{"id":11860,"date":"2024-03-05T16:34:55","date_gmt":"2024-03-05T15:34:55","guid":{"rendered":"https:\/\/heimathub.de\/?p=11860"},"modified":"2024-03-07T16:40:32","modified_gmt":"2024-03-07T15:40:32","slug":"die-chronik-von-unterwittbach","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/heimathub.de\/die-chronik-von-unterwittbach\/","title":{"rendered":"Die Chronik von Unterwittbach"},"content":{"rendered":"<p><strong>Im Archiv des heimathub finden Sie komplette, mehrere hundert Fotos umfassende Fotosammlung zu Niederwittbach, die Manfred Linus Franz 1994 zusammengetragen hat. Hier die zugeh\u00f6rige Dorfchronik, die er auszugsweise niedergeschrieben hat.<\/strong><\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter wp-image-10541 size-full\" src=\"https:\/\/heimathub.de\/wp-content\/uploads\/archive\/112\/2024\/01\/94-34-4-2-scaled.jpg\" alt=\"\" width=\"2560\" height=\"1649\" srcset=\"https:\/\/heimathub.de\/wp-content\/uploads\/archive\/112\/2024\/01\/94-34-4-2-scaled.jpg 2560w, https:\/\/heimathub.de\/wp-content\/uploads\/archive\/112\/2024\/01\/94-34-4-2-800x515.jpg 800w, https:\/\/heimathub.de\/wp-content\/uploads\/archive\/112\/2024\/01\/94-34-4-2-1024x659.jpg 1024w, https:\/\/heimathub.de\/wp-content\/uploads\/archive\/112\/2024\/01\/94-34-4-2-768x495.jpg 768w, https:\/\/heimathub.de\/wp-content\/uploads\/archive\/112\/2024\/01\/94-34-4-2-1536x989.jpg 1536w, https:\/\/heimathub.de\/wp-content\/uploads\/archive\/112\/2024\/01\/94-34-4-2-2048x1319.jpg 2048w, https:\/\/heimathub.de\/wp-content\/uploads\/archive\/112\/2024\/01\/94-34-4-2-1677x1080.jpg 1677w, https:\/\/heimathub.de\/wp-content\/uploads\/archive\/112\/2024\/01\/94-34-4-2-600x386.jpg 600w\" sizes=\"auto, (max-width: 2560px) 100vw, 2560px\" \/><\/p>\n<ul>\n<li>Unterwittbach liegt im fr\u00fcheren Waldsassengau, an den s\u00fcdlichen Ausl\u00e4ufern des Spessarts in einem Bundsandsteingebiet.<\/li>\n<li>Der Name des Dorfes (\u00e4ltere Schreibweise: Niederwittbach) r\u00fchrt von dem hier vorbeiflie\u00dfenden Wittbach her, der ungef\u00e4hr 1 km oberhalb von Oberwittbach in Richtung Michelrieth entspringt und in der N\u00e4he von Kreuzwertheim, gegen\u00fcber von Eichel in den Main m\u00fcndet.<\/li>\n<li>Um 1100 h\u00f6ren wir das erste Mal etwas von Unterwittbach. Um diese Zeit geh\u00f6rte der Ort zu den Stammg\u00fctern des Markgrafen Otto von Schweinfurt. Dieser war einer der m\u00e4chtigsten weltlichen ostfr\u00e4nkischen Herrscher zur Zeit der ersten Salischen Kaiser.<\/li>\n<li>Im Jahr 1112 gelangte das Dorf in den Besitz des Hochstifts Eichst\u00e4tt. Danach fiel es an die Grafen von Wertheim, und danach gelangt \u201edas Hofgut zu Unterwittbach\u201c, auch Schafhof genannt, an das Augustiner-Chorherrenstift Triefenstein.<\/li>\n<li>Teils durch blutige K\u00e4mpfe wechselte Unterwittbach in den folgenden Jahrhunderten oft den Besitzer.