{"id":12475,"date":"2024-02-23T22:28:24","date_gmt":"2024-02-23T21:28:24","guid":{"rendered":"https:\/\/heimathub.de\/?p=12475"},"modified":"2024-03-05T22:06:30","modified_gmt":"2024-03-05T21:06:30","slug":"die-dorfordnung-von-aschenroth-und-neutzenbrunn-von-1695-transkribiert-von-bruno-schneider","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/heimathub.de\/die-dorfordnung-von-aschenroth-und-neutzenbrunn-von-1695-transkribiert-von-bruno-schneider\/","title":{"rendered":"Die Dorfordnung von Aschenroth und Neutzenbrunn von 1695 &#8211; transkribiert von Bruno Schneider"},"content":{"rendered":"<p><strong>Wer glaubt, \u00c4rger und Verdruss aufgrund von Regulierungswahn und Vorschriften sei ein Ph\u00e4nomen speziell unserer Zeit, dem sei die Lekt\u00fcre der Dorfordnung der zum W\u00fcrzburger Juliusspital geh\u00f6renden kleinen Ansiedlung Aschenroth &#8211; gelegen zwischen Gem\u00fcnden und Hammelburg &#8211; w\u00e4rmstens empfohlen. Die handgeschriebene Dorfordnung von 1695 lagert im Stadtarchiv Gem\u00fcnden unter der Signatur &#8222;Aschenroth B 1&#8220; und enth\u00e4lt sehr genaue Vorschriften, die jedweden Aspekt des Dorflebens im Detail regelten. Dies geht bis zu klar definierten Sanktionen aufgrund sonnt\u00e4glichen Rasen M\u00e4hens.<\/strong><\/p>\n<p><strong>Bruno Schneider<\/strong>, Kreisheimat- und Archivpfleger des Altlandkreises Gem\u00fcnden hat den Text der Regularien dankenswerterweise transkribiert. So gibt das Dokument wieder einen Einblick in das minuti\u00f6s ausgearbeitete Regelwerk jener Epoche.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Transkription von Bruno Schneider:<\/strong><\/p>\n<p>Dorffs Ordnung<\/p>\n<p>Beder Gemeinden<\/p>\n<p>Aschenroth und Neitzenbronn<\/p>\n<p>Anno 1695<\/p>\n<figure id=\"attachment_12482\" aria-describedby=\"caption-attachment-12482\" style=\"width: 640px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-12482 size-large\" src=\"https:\/\/heimathub.de\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/02-Dorfordnung-Aschenroth-Titelei-800x1024.jpg\" alt=\"\" width=\"640\" height=\"819\" srcset=\"https:\/\/heimathub.de\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/02-Dorfordnung-Aschenroth-Titelei-800x1024.jpg 800w, https:\/\/heimathub.de\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/02-Dorfordnung-Aschenroth-Titelei-625x800.jpg 625w, https:\/\/heimathub.de\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/02-Dorfordnung-Aschenroth-Titelei-768x983.jpg 768w, https:\/\/heimathub.de\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/02-Dorfordnung-Aschenroth-Titelei-1200x1536.jpg 1200w, https:\/\/heimathub.de\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/02-Dorfordnung-Aschenroth-Titelei-1600x2048.jpg 1600w, https:\/\/heimathub.de\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/02-Dorfordnung-Aschenroth-Titelei-844x1080.jpg 844w, https:\/\/heimathub.de\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/02-Dorfordnung-Aschenroth-Titelei-600x768.jpg 600w, https:\/\/heimathub.de\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/02-Dorfordnung-Aschenroth-Titelei-450x576.jpg 450w, https:\/\/heimathub.de\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/02-Dorfordnung-Aschenroth-Titelei-scaled.jpg 2000w\" sizes=\"auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-12482\" class=\"wp-caption-text\">Titelei Dorfordnung Aschenroth<\/figcaption><\/figure>\n<p>Der Gemeind<\/p>\n<p>Aschenroth und Neutzenbronn alte l\u00f6bliche Gesetze \/ Rechte \/ und von Alter herkommende Gebr\u00e4uch und Gewohnheiten \/ welche Anno 1695 widerumb vernewert und aufgerichtet worden \/ Durch <strong>Jacob Stock<\/strong> \/ der Zeit gemeinen Schultheisen zu Aschenroth und Ne\u00fctzenbronn<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Au\u00df Gro\u00dfg\u00fcnstigem Befelch de\u00df Edlen und Vesten auch Wohlgelehrten Herrn Georgii Christophori Horn \/ der Zeit Hochf\u00fcrstlichen W\u00fcrtzburgischen Julier-Hospitals Vogten Zu Wolfsm\u00fcnster und Waitzenbach p also auff\u00a0 gericht und vernewert.<\/p>\n<p>Scripsit <strong>Johannes T\u00fcmp<\/strong> der Zeit Kirchen Diener zu Waitzenbach Anno 1695<\/p>\n<figure id=\"attachment_12483\" aria-describedby=\"caption-attachment-12483\" style=\"width: 640px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-12483 size-large\" src=\"https:\/\/heimathub.de\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/03-Dorfordnung-Aschenroth-Seite-1-920x1024.jpg\" alt=\"\" width=\"640\" height=\"712\" srcset=\"https:\/\/heimathub.de\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/03-Dorfordnung-Aschenroth-Seite-1-920x1024.jpg 920w, https:\/\/heimathub.de\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/03-Dorfordnung-Aschenroth-Seite-1-719x800.jpg 719w, https:\/\/heimathub.de\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/03-Dorfordnung-Aschenroth-Seite-1-768x855.jpg 768w, https:\/\/heimathub.de\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/03-Dorfordnung-Aschenroth-Seite-1-1380x1536.jpg 1380w, https:\/\/heimathub.de\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/03-Dorfordnung-Aschenroth-Seite-1-1839x2048.jpg 1839w, https:\/\/heimathub.de\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/03-Dorfordnung-Aschenroth-Seite-1-970x1080.jpg 970w, https:\/\/heimathub.de\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/03-Dorfordnung-Aschenroth-Seite-1-690x768.jpg 690w, https:\/\/heimathub.de\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/03-Dorfordnung-Aschenroth-Seite-1-517x576.jpg 517w, https:\/\/heimathub.de\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/03-Dorfordnung-Aschenroth-Seite-1-600x668.jpg 600w\" sizes=\"auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-12483\" class=\"wp-caption-text\">Dorfordnung Aschenroth Seite 1<\/figcaption><\/figure>\n<p>1.<\/p>\n<p>Statut \u2013 Ordnung \/ Rechte \/ und alte l\u00f6bliche Herkommen \/ Gewohnheiten und Gebr\u00e4uch der Gemeind Aschenroth und Ne\u00fctzenbronn \/ welches eine Gemeind ist.<\/p>\n<p>Der erste Artickel<\/p>\n<p>Es soll kein Nachbaur ein Kuhe allein treiben, es w\u00e4re dann Sach, da\u00df man erkennen kann, da\u00df sie dem andern Viehe nit folgen k\u00f6nnte, so soll er sie an einem Seil umb die Weeg f\u00fchren, ohne Schaden Welcher solches nicht h\u00e4lt, der soll zur Bu\u00df geben Ein Gulden.