC01831210\/1\/\">http:\/\/digi.landesbibliothek.at\/viewer\/image\/AC01831210\/1\/<\/a><\/p>\n<p>Der Weltkrieg 1914 bis 1918. Bd. 4. Bearbeitet im Reichsarchiv. Die milit\u00e4rischen Operationen zu Lande. Der Marnefeldzug 2. Die Schlacht. Berlin 1926 \u2013Link: <a href=\"http:\/\/digi.landesbibliothek.at\/viewer\/image\/%20AC01859855\/1\/\">http:\/\/digi.landesbibliothek.at\/viewer\/image\/ AC01859855\/1\/<\/a><\/p>\n<p>Der Weltkrieg 1914 \u2013 1918. Bd. 5. Bearbeitet im Reichsarchiv. Die milit\u00e4rischen Operationen zu Lande. Der Herbst-Feldzug 1914. 1. Im Westen bis zum Stellungskrieg, im Osten bis zum R\u00fcckzug. Berlin 1929 \u2013 Link: <a href=\"http:\/\/digi.landesbibliothek.at\/viewer\/image\/AC01859873\/1\/\">http:\/\/digi.landesbibliothek.at\/viewer\/image\/AC01859873\/1\/.<\/a><\/p>\n<p>Erinnerungsbl\u00e4tter deutscher Regimenter. Bd. 29. Ehemals preu\u00dfische Truppenteile. 3. Lothringisches Infanterie-Regiment Nr. 135. Oldenburg i. O.\/Berlin 1922 \u2013 Link: <a href=\"https:\/\/portal.dnb.de\/bookviewer\/view\/1032199512%23page\/n0\/mode\/2up\">https:\/\/portal.dnb.de\/bookviewer\/view\/1032199512#page\/n0\/mode\/2up<\/a><\/p>\n<p>Erinnerungsbl\u00e4tter deutscher Regimenter. Bd. 343. Truppenteile des ehemaligen preu\u00dfischen Kontingents. Feldartillerie-Regiment Nr. 34. Bearb. v. Siegfried Blume. Oldenburg i. O. 1931 \u2013 Link: <a href=\"https:\/\/digital.wlb-stuttgart.de\/index.php?id=6&amp;tx_dlf%5Bid%5D=18748&amp;tx_dlf%5Bpage%5D=1\">https:\/\/digital.wlb-stuttgart.de\/index.php?id=6&amp;tx_dlf%5Bid%5D=18748&amp;tx_dlf%5Bpage%5D=1<\/a><\/p>\n<p>Histories of two hundred and fifty-one divisions of the German Army which participated in the war 1914\u20131918.\u00a0Link: <a href=\"https:\/\/archive.org\/details\/historiesoftwohu00unit\/page\/n5\/mode\/2up\">https:\/\/archive.org\/details\/historiesoftwohu00unit\/page\/n5\/mode\/2up<\/a><\/p>\n<p>Nachfahrenverzeichnis f\u00fcr Bartholom\u00e4us Kaup, geboren am 26.8.1784. Archiv Peter Grasmann<\/p>\n<p>Schlachten des Weltkrieges. In Einzeldarstellungen bearbeitet und herausgegeben im Auftrag des Reichsarchivs. Bd. 18. Argonnen. Oldenburg i. O.-Berlin 1927. &#8211; <a href=\"http:\/\/digi.landesbibliothek.at\/viewer\/image\/AC00634189\/1\/\">http:\/\/digi.landesbibliothek.at\/viewer\/image\/AC00634189\/1\/<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Online-Ressourcen: <\/strong><\/p>\n<p>Onlineprojekt Gefallenen-Denkm\u00e4ler \u2013 Link: <a href=\"http:\/\/denkmalprojekt.org\/index.htm%20\">http:\/\/denkmalprojekt.org\/index.htm<\/a><\/p>\n<p>Open Street Map (Digitales Kartenwerk):\u00a0<a href=\"https:\/\/www.openstreetmap.org\/\">https:\/\/www.openstreetmap.org<\/a><\/p>\n<p>Taufregister