<\/li>\n<li>Probst Hertrich von Triefenstein lie\u00df in Unterwittbach die erste Kirche bauen. Das Kirchlein wurde am 14. M\u00e4rz 1143 von Bischof Embriko zu Ehren des heiligen Gotthard eingeweiht.<\/li>\n<li>Probst Philipp von Breda aus Triefenstein lies diese Kapelle vergr\u00f6\u00dfern und 1490 durch Weihbischof Georg Antworter von W\u00fcrzburg zu Ehren des heiligen Markus einweihen.<\/li>\n<li>Die jetzige Kirche wurde 1683 auf Veranlassung des Propstes Christoph von Triefenstein gebaut und am 10. September 1684 durch den Weihbischof Stepan Weinberger aus W\u00fcrzburg zu Ehren des heiligen Markus eingeweiht.<\/li>\n<\/ul>\n<p><strong>Chronologie:<\/strong><\/p>\n<p>1828<\/p>\n<p>Bau des Pfarrhauses<\/p>\n<p>1870<\/p>\n<p>Bau eines neuen Spritzenhauses (Feuerwehrhaus).<\/p>\n<p>1871<\/p>\n<p>Ausbau der Wasserleitung von 1858 \/ 1859.<\/p>\n<p>1873<\/p>\n<p>Pfarrer Adam Schmitt \u00fcbernimmt die Pfarrei von Johann Georg Rothenb\u00fccher, der hier seit 1861 Gemeindepfarrer war.<\/p>\n<p>1875<\/p>\n<p>Bau des Leichenhauses auf dem bereits 1851 errichteten Gottesacker vor dem Dorf an der Stra\u00dfe\u00a0nach R\u00f6ttbach. Die Kirche erh\u00e4lt neue Kirchenst\u00fchle.<\/p>\n<p>1876<\/p>\n<p>Die Wohnh\u00e4user werden an die bereits 1858 errichtete Wasserleitung zum Gemeindebrunnen angeschlossen.<\/p>\n<p>1879<\/p>\n<p>Unterwittbach wird vom Amtsgericht Stadtprozelten abgegrenzt und Marktheidenfeld zugeteilt.<\/p>\n<p>1880<\/p>\n<p>Einf\u00fchrung der ersten Futterschneidmaschinen, M\u00e4hmaschinen und der Dreschmaschine.<\/p>\n<p>1881<\/p>\n<p>Pfarrer Kaspar R\u00fcttenauer aus Kitzingen wird Nachfolger von Adam Schmitt, der nach Th\u00fcngersheim versetzt wird.<\/p>\n<p>1882<\/p>\n<p>Herr Mantel wird Lehrer in Unterwittbach<\/p>\n<p>1884<\/p>\n<p>Bau des Schulhauses mit Lehrerwohnung, Waschhaus, Holzhalle und Garten.<\/p>\n<p>1886<\/p>\n<p>August Franz erbaut das Gasthaus zum Engel.<\/p>\n<p>1889<\/p>\n<p>Anton Franz l\u00f6st B\u00fcrgermeister Niklaus R\u00f6sch im Amt ab.<\/p>\n<p>1891<\/p>\n<p>Pfarrer R\u00fcttenauer \u00fcbernimmt die Pfarrei Niedernberg. Sein Nachfolger wird Joseph Albert aus M\u00fcnnerstadt.<\/p>\n<p>1892<\/p>\n<p>Der Gottesacker an der Stra\u00dfe nach R\u00f6ttbach muss wegen des hohen Grundwassers auf Anordnung der Distriktpolizeibeh\u00f6rde aufgelassen werden. Der neue Friedhof wird an der Stra\u00dfe nach Wiebelbach errichtet. Romuald Albert wird Lehrer in Unterwittbach.<\/p>\n<p>1893<\/p>\n<p>Katastrophales D\u00fcrrejahr.<\/p>\n<p>1894<\/p>\n<p>Restaurierung des Innenraums der Kirche. Karl Joseph Je\u00dfberger l\u00f6st Anton Franz als B\u00fcrgermeister ab.<\/p>\n<p>1897<\/p>\n<p>Ludwig Gr\u00fcner schreibt einen Patrouillenbericht \u00fcber Unterwittbach. Demnach z\u00e4hlt der Ort 139 Einwohner in 36 Haushalten,<br \/>\n214 St\u00fcck Rindvieh, 154 Schafe, 5 Ziegen und 18 Bienenst\u00f6cke. Die Gemeindewaldfl\u00e4che betr\u00e4gt 149 ha.