<\/p>\n<p>2.<\/p>\n<p>Item welcher Nachbar Stier hat, wann dieselbigen Zwey Jahr alt seyn, soll er au\u00df der Herd thun. Welcher solches nit h\u00e4lt, der soll geben Ein Gulden Zur Bu\u00df.<\/p>\n<p>3.<\/p>\n<p>Item welcher Nachbar Viehe hat, und unter den Hirten, solches Viehe treibet, und dasselbige nicht verpfr\u00fcndet, der soll den Nachbarn verfallen seyn umb das beste Nos das er im Stall hat<\/p>\n<p><em>\u00a0[<\/em><em>Seite 2]<\/em><\/p>\n<p>4.<\/p>\n<p>Item welcher Nachbar G\u00e4n\u00df will halten, der soll einen Hirten darzu haben, wo sie aber zu Schaden gehen, und erschlagen werden, so soll er sie auf dem Schaden ligen lassen.<\/p>\n<p>5.<\/p>\n<p>Item es ist ein alt Herkommen, da\u00df kein Nachbar kein Raitel soll abhawen, der ein Schuhe auf dem Stamm hat, ohne de\u00df Schultheisen Wissen.<\/p>\n<p>Item wann ein Nachbar Rick will schlagen, soll er es thun wann das Holtz \u2026 ist, welcher solches nit h\u00e4lt, der soll Ein gulden geben zur Bu\u00df.<\/p>\n<p>6.<\/p>\n<p>Es soll auch keiner dem andern in seinem Rick oder Zaun hauen, welches es aber \u00fcbertritt, soll ein Gulden geben zur Bu\u00df.<\/p>\n<p>7.<\/p>\n<p>Item es ist ein alt Herkommen, wo ein Windfall oder Affterschlag in den W\u00e4lden ist, da irgendein Baum umgefallen, der tauglich w\u00e4re zu Nutzen zu gebrauchen, soll man ihn nit Vermuthwillen und zum Brennholtz machen: Ob es einer nit bed\u00fcrfft, kommt irgendein anderer, der solches nothd\u00fcrfftig w\u00e4re in seinen Nutzen zu gebrauchen.<\/p>\n<p><em>[Seite 3]<\/em><\/p>\n<p>8.<\/p>\n<p>Item welcher Nachbar in einen jungen Wald hawen wird, da\u00df ihn nit zustehet, und nit Erlaubnu\u00df hat, der soll den Nachbarn geben Ein Gulden zur Bu\u00df.<\/p>\n<p>9.<\/p>\n<p>Item es soll auch kein Nachbar Echtwas, es sey klein oder gro\u00df, viel oder wenig, an dem Orth das zu einem Bauh\u00f6ltzlein soll gehegt seyn, abhauen, bey Straff 5 Gulden.<\/p>\n<p>10.<\/p>\n<p>Item welcher Nachbar wilde B\u00e4um hat, der soll keinen abhawen, und soll keiner kein Kirschenbaum abhawen, welcher ergriffen wird, der soll den Nachbarn geben Ein Gulden Zur Bu\u00df.<\/p>\n<p>11.<\/p>\n<p>Item welcher Nachbar der Gemein \u2026 hat, das eine Gemeind nit entrathen kann. So soll ein Gemeind solches Macht einzunemen haben, wo sie fehlt und Mangel haben, an Strassen und Weeg.<\/p>\n<p><em>[Seite 4]<\/em><\/p>\n<p>12.<\/p>\n<p>Item wann es Durchz\u00fcg der Kriegs V\u00f6lcker oder Nachtquartier gibt, so soll Es die beyde H\u00f6f Aschenroth und Ne\u00fctzenbrunn, weilen es eine Gemeinde ist, betreffen. Solle auch abgetheilt und mit den Soldaten gehalten werden, wie es die Alten damit gehalten haben.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Solche verzeichnete St\u00fcck seynd der Gemein Aschenroth und Ne\u00fctzenbronn von alters her gebrachte, und ietzt widerumb auffgericht und vernewerte Rechte und gebr\u00e4uch. So auffgerichtet, geben und vollendet en f\u00fcnften Tag des Monats Junii. Newen Gregorianischen Calenders, Nach Christi unsers Erl\u00f6sers und Seeligmachers Heylw\u00e4rtiger Geburt, Im Sechzehenhundert f\u00fcnff und neuntzigsten Jahr.<\/p>\n<p><em>[Seite 5]<\/em><\/p>\n<p>Andere mehr Statut Ordnungen \/ Rechte und alte l\u00f6bliche Herkommen \/ der Gemeind Aschenroth und Ne\u00fctzenbronn<\/p>\n<p><u>Erstlich vom Bauholtz<\/u><\/p>\n<p>Nachdem ein grosse Verw\u00fcstung in den H\u00f6ltzern geschicht, darau\u00df Verderben de\u00df Dorffs, und gantzer Abgang de\u00df Holtzes erfolget, derentwegen soll keiner Bauholtz, wozu das geh\u00f6rig, hauen oder hauen lassen, es geschehe dann mit Bewilligung und Zulassen de\u00df gemeinen Schultheisen, und der drey Feldgeschworenen, welche auf Anzeigung erkennen sollen, was ein ieder notd\u00fcrfftig, dabey es bleiben, und keiner dar\u00fcber greiffen solle.<\/p>\n<p><u>Von Raiffen<\/u><\/p>\n<p>Die Raiffstangen sie seyen gro\u00df oder klein, sollen gantz und gar abzuhauen verbotten seyn, Wo aber einer zu seiner Hau\u00dfhaltung Raiffstangen Nothd\u00fcrfftig, so sollen obbemeldten das anzeigen, die sollen ihm nach Nothdurfft geben<\/p>\n<p><em>[Seite 6]<\/em><\/p>\n<p>&#8211;<\/p>\n<p><u>Vom Brennholtz<\/u><\/p>\n<p>Das\u00a0 Brennholtz soll von den benanten drey M\u00e4nnern ausgeben, und ein Orth wo man das Hauen soll angezeigt werden: Darbey es bleiben, und keiner an ander Ende ferner greiffen, noch hauen, und sich alles Bawholtzes enthalten, weder Gibel noch Aeste davon hauen.<\/p>\n<p><u>Vom Laub Machen<\/u><\/p>\n<p>Bemeldte drey M\u00e4nner sollen auch erkennen wo man Laub machen solle, darbey es bleiben, abere absonderlich soll in W\u00e4lden das Laubholtz verbotten seyn.<\/p>\n<p><u>\u00a0<\/u><\/p>\n<p><u>Von den Schl\u00e4gen<\/u><\/p>\n<p>Es soll auch keiner bey Vier Jahren in die Schl\u00e4g fahren, bey straff zwey Gulden und dem der ihn betritt 1 Pfund das ist 5 Schilling.<\/p>\n<p>Und wo einer betretten, der obgemeldte Artickel, einen oder mehr nit halten, und darwider hauen und die brechen wird, derselbig soll zwey Gulden zue Straff geben, daran soll der R\u00fcger und Anzeiger die Vortheil, welches macht Ein halben Gulden haben.<\/p>\n<p><em>[Seite 7]<\/em><\/p>\n<p><u>Vom Einzug oder Nachbargelt<\/u><\/p>\n<p>Ferrner wo einem frembden bewilliget, in ein sonder, oder erkaufft, oder Bestand Hau\u00dfeinzuziehen, der, oder dieselbige ieder soll Gn\u00e4digster Herrschaft zwey Gulden, und\u00a0 der Gemeind zwey Gulden zu B\u00fcrger-Recht geben.<\/p>\n<p><u>\u00a0<\/u><\/p>\n<p><u>Wie es an Sonn- und Feyertag gehalten werden soll<\/u><\/p>\n<p>Es soll kein Nachbar oder Inwohner auf den Sonntag oder Feyertag, vor oder unter dem Amt der Heyligen Me\u00df, zu dem Wein sitzen, oder Zeoihen, auch kein Wirth Wein geben, es seyen dann krancke Leuth oder Kindsbetterin: Allenb bey straff dem Zeicher und Wirtheimer Gulden und de\u00df thurns, darinnen ein ieder \u00dcbertreter Zween tag mit Wasser und Brodt b\u00fcssen soll.<\/p>\n<p><u>Vonn gemeinen Le\u00fcten<\/u><\/p>\n<p>Welcher al\u00df man der Gemeindt lautet, nicht ein Vierthel Stund nach dem Au\u00dfleuten bey der gemeind erscheinet, der soo ein Pfund Straff alsobald<\/p>\n<p><em>[Seite 8]<\/em><\/p>\n<p>erlegen, oder vier Tag mit Wasser und Brodt in dem Thurn<a href=\"#_ftn1\" name=\"_ftnref1\">[1]<\/a> enthalten werden, darob der Schulthei\u00df halten soll.