{"id":15715,"date":"2024-10-01T10:36:10","date_gmt":"2024-10-01T08:36:10","guid":{"rendered":"https:\/\/heimathub.de\/?p=15715"},"modified":"2024-10-01T10:36:10","modified_gmt":"2024-10-01T08:36:10","slug":"eisenwahn-presseberichte","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/heimathub.de\/eisenwahn-presseberichte\/","title":{"rendered":"Eisenwahn &#8211; Presseberichte"},"content":{"rendered":"<p><strong>Eisenwahn<\/strong><\/p>\n<p><strong>Presseberichte \u00fcber die Eisenwahnfestivals 2005 bis 2013<\/strong><\/p>\n<p><strong>Eisenwahn an der Eisenbahn 2005<\/strong><\/p>\n<p>Am ersten Juli-Wochenende 2005 konnte des zweite Eisenwahn-Festival starten. Rund 1.200 Heavy-Metal-Fans verwandelten dann an diesem Wochenende den Obersinner Ludwig-Zeller-Ring in ein Open-Air-Festivalgel\u00e4nde. Langhaarige, schwarz gekleidete &#8222;Schwermetaller&#8220; pilgerten durch Obersinn, auf der Suche nach dem &#8222;Eisenwahn an der Eisenbahn&#8220;.<\/p>\n<p>Der 18-j\u00e4hrige Organisator Karl Dill und Johannes Laudenbach hatten 20 Bands verschiedenster Metal-Stilrichtungen f\u00fcr die zweit\u00e4gige Veranstaltung auf die B\u00fchne in Obersinn geholt. Aus 17 L\u00e4ndern hatten sie Bandbewerbungen \u00fcber das Internet erhalten. 10.000 Euro mussten die Motorsportfreunde mit der Unter-st\u00fctzung von Sponsoren f\u00fcr die Finanzierung des Festivals aufbringen. &#8222;Nat\u00fcrlich ist damit schon ein gewisses Risiko verbunden&#8220;, sagt Dill. Aber dank der Unterst\u00fctzung durch Verein und Eltern, war er zuversichtlich, &#8222;sein&#8220; Festival richtig aufzuziehen. Der Aufwand und das eingegangene Risiko scheinen sich gelohnt zu haben.<\/p>\n<p>Zwar waren zum &#8222;Eisenwahn&#8220;-Auftakt mit der Gem\u00fcndener Jugendband &#8222;Silent Cry&#8220; am Freitag zun\u00e4chst nur wenige Besucher gekommen; das \u00e4nderte sich jedoch mit Anbruch der Dunkelheit. Das Wetter hielt und die &#8222;Metal-Fans&#8220; dr\u00e4ngten sich dicht vor der B\u00fchne. Eine 50.000 Watt starke Soundanlage sorgte f\u00fcr einen entsprechend hohen Lautst\u00e4rkepegel.<\/p>\n<p>Die Umbaupausen zwischen den Auftritten nutzte das Motocross-Duo Marc Fischer und Hannes Ackermann f\u00fcr einige Freestyle-Einlagen auf der Cross-Strecke.<\/p>\n<p>Den Headliner am Freitagabend bildete &#8222;Final Breath&#8220; aus dem Raum Gem\u00fcnden. Die vor allem bei Fans harter Musik bekannte Formation, die selbst j\u00e4hrlich in Gem\u00fcnden ein Heavy-Metal-Festival an den Steinwiesen veranstaltet, gab Songs aus ihrem aktuellen Album &#8222;Let me be your Tank&#8220; zum Besten.<\/p>\n<p>W\u00e4hrend &#8222;Fulltanked&#8220; mit Ihrer &#8222;Aftershow-Party&#8220; das Ende des ersten Festiva-ltages einl\u00e4uteten, war f\u00fcr viele Festivalbesucher noch lange nicht Schluss. Sie verkrochen sich zum &#8222;geselligen Umtrunk&#8220; ins Barzelt und an den Bierwagen. Viele hatten es zudem nicht weit zu ihrem Schlafplatz. Insgesamt etwa 300 &#8222;Schwermetaller&#8220; n\u00e4chtigten auf dem zugeh\u00f6rigen, unmittelbar an das Festivalgel\u00e4nde angrezenden Campingplatz.<\/p>\n<p>Doch viel Zeit zum Schlafen blieb nicht, denn schlie\u00dflich ging es am Samstag-morgen um 10.30 Uhr weiter. &#8222;Salvatation&#8220; warf die noch \u00fcberm\u00fcdeten Festival-besucher aus ihren Kojen. Auch heimische Bands spielten auf dem &#8222;Eisenwahn&#8220;-Festival. Mit &#8222;Ismael&#8220; \u00fcberzeugte am Nachmittag auch eine Band aus dem Sinngrund die Open-Air-Besucher.<\/p>\n<p>Am Samstagabend bildeten die Ungarn von &#8222;Ektomorf&#8220; den H\u00f6hepunkt des zweiten Festivaltages. Vorher lieferten jedoch die &#8222;Excrementory Grindfuckers&#8220; eine recht ungew\u00f6hnliche Show ab. Bekannte Schlager, Oldies, aber auch Kinderlieder, wie &#8222;H\u00e4nschen klein&#8220; adaptierten die Jungs zu Heavy-Metal-Songs. Der tobenden Menge gefiel&#8217;s.<\/p>\n<p>&#8222;Ich bin zufrieden&#8220;, res\u00fcmiert Karl Dill nach dem Festival mit einem L\u00e4cheln. &#8222;Ich h\u00e4tte gro\u00dfe Lust, wieder so ein Festival zu veranstalten&#8220;, so der 18-J\u00e4hrige weiter. Zun\u00e4chst m\u00fcsse jedoch gekl\u00e4rt werden, ob die Kasse stimmt und der Verein auch noch ein drittes Mal als Veranstalter mitmacht. Dann steht Dill nichts mehr im Wege und der n\u00e4chste &#8222;Eisenwahn&#8220; kann anrollen.<\/p>\n<p><strong>Anmerkung<\/strong>: Text zum Festival 2005 aus MAIN-POST, Ausgabe vom 10.07.2005, Bericht von Benjamin Plehn.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Eisenwahn 2006<\/strong><\/p>\n<p>Ein weiters Jahr ging dahin, und obgleich das Festival-Ergebnis 2005 nicht zufriedenstellend war, die Resonanz jedoch durchwegs positiv ausgefallen war, wurde von den Organisatoren beschlossen, es erneut zu versuchen. Deshalb wurde flei\u00dfig an einer weiteren Ausgabe von \u201eEisenwahn\u201c organisiert.<\/p>\n<p>Am letzten Juli-Wochenende 2006 brach dann zum dritten Mal in Obersinn der &#8222;Eisenwahn&#8220; aus. Die Motorsportfreunde veranstalteten auch in diesem Jahr unter diesem Titel ihr zweit\u00e4giges Heavy-Metal-Festival auf dem Ludwig-Zeller-Ring.<\/p>\n<p>Die Entscheidung, mit einem Budget von 10.000 Euro nochmals ein Festival auf die Beine zu stellen, scheint sich gelohnt zu haben. Allein \u00fcber den Vorverkauf konnten in diesem Jahr 700 Tickets f\u00fcr den &#8222;Eisenwahn an der Eisenbahn&#8220; abgesetzt werden. Insgesamt pilgerten aber \u00fcber 2.000 Freunde der brettharten Musik nach Obersinn. Nicht nur aus der Umgebung, sondern aus ganz Europa waren sie f\u00fcr das Open-Air-Festival angereist.<\/p>\n<p>Auf dem zugeh\u00f6rigen Campingplatz an der Motocross-Strecke hatten etwa 800 Besucher ihre Zelte aufgeschlagen. &#8222;Die Wiese ist heuer brechend voll&#8220;, erz\u00e4hlt Karl Dill mit einem breiten Grinsen. Aber auch den Bewohnern der Zeltstadt war die Zufriedenheit \u00fcber die Organisation ins Gesicht geschrieben. Der 23-j\u00e4hrige Marcus Hofmann aus W\u00fcrzburg beispielsweise fand den Campingplatz &#8222;echt gut&#8220;.<\/p>\n<p>Die Gr\u00fcnde f\u00fcr das grenz\u00fcberschreitende Interesse am &#8222;Eisenwahn&#8220; findet Dill vor allem in der Qualit\u00e4t der Bandauswahl beim diesj\u00e4hrigen Festival. &#8222;Au\u00dferdem haben wir die Anzahl von 20 Gruppen auf 25 aufgestockt&#8220;, so der &#8222;Eisenwahn-Chef&#8220; weiter. Etwa 250 Bandbewerbungen hat er daf\u00fcr im Vorfeld erhalten. &#8222;Da war sogar eine aus Indien dabei&#8220;, erz\u00e4hlt der Obersinner nicht ohne Stolz.<\/p>\n<p>Mit Bands wie &#8222;Equilibrium&#8220; oder &#8222;Eisregen&#8220; haben die Motorsportfreunde echte Publikumsmagneten an Land ziehen k\u00f6nnen. Bei Stilrichtungen von Death-, \u00fcber Black-, bis hin zum &#8222;Epic-Viking-Metal&#8220; war f\u00fcr jeden Open-Air-Besucher etwas dabei. Passend zum &#8222;Wikinger-Metal&#8220; wurde auch der Honigwein &#8222;Met&#8220; ausge-schenkt.<\/p>\n<p>Beim jeweils mittern\u00e4chtlichen Auftritt der &#8222;Headliner&#8220; war die Stimmung vor der B\u00fchne auf dem H\u00f6hepunkt angekommen. &#8222;Ihr seid ein super Publikum&#8220;, lobte &#8222;Equilibrium&#8220;-Frontmann Helge Stang die tobende Menge. So verlie\u00df der &#8222;gro\u00dfe Blonde&#8220; des \u00d6fteren die B\u00fchne, um Songpassagen gemeinsam mit den Fans der ersten Reihe zu singen. Die &#8222;headbangenden&#8220;, schwarz gekleideten &#8222;Schwermetaller&#8220; gr\u00f6hlten begeistert mit.<\/p>\n<p>Auf den &#8222;Eisregen&#8220; im Hochsommer hatten die meisten Metal-Fans gewartet. Am Samstagabend war es soweit. Die Formation aus Th\u00fcringen trieb die Stimmung mit Songs wie &#8222;Elektrohexe&#8220; auf den H\u00f6hepunkt. Erst nach drei Zugaben verzog sich das &#8222;Unwetter&#8220;.