<\/p>\n<p>1900<\/p>\n<p>Mit Wirkung vom 1. Januar wird Joseph Franz neuer B\u00fcrgermeister.<\/p>\n<p>1901<\/p>\n<p>Gr\u00fcndung der Freiwilligen Feuerwehr am 12. Mai, Anton Je\u00dfberger wird zum 1. Kommandant gew\u00e4hlt.<\/p>\n<p>1904<\/p>\n<p>Pfarrer Albert stirbt am 9. Mai. Die Pfarrei wird nun von Pfarrer Joseph Hofmann verwaltet, der bereits seit\u00a0 1. Januar Cooperator war. Pfarrer Thomas Glock aus Breitenbrunn \u00fcbernimmt die Pfarrei am 15. September.<\/p>\n<p>1906<\/p>\n<p>Zwei neue Kirchenglocken werden von der Firma Klaus in Heidingsfeld gekauft, nachdem die kleine Glocke zersprungen war.<\/p>\n<p>1907<\/p>\n<p>Karl Je\u00dfberger \u00fcbernimmt als Feuerwehrkommandant die Nachfolge von Anton Je\u00dfberger.<\/p>\n<p>1908<\/p>\n<p>Der neue Glockenturm wird fertiggestellt. Erst jetzt k\u00f6nnen die Glocken darin aufgeh\u00e4ngt werden. Dazu wird eine neue Turmuhr von der Firma Neher &amp; S\u00f6hnen, M\u00fcnchen f\u00fcr 1100 Mark gekauft.<\/p>\n<p>1909<\/p>\n<p>Das Kirchendach wird mit Zementziegeln gedeckt. Die Empore erh\u00e4lt neue B\u00e4nke.<br \/>\nDie seither nach Esselbach eingepfarrten Oberwittbacher Katholiken werden Unterwittbach zugeteilt. Die Speyerberg-Quelle wird an Kreuzwertheim verkauft.<\/p>\n<p>1910<\/p>\n<p>Chor und Gang der Kirche werden mit Zementplatten belegt.<\/p>\n<p>1912<\/p>\n<p>Erweiterungsbau am Gasthaus \u201eZum Engel\u201c durch August Franz.<\/p>\n<p>1917<\/p>\n<p>F\u00fcr Kriegszwecke m\u00fcssen zwei Kirchenglocken, die Orgelpfeifen und der Kirchen-Blitzableiter abgegeben werden.<\/p>\n<p>1918<\/p>\n<p>Am Ende des 1. Weltkriegs hat Unterwittbach 9 Gefallene zu beklagen. F\u00fcr 2414 Mark errichtet die Gemeinde ein Kriegerdenkmal im Kirchhof, geschaffen vom Marktheidenfelder Steinmetz Ludwig.<\/p>\n<p>1919<\/p>\n<p>In der Generalversammlung wird der Gastwirt August Franz zum neuen Feuerwehrkommandanten gew\u00e4hlt. Ersatzbeschaffung f\u00fcr die 1917 abgelieferten Kirchenglocken.<\/p>\n<p>1920<\/p>\n<p>Der Patron F\u00fcrst Ernst von L\u00f6wenstein \u00fcberl\u00e4sst der Unterwittbacher Kirche eine 1693 in W\u00fcrzburg gegossene Glocke aus der Triefensteiner Kirche. Dazu wird noch eine Gu\u00dfstahlglocke gekauft.<\/p>\n<p>1921<\/p>\n<p>Im Dorf wird das elektrische Licht eingef\u00fchrt und die Wasserleitung erweitert.<br \/>\nAm 15. Juli wird Karl Martin aus Erlenbach geistlicher Cooperator f\u00fcr Unterwittbach.<\/p>\n<p>1922<\/p>\n<p>Pfarr-Cooperator Martin wird wegen Krankheit zum 15. Mai beurlaubt. Seine Nachfolge tritt mit diesem Tag Alois Hetterich an.<\/p>\n<p>1923<\/p>\n<p>Ab 1. Februar wird Alois Hetterich nach Heppdiel versetzt. Mit diesem Tag \u00fcbernimmt der 1. Lokalkaplan von R\u00f6ttbach Hans Spielmann die Cooperationsstelle.