<\/p>\n<p><u>Vom Nachtsitzen<\/u><\/p>\n<p>Es soll kein Inwohner oder Mitnachbar WintersZeit \u00fcber acht Uhr und Sommerszeit der \u00fcber Neun Uhr bey dem Wein sitzen und zechen, bey Straff eines Gulden, welcher halb Gn\u00e4digst Herrschafft, und der ander halbe Theil der Gemein dienen soll. Und soll der Wirth oder Weingeber mit gleicher Bu\u00df gestrafft werden.<\/p>\n<p>Item wo der oberzehlten <u>Feldgeschrornen<\/u> [Feldgeschworner] einer mit Tod abgienge, oder wie sonst das Zuversehen unverm\u00f6glich w\u00e4re; So soll al\u00dfbald der Schultheis mit den andern Zween so noch im Leben wiederumb einen dergleichen darzu erw\u00e4hlen und erkiesen, auch solches der Obrigkeit unverz\u00fcglich anzeigen, welche dann die Pflicht und Aid auch von ihm nehmen wird. Damit Vergn\u00fcg der Artickel werde gehandelt und nichts au\u00df Nachl\u00e4ssigkeit unterlassen.<\/p>\n<p><em>[Seite 9]<\/em><\/p>\n<p><u>Von Empfahung und Einziehung der Frevel und Bussen<\/u><\/p>\n<p>Es soll der Schulthei\u00df alle erkannte Frevel und Bu\u00df innerhalb, vierzehen Tagen einziehen nach gesprochenem Urtheil, und keinem l\u00e4nger Anstand geben, oder den Schuldner und B\u00fcrgen in den Thurn legen, sie darau\u00df nit lassen, bi\u00df da\u00df v\u00f6llige Bezahlung geschehen.<\/p>\n<p><u>Vom R\u00fcgen<\/u><\/p>\n<p>Nachdem zuvor von dem Hochf\u00fcrstlichen Julierspital unserer Gn\u00e4digsten Herrschafft, wie auch Krafft dieser Dorff-Ordnung ernstlich gebotten Zur\u00fcgen: Al\u00df werden dann hiermit alle und iede insonderheit Trewlich und ernstlich ermahnet und erinnert, bey den Pflichten und Ayden womit ein ieder Ihro Hochf\u00fcrstlichen Gnaden zu W\u00fcrtzburg, wie auch dero Hochf\u00fcrstlichen Julier-Spital angelobet und geschworenbhat; da\u00df ein ieder nicht soll ansehen Gunst Gaab Freund: Feind: oder Gevatterschafft, Forcht oder anders, sondern was er auf dem Feld, G\u00e4rten und Wiesen, in dem Dorff, auf [\u2026]<\/p>\n<p><em>[Seite 10]<\/em><\/p>\n<p>der Gassen oder in den H\u00e4usern siehet, h\u00f6ret oder vermercket, das Rugbar, und wider diese gesatzte Ordnung gehandelt, es sey was es wolle, r\u00fcgen und f\u00fcrbringen solle; und dieses unverl\u00e4ngert in dem selbigen Augenblick, oder so bald es nur m\u00f6glich dem Schultheisen er\u00f6ffnen, damit Vergn\u00fcg der Artickel gehandelt, und das unrecht abgestraffet werde.<\/p>\n<p>W\u00fcrde aber einer betretten und \u00fcberwiesen, da\u00df er die Mi\u00dfhandlung und Verbrechen, so Er gesehen, nicht angezeigt und er\u00f6ffnet h\u00e4tte, der soll gleich einem Mainaydigen \/:wie hernacher eine Warnung darvon, undwas ein solcher verdiene, au\u00dfgelegt wird :\/ geacht und gehalten, und wie ein Meinaydiger und Pflichtvergessener an Leib und Gut gestrafft werden. Darnach sich m\u00e4nniglich wei\u00df zurichten und f\u00fcr Schaden Zuh\u00fcten.<\/p>\n<p><em>[Seite 11]<\/em><\/p>\n<p><u>Erstlich wegen des Rindviehes<\/u><\/p>\n<p>Sintemahlen in den Feldern, G\u00e4rten und Wiesen offt grosser Schaden geschicht, und ein ieder, wo er der Gemeind seinen Nachbar, oder Neben Menschen Schaden siehet geschehen. Crafft dieser Ordnung bey seinem Gewissen verbunden ist, solches anzuzeigen. Derowegen dann soll das Paar Rindviehe, wann es in dem Schaden begriffen und angezeigt wird, es sey auf dem Feld, G\u00e4rten oder Wiesen, F\u00fcnff Schillinger, und ein eintziges St\u00fcck halber soviel, wann schon noch kein mercklicher Schade geschehen, der Gemeind zure Rug geben.<\/p>\n<p>Wann aber grosser und unleidenlicher Schaden geschehen, so soll der Verbrecher dem Schadenleidenden geb\u00fchrliche Satisfaction laisten, und sich mit ihme in G\u00fcte vergleichen wann es geschehen kann; Wo nicht, so soll der Schaden durch die Geschwornen besichtiget, erkannt und gesch\u00e4tzt werden; was alsdann von denselben daf\u00fcr gebillichet wird, soll der Verbrecher dem Schadenleidenden erstatten und nichts desto weniger die obengesetzte Rug der Gemeind bezahlen<\/p>\n<p><em>[Seite 12]<\/em><\/p>\n<p><u>Zum andern<\/u><\/p>\n<p><u>Wegen der Gaissen und G\u00e4nsen<\/u><\/p>\n<p>Es soll ein ieglicher Gai\u00df wann sie in dem Schaden ersehen und angezeigt wird, Drey Schillinger und eine Gan\u00df\u00a0 Ein Schilling zur Rug geben, wann sie schon noch keinen grossen unleidenlichen Schaden gethan: Wann aber der Schaden zu gro\u00df, soll er durch die Geschwornen besichtiget, und gesch\u00e4tzt, und von dem Verbrecher deme, so den Schadengelitten, Satisfaktion gelaistet, auch die bemeldte Rug der Gemeind bezahlt werden.<\/p>\n<p>Item. Es soll kein in Wohnen mit Einem Eintzigen st\u00fcck Viehe Es mag sein ein osch adter Ein Kuh, adter Ein Pferdt:\/ ahn kein ardt da\u00df auff Zwey adter drey seidten zu gehegt ist, adter ein oschen Tung, mist mit seinem alhabwen des Viehe, alein mit im selbigen ardt h\u00fctten kann, niht betreiben adter h\u00fctten, oder solges nit halten will, undt Erfendt w\u00fcrdt, der soll der drey Pfund zur rug erlegen<\/p>\n<p><em>[Seite 13]<\/em><\/p>\n<p><u>Zum dritten<\/u><\/p>\n<p><u>Wegen der Schweinen<\/u><\/p>\n<p>Nachdem es sich auch offtermahlen Zutr\u00e4gt, da\u00df die Schwein in den G\u00e4rten, Wiesen und Feldern sehr grossen Schaden thun; Ursach entweder wann sie nicht f\u00fcr den Hirten getriben, oder Zu Nacht nicht eingethan worden. Derowegen dann Schaden begriffen und angezeigt wird, es sey in den G\u00e4rten, Wiesen oder Feldern, der Gemeind zur Rug geben vier Schillinger.<\/p>\n<p>Wann aber ein merklicher Schaden geschehen, soll der \u00dcbertretter dem Schadenleidenen Satisfaction laisten, und ihne zufrieden stellen: Wann es aber in G\u00fcte nit geschehen kann, soll dem Schadenleidenden erstattet werden, gleichwie oben vom Rindviehe auch gemeldet worden.<\/p>\n<p><em>[Seite 14]<\/em><\/p>\n<p><u>Zum vierdten<\/u><\/p>\n<p><u>Von dem Gra\u00dfholen und anderm.<\/u><\/p>\n<p>Es soll niemandts, er sey auch wer er w\u00f6lle, seinem Nachbar, N\u00e4chsten oder Nebenmenschen an Gra\u00df, Kraut, Ruben, Zwibel, Obst oder anderm (:au\u00dfgenommen etwa einen Apffel, oder ein Biren auf freyem Weeg, oder eine R\u00fcben:) etwas entwenden. Wer solches \u00fcbertritt, und angezeigt wird, der soll der Gemeind iedesmal verfallen seyn umb Ein Pfund Zur Rug, das ist f\u00fcnff Schillinger fr\u00e4nckisch.