<\/p>\n<p>&#8222;Ich bin voll zufrieden und sehr beeindruckt&#8220;, res\u00fcmiert Karl Dill und meint: &#8222;Es sieht f\u00fcr n\u00e4chstes Jahr gut aus.&#8220;<\/p>\n<p><strong>Anmerkung<\/strong>: Text zum Festival 2006 aus MAIN-POST, Ausgabe vom 31.07.2006, Bericht von Benjamin Plehn.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Eisenwahn 2007<\/strong><\/p>\n<p>Harte Kl\u00e4nge waren am Wochenende im beschaulichen Sinngrund zu h\u00f6ren. Das \u201eEisenwahn\u201c-Festival fand zum vierten Mal in Folge statt, der Ludwig-Zeller-Ring am L\u00f6wersberg war zwei Tage lang in den H\u00e4nden der Heavy Metal-Fans.<\/p>\n<p>Alles in allem sind wir sehr zufrieden\u201c, sagt Karl Dill. \u201eDie Besucherzahl geht in Ordnung und auch mit dem Wetter hatten wir anders als andere Festivals in diesem Jahr zumindest am Freitag gro\u00dfes Gl\u00fcck!\u201c Weniger Gl\u00fcck hatte man hingegen mit der Zuverl\u00e4ssigkeit der gebuchten Musikgruppen. \u201eInsgesamt f\u00fcnf Bands haben uns nach ihrer Zusage wieder abgesagt, drei davon auf den letzten Dr\u00fccker\u201c, so Dill.<\/p>\n<p>\u201eDankenswerterweise erkl\u00e4rten sich INK, The Unchallenged und Deadborn sehr kurzfristig dazu bereit, die jeweils durch Verletzung eines Bandmitgliedes verhinderten Gruppen Noise Forest, Abrogation und Disaster KFW zu vertreten. Dies haben sie mehr als gut gemacht.\u201c<\/p>\n<p>Nach Absprache erschienen die vier Headliner und heizten den Anwesenden m\u00e4chtig ein. Skyforger aus Lettland, Vader aus Polen und der Transilvanian Beat Club aus Th\u00fcringen waren die Hauptattraktion am Freitag. Misery Index aus den USA bildeten den H\u00f6hepunkt des Samstages.<\/p>\n<p>Die eigentlichen Publikumsfavoriten waren jedoch einmal mehr die Thrash-Metaller Final Breath aus dem Raum Gem\u00fcnden-Lohr, die zum dritten Mal beim \u201eEisenwahn\u201c-Festival zu Gast waren und als Lokalmatadoren die Gunst der Besucherschaft problemlos f\u00fcr sich gewinnen konnten.<\/p>\n<p>Auch Debauchery (Death Metal), die Excrementory Grindfuckers (Grindcore), Varg (Pagan Metal), Obscenity (Death Metal) und Fulltanked (Coverband) erwiesen sich als Publikumslieblinge und durften ausgiebige Ovationen ernten.<\/p>\n<p>Erwartungsgem\u00e4\u00df wenige Probleme galt es auch in Sachen Sicherheit zu bew\u00e4ltigen. \u201eUnser Sicherheitspersonal hatte zwei ruhig Tage und sah sich mit keinerlei Gewalt konfrontiert\u201c, sagt Dill. \u201eDie Metal-Fans waren gewohnt pflegeleicht und absolut nicht streits\u00fcchtig, was uns die Durchf\u00fchrung des Festivals wieder wesentlich erleichtert hat.\u201c Die Frage nach der Zukunft des \u201eEisenwahn\u201c beantwortet Dill gelassen: \u201eAller Voraussicht nach wird es auch 2008 wieder ein \u201eEisenwahn\u201c-Festival geben. Wir waren heuer zum dritten Mal voll und ganz zufrieden, warum sollten wir also aufh\u00f6ren?\u201c<\/p>\n<p><strong>Anmerkung<\/strong>: Text zum Festival 2007 aus MAIN-POST, Ausgabe vom 31.07.2007<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Eisenwahn 2008<\/strong><\/p>\n<p>Schlafsack auf dem Gep\u00e4cktr\u00e4ger, Rucksack auf dem R\u00fccken, schwarze lange Haare und Piercings im Gesicht: Bereits am Dienstag bev\u00f6lkerten Metal-Fans die Stra\u00dfen in Richtung Obersinn (Kreis Main-Spessart). Per Fahrrad, Roller oder mit dem Campingbus: Zum Wochenende werden rund 2.000 Besucher beim Eisen-wahn-Festival erwartet. 22 Bands sorgen f\u00fcr Stimmung, darunter auch eine, die im Vorfeld bereits einigen Trubel verursacht hat. A.O.K. hei\u00dft die Gruppe und hat mit der Allgemeinen Ortskrankenkasse nichts zu tun. Einige ihrer Lieder stehen auf dem Index f\u00fcr jugendgef\u00e4hrdende Medien.<\/p>\n<p>Mit drei Bands und 300 Zuschauern hat das Eisenwahn-Festival vor vier Jahren begonnen. Mittlerweile sind es 22 Bands und rund 2.000 Zuschauer, die j\u00e4hrlich das beschauliche Obersinn rocken. Die Musik indes ist gleichgeblieben: Heavy Metal, Black-Metal, Death-Metal, Thrash-Metal hei\u00dfen die Stilrichtungen. Und da kann es manchmal ganz sch\u00f6n rabiat zugehen, nicht nur was die Lautst\u00e4rke angeht.<\/p>\n<p>Mit A.O.K. haben sich die Veranstalter heuer eine Band an Bord geholt, die vor allem durch ihre extravagante B\u00fchnenshow bekannt geworden ist: Essens-schlachten und nackte Bandmitglieder auf der B\u00fchne geh\u00f6ren zum Standard-programm. Die Abk\u00fcrzung A.O.K. steht f\u00fcr \u201eAnal oder Kot\u201c. Ebenso wenig zimperlich sind einige der Songtexte, die auch im Medienschutzbericht f\u00fcr jugendgef\u00e4hrdende Medien aufgef\u00fchrt sind. Die besagte CD der Band steht auf dem Index und darf nicht an Jugendliche unter 18 Jahren verkauft werden. Diese Zeilen aus einem \u201eKinderlied\u201c f\u00fcr Erwachsene sind vergleichsweise harmlos: \u201eEs tanzt ein Biba-Butzelmann in unserm Haus herum didum . . . er t\u00f6tet sich, er t\u00f6tet dich und wirft deinen Kopf hinter sich . . . er t\u00f6tet dich, er t\u00f6tet dich, verbluten sollst du innerlich.\u201c<\/p>\n<p>\u201eBei manchen Songtexten und auch CD-Covern dreht sich einem schier der Magen um\u201c, sagt Polizeihauptkommissar Thomas Kraft von der Gem\u00fcndener Polizeidienststelle. Er arbeitet seit Wochen eng mit dem Kreisjugendamt und der Gemeinde Obersinn zusammen und kennt die Szene seit Jahren. Klarstellen m\u00f6chte er eines: \u201eWir hatten bisher kaum Probleme mit dem Eisenwahn-Festival. Auch wenn die Musik manchmal ziemlich brutal ist, die meisten Besucher sind \u00e4u\u00dferst friedlich.\u201c Warum manche Songtexte so aus der Reihe fallen, kann sich Kraft auch nicht erkl\u00e4ren. \u201eVielleicht wollen die Bands absichtlich auf den Index, um mehr Aufmerksamkeit zu erregen?\u201c, r\u00e4tselt der Hauptkommissar.<\/p>\n<p>F\u00fcr das Festival bedeutet das: Es wird als jugendgef\u00e4hrdende Veranstaltung eingestuft. Kinder unter acht Jahren haben keinen Zutritt. Dem Veranstalter wurde in einem Auflagenbescheid untersagt, dass Songs, die auf dem Index stehen, gespielt werden. \u201eEine weitere Frage ist, wie die besagte Band auftritt\u201c, so Kraft. Blut, Urin und nackte Tatsachen auf der B\u00fchne sind in Obersinn tabu. \u201eDer Veranstalter ist sehr kooperativ und hat zugesichert, dass nichts derartiges passieren wird\u201c, sagt Kraft.<\/p>\n<p>\u201eGrunds\u00e4tzlich ist es eine tolle Leistung, was die jungen Leute mit dem Festival auf die Beine stellen. Dennoch m\u00fcssen wir hinschauen und auch Grenzen setzen\u201c, sagt Kreisjugendpflegerin Andrea Sch\u00f6n. Grenzen seien dann erreicht, wenn in den Songtexten die Achtung vor Religionen verloren geht, wenn Gewalt gegen Frauen verherrlicht wird oder auch Nekrophilie angepriesen wird.<\/p>\n<p>\u201eGerade junge Menschen, die noch auf der Suche nach einer Orientierung sind, lassen sich von Musik leicht beeinflussen. Wir m\u00fcssen deswegen ein Auge darauf haben, dass in der Erziehung und Bildung die Menschenw\u00fcrde gewahrt bleibt\u201c, erkl\u00e4rt Sch\u00f6n. Weitere Bedenken hat die Kreisjugendpflegerin wegen des enormen Alkoholkonsums der Jugendlichen: \u201eNur weil die Leute friedlich feiern, hei\u00dft das nicht, dass die Jugendlichen bis zum Umfallen mittrinken d\u00fcrfen.\u201c<\/p>\n<p>Bei einer normalen Tanzveranstaltung w\u00fcrde von vornherein das Jugendschutz-gesetz greifen, bei einem Konzert allerdings nicht, da die Musik im Vordergrund steht. Somit d\u00fcrften auch Kinder das Festival besuchen. Alleine deshalb mussten weitere Auflagen erlassen werden. Kinder von acht bis 14 Jahren d\u00fcrfen nun nur in Begleitung der Eltern auf das Gel\u00e4nde. 14- bis 16-J\u00e4hrige m\u00fcssen ebenfalls in Begleitung eines Sorgeberechtigten sein sowie einen Erlaubnisschein der Eltern bei sich tragen. Nach 24 Uhr d\u00fcrfen sie sich nicht mehr im Bereich des B\u00fchnen-gel\u00e4ndes aufhalten, sondern nur auf dem Campingplatz. 