<br \/>\nAm 3. Juni findet der 1. Bezirksfeuerwehrtag in Unterwittbach statt.<br \/>\nNach der Ausweisung eines eigenen Friedhofs werden die Verstorbenen aus Wiebelbach nicht mehr in Unterwittbach bestattet.<\/p>\n<p>1924<\/p>\n<p>Am 31. Juli wird die 1828 errichtete Pfarrkuratie Unterwittbach zur Pfarrei erhoben und geh\u00f6rt zum Dekanat Marktheidenfeld.<\/p>\n<p>1925<\/p>\n<p>Otto R\u00f6sch wird B\u00fcrgermeister.<br \/>\nAm 12. Juli findet die Fahnenweihe des Kriegervereins statt.<\/p>\n<p>1927<\/p>\n<p>Am 20. Februar findet im Saal des Gasthofs Engel die Feier anl\u00e4sslich des 25-j\u00e4hrigen Bestehens der Freiwilligen Feuerwehr statt.<br \/>\nPfarrer Glock wird ab 1. April nach Sulzheim versetzt. Hans Spielmann ist Pfarr-Verwalter bis 30. April. Ab 1. Mai \u00fcbernimmt Pfarrer Nikolaus Sauer aus Schweinheim die Pfarrei.<\/p>\n<p>1928<\/p>\n<p>Das unharmonische Gel\u00e4ut wird durch den Kauf von zwei gebrauchten Kirchenglocken aus Burggrumbach beendet. F\u00fcr die Feuerwehr wird ein Schlauchwagen angeschafft.<br \/>\nAm 1. April wird eine Posthilfsstelle errichtet.<\/p>\n<p>1931<\/p>\n<p>Zum 1. April erfolgt der Anschluss an die Autopostlinie nach Marktheidenfeld.<\/p>\n<p>1932<\/p>\n<p>Am 17. April wird das 1. Wertheimer Segelflugzeug getauft und geht am Bocksberg ein 1. Mal in die Luft.<\/p>\n<p>1933<\/p>\n<p>Im Mai wird der Gastwirt August Franz als Nachfolger von Otto R\u00f6sch zum B\u00fcrgermeister gew\u00e4hlt. Im Juni wird die Jungvolk-Schar gegr\u00fcndet und der Sportplatz eingeweiht.<br \/>\nDer Christliche Bauernverein wird durch die NSDAP aufgel\u00f6st.<\/p>\n<p>1934<\/p>\n<p>Der Lehrer Joseph Endres stellt eine Liste der Unterwittbacher Flurnamen zusammen.<br \/>\nPfarrer Sauer f\u00e4hrt als erster Ortsb\u00fcrger ein Automobil, einen Opel B4.<\/p>\n<p>1935<\/p>\n<p>Lehrer Endres besitzt als erster Ortsb\u00fcrger einen Radioapparat. Um diese Zeit wird in der Poststelle im Gasthaus Zum Engel das erste Telefon im Dorf installiert.<\/p>\n<p>1936<\/p>\n<p>Linus Franz \u00fcbernimmt nach seiner Wahl zum Kommandanten die F\u00fchrung der Freiwilligen Feuerwehr von August Franz. Lehrer Endres f\u00e4hrt als erster Ortsb\u00fcrger ein Motorrad.<br \/>\nIm Juli \/ August wird der Aushilfslehrer End eingesetzt. Die Kirche wird renoviert.<br \/>\nAnschaffung einer neuen Orgel.<\/p>\n<p>1937<\/p>\n<p>Im Mai wird ein Fernkabel durch den Ort gelegt.<\/p>\n<p>1938<\/p>\n<p>Im Februar wird die Gemeinschaftsschule eingef\u00fchrt. Die bisherige Posthilfsstelle erh\u00e4lt die Bezeichnung Poststelle II und ist dem Postamt Marktheidenfeld unterstellt.<br \/>\nSchlie\u00dfung des Lebensmittelgesch\u00e4fts von Anton Michel. Im Juni grassiert die Maul- und Klauenseuche. Verbot der NSDAP f\u00fcr Pfarrer Sauer Religionsunterricht zu erteilen. Pfarrer Sauer nimmt am 27. M\u00e4rz nicht an der Abstimmung \u00fcber den Anschluss von \u00d6sterreich ans Deutsche Reich teil. Am 14. April detoniert ein Sprengsatz vor dem Pfarrhaus. Pfarrer Sauer verl\u00e4sst Unterwittbach. Am 24. September erfolgt seine offizielle Versetzung nach Kleinochsenfurt. Am 1. November \u00fcbernimmt Pfarrer Alois Hetterich aus Darstadt die Pfarrei.