<\/p>\n<p><em>[Seite 15]<\/em><\/p>\n<p><u>Zum f\u00fcnfften<\/u><\/p>\n<p><u>Von den wilden Birn<\/u><\/p>\n<p>Was anbelangt die wilden Birn, sollen die auf der Gemeind sowol verbotten seyn, al\u00df der Nachbarn ihre auf dem Feld und Wiesen, und soll auch kein Nachbar, de\u00dfgleichen auch die Hirten der Herrschafft keine absch\u00fctteln oder schlagenauf der gantzen Marckung, Jedoch sollen die Hirten die abgerisene Macht auffzuh\u00fceten haben, und hat ihnen dieses neimand Macht zu wehren oder zu verbieten. Sie sollen aber J\u00e4hrlich bey Einem Gulden Straff verbotten seyn, solang bi\u00df der Schulthei\u00df dieselbigen aufthut.<\/p>\n<p>Der Herrschafft ihre hat sie die Herrschaft selbst, oder ein Hofbest\u00e4ndner Macht abzusch\u00fctteln, wann sie wollen, da hat kein Nachbar darein zureden. Herentgegen d\u00f6rffen die Herren-Diener das Recht der Nachbarn auch nicht brechen, und soll ihnen alles sowol verbotten seyn, al\u00df den Nachbarn oder Hirten.<\/p>\n<p><em>[Seite 16]<\/em><\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter wp-image-12484 size-large\" src=\"https:\/\/heimathub.de\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/04-Dorfordnung-Aschenroth-Seite-16-841x1024.jpg\" alt=\"\" width=\"640\" height=\"779\" srcset=\"https:\/\/heimathub.de\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/04-Dorfordnung-Aschenroth-Seite-16-841x1024.jpg 841w, https:\/\/heimathub.de\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/04-Dorfordnung-Aschenroth-Seite-16-657x800.jpg 657w, https:\/\/heimathub.de\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/04-Dorfordnung-Aschenroth-Seite-16-768x935.jpg 768w, https:\/\/heimathub.de\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/04-Dorfordnung-Aschenroth-Seite-16-1262x1536.jpg 1262w, https:\/\/heimathub.de\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/04-Dorfordnung-Aschenroth-Seite-16-1682x2048.jpg 1682w, https:\/\/heimathub.de\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/04-Dorfordnung-Aschenroth-Seite-16-887x1080.jpg 887w, https:\/\/heimathub.de\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/04-Dorfordnung-Aschenroth-Seite-16-631x768.jpg 631w, https:\/\/heimathub.de\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/04-Dorfordnung-Aschenroth-Seite-16-473x576.jpg 473w, https:\/\/heimathub.de\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/04-Dorfordnung-Aschenroth-Seite-16-600x731.jpg 600w\" sizes=\"auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px\" \/><\/p>\n<p><u>Zum sechsten<\/u><\/p>\n<p><u>Wegen des Bauholtz<\/u><\/p>\n<p>Welcher ergriffen wird, da\u00df Er in den Wald oder Bauholtz, es sey wo es wolle, oder in den Schl\u00e4gen freventlicher oder unzul\u00e4ssiger Weis, etwas abhawen, abschneiden oder verderben wird, es sey so wenig al\u00df es w\u00f6lle, der soll der Gemein zur Straff geben, Einen halben Gulden fr\u00e4nckischer Wehrung.<\/p>\n<p><u>\u00a0<\/u><\/p>\n<p><u>Zum Sibenden<\/u><\/p>\n<p><u>Wegen der Schl\u00e4gen<\/u><\/p>\n<p>Welcher in die Schl\u00e4g h\u00fctet, und ergriffen wird, der soll von einem Paar Rindviehe Siben Schilling, und von einer Gai\u00df F\u00fcnff Schilling zur Rug geben. Geschicht es aber zur N\u00e4chtlicher Zeit, und wird ergriffen, so soll Er von einem Paar Rind Viehe Einen Gulden und von einer Gai\u00df Einen halben Gulden geben.<\/p>\n<p><em>[Seite 17]<\/em><\/p>\n<figure id=\"attachment_12486\" aria-describedby=\"caption-attachment-12486\" style=\"width: 640px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-12486 size-large\" src=\"https:\/\/heimathub.de\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/05-Dorfordnung-Aschenroth-Seite-17-786x1024.jpg\" alt=\"\" width=\"640\" height=\"834\" srcset=\"https:\/\/heimathub.de\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/05-Dorfordnung-Aschenroth-Seite-17-786x1024.jpg 786w, https:\/\/heimathub.de\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/05-Dorfordnung-Aschenroth-Seite-17-614x800.jpg 614w, https:\/\/heimathub.de\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/05-Dorfordnung-Aschenroth-Seite-17-768x1000.jpg 768w, https:\/\/heimathub.de\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/05-Dorfordnung-Aschenroth-Seite-17-1179x1536.jpg 1179w, https:\/\/heimathub.de\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/05-Dorfordnung-Aschenroth-Seite-17-1572x2048.jpg 1572w, https:\/\/heimathub.de\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/05-Dorfordnung-Aschenroth-Seite-17-829x1080.jpg 829w, https:\/\/heimathub.de\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/05-Dorfordnung-Aschenroth-Seite-17-590x768.jpg 590w, https:\/\/heimathub.de\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/05-Dorfordnung-Aschenroth-Seite-17-442x576.jpg 442w, https:\/\/heimathub.de\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/05-Dorfordnung-Aschenroth-Seite-17-600x782.jpg 600w, https:\/\/heimathub.de\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/05-Dorfordnung-Aschenroth-Seite-17-scaled.jpg 1965w\" sizes=\"auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-12486\" class=\"wp-caption-text\">Dorfordnung Aschenroth Seite 17<\/figcaption><\/figure>\n<p><u>Zum achten<\/u><\/p>\n<p><u>Wegen des Brennholtz<\/u><\/p>\n<p>Item welcher in dem Wald oder Bawholtz einen Ast oder Gipffel, er sey gr\u00fcn oder d\u00fcrr von einem Baum hawen; de\u00dfgleich wann irgendein Ast von einem Baum, oder ein Baum im Wald umgefallen, denselben ohne Vorwissen und Erlaubnu\u00df de\u00df Schultheisen und der Gemeind heimhohlen thut: Der soll allemal der Gemeind zur Straff geben einen halben Gulden.<\/p>\n<p><u>Zum neundten<\/u><\/p>\n<p><u>Wegen der ungew\u00f6hnlichen Weeg<\/u><\/p>\n<p>Item Es soll kein Nachbar oder Inwohner dem anderen, es sey in den G\u00e4rten, Wiesen oder Feld, an dem Orth wo kein gemeiner und zul\u00e4ssiger Weeg oder Pfad ist, weder fahren, ernten noch gehen: Wer solches nit h\u00e4lt, der soll einen halben Gulden zur Bu\u00df geben.<\/p>\n<p><em>[Seite 18]<\/em><\/p>\n<p><u>Zum Zehnden<\/u><\/p>\n<p><u>Wegen Sonn- und Feyertags Arbeiten<\/u><\/p>\n<p>Es soll keiner er sey wer\u00a0 es w\u00f6lle, auf den Sonn: oder Feyertag Holtz hawen, grasen, Gra\u00df m\u00e4hen oder heim tragen, Strohe schneiden oder andre knechtlich Arbeit thun: de\u00dfgleichen vor oder under dem Ampt der Heiligen Me\u00df, Gottesdienst oder Predig Kraut, Salat, R\u00fcben oder anders heimtragen: Welcher solches nicht h\u00e4lt, der soll dem Gotteshau\u00df geben Ein Pfund Wach\u00df Zur Straff, und ihme der Geistlichkeit Straff noch allweg vorbehalten seyn. Darnach sich dann m\u00e4nniglich wei\u00df Zurichten, und f\u00fcr Schaden zuh\u00fcten.