16- bis 18-J\u00e4hrige d\u00fcrfen nach 24 Uhr ebenfalls nur mit einer Erlaubnis der Eltern aufs Konzert-gel\u00e4nde. Die Kontrollen sind vom Veranstalter durchzuf\u00fchren. Pro 100 Besucher muss ein Ordnungsleiter besch\u00e4ftigt sein. \u201eAuch wir werden vor Ort sein und entsprechende Kontrollen durchf\u00fchren\u201c, sagt Kraft.<\/p>\n<p>Veranstalter Karl Dill sieht dem Wochenende gelassen entgegen. \u201eWir wussten vorher nicht, dass eine CD der Band auf dem Index steht. Jetzt haben wir eben vertraglich festgehalten, dass sie die St\u00fccke nicht spielen d\u00fcrfen.\u201c Dill h\u00e4tte auch die Wahl gehabt, A.O.K. freien Lauf zu lassen. Dann w\u00e4re allerdings das komplette Festival erst ab 18 Jahren frei gewesen. \u201eDas wollten wir nicht. Schlie\u00dflich m\u00f6chten wir auch den vielen jugendlichen Fans etwas bieten\u201c, sagt Dill.<\/p>\n<p>Die Zusammenarbeit mit Polizei, Jugendamt und Kommune sei indes reibungslos und \u201esehr freundlich\u201c verlaufen. Einen Blick aufs Festivalgel\u00e4nde bei den Aufbauarbeiten riskierte auch Obersinns B\u00fcrgermeisterin Lioba Zieres. Sie lobte die Aktivit\u00e4t der Jugendlichen, von der sich mancher \u201enoch was abschneiden kann\u201c. Auch ihr Sohn, verr\u00e4t sie, wird wie jedes Jahr beim Festival dabei sein.<\/p>\n<p><strong>Anmerkung<\/strong>: Text zum Festival 2008 aus MAIN-POST, Ausgabe vom 23.07.2008<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Eisenwahn 2009<\/strong><\/p>\n<p>Zwei Tage lang herrschten in Obersinn Eisenwahnmania: \u201eAlles bestens gelaufen\u201c, bilanziert der Veranstalter. \u201eKeine besonderen Vorkommnisse\u201c, sagte ein Beamter der Polizei. \u201eBis zum n\u00e4chsten Jahr\u201c, riefen die Besucher auf dem Heimweg.<\/p>\n<p>Habe verstanden! Wird erledigt! Ende!\u201c, spricht Eisenwahnorganisator Karl Dill in sein Funkger\u00e4t, als er an der Hauptkasse nach dem Rechten sieht. Im n\u00e4chsten Augenblick verschwindet der 22-J\u00e4hrige aus der T\u00fcr des Campers und taucht wieder irgendwo auf dem Festivalgel\u00e4nde unter, um eine Band einzuweisen, Beschwerden von Besuchern zu regeln oder das vom Wind davongewehte Bar-Zelt wieder aufzustellen.<\/p>\n<p>Nicht anders ergeht es seinen Kollegen Max Koch, Felix Alzheimer, Johannes Laudenbach, Christian Andres, Julian Weikinger und unz\u00e4hligen weiteren Helfern. Ununterbrochen reisen seit Donnerstag Besucher an, die ihre Lieblings-bands nicht nur h\u00f6ren, sondern dar\u00fcber hinaus bei ihrem \u201eGig\u201c tatkr\u00e4ftig unterst\u00fctzen wollen. Die Musik ist, wie k\u00f6nnte es anders sein, zwar Geschmacks-sache, aber es sind nette Leute am Ludwig-Zeller-Ring anzutreffen.<\/p>\n<p>\u201eDie Musik h\u00f6re ich zwar nicht, aber die Leute sind einfach gut drauf\u201c, meint ein Besucher aus dem Schwabenland, als er sein \u201eB\u00e4ndchen\u201c abholt. \u201eBeim Eisenwahn passt das Drum-Herum einfach\u201c, schw\u00e4rmt ein anderer Besucher abends in der Bar. Ein P\u00e4rchen findet die Berge einfach wundersch\u00f6n. Eine Reise in den oberen Sinngrund ist f\u00fcr manche vielleicht daf\u00fcr lohnenswert: Der 60-j\u00e4hrige Rudolf Dill dreht mit seinem Motorrad eine Runde \u00fcber das Festival-gel\u00e4nde.<\/p>\n<p>Der Weg zum Zentrum des \u201eEisenwahns\u201c f\u00fchrt zun\u00e4chst durch den Ortskern, hinauf auf den L\u00f6wersberg, vorbei an der Feuerwehr Obersinn, die unter Leitung des stellvertretenden Kommandanten Hans-J\u00fcrgen Bohn, nicht nur ankommen-den Besuchern einen Park- oder Campingplatz zuweist, sondern auch den Brand-schutz gew\u00e4hrleistet. Schlie\u00dflich begegnet dem eingefleischten Eisenwahnfan die altbekannte Stimme von Karola Laudenbach. \u201eHier gibt&#8217;s immer was zu erleben\u201c, plaudert die Dame von der Eintrittskasse aus dem N\u00e4hk\u00e4stchen.<\/p>\n<p>Nebenan sind eifrige Helfer mit der Geldabwicklung besch\u00e4ftigt. Darunter der ehemalige Bankangestellte Bernd Weismantel, der penibel jeden Geldschein von Eselsohren befreit und sorgf\u00e4ltig aufeinanderstapelt. F\u00fcr so viel Ordnung hat er sich spa\u00dfeshalber den Titel \u201eSenior Consultant for Cashflow\u201c eingehandelt.<\/p>\n<p>Mindestens genauso geordnet geht es auf dem Festivalgel\u00e4nde zu. Security-Chef Max Koch und Sanit\u00e4ter Thomas Weismantel melden am fr\u00fchen Samstagabend einen ruhigen Verlauf. \u201eManche Besucher lassen sich beim so genannten Crowd-Surfing von der Menge \u00fcber die Absperrung tragen. Unser Team muss sie dann wieder aus dem B\u00fchnenbereich herausbegleiten\u201c, so Koch.<\/p>\n<p>\u201eWir hatten nur ein paar Insektenstiche und leichte Verletzungen wie Hautab-sch\u00fcrfungen oder kleine Schnittwunden sowie den einen oder anderen alkoholi-sierten Besucher zu verarzten\u201c, berichtet Sanit\u00e4ter Weismantel.<\/p>\n<p>Eindeutige musikalische H\u00f6hepunkte sind Eisregen und Napalm Death am Freitag sowie Dornenreich und Cryptopsie am Samstag. Aus vollen Kehlen und mit aufgedonnertem Bass heizen die Bands ihren Fans ordentlich ein. Jeder Beat und jeder Takt der gigantischen Sound-Anlage durchdringt den K\u00f6rper und l\u00e4sst ein Gef\u00fchl des Befreitseins versp\u00fcren.<\/p>\n<p>Scheinbar nicht mehr zu b\u00e4ndigen ist das Publikum, als Eisregen die ersten Takte zu dem Lied \u201eElektrohexe durch die Lautsprecher schickt. Die etablierte Band Napalm Death hatte mit ihren Fans zwar leichtes Spiel, jedoch fanden einige der Besucher den Gesang zu heftig. Der S\u00e4nger der Band konnte, soviel sei verraten, nach dem Auftritt aber dennoch normal reden. Ihm mache das Singen nicht viel aus, meinte der Brite, der im normalen Berufsleben bei einer Gewerkschaft arbeitet.<\/p>\n<p>Am Samstag folgten Headliner Cryptopsy und Co-Headliner Dornenreich, die ihr Publikum in jedem Fall den Regenschauer vergessen lie\u00dfen. Dazu gab es vorher Autogramme am Stand der \u201eMetal1.info\u201c-Crew. Abschlie\u00dfend meint Eisenwahn-organisator Karl Dill stellvertretend f\u00fcr alle: \u201eWir m\u00f6chten uns bei allen Helfern bedanken, die ehrenamtlich ihre Zeit f\u00fcr das Festival geopfert haben.\u201c<\/p>\n<p><strong>Anmerkung<\/strong>: Text zum Festival 2009 aus MAIN-POST, Ausgabe vom 29.07.2009, Bericht von S\u00f6ren Winkler<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Eisenwahn 2010<\/strong><\/p>\n<p>Im siebten Jahr rockt der Eisenwahn den L\u00f6wersberg. Harte Beats, eine perfekte Kulisse und ein eingeschworenes Helferteam sind die Komponenten, die dieses Metal-Festival so beliebt machen.<\/p>\n<p>Am Freitag und Samstag rockte der Eisenwahn an der Eisenbahn in Obersinn. Schon am Mittwoch bev\u00f6lkerten die ersten Fans die Campingpl\u00e4tze am Festivalgel\u00e4nde in Obersinn. Die 1.800 Metal-Fans sind unter anderem aus Ha\u00dffurt, der Pfalz oder Heidelberg angereist und sind von der besonderen Atmosph\u00e4re des Obersinner Ereignisses begeistert. Und sie erweisen sich als ausnehmend freundlich, bieten beim Gang durch die Zeltstadt jedem etwas zu trinken an, geben ein St\u00fcck von der Bratwurst ab oder bieten Geleit an.<\/p>\n<p>Am Samstagmorgen ist die Stimmung auf dem Campingplatz trotz wiederholt kurzer Nachtruhe fantastisch. Gut gelaunte Menschen erz\u00e4hlen stolz, dass sie schon seit Jahren beim Eisenwahn dabei sind. Ein Besucher meint sogar Eisenwahn sei der perfekte Ausgleich zum Alltag und stimmt mit vielen weiteren darin \u00fcberein, dass es hier viel friedlicher und \u00fcberschaubarer zugehe, als auf den gro\u00dfen Festivals wie \u201eRock am Ring\u201c oder \u201eSummerbreeze\u201c.