<\/p>\n<p>1939<\/p>\n<p>Mit Ausbruch des 2. Weltkriegs wird zum Schutz des Wertheimer Fliegerhorstes auf dem Bocksberg ein Fr\u00fchwarnposten zur Flugzeugerkennung eingerichtet.<\/p>\n<p>1940<\/p>\n<p>Extremer Frost l\u00e4sst viele Obstb\u00e4ume erfrieren und verursacht gro\u00dfe Sch\u00e4den.<br \/>\nFrau Friedel l\u00f6st Joseph Endres ab und ist somit neue Dorfschullehrerin.<\/p>\n<p>1942<\/p>\n<p>Die zwei Burggrumbacher Kirchenglocken m\u00fcssen zu Kriegszwecken abgeliefert werden.<br \/>\nFrau H\u00e4cker wird die Nachfolgerin von Lehrerin Friedel.<\/p>\n<p>1944<\/p>\n<p>Nach der Rede von Adolf Hitler vom 18. Oktober werden 15 M\u00e4nner zum \u201eVolkssturm\u201c einberufen.<\/p>\n<p>1945<\/p>\n<p>Am Ostermontag, dem 2. April, erreichen amerikanische Panzer Unterwittbach. Die deutsche Kapitulation am 8. Mai beendet de 2. Weltkrieg. Aus Unterwittbach sind 8 Gefallene zu beklagen. Joseph Behl wird von der Milit\u00e4rregierung zum kommissarischen B\u00fcrgermeister ernannt. Lehrerin H\u00e4cker verl\u00e4sst das Dorf.<\/p>\n<p>1946<\/p>\n<p>Am 29. Oktober ergibt eine Volksz\u00e4hlung f\u00fcr Unterwittbach 205 Einwohner (198 Katholiken und 7 Protestanden, darunter 52 Fl\u00fcchtlinge). Als Nachfolger von Linus Franz wird Otto Kohrmann zum Feuerwehrkommandanten gew\u00e4hlt.<\/p>\n<p>1947<\/p>\n<p>Extreme K\u00e4lte l\u00e4sst die Wintersaat erfrieren. Anschlie\u00dfend folgt eine katastrophale Sommerd\u00fcrre mit Temperaturen \u00fcber 50\u00b0C. Das Lehrerehepaar Hohmann \u00fcbernimmt den Schuldienst.<\/p>\n<p>1948<\/p>\n<p>Otto Kohrmann wird zum B\u00fcrgermeister gew\u00e4hlt und gibt das Amt des Feuerwehrkommandanten an seinen Stellvertreter Josef Je\u00dfberger ab.<\/p>\n<p>1950<\/p>\n<p>Erweiterung der Wasserleitung. An der Stra\u00dfe nach R\u00f6ttbach wird ein Hochreservoir errichtet. Der 1855 erbaute Brandweiher in den \u201eSaueren Wiesen\u201c wird mit einer Mauer und einem Zaun umgeben. Pfarrer Melchior Berberich, der seine Jugend hier verbracht hatte, verfasste seine \u201eGeschichte der Pfarrei Unterwittbach\u201c.<\/p>\n<p>1951<\/p>\n<p>Abschluss der Erneuerungsarbeiten an der Wasserleitung. Die Dorfstra\u00dfe wird gepflastert.<br \/>\nDie Feuerwehr erh\u00e4lt einen Tragkraftspritzenanh\u00e4nger (f\u00fcr Traktoren) mit einer Magirus-Motorspritze. Gottfried Michel kauft den ersten Traktor des Ortes: einen G\u00fcldner mit 16 PS.<br \/>\nDie (neuen) drei Kirchenglocken werden geweiht.