<\/p>\n<p><em>[Seite 19]<\/em><\/p>\n<p><u>Zum aylfften<\/u><\/p>\n<p><u>Von Gottesl\u00e4stern und Schweren<\/u><\/p>\n<p>Welcher Gott l\u00e4stert mit Fluchen und Schweren, al\u00df bey Gottes Wunden, Marter, Blut ec. und bey seinen Heiligen Sacramenten und einen Schwur thut, damit er Gott nennet, und einer das h\u00f6ret, der soll den offentlich ansprechen, da\u00df er sich de\u00df fluchens enthalten soll: Thuts aber einer \u00fcber das Erinnern, so soll der Zuh\u00f6rer den dem Schultheisen anzeigen, dem soll der Gottsl\u00e4sterer einen Gnacken<a href=\"#_ftn2\" name=\"_ftnref2\">[2]<\/a>, auch der Herrschaft und der Gemeind umb ein Pfund Geldts verfallen seyn. Wird der aber zum andern mal ergriffen, so soll die Straff noch also gro\u00df, und zum drittenmal dreyfach seyn. Wolt er aber sich dessen nit enthalten, soll der Schulthei\u00df den gef\u00e4nglich annehmen, und das Gn\u00e4digster Herrschafft berichten, und Bescheids erwarten. Und wo einer einen schweren od Gottsl\u00e4stern geh\u00f6rt, und das nit vorbracht, der soll inmassen wie der Gottsl\u00e4sterer gestrafft werden, und deren in dem Articul von dem R\u00fcgen gemeldet, auch gew\u00e4rtig seyn.<\/p>\n<p><em>[Seite 20]<\/em><\/p>\n<p><u>Von Schmach- oder Scheltworten<\/u><\/p>\n<p>Wann einer den andern freventlicher oder unversch\u00e4mter Weis L\u00fcgen straffet, da doch de\u00df andern sein Wort wahr, oder Zum wenigsten der Wahrheit gesagt hat, so soll er der Gemein\u00a0 zur Straff Ein Pfund und dem welchen Er l\u00fcgen gestraffet hat Ein Maa\u00df Wein geben.<\/p>\n<p>Widerspricht aber einer dem anderen darumb, da\u00df desselben Vor: und Anbringen der Wahrheit nicht gem\u00e4\u00df ist, und der ander dessen \u00fcberwiesen wird, so soll der ander weil er Unwahrheit vorgeben hat, Ein Pfund zur Straff geben.<\/p>\n<p>Item wann einer den anderen schm\u00e4hen oder schelten w\u00fcrd, etwa nur mit geringen Schmach Worten, und\u00a0 sie sich in G\u00fcte wider miteinander vergleichen k\u00f6nnen und wollen, so soll der so die Schmachwort geredt zwey Pfund oder wo<\/p>\n<p><em>[Seite 21]<\/em><\/p>\n<p>sie alle beyde geschm\u00e4cht, iedweder Ein Pfund zur Straff geben.<\/p>\n<p>Seynd aber die Schelterwort so grob, da\u00df sich dieselbige nicht miteinander vergleichen d\u00f6rfen und k\u00f6nnen, so soll mans an das Gericht zu Wolfsm\u00fcnster, oder nach Gestalt der Sachen an die vorgesetzte Obrigkeit gelangen lassen, allda sollen sie de\u00df Entscheids und ihrer Straff gew\u00e4rtig seyn.<\/p>\n<p><em>[Seite 22]<\/em><\/p>\n<p><u>Zum dreyzehenden<\/u><\/p>\n<p><u>Von Handwercks- oder Handtierungs-Leuthen<\/u><\/p>\n<p>Es soll kein Handwercks: Handthierungs: oder Bauersmann, Er sey wer er w\u00f6lle, wann er ohne Erlaubnu\u00df de\u00df Schultheisen von Hau\u00df: und seinem Gesch\u00e4fft nachgehet, \u00fcber drey Tag von Hau\u00df bleiben: Will er aber nothwendiger Gesch\u00e4fften halben l\u00e4nger al\u00df drey Tag aussenbleiben, so soll Er Zuvor von dem Schultheisen Erlaubnu\u00df begehren, der soll ihm al\u00dfdann ein Zeit setzen, wann er wider nacher Hau\u00df kommen soll, darnach Er sich zurichten hat, und soll auff bestimmte Zeit wider erscheinen, und dar\u00fcber nicht aussenbleiben. Welcher solches nit h\u00e4lt, der soll der Gemeind einen halben Gulden zur Bu\u00df geben<\/p>\n<p><em>[Seite 23]<\/em><\/p>\n<p><u>Zum vierzehenden<\/u><\/p>\n<p><u>Von den Hirten Insgemein<\/u><\/p>\n<p>Es soll kein Hirt, er sey gleich ein gemeiner, oder Ochsen: oder Gai\u00dfhirt, oder er seye wer Er wolle, kein Beyhel, auch kein FewerZeug mit sich hinau\u00df in den Wald, in die Schl\u00e4g, auff das Feld, od anderstwo nehmen, auch nichts in den Wald, in den Schl\u00e4gen, auff dem Feld, oder wo es immer seyn mag, muthwilliger oder unzul\u00e4ssiger Weis verschneiden, zerbrechen oder verderben, welcher solches \u00fcbertritt, der soll der Gemeind Zwey Pfund zur Straff geben.<\/p>\n<p>Item. Es soll kein nachbar ater in wohner dem andtern auff keinem w\u00fcsten acker ater wi\u00dfen ater auff Einem Erbt st\u00fcck Es mag sein wo Es will: kein sbahn h\u00f6ltzer ater widt ater andtern nutzen Hauw schneythen bater brechen wer solches nit halten will undt Er griffen wirt soll der gemein 5 Schilling zur Rug Erlegen.<\/p>\n<p><em>[Seite 24]<\/em><\/p>\n<p><u>Zum f\u00fcnffzehenden<\/u><\/p>\n<p><u>Von frembdem erkaufftem Viehe<\/u><\/p>\n<p>Es soll kein Nachbar oder Inwohner kein fremdt Viehe in unser\u00a0 Gemeind handeln oder kauffen, ohne Vorwissen de\u00df Schultheisen. Sofern aber iemand frembd Viehe erhandeln wollte, und nicht Gelegenheit h\u00e4tte dasselbig dem Schultheisen alsobald anzuzeigen, der soll ein schriftlich Zeugnu\u00df mitbringen, da\u00df an demselben Orth kein Viehe kranckheit grassiere, damit kein Ungl\u00fcckh in unser Gemein eingef\u00fchrt werde. Wer solches nicht halten wird, der soll der Gemeind vier Pfund das ist Zwanzig Schilling zur Straff erlegen, und der Herrschaft Straff gew\u00e4rtig seyn.<\/p>\n<p><em>[Seite 25]<\/em><\/p>\n<p><u>Zum sechzehenden<\/u><\/p>\n<p><u>Von Stra\u00df: und Wegen<\/u><\/p>\n<p>Es soll kein Nachbar Erden oder Rasen kein Graben in ein gemeinen Weg machen.<\/p>\n<p>Item keinen Rasen auf der Gemeind ackern, ohne Vorwissen de\u00df Schultheisen und der drey Feldgeschwornen; Wer solches nit halten wird, der soll der Gemeind Ein Gulden zur Rug erlegen.<\/p>\n<p><em>\u00a0[<\/em><em>Seite 26]<\/em><\/p>\n<p><u>Zum sibenzehenden<\/u><\/p>\n<p><u>Wegen der Schwellen an den Geb\u00e4wen.<\/u><\/p>\n<p>Es soll der Schulthei\u00df J\u00e4hrlich acht Tag nach Ostern Zween M\u00e4nner in der Gemeind herumbschicken, zubesehen, ob irgend ein Schwellen an einem Baw versuncken und nicht aufgeraumbt w\u00e4re: Wann solches gefunden wird, so soll der Besitzer\u00a0 der Gemeind einen halben Gulden zur Straff erlegen.<\/p>\n<p><u>Zum achtzehenden<\/u><\/p>\n<p><u>Wegen die lebendigen Rick<\/u><\/p>\n<p>Es soll kein Wayd Jung er sey wer erwolle, mit Rind Viehe od Geyssen, ahn einen lebendigen Rick oder Hag h\u00fcten, es mag seyn wo es will, wer solches thut, der soll bey der Rug bey tag Zeit Siben Schilling erlegen.