<\/p>\n<p>So ist es kaum verwunderlich, dass sich die meisten Fans in Obersinn schon gut zurechtfinden. Ausfl\u00fcge in den Ortskern geh\u00f6ren f\u00fcr viele dazu. Seit vier Jahren h\u00e4lt beispielsweise Oliver Cox aus der Pfalz dem Eisenwahn die Treue und hat noch alle seine vier \u201eEisenwahn-B\u00e4ndchen\u201c am Arm. Der 21-j\u00e4hrige Festival-besucher, sonst S\u00e4nger der Band \u201eRuins of Mankind\u201c, berichtet, dass ihn die Melodien, das Klangspiel der Instrumente und die Gesangnuancen bei der Metal-Musik am meisten faszinieren. Nachdem er einen \u00dcberblick \u00fcber die vielf\u00e4ltige Welt des Metal gegeben hat, schlie\u00dft er mit dem Satz \u201eMusik ist mein Leben.\u201c<\/p>\n<p>Nahezu ger\u00e4uschlos, aber allgegenw\u00e4rtig, sind die vielen Helfer hinter den Kulissen t\u00e4tig. So unter anderem Richard Schneider, Bereitschaftsleiter beim Deutschen Roten Kreuz, im hessischen Sterbfritz. Zu dem Sanit\u00e4tsdienst ist er durch seine Enkelin gekommen. Auf Anfrage meldet er uns keine gr\u00f6\u00dferen Vorkommnisse. \u201eSch\u00fcrfwunden, B\u00e4nderzerrung, einige Wespenstiche und zwei Knochenbr\u00fcche.\u201c Positiv \u00fcberrascht \u00e4u\u00dferte sich Schneider \u00fcber die Freund-lichkeit der Festivalbesucher, schlie\u00dflich ist es sein erster Einsatz auf dem Eisenwahn. \u201eIch h\u00e4tte es nicht f\u00fcr m\u00f6glich gehalten, dass das alles so ruhig und friedlich abl\u00e4uft. Ich hatte nur mit sehr zuvorkommenden Leuten zu tun, die sich f\u00fcr unsere Hilfe sogar bedankt haben.\u201c<\/p>\n<p>Hauptkommissar Thomas Kraft von der Polizei kann dies nur best\u00e4tigen. \u201eAuf dem Festivalgel\u00e4nde gab es au\u00dfer einigen Kleinigkeiten keine besonderen Vorkommnisse. Die Besucher sind sehr nett.\u201c Bei anderen Veranstaltungen gebe es f\u00fcr die Polizei mehr zu tun.<\/p>\n<p>Und dann ist da noch die Musik, die die Menschen auf dem Festival verbindet. Wenngleich Geschm\u00e4cker bekanntlich verschieden sind, und das selbst unter den Eisenwahn-Besuchern, lauscht man gespannt den Rhythmen und Melodien, wie sie Oliver Cox vorher beschrieben hat.<\/p>\n<p>Zus\u00e4tzlich zu regionalen Bands wie \u201eMastication of Brutality Uncontrolled\u201c, in der Eisenwahnorganisator Johannes Laudenbach mitsingt, traten bekannte Gruppen aus dem Bundesgebiet wie \u201eDestruction\u201c auf. Nordeuropa war vertreten durch die d\u00e4nische Formation \u201eIlldisposed\u201c sowie \u201eGrave\u201c aus Schweden. Daneben sorgten Bands aus Italien, aus Russland und aus Tschechien f\u00fcr super Stimmung.<\/p>\n<p>So fiebern die Besucher dem absoluten H\u00f6hepunkt des Eisenwahns, den \u201eApokalyptischen Reitern\u201c, entgegen und werden nicht entt\u00e4uscht. Scharenweise sind die Fans vor die B\u00fchne geeilt und begr\u00fc\u00dfen die Stars des Eisenwahns mit standesgem\u00e4\u00dfen Ovationen. Sogar Seifenblasen steigen aus dem Publikum auf.<\/p>\n<p>Die Mischung verschiedener Musikstile aus Black-, Death-, Thrash-, Power-Metal sowie Rock und Folk zeichnen die Band aus und machen die Musik auch f\u00fcr nicht eingefleischte Metal-Fans \u201eh\u00f6rbar\u201c. Die Menge tobt, als der S\u00e4nger bei dem Liedtext \u201eIch reich dir die Hand\u201c von der B\u00fchne hinunter auf die Lautsprecher steigt, um den Fans tats\u00e4chlich die Hand zu reichen.<\/p>\n<p>So sch\u00f6n wie das Festival war, so schnell war es auch wieder vor\u00fcber. M\u00fcde, aber sehr zufrieden sind Festivalmanager Karl Dill und seine Helfer. \u201eIch bin froh, dass alles so gut geklappt hat und m\u00f6chte mich im Namen meiner Kollegen bei wirklich allen bedanken, die im Hintergrund so tatkr\u00e4ftig geholfen haben. Ohne die zahllosen ehrenamtlichen Helfer w\u00e4re Eisenwahn nicht m\u00f6glich.&#8220;<\/p>\n<p><strong>Anmerkung<\/strong>: Text zum Festival 2010 aus MAIN-POST, Ausgabe vom 01.08.2010, Bericht von Imke Schaal und S\u00f6ren Winkler<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Eisenwahn 2011<\/strong><\/p>\n<p>Zwei Tage lang tobte der Eisenwahn in Obersinn. Etwa 2.500 eingefleischte Metal-Fans, Eisenwahnliebhaber und Spontanbesucher waren angereist, um sich dieses Megaereignis im Sinngrund nicht entgehen zu lassen. F\u00fcr den musikali-schen H\u00f6hepunkt war es dem Helferteam um Karl Dill und Johannes Laudenbach gelungen, die brasilianische Band \u201eSepultura\u201c zu gewinnen. Trotz des durch-wachsenen Wetters und einiger Blessuren, die medizinisch behandelt werden mussten, war die Stimmung gigantisch.<\/p>\n<p>Nach dem Karneval hat sich das Metal-Festival als sechste Jahreszeit in dem 1000 Einwohner gro\u00dfen Dorf fest etabliert. Von den ganz Kleinen angefangen sogar bis zu den Senioren herrscht zwei Tage lang ausgelassene Eisenwahnstimmung. Bunt gemischte gesellige Runden erlebt man nicht nur auf dem L\u00f6wersberg, auch im Ort finden sich vor Gesch\u00e4ften und Privath\u00e4usern spontan Gruppen zusammen, um den Charme des l\u00e4ndlichen Obersinn und die Gastfreundschaft zu genie\u00dfen.<\/p>\n<p>Fans aus dem gesamten Bundesgebiet und dem europ\u00e4ischen Ausland waren angereist, um das Megaevent im Sinngrund zu erleben. Darunter auch ein Kanadier, dessen Freundin schon das begehrte Festivalticket ergattert hatte. \u201eDa hatte ich keine Wahl: Ich musste mit\u201c, scherzt er auf Englisch, w\u00e4hrend er am Marktplatz mit Freunden aus der Pfalz eine Obersinner Spezialit\u00e4t, den \u201eRoten Tod\u201c (ein Brombeerlik\u00f6r), verkostet.<\/p>\n<p>Noch spontaner fand eine Zugreisende den Weg zum Festival: Auf ihrer Bahnfahrt Richtung Fulda hatten sie Festivalbesucher \u00fcberredet, mit ihnen auf den Eisenwahn zu gehen. Ohne lange zu \u00fcberlegen machte sie \u00fcber das Wochenende kurzfristig Halt in Obersinn.<\/p>\n<p>Wie schon in den Vorjahren waren die Eisenwahnler auch dieses Jahr freigebig und freiz\u00fcgig. Getr\u00e4nke, Zigaretten, Bratw\u00fcrste und Hamburger wurden gerne geteilt. So auch die Leidenschaft f\u00fcr harte Metalbeats, die treibende Kraft des Eisenwahns. Eine Besuchergruppe im Alter von 30 Jahren aus dem Raum Aschaffenburg ist von der Band \u201eBenediction\u201c so begeistert, dass sie ihr schon seit 1993 hinterher reist und nun nach Obersinn auf den Eisenwahn folgte. Besonders der unver\u00e4nderte Metalsound der 90er Jahre, den die Band \u00fcber die Zeit beibehalten hat, begeistern die eingefleischten Fans. Zur Unterst\u00fctzung hat sich einer von ihnen mit einem echten Schweinebein ausgestattet, welches er beim Feiern vor der B\u00fchne triumphierend gen Himmel reckt.<\/p>\n<p>Die deutsche Band \u201eDie grauen Herren\u201c bewiesen nach ihrem Auftritt abends auf dem Campingplatz noch einmal wahre Publikumsn\u00e4he und spielten einige bekannte Popsongs wie \u201eI&#8217;m Yours\u201c von Jason Mraz. Unplugged mit einer Gitarre und einer Basedrum lie\u00dfen sie sich zusammen mit tanzenden Fans ablichten, beantworteten viele Fragen, gaben Autogramme und erz\u00e4hlten jedem gerne ihre einzigartige Entstehungsgeschichte:<\/p>\n<p>Wir schreiben das Jahr 2008. Die Band \u201eJack Slater\u201c spielt auf Wacken. Nach ihrem Auftritt langweilt sich der Drummer Simon, trifft einige Bekannte und beginnt zusammen mit ihnen vor den Toiletten Musikinstrumente aufzubauen. Kurz nachdem der bunt gemischte Trupp begonnen hat zu musizieren, versammelt sich eine Gruppe Schaulustiger und bejubelt das spontane Konzert \u2013 \u201eDie grauen Herren\u201c waren geboren. Seitdem wechselt die Besetzung je nach Anwesenheit; auf dem Eisenwahn gaben sie ihr vorerst letztes Konzert.