<\/p>\n<p>1952<\/p>\n<p>Verlegung des ersten Kanals in Teilabschnitten. Eine Viehz\u00e4hlung ergibt: 25 Pferde, 213 St\u00fcck Rindvieh, 149 Schweine, 1 Schaf, 3 Ziegen, 500 H\u00fchner, 69 G\u00e4nse, 14 Enten, 1 Truthahn und 1 Bienenvolk. Unter den Eichen wird das 50-j\u00e4hrige Gr\u00fcndungsjubil\u00e4um der Freiwilligen Feuerwehr gefeiert.<\/p>\n<p>1953<\/p>\n<p>Im Mai besucht der W\u00fcrzburger Bischof und sp\u00e4tere Kardinal Julius D\u00f6pfner die Unterwittbacher Pfarrei.<\/p>\n<p>1956<\/p>\n<p>Der Gast- und Landwirt Walter Franz kauft die erste Melkmaschine im Ort.<\/p>\n<p>1957<\/p>\n<p>Michael Stegmann erbaut in der Flurabteilung \u201eKuhbeete\u201c den ersten Aussiedlerhof.<br \/>\nF\u00fcr die Getreideernte wird von Walter Franz zum ersten Mal im Ort ein M\u00e4hdrescher eingesetzt. Das Lehrerehepaar Hohmann verl\u00e4sst Unterwittbach. Nachfolger wird J. Wallascheck.<\/p>\n<p>1958<\/p>\n<p>Unterwittbach hat 196 Einwohner. Im Ort existieren 30 landwirtschaftliche Betriebe.<br \/>\nAm 18. Dezember wird als erste Ma\u00dfnahme zur Flurbereinigung ein Vorstand gew\u00e4hlt.<\/p>\n<p>1959<\/p>\n<p>Im Steinbruch wird die Arbeit eingestellt. Im Zuge des Autobahnbaus wird der Wellenkalk am Bocksberg als Schotter ausgebeutet.<\/p>\n<p>1960<\/p>\n<p>Ludwig Huth wird zum Feuerwehrkommandant gew\u00e4hlt. Im Februar wird f\u00fcr die vorgesehene Umgehungsstra\u00dfe die Trasse abgesteckt.<\/p>\n<p>1961<\/p>\n<p>Ausweisung eines Neubaugebietes und Bau eines Gemeindehauses, in dem Schulraum, Gemeindekanzlei, Feuerwehrger\u00e4teraum, Milchsammelstelle und eine Gemeindegefrieranlage untergebracht werden. Armin Grein wird als Nachfolger von J. Wallascheck neuer Dorfschullehrer.<\/p>\n<p>1962<\/p>\n<p>Josef Schneider er\u00f6ffnet ein Lebensmittelgesch\u00e4ft. Gottfried Michel kauft als erster Ortsb\u00fcrger einen M\u00e4hdrescher.<\/p>\n<p>1963<\/p>\n<p>Am 21. Juni wird der Feuerwehrger\u00e4teraum im Erdgeschoss des Gemeindehauses eingerichtet und an die Feuerwehr \u00fcbergeben. Abschluss der 1958 begonnen Flurbereinigung und \u00dcbergabe der zusammengelegten Flurst\u00fccke an die neuen Eigent\u00fcmer.<br \/>\nMit dem Ende der Flurbereinigung wird auch die Fronarbeit abgeschafft.<br \/>\nJosef Je\u00dfberger verkauft am 18. Mai die letzten Ackerpferde des Ortes.<\/p>\n<p>1964<\/p>\n<p>Am 6. Februar wird vom Gemeinderat die Planung des Stra\u00dfenbauamtes f\u00fcr die bevorstehende Umgehungsstra\u00dfe zur Kenntnis genommen. Josef Weidner baut das erste Wohnhaus im neu ausgewiesenen Baugebiet \u201eHochh\u00f6lzchen\u201c.<\/p>\n<p>1965<\/p>\n<p>In Unterwittbach leben 184 Einwohner in 40 Wohnh\u00e4usern. Am Wittbach wird zwischen Kirche und Umgehungsstra\u00dfe (auf den fr\u00fcheren Dorfg\u00e4rten) der heutige Sportplatz errichtet.<\/p>\n<p>1967<\/p>\n<p>Oskar R\u00f6sch tritt die Nachfolge von Ludwig Huth als Feuerwehrkommandant an.