<\/p>\n<p><em>\u00a0[<\/em><em>Seite 27]<\/em><\/p>\n<p><u>Zum ne\u00fcnzehenden<\/u><\/p>\n<p><u>Von den au\u00dfgegebenen Schl\u00e4gen oder Massen<\/u><\/p>\n<p>Wann ein Nachbar sein Ma\u00df oder Schlag nicht abhauet, und zusammen macht bi\u00df zum alten Walburgis tag, der soll der Ma\u00df verfallen seyn, und soll der Gemeind ein halben Gulden erlegen.<\/p>\n<p>Item wann ein Nachbar dem andern sein Schlag abhawet, etwa au\u00df Unachtsam: oder au\u00df Unwissenheit, so soll Er die M\u00fche umbsonst getahn haben, und der Gemein ein Viertheil Wein zur Straff geben.<\/p>\n<p>Item wann ein Nachbar sein Schlag verkauffen will, so soll er sich bey dem Schultheisen anmelden, und h\u00f6ren ob es ihm erlaubt wird, bey Straff f\u00fcnf Schilling.<\/p>\n<p>Item wann einer in einem Jungen Schlag Widschneidet, und solches kunbar wird, der soll bey der Rug bey TagZeit zwen Gulden erlegen.<\/p>\n<p><em>[Seite 28]<\/em><\/p>\n<p><u>Zum Zwaintzigsten<\/u><\/p>\n<p><u>Von den Spanh\u00f6ltzern<\/u><\/p>\n<p>Wann einer in einem verbottenen Holtz Spanh\u00f6ltzer hauet, und solches erfahren wird, der soll bey der Rug bey TagZeit drey Pfund, das ist f\u00fcnfzehen Schilling erlegen.<\/p>\n<p><u>Zum ein und zwaintzigsten<\/u><\/p>\n<p><u>Vom Einzug: oder Nachbargelt<\/u><\/p>\n<p>Wann einer in unser Gemeind ziehen will, so sollen in Vierzehen Tagen der Gemeind die obangesetzte Zween Gulden Nachbargelt erlegen, wanns l\u00e4nger anstehet,\u00a0 ll er noch soviel geben.<\/p>\n<p><em>[Seite 29]<\/em><\/p>\n<p><u>Zum zwey und zwaintzigsten<\/u><\/p>\n<p><u>Von dem gemeinen Korn: und Haber-Ma\u00df<\/u><\/p>\n<p>Wann ein Nachbar, oder Inwohner, oder wer es seyn mag, das gemeiner Korn und Haber Maa\u00df, oder deren eines bey ihm \u00fcber Nacht im Hau\u00df beh\u00e4lt, ohne Vorwissen de\u00df Schulthei\u00dfen, der soll al\u00dfbald, und noch bey TagZeit f\u00fcnff Schilling erlegen.<\/p>\n<p><u>Zum drey und zwaintzigsten<\/u><\/p>\n<p><u>Wegen der Flu\u00dfgr\u00e4ben und gehegten Rasen<\/u><\/p>\n<p>Es soll keines dem andern in einen verschlossenen Flu\u00dfgraben, oder andern Gehegten Rasen grasen, bey Straff f\u00fcnff schilling.<\/p>\n<p>Item Es soll kein Nachbar dem andern Wasser auf dem Feld zuweisen, oder Wasserf\u00fcrch auf den andern ackern, es k\u00e4me da in einen nat\u00fcrlichen Flu\u00dfgraben, bey Straff eines halben Gulden.<\/p>\n<p><em>[Seite 30]<\/em><\/p>\n<p><u>\u00a0<\/u><\/p>\n<p><u>Zum vier und zwantzigsten<\/u><\/p>\n<p><u>Wegen der Schenck<\/u><\/p>\n<p>Die gemeine Wirth-Schenck ist aigenthumblich denen zu Aschenroth, daran die zu Ne\u00fctzenbrunn keinen Theil haben, nach altem hergebrachtem Gebrauch und haben die zu Aschenroth die Macht einen Wirth zu setzen oder nicht, da hat niemand nichts darein zu sprechen. Darumb wann ein gemeiner Wirth zu Aschenroth ist, so darff kein anderer weder Aschenr\u00f6ther noch Neutzenbr\u00f6nner au\u00dfz\u00e4pffen das gantze Jahr, au\u00dfgenommen von Martini Tag bi\u00df Weyhenachten. Jedoch mu\u00df ieder der Wein au\u00dfz\u00e4pfen will, die Maa\u00df umb ein Pfennig wolfeyler geben al\u00df der Wirth; Wer solches nicht halten wird, soll der Gemeind Ein Gulden erlegen und in der Herrschafft Straff stehen.<\/p>\n<p><em>[Seite 31]<\/em><\/p>\n<p><u>Hernach folget der Feldgeschwornen ihr Gerechtigkeit.<\/u><\/p>\n<p>1.<\/p>\n<p>So Jemand der Feldgeschwornen begehrt, wegen strittiger Sachen, und dieselbe auf den Augenschein gef\u00fchrt werden; So geb\u00fchrt ihn f\u00fcr ihren Gang und M\u00fchewaltung Zehen Patzen \/ Die mu\u00df der einige bezahlen, auf welchen das Unrecht f\u00e4llt.<\/p>\n<p>2.<\/p>\n<p>So Jemand einen Stein unversehener Weis herau\u00dfackert, oder sonsten auf andere Weis unversehens herau\u00dfreist, und dasselbig alsobald in demselben Augenblick anzuzeigen gehet, So ist der Lohn denselben wider zusetzen Ein viertheil Wein, was Er al\u00dfdann zu Wolfsm\u00fcnster auf der Schenckh giltt.<\/p>\n<p>3.<\/p>\n<p>So iemand ein Stein freventlicher Weis herau\u00df ackert, oder sonsten auf was Weis herau\u00dfreist al\u00dfbald, oder gar nicht anzeigt, da\u00df es von andern kundbar gemacht wird; So ist derselbig in der Feldgeschwornen und der Herrschafft straff.<\/p>\n<p><em>[Seite 32]<\/em><\/p>\n<p>4.<\/p>\n<p>So ein Stein von newen gesetzt wird, so geb\u00fchrt den Feldgeschwornen davon Sechs Pfenning f\u00fcr ihren Lohn.<\/p>\n<p>5.<\/p>\n<p>So ein Stein ohn Verletzung, oder ohn eines Menschen Schuld oder Zuthun umbgefallen, oder gesuncken, und widerumb aufgericht wird, so geb\u00fchrt den Feldgeschwornen darvon zusetzen drey Pfennig.<\/p>\n<p>7.<\/p>\n<p>So d\u00f6rffen die Feldgeschwornen nicht h\u00f6her al\u00df 7 Schillinge straffen, oder es mu\u00df der Herrschafft angezeigt werden.<\/p>\n<p>8.<\/p>\n<p>So d\u00f6rffen die Feldgeschwornen keinen Stein von newem setzen, es seyen dann die beyde Parteyen gegenw\u00e4rtig, und darmit zufriden, und machen al\u00dfdann dem Stein ein Zeichen.<\/p>\n<p><em>[Seite 33]<\/em><\/p>\n<figure id=\"attachment_12487\" aria-describedby=\"caption-attachment-12487\" style=\"width: 640px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-12487 size-large\" src=\"https:\/\/heimathub.de\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/06-Dorfordnung-Aschenroth-Seite-33-1024x967.jpg\" alt=\"\" width=\"640\" height=\"604\" srcset=\"https:\/\/heimathub.de\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/06-Dorfordnung-Aschenroth-Seite-33-1024x967.jpg 1024w, https:\/\/heimathub.de\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/06-Dorfordnung-Aschenroth-Seite-33-800x755.jpg 800w, https:\/\/heimathub.de\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/06-Dorfordnung-Aschenroth-Seite-33-768x725.jpg 768w, https:\/\/heimathub.de\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/06-Dorfordnung-Aschenroth-Seite-33-1536x1450.jpg 1536w, https:\/\/heimathub.de\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/06-Dorfordnung-Aschenroth-Seite-33-2048x1934.jpg 2048w, 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drey St\u00e4mm oder etwas mehr weisen l\u00e4st, so ist derselben ihr Lohn Ne\u00fcn Pfenning.<\/p>\n<p>4.<\/p>\n<p>So Jemand ihm nur einen eintzigen Baum oder Stamm weisen l\u00e4st, So ist derselben ihr Lohn Sechs Pfenning.