der Muttergottespfarrkirche Aschaffenburg 1882, \u2013 Quelle: <a href=\"https:\/\/data.matricula-online.eu\/de%20\">https:\/\/data.matricula-online.eu\/de<\/a><\/p>\n<p>WIKIPEDIA \u2013 Die freie Enzyklop\u00e4die: Link: <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Wikipedia:Hauptseite\">https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Wikipedia:Hauptseite<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Anmerkungen:<\/strong><\/p>\n<p><a href=\"#_ednref1\" name=\"_edn1\">[1]<\/a> Die Schreibweise des Familiennamens Kaup\/Kaupp variiert in den verschiedenen Dokumenten und Quellen. Beide Namensformen haben sich bis heute erhalten, sind aber nicht auf bestimmte Ahnen- bzw. Nachfahrenslinien beschr\u00e4nkt. Diese Anomalien treffen auf die meisten voneinander abweichenden Schreibweisen von Familiennamen zu. Ihre Ursache liegen in der Regel in \u00dcbertragungsfehlern, schlechter Lesbarkeit von Handschriften in amtl. Registern oder auch im Wechsel der Schriftarten im Laufe der Familiengeschichten begr\u00fcndet. Anm. d. Verf.<\/p>\n<p><a href=\"#_ednref2\" name=\"_edn2\">[2]<\/a> Adre\u00dfbuch der Stadt Aschaffenburg. Adre\u00df- und Gesch\u00e4ftshandbuch f\u00fcr die Kgl. Bayer. Stadt Aschaffenburg \u2013 einschlie\u00dflich Damm und Leider: Aschaffenburg 1910. S. 47 ff. Nach der Umnummerierung 1937 wurde daraus die Anschrift Ruhlandstra\u00dfe 37.<\/p>\n<p><a href=\"#_ednref3\" name=\"_edn3\">[3]<\/a> Im Bestand Archiv Peter Grasmann.<\/p>\n<p><a href=\"#_ednref4\" name=\"_edn4\">[4]<\/a> Quelle: Duisburger Adre\u00dfbuch 1912. 1. A. a. O., S. 404 [433](Kaup, Karl). Das Duisburger Adressbuch von 1913, S. 106 [113] belegt Kaups Schwiegermutter <em>\u201eSchnorrenberg, Christ., Wwe.\u201c<\/em> durch den Kennbuchstaben <em>\u201eE\u201c<\/em> als Eigent\u00fcmerin des Anwesens. \u2013 Siehe auch Abb. 4! In den vorherigen Adressb\u00fcchern Duisburgs ist Karl Kaup nicht aufgef\u00fchrt. Sein Zuzug d\u00fcrfte also im Laufe des Jahres 1911 erfolgt sein.<\/p>\n<p><a href=\"#_ednref5\" name=\"_edn5\">[5]<\/a> Nachdem die Vermisstenmeldung des Roten Kreuzes (siehe Abb. 7!) einen Vermerk der \u00dcbermittlung an die 2. Kompanie des 2. b. J\u00e4ger-Bataillons enth\u00e4lt, l\u00e4sst dies den Schluss zu, dass Kaup seine Wehrpflicht zwischen 1907 und 1910 an seinem damaligen Wohnort Aschaffenburg beim 2. J\u00e4ger-Bataillon absolviert hat. Anm. d. Verf.<\/p>\n<p><a href=\"#_ednref6\" name=\"_edn6\">[6]<\/a> Daf\u00fcr spricht sein Einsatz an der Westfront schon im September 1914. Anm. d. Verf.<\/p>\n<p><a href=\"#_ednref7\" name=\"_edn7\">[7]<\/a> Siehe dazu auch Abb. 5!