<\/p>\n<p>1968<\/p>\n<p>Unterwittbach hat 208 Einwohner. Richard und Margarete Franz betreiben zum letzten Mal im Dorf eine von einem Traktor angetriebene Dreschmaschine. Mit Ende des Schuljahres wird der Schulverband Unterwittbach-Wiebelbach aufgel\u00f6st. Mit Beginn des neuen Schuljahres 1968\/69 wird der Schulverband-R\u00f6ttbach-Unterwittbach-Wiebelbach gegr\u00fcndet.<\/p>\n<p>1969<\/p>\n<p>Mit Beginn des neuen Schuljahres besuchen die Hauptsch\u00fcler die Verbandsschule in Kreuzwertheim; die Grundsch\u00fcler werden in R\u00f6ttbach unterrichtet.<\/p>\n<p>1970<\/p>\n<p>Am Friedhof wird ein neues Leichenhaus gebaut. Die Pfarrei Unterwittbach wird nach dem Tod von Pfarrer Alois Hetterich am 5. September nicht mehr besetzt und geh\u00f6rt wieder, wie schon vor 600 Jahren, zur Pfarrei Kreuzwertheim.Erwin Nimbler wird ab 1. Februar als Pfarrer von Kreuzwertheim eingesetzt und ist somit auch f\u00fcr Unterwittbach zust\u00e4ndig.<\/p>\n<p>1971<\/p>\n<p>Theo Franz wird bei der Wahl im September zum B\u00fcrgermeister gew\u00e4hlt und tritt sein Amt am 1. Oktober an. Ebenfalls am 1. Oktober wird der erste Beton im neu gebauten Fertigbetonwerk gemischt.<\/p>\n<p>1972<\/p>\n<p>Am 2. Oktober best\u00e4tigt der Gemeinderat endg\u00fcltig, dass auf \u00fcbergeordnete Anweisung hin, die \u00f6rtliche Wasserversorgung k\u00fcnftig durch die Wassergruppe Marktheidenfeld erfolgt.<br \/>\nAbbruch des alten Feuerwehrger\u00e4tehauses mit Gemeinschaftsbackhaus und des Armenhauses \/ Sch\u00e4ferhauses am Gei\u00dfgraben.<\/p>\n<p>1973<\/p>\n<p>Vom 16. bis 19. Juli feiert die Freiwillige Feuerwehr ihr 75-j\u00e4hriges Stiftungsfest auf der \u201eHofstatt\u201c. Die neu angeschaffte Motorspritze VW TS 8 wird feierlich eingeweiht.<br \/>\nJosef Schneider schlie\u00dft sein seit 1962 bestehendes VIVO-Lebensmittgesch\u00e4ft.<br \/>\nDie bisherige Poststelle im Haus von Josef Schneider wird aufgel\u00f6st. Der Postdienst erfolgt ab jetzt durch das\u00a0 Postamt Kreuzwertheim.<\/p>\n<p>1974<\/p>\n<p>Die Kirche wird au\u00dfen renoviert und erh\u00e4lt eine neue Dacheindeckung aus Tonziegeln.<br \/>\nOskar R\u00f6sch tritt aus gesundheitlichen Gr\u00fcnden als Feuerwehrkommandant zur\u00fcck. Zu seinem Nachfolger wird Bruno Mohr gew\u00e4hlt.<br \/>\nIm Jagdrevier wird nach 16 Jahren wieder ein Wildschwein erlegt. Dieses Ereignis gilt als Sensation.<\/p>\n<p>1975<\/p>\n<p>Entsprechend dem Gemeindereformgesetz beschlie\u00dft der Gemeinderat, bestehend aus B\u00fcrgermeister Theo Franz und den Gemeinder\u00e4ten Richard Franz, Reinhold Huth, Eugen Je\u00dfberger, Edgar Kohrmann, Manfred Nickel, Oskar R\u00f6sch und Ottmar Rudolph, am 19. Dezember die Eingemeindung zum Markt Kreuzwertheim.<br \/>\nDie Wasserversorgung erfolgt nicht mehr \u00fcber die eigenen Brunnen, sondern \u00fcber die Versorgungsleitung der Wassergruppe Marktheidenfeld.