<\/p>\n<p><em>[Seite 34]<\/em><\/p>\n<figure id=\"attachment_12488\" aria-describedby=\"caption-attachment-12488\" style=\"width: 640px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-12488 size-large\" src=\"https:\/\/heimathub.de\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/07-Dorfordnung-Aschenroth-Seite-34-809x1024.jpg\" alt=\"\" width=\"640\" height=\"810\" srcset=\"https:\/\/heimathub.de\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/07-Dorfordnung-Aschenroth-Seite-34-809x1024.jpg 809w, https:\/\/heimathub.de\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/07-Dorfordnung-Aschenroth-Seite-34-632x800.jpg 632w, https:\/\/heimathub.de\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/07-Dorfordnung-Aschenroth-Seite-34-768x972.jpg 768w, 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k\u00fcrtzest<\/u><\/p>\n<p>1.<\/p>\n<p>Welcher einen Mainayd schweret, der verl\u00e4ugnet sich Gottes, all seiner Gnaden und H\u00fclffe, und unterstehet sich seiner Allmacht zu L\u00fcgner zumachen.<\/p>\n<p>2.<\/p>\n<p>So nimbt der Maynaydig mit seiner falschen Sag, deme, wider dene er sagt, sein Ehr oder oder Guts, und gibt es dener es nicht zustehet.<\/p>\n<p>3.<\/p>\n<p>Betrengt er den Richter und Urtheil-Sprecher, da\u00df ein falsch Urtheil gesprochen wird.<\/p>\n<p>Darumb mag der Maynaydigb nimmer seelig werden, er gebe dann deme, wider dene er gesagt hat widerumb, was er ihm mit Flaschheit abgesprochen hat; Und verdammet sich selbst damit ewiger Peyn und entzeucht sich aller Englischen und Ausserw\u00e4hlten, auch aller ehrlichen Gesellschafft: und mag dan<\/p>\n<p><em>[Seite 35]<\/em><\/p>\n<figure id=\"attachment_12489\" aria-describedby=\"caption-attachment-12489\" style=\"width: 640px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-12489 size-large\" src=\"https:\/\/heimathub.de\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/08-Dorfordnung-Aschenroth-Seite-35-1024x808.jpg\" alt=\"\" width=\"640\" height=\"505\" srcset=\"https:\/\/heimathub.de\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/08-Dorfordnung-Aschenroth-Seite-35-1024x808.jpg 1024w, https:\/\/heimathub.de\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/08-Dorfordnung-Aschenroth-Seite-35-800x631.jpg 800w, https:\/\/heimathub.de\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/08-Dorfordnung-Aschenroth-Seite-35-768x606.jpg 768w, https:\/\/heimathub.de\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/08-Dorfordnung-Aschenroth-Seite-35-1536x1212.jpg 1536w, https:\/\/heimathub.de\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/08-Dorfordnung-Aschenroth-Seite-35-2048x1616.jpg 2048w, https:\/\/heimathub.de\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/08-Dorfordnung-Aschenroth-Seite-35-1369x1080.jpg 1369w, https:\/\/heimathub.de\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/08-Dorfordnung-Aschenroth-Seite-35-973x768.jpg 973w, 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F\u00fcrsten und Herrn zu W\u00fcrtzburg sowol auch von dero Hochf\u00fcrstlichen Julierspital an dises Gericht zu einem Sch\u00f6pfen angenommen, al\u00df soll und will Ich\u00a0 demselben Gericht getrewlich warten, und mach meinem besten Verst\u00e4ndnu\u00df, dem Armen al\u00df dem Reichen, dem Reichen al\u00df dem Armen Urtheil und Recht sprechen, und das um keinerlei Sachen willen unterlassen.<\/p>\n<p>Die Urtheil wie sichs geb\u00fchrt er\u00f6ffnen, auch alle Heimlichkeiten de\u00df Gerichts verschweigen.<\/p>\n<p>Die Obrigkeit und Recht hohens ermeldens Meines Gn\u00e4digsten F\u00fcrsten und Herrn zu W\u00fcrzburg, sowol auch dem Hochf\u00fcrstlichennJulier-Spital, und Ihro Hochf\u00fcrstlichen Gnaden Stiffts Schaden warnen, und frommen werben: Der auffgerichten Dorffs Ordnung<\/p>\n<p><em>[Seite 37]<\/em><\/p>\n<p>etrewlich und mit allem Flei\u00df nachkommen, dieselbe halten und vollziehen. Alles ohne Gef\u00e4hrde<\/p>\n<p>Juramentum<\/p>\n<p>Al\u00df mir ietzt vorgelesen worden, und ich auch wohl verstanden,\u00a0 demselben will ich getrewlich nachkommen. So wahr mir Gott helff, und sein Heiliges Wort.<\/p>\n<p>Deme hier in diesem Buche angef\u00fchrten ist getrewlich nachzukommen.<\/p>\n<p>Wolfsm\u00fcnster den 2ten Aprill 1695<\/p>\n<p>f\u00fcrstlich Juli Hospital amt<\/p>\n<p>Bohlig amtmann<\/p>\n<p><em>[Seite 38\u00a0 Nachtr\u00e4glich mit anderer Schrift angef\u00fcgt.]<\/em><\/p>\n<p>Weilen So Ein gro\u00dfverderbnu\u00df<\/p>\n<p>durch die sch\u00e4dliche Gei\u00dfn in der Gemeint Zu Aschenroth undt Neitzenbron geschehen ist, da\u00df die Gn\u00e4digste Herrschafft selbst\u00a0 wie auch die Gemeintn dar wider hat, sein m\u00fcssen, Al\u00df soll es bey dem alten brauch bleiben wie hernach folget.<\/p>\n<p>1.<\/p>\n<p>Ein Nachtbahr der Eine Kuhe hat, oder halten kann, denselben sollen die Gei\u00df ganz und gahr Verpotten sein.<\/p>\n<p>2.<\/p>\n<p>Welcher Nachtbahr kein Kuhe wegen der F\u00fctterung halten kann, derselbig soll zwo geise macht Zu halten haben aber darbey ist zu wissen, da\u00df Er dieiselbige under den hirtten dreiben soll, undt keinniegen Hirtten dar Zu haben.<\/p>\n<p><em>[Seite 39]<\/em><\/p>\n<p>3.<\/p>\n<p>E\u00df soll kein Nachtbahr kein Junge Gei\u00df auff die Gemein dreiben, sondern dieselbige im stall lassen, der gemeint ohne Schaden zu f\u00fcttern.<\/p>\n<p>4.<\/p>\n<p>Welcher Nachtbahr Gei\u00df Under den Hirtten dreiben darff, derselbige soll seine pfr\u00f6n darvon geben, wie Vor Alters hero bre\u00fcchig.<\/p>\n<p>5.<\/p>\n<p>Es sollen beeden Hirtten Zu Aschenroth undt Neizenbron, ieden auff Zwo Hirth mehrers nit Erlaubt sein, al\u00df 8 st\u00fcckh Gei\u00df undt b\u00f6ckh Vihe Zu halten;<\/p>\n<p>Alle die Vorgelesene Puncten, wegen de\u00df schadlichen Gei\u00df Vihes, Sollen Erstlichen Verbotten sein, bey Straff Eines halben g\u00fclden ein ieder Uberdretter; Wornach sich dan ein\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 ieder Zu H\u00fceten undt Vorschaden gewarnet wirdt.<\/p>\n<p><em>[freie Seiten: 40 bis 68]<\/em><\/p>\n<p><em>[Seite 69]<\/em><\/p>\n<p>Es ist Wegen de\u00df Holtz dragens bey der Gemein Aschenroth undt Neitzenbrunn den 17. M\u00e4rz Anno 1699: Witter auff gericht Wortten Wie Vor alter\u00df her. Da\u00df allen Wochen Zwey dag. Nemblich Dinstag und Freytag<\/p>\n<p>Eins im Hau\u00df Zwey dragedt abgefallen Holtz Maht. auff deer Gemein heim Zu dragen Holt Mehr Niht \/ Wehr sich auff Ein anttern Zeit Er gre\u00fcffen L\u00e4ssedt Der odter Derienig da\u00df Mehr al\u00df Zwey Dragedt heimm dragen thuth soll der Gemein allen Mahl 10 Schilling Zur Rug Er legen Darbey es bleiben soll undt Keiner dr\u00fcber hanttell soll.