<\/p>\n<p>Am Samstagmorgen ist die Stimmung auf dem Campingplatz trotz Nieselregen, Wind und Wespenplage gigantisch. Fans aus Gie\u00dfen, deren Auto nach einer Panne am Donnerstag vom Abschleppdienst in Obersinn abgestellt wurde, schw\u00e4rmen von den netten Bewohnern Obersinns und der Eisenwahncrew.<\/p>\n<p>Eine Gruppe Heidelberger ist bereits das vierte Mal in Obersinn dabei. Gerade weil das Gel\u00e4nde so \u00fcberschaubar, die Mitarbeiter freundlich und die Bandauswahl jedes Jahr aufs Neue ansprechend ist, f\u00fchlen sich die Heidelberger, wie auch viele andere Metaler heimisch und nehmen den weiten Weg in den Sinngrund gerne auf sich. Die meisten pflegen mittlerweile Festivalbekannt-schaften und man trifft sich j\u00e4hrlich wieder auf dem Campingplatz in Obersinn. Es wird zusammen gekocht, gegrillt, getrunken und viel gelacht.<\/p>\n<p>Der absolute Renner auf dem Campingplatz war dieses Jahr das Festivalspiel \u201eFrankyball\u201c. Das Spielfeld besteht aus einer Getr\u00e4nkeflasche in der Mitte. Daneben befinden sich rechts und links im Abstand von jeweils einem Meter eine gef\u00fcllte Getr\u00e4nkedose. Das Feld wird von zwei Spielern betreten. Sobald es einem der Kontrahenten gelingt, die Flasche in der Mitte mit einem Ball umzuwerfen, muss der andere Spieler einen Schluck aus seiner Dose trinken. Der Spieler dessen Dose zuerst leer ist, hat verloren.<\/p>\n<p>Eine Gruppe Fans aus hessischen Nachbard\u00f6rfern entschloss sich kurzerhand, Powermetal f\u00fcr Zwischendurch zu kreieren. Ausger\u00fcstet mit einer Akustikgitarre und einem Stra\u00dfenbauh\u00fctchen als Mikrofon, begannen sie unter ihrem Pavillon viele bekannte Songs zum Besten zu geben.<\/p>\n<p>Eine andere Gruppe Camper baute sich zum Zeitvertreib vor den Konzerten ein vierbeiniges, etwa einen Meter hohes Tier aus Getr\u00e4nkedosen. Stolz pr\u00e4sen-tierten sie ihr \u201eBambi\u201c vor der Kamera. Auch sie sind schon oft nach Obersinn gepilgert und lassen sich vom Wetter nicht beeinflussen. Selbst Temperaturen von 12 Grad und Nieselregen vermag die unverwechselbare Stimmung auf dem Gel\u00e4nde und die Konzerte nicht verderben.<\/p>\n<p>W\u00e4hrend einerseits im achten Jahr Vieles sehr routiniert abl\u00e4uft, w\u00e4chst die Stimmung hingegen immer noch. Durchwegs loben Besucher und Musiker die perfekte Logistik und den Ablauf. Sogar die seit 1984 bestehende Metal-Band \u201eSepultura\u201c bescheinigt den Verantwortlichen eine gute Organisation.<\/p>\n<p>Am Rande gab es allerdings f\u00fcr die Rettungssanit\u00e4ter vor Ort in diesem Jahr einiges zu tun. Mindestens 30 Wespenstiche z\u00e4hlte Richard Schneider, Bereit-schaftsleiter beim Deutschen Roten Kreuz. Der Rettungswagen war mehrfach im Einsatz und ein Allergiker musste sogar vom Notarzt versorgt werden, der mit dem Rettungshubschrauber eingeflogen wurde.<\/p>\n<p>Auf den Punkt brachte es eine Besuchergruppe am Samstagabend auf dem Weg zur\u00fcck zum Campingplatz mit dem Ruf: \u201eBis zum n\u00e4chsten Jahr, Eisenwahn!\u201c<\/p>\n<p><strong>Anmerkung<\/strong>: Text zum Festival 2011 aus MAIN-POST, Ausgabe vom 31.07.2011, Bericht von S\u00f6ren Winkler<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Eisenwahn 2012<\/strong><\/p>\n<p>Etwa 2.000 Besucher zog das neunte Eisenwahn-Festival an den L\u00f6wersberg nach Obersinn. Mehr als zufrieden waren die Veranstalter, denn nicht nur die Fans waren begeistert, sondern auch die K\u00fcnstler, die durchweg die perfekte Organisation und die angenehme Atmosph\u00e4re lobten. Einzig das wechselhafte Wetter stellte den Veranstalter auf die Probe.<\/p>\n<p>Zum ersten Mal auf dem Eisenwahn in Obersinn sind Markus und Mike. Die Saarl\u00e4nder sind der gro\u00dfen Festivals \u00fcberdr\u00fcssig und suchen in Obersinn die Atmosph\u00e4re, die gro\u00dfe Festivals nicht mehr bieten. \u201eIch bin seit 2000 auf Waken gewesen\u201c, erz\u00e4hlt der 36-j\u00e4hrige Markus. \u201eAllerdings ist das Festival mittlerweile \u00fcberlaufen, sodass es keinen Spa\u00df mehr macht.\u201c Was fehlt, seien Besucher, die Metal-Musik als Lebensgef\u00fchl verstehen. Neuerdings w\u00fcrde sogar Hip-Hop und Techno gespielt. \u201eDa fehlt das verbindende Element.\u201c<\/p>\n<p>Wie verbindend das sein kann, bezeugt seine eigene Lebensgeschichte. \u201eMike und die anderen Jungs habe ich auf Wacken kennengelernt. Nach einigen Jahren habe ich aus einer Laune heraus gesagt, dass ich zu ihnen ins Saarland ziehe, wenn sie mir einen Job besorgen\u201c, erz\u00e4hlt Markus. Dann kam der Anruf aus dem Saarland. \u201eKurz entschlossen packte ich meine Sachen und will dort auch nicht mehr weg.\u201c Seit drei Jahren organisieren die Saarl\u00e4nder Metal-Fans ein eigenes kleines Festival \u201eKick-the-Gig\u201c in K\u00f6rprich, welches Ende August stattfindet.<\/p>\n<p>Trotz der br\u00fctenden Hitze am Freitag, einer Sturmwarnung in der Nacht und Platzregen am Samstag \u2013 das launenhafte Wetter konnte das Eisenwahnherz nicht tr\u00fcben. Sp\u00e4testens beim Auftritt der jeweils hei\u00df ersehnten Band, war das nebens\u00e4chlich. Den Veranstalter und die verantwortlichen Sicherheitskr\u00e4fte vor Ort hingegen beunruhigte das aufziehende Unwetter sehr. \u201eDie Zusammenarbeit mit allen Einsatzkr\u00e4ften vor Ort funktionierte reibungslos\u201c, berichtet Festival-lmanager Karl Dill. H\u00f6chst f\u00fcrsorglich war sogar ein Auffanglager in der \u00f6rtlichen Mehrzweckhalle f\u00fcr Schutz suchende Fans eingerichtet worden. Gl\u00fccklicher-weise blieben alle von einem gr\u00f6\u00dferen Wolkenbruch verschont.<\/p>\n<p>K\u00fcnstler und G\u00e4ste aus aller Herren L\u00e4nder waren nach zwei Tagen Eisenwahn gleichauf begeistert. Der Manager der Band Tryptikon meinte gar, dass selbst der sonst pingelige S\u00e4nger zufrieden gewesen sei. Auch Jani Huttunen von der Formation Inferia war angetan von der Atmosph\u00e4re und den netten Jungs. Der Finne hat \u00fcbrigens dieselbe Schule wie Lordi, der Gewinner des Eurovision-Song-Contests im Jahr 2006, besucht.<\/p>\n<p>Eine weitere Stil-Ikone auf dem Eisenwahn ist Rudolf Dill, der von eingefleischten Fans, in Anlehnung an die Fernsehreihe \u201eL\u00f6wenzahn\u201c, den Spitznamen \u201ePeter Lustig\u201c erhalten hat. Eine Band aus Italien erz\u00e4hlte ihm, sie habe ihn in einem Video im Internet gesehen und sich prompt f\u00fcr einen Gig beworben, um ihn kennenzulernen. L\u00e4ngst ist der fidele 62-J\u00e4hrige ein Markenzeichen des Festivals.<\/p>\n<p>Ein eher ruhiges Wochenende hatten die Sanit\u00e4ter von der Bereitschaft des Roten Kreuzes aus Bad Br\u00fcckenau und dem hessischen Sterbfritz. \u201eIm Vergleich zum letzten Jahr, hatten wir diesmal deutlich weniger zu tun\u201c, meinte Einsatz-leiter Alexander Gritsch. \u201eWir hatten unsere Kapazit\u00e4ten sogar aufgestockt. Aber wir sind trotzdem froh, dass diese nicht ausgesch\u00f6pft werden mussten.\u201c In diesem Jahr sei die Zahl der Patienten deutlich geringer gewesen; die Zusammenarbeit mit allen Helfern vor Ort nannte er angenehm. Das Res\u00fcmee der Fans: \u201eGeiles Festival!\u201c Man hofft auf eine Fortsetzung. Diese wird es letztmalig im kommenden Jahr, also 2013, geben. \u201eZehn Jahre sind eine lange Zeit\u201c, meint Festivalmanager Karl Dill. \u201eDann ist endg\u00fcltig Schluss.\u201c Danken m\u00f6chte er vor allem allen Unterst\u00fctzern, K\u00fcnstler und Besuchern, die den Eisenwahn an der Eisenbahn \u00fcberhaupt erst zu dem machen, was er ist.