<\/p>\n<p>1976<\/p>\n<p>Im Gemeindehaus wird die \u201eB\u00fcrgerstube\u201c eingerichtet und die Feuerwehr \u00fcbernimmt die Bewirtung. Die Kirche wird innen renoviert und erh\u00e4lt eine neue Bestuhlung.<\/p>\n<p>1977<\/p>\n<p>Mit Wirkung vom 1. Januar wird Unterwittbach ein Ortsteil von Kreuzwertheim.<br \/>\nUnterwittbach hat 230 Einwohner und 210 ha landwirtschaftliche Nutzfl\u00e4che.<\/p>\n<p>1980<\/p>\n<p>Nachdem nur noch f\u00fcnf Milchlieferanten im Ort existieren, wird die Milchsammelstelle aufgel\u00f6st.<\/p>\n<p>1984<\/p>\n<p>Unterwittbach feiert vom 13. Bis 16. Juli das Kirchenjubil\u00e4um \u201e300 Jahre Sankt Markus.<br \/>\nWiederer\u00f6ffnung des Gasthauses Engel durch Ehepaar Landgraf.<\/p>\n<p>1985<\/p>\n<p>Im Juni wird die bereits 1982 vom Gemeinderat beschlossene und mit Bescheid des Landratsamtes vom 1. Dezember 1983 genehmigte Bauschuttdeponie er\u00f6ffnet.<\/p>\n<p>1986<\/p>\n<p>Im April wird der neue Pfarrer Matthias Lotz eingef\u00fchrt.<\/p>\n<p>1990<\/p>\n<p>Beginn der Tiefbauarbeiten zum Zweck des Kanalanschlusses an die Abwasserkl\u00e4ranlage Kreuzwertheim und der Erneuerung des Trinkwassernetzes.<\/p>\n<p>1991<\/p>\n<p>Erneuerung und Erweiterung des Trinkwassernetzes.<\/p>\n<p>1992<\/p>\n<p>Die Feuerwehr erh\u00e4lt ein Tragkraftspritzenfahrzeug und feiert vom 28. bis 31. Mai auf dem Sportplatz ihr 90-j\u00e4hriges Gr\u00fcndungsjubil\u00e4um \u2013 h\u00f6chstwahrscheinlich das letzte gro\u00dfe Feuerwehrfest im Ort.<\/p>\n<p>1993<\/p>\n<p>Die Kirche wird innen und au\u00dfen renoviert. Die neue Sakristei wird grundlegend saniert und neu m\u00f6bliert. Die Nepomukstatue wird von der Kirchenmauer auf die Wittbachbr\u00fccke versetzt. Hermann R\u00f6sch ist der letzte Milchlieferant im Dorf.<\/p>\n<p>1994<\/p>\n<p>Die Einwohner begehen den Abschluss der Ortssanierung mit einem \u201eDorferneuerungsfest\u201c vom 12. bis 15. Mai.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Diese nat\u00fcrlich nicht vollst\u00e4ndige Chronik wurde von mir zusammengestellt und endet mit dem Jahr 1994, weil auch die j\u00fcngsten Bilder meiner Fotosammlung<strong> \u201e\u00dcnnew\u00fcttwi im Wandel des 20. Jahrhunderts\u201c<\/strong> aus diesem Jahr stammen.<\/p>\n<p>Manfred Linus FRANZ, Unterwittbach<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Quellen:<\/strong><\/p>\n<ul>\n<li>\u201eGeschichte der Pfarrei Unterwittbach\u201c von Melchior Joseph Berberich 1950<\/li>\n<li>Festschrift \u201e300 Jahre Pfarrkirche Sank Markus Unterwittbach\u201c von 1984<\/li>\n<li>Festschrift \u201eUnner \u00dcnnew\u00fcttwi\u201c von 1994<\/li>\n<\/ul>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Im Archiv des heimathub finden Sie komplette, mehrere hundert Fotos umfassende Fotosammlung zu Niederwittbach, die Manfred Linus Franz 1994 zusammengetragen hat. Hier die zugeh\u00f6rige Dorfchronik, die er auszugsweise niedergeschrieben hat. 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