<\/p>\n<p>Es soll keins kein beyel noch hebe<a href=\"#_ftn3\" name=\"_ftnref3\">[3]<\/a> mit ins Holz dragen bey straff Einen halben g\u00fclten<\/p>\n<p><em>[freie Seiten: 70 bis 104]<\/em><\/p>\n<p><em>[Seite 105]<\/em><\/p>\n<p>Soltaten anspann<\/p>\n<p>Joseph Kron und Katarina Hoffmenyn haben die letzte soltaten fuhr gethan. Heut Tato den 4en Juny 1793<\/p>\n<p>Andreas K\u00f6hler schultheis<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><em>[freie Seiten: 106 bis 140]<\/em><\/p>\n<p><em>[Seite 141]<\/em><\/p>\n<p>He\u00fct Zu Ehnds gesetzten Tato den 30. Nofember 1794<\/p>\n<p>ist beschlo\u00dfen worden bey der gemein aschenroth und Neitzenbron in bey seyn J\u00fcrg adam weisenbach wie das er kein sche\u00fcer Recht hat eine Sche\u00fcer zu bauen weil ihm aber sv<a href=\"#_ftn4\" name=\"_ftnref4\">[4]<\/a> schwein stall Vonn\u00f6ten und ein back Haus Vonn\u00f6ten hat so wird ihm Von der Gemein dieses zugelassen ein sche\u00fcerlein zu bauen und die sv schwein stell untter die sche\u00fcer Zu bauen und ihm Von der Gemein kein Hols Zum Back Haus und schwein stell Merr abgegeben wird.<\/p>\n<p>J\u00f6rg adam weisenbach bekene wie oben stett<\/p>\n<p><em>[freie Seiten: 142 bis 156]<\/em><\/p>\n<p><em>[Seite 157]<\/em><\/p>\n<p>wihr in Vermelte al\u00dfbHan\u00dfn und Clau\u00df stock<\/p>\n<p>wie auch feiten schwartz Kopff als drey schw\u00e4ger bekennen ietter m\u00e4nnetlich wie da\u00df un\u00dfer brutter und schwager Jacob Stock un\u00df al\u00df wegen un\u00dfer Vatterliche Erb theils Zu aschenroth v\u00f6llig bezahlt hatt desen wegen sprechen wihr ihn quitt frey lettig Lo\u00df ihn undt sein Erbe undt Nachkommen da\u00df unser Exietten und Nach kommen keines wegen Zu ietter Zeit wie undt wann<\/p>\n<p>nichtes Mehr wegen unsers Vatterliches guth ahn diesem guth zu forttern undt zu suchen hadt<\/p>\n<p>desen wechen Haben wihr ihm diese quittugen zum Ze\u00fcchen geben in Bey sein unser ob Ermelte drey schw\u00e4ger undt ist auch zum Zeichen Johann R\u00fctzel in wohner undt wirt Zu aschenroth undt better Reicherdt. Dises bekenne wihr Han\u00df undt Claus stock undt feiten Schwartz Kopff<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Aschenroth den 20. May 1700<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><em>[Seite 158]<\/em><\/p>\n<p>Johann Valtin R\u00fctzell der Zeit Ein Hirth Erkenne sambt meiner Ehelich Hau\u00df fraw gegen ietter m\u00e4nnetlich wie da\u00df mir der Ehrsame Hann\u00df Welbe ma\u00fcrer Zu aschenroth Meine Zill frist wegen meines abgekaufften s\u00f6llers g\u00fcttlein Zu Aschenroth die Kauff suma als 41 Gulden fr\u00e4nkisch v\u00f6llich und auff richtig bezahlt bis auff den Letzten Heller, Desen Wegen sprech ich ihn frey letig undt los Von den 41 Gulden der Kauff summa undt habe ihm hir mit diese quittung Lasen schreiben in Bey sein der Vetter schribne Ze\u00fcchen das mein nach kome und Erben keines ahn ihn nichtes Zu suchen noch Zu forttern hat, geschehen<\/p>\n<p>Aschenroth den 30ten Abrillis 1701 undt ist dorbey Zum Ze\u00fcchen,<\/p>\n<p>Jacob Stock schulthei\u00df Lorentz Kruch ein Velt sch\u00f6bff Eetter von Aschenroth<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><em>[freie Seiten: 159 bis 160]<\/em><\/p>\n<p><em>[Seite 161]<\/em><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Hir ist beschriben wa\u00df Vor Nachbahr Zu Aschenroth undt Neutzen brun gewe\u00dfeb Wie dissen Dorffortug auff Gericht ist wortten Anno 1695<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Erstlich die Aschen r\u00f6tter<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Jacob Stock Schulthei\u00df<\/p>\n<p>Petter Spahn de\u00df Gerichtes<a href=\"#_ftn5\" name=\"_ftnref5\">[5]<\/a><\/p>\n<p>Lorentz Krug Ein Velt sch\u00f6pff<a href=\"#_ftn6\" name=\"_ftnref6\">[6]<\/a><\/p>\n<p>Han\u00df Reigerdt<\/p>\n<p>Han\u00df Welbe<\/p>\n<p>Han\u00df Stock<\/p>\n<p>Valtin Kach<\/p>\n<p>Han\u00df St\u00fctzell<\/p>\n<p><em>[Seite 162]<\/em><\/p>\n<p>Han\u00df Hoff Mann<\/p>\n<p>Han\u00df Ne\u00fcw Gebauer<\/p>\n<p>Mich G\u00f6tzs<\/p>\n<p>Marttin M\u00fctzell<\/p>\n<p>Lorentz Crahm<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Volge die Neitzbr\u00fcner<\/p>\n<p><em>[Seite 163]<\/em><\/p>\n<p>Zu Neitzen brunn seint<\/p>\n<p>Pastian Centzgraff de\u00dfen Gerichts<a href=\"#_ftn7\" name=\"_ftnref7\">[7]<\/a><\/p>\n<p>Mattes Re\u00fcsch<\/p>\n<p>Han\u00df Strohmenger<\/p>\n<p>Lorentz Re\u00fcsch<\/p>\n<p>Caspahr Heytch<\/p>\n<p>Petter\u00df K\u00e4llers Witib<\/p>\n<p>Retters fuschs<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Suma 20 Mann<a href=\"#_ftn8\" name=\"_ftnref8\">[8]<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>vier Pfund = 20 Schilling<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><em>Anmerkungen von Bruno Schneider:<\/em><\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref1\" name=\"_ftn1\">[1]<\/a> veraltet f\u00fcr Turm<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref2\" name=\"_ftn2\">[2]<\/a> 1 Gnacken = 6 Pfennig = 6 Heller<\/p>\n<p>Gnacke<\/p>\n<p>ein Halbgroschen , eine geringwertige mitteldeutsche M\u00fcnze, s\u00e4chsischer, hessischer und stolbergischer Groschen, h\u00e4ufig mit Gegenstempel versehen; in W\u00fcrzburg 1496 auf 4 Pfennig herabgesetzt.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref3\" name=\"_ftn3\">[3]<\/a>\u00a0Heppe<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref4\" name=\"_ftn4\">[4]<\/a> sv = salva venia: mit Verlaub<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref5\" name=\"_ftn5\">[5]<\/a> geh\u00f6rte dem Dorfgericht an<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref6\" name=\"_ftn6\">[6]<\/a> Feldgeschworener<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref7\" name=\"_ftn7\">[7]<\/a> geh\u00f6rte dem Dorfgericht an<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref8\" name=\"_ftn8\">[8]<\/a> Nachbarn (B\u00fcrger), die in der Gemeindeversammlung ein Stimmrecht hatten, in der Regel die Hofbesitzer<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wer glaubt, \u00c4rger und Verdruss aufgrund von Regulierungswahn und Vorschriften sei ein Ph\u00e4nomen speziell unserer Zeit, dem sei die Lekt\u00fcre der Dorfordnung der zum W\u00fcrzburger Juliusspital geh\u00f6renden kleinen Ansiedlung Aschenroth 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