<\/p>\n<p><strong>Anmerkung<\/strong>: Text zum Festival 2012 aus MAIN-POST, Ausgabe vom 19.07.2012, Bericht von Tristan Schaal und S\u00f6ren Winkler<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Eisenwahn 2013 &#8211; Vorank\u00fcndigung<\/strong><\/p>\n<p>Vom 25. bis zum 27. Juli 2013 wird zum letzten Mal der Eisenwahn in Obersinn toben.<\/p>\n<p>Das gaben die Veranstalter auf ihrer offiziellen Fanseite (www.eisewahn.com) bekannt. Das letzte Festival soll drei Tage dauern. Unter dem Motto \u201eLast Chance to Headbang\u201c k\u00f6nnen sich Metal-Fans auf einige \u201eSpecial Acts\u201c und einen kr\u00f6nenden Abschluss am Samstagabend freuen.<\/p>\n<p>\u201eWenn es am sch\u00f6nsten ist, sollte man aufh\u00f6ren\u201c, meint Karl Dill. \u201eWir haben bereits neun lange Jahre unser Bestes gegeben und wollen es noch ein letztes Mal tun.\u201c Denn hinter dem Festival stecke eine Menge Arbeit. \u201eWir betreiben kein Unternehmen, sondern leisten einen ehrenamtlichen Dienst\u201c, sagt der 25-J\u00e4hrige.<\/p>\n<p>In den vergangenen neun Jahren sind \u00fcber 130 verschiedene Bands aufgetreten, \u00fcber 15.000 Besucher zum L\u00f6wersberg gekommen und in jedem Jahr waren \u00fcber 300 Helfer f\u00fcr den Eisenwahn aktiv, bilanziert der Veranstalter. \u201eWir sind an unserem zeitlichen und k\u00f6rperlichen Limit angekommen\u201c, erkl\u00e4rt Bandorga-nisator Johannes Laudenbach. \u201eEs ist nicht damit getan, drei Tage vorher aufzu-bauen und danach einfach wieder abzubauen.\u201c<\/p>\n<p>Die Vorbereitung f\u00fcr den Eisenwahn beginnt lange im Vorfeld. Neben ihrem Job leisten die Helfer jeden Tag einige Stunden, um alles detailliert zu planen und abzuwickeln. \u201eDie Arbeit nun einfach weiter aufzuteilen macht auch keinen Sinn\u201c, erl\u00e4utert Dill. \u201eJedes Teammitglied betreut ein bestimmtes Ressort und wei\u00df genau, was es zu tun hat.\u201c<\/p>\n<p>Seit 20 Jahren organisiert Wolfgang Weier diverse Gro\u00dfveranstaltungen, darunter auch das Honky Tonk in W\u00fcrzburg. \u201eEs ist sehr schade, wenn ein Festival, das einen festen Platz im Jahreskalender eingenommen hat, nicht mehr stattfindet\u201c, meint er. \u201eDamit geht auch ein St\u00fcck Kultur verloren.\u201c Die Veranstaltung kommerziell zu betreiben, h\u00e4lt der 40-J\u00e4hrige f\u00fcr ausgeschlossen. \u201eDie Kosten f\u00fcr Bands, Personal und Technik w\u00fcrden die Einnahmen sehr wahrscheinlich \u00fcbersteigen.\u201c<\/p>\n<p>Ein Festival zehn Jahre zu organisieren, sei aber eine gro\u00dfartige Leistung, bescheinigt Weier den Obersinner Veranstaltern. Auch pers\u00f6nlich k\u00f6nne man dabei sehr viel lernen. \u201eDen Schritt der Organisatoren kann ich nachvollziehen, denn die Zeit und Energie f\u00fcr die Vorbereitung ist enorm.\u201c Der Aufwand f\u00fcr Bandrecherche, Koordination der vielen ehrenamtlichen Helfer, Beh\u00f6rdeng\u00e4nge und so weiter sei nicht zu untersch\u00e4tzen. \u201eSchade ist nur, dass keine Nachfolger da sind, die \u00fcbernehmen k\u00f6nnten\u201c, bedauert Weier.<\/p>\n<p>Nachfolger sind tats\u00e4chlich nicht in Sicht. \u201eDer engere Kreis ist ein eingespieltes Team, in das jeder auch private Sachen einbringt\u201c, erl\u00e4utert Karl Dill. \u201eSolche Nachfolger gibt es leider nicht.\u201c Damit haben die Metaller im kommenden Jahr von 25. bis 27. Juli zum letzten Mal die Gelegenheit, in Obersinn die K\u00f6pfe zu den Rhythmen zu sch\u00fctteln.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Eisenwahn 2013<\/strong><\/p>\n<p><strong>Metal-Fans liegen sich weinend in den Armen <\/strong><\/p>\n<p>Hand in Hand sozusagen gingen Freude und Trauer beim letzten \u201eEisenwahn an der Eisenbahn\u201c in Obersinn. \u201eEin Leben ohne Eisenwahn ist m\u00f6glich, aber sinnlos\u201c, hatten vier Festivalfans aus Fulda ihre T-Shirts bedruckt. Rund 3.000 Besucher waren zum Abschied aus dem gesamten Bundesgebiet und weit dar\u00fcber hinaus angereist. Einzig die anhaltende Hitze setzte den Metallern schwer zu.<\/p>\n<p>Als die Veranstalter und Helfer vor einem Jahr versprachen, sich mit einem \u201eBig Bang\u201c zu verabschieden, waren die Erwartungen hochgesteckt. Entt\u00e4uscht wurden sie nicht, ganz im Gegenteil. Trotz aller Vorank\u00fcndigungen zu den Highlights des Festivals, kochten die Emotionen hoch, als \u201eIced Earth\u201c als letzte Band Samstagnacht die B\u00fchne betrat.<\/p>\n<p>Erstmals drei Tage hatte das Team um Karl Dill und Johannes Laudenbach wie in den neun Jahren zuvor sein Bestes gegeben, bevor letztlich der Vorhang f\u00fcr immer fiel. \u00dcber 600 Helfer arbeiteten wie ein fein abgestimmtes Uhrwerk im Hintergrund.<\/p>\n<p>Diese drei Tage \u201eEisenwahn\u201c bedeuteten das Ende einer gro\u00dfen Geschichte, die einmal mit viel Improvisation und einem Stromaggregat begonnen hatte.<\/p>\n<p>\u201eEs war ein Festival der Superlative\u201c, meinte der 26-j\u00e4hrige Karl Dill. \u201eBesucher-rekord, h\u00f6chste Au\u00dfentemperatur und so viele Helfer wie noch nie.\u201c Dabei war das diesj\u00e4hrige Obersinner Megaevent am Donnerstag mit einem ziemlich heftigen Regenschauer gestartet, den sich auch am Freitag und besonders am Samstag jeder Besucher sehnlichst gew\u00fcnscht h\u00e4tte. Zu den hei\u00dfen Tempera-turen von bis zu 33 Grad im Schatten gab es noch hei\u00dfere Beats mit der \u201eEisenwahn-Best-Of-Auswahl\u201c der vergangenen Jahre.<\/p>\n<p>Am Samstag gl\u00fchte die Hitze gnadenlos. Wer nicht ein Bad in der Sinn nahm, dem eilte die Feuerwehr zu Hilfe und spritzte direkt auf dem Festivalgel\u00e4nde Wassergarben auf die Menge. Doch f\u00fcr nicht wenige Besucher endete der Tag im Sanit\u00e4tszelt. Kreislaufkollapse und Ersch\u00f6pfungszust\u00e4nde besch\u00e4ftigten die ehrenamtlichen Helfer. Allerdings sei insgesamt nichts Dramatisches dabei gewesen, berichtete Alexander Gritsch vom Bayerischen Roten Kreuz. \u201eEinmal musste der Notarzt mit dem Hubschrauber wegen einer ernsthaften Unfallver-letzung eingeflogen werden.\u201c<\/p>\n<p>Bandspezialist Johannes Laudenbach bot den Fans mit 30 Bands ein musi-kalisches Feuerwerk, das jedes Metallherz aufgehen lie\u00df. Darunter \u201eFinal Breath\u201c, \u201eExhumed\u201c, \u201eTankard\u201c, \u201eOverkill\u201c, \u201eAnnihilator\u201c und \u201eIced Earth\u201c sowie die wohl skurrilsten Formationen wie \u201eA.O.K.\u201c, \u201eDebauchery\u201c oder \u201eExhumed\u201c. Laudenbach: \u201eZufrieden w\u00e4re untertrieben! Wir alle sind begeistert.\u201c Und das best\u00e4tigten unz\u00e4hlige Besucher.<\/p>\n<p>\u201eDas ist meine Familie geworden\u201c, beschrieb ein Gast aus Berlin das Festival. Er habe den weiten Weg nach Obersinn auf sich genommen, weil er sich hier \u201epudelwohl\u201c f\u00fchle. Dies best\u00e4tigten ebenfalls die Fans aus Frankreich, Australien, Chile und aus Schwaben. \u201eWir wollen, dass es weiter geht\u201c, forderte die Gruppe aus Baden-W\u00fcrttemberg, wohl wissend, dass diese Hoffnung vergebens ist. Nach zehn Jahren wollen die Veranstalter den immensen ehrenamtlichen Aufwand nicht mehr leisten.<\/p>\n<p>Nicht nur der Abschied bewegte die Fans. Ebenso hat der \u201eEisenwahn\u201c viele Liebesgeschichten geschrieben. Mehr als ein P\u00e4rchen lernte sich am Ludwig-Zeller-Ring kennen, und in diesem Jahr gab es nach dem Co-Headliner am Samstag sogar einen Heiratsantrag auf der B\u00fchne. Nach vier gemeinsamen Jahren hat sich ein Paar aus Aura auf dem \u201eEisenwahn\u201c entschlossen zu heiraten.