<\/p>\n<p><a href=\"#_ednref8\" name=\"_edn8\">[8]<\/a> Hervorhebung (Fettdruck) durch Verf.<\/p>\n<p><a href=\"#_ednref9\" name=\"_edn9\">[9]<\/a> Der Weltkrieg 1914-1918. Bd. 1. A. a. O., S. 103 f.<\/p>\n<p><a href=\"#_ednref10\" name=\"_edn10\">[10]<\/a> Erinnerungsbl. deutscher Regimenter. Bd. 29. A. a. O., S. 16. Siehe auch Karte 3! Quelle: Erinnerungsbl. dt. Regimenter. Bd. 343. A. a. O., Karten 3 und 4, (bearb. d. Verf.)<\/p>\n<p><a href=\"#_ednref11\" name=\"_edn11\">[11]<\/a> Erinnerungsbl. deutscher Regimenter. Bd. 29. A. a. O., S. 16.<\/p>\n<p><a href=\"#_ednref12\" name=\"_edn12\">[12]<\/a> Siehe Karte 4 f\u00fcr die Tage vom 28.8.\u20131.9.14!<\/p>\n<p><a href=\"#_ednref13\" name=\"_edn13\">[13]<\/a> Siehe Karte 5 zum Vormarsch des Inf.Reg. 135 vom 31.8. bis 10.\/11.9.1914!<\/p>\n<p><a href=\"#_ednref14\" name=\"_edn14\">[14]<\/a> Schlachten des Weltkrieges. Bd. 18. A. a. O. S. 18. Siehe dazu auch Karten 5 und 6!<\/p>\n<p><a href=\"#_ednref15\" name=\"_edn15\">[15]<\/a> Siehe Karte 5!<\/p>\n<p><a href=\"#_ednref16\" name=\"_edn16\">[16]<\/a> Erinnerungsbl. deutscher Regimenter. Bd. 29. A. a. O., S. 22<\/p>\n<p><a href=\"#_ednref17\" name=\"_edn17\">[17]<\/a> Siehe dazu auch Karte 8!<\/p>\n<p><a href=\"#_ednref18\" name=\"_edn18\">[18]<\/a> Erinnerungsbl. dt. Regimenter. Bd. 29. A. O., S. 23<\/p>\n<p><a href=\"#_ednref19\" name=\"_edn19\">[19]<\/a> Siehe Karte 8!<\/p>\n<p><a href=\"#_ednref20\" name=\"_edn20\">[20]<\/a> Siehe Karte 8!<\/p>\n<p><a href=\"#_ednref21\" name=\"_edn21\">[21]<\/a> Siehe Karte 7, ca. 6,5 km nordwestlich von Varennes!<\/p>\n<p><a href=\"#_ednref22\" name=\"_edn22\">[22]<\/a> Siehe Abb. 6!<\/p>\n<p><a href=\"#_ednref23\" name=\"_edn23\">[23]<\/a> Schlachten des Weltkrieges. Bd. 18. Die Argonnen. A. a. O., S. 14 ff. Siehe auch Karten 7-9!<\/p>\n<p><a href=\"#_ednref24\" name=\"_edn24\">[24]<\/a> Offizielle Bezeichnung der Gefechte in den Argonnen in der Regimentsgeschichte. Erinnerungsbl. deutscher Regimenter. Bd. 29. A. a. O., Anlage 2<\/p>\n<p><a href=\"#_ednref25\" name=\"_edn25\">[25]<\/a> Erinnerungsbl. deutscher Regimenter. Bd. 29. A. a. O., S. 25<\/p>\n<p><a href=\"#_ednref26\" name=\"_edn26\">[26]<\/a> Erinnerungsbl. deutscher Regimenter. Bd. 29. A. a. O., S. 25 f.<\/p>\n<p><a href=\"#_ednref27\" name=\"_edn27\">[27]<\/a> Quelle: <a href=\"https:\/\/grandeguerre.icrc.org\/en\/File\/Details\/3467714\/1\/2\/\">https:\/\/grandeguerre.icrc.org\/en\/File\/Details\/3467714\/1\/2\/<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Weltkrieg-1-Denkmal\u00a0Friedhof Aschaffenburg-Leider Karl Kaup (1.6.1887\u201329.9.1914) &#8211; 1. Kompanie\/135. Preu\u00df. 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