<\/p>\n<p>Doch dann kam der unausweichliche Augenblick. Als die letzten Akkorde von \u201eIced Earth\u201c verklungen waren, erhellte 15 Minuten ein Feuerwerk den Eisenwahnhimmel. Jeder konnte f\u00fcr nochmals die zehn Jahre Revue passieren lassen. Sp\u00e4testens als die Crew dann das Lied \u201eNothing else matters\u201c von Metallica durch die Lautsprecher schickte, lagen sich die Fans zu Tr\u00e4nen ger\u00fchrt in den Armen.<\/p>\n<p>Dann nahm das Team die Gelegenheit wahr, um sich auf der B\u00fchne zu verabschieden. Stellvertretend f\u00fcr alle sprachen Karl Dill und Johannes Laudenbach den Fans und allen Helfern ihren Dank f\u00fcr die zehn Jahre aus. Ein besonderes Dankesch\u00f6n galt Paula Dill, die im Hintergrund all die Jahre als gute Seele des Festivals arbeitete. Die Berichterstatter geben den Dank zur\u00fcck: Liebes Eisenwahn-Team, wir danken euch f\u00fcr zehn Jahre harte Arbeit, die gemeinsamen Stunden, die hei\u00dfen Beats, das gute Essen und f\u00fcr die sch\u00f6nen Erinnerungen!<\/p>\n<p><strong>Anmerkung<\/strong>: Text zum Festival 2013 aus MAIN-POST, Ausgabe vom 28.07.2013, Bericht von Tristan Schaal und S\u00f6ren Winkler<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Abschied vom Eisenwahn-Festival mit Rekord<\/strong><\/p>\n<p>Ach, so ein \u201eBloodbabe\u201c, das weibliche Maskottchen der Todesmetaller Debauchery, hat&#8217;s gut: Nahezu nackt auf der schattigen B\u00fchne, \u00fcbersch\u00fcttet mit k\u00fchlem Blut, k\u00fcnstlichem nat\u00fcrlich \u2013 bei 37 Grad gibt&#8217;s fraglos schlechtere Pl\u00e4tze.<\/p>\n<p>Zum Beispiel auf einer der Sonne auch noch zugeneigten Wiese in den H\u00fcgeln oberhalb von Obersinn. Wer tut sich das und auch noch ganz in Schwarz gewandet und vor allem stundenlang an? Weit \u00fcber 3.000 Metal-Fans \u2013 ohne es bereuen zu m\u00fcssen \u2013 beim Eisenwahn-Festival.<\/p>\n<p>Das geht erstmals \u00fcber drei Tage, findet zum zehnten, aber auch letzten Mal statt. Klar, dass sie noch mal alle kommen, die Metal-Heads der Region. Und schwitzen und feiern \u2013 mit dem H\u00e4rtesten vom Harten, was die Szene so auf Lager hat: Death-, Black-, Thrash-Metal und obendrauf ein bisschen Grindcore.<\/p>\n<p>Dass den Abschluss am Samstagnacht mit Iced Earth eine ganz normale Heavy-Metal-Band macht, passt nur auf den ersten Blick nicht ins Bild. Das seien so etwas wie die Helden der Jugend, sagt \u201eLaudi\u201c, noch l\u00e4ngst keine 30 und doch ein alter Hase im Gesch\u00e4ft. Eigentlich hei\u00dft er ja Johannes Laudenbach, kommt aus dem Ort und hat 2004 mit ein paar Kumpels ein kleines Metal-Konzert mit drei Kapellen aus der Gegend organisiert. \u201eAus einer Schnapsidee heraus\u201c, sagt er heute.<\/p>\n<p>Neun Jahre sp\u00e4ter kommen l\u00e4ngst Metal-Schwergewichte ins lauschige Grenzgebiet zwischen Rh\u00f6n und Spessart. Sepultura, Napalm Death, Kataklysm, Die Apokalyptischen Reiter waren da, diesmal sind neben Krachern wie Naglfar oder Ektomorf die US-Legenden Overkill und eben Iced Earth sowie zum wiederholten Mal die Frankfurter Gute-Laune-Thrasher Tankard (\u201eWir sind die h\u00e4sslichste Band Deutschlands\u201c) am Start. Und doch ist Schluss. \u201eEs war zu viel Aufwand, und es kommt nichts rum dabei. Wir machen das alle ehrenamtlich\u201c, beschreibt \u201eLaudi\u201c den Spagat zwischen Beinahe-Fulltime-Job und ausbleiben-dem Kommerz.<\/p>\n<p>Dabei macht genau das den Charme des \u201eEisenwahn an der Eisenbahn\u201c, wie das Ganze mal hie\u00df, aus. \u201eNot to big, not to small\u201c, sei&#8217;s, meint Bobby Ellsworth, S\u00e4nger der US-Thrasher Overkill, nicht zu gro\u00df, nicht zu klein. Genau die richtige Gr\u00f6\u00dfe eben, etwas f\u00fcr \u201eReal Olld-School Headbangers\u201d. Laudi und Karl Dill, die Cheforganisatoren und ihr Team, haben es geschafft, ein Kultfestival zu etablieren, das ausgerechnet bei der Abschiedsveranstaltung erstmals (sehr deutlich) die 3000-Zuschauer-Marke sprengt.<\/p>\n<p>Doch die damals 16-, 17-J\u00e4hrigen haben alle ihre Ausbildung in der Tasche, wollen jetzt lieber normal Geld verdienen. Nur Laudi, der auf seinen Konzertreisen \u201emit reichlich Verhandlungsgeschick\u201c die Kontakte zu den gro\u00dfen Bands erst m\u00f6glich gemacht hat, will \u201evielleicht in zwei, drei Jahren wieder was auf die Beine stellen\u201c. Eine Gruppe Fans hat sich eigens Shirts machen lassen: \u201eOhne Eisenwahn hat das Leben keinen Sinn.\u201c<\/p>\n<p>Einen solchen wollen zwei junge Menschen dem ihren geben. Manuel und Stefanie sollen auf die B\u00fchne kommen, hei\u00dft es nach dem famosen Auftritt der kanadischen Thrash-Formation Annihilator. Dort fragt sie ihren Auserw\u00e4hlten fr\u00e4nkisch-romantisch: \u201eWir sind jetzt schon vier Jahre zusammen, willst du mich heiraten?\u201c Nat\u00fcrlich sagt er Ja, und alle liegen sich in den Armen. Vergessen ist die qu\u00e4lende Hitze, gegen die auch die Spritzen der \u00f6rtlichen Feuerwehr nur kurzzeitig halfen.<\/p>\n<p><strong>Anmerkung<\/strong>: Text zum Abschied vom Eisenwahn-Festival aus MAIN-POST, Ausgabe vom 28.07.2013, von Michael Bauer<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Eisenwahn Presseberichte \u00fcber die Eisenwahnfestivals 2005 bis 2013 Eisenwahn an der Eisenbahn 2005 Am ersten Juli-Wochenende 2005 konnte des zweite Eisenwahn-Festival starten. Rund 1.200 Heavy-Metal-Fans verwandelten dann an diesem Wochenende [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":113,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_acf_changed":false,"_price":"","_stock":"","_tribe_ticket_header":"","_tribe_default_ticket_provider":"","_tribe_ticket_capacity":"0","_ticket_start_date":"","_ticket_end_date":"","_tribe_ticket_show_description":"","_tribe_ticket_show_not_going":false,"_tribe_ticket_use_global_stock":"","_tribe_ticket_global_stock_level":"","_global_stock_mode":"","_global_stock_cap":"","_tribe_rsvp_for_event":"","_tribe_ticket_going_count":"","_tribe_ticket_not_going_count":"","_tribe_tickets_list":"[]","_tribe_ticket_has_attendee_info_fields":false,"footnotes":""},"categories":[880,1309],"tags":[],"post-format":[],"post-content":[50,47],"class_list":["post-15715","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-brauchtum","category-musik","content-image","content-text"],"acf":[],"yoast_head":"<!-- This site is optimized with the Yoast SEO plugin v27.2 - https:\/\/yoast.com\/product\/yoast-seo-wordpress\/ -->\n<title>Eisenwahn - Presseberichte - heimat:hub<\/title>\n<meta name=\"robots\" content=\"index, follow, max-snippet:-1, max-image-preview:large, max-video-preview:-1\" \/>\n<link rel=\"canonical\" href=\"https:\/\/heimathub.de\/eisenwahn-presseberichte\/\" \/>\n<meta property=\"og:locale\" content=\"de_DE\" \/>\n<meta property=\"og:type\" content=\"article\" \/>\n<meta property=\"og:title\" content=\"Eisenwahn - Presseberichte - heimat:hub\" \/>\n<meta property=\"og:description\" content=\"Eisenwahn Presseberichte \u00fcber die Eisenwahnfestivals 2005 bis 2013 Eisenwahn an der Eisenbahn 2005 Am ersten Juli-Wochenende 2005 konnte des zweite Eisenwahn-Festival starten. Rund 1.200 Heavy-Metal-Fans verwandelten dann an diesem Wochenende [&hellip;]\" \/>\n<meta property=\"og:url\" content=\"https:\/\/heimathub.de\/eisenwahn-presseberichte\/\" \/>\n<meta property=\"og:site_name\" content=\"heimat:hub\" \/>\n<meta property=\"article:published_time\" content=\"2024-10-01T08:36:10+00:00\" \/>\n<meta name=\"author\" content=\"idru49\" \/>\n<meta name=\"twitter:card\" content=\"summary_large_image\" \/>\n<meta name=\"twitter:label1\" content=\"Verfasst von\" \/>\n\t<meta name=\"twitter:data1\" content=\"idru49\" \/>\n\t<meta name=\"twitter:label2\" content=\"Gesch\u00e4tzte Lesezeit\" \/>\n\t<meta name=\"twitter:data2\" content=\"36\u00a0Minuten\" \/>\n<script type=\"application\/ld+json\" class=\"yoast-schema-graph\">{\"@context\":\"https:\/\/schema.org\",\"@graph\":[{\"@type\":\"Article\",\"@id\":\"https:\/\/heimathub.de\/eisenwahn-presseberichte\/#article\",\"isPartOf\":{\"@id\":\"https:\/\/heimathub.de\/eisenwahn-presseberichte\/\"},\"author\":{\"name\":\"idru49\",\"@id\":\"https:\/\/heimathub.de\/#\/schema\/person\/700e07f3f1c11abd053517cabd118d1f\"},\"headline\":\"Eisenwahn &#8211; Presseberichte\",\"datePublished\":\"2024-10-01T08:36:10+00:00\",\"mainEntityOfPage\":{\"@id\":\"https:\/\/heimathub.de\/eisenwahn-presseberichte\/\"},\"wordCount\":6699,\"commentCount\":0,\"articleSection\":[\"Brauchtum\",\"Musik\"],\"inLanguage\":\"de\",\"potentialAction\":[{\"@type\":\"CommentAction\",\"name\":\"Comment\",\"target\":[\"https:\/\/heimathub.de\/eisenwahn-presseberichte\/#respond\"]}]},{\"@type\":\"WebPage\",\"@id\":\"https:\/\/heimathub.de\/eisenwahn-presseberichte\/\",\"url\":\"https:\/\/heimathub.de\/eisenwahn-presseberichte\/\",\"name\":\"Eisenwahn - Presseberichte - heimat:hub\",\"isPartOf\":{\"@id\":\"https:\/\/heimathub.de\/#website\"},\"datePublished\":\"2024-10-01T08:36:10+00:00\",\"author\":{\"@id\":\"https:\/\/heimathub.de\/#\/schema\/person\/700e07f3f1c11abd053517cabd118d1f\"},\"breadcrumb\":{\"@id\":\"https:\/\/heimathub.de\/eisenwahn-presseberichte\/#breadcrumb\"},\"inLanguage\":\"de\",\"potentialAction\":[{\"@type\":\"ReadAction\",\"target\":[\"https:\/\/heimathub.de\/eisenwahn-presseberichte\/\"]}]},{\"@type\":\"BreadcrumbList\",\"@id\":\"https:\/\/heimathub.de\/eisenwahn-presseberichte\/#breadcrumb\",\"itemListElement\":[{\"@type\":\"ListItem\",\"position\":1,\"name\":\"Startseite\",\"item\":\"https:\/\/heimathub.de\/\"},{\"@type\":\"ListItem\",\"position\":2,\"name\":\"Journal\",\"item\":\"https:\/\/heimathub.de\/journal\/\"},{\"@type\":\"ListItem\",\"position\":3,\"name\":\"Eisenwahn &#8211; Presseberichte\"}]},{\"@type\":\"WebSite\",\"@id\":\"https:\/\/heimathub.de\/#website\",\"url\":\"https:\/\/heimathub.de\/\",\"name\":\"heimat:hub\",\"description\":\"\",\"potentialAction\":[{\"@type\":\"SearchAction\",\"target\":{\"@type\":\"EntryPoint\",\"urlTemplate\":\"https:\/\/heimathub.de\/?s={search_term_string}\"},\"query-input\":{\"@type\":\"PropertyValueSpecification\",\"valueRequired\":true,\"valueName\":\"search_term_string\"}}],\"inLanguage\":\"de\"},{\"@type\":\"Person\",\"@id\":\"https:\/\/heimathub.de\/#\/schema\/person\/700e07f3f1c11abd053517cabd118d1f\",\"name\":\"idru49\",\"image\":{\"@type\":\"ImageObject\",\"inLanguage\":\"de\",\"@id\":\"https:\/\/heimathub.de\/wp-content\/uploads\/tml-avatars\/dsc_0661_obersinn.jpg\",\"url\":\"https:\/\/heimathub.de\/wp-content\/uploads\/tml-avatars\/dsc_0661_obersinn.jpg\",\"contentUrl\":\"https:\/\/heimathub.de\/wp-content\/uploads\/tml-avatars\/dsc_0661_obersinn.jpg\",\"caption\":\"idru49\"},\"url\":\"https:\/\/heimathub.de\/author\/idru49\/\"}]}<\/script>\n<!-- \/ Yoast SEO plugin. -->","yoast_head_json":{"title":"Eisenwahn - Presseberichte - heimat:hub","robots":{"index":"index","follow":"follow","max-snippet":"max-snippet:-1","max-image-preview":"max-image-preview:large","max-video-preview":"max-video-preview:-1"},"canonical":"https:\/\/heimathub.de\/eisenwahn-presseberichte\/","og_locale":"de_DE","og_type":"article","og_title":"Eisenwahn - Presseberichte - heimat:hub","og_description":"Eisenwahn Presseberichte \u00fcber die Eisenwahnfestivals 2005 bis 2013 Eisenwahn an der Eisenbahn 2005 Am ersten Juli-Wochenende 2005 konnte des zweite Eisenwahn-Festival starten. Rund 1.200 Heavy-Metal-Fans verwandelten dann an diesem Wochenende [&hellip;]","og_url":"https:\/\/heimathub.de\/eisenwahn-presseberichte\/","og_site_name":"heimat:hub","article_published_time":"2024-10-01T08:36:10+00:00","author":"idru49","twitter_card":"summary_large_image","twitter_misc":{"Verfasst von":"idru49","Gesch\u00e4tzte Lesezeit":"36\u00a0Minuten"},"schema":{"@context":"https:\/\/schema.org","@graph":[{"@type":"Article","@id":"https:\/\/heimathub.de\/eisenwahn-presseberichte\/#article","isPartOf":{"@id":"https:\/\/heimathub.de\/eisenwahn-presseberichte\/"},"author":{"name":"idru49","@id":"https:\/\/heimathub.de\/#\/schema\/person\/700e07f3f1c11abd053517cabd118d1f"},"headline":"Eisenwahn &#8211; Presseberichte","datePublished":"2024-10-01T08:36:10+00:00","mainEntityOfPage":{"@id":"https:\/\/heimathub.de\/eisenwahn-presseberichte\/"},"wordCount":6699,"commentCount":0,"articleSection":["Brauchtum","Musik"],"inLanguage":"de","potentialAction":[{"@type":"CommentAction","name":"Comment","target":["https:\/\/heimathub.de\/eisenwahn-presseberichte\/#respond"]}]},{"@type":"WebPage","@id":"https:\/\/heimathub.de\/eisenwahn-presseberichte\/","url":"https:\/\/heimathub.de\/eisenwahn-presseberichte\/","name":"Eisenwahn - Presseberichte - heimat:hub","isPartOf":{"@id":"https:\/\/heimathub.de\/#website"},"datePublished":"2024-10-01T08:36:10+00:00","author":{"@id":"https:\/\/heimathub.de\/#\/schema\/person\/700e07f3f1c11abd053517cabd118d1f"},"breadcrumb":{"@id":"https:\/\/heimathub.de\/eisenwahn-presseberichte\/#breadcrumb"},"inLanguage":"de","potentialAction":[{"@type":"ReadAction","target":["https:\/\/heimathub.de\/eisenwahn-presseberichte\/"]}]},{"@type":"BreadcrumbList","@id":"https:\/\/heimathub.de\/eisenwahn-presseberichte\/#breadcrumb","itemListElement":[{"@type":"ListItem","position":1,"name":"Startseite","item":"https:\/\/heimathub.de\/"},{"@type":"ListItem","position":2,"name":"Journal","item":"https:\/\/heimathub.de\/journal\/"},{"@type":"ListItem","position":3,"name":"Eisenwahn &#8211; Presseberichte"}]},{"@type":"WebSite","@id":"https:\/\/heimathub.de\/#website","url":"https:\/\/heimathub.de\/","name":"heimat:hub","description":"","potentialAction":[{"@type":"SearchAction","target":{"@type":"EntryPoint","urlTemplate":"https:\/\/heimathub.de\/?s={search_term_string}"},"query-input":{"@type":"PropertyValueSpecification","valueRequired":true,"valueName":"search_term_string"}}],"inLanguage":"de"},{"@type":"Person","@id":"https:\/\/heimathub.de\/#\/schema\/person\/700e07f3f1c11abd053517cabd118d1f","name":"idru49","image":{"@type":"ImageObject","inLanguage":"de","@id":"https:\/\/heimathub.de\/wp-content\/uploads\/tml-avatars\/dsc_0661_obersinn.jpg","url":"https:\/\/heimathub.de\/wp-content\/uploads\/tml-avatars\/dsc_0661_obersinn.jpg","contentUrl":"https:\/\/heimathub.de\/wp-content\/uploads\/tml-avatars\/dsc_0661_obersinn.jpg","caption":"idru49"},"url":"https:\/\/heimathub.de\/author\/idru49\/"}]}},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/heimathub.de\/data\/wp\/v2\/posts\/15715","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/heimathub.de\/data\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/heimathub.de\/data\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/heimathub.de\/data\/wp\/v2\/users\/113"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/heimathub.de\/data\/wp\/v2\/comments?post=15715"}],"version-history":[{"count":4,"href":"https:\/\/heimathub.de\/data\/wp\/v2\/posts\/15715\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":15755,"href":"https:\/\/heimathub.de\/data\/wp\/v2\/posts\/15715\/revisions\/15755"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/heimathub.de\/data\/wp\/v2\/media?parent=15715"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/heimathub.de\/data\/wp\/v2\/categories?post=15715"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/heimathub.de\/data\/wp\/v2\/tags?post=15715"},{"taxonomy":"format","embeddable":true,"href":"https:\/\/heimathub.de\/data\/wp\/v2\/post-format?post=15715"},{"taxonomy":"content","embeddable":true,"href":"https:\/\/heimathub.de\/